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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-21T08:43:16Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alsenbr%C3%BCcke_(Berlin-Moabit)&amp;diff=1794696</id>
		<title>Alsenbrücke (Berlin-Moabit)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alsenbr%C3%BCcke_(Berlin-Moabit)&amp;diff=1794696"/>
		<updated>2025-04-24T11:27:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brücke&lt;br /&gt;
|BEZEICHNUNG= Alsenbrücke,&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt; als Neubau Hugo-Preuß-Brücke&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BILD= Alsenbruecke Mitte 276.jpg&lt;br /&gt;
|BILDTEXT= Erste Alsenbrücke von 1865 auf einer [[Lithografie]]&lt;br /&gt;
|OFFIZIELLERNAME=&lt;br /&gt;
|NUTZUNG= [[Straßenverkehr]]&lt;br /&gt;
|ÜBERFÜHRT= Rahel-Hirsch-Straße&lt;br /&gt;
|QUERUNG=[[Humboldthafen]]-Zufahrt&lt;br /&gt;
|UNTERFÜHRT=&lt;br /&gt;
|ORT=[[Berlin-Moabit]]&lt;br /&gt;
|UNTERHALT=&lt;br /&gt;
|ID=&lt;br /&gt;
|KONSTRUKTION= [[Einfeldträger]] mit Stahlhohlkastenquerschnitt&amp;lt;ref name=&amp;quot;grassl&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.grassl-ing.de/projekte/projekt_d69_6.html | wayback=20080601085052 | text=Homepage der Ing.firma Grassl zur Hugo-Preuß-Brücke}}; abgerufen am 29. Oktober 2009; aus dem Archiv erneuert am 9. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGE= 87&amp;amp;nbsp;m bis 100&amp;amp;nbsp;m (gekrümmt)&lt;br /&gt;
|BREITE= 24&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|SPANNE= 84,4&amp;amp;nbsp;m bis 92,4&amp;amp;nbsp;m (gekrümmt)&lt;br /&gt;
|KONSTRUKTIONSHÖHE=3,30&amp;amp;nbsp;m bis 4,10&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref name=&amp;quot;grassl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|HÖHE=&lt;br /&gt;
|TRAGFÄHIG=&lt;br /&gt;
|DURCHFAHRT=&lt;br /&gt;
|LICHTEHÖHE= &lt;br /&gt;
|VERKEHR=&lt;br /&gt;
|BAUKOSTEN= &lt;br /&gt;
|BAUBEGINN=1858 / 1898 / 1925 / 2002&lt;br /&gt;
|FERTIGSTELLUNG= 1928 Namensänderung in &#039;&#039;Hugo-Preuß-Brücke&#039;&#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;zwischen 1933 und 1945 &#039;&#039;Admiral Scheer-Brücke&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; 2004 neue &#039;&#039;Hugo-Preuß-Brücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|ERÖFFNUNG=9. Mai 2005&lt;br /&gt;
|PLANER=[[August Stüler]], [[Ludwig Hoffmann (Architekt)|Ludwig Hoffmann]], Architekturbüro Ungers&amp;lt;ref name=&amp;quot;grassl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SCHLIESSUNG=&lt;br /&gt;
|MAUT=&lt;br /&gt;
|EXTRA= &lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=52/31/24.61/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=13/22/19.89/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-BE&lt;br /&gt;
|MEERESHÖHE=&lt;br /&gt;
|MEERESHÖHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE=&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE-TITEL=&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE-BREITE=&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE-BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Alsenbrücke&#039;&#039;&#039; im [[Historische Mitte (Berlin)|Zentrum]] von [[Berlin]] nahe dem früheren [[Berlin Lehrter Bahnhof|Lehrter Bahnhof]] war eine eiserne Mehrgewölbe-Brücke zur Überquerung der [[Spree]] und des südlichen Bereiches des [[Humboldthafen]]s. Die erste Brücke entstand Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, danach folgten Ersatzbauten. Die zuletzt 1928 fertiggestellte dritte Brücke besaß keine südliche Anbindung zur Alsenstraße und war damit keine Spreebrücke mehr. Das neue Bauwerk erhielt den Namen &#039;&#039;Hugo-Preuß-Brücke&#039;&#039; und wurde 1933 umbenannt in &#039;&#039;Admiral-Scheer-Brücke&#039;&#039;. Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zerstört, wurde diese Straßenbrücke rund 50&amp;amp;nbsp;Jahre nicht wieder aufgebaut. Erst im Jahr 2002 ließ die Berliner Senatsverwaltung eine neue Straßenbrücke an der alten Stelle errichten. Sie führt die nun Rahel-Hirsch-Straße genannte Uferstraße wieder über den Zufahrtskanal zum Humboldthafen. Im Jahr 2005 wurde dem Neubau der Name &#039;&#039;Hugo-Preuß-Brücke&#039;&#039; neu verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HPG&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www2.hu-berlin.de/Hugo-Preuss-Gesellschaft/ |wayback=20110110202049 |text=Homepage der Hugo-Preuß-Gesellschaft; abgerufen am 28. Oktober 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Brückenbau (1858–1865) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:F Albert Schwartz - Alsenbrücke, 1875.jpg|mini|links|Alsenbrücke, 1875]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Humboldthafen und Alsenbruecke 1896.jpg|mini|links|Alsenbrücke, T-förmige Anlage, Stadtplan-Ausschnitt 1896]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1858 begann die Berliner Stadtverwaltung mit dem Bau einer dreiteiligen, T-förmigen Straßenbrücken-Anlage, die zum einen die Uferstraße &#039;&#039;(Friedrich-Carl-Ufer&#039;&#039;, später &#039;&#039;[[Kapelle-Ufer]])&#039;&#039; über die Einfahrt des gerade neu angelegten [[Humboldthafen]]s überführte, zum anderen in der Verlängerung der &#039;&#039;[[Alsenviertel#Alsenstraße|Alsenstraße]]&#039;&#039; die Spree überbrückte. Die Hafeneinfahrt wurde durch diese Brückenanlage in zwei relativ schmale Durchlässe geteilt. Eine ähnliche T-förmige Brückenanlage bildeten die [[Schillingbrücke]] und die [[Liste der Brücken in Berlin/XYZ|Zwillingsbrücke]] an der Einmündung des [[Luisenstädtischer Kanal|Luisenstädtischen Kanals]] in die Spree.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[August Stüler]] hatte die Pläne für die Eisenkonstruktion geliefert. Der Bau der ingenieurtechnisch anspruchsvollen Brückenanlage dauerte sieben Jahre. Das Bauwerk bestand aus [[Gusseisen|gusseisernen]] Bogenfeldern, die die beiden Hafenzufahrten, die Ladestraße und die Spree überbrückten. Als Schmuck dienten [[Naturstein]]-Verblendungen an den Brückenpfeilern und Unterbauten sowie Brückengeländer und Leuchten. Die hohe Beanspruchung durch den Schiffsverkehr sowie die ständige Wassereinwirkung führten in den folgenden Jahren zu schwerwiegenden Schäden an der Spreebrücke, die deshalb 1890 gesperrt und bald darauf abgerissen werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau der Spreebrücke (1898) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Rückwardt - Alsenbrücke (1900).jpg|mini|links|Erneuerte Spreebrücke, 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1898 konnte eine neue Spreebrücke eingeweiht werden, die mit einem flachen, 50&amp;amp;nbsp;Meter langen Bogensegment ohne die den Schiffsverkehr behindernden Zwischenpfeiler ihrer Vorgängerin den Fluss überspannte. Die Widerlager und das Geländer bekamen neuen Schmuck aus der Werkstatt des Bildhauers [[August Vogel (Bildhauer)|August Vogel]].&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Berlin und seine Brücken&#039;&#039;, … S.&amp;amp;nbsp;180&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Brückenteil über der Hafeneinfahrt blieb dabei weitgehend unverändert. Der Name &#039;&#039;Alsenbrücke&#039;&#039; war für die gesamte Brückenanlage weiterhin in Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hugo-Preuß-Brücke (1928) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-13146, Berlin, Lehrter Bahnhof mit Washington-Platz.jpg|mini|[[Berlin Lehrter Bahnhof|Lehrter Bahnhof]] mit Hugo-Preuß-Brücke (rechts)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-00942, Berlin, Spree, Transportschiff.jpg|mini|hochkant|Hugo-Preuß-Brücke (im Hintergrund)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwa zweieinhalb Jahrzehnten musste die gesamte Alsenbrücke für den weiteren Ausbau der Hafenanlagen und wegen der Zunahme des Frachtschiffverkehrs abgebrochen werden. So entstand von 1925 bis 1928 eine neue Brücke an dieser Stelle, die aber nur noch die Hafeneinfahrt mit einer weiten Öffnung überspannte, während wegen des beseitigten Mittelpfeilers in der Mitte der Hafeneinfahrt die Spreebrücke zur Alsenstraße ganz entfallen musste. Die 170&amp;amp;nbsp;Meter lange stählerne [[Hängebrücke]] erhielt bei ihrer Verkehrsfreigabe den Namen &#039;&#039;Hugo-Preuß-Brücke&#039;&#039; nach dem Berliner Politiker [[Hugo Preuß]]. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde der Name in &#039;&#039;Admiral-Scheer-Brücke&#039;&#039; geändert, womit eine Ehrung von Admiral [[Reinhard Scheer]] auf Kosten des als jüdisch verfemten Preuß erfolgte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Brücke in den letzten Tagen vor der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|deutschen Kapitulation]] so stark beschädigt, dass sie nicht wieder aufgebaut werden konnte. Die Uferstraße wurde außerdem nun kaum noch für den Verkehr benötigt, auch der Bau der [[Berliner Mauer]] verhinderte einen Wiederaufbau.&amp;lt;!--Es konnte noch nicht geklärt werden, wann die Trümmer verschrottet wurden.---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neue Hugo-Preuß-Brücke (2004) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hugo-Preuß-Brücke in Berlin.JPG|mini|links|Neue Hugo-Preuß-Brücke, 2005]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politische Wende]] und die Planungen des [[Senat von Berlin|Berliner Senats]] nach dem [[Berliner Mauer#Mauerfall|Mauerfall]] ließen eine Umgestaltung des gesamten Areals um den Humboldthafen und den Neubau des [[Berlin Hauptbahnhof|Hauptbahnhofs]] anstelle des früheren Lehrter Bahnhofs zu. Daraus ergab sich die Notwendigkeit zur Errichtung einer neuen Straßenbrücke am Nordufer der Spree, die die Uferstraße (Rahel-Hirsch-Straße, Kapelle-Ufer) wieder durchgängig befahrbar machte. Das Büro von [[Oswald Mathias Ungers]] gestaltete die Architektur des in den Jahren 2002 bis 2004 errichteten Bauwerks, die konstruktive Realisierung übernahm das Ingenieurbüro Grassl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grassl&amp;quot; /&amp;gt; Die Brücke sollte zunächst &#039;&#039;Humboldthafenbrücke&#039;&#039; heißen. Da dieser Name für den etwas weiter nördlich gelegenen neuen Eisenbahnbrückenkomplex vorgesehen war, erhielt das neue Bauwerk bei ihrer Eröffnung 2005 in einem feierlichen Akt den alten Namen &#039;&#039;Hugo-Preuß-Brücke&#039;&#039; zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HPG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 24&amp;amp;nbsp;Meter breite Straßenbrücke weist zwei Fahrstreifen und beidseitig Fahrrad- und Gehwege auf. Sie ist im Grundriss mit einem Radius von 321 bis 345&amp;amp;nbsp;Metern gekrümmt. Die Stützweite des [[Einfeldträger]]s aus Stahl variiert dementsprechend zwischen 84,4 und 92,4&amp;amp;nbsp;Meter. Der Querschnitt des Bauwerks besteht aus einem doppelt gekrümmten, stählernen Hohlkasten mit einer [[Orthotrope Platte|orthotropen Fahrbahnplatte]] bei einer Bauhöhe von 3,3 bis 4,1&amp;amp;nbsp;Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grassl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_0505/nachricht1911.html Hugo-Preuß-Brücke auf stadtentwicklung.berlin.de], abgerufen am 9. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ungefähren Verlauf des früheren südlichen Teils der Alsenbrücke über die Spree wurde nach der Fertigstellung des [[Hauptbahnhof Berlin|Hauptbahnhofs]] im Jahr 2006 eine etwas flussabwärts versetzte Spreequerung für Fußgänger in modernem Design errichtet, die nun [[Gustav-Heinemann-Brücke (Berlin)|Gustav-Heinemann-Brücke]] heißt. Intern wurde sie auch Alsensteg genannt, weil die am südlichen Ufer der Spree gebauten Gebäude des [[Regierungsviertel (Berlin)|Regierungsviertels]] auch &#039;&#039;[[Alsenviertel#Aktuelle Situation|Alsenblöcke]]&#039;&#039; hießen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.branco-metallbau.de/docs/branco_ref_alse.html |wayback=20131029195750 |text=Homepage einer beteiligten Baufirma, abgerufen am 5. November 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hugo-Preuß-Brücke}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alsenbrücke}}&lt;br /&gt;
* {{structurae |Typ=bauwerke |ID=20015548}} (Neue Hugo-Preuß-Brücke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eckhard Thiemann, Dieter Deszyk, Horstpeter Metzing: &#039;&#039;Berlin und seine Brücken.&#039;&#039; Jaron Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-89773-073-1, S. 178–180.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Berliner Spreebrücken&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Brücken über den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Alsenbrucke}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bogenbrücke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbrücke in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stahlbrücke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spreebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Moabit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brücke in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oswald Mathias Ungers]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.43</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Allianz_f%C3%BCr_Sicherheit_in_der_Wirtschaft&amp;diff=2683437</id>
		<title>Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Allianz_f%C3%BCr_Sicherheit_in_der_Wirtschaft&amp;diff=2683437"/>
		<updated>2025-04-24T10:48:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Organisation&lt;br /&gt;
| Name = Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft&lt;br /&gt;
| Abkürzung = ASW Bundesverband&lt;br /&gt;
| Rechtsform = [[eingetragener&amp;amp;nbsp;Verein]]&lt;br /&gt;
| Logo = Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft logo.svg&lt;br /&gt;
| Zweck = Vertretung der Interessen der deutschen Wirtschaft in Sicherheitsfragen gegenüber Politik und Medien&lt;br /&gt;
| Vorsitz = Alexander Borgschulze&amp;lt;ref&amp;gt;https://asw-bundesverband.de/ueber-uns/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Geschäftsführung = Günther Schotten&amp;lt;ref&amp;gt;https://asw-bundesverband.de/ueber-uns/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 1993&amp;lt;ref name=&amp;quot;mybreev&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DiHT&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum = &lt;br /&gt;
| Mitgliederzahl = &lt;br /&gt;
| Beschäftigtenzahl = &lt;br /&gt;
| Sitz = [[Berlin]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Website = [http://www.asw-bundesverband.de/ asw-bundesverband.de]&lt;br /&gt;
}} &amp;lt;!-- Fehlende Daten werden aus Wikidata übernommen und können dort bearbeitet oder in der Vorlage überschrieben werden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.&amp;amp;nbsp;V.&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;ASW Bundesverband&#039;&#039;&#039;) ist ein [[Interessenverband]] der deutschen Wirtschaft. Vor der Umbenennung im Jahre 2015 lautete sein alter Name &#039;&#039;Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wesentliche Ziel des Verbandes ist es, die Sicherheitsbelange der gewerblichen Wirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung in Deutschland und Europa zu vertreten sowie die Vermittlung sicherheitsrelevanter Informationen zwischen Staat und Wirtschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verband ist ein am Amtsgericht Berlin-Charlottenburg [[eingetragener Verein]] (VR 19931) und wird von einem hauptamtlichen Geschäftsführer geleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Satzung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Der Verband benennt in seiner Satzung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Satzung&amp;quot;/&amp;gt; die Verbandsziele wie folgt:&lt;br /&gt;
* gegenüber Politik und Verwaltung in Deutschland und Europa die Sicherheitsbelange der gewerblichen Wirtschaft fachkundig vertreten&lt;br /&gt;
* Zusammenarbeit zwischen Staat und gewerblicher Wirtschaft zur effizienten Wahrnehmung von Schutzbedürfnissen fördern.&lt;br /&gt;
* Kriminalprävention und Wirtschaftsschutz in der Wirtschaft fördern.&lt;br /&gt;
* Berufsausbildung und die berufliche Fort- und Weiterbildung im Bereich des Risiko- und Sicherheitsmanagements in der Wirtschaft fördern.&lt;br /&gt;
* Zusammenarbeit der Mitglieder in Fragen der betrieblichen Sicherheit fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1993 wurde der direkte Vorgänger, die &#039;&#039;Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft&#039;&#039;, unter Mitwirkung des [[Deutscher Industrie- und Handelskammertag|Deutschen Industrie- und Handelskammertags]] gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DiHT&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2008 gab es beim [[Bundesministerium des Innern]] einen „Ressortkreis Wirtschaftsschutz“. Dieser Kreis setzte sich zusammen aus der &#039;&#039;Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft&#039;&#039;, den betroffenen Ministerien ([[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]], [[Auswärtiges Amt]], [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramt]]) sowie Sicherheitsbehörden des Bundes ([[Bundesamt für Verfassungsschutz]] (BfV), [[Bundesnachrichtendienst]], [[Bundeskriminalamt (Deutschland)|Bundeskriminalamt]] sowie [[Zollkriminalamt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ressortkreis tagte zweimal jährlich, um Informationen auszutauschen. Die &#039;&#039;Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft&#039;&#039; übernahm hierbei die Aufgabe, Informationen aus dem Ressortkreis an die Unternehmen weiterzuleiten und Informationen aus den Unternehmen an den Kreis zu übermitteln. Der Ressortkreis ist zurzeit inaktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Führungswechsel 2012 von Jörg Peter zu Volker Wagner wurde eine Neuausrichtung der Vereinigung begonnen. In einem Interview mit Annabelle Schott-Lung für die Zeitschrift W&amp;amp;S&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schott-Lung&amp;quot;/&amp;gt; benennt Wagner die folgenden Schwerpunkte:&lt;br /&gt;
* einen Imagewandel der ASW weg vom „Regelungsgeber und Kontrolleur“ zu „Sicherheit als Business Enabler“&lt;br /&gt;
* „Sicherheit als Designkriterium“ etablieren: Sicherheit muss integraler Bestandteil aller Prozesse werden&lt;br /&gt;
* Sicherheit als [[Differenzierungsstrategie|Differenzierungsmerkmal]] zu etablieren&lt;br /&gt;
* Sicherheit als Handlungsrahmen innerhalb von Gesetzen und Normen festzulegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Mai 2015 wurde im Zuge dieser Neuausrichtung – nach einer Aktualisierung der Verbandsziele und der Verabschiedung einer neuen Verbandssatzung – auch die Verbandsbezeichnung abgeändert (aktuelle Bezeichnung bis heute).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strukturen ==&lt;br /&gt;
Auf der Ebene der Bundesländer unterhalten regionale Verbände für Sicherheit in der Wirtschaft den direkten Kontakt zu den Unternehmen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitglieder&amp;quot;/&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Baden-Württemberg e.V. (ASW-BW)&lt;br /&gt;
* Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Mitteldeutschland e.V. (ASW-M)&lt;br /&gt;
* Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. (ASW Nord)&lt;br /&gt;
* Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Sachsen e.V. (ASW Sachsen)&lt;br /&gt;
* Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft West e.V. (ASW West)&lt;br /&gt;
* Bayerischer Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (BVSW)&lt;br /&gt;
* Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Berlin-Brandenburg e.V. (VSW-BB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird der Kontakt zu einzelnen Berufsgruppen durch Fachverbände unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder des ASW Bundesverbandes sind zu diesem Zweck&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitglieder&amp;quot;/&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Bundesverband unabhängiger deutscher Sicherheitsberater und -Ingenieure (BdSI)&lt;br /&gt;
* Bundesverband der mittelständischen Sicherheitsunternehmen (BVMS)&lt;br /&gt;
* Deutsches Fraud Forum (DFF)&lt;br /&gt;
* German Council of Shopping Centers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
Die Vereinszeitschrift ist die 1979 von dem Fernsehjournalisten [[Peter Hohl]] gegründete &#039;&#039;WIK – Zeitschrift für die Sicherheit der Wirtschaft&#039;&#039; (bis 1985 &#039;&#039;Vertraulicher Expertenbrief Wirtschaftskriminalität&#039;&#039;). Die Zeitschrift wird durch die SecuMedia Verlags-GmbH verlegt und erscheint sechsmal jährlich.&lt;br /&gt;
2003 avancierte die WIK zur meist abonnierten Sicherheitszeitschrift Deutschlands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WIK01&amp;quot;/&amp;gt;[http://www.wik.info/wik/news/ Zur Startseite der WIK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich veröffentlicht der Verband regelmäßig Leitfäden und Positionspapiere zu aktuellen Sicherheitsthemen auf der verbandseigenen Webseite.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://asw-bundesverband.de/downloads/ Zum Download-Center des ASW Bundesverbandes]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentlichkeitsarbeit ==&lt;br /&gt;
In der Folge der [[Globale Überwachungs- und Spionageaffäre]] 2013 stieg nach Pressemitteilungen das allgemeine Risikobewusstsein in der Wirtschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Machhaus&amp;quot;/&amp;gt; Dies ergab die die 11. WIK/ASW-Sicherheits-Enquete, eine Befragung von Sicherheitsexperten auf freiwilliger Basis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SecIns001&amp;quot;/&amp;gt; Demnach erwarteten ca. 2/3 der Experten eine zunehmende Gefährdung der Unternehmen durch Cyberkriminalität und sahen als größte Gefährdung Angriffe auf die Kommunikation und die Daten der Unternehmen. Die Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft warnte in diesem Kontext allerdings, dass das Bewusstsein für Gefahren zwar ansteige, die Handlungsbereitschaft jedoch weiterhin zu niedrig sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz organisiert der ASW Bundesverband zusätzlich unter dem Motto &#039;&#039;Prävention durch Information&#039;&#039; eine jährliche Sicherheitstagung zum Wirtschaftsschutz. Zuletzt fand die Veranstaltung im Mai 2015 statt&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfVTermin&amp;quot;/&amp;gt;, das Thema des Jahres lautete &#039;&#039;Innentäter – eine unterschätzte Gefahr in Unternehmen&#039;&#039;. Der Verfassungsschutz veröffentlicht als verantwortlicher Herausgeber jährlich eine Informationsschrift zu dieser Tagung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20140716081827/http://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-wirtschaftsschutz/sicherheitstagung Info-Schriften des Verfassungsschutzes]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://asw-bundesverband.de asw-bundesverband.de] – Offizielle Website ASW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;mybreev&amp;quot;&amp;gt;Website der {{Webarchiv|text=mybreev |url=http://www.mybreev.com/de/news/asw-allianz-fuer-sicherheit-in-der-wirtschaft-e-v.html |wayback=20150610110142}} GmbH, abgerufen am 10. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DiHT&amp;quot;&amp;gt;Information der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, [http://www.frankfurt-main.ihk.de/branchen/wirtschaftsberatung/compliance_unternehmenssicherheit/spionage/ WiFo 04|11: Spionage Know-how wirksam schützen].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Satzung&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://asw-bundesverband.de/fileadmin/user_upload/dokumente/15_05_11-_ASW-Satzung.pdf |wayback=20150609005104 |text=Satzung}} des ASW (PDF), abgerufen am 8. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schott-Lung&amp;quot;&amp;gt;Annabelle Schott-Lung (2012) &#039;&#039;Fit für die Zukunft - Neuausrichtung des ASW&#039;&#039;; [http://www.sicherheit.info/SI/cms.nsf/si.ArticlesByDocID/1126507?Open Fachartikel aus W&amp;amp;S 06/2012, S. 12 bis 13]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitglieder&amp;quot;&amp;gt;Mitgliedschafts-Seite des [http://asw-bundesverband.de/mitglieder/ ASW Bundesverbandes], abgerufen am 8. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WIK01&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=WIK - Zeitschrift für die Sicherheit der Wirtschaft |url=http://www.wik.info/wik/news/voll/1003724.html |wayback=20150610050255}}, abgerufen am 8. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Machhaus&amp;quot;&amp;gt; Carolina Machhaus &#039;&#039;[http://www.dw.de/deutsche-unternehmen-fürchten-datenklau/a-17000174 Deutsche Unternehmen fürchten Datenklau - Spionage]&#039;&#039;, Deutsche Welle am 6. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SecIns001&amp;quot;&amp;gt;[http://www.security-insider.de/themenbereiche/sicherheits-management/risk-management/articles/404211/ Peter Schmitz] &#039;&#039;Wirtschaft sieht steigende Gefahren durch Cybercrime&#039;&#039;, Security-Insider 13. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfVTermin&amp;quot;&amp;gt; Schlaglicht des [https://web.archive.org/web/20150609071815/http://www.verfassungsschutz.de/de/aktuelles/schlaglicht/schlaglicht-2015-06-asw-tagung-innentaeter] BfV, abgerufen am 8. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Allianz Fur Sicherheit In Der Wirtschaft}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsgründung 1993]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.43</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ali_Eckert&amp;diff=2696029</id>
		<title>Ali Eckert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ali_Eckert&amp;diff=2696029"/>
		<updated>2025-04-24T08:15:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ali Eckert.jpg|mini|Ali Eckert (2022)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ali Eckert&#039;&#039;&#039; (gebürtig &#039;&#039;Ralph Arthur Eckert&#039;&#039;), Deutsch-Amerikaner, ist bildender Künstler. Er arbeitet mit [[Mixed Media]], Film und Fotografie in seinen Ateliers in Berlin und [[Wisconsin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Aufgewachsen in zwei Kulturen, wird der Deutsch-Amerikaner Ali Eckert vor allem durch die amerikanische Bilderwelt beeinflusst. In seiner Kunst benutzt er ikonographische, amerikanische Landschaften und pop-kulturelle Elemente um den amerikanische Mythos zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft arbeitet Eckert symbolhaft und mit ästhetisch anziehenden Oberflächen. Seine Werke verweisen auf verschiedene Spuren, die den Rezipient animieren, Hintergründe zu erforschen. Das Verhältnis von Offensichtlichem und Verborgenem sowie Gegensätze von Schönheit und Verfall interessieren Eckert besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Entstehungsprozess seiner Werke werden diverse Elemente zuerst fotografiert. Aus vielen, einzelnen Fotos entsteht eine realistisch erscheinende digitale Komposition, die analog weiterverarbeitet wird. Mit seiner eigens entwickelten Technik werden transluzente [[Pigmente]] auf seine diversen Werkstoffe transferiert. Dieser händische Prozess ist nicht wiederholbar. Jedes Werk ist ein Unikat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckerts Werke wurden in Europa, USA und China ausgestellt und werden international gesammelt (u.&amp;amp;nbsp;a. Sander Collection/Basel, Zagoras Collection/Athen, Neumann-Hug Collection/St.Urban, German Art Fund Hungary/Budapest).&amp;lt;ref&amp;gt;foto-noir.com: {{Webarchiv|url=http://foto-noir.com/FOTO-NOIR/artist.html |wayback=20141105163832 |text=&#039;&#039;All Artwork&#039;&#039;}}, abgerufen am 21. Juni 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Nach der Fotografenlehre studiert Eckert Gestaltung an der FH Wiesbaden. Im Anschluss seiner mehrjährigen Tätigkeit als Werberegisseur arbeitet er als Spielfilmregisseur, -Autor und Produzent. Seit 2007 ist Ali Eckert bildender Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Peter Thorwarth]] produzierte Eckert das Musikvideo [[Bayern (Die-Toten-Hosen-Lied)|Bayern]] und [[Kein Alkohol (ist auch keine Lösung)!]] für [[Die Toten Hosen]]. Für die Single-Auskopplung &amp;quot;[[Beatsteaks/Diskografie|Summer]]&amp;quot; der [[Beatsteaks]] produzierte Eckert 2001 das Musikvideo erneut mit Peter Thorwarth als Regisseur. Gemeinsam mit [[Daniel Acht]] war Eckert 2002 als Produzent, Regisseur und Drehbuchautor an dem Kurzspielfilm &#039;&#039;[[Dark Ages (Film)|Dark Ages]]&#039;&#039; beteiligt, der international ausgezeichnet wurde. Bei seinem ersten Kinofilm &#039;&#039;[[Video Kings]]&#039;&#039;, der 2007 erschien und trotz geringem Budgets mit zahlreichen bekannten Schauspielern besetzt werden konnte (u. a. [[Fabian Busch]], [[Wotan Wilke Möhring]], [[Bela B]]., [[Badesalz (Comedy)|Badesalz]], [[Til Schweiger]]), verfasste Eckert erneut zusammen mit Daniel Acht das Drehbuch, mit dem er auch gemeinsam für Produktion und Regie verantwortlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 wurden Eckerts „Photo-Paintings“, großformatige Akte auf Seide, erstmals vorgestellt, u. a. mit [[Esther Schweins]], [[Eva Habermann]], [[Julia Dietze]], [[Lauren Lee Smith]] und [[Ursula Karven]]. Im darauffolgenden Jahr präsentierte Eckert erstmals seine inszenierte Fotografie „Foto-Noir“ mit [[Bettina Zimmermann]] und [[Antje Traue]]. 2014 schloss sich die Ausstellung „Foto Noir – Crime Scene“ zum Berliner [[Gallery Weekend]] mit [[Florentine Lahme]] und [[Annabelle Mandeng]] an. Zusammen mit [[Monica Nancy Wick]] produzierte Eckert 2012 die Dokumentation &#039;&#039;[[Brett vor’m Kopp]]&#039;&#039;, die den Lebensweg des Skateboard-Pioniers [[Titus Dittmann]] zeigt, wobei Eckert Regie und Drehbuch übernahm. 2013 koproduzierte Eckert die US-amerikanische Dokumentation „[[Following the Ninth: In the Footsteps of Beethoven&#039;s Final Symphony]]“ (Regie: [[Kerry Candaele]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 wurden Eckerts Triptychon aus seiner Serie &#039;Silent Silhouettes&#039; in den &#039;German Art Fund Hungary&#039; aufgenommen. 2017 folgte die Gruppenausstellung &#039;[[Mona Lisa – A Smile for Europe]]&#039; im [[Rotes Rathaus Berlin]] (mit u. a. [[Andy Warhol]], [[Robert Doisneau]], [[Thomas Ruff]], [[SEO (Malerin)|SEO]]), 2018 die Gruppenausstellung &#039;Provoke&#039; in St. Urban, Schweiz (mit u. a. Elmar Batters, [[Pierre Molinier]], [[Daido Moriyama]], [[Pentagon (Künstlergruppe)|Pentagon Group]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 2021 &#039;X + 1&#039;, Academic of Fine Arts, Museum of Sichuan Fine Arts Institute, Sichuan, China&lt;br /&gt;
* 2021 &#039;Searching For The American Myth&#039;, Rosenhang-Museum, Weilburg&lt;br /&gt;
* 2021 &#039;Lost&#039;, Galerie Hotel Mond Fine Arts, Berlin&lt;br /&gt;
* 2021 &#039;Backlands&#039;, Academic of Fine Arts, Chongquin, China&lt;br /&gt;
* 2020 &#039;Sexhibition‘, Weinberger Fine Art, Kansas City, USA&lt;br /&gt;
* 2020 &#039;American Myth&#039;, Galerie Hotel Mond Fine Arts, Berlin&lt;br /&gt;
* 2019 ‘Mona Lisa - A Smile for Europe’, Senat Berlin / Rathaus&lt;br /&gt;
* 2018 ‘Provoke’, Neumann-Hug, St. Urban, Switzerland&lt;br /&gt;
* 2016 Art Photo Budapest, Hungary&lt;br /&gt;
* 2015 ‘Peng&#039;, KOMM, Wolfenbüttel&lt;br /&gt;
* 2014 ‘Midnight Art‘, Jenny Falckenberg, Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 2021 High Water, Video&lt;br /&gt;
* 2021 Herenow Beyond, Video&lt;br /&gt;
* 2020 Fake Real Flag, 3-Kanal Videoinstallation&lt;br /&gt;
* 2019 Fontainebleau, 9-Kanal Videoinstallation&lt;br /&gt;
* 2018 And A Broken Glass, 3-Kanal Videoinstallation&lt;br /&gt;
* 2014 Threesome, 3-Kanal Videoinstallation&lt;br /&gt;
* 2013 [[Following the Ninth: In the Footsteps of Beethoven&#039;s Final Symphony]] (Produzent)&lt;br /&gt;
* 2012: [[Brett vor’m Kopp]], Dokumentation&lt;br /&gt;
* 2007: [[Video Kings]], Kinospielfilm&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;[[Dark Ages (Film)|Dark Ages]]&#039;&#039;, Kurzfilm&lt;br /&gt;
* 1999: Cable Unincorporated, Kurzfilm&lt;br /&gt;
* 1996: Wundersam! Auch Schwäne kommen … Kurzfilm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2016 „Selection Photography“, German Art Fund Hungary&lt;br /&gt;
* 2008: Best Movie, [[Lichter Filmfest|Lichter Filmtage]] Frankfurt, Video Kings&lt;br /&gt;
* 2004 “[[Friedrich-Wilhelm-Murnau-Preis|Friedrich-Wilhelm Murnau Preis]]”, Bester Film&lt;br /&gt;
* 2004 &amp;quot;DKF Multimedia Group&#039;, Beste Regie&lt;br /&gt;
* 2003 &amp;quot;Publikumspreis&amp;quot;, Satirische Filmtage Rüsselsheim&lt;br /&gt;
* 2003 „Kurzfilm des Monats“, [[Filmbewertungsstelle]]&lt;br /&gt;
* 2003 &amp;quot;Bester Film&amp;quot;, Internationales Kurzfilm Festival Flensburg&lt;br /&gt;
* 2002 „[[Comet (Musikpreis)|Comet]]“, Bestes Nationales Video&lt;br /&gt;
* 2001 &amp;quot;World Bronze Medal&amp;quot;, The New York Festivals&lt;br /&gt;
* 2000 &amp;quot;The Golden Icarus Film Prize&amp;quot;, London, Best Cinema Advertisement&lt;br /&gt;
* 1996 &amp;quot;[[Bayerischer Filmpreis]] - Kategorie Kinder&amp;quot; Beste Visuelle Effekte&lt;br /&gt;
* 1996 &amp;quot;The Silver Award&amp;quot;, PhilaFilms Philadelphia, Short Film&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.alieckert.com Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [https://www.hohmann.art/eckert Hohmann Fine Art, Palm Desert, CA.]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1715482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141042478|LCCN=no2018035104|VIAF=120294403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eckert, Ali}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotokünstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eckert, Ali&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eckert, Ralph Arthur (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-US-amerikanischer bildender Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.43</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Threna&amp;diff=1320946</id>
		<title>Threna</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Threna&amp;diff=1320946"/>
		<updated>2025-02-21T03:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Threna&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Belgershain&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/15/22.01/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/32/17.61/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 148 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 6.648&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 937&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011-05-09&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.statistik.sachsen.de/download/080_Zensus_2011_Gemeindeteile/GT_14729020.pdf |titel=Kleinräumiges Gemeindeblatt für Belgershain |hrsg=[[Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen]] |datum=2014-09 |zugriff=2015-02-08 |format=PDF; 0,23 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1995-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 04683&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 034293&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Threna&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der [[Sachsen|sächsischen]] Gemeinde [[Belgershain]] im [[Landkreis Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Threna 001.jpg|mini|Threna, Luftaufnahme (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-b 0580054 Belgershain-Köhra. Oberreit, Sect. Leipzig, 1836-39.jpg|mini|&#039;&#039;Thräna&#039;&#039; auf einer Karte von Hermann Oberreit (1836–39)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Threna.jpg|mini|Blick auf einen Teil des Dorfes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Threna liegt etwa 12&amp;amp;nbsp;Kilometer südöstlich der sächsischen Großstadt [[Leipzig]] in der [[Leipziger Tieflandsbucht]]. Südwestlich des Ortes liegt das [[Oberholz (Waldgebiet in Sachsen)|Waldgebiet Oberholz]]. In Threna entspringt die [[Threne]], welche den Ort östlich verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft die [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen bis zur S 199#S 38|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;38]] [[Probstheida]]–[[Grimma]]. Über Kreisstraßen besteht Anschluss an Belgershain und Fuchshain, zudem verläuft hier die [[Bahnstrecke Leipzig–Geithain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Großpösna]]&lt;br /&gt;
 | NORD=     [[Fuchshain]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=  [[Naunhof]]&lt;br /&gt;
 | WEST= &lt;br /&gt;
 | OST=      [[Köhra]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= &lt;br /&gt;
 | SUED=     [[Belgershain]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Orts- und Kirchengeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ThrenaKirche1.JPG|mini|Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrenhaus-Threna.jpg|mini|Herrenhaus vor der Renovierung (2013)]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung datiert von 1205 als Herrensitz des &#039;&#039;Wilferus de Drenowe&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1421 stand Threna unter markgräflichem Gericht. 1556 erhielt Dippold von Schönfeld das Dorf. Für 1572 ist erstmals ein Lehrer (Küster) für Threna mit Belgershain belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://belgershain.de/backend01/cms/front_content.php?idcatart=78&amp;amp;lang=1&amp;amp;client=1 |wayback=20150208191626 |text=Auszüge aus der Chronik von Threna}}, abgerufen am 16. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[August Schumann]] nennt 1824 im Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen Threna betreffend u.&amp;amp;nbsp;a.: {{Zitat|[…] gehört schriftsässig zu dem, ¾&amp;amp;nbsp;St. davon in Südost gelegenen, von Uechteritzischen Rittergute Belgershayn. […] Threna hat über 50&amp;amp;nbsp;Häuser und 300&amp;amp;nbsp;Bewohner, einen sehr bedeutenden Gasthof, eine Schule, eine Windmühle, und eine Filial- oder vielmehr Schwesterkirche von Belgershayn, zu welcher das Universitäts-Försterhaus gepfarrt ist. […] Im J.&amp;amp;nbsp;1782 zählte man hier 191&amp;amp;nbsp;Menschen über 10&amp;amp;nbsp;Jahr, und 169&amp;amp;nbsp;Kühe; 1789 der 44&amp;amp;nbsp;Pferde. Der Ort hat 18&amp;amp;nbsp;Hufen, […].|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Staatslexikon Sachsen|11|722|bis=723|Threna, auch Thräna}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin heißt es im Werk „Neue Sächsische Kirchengalerie“ von 1911 den Ort und die Kirche betreffend u.&amp;amp;nbsp;a.: {{Zitat|Threna war ursprünglich Muttergemeinde, ist seit 1620 Filialgemeinde von Belgershain. Das Pfarrgut Threna ward verkauft und für den Erlös ein Gut in Belgershain als Pfarre erworben, […]. Die Kirche stammt aus alter Zeit, nach [[Cornelius Gurlitt (Kunsthistoriker)|Gurlitt]] ist [[Apsis]] und [[Chor (Architektur)|Chor]] wohl 1250 erbaut, das Langhaus und die in spitzbogiger Tonne überwölbte Turmhalle sollen nach ihm in der zweiten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erbaut worden sein. […] Die Orgel ist 1778 von Orgelbaumeister Mauer in Leipzig für 304&amp;amp;nbsp;Taler erbaut worden; eine gründliche Erneuerung erfolgte 1857 durch Wiegand-Borna; 1881 ließ Gutsbesitzer, Friedensrichter Heyne ein neues Register Viola di Gamba auf seine Kosten durch Kreuzbach-Borna einsetzen. […] Die Schule in Threna ward in alter Zeit, da Belgershain eine solche noch nicht hatte, von den Belgershainer Kindern mit besucht, erst später stellte Belgershain einen Kinderlehrer an, […]. 1855 ward die Kirchschulstelle von Threna getrennt. […] Bei einem großen Brande 1854 ging auch das alte Schulhaus mit in Flammen auf. 1855 ward das neue geweiht.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &#039;&#039;Die Parochie Belgershain mit der Tochterkirche Threna.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Grimma links der Mulde.&#039;&#039; Strauch Verlag, Leipzig 1911, Sp. 240–248 ([http://digital.slub-dresden.de/id25500611X/125 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] nach dem Ende des II.&amp;amp;nbsp;Weltkrieges wurde lediglich ein Bauer enteignet, in der Folge gab es 21&amp;amp;nbsp;[[Neubauer (Agrarreform)|Neubauern]] und 11&amp;amp;nbsp;Kleinsiedler im Ort. Am 13.&amp;amp;nbsp;September 1955 wurde die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] „Vorwärts“ gegründet, am 1. Januar 1973 erfolgte die Gründung der [[Kooperative Abteilung Pflanzenproduktion|KAP]] Threna und am 1. Januar 1978 die Gründung der LPG Pflanzenproduktion Threna.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;1995 wurde Threna nach Belgershain eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.statistik.sachsen.de/download/010_GB-Gebiet/GST_AEND_1995.pdf &#039;&#039;Gebietsänderungen ab 1. Januar 1995 bis 31. Dezember 1995&#039;&#039; auf der Internetpräsenz des &#039;&#039;Statistischen Landesamts des Freistaats Sachsen&#039;&#039;, S. 2] (PDF; 17&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 15. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reg-Register&amp;quot;&amp;gt;{{Regionalregister Sachsen|idReg=3214|Abruf=2011-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1548/51 || 32 [[Hufner|besessene Mann]], 1 [[Inwohner]], 44 [[Hufe]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1764 || 33 besessene Mann, 9 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]], 18 Hufen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1834 || 291&lt;br /&gt;
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|1871 || 380&lt;br /&gt;
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| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || 457&lt;br /&gt;
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|1925 || 506&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964 || 557&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990 || 474&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994 || 781&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Parochie Belgershain mit der Tochterkirche Threna.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Grimma links der Mulde.&#039;&#039; Strauch Verlag, Leipzig 1911, Sp. 240–248 ([http://digital.slub-dresden.de/id25500611X/125 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{BKD|20|262|106|Threna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [http://belgershain.de/cms/front_content.php?idart=126&amp;amp;1frontend=sl1oh7ahjken9nrqcrq2ko4dm82qjf2f Chronik der Kirche zu Threna]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Belgershain}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgershain]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1205]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1995]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.43</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Th%C3%BCmmlitzwalde&amp;diff=77453</id>
		<title>Thümmlitzwalde</title>
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		<updated>2025-02-21T03:42:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Thümmlitzwalde in L.svg|mini|Lage von Thümmlitzwalde im Landkreis Leipzig (Stand: 2010)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thümmlitzwalde&#039;&#039;&#039; war der Name einer 1994 durch den Zusammenschluss aus den damals selbständigen Gemeinden [[Böhlen (Grimma)|Böhlen]], [[Dürrweitzschen (Grimma)|Dürrweitzschen]], [[Leipnitz (Grimma)|Leipnitz]], [[Ragewitz (Grimma)|Ragewitz]] und [[Zschoppach]] gebildeten Gemeinde im Freistaat [[Sachsen]]. Am 1. Januar 2011 fusionierte diese mit der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Grimma]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ad-hoc-news.de/thuemmlitzwalder-einwohner-stimmen-fuer-fusion-mit-grimma--/de/News/21613501 |text=Thümmlitzwalder Einwohner stimmen für Fusion mit Grimma |archive-is=20120717175423}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2011.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Thümmlitzwalde entstand am 1. März 1994 durch den freiwilligen Zusammenschluss der fünf Gemeinden Böhlen, Dürrweitzschen, Leipnitz, Ragewitz und Zschoppach.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: [http://www.statistik.sachsen.de/html/825.htm Gebietsänderungen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Namen erhielt die Gemeinde von dem ca. 1500 ha großen Waldgebiet des „[[Thümmlitzwald]]s“. Zeitzeugen sind die zahlreichen Steine des Thümmlitz, von den Menschen mit geheimnisvollen Zeichen markiert und als Rechtssymbol genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2010 zählte die Gemeinde 3158 Einwohner. Das Gemeindegebiet umfasste 55,88 km². Bei der Eingemeindung in die Stadt Grimma am 1. Januar 2011 wurden die Ortsteile von Thümmlitzwalde als [[Ortschaft]]en in die fünf Gründungsgemeinden von Thümmlitzwalde (Böhlen, Dürrweitzschen, Leipnitz, Ragewitz und Zschoppach) zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
* Böhlen mit den Ortsteilen [[Böhlen (Grimma)|Böhlen]] und [[Seidewitz (Grimma)|Seidewitz]]&lt;br /&gt;
* Dürrweitzschen mit den Ortsteilen [[Dürrweitzschen (Grimma)|Dürrweitzschen]], [[Motterwitz]] und [[Muschau (Grimma)|Muschau]]&lt;br /&gt;
* Leipnitz mit den Ortsteilen [[Leipnitz (Grimma)|Leipnitz]], [[Frauendorf (Grimma)|Frauendorf]], [[Keiselwitz]], [[Kuckeland]], [[Papsdorf (Grimma)|Papsdorf]] und [[Zeunitz]]&lt;br /&gt;
* Ragewitz mit den Ortsteilen [[Ragewitz (Grimma)|Ragewitz]], [[Bröhsen]], [[Haubitz (Grimma)|Haubitz]], [[Pöhsig (Grimma)|Pöhsig]] und [[Zaschwitz (Grimma)|Zaschwitz]]&lt;br /&gt;
* Zschoppach mit den Ortsteilen [[Zschoppach]], [[Draschwitz (Grimma)|Draschwitz]], [[Nauberg]], [[Ostrau (Grimma)|Ostrau]] und [[Poischwitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Letzter [[Bürgermeister]] der Gemeinde war bis zum 31. Dezember 2010 Udo Brodhuhn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of arms of thummlitzwalde.svg|miniatur|Wappen der ehemaligen Gemeinde]]&lt;br /&gt;
Das [[Wappen]] zeigt in grünem Schild einen silbernen schräglinken mit drei roten Äpfeln belegten Balken und zeigt oben ein silbernes Hufeisen und unten ein silbernes Eichenblatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Größter Arbeitgeber der Region ist die [[Obstland AG]] mit Sitz in Dürrweitzschen. Auch die Ragewitzer Agrarproduktions-GmbH bearbeitet zahlreiche Flächen landwirtschaftlich. Markant sind die zahlreichen Windenergie-Anlagen verschiedenen Bautyps in den Gemarkungen Bröhsen, Zeunitz und Pöhsig. In Ragewitz befindet sich eine Biogasanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Johann von Staupitz]] († 1524), um 1465 geb. in Motterwitz, vorreformatorischer Ordensgeistlicher &lt;br /&gt;
* [[Magdalena von Staupitz]] († 1548), um 1485 geb. in Motterwitz, Ordensschwester und reformatorische Pädagogin&lt;br /&gt;
* [[Johannes Döhler (Theologe)|Johannes Döhler]] (1878–1915), geb. in Zschoppach, Pfarrer in Rochlitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde-thuemmlitzwal.de/Gemeinde.htm Website von Thümmlitzwalde]&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/11/12/N |EW=12/51/52/E |type=city |pop=300 |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thummlitzwalde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Grimma)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2011]]&lt;/div&gt;</summary>
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