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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_von_Bose&amp;diff=2396796</id>
		<title>Fritz von Bose</title>
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		<updated>2025-03-12T18:03:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Fritz von Bose&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;eigtl. Carl Friedrich von Bose&#039;&#039; * [[16. Oktober]] [[1865]] in [[Königstein (Sächsische Schweiz)]]; † [[10. Mai]] [[1945]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher Pianist, Musikprofessor und Komponist.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabFritzvonBose.JPG|miniatur|Grabstätte Fritz von Bose und Angehörige auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Südfriedhof]] in Leipzig (2021 aufgelassen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Fritz von Bose entstammte der [[Franken (Region)|fränkischen]] Linie des [[Königreich Sachsen|sächsischen]] [[Uradel]]sgeschlechts [[Bose (Adelsgeschlecht)|von Bose]]. Sein Vater, Carl Emil von Bose (* 21. Juni 1832 in [[Chemnitz]]; † 26. November 1906 in [[Dresden]]), war königlich-sächsischer [[Landgericht]]spräsident in Dresden, seine Mutter war Marie Elisabeth, geborene Mückenberger (* 7. März 1835 in Leipzig; † 13. Dezember 1912 in Dresden). Fritz von Bose war verheiratet mit Julia Auguste, geborene Goldschmidt (* 24. August 1869 in [[Nottingham]]; † 6. März 1959 in Leipzig), die einer alten [[Judentum|jüdisch]]-[[Vereinigtes Königreich|englischen]] Familie angehörte. Zu den Kindern aus dieser Ehe zählen die Söhne Carl (1901–1923), Heinrich (1899–1988) und Eduard von Bose (1898–1963).&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Emil von Bose (Hrsg.): Die Familie von Bose. Beiträge zu einer Familiengeschichte. Lehmannsche Buchdruckerei, Dresden 1904.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ersten Klavierunterricht erhielt er von seinem Vater Carl Emil von Bose. 1874 übersiedelte die Familie nach Leipzig; dort wurde Bose Klavierschüler von [[Heinrich Klesse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bose studierte ab 1883 am damals berühmten [[Leipziger Konservatorium]] (es war das erste in Deutschland und wurde 1843 von Mendelssohn gegründet), unter anderem bei [[Carl Reinecke]] (als dessen Lieblingsschüler er galt).&lt;br /&gt;
Während eines Aufenthaltes in Hamburg 1887/88 lernte er den Dirigenten und Pianisten [[Hans von Bülow]] kennen, der ihm wichtige Impulse gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder in Leipzig begann 1888 von Boses internationale Karriere als Konzertpianist und als Kammermusikbegleiter. Mit der Mezzosopranistin [[Alice Barbi]] reiste er durch Deutschland, Österreich, Ungarn und Russland.&lt;br /&gt;
Gerühmt wurde an seinem Klavierspiel die „klare, sorgsame und feine Zeichnung“, die „blühende Farbe, der Sinn für musikalische Architektur und Plastik“. Fritz von Bose vertrat schon damals eine „seltene Klavierkultur, die das Beste und Feinste von Leipzigs klassischer und romantischer Tradition der Akademie“ wahrte ([[Walter Niemann]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 übernahm von Bose eine Lehrstelle für Klavierspiel in Karlsruhe, 1898 eine gleiche Position in Leipzig. Dort wurde er 1912 zum Professor ernannt und blieb dies bis zu seiner Emeritierung 1932.&lt;br /&gt;
Er gehört zu den herausragenden Lehrerpersönlichkeiten des [[Leipziger Konservatorium]]s (neben [[Julius Rietz]], [[Robert Teichmüller]], [[Hermann Kretzschmar (Musikwissenschaftler)|Hermann Kretzschmar]], [[Max Reger]] und [[Karl Straube]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Werkverzeichnis umfasst 40 Werke; es wurde von Erika von Bose (1929–2017), Enkelin des Komponisten, zusammengestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Lebzeiten wurde er als „Leipziger Brahms“ bezeichnet; als typisch für seine Kompositionen gilt eine &#039;Mendelssohnsche Leichtigkeit&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befand sich auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Südfriedhof]] in Leipzig. Aufgrund des Ablaufens der Ruhefrist wurde es im Oktober 2021 von der Friedhofsverwaltung aufgelassen und beräumt. Seit 2024 erinnert ein von der [[Paul Benndorf|Paul-Benndorf-Gesellschaft]] errichteter Restitutionsstein wieder an den Pianisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein schriftlicher Nachlass wird in der [[Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden|Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden]] aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Fritz von Bose musizierte mit [[Clara Schumann]] (1819–1896) und [[Joseph Joachim]] sowie [[Julius Klengel]]. Er begegnete [[Johannes Brahms]] und [[Peter Tschaikowsky]] und war u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem Dirigenten Josef Sautier befreundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 spielte er aus Anlass von Mozarts 150. Geburtstag zusammen mit dem damals 81-jährigen Carl Reinecke in einem Gewandhauskonzert unter Leitung von [[Arthur Nikisch]] Mozarts 10. Konzert für zwei Klaviere ([[10. Konzert für zwei Klaviere (Mozart)|KV 365]], Es-Dur); die beiden wurden dafür enthusiastisch gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.carl-reinecke.de/Vita/biographieII.html |wayback=20150923200511 |text=www.carl-reinecke.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
2011 erschien zum ersten Mal Musik von ihm auf CD: Klaviersuiten Nr. 1 &amp;amp; 2 (op. 9 &amp;amp; 20); 3 Klavierstücke op. 10; Elegie op. 21 Nr. 1; Variationen op. 17 ([[Alexandra Oehler]], Klavier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &#039;&#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&#039;&#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 710. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/de/ead?ead.id=DE-611-BF-75427 Nachlass Fritz von Bose] in der [[Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden|Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116266228|LCCN=no2011169376|VIAF=47509362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bose, Fritz Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HMT Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bose, Fritz von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bose, Carl Friedrich von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Oktober 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königstein (Sächsische Schweiz)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Gallenkamp&amp;diff=2330860</id>
		<title>Friedrich Gallenkamp</title>
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		<updated>2025-03-12T17:12:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Friedrich Conrad Wilhelm Gallenkamp&#039;&#039;&#039; (* [[23. September]] [[1818]] in [[Lippstadt]]; † [[1. April]] [[1890]] in [[Berlin]]) war [[Reichsgerichtsrat]] und Richter am [[Reichsoberhandelsgericht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gallenkamp war Absolvent des Essener [[Burggymnasium Essen|Preußisch-Königlichen Gymnasiums]]. Er studierte Rechtswissenschaften in Bonn und wurde 1836 Mitglied des [[Corps Saxonia Bonn]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, &#039;&#039;&#039;27&#039;&#039;&#039;, 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Vereidigung auf den preußischen Landesherrn erfolgte 1838. 1842 wurde er Oberlandesgerichtsassessor. 1845 tauschte er seine Stelle in Paderborn gegen eine in Arnstadt ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Justiz-Ministerialblatt für die Preußische Gesetzgebung und Rechtspflege, VII. Jahrgang 1845, Berlin, S. 45 ([http://books.google.com/books?id=S99FAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA45#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1850 ernannte man ihn zum Kreisrichter in Hamm und er wurde dann als Hilfsrichter an den Justizsenat in Ehrenbreitenstein abgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahrbuch der preussischen Gerichtsverfassung, Band 2, Berlin 1852, [http://books.google.com/books?id=U1hEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA231#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S. 231]; Amtsblatt der Regierung zu Düsseldorf. Düsseldorf 1850, [http://books.google.com/books?id=BFQLAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA476#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S. 476].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1854 oder 1857 wurde er Appellationsgerichtsrat in Koblenz. 1867 wurde er Rat beim Oberappellationsgericht in Berlin. 1870 kam er zum Reichsoberhandelsgericht. 1872 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Leipzig verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| titel=Verzeichnis der Ehrenpromotionen| hrsg=Archiv der Universität Leipzig| zugriff=2020-10-24| kommentar=Ordnung nach Graduierungsjahr| archiv-url=https://web.archive.org/web/20201019231702/https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| archiv-datum=2020-10-19| offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1879 trat er in den [[II. Zivilsenat des Reichsgerichts]] über. Ein Jahr später wechselte er in den [[I. Zivilsenat des Reichsgerichts|I. Senat]]. Zum Neujahrstag 1889 trat er in den Ruhestand. Der Jurist [[Hugo Gallenkamp]] war sein Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Bemerkungen über die Stellung des Gerichts-Arztes zu der gerichtlichen Untersuchung, Vierteljahrsschrift für gerichtliche Medizin und öffentliches Sanitätswesen, Band 15 (1859), S. 325. ([http://books.google.com/books?id=Bg-Pw5wBDNkC&amp;amp;pg=PP9#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Lobe]]: &#039;&#039;Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929&#039;&#039;. Berlin 1929, S. 349.&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Geschlechterbuch]], Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien, Band 192 (= 49. Allgemeiner Band), Limburg/Lahn 1986, S. 140f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gallenkamp, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsoberhandelsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gallenkamp, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gallenkamp, Friedrich Conrad Wilhelm &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reichsgerichtsrat und Reichsoberhandelsgerichtsrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1818 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lippstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 1890&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
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		<title>Friedrich Braun (Germanist)</title>
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		<updated>2025-03-12T16:58:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Friedrich Braun&#039;&#039;&#039; (* [[20. Juli]] [[1862]] in [[St. Petersburg]]; † [[14. Juni]] [[1942]] in [[Leipzig]]) war ein [[Germanist]] und [[Altphilologe]]. Er lehrte an den Universitäten [[Universität Petersburg|Petersburg]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabstätteFriedrichBraun.JPG|miniatur|Grabstätte Friedrich Braun auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Südfriedhof]] in Leipzig]]&lt;br /&gt;
Der Sohn des Arztes Alexander Braun, dessen Vorfahren aus [[Rüdesheim am Rhein|Rüdesheim]] stammten, studierte seit 1880 Germanistik an den Universitäten [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]], [[Universität Paris|Paris]] und St. Petersburg. Nach 1885 war er Lehrer an einem Gymnasium. 1888 wurde er in St. Petersburg für die germanische Philologie [[Habilitation|habilitiert]], wurde dort [[Privatdozent]] und beendete sein Studium zwei Jahre darauf, ohne [[Promotion (Doktor)|promoviert]] zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum außerordentlichen [[Professor]] stieg Braun im Jahre 1900 auf, 1905 schließlich zum ordentlichen. Dieses Amt hielt er bis 1915 inne. Von 1895 bis 1906 war er außerdem Schriftleiter der St.-Petersburger Gesellschaft für Neuphilologie, anschließend deren Präsident. Daneben fungierte er als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der historisch-philosophischen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 wechselte Braun an die [[Universität Leipzig]]. Dort wurde er zunächst Privatdozent der germanischen Philologie, zwei Jahre später schließlich ordentlicher Honorar-Professor für die Geschichte Osteuropas am [[Institut für Kultur- und Universalgeschichte]]. Ordentlicher Professor dieses Faches wurde er nun 1930, verließ die Universität aber zwei Jahre darauf. Im November 1933 unterzeichnete er das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler]]. Seit 1927 war er korrespondierendes Mitglied der damaligen [[Russische Akademie der Wissenschaften|Sowjetischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften| url=http://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-49661.ln-ru| sprache=russisch| titel=Ausländische Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724| titelerg=Friedrich (Fjodor Alexandrowitsch) Braun| zugriff=2015-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1921 erhielt er von der Universität Leipzig den [[Ehrendoktor]]titel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| titel=Verzeichnis der Ehrenpromotionen| hrsg=Archiv der Universität Leipzig| zugriff=2020-11-05| kommentar=Ordnung nach Graduierungsjahr| archiv-url=https://web.archive.org/web/20201019231702/https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| archiv-datum=2020-10-19| offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braun verstarb 1942 in Leipzig im Alter von 79 Jahren. Der Ehe mit Auguste Dorothea Kawizki entstammte der Göttinger Philologie-Professor [[Maximilian Braun (Slawist)|Maximilian Braun]] (1903–1984).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Kriegsschauplätze auf der Balkanhalbinsel&#039;&#039; (Leipzig/Berlin 1916)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Urbevölkerung Europas und die Herkunft der Germanen&#039;&#039; (Berlin 1922)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der [[Japhetitentheorie|japhetitische]] Kaukasus und das dritte ethnische Element im Bildungsprozess der mittelländischen Kultur&#039;&#039; (Berlin 1923)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|549||Braun, Friedrich|[[Max Vasmer]]|116416718}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116416718|NAME=Friedrich Braun}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Volker Hölzer|116416718|Braun, Friedrich (Fëdor Aleksandrovič)}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Braun_20}}&lt;br /&gt;
* [http://www.biografija.ru/show_bio.aspx?id=13031 Браун Федор Александрович] in der &#039;&#039;Биография.ру&#039;&#039; (russisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116416718|LCCN=nb2008008661|VIAF=200144815106521288140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Braun, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Universität Sankt Petersburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Braun, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Браун, Фёдор Александрович&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Germanist und Altphilologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juli 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Petersburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juni 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
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		<title>Friedrich Baumgärtel</title>
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		<updated>2025-03-12T16:51:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Friedrich Johannes Baumgärtel&#039;&#039;&#039; (* [[14. Januar]] [[1888]] in [[Plauen]]; † [[11. Juni]] [[1981]] in [[Erlangen]]) war ein [[evangelisch]]er [[Alttestamentler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Baumgärtel hatte bis 1914 in [[Berlin]], [[Greifswald]], [[Leipzig]] und [[Bonn]] [[Evangelische Theologie]] studiert und 1914 an der [[Universität Leipzig]] mit der Arbeit &#039;&#039;Elohim außerhalb des Pentateuch&#039;&#039; zum Lic. theol. promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkte von 1916 bis 1922 an der [[Theologische Fakultät|Theologischen Fakultät]] in Leipzig, bis 1921 als [[Privatdozent]], dann 1921/22 als nicht planmäßiger, außerordentlicher Professor für Theologie. Seine weiteren Wirkungsstätten als ordentlicher Professor für [[Altes Testament|Alttestamentliche Wissenschaft]] waren von 1922 bis 1928 die [[Universität Rostock]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://cpr.uni-rostock.de/resolve/id/cpr_person_00003326?_search=edcf58a9-86ae-4a91-8cd5-b6d9e03abbd2 Friedrich Baumgärtel] im &#039;&#039;Catalogus Professorum Rostochiensium&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1928 bis 1937 die [[Universität Greifswald]], von 1937 bis 1941 die [[Universität Göttingen]] und von 1941 bis 1956 die [[Universität Erlangen]]. Bei der Berufung nach Göttingen wurde Baumgärtel als Nicht-Partei-Mitglied dem NSDAP-Mitglied [[Hans Schmidt (Theologe, 1877)|Hans Schmidt]] vorgezogen, was den Protest des NS-Gaudozentenbundführers [[Artur Schürmann]] hervorrief, gegen den sich der Dekan [[Emanuel Hirsch]] durchsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vicco von Bülow: &#039;&#039;Otto Weber (1902–1966): reformierter Theologie und Kirchenpolitiker.&#039;&#039; 1999, S.&amp;amp;nbsp;193.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Erlangen war er in den Studienjahren 1948/49 und 1949/50 [[Rektor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
In seinem Kampf gegen die &#039;&#039;[[Kirchenkampf]]-Legenden&#039;&#039; wandte er sich seit 1958 gegen eine einseitige Konzentration der Nachkriegsstudien zugunsten der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]], weil auch deren Anführer sich zu weiten Teilen 1933 zunächst von der Begeisterung für die „nationale Erhebung“ hatten anstecken lassen. Baumgärtel selbst gehörte damals zu jener Gruppe von evangelischen Theologen, die für die „Ausschüsse“ und gegen jegliche Vermischung nationaler und kirchlicher Belange eintrat und daher die Bekennende Kirche ablehnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Beat Näf: &#039;&#039;Antike und Altertumswissenschaft in der Zeit von Faschismus und Nationalsozialismus.&#039;&#039; 2001, S.&amp;amp;nbsp;583.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter anderem kritisierte er 1936 die [[Eklektizismus|eklektische]], unkritische Herangehensweise [[Dietrich Bonhoeffer]]s und anderer bekennender Theologen an die Begriffe &#039;&#039;Kirche&#039;&#039; und &#039;&#039;Volk&#039;&#039; im Alten Testament, die sich von der der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] methodisch nicht unterscheide. Jeder legitimiere so unter Rückgriff auf die Bibel nur das eigene aktuelle Kirchenbild.&amp;lt;ref&amp;gt;Baumgärtel: &#039;&#039;Die Kirche ist Eine.&#039;&#039; 1936, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Paul Althaus]] übte er nach 1945 Kritik an der [[Entnazifizierung]]spolitik der Alliierten an den deutschen Hochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Bibliothek ging 1981 an die Universitätsbibliothek der [[Universität Bayreuth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Elohim außerhalb des Pentateuch. Grundlegung zu einer Untersuchung über die Gottesnamen im Pentateuch&#039;&#039;, Leipzig 1914 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:30:1-114546 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hebräisches Wörterbuch zur Genesis&#039;&#039; (= &#039;&#039;Einzelwörterbücher zum Alten Testament,&#039;&#039; Heft 1), Gießen 1926 (2., erg. Aufl. Berlin 1939; 3., erg. Aufl. 1961).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ist die Kritik am Alten Testament berechtigt? Notwendigkeit, Wesen und Nutzen historisch-kritischer Betrachtung des Alten Testaments&#039;&#039;, Schwerin 1927.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Eigenheit der alttestamentlichen Frömmigkeit&#039;&#039;, Schwerin 1932.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Kirche ist Eine – die alttestamentlich-jüdische Kirche und die Kirche Jesu Christi. Eine Verwahrung gegen die Preisgabe des Alten Testamentes&#039;&#039;, Greifswald 1936.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Politische Wissenschaften“ an den Hochschulen?&#039;&#039;, Erlangen 1949.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Verheissung. Zur Frage des evangelischen Verständnisses des Alten Testaments&#039;&#039;, Gütersloh 1952; Berlin 1954.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das alttestamentliche Geschehen als „heilsgeschichtliches“ Geschehen&#039;&#039;, Tübingen 1953.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wider die Kirchenkampf-Legenden&#039;&#039;, Neuendettelsau 1958 (2., erw. Ausg. 1959; Nachdruck 1976).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Herrmann (Theologe)|Johannes Herrmann]], Leonhard Rost (Hrsg.): &#039;&#039;Festschrift Friedrich Baumgärtel zum 70. Geburtstag 14. Januar 1958.&#039;&#039; Erlangen 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1963: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|324153767}}&lt;br /&gt;
* {{CPR|118653903|Friedrich Baumgärtel}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Baumgaertel_391}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118653903|LCCN=no/2006/126598|VIAF=7783088}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baumgartel, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alttestamentler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baumgärtel, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Baumgärtel, Friedrich Johannes (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Alttestamentler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plauen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juni 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erlangen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
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		<title>Franz Romanus (Rechtswissenschaftler, 1600)</title>
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		<updated>2025-03-12T15:51:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: /* Weblinks */ Fehlermeldung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Franz Romanus&#039;&#039;&#039; (* [[31. August]] [[1600]] in [[Leipzig]]; † [[27. Dezember]] [[1668]] ebenda) war ein deutscher Rechtswissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Romanus war Sohn des [[Franz Romanus (Rechtswissenschaftler, 1550)|Franz Romanus]] (1550–1636) und dessen Frau Margaretha († 28. Oktober 1633), Tochter des Leipziger Rates Friedrich Backofen von Echt (auch Bachofen; † 1593). Er war adlig geboren (von Muckershausen) und Erbherr von [[Dreiskau-Muckern|Neumuckershausen]] und [[Braußwig]]. Wie sein Bruder [[Wilhelm Ulrich Romanus]] hatte er die [[Alte Nikolaischule (Leipzig)|Leipziger Nikolaischule]] besucht. Daneben wurde er von Privatlehrern ausgebildet. 1617 bezog er die [[Universität Leipzig]], um ein philosophisches Studium vor allem bei [[Andreas Corvinus]] zu absolvieren.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. hier auch Leichenpredigt seines Bruders. In: [[Fritz Roth (Genealoge)|Fritz Roth]]: &#039;&#039;Restlose Auswertungen von Leichenpredigten und Personalschriften für genealogische und kulturhistorische Zwecke.&#039;&#039; Selbstverlag, Boppard, Band 3, S. 80, R 1141&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ihm jedoch wesentlich mehr an einem Studium der Rechtswissenschaften lag, hörte er auch die Vorlesungen seines Vaters und [[Wilhelm Schmuck]]s. Nachdem er als [[Bachelor|Baccalaureus]] am 7. August 1664 Aufnahme an die juristische Fakultät gefunden hatte, zog er für Vorbereitungsarbeiten weiterer akademischer Grade am 6. November 1624 gemeinsam mit seinem Bruder an die [[Universität Wittenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Weissenborn: &#039;&#039;Album Academiae Vitebergensis. Jüngere Reihe&#039;&#039;. Teil 1 (1602–1660). Magdeburg 1934, S. 291&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wittenberg fand er bei [[Jeremias Reusner]] Aufnahme, der ihn auch weiter unterrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Bruder hätte er noch gern eine Gelehrtenreise in andere Länder absolviert, jedoch hinderten sie die Gefahren des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] und der grassierenden Seuchen daran. Sie kehrten nach Leipzig zurück, dort erwarb er am 16. November 1626 das [[Lizentiat]] der Rechtswissenschaften und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] am 12. Juli 1627 zum [[Doktor]] der Rechte. Im Anschluss betätigte er sich ab 1630 als [[Stellvertreter|Substitut]] seines Vaters, hielt Vorlesungen an der juristischen Fakultät und wurde am 7. September 1639 [[Assessor]] der juristischen Fakultät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. April 1644 wurde er fünfter [[Professor]] mit dem Titel &#039;&#039;de Verborum Significatione et de Regulis Juris&#039;&#039; und stieg am 26. Juli 1645 zur Professur des [[Kodex]] auf. Am 16. Oktober 1644 wurde er Kanoniker des Stiftes [[Merseburg]], am 15. Oktober 1645 [[Syndikus]] der Akademie. Er hatte sich auch an den organisatorischen Aufgaben der Leipziger Akademie beteiligt, als er am 16. Oktober 1643 für das Wintersemester das Amt des [[Liste der Rektoren der Universität Leipzig|Rektors der Alma Mater]] antrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Assessor am Leipziger [[Oberhofgericht Leipzig|Oberhofgericht]] sowie Sub-Senior der juristischen Fakultät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Romanus starb im Dezember 1668 an den Folgen eines Magenleidens (Magenkrebs?). Er wurde am 3. Januar 1669 in der [[Leipziger Paulinerkirche]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Romanus war zwei Mal verheiratet. Seine erste Ehe schloss er am 30. August 1631 mit Gertraud (* 11. April 1614 in Leipzig; † 25. Juli 1648 ebenda, begr. 28. Juli 1648 in Leipziger Paulinerkirche), der Tochter des kurfürstlich sächsischen Oberkreissteuereinnehmers und Rates, sowie Vorstehers des Hospitals St. Johannis in Leipzig Chilian Gräfe und dessen Frau Catharina Scipio († 1620), die Tochter des Juristen Johannes Scipio. Aus dieser Ehe stammen fünf Söhne und fünf Töchter, von denen drei Söhne und vier Töchter früh verstarben. Seine zweite Ehe schloss er am 14. August 1650 in Leipzig mit Blandia Dorothea, der Tochter des hallischen Juristen und fürstlich magdeburgischen Rates Friedrich Kühn (* 17. März 1599 in Halle (Saale); † 30. Oktober 1654 ebenda). Aus dieser Ehe stammen sechs Kinder, wovon drei im Kindesalter starben. Von den Kindern ist bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Paul Franz Romanus]]&lt;br /&gt;
* Caspar Theolphil Romanus († 1685)&lt;br /&gt;
* Catharina Romanus (* 1631) verh. mit Benedikt Strauß&lt;br /&gt;
* Gertraud Romanus (* 1631; † jung)&lt;br /&gt;
* Friedrich Romanus&lt;br /&gt;
* Franz Romanus&lt;br /&gt;
* Dorothea Sophia Romanus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Aus seiner Feder stammen 18 Dissertationen, die er von 1626 bis 1665 verfasste. Ebenfalls sind vier Programme 1630 bis 1667 bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Disputatio Iuridica De Fideiussoribus.&#039;&#039; Leipzig 1626&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Decas Quaestionum Miscellanearum Controversarum.&#039;&#039; Leipzig 1629&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Disp. Legalium Decima, De Peculiis Filiorum-Familias.&#039;&#039; Leipzig 1642&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Disp. Iuridica Prima De Testamentis: Continens Definitionem, Divisionem &amp;amp; Causam Efficientem.&#039;&#039; Leipzig 1646&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Disp. Iuridica, De Interpretatione Legis Restrictiva.&#039;&#039; Leipzig 1651&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Diss. De Pignoribus Et Hypothecis.&#039;&#039; Leipzig 1651&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Decadem Casuum Ex munifica &amp;amp; larga concessione Collegii Iuridici.&#039;&#039; Leipzig 1656&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;De potestate maritali.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;De pignoribus et hypothecis.&#039;&#039; Leipzig 1651&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;De legatis.&#039;&#039; Leipzig 1659&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;De juribus virorum singularibus.&#039;&#039; Leipzig 1660&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;De emancipatione liberorum.&#039;&#039; Leipzig 1658&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;De fidejussoribus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|32|374|721|721|Romanus, Frantz, der jüngere}}&lt;br /&gt;
* {{JöcherGelehrten |Lemma=Romanus, Franz |Band=3 |Spalte=2201 |SpalteBis=}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|29|100|104|Romanus|[[Ernst Landsberg]]|ADB:Romanus}}&lt;br /&gt;
* Johann Ulrich Mayer: &#039;&#039;Romanus, Franz: Göttlicher Consulent Aller Hülffs-bedürffenden geistlichen Clienten: Wie selbigen der Königliche Prophet David in dem 5. Verß seines XXXVII. Psalms/ des Inhalts/ Befihl dem Herrn deine Wege/ und hoffe auf Ihn/ etc. aufgestellet/ und Bey … Leichen-Begleitung Des … Francisci Romani Von Muckershausen auf Praußwigk … der Bischofflichen hohen Dom-Kirchen zu Merseburgk Canonici, und bey dieser Universität Syndici, So den 27. Decembris des verfloßenen 1668sten Jahrs … seinen mühsamen Lebens-Weg rühmlich und selig geendet/ und den 3. Ianuarii jetztlauffenden 1669sten Jahrs/ dem Leibe nach/ in der Pauliner-Kirche zu seiner Grabes-Ruh ist befördert worden. In einer darbey gehaltenen/ und auf Anhalten zum Druck anjetzo außgefertigten Predigt fürgestellet / Johannes Ulrich Mäyer&amp;amp;nbsp;…&#039;&#039; Leipzig, 1669 ([http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/pon/content/titleinfo/857142 digitale.bibliothek.uni-halle.de])&lt;br /&gt;
* [[Emil Friedberg]]: &#039;&#039;Hundert Jahre aus dem Doctorbuche der Leipziger Juristenfakultät 1600–1700.&#039;&#039; Verlag Alexander Edelmann, Leipzig, 1887&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|121001431}}&lt;br /&gt;
* [http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/search/quick?query=franz+romanus ULB Sachsen-Anhalt]&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke|VD=17|PPN=004412133}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121001431|VIAF=858421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Romanus, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1600]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1668]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Romanus, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. August 1600&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Dezember 1668&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
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		<title>Franz Katluhn</title>
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		<updated>2025-03-12T15:32:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Franz Katluhn&#039;&#039;&#039; (* [[9. Dezember]] [[1865]] in [[Insterburg]]; † [[30. November]] [[1942]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Richter]] und [[Senatspräsident]] am [[Reichsgericht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kathlun studierte [[Rechtswissenschaft]] an der [[Albertus-Universität Königsberg]] und wurde 1883 Mitglied der freien [[Landsmannschaft (Studentenverbindung)|Landsmannschaft]] Littuania. 1894 gehörte er zu den Litauern, die sich als neues [[Corps Littuania]] dem [[Königsberger Senioren-Convent]] anschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 86/566&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Er legte 1886 die erste Staatsprüfung („bestanden“) ab und wurde 1892 Assessor. 1896 wurde er [[Amtsrichter]] beim [[Amtsgericht Marggrabowa]] und 1901 Landrichter beim [[Landgericht Insterburg]]. Am [[Oberlandesgericht Königsberg]] wurde er 1904 Hilfsrichter. Die Ernennung zum Landgerichtsrat 1906 und zum [[Kammergericht]]srat 1907 waren weitere Stationen, bis er 1912 als Hilfsrichter an das [[Reichsgericht]] kam. 1914 wurde er Reichsgerichtsrat und 1926 Senatspräsident. Die [[Universität Leipzig]] verlieh ihm 1933 die Ehrendoktorwürde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| titel=Verzeichnis der Ehrenpromotionen| hrsg=Archiv der Universität Leipzig| zugriff=2020-11-07| kommentar=Ordnung nach Graduierungsjahr| archiv-url=https://web.archive.org/web/20201019231702/https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| archiv-datum=2020-10-19| offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Ruhestand trat er am 1. April 1934.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Katluhn, Franz.&#039;&#039; In: Robert Volz: &#039;&#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&#039;&#039; Band 1: &#039;&#039;A–K.&#039;&#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}, S. 888.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Karl Kaul]], Geschichte des Reichsgerichts, Band IV (1933-1945), Ost-Berlin 1971.&lt;br /&gt;
* Walter Passauer: &#039;&#039;Corpstafel der Littuania zu Königsberg&#039;&#039;. Königsberg i. Pr. 1935&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127477829|VIAF=317280625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Katluhn, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Kammergericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Katluhn, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reichsgerichtsrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Dezember 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Insterburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. November 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
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		<title>Franz Cucumus</title>
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		<updated>2025-03-12T15:18:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Franz Cucumus&#039;&#039;&#039; (* [[28. Juli]] [[1824]] in [[Würzburg]]; † [[9. August]] [[1881]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Reichsgerichtsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Cucumus hat in München und Heidelberg studiert. Er gehört Anfang 1845 als Student in Heidelberg der eher gemäßigten Verbindung „Schloßbund“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Irmtraud Götz von Olenhusen]]: „Revolution im Computer. Die Infobox zur Revolution 1848/49“, [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]] 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;uni-duesseldorf.de: {{Webarchiv | url=http://lisa.mmz.uni-duesseldorf.de/~histsem/revolution/lit-pers/70905%203631.htm | archive-is=20120630213800 | text=&#039;&#039;Informationen zu einzelnen Personen eines Titels – Cucumus, Franz&#039;&#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1846 war seine Vereidigung auf den bayrischen Landesherrn.&lt;br /&gt;
Er war zunächst Strafverteidiger in Bayern. 1849 war er einer der beiden Strafverteidiger in der ersten [[Öffentlichkeit#Öffentlichkeit und Demokratie|öffentlichen]] Gerichtsverhandlung in Strafsachen in [[Königreich Bayern|Bayern]] rechts des Rheins.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Adam von Seuffert|Johann Adam Seuffert]] (Hrsg.): „Blätter für Rechtsanwendung zunächst in Bayern“, Band 14, Erlangen 1849, {{Webarchiv|url=http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222084660_14%2b1849_0069%22 |wayback=20070707063633 |text=S. 47}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1853 an war er Assessor beim Stadtgericht in München.&amp;lt;ref&amp;gt;„Adressbuch von München“, München 1856, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1857 war er Bezirksgerichtsrat in München.&amp;lt;ref&amp;gt;„Personal-Listen der Staatsminister, der sämmtlichen Justizsbeamten, Regierungspräsidenten, der Districtspolizeibeamten, der Notare und Advokaten des Königreichs Bayern (nach dem Stande vom 30. September 1867) nebst Besoldungsstatus, Beilage zu Stahl&#039;s Terminkalender für die bayerischen Juristen 1868“, Band 5 S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1864 war er Handelsgerichtsrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adolf Lobe]]: „Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929“, Berlin 1929 S. 353.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1867 wurde Cucumus Rat am Handels-Appellationsgericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsministerium der Justiz (Hrsg.): „Justizministerialblatt für das Königreich Bayern“, 6. Jahrgang, München 1868, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1876 war er Staatsanwalt am [[Bayerisches Oberstes Landesgericht|Bayerischen Obersten Landesgericht]]. 1879 trat er in den [[I.&amp;amp;nbsp;Strafsenat des Reichsgerichts]] ein. Er starb an den Folgen eines Sturzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater war der Rechtswissenschaftler [[Konrad von Cucumus]] (1792–1861).&amp;lt;ref&amp;gt;[[GEDCOM|GED]] der Familienwebsite {{Webarchiv|text=&#039;&#039;Bolongaro&#039;&#039; |url=http://bolongaro.de/downloads/bolongaro.GED |wayback=20080303064023 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|4|637|638|Cucumus, Konrad von|Emanuel Ullmann|ADB:Cucumus, Konrad von}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* „Ueber das Verhältniß der Berufung zum Einspruche gegen die im Ungehorsamsverfahren erlassenen Urtheile der Kreis- und Stadtgerichte“, in: [[Johann Adam von Seuffert|Johann Adam Seuffert]] (Hrsg.): „Blätter für Rechtsanwendung zunächst in Bayern“, 16. Jahrgang, Ergänzungsband 1, Erlangen 1851, ([http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222084660_16%2b1851_0445%22 S.&amp;amp;nbsp;1])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222084702_03%2b1882_0239%22 Nachruf auf Franz Cucumus], in: Karl von Hettich (Hrsg.): „Blätter für Rechtsanwendung zunächst in Bayern“, Ergänzungsband 3, 1882, S. 193.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116757485|VIAF=22901731}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cucumus, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1824]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cucumus, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cucumus, Franz Anton Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reichsgerichtsrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1824&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 1881&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
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		<title>Franz Carl Sickmann</title>
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		<updated>2025-03-12T15:10:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Franz Carl Sickmann&#039;&#039;&#039; (* [[24. Juni]] [[1790]] in [[Leipzig]]; † [[31. März]] [[1860]] in [[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]]; vollständiger Name: &#039;&#039;Franz Karl Friedrich Sickmann&#039;&#039;; fälschlich: &#039;&#039;Franz Christoph Sickmann&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Matzerath: &#039;&#039;Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte – Präsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952.&#039;&#039; Sächsischer Landtag 2001, S.&amp;amp;nbsp;128&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtarchiv&amp;quot;&amp;gt;nach Personenstandsunterlagen des [[Stadtarchiv Radebeul|Stadtarchivs Radebeul]], übergeben an [[Benutzer:Jbergner]] am 4. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Kaufmann]], [[Weingut]]sbesitzer und sächsischer [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der aus Leipzig stammende Kaufmann Sickmann besaß ab 1829&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtarchiv&amp;quot; /&amp;gt; in der heutigen Lage [[Radebeuler Steinrücken]] der [[Lößnitz (Großlage)|Großlage Lößnitz]], im Stadtteil Niederlößnitz der heutigen Stadt [[Radebeul]], die Weinbergsbesitzung [[Neufriedstein]], auf der er mit seinem 1816 in erster Ehe geborenen Sohn lebte. Möglicherweise gehörte ihm zwischen 1829 und 1839&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtarchiv&amp;quot; /&amp;gt; auch das östlich gelegene Weingut [[Altfriedstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1833 bis 1837 war Sickmann [[Mitglied des Landtages|stellvertretender Abgeordneter]] des &#039;&#039;6. bäuerlichen Wahlbezirks&#039;&#039; im [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Landtag]] des [[Königreich Sachsen|Königreichs Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1836 gründete er zusammen mit den Weinbergbesitzern Ludwig Pilgrim (vom [[Mohrenhaus]]) und Georg Schwarz (von [[Altfriedstein]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ndlz.keepfree.de/bauwerke/neufriedstein/neufriedstein.htm Neufriedstein]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem &#039;&#039;Nierenberg&#039;&#039; auf der Ostseite der Moritzburger Straße (Nr. 44) den &#039;&#039;[[Sektkellerei Bussard|Actienverein zur Fabrikation moussierender Weine]]&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.archiv.sachsen.de/archive/dresden/4470_3133343735.htm |text=&#039;&#039;Sektkellerei Bussard Voigt &amp;amp; Co. KG, Radebeul&#039;&#039; im Hauptstaatsarchiv Dresden |archive-is=20120728235536}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1858 hatte er eine eigene Fabrik für [[Schaumwein|moussierende Weine]] unter dem Namen &#039;&#039;Glück &amp;amp; Plath&#039;&#039;. Seine erste Tochter aus zweiter Ehe verheiratete er mit Eduard Plath, die zweite Tochter mit Carl Glück, der ab 1870 Besitzer von Neufriedstein wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Matzerath: &#039;&#039;Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte – Präsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952.&#039;&#039; Sächsischer Landtag 2001, S.&amp;amp;nbsp;128&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-09-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sickmann, Franz Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Weinbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaufmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1790]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sickmann, Franz Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sickmann, Franz Karl Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann, Weingutsbesitzer und sächsischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1790&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. März 1860&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
	</entry>
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		<title>Franz Bolck</title>
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		<updated>2025-03-12T15:06:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Franz Bolck&#039;&#039;&#039; (* [[15. September]] [[1918]] in [[Berlin]]; † [[22. November]] [[2000]] in [[Jena]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Pathologie|Pathologe]]. Er lehrte an den Universitäten [[Universität Leipzig|Leipzig]] und [[Universität Jena|Jena]], deren Rektor er war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
An den Universitäten [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und Leipzig studierte Franz Bolck seit 1939 Medizin. 1944 beendete er sein Studium in Leipzig mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Doktor]] der Medizin. Die [[Dissertation]] hieß &#039;&#039;Blutvolumen und Fieber&#039;&#039;. 1946 nahm er am dortigen Universitätsinstitut für Pathologie eine Tätigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Universität [[Habilitation|habilitierte]] Bolck im Jahr 1950 für Medizin anhand seiner Schrift &#039;&#039;Die Endotheliome. Morphologie und Onkologie&#039;&#039;. Seit dem nächsten Jahr fungierte er an der Universität als Oberassistent. Als [[Professor]] für Pathologie stellte ihn die [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] für Medizin 1952 ein, zugleich wurde er [[Prosektor]]. Seit 1954 bekleidete er das Amt des Professors mit [[Lehrauftrag]] für Pathologie, im nächsten Jahr erhielt er den vollen Lehrauftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1955 wurde Bolck an die [[Universität Jena]] berufen. Dort amtierte er als Professor mit [[Lehrstuhl]] für allgemeine Pathologie und spezielle pathologische Anatomie sowie als Direktor des dortigen Instituts für Pathologie. Im Zeitraum von 1959 bis 1961 wirkte er daneben als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der medizinischen Fakultät. Die Universität setzte ihn 1961 als ihren [[Prorektor]] ein, 1968 schließlich stieg er zum [[Liste der Rektoren der Friedrich-Schiller-Universität Jena|Rektor der Alma Mater]] auf. 1978 ernannte die Universität ihn zum [[Ehrendoktor]], im selben Jahr auch die Universität Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| titel=Verzeichnis der Ehrenpromotionen| hrsg=Archiv der Universität Leipzig| zugriff=2020-11-14| kommentar=Ordnung nach Graduierungsjahr| archiv-url=https://web.archive.org/web/20201019231702/https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| archiv-datum=2020-10-19| offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bolck blieb in diesem Amt bis 1983, im nächsten Jahr gab er die Professur auf. Er verließ dabei aber nicht die Universität, sondern gründete die Abteilung &#039;&#039;Synoptik der Klinischen Pathologie&#039;&#039;, baute sie auf und leitete sie die nächsten Jahre. 2000 starb er in Jena im Alter von 82 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bolck war Mitglied folgender Gesellschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Deutschen Gesellschaft für Pathologie&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Europäischen Gesellschaft für Pathologie&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Föderation der Europäischen Gesellschaften für Zytologie&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Gesellschaft für Pathologie der DDR&#039;&#039;, deren Vorsitzender er von 1967 bis 1971 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Bolck untersuchte am 2. November 1970 mit dem Gerichtsmediziner [[Gerhard Hansen (Mediziner, 1910)|Gerhard Hansen]] über einen Zeitraum von zwei Stunden die Leiche [[Goethe]]s. Dabei entstand ein Dokument, das lange Zeit unbekannt war. Ihre Beobachtungen schildern die beiden Mediziner als „ein[en] sehr unerfreuliche[n] Anblick“, da die Leiche von Fäulnis befallen war. In dem Dokument beschrieben sie, wie dieser [[Verwesung]]sprozess möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* mit [[Georg Machnik]]: &#039;&#039;Leber und Gallenwege.&#039;&#039; Berlin / Heidelberg / New York 1978 (= &#039;&#039;Spezielle pathologische Anatomie.&#039;&#039; Band 10), ISBN 3-540-08304-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Herausgeberschaften&lt;br /&gt;
* mit [[Helmut Metzler (Philosoph)|Helmut Metzler]]: &#039;&#039;Friedrich Ludwig Gottlob Frege: Zur Aktualität seines Werkes.&#039;&#039; Jena 1976&lt;br /&gt;
* mit [[Herbert Schickedanz]]: &#039;&#039;Gastroenterologie, Fertilitätsentwicklung und Traumatologie des Kindesalters.&#039;&#039; Jena 1976.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Beiträge zur experimentellen Sozialpsychologie.&#039;&#039; Jena 1982.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Abstracts of invited lectures, short communications, and posters.&#039;&#039; Jena 1996.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Internationales Döbereiner-Kolloquium. Anlässlich des 200. Geburtstages von Johann Wolfgang Döbereiner vom 20.–22. Mai 1980 in Jena.&#039;&#039; Jena 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=franz-bolck|lemma=Bolck, Franz|autor=|band=1|idNum=355}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPL|Bolck_1191}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-10933007.html Rainer Traub: &#039;&#039;Nicht ganz dicht&#039;&#039; in: Der Spiegel, 14/1999]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118661167|LCCN=n81037373|VIAF=271920427}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bolck, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Friedrich-Schiller-Universität Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdienter Hochschullehrer der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prorektor einer Universität in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bolck, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pathologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. November 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Florian_V%C3%B6lker&amp;diff=2569534</id>
		<title>Florian Völker</title>
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		<updated>2025-03-12T14:47:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Volleyballspieler&lt;br /&gt;
| name = Florian Völker&lt;br /&gt;
| bild = [[File:2019-08-27 Volleyball, Bundesliga Frauen, Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam, Teampräsentation IMG 6108 LR10 by Stepro.jpg|220px]]&lt;br /&gt;
| bildinfo = 2019 bei Schwarz-Weiss Erfurt&lt;br /&gt;
| geburtstag = 6. Mai 1991&lt;br /&gt;
| geburtsort = Merseburg&lt;br /&gt;
| geburtsland = Deutschland&lt;br /&gt;
| größe = 1,94 m&lt;br /&gt;
| position = Zuspiel&lt;br /&gt;
| vereinjahre = &amp;lt;br/&amp;gt;2005–2007&amp;lt;br/&amp;gt;2008–2011&amp;lt;br/&amp;gt;2011–2015&lt;br /&gt;
| vereine = [[Universitätssportverein Halle|USV Halle]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[VC Leipzig]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[VC Olympia Berlin]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Chemie Volley Mitteldeutschland]]&lt;br /&gt;
| nationaljahre =&lt;br /&gt;
| nationalmannschaft = Junioren-Nationalmannschaft&lt;br /&gt;
| erfolgjahre =&lt;br /&gt;
| erfolge =&lt;br /&gt;
| update = 16. Juli 2015&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Florian Völker&#039;&#039;&#039; (* [[6. Mai]] [[1991]] in [[Merseburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.stadtanzeiger-ortenau.de/offenburg-stadt/c-panorama/als-coach-ist-er-jetzt-viel-mehr-on-fire_a3877|titel=Als Coach ist er jetzt viel mehr &amp;quot;on fire&amp;quot;|autor=Daniel Hengst|hrsg=Stadtanzeiger Ortenau|datum=2017-08-26|zugriff=2021-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bo.de/sport/lokalsport/florian-voelker-ist-der-neue-trainer-des-vc-offenburg#|titel=Florian Völker ist der neue Trainer des VC Offenburg|autor=fs/hru|hrsg=baden online|datum=2017-04-29|zugriff=2021-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.sueddeutsche.de/sport/volleyball-voelker-uebernimmt-1.4851076|titel=Völker übernimmt|hrsg=Süddeutsche Zeitung|datum=2020-03-20|zugriff=2021-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein deutscher ehemaliger [[Volleyball]]spieler und -trainer und heutiger Geschäftsführer von [[Schwarz-Weiss Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
Völker begann seine Karriere beim [[Universitätssportverein Halle|USV Halle]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MZ&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.mz.de/mitteldeutschland/saalekreis/volleyball-holt-der-cvm-einen-nationalspieler-2246111| titel=Holt der CVM einen Nationalspieler?| autor=Thomas Liersch| hrsg=[[Mitteldeutsche Zeitung]]| datum=2011-04-07| abruf=2021-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2005 bis 2007 spielte er beim [[VC Leipzig]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MZ&amp;quot; /&amp;gt; Anschließend wurde er drei Jahre lang beim Nachwuchsteam [[VC Olympia Berlin]] ausgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LE&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://levolleys.h1663568.stratoserver.net/levolleys/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=518:interview-mit-florian-voelker&amp;amp;catid=121:news&amp;amp;Itemid=104|titel=Florian Völker - Interview zur WM-Qualifikation in Spergau|hrsg=LE Volleys|datum=2011-05-13|zugriff=2012-03-06|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er zuvor als Mittelblocker und Diagonalangreifer gespielt hatte, wechselte er nun zum Zuspiel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LE&amp;quot; /&amp;gt; 2011 verpflichtete der Bundesligist [[Chemie Volley Mitteldeutschland]] den Junioren-Nationalspieler&amp;lt;ref name=&amp;quot;MZ&amp;quot; /&amp;gt;, wo er bis 2015 zuletzt auch als Kapitän aktiv war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.mdr.de/sport/volleyball/chemie-volley102.html|titel=Völker: &amp;quot;Es kribbelt nicht mehr&amp;quot;|hrsg=[[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]]|datum=2015-07-08|zugriff=2015-07-16|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20150716164404/http://www.mdr.de/sport/volleyball/chemie-volley102.html|archiv-datum=2015-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende seiner aktiven Karriere war Völker als Volleyballtrainer tätig. In der Saison 2016/17 war er Headcoach der zweiten Frauenmannschaft des [[Köpenicker SC]] in der [[2. Deutsche Volleyball-Bundesliga (Frauen)|2. Bundesliga]]. In den beiden Spielzeiten 2017/18 und 2018/19 trainierte Völker die Zweitliga-Frauen vom [[VC Offenburg|VC Printus Offenburg]]. In beiden Saisons holte er mit seiner Mannschaft die Meisterschaft, jedoch beantragte der Verein keine Erstligalizenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019/20 war Völker Trainer des Erstligisten [[Schwarz-Weiss Erfurt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/volleyball/bundesliga/article225340875/Volleyball-Bundesligist-Schwarz-Weiss-Erfurt-praesentiert-neuen-Trainer.html |titel=Volleyball-Bundesligist Schwarz-Weiss Erfurt präsentiert neuen Trainer |abruf=2019-04-18 |autor=Axel Eger |werk=Thüringer Allgemeine |datum=2019-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wechselte er zum Ligakonkurrenten [[Rote Raben Vilsbiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2023 beendete er seine Trainer-Laufbahn und wurde Geschäftsführer des Erfurter Volleyballteams von Schwarz-Weiss Erfurt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://volleyball-insider.com/national/florian-voelker-geschaeftsfuehrer-erfurt/ |titel=Florian Völker wird Geschäftsführer bei Schwarz-Weiß Erfurt |abruf=2024-04-15 |autor= |datum=2023-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Volker, Florian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volleyballspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volleyballspieler (VC Olympia Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volleyballspieler (VC Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volleyballspieler (Chemie Volley Mitteldeutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volleyballtrainer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (VC Offenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Völker, Florian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher ehemaliger Volleyballspieler und -trainer; Geschäftsführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Mai 1991&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Merseburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Filmverlag_der_Autoren&amp;diff=637041</id>
		<title>Filmverlag der Autoren</title>
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		<updated>2025-03-12T14:15:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Filmverlag der Autoren&#039;&#039;&#039; war ein deutscher [[Filmverleih]], der auch im Handel mit Filmrechten (Lizenzen) und als Filmproduzent tätig war. Ein Schwerpunkt des Repertoires war der [[Neuer Deutscher Film|Neue Deutsche Film]]. 1971 in München als Selbsthilfeorganisation des deutschen [[Autorenfilm]]s gegründet, gehörte der Filmverlag ab 1999 zur &#039;&#039;[[Kinowelt|Kinowelt Medien AG]]&#039;&#039; (heute  [[Studiocanal GmbH]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte und Gründung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Filmverlag der Autoren entstand in einer Umbruchphase der [[Filmwirtschaft]] in der Bundesrepublik Deutschland. Nachdem der deutsche Film nach dem Zweiten Weltkrieg künstlerisch nahezu bedeutungslos geworden war, wuchs eine neue Generation von Filmschaffenden heran, die sowohl Drehbuchautoren und Regisseure, als auch Produzenten waren. Für ihre meist mit wenig Geld realisierten Filme gab es nur wenige Spielstätten, da die Großstadtkinos fest an wenige große Verleihfirmen gebunden waren. „Kassenschlager“ kamen erst nach wochenlanger [[Filmverwertung|Auswertung]] in den kleineren Städten an. Als Gegenbewegung entstanden [[Programmkino]]s (gewerblich) und [[Kommunales Kino|kommunale Kinos]] (nichtkommerziell). Die Autorenfilmer fanden für ihre ambitionierten Projekte nur schwer Produktionsgelder und Verleiher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund unterzeichneten 13 Filmemacher am 18. April 1971 in München den Gesellschaftervertrag zur Gründung des Filmverlags der Autoren. Die Unterzeichner waren [[Hark Bohm]], [[Michael Fengler]], [[Peter Lilienthal]], [[Hans Noever]], [[Pete Ariel]], [[Uwe Brandner]], [[Veith von Fürstenberg]], [[Florian Furtwängler]], [[Thomas Schamoni]], [[Laurens Straub]], [[Wim Wenders]], [[Hans W. Geissendörfer]] und [[Volker Vogeler]]. Nach dem Vorbild des Frankfurter [[Verlag der Autoren|Verlags der Autoren]] wollten sie Produktion, Rechteverwaltung und Vertrieb eigener Filme gemeinsam organisieren. Geschäftsführer wurde Michael Fengler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Film der &#039;&#039;Produktion 1 im Filmverlag der Autoren&#039;&#039; war &#039;&#039;Furchtlose Flieger&#039;&#039; von Veith von Fürstenberg und Martin Müller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Jahre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anfang an litt der Filmverlag der Autoren unter einer Unterfinanzierung. Das [[Stammkapital]] wurde durch einen Kredit von 30.000&amp;amp;nbsp;DM aufgebracht. Jeder Gesellschafter sollte 20.000&amp;amp;nbsp;DM als Haftungseinlage einzahlen&amp;amp;nbsp;– eine Verpflichtung, die jedoch nicht eingelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingespielte Gewinne sollten je zur Hälfte an den Filmverlag und den jeweiligen Filmemacher ausgezahlt werden: Ein Kompromiss zwischen der genossenschaftlichen Idee und Einzelinteressen. Auch in den Folgejahren veröffentlichten die renommierten Regisseure ihre Filme aus Solidarität weiterhin beim Filmverlag, obwohl sie von US-amerikanischen Verleihfirmen mehr Geld bekommen hätten. Dennoch blieb die wirtschaftliche Lage des Unternehmens unsicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 wurde Laurens Straub zusammen mit Veith von Fürstenberg Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 wurde der Filmverlag der Autoren in eine GmbH &amp;amp; Co. KG umgegründet. Nur noch sieben Gesellschafter blieben im Geschäft: Hark Bohm, Uwe Brandner, [[Rainer Werner Fassbinder]] (neu), Michael Fengler, Hans W. Geissendörfer, Hans Noever und Wim Wenders. Die neue Gesellschaft konzentrierte sich ausschließlich auf den Verleih. Dabei gab es drei Schwerpunkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Filme der Regisseure des Neuen Deutschen Films&lt;br /&gt;
* Erstlingswerke&lt;br /&gt;
* ausländische Filme, meist experimentell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Augstein ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1977 beteiligte sich [[Rudolf Augstein]], der Herausgeber des Nachrichtenmagazins [[Der Spiegel]], als Privatperson mit 55 Prozent des Gesellschaftskapitals von 600.000 [[Deutsche Mark|DM]] am Filmverlag der Autoren. Er rettete das Unternehmen damit vor der [[Insolvenz|Zahlungsunfähigkeit]]. Rainer Werner Fassbinder schied als Gesellschafter aus. Übrig blieben Hark Bohm, Uwe Brandner, Hans W. Geissendörfer und Wim Wenders. Als neue Geschäftsführer wurden [[Theo Hinz]] und [[Matthias Ginsberg]] eingesetzt. Das Repertoire sollte um kommerzielle, aber anspruchsvolle Filme ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977/78 engagierte sich der Filmverlag wieder als Produzent. Der Dokumentarfilm &#039;&#039;[[Deutschland im Herbst]]&#039;&#039;, eine Gemeinschaftsarbeit mehrerer Regisseure des Neuen Deutschen Films, kam 1978 in die Kinos. Im gleichen Jahr gründete der Filmverlag die Tochterfirma [[Pro-ject Filmproduktion]]. Sie produzierte den Film &#039;&#039;Der Kandidat&#039;&#039;, der sich nach dem Vorbild von &#039;&#039;Deutschland im Herbst&#039;&#039; mit der Kandidatur von [[Franz Josef Strauß]] als [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen „politischen“ Filmen verfolgte das Unternehmen in der Augstein-Ära weiterhin einen stärker kommerziell ausgerichteten Kurs. Der erhoffte wirtschaftliche Erfolg kam ab 1980 mit Filmen wie &#039;&#039;[[Theo gegen den Rest der Welt]]&#039;&#039; (über 3 Millionen Zuschauer) und &#039;&#039;[[Männer (Film)|Männer]]&#039;&#039;. In den Folgejahren entfernte sich der Filmverlag zunehmend von den Vorstellungen seiner Gründer und nahm auch Produktionen wie &#039;&#039;[[Terminator (Film)|Terminator]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Das turbogeile Gummiboot]]&#039;&#039; unter Vertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theo Hinz schied im Februar 1983 beim Filmverlag der Autoren aus und gründete im August seinen eigenen Verleih [[Futura-Film]]. Erster Film im Programm war &#039;&#039;[[Die Macht der Gefühle]]&#039;&#039; von [[Alexander Kluge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 verkaufte Augstein seine Anteile am Filmverlag an die Futura-Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 gründete der Filmverlag die Mediengesellschaft [[Felix-Film]] mit dem Ziel, den sowjetischen Film stärker in der Bundesrepublik zu verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ARRI ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1996 wurde [[Franz Kraus (Ingenieur)|Franz Kraus]], Geschäftsführer ARRI-TV, Geschäftsführer des Filmverlags der Autoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinowelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1999 übernahm die [[Kinowelt|Kinowelt Medien AG]] den Filmverlag der Autoren. [[Johannes Wachs]] wurde im Januar 2000 Geschäftsführer. Zum Filmstock von rund 300 Titeln gehören praktisch sämtliche Klassiker des Neuen deutschen Films. Das Label &#039;&#039;Filmverlag der Autoren&#039;&#039; ging zunächst an den [[Arthaus Filmvertrieb|Arthaus]] Filmverleih, eine Tochterfirma der Kinowelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Neustart der Kinowelt als GmbH am 1. Juli 2003 in Leipzig firmierte das Unternehmen als &#039;&#039;Filmverlag der Autoren und Futura Film GmbH &amp;amp; Co. Verleih Vertriebsgesellschaft KG&#039;&#039; [AG Leipzig HRA 14568] mit drei Tochterfirmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Futura Film Weltvertrieb im Filmverlag der Autoren GmbH [AG München HRB 43522]&lt;br /&gt;
* Pro-ject Filmproduktion im Filmverlag der Autoren GmbH [AG München HRB 55931]&lt;br /&gt;
* FELIX Film Medienagentur GmbH [AG München HRB 86977]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind diese Firmen im Handelsregister gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DVD-Dokumentation ==&lt;br /&gt;
Die Arbeit des Filmverlags wurde 2009 in einer aus 50 DVDs bestehenden „Filmverlag der Autoren Edition“, die bei [[Arthaus Filmvertrieb|Arthaus]] erschien, dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.arthaus.de/filmverlag_der_autoren_edition-limitiert | wayback=20100218143043 | text=Liste der enthaltenen Filme}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei fast der Hälfte der Filme handelte es sich um DVD-Weltpremieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Althen, &#039;&#039;Wir wollen nicht nur, dass ihr uns liebt. Eine Edition feiert mit fünfzig DVDS den Filmverlag der Autoren&#039;&#039;, F.A.Z., 4. Februar 2009, S. 34&amp;amp;nbsp;– ausführliche Kritik&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsches-filmhaus.de/chr_kino/ch_71.htm Chronik des deutschen Films 1971] (besucht am 21. Mai 2006)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.kalenderblatt.de/index.php?what=thmanu&amp;amp;page=1&amp;amp;manu_id=1239&amp;amp;tag=23&amp;amp;monat=4&amp;amp;year=2000&amp;amp;dayisset=1&amp;amp;lang=de |text=Gründung Filmverlag der Autoren |wayback=20151125034510}}&lt;br /&gt;
* [https://miami.uni-muenster.de/Record/ea82e026-01ba-469c-a39b-a1adfa3b6012 „Politische Filme in der Postmoderne“], Dissertation von Yunju Kang, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 20. November 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmverleih (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmgesellschaft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienunternehmen (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wim Wenders]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_von_Miltner&amp;diff=1975107</id>
		<title>Ferdinand von Miltner</title>
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		<updated>2025-03-12T14:08:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ferdinand Miltner.jpg|mini|Ferdinand Miltner (um 1890)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ferdinand Miltner&#039;&#039;&#039;, seit 1901 &#039;&#039;&#039;Ritter von Miltner&#039;&#039;&#039; (* [[5. Juli]] [[1856]] in [[Fürth]]; † [[18. Juni]] [[1920]] in [[München]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Miltner besuchte das Gymnasium in Bamberg, an dem er 1874 das Abitur bestand. Er studierte [[Rechtswissenschaften]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und wurde 1875 Mitglied des [[Corps Suevia München|Corps Suevia]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten|Kösener Korps-Listen]] 1910, 178/110.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den Examina trat er in den [[Bayern|bayerischen]] Justizdienst und war am Amtsgericht Bamberg, 1883 im Bayerischen Justizministerium, 1885 Amtsrichter und 1890 Staatsanwalt in München. 1888 wurde er zum ersten Vorsitzenden des neu gegründeten [[Verband Alter Corpsstudenten|Verbandes Alter Corpsstudenten (VAC)]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898 wurde er als [[Reichsgericht]]srat nach Leipzig berufen. Von 1902 bis 1912 war er Bayerischer [[Justizminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 wurde er Schriftleiter der &#039;&#039;Leipziger Zeitschrift für deutsches Recht&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miltner war lebenslanger [[Reichsrat (Bayern)|Reichsrat der Krone Bayerns]]. 1901 wurde er mit dem [[Komtur (Ordenskunde)|Komturkreuz]] des [[Verdienstorden der Bayerischen Krone|Verdienstordens der Bayerischen Krone]] beliehen. Mit der Verleihung war die [[Nobilitierung|Erhebung]] in den [[Deutscher Adel#Persönlicher Adel|persönlichen Adelsstand]] verbunden und er durfte sich nach der Eintragung in die [[Adelsmatrikel]] &#039;&#039;Ritter von Miltner&#039;&#039; nennen. 1911 erhielt er das [[Großkreuz]] dieses Ordens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): &#039;&#039;Hof- und Staats-Handbuch des Königreichs Bayern für das Jahr 1914.&#039;&#039; München 1914. S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1913 erhielt er das Großkreuz des [[Verdienstorden vom Heiligen Michael|Verdienstordens vom Heiligen Michael]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Statistisches Landesamt (Hg.): &#039;&#039;Hof- und Staats-Handbuch des Königreichs Bayern für das Jahr 1914.&#039;&#039; München 1914. S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1909 erhielt er von der [[Universität Leipzig]] den [[Ehrendoktor]]titel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| titel=Verzeichnis der Ehrenpromotionen| hrsg=Archiv der Universität Leipzig| zugriff=2020-11-04| kommentar=Ordnung nach Graduierungsjahr| archiv-url=https://web.archive.org/web/20201019231702/https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| archiv-datum=2020-10-19| offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{BoslBayerBio|1|528|528|Miltner, Ferdinand von|autor=Bo|gnd=117047244}}&lt;br /&gt;
* Helmut Herzog: &#039;&#039;„In memoriam!“ In Dankbarkeit für Ferdinand Ritter von Miltner.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Einst und Jetzt.&#039;&#039; [[Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung|Jahrbuch des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung]] Bd. 3 (1958), S. 148–150.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.corpsarchive.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=154&amp;amp;Itemid=63Ferdinand Ritter von Miltner bei corpsarchive.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=./.&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Friedrich von Schauß| Friedrich von Schauß-Kempfenhausen]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Verband Alter Corpsstudenten#Leitung des VAC| VAC-Vorsitzender]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1888}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117047244|VIAF=37683190}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Miltner, Ferdinand von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Reichsrates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Bayerischen Krone (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großkreuz des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär (Korporationsverband)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Miltner, Ferdinand von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Miltner, Ferdinand Ritter von (vollständiger Name); Miltner, Ferdinand&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, bayerischer Justizminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juli 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fürth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juni 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felix_Marchand&amp;diff=771053</id>
		<title>Felix Marchand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felix_Marchand&amp;diff=771053"/>
		<updated>2025-03-12T13:38:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Mediziner Felix Marchand. Zum Politiker siehe [[Félix-Gabriel Marchand]].}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Felix Jacob Marchand&#039;&#039;&#039; (* [[22. Oktober]] [[1846]] in [[Halle (Saale)]]; † [[4. Februar]] [[1928]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Pathologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der Professor der Chemie [[Richard Felix Marchand]] (* 25. August 1813; † 2. August 1850) und dessen Ehefrau &#039;&#039;Frederike Wilhelmine Marianne von Bärensprung&#039;&#039; (* 29. März 1819; † 12. Mai 1893).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marchand studierte an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]]. 1870 wurde er zum [[Dr. med.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 1879 [[Habilitation|habilitierte]] er sich zum Thema &#039;&#039;Beiträge zur Kenntnis der [[Ovarien]]-Tumoren&#039;&#039;. 1881 wurde er [[Lehrstuhl|ordentlicher Professor]] an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Hessischen Ludwigs-Universität Gießen]]. 1883 wechselte er an die [[Philipps-Universität Marburg]]. Als Nachfolger von [[Felix Victor Birch-Hirschfeld]] war er schließlich von 1900 bis 1921 an der [[Universität Leipzig]]. [[Franz Saxer]] war sein [[Prosektor]]. Er starb im 82. Lebensjahr und wurde auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete am 12. März 1880 &#039;&#039;Luise Marianne von Bärensprung&#039;&#039; (* 11. Juni 1853; † 21. Juni 1889), eine Tochter des Dermatologen [[Friedrich Wilhelm Felix von Bärensprung]]. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er 1891 die Arzttochter &#039;&#039;Martha Reuter&#039;&#039; (* 15. Februar 1864; † 1. April 1942). Deren Tochter war die Kunsthistorikerin [[Hildegard Marchand]] (* 17. April 1896 in Marburg; † 12. Dezember 1950 in Weimar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabstätteFelixMarchand.JPG|miniatur|Marchands Grab]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] (1882)&lt;br /&gt;
* Ordentliches Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Königlich Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften]] (1900)&lt;br /&gt;
* Korrespondierendes Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]] (1910)&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der Universität Leipzig (1923)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| titel=Verzeichnis der Ehrenpromotionen| hrsg=Archiv der Universität Leipzig| zugriff=2020-11-05| kommentar=Ordnung nach Graduierungsjahr| archiv-url=https://web.archive.org/web/20201019231702/https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| archiv-datum=2020-10-19| offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Beiträge zur Kenntnis der Ovarien-Tumoren.&#039;&#039; H.W. Schmidt, Halle 1879. (Habilitationsschrift)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Über den Wechsel der Anschauungen in der Pathologie: akademische Antrittsrede geh. am 12. Nov. 1881.&#039;&#039; Enke, Stuttgart 1882.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Morphologie des Stirnlappens und der Insel der Anthropomorphen.&#039;&#039; Arbeiten aus dem pathologische Institut zu Marburg. Band 2 H. 1. Jena 1893.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ueber sogenannten „decidualen“ Geschwülste im Anschluss an normale Geburt, Abort, Blasenmole und Extrauterineschwangerschaft.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Monatsschrift für Geburtskunde und Frauenkrankheiten.&#039;&#039; Band 1, (Berlin) 1895, S. 419–438 und 513–562.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Process der Wundheilung mit Einschluß der Transplantation&#039;&#039; (= &#039;&#039;Deutsche Chirurgie.&#039;&#039; Band 16). Ferdinand Enke, Stuttgart 1901.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Rudolf Virchow als Pathologe. Gedächtnisrede gehalten am 21. Okt. 1902 in der Medizinischen Gesellschaft zu Leipzig.&#039;&#039; Lehmann, München 1902.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ueber das Hirngewicht des Menschen.&#039;&#039; 1902. Abhandlungen der Mathematisch-physischen Classe der Königl. Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften ; XXVII. Bd., No. IV. Leipzig : B. G. Teubner, 1902&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das pathologische Institut der Universität Leipzig.&#039;&#039; Arbeiten aus dem pathologische Institut zu Leipzig, H. 3. Leipzig 1903.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Über Gehirnzystizerken.&#039;&#039; Sammlung klinischer Vorträge; Leipzig 1904.&lt;br /&gt;
* [[Ludolf von Krehl]] und F. Marchand (Hrsg.): &#039;&#039;Handbuch der allgemeinen Pathologie.&#039;&#039; Hirzel, Leipzig 1908-&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ueber die Entzündung.&#039;&#039; Medizinische Klinik, München 1911, 7: 1921–1927.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Zum hundertsten Geburtstag von Rudolf Virchow.&#039;&#039; [[Münchener Medizinische Wochenschrift]] 68 (1921), S. 1271–1274.&lt;br /&gt;
* Beiträge zu Albert Eulenburgs [[Real-Encyclopädie der gesammten Heilkunde]]. Erste Auflage.&lt;br /&gt;
** Band 3 (1880) [https://archive.org/details/realencyclopdied03eule/page/n8/mode/2up (Digitalisat)], S. 363–366: &#039;&#039;Colloid&#039;&#039;; S. 575–589: &#039;&#039;Cyste&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Band 4 (1880) [https://archive.org/details/realencyclopdied04eule/page/n5/mode/2up (Digitalisat)], S. 545–569: &#039;&#039;Endarteriitis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Band 5 (1881) [https://archive.org/details/realencyclopdied05eule/page/n5/mode/2up (Digitalisat)], S. 156–165: &#039;&#039;Exostose&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Band 8 (1881) [https://archive.org/details/realencyclopdied08eule/page/n5/mode/2up (Digitalisat)], S. 469–476: &#039;&#039;Magenerweichung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Band 9 (1881) [https://archive.org/details/realencyclopdied09eule/page/n5/mode/2up (Digitalisat)], S. 95–143: &#039;&#039;Missbildungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Band 12 (1882) [https://archive.org/details/realencyclopdied12eule/page/n5/mode/2up (Digitalisat)], S. 599–622: &#039;&#039;Spina bifida&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Band 15 (1883) [https://archive.org/details/realencyclopdied15eule/page/n5/mode/2up (Digitalisat)], S. 111–120 (Nachträge): &#039;&#039;Actinomykosis&#039;&#039;; S. 183–188 (Nachträge): &#039;&#039;Herzmissbildungen&#039;&#039;; S. 244–246 (Nachträge): &#039;&#039;Sacraltumoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Zweite Auflage.&lt;br /&gt;
** Band 1 (1885) [https://archive.org/details/realencyclopdie61unkngoog/page/n9/mode/1up (Digitalisat)], S. 171–181: &#039;&#039;Actinomykosis&#039;&#039;; S. 687–722: &#039;&#039;Arterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herman Haupt (Historiker)|Herman Haupt]], Georg Lehnert: &#039;&#039;Chronik der Universität Gießen, 1607–1907.&#039;&#039; Verlag Alfred Tölpelmann, Gießen, 1907, S. [79] ([http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/2996/pdf/HauptChronik-1907.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPL|/Marchand_98}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|marchand_f|S|1900|S|1914}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Pagel-1901/A/Marchand,+Felix Eintrag zu Felix Marchand im „Biographischen Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts“ (1901)]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116759739|titel=Marchand, Jacob Felix|datum=2020-09-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116759739|LCCN=n2015188881|VIAF=42597199}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marchand, Felix}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marchand, Felix&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Marchand, Felix Jacob (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner (Pathologe)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Oktober 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)|Halle an der Saale]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Fabio Luisi</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Fabio Luisi 2009.jpg|mini|Fabio Luisi (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fabio Luisi signature.jpg|rechts|Unterschrift von Fabio Luisi]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fabio Luisi&#039;&#039;&#039; (* [[17. Januar]] [[1959]] in [[Genua]]) ist ein [[italien]]ischer [[Dirigent]] und [[Parfümeur]]. Er gilt als einer der führenden Interpreten italienischer [[Oper]]n und des [[Musik der Romantik#Spätromantik|spätromantischen]] Repertoires und wurde für seine Aufnahmen mehrfach mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet. Seit 2017 ist er Chefdirigent des [[Dänisches Radio-Sinfonieorchester|Dänischen Radio-Sinfonieorchesters]], außerdem ist er seit 2020 Musikdirektor des [[Dallas Symphony Orchestra]] und seit September 2022 Chefdirigent des [[NHK-Sinfonieorchester]]s in Tokio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Künstlerischer Direktor der [[Recreation – Großes Orchester Graz|Grazer Symphoniker]] (1990–1996), Chefdirigent des [[Tonkünstler-Orchester Niederösterreich|Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich]] (1994–2000), Chefdirigent des [[MDR-Sinfonieorchester]]s (1996–2007), Musikdirektor des [[Orchestre de la Suisse Romande]] (1997–2002), Chefdirigent der [[Wiener Symphoniker]] (2005–2013) und Chefdirigent der [[Sächsische Staatskapelle Dresden|Sächsischen Staatskapelle Dresden]] (2007–2010), wo er gleichzeitig als Generalmusikdirektor (GMD) der [[Semperoper]] wirkte. 2010/11 vertrat er den erkrankten Musikdirektor [[James Levine]] als Erster Gastdirigent an der [[Metropolitan Opera]] in New York; von 2011 bis 2017 war er dort &#039;&#039;Principal Conductor&#039;&#039;. Von 2012 bis 2021 leitete er als GMD am [[Opernhaus Zürich]] die dortige [[Philharmonia Zürich|Philharmonia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als künstlerischer bzw. musikalischer Direktor stand er u.&amp;amp;nbsp;a. dem [[Pacific Music Festival]] in Japan (2004, 2008 und 2010–2012) und der [[Opera di Firenze]] / dem [[Maggio Musicale Fiorentino]] (2018–2019) vor und leitet als Musikdirektor das [[Festival della Valle d’Itria]] (seit 2015).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Studium ===&lt;br /&gt;
Fabio Luisi wurde 1959 als Sohn eines [[Toskana|toskanischen]] Lokomotivführers in Genua geboren. Luisi begann im Alter von vier Jahren mit einer [[Klavier]]ausbildung. Wegen einer ernsthaften [[Asthma bronchiale|Asthmaerkrankung]] suchten seine Eltern eine Möglichkeit der Ablenkung, die Entscheidung fiel auf die Musik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Heimatstadt besuchte Luisi das humanistische [[Liceo Colombo|Gymnasium „Cristoforo Colombo“]] und absolvierte sein Abitur im Jahr 1978, nur wenige Wochen bevor er seine Klavierdiplomprüfung mit 9,6 von 10 Punkten als Privatschüler von [[Memi Schiavina]] am [[Conservatorio Niccolò Paganini di Genova|Konservatorium „Niccolò Paganini“]] in Genua ablegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz Kunstuni 20061216a-2.jpg|miniatur|Grazer Musikhochschule (vor der Renovierung 2008)]]&lt;br /&gt;
Danach schrieb er sich zunächst an der [[Universität Genua]] in [[Gräzistik|Griechisch]] und [[Latinistik|Latein]] ein, absolvierte aber keine Prüfungen und wandte sich weiter der Musik zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Sommer lernte er im südfranzösischen [[Orange (Vaucluse)|Orange]] den italienischen Pianisten [[Aldo Ciccolini]] kennen, der ihn für einen [[Meisterkurs (Musikpädagogik)|Meisterkurs]] und weitere Klavierstudien nach [[Paris]] einlud. Bei ihm vertiefte Luisi insbesondere das [[Impressionismus (Musik)|französische]] Repertoire von [[Claude Debussy]] und [[César Franck]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig setzte er sein Klavierstudium in Italien bei [[Antonio Bacchelli]] fort. Im Jahr 1979 nahm er an einem Meisterkurs für Klavier bei [[Adam Harasiewicz]] auf [[Schloss Grafenegg]] in Niederösterreich teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Begegnungen ließen in Fabio Luisi den Wunsch reifen, zu dirigieren: mit der Sopranistin [[Leyla Gencer]], mit der er als [[Korrepetitor]] für Oper und Lied arbeitete, und mit [[Rodolfo Celletti]], der ihn als Korrepetitor zum im Sommer stattfindenden [[Festival della Valle d’Itria]] nach Martina Franca einlud. Nach zwei Jahren als Vertragslehrer für Musiktheorie und Kammermusik am [[Conservatorio Giacomo Puccini|Konservatorium „Giacomo Puccini“]] im norditalienischen La Spezia zog Luisi nach Österreich, um sein [[Kapellmeister]]studium zu beginnen. Der ehemalige Chefdirigent des [[Radio-Symphonieorchester Wien|Radio-Symphonieorchesters Wien]], [[Milan Horvat]], den er in Genua kennengelernt hatte, und der Operettenchef der [[Opernhaus Graz|Grazer Oper]], [[Walter Goldschmidt]], wurden seine wichtigsten Lehrer an der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Graz|Musikhochschule in Graz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1983 erhielt er sein Kapellmeisterdiplom mit Auszeichnung und wurde wenig später Assistent von Milan Horvat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beruflicher Werdegang ===&lt;br /&gt;
==== Beginn in Graz und Wien ====&lt;br /&gt;
Nach seiner Assistenzzeit trat er sein erstes Engagement als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung an der Grazer Oper an.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er debütierte 1984 als Dirigent in [[Martina Franca]] (&#039;&#039;Requiem&#039;&#039; von [[Domenico Cimarosa]]), im selben Jahr auch an der Grazer Oper mit der Opera buffa &#039;&#039;[[Viva la Mamma]]&#039;&#039; von [[Gaetano Donizetti]] und am &#039;&#039;Teatro dell’Opera Giocosa&#039;&#039; in Genua mit &#039;&#039;[[Il turco in Italia]]&#039;&#039; von [[Gioachino Rossini]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahren dirigierte Luisi an der Grazer Oper weitere Opern, Operetten und Ballette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luisi trennte sich 1987 von der Grazer Oper und begann eine internationale Dirigiertätigkeit, die ihn als Gast in renommierte Opernhäuser und zu Sinfonieorchestern brachte, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Staatstheater Stuttgart]] (1987), [[Nationaltheater Mannheim]] (1987), [[hr-Sinfonieorchester]] in Frankfurt (1988), [[Deutsche Oper Berlin]] (1988), [[Opéra national de Bordeaux]] (1988), [[Münchner Rundfunkorchester]] (1989) und [[Gewandhausorchester Leipzig]] (1989). Die in dieser Zeit angebotene Nachfolge von GMD [[Gabriele Ferro]] an der Stuttgarter Oper lehnte er ab, weil er gleichzeitig andere Vertragsverhandlungen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1989 debütierte er durch Vermittlung von [[Wolfgang Sawallisch]] an der [[Bayerische Staatsoper|Bayerischen Staatsoper]] in München, an der Berliner [[Staatsoper Unter den Linden]] und an der [[Wiener Staatsoper]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem ist Luisi ständiger Gast dieser Opernhäuser, mit zahlreichen Dirigaten von Repertoirevorstellungen, Wiederaufnahmen und neuen Produktionen. Im Jahr 1990 wurde unter seiner künstlerischen Leitung, die er bis 1996 innehatte, das [[Recreation – Großes Orchester Graz|Grazer Symphonische Orchester]] neu gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 wurde Luisi Chefdirigent des [[Tonkünstler-Orchester Niederösterreich|Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters]] in Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesem Klangkörper unternahm er 1998 eine Tournee nach [[Japan]] und dirigierte bis zum Ende seines Mandats im Jahr 2000 über 250 Konzerte, die meisten im &#039;&#039;Goldenen Saal&#039;&#039; des [[Wiener Musikverein]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Weidringer: &#039;&#039;Quintett. Vom Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester zum n.t.o. 1975–2003&#039;&#039;. In: Rainer Lepuschitz (Hrsg.): &#039;&#039;Die Tonkünstler, 1907–2007. Orchester-Geschichten aus Wien und Niederösterreich&#039;&#039;. Residenz-Verlag, St. Pölten u.&amp;amp;nbsp;a. 2007, ISBN 978-3-7017-3060-5, S. 104–141, hier: S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dirigate in Leipzig und Genf ====&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit den Dirigentenkollegen [[Marcello Viotti]] und [[Manfred Honeck]] übernahm Fabio Luisi im Jahr 1996 die Nachfolge von [[Daniel Nazareth]] und damit die künstlerische Leitung des [[MDR-Sinfonieorchester]]s in Leipzig. Jenes „Triumvirat“ bestand bis 1999, danach wurde Luisi alleiniger Chefdirigent des Orchesters. Im Jahr 2005 brachte er mit [[MDR-Rundfunkchor Leipzig|Rundfunkchor]] und -orchester [[Jean-Luc Darbellay]]s &#039;&#039;Requiem&#039;&#039; zur Uraufführung.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Musik Texte&#039;&#039; 104–107 (2005), S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schwerpunkt seiner Tätigkeit war, neben Auslandstourneen und Konzerten im Sendegebiet, die Leitung von Rundfunkproduktionen. Es entstanden Aufnahmen u.&amp;amp;nbsp;a. von Werken [[Gustav Mahler|Mahlers]], [[Giuseppe Verdi|Verdis]], [[Hector Berlioz|Berlioz’]], Francks und [[Georges Bizet|Bizets]]. Luisi ließ seinen Vertrag 2007 trotz angebotener Verlängerung bis 2009 auslaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 wurde er als Nachfolger von [[Armin Jordan]] Musikdirektor des [[Orchestre de la Suisse Romande]] in Genf (bis 2002).&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Orchester nahm er mehrere CDs auf u.&amp;amp;nbsp;a. eine Gesamtaufnahme der symphonischen Werke von [[Arthur Honegger]] und zwei Operngesamtaufnahmen für Philips. Auslandstourneen führten ihn nach Japan (1999) und Österreich. In der Schweiz brachte er 2000 Jean-Luc Darbellays &#039;&#039;Oyama&#039;&#039; zur Uraufführung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tremediamusicedition.com/archiv_2000.htm &#039;&#039;Daten &amp;amp; Termine 2000.&#039;&#039;] Tre Media Musikverlage. Abgerufen am 3. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1997 debütierte er an der [[Opéra Bastille]] in Paris.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2000 gab Fabio Luisi seinen Einstand in den Vereinigten Staaten mit einem Konzert mit dem [[New York Philharmonic Orchestra]]&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wenige Monate später an der [[Lyric Opera of Chicago|Lyric Opera]] in Chicago.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des Jahres 2000 war Luisi auf Wunsch des Intendanten [[Udo Zimmermann]] (2001–2003) als Nachfolger des scheidenden GMD [[Christian Thielemann]] designierter Generalmusikdirektor der [[Deutsche Oper Berlin|Deutschen Oper Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Uehling: &#039;&#039;[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/fabio-luisi--der-designierte-generalmusikdirektor-der-deutschen-oper--dirigierte-das-sinfonieorchester-des-mdr-fanatismus--spass-am-laerm,10810590,9800228.html Fanatismus, Spaß am Lärm]&#039;&#039; In: &#039;&#039;Berliner Zeitung&#039;&#039;, 18. Mai 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den nächsten Monaten kam es allerdings zu öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzungen mit dem Land Berlin, dessen [[Senat von Berlin|Senat]] schließlich den Vertrag aufgrund vermeintlich überhöhter Gehaltsforderungen Luisis nicht genehmigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Harriet Dreier: &#039;&#039;[https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/berliner-taktstock-krieg-luisis-austreibung-a-108053.html Berliner Taktstock-Krieg. Luisis Austreibung.]&#039;&#039; In: &#039;&#039;Spiegel Online&#039;&#039;, 15. Dezember 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sich Fabio Luisi nach eigenen Aussagen dem „nicht sehr theaterkompetenten Kultursenator und einigen Westberliner Politikern“ ausgesetzt sah, verzichtete er Ende 2000 auf Anraten Zimmermanns auf sein Amt. Hinter den Kulissen sprachen sich die überwiegende Mehrheit der Orchestermitglieder und die Fraktionsvorsitzenden der beiden Volksparteien [[Klaus-Rüdiger Landowsky]] (CDU) und [[Klaus Wowereit]] (Regierender Bürgermeister, SPD) für den Verbleib des alten GMD aus, des Berliners Christian Thielemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2004, 2008 und 2010–2012 war er künstlerischer Leiter und Chefdirigent des [[Pacific Music Festival]] in Sapporo/Japan.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pmf.or.jp/en/about/ Artistic Directors and Principal Conductors after Bernstein], pmf.or.jp, 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Engagements in Dresden und Wien ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Semperoper at night.jpg|miniatur|Semperoper Dresden (2007)]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 debütierte Luisi in einer Neuproduktion des Regisseurs [[Günter Krämer (Regisseur)|Günter Krämer]] mit der Oper &#039;&#039;[[Die Liebe der Danae]]&#039;&#039; von [[Richard Strauss]] bei den [[Salzburger Festspiele]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erneut wurde er 2003 und 2006 eingeladen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.salzburgerfestspiele.at/institution/archiv/archiv-suchergebnisse?k=Fabio%20Luisi&amp;amp;dv=1.1.1900&amp;amp;db=31.12.2018&amp;amp;typ=0 |wayback=20180825180335 |text=Suchanfrage nach Künstler „Fabio Luisi“}} im Archiv der Salzburger Festspiele, salzburgerfestspiele.at, abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals begann eine stetige Zusammenarbeit mit der [[Sächsische Staatskapelle Dresden|Sächsischen Staatskapelle Dresden]]. Nächste Aufgaben brachten ihn zur [[Staatsoper Unter den Linden]] in Berlin und nach Dresden zur [[Semperoper]] für Neuproduktionen von Verdi und Puccini (2004). Luisi gab 2005 mit Verdis &#039;&#039;[[Don Carlos (Verdi)|Don Carlos]]&#039;&#039; sein Debüt an der [[Metropolitan Opera]] in New York.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.metopera.org/discover/artists/conductor/fabio-luisi/ Fabio Luisi], metopera.org, abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der [[Bayerische Staatsoper|Bayerischen Staatsoper]] in München dirigierte er 2005 zwei Neuproduktionen von Verdi und [[Engelbert Humperdinck|Humperdinck]]. Seinen ersten &#039;&#039;[[Der Ring des Nibelungen|Ring des Nibelungen]]&#039;&#039; leitete er 2006 an der Semperoper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2004 wurde Luisi als GMD der Sächsischen Staatsoper Dresden und gleichzeitig als Chefdirigent der [[Staatskapelle Dresden]] nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vorgänger [[Bernard Haitink]] kritisierte das undurchsichtige Wahlverhalten der Orchestermusiker und plädierte für eine Wiederholung der Abstimmung, was der Orchestervorstand und der Intendant [[Gerd Uecker]] allerdings ablehnten.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.morgenpost.de/printarchiv/kultur/article103510703/Bernard-Haitink-wirft-Dresden-Rufschaedigung-vor.html Bernard Haitink wirft Dresden Rufschädigung vor.]&#039;&#039; In: &#039;&#039;Berliner Morgenpost&#039;&#039;, 24. Mai 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Luisi trat sein neues Amt ordnungsgemäß mit der Spielzeit 2007/08 an. Luisi initiierte gemeinsam mit dem [[KlangNetz Dresden]] die Einrichtung eines jährlich wechselnden &#039;&#039;C[[Capell-Compositeur|apell-Compositeurs]]&#039;&#039;. Luisi dirigierte von 2007 bis 2009 Uraufführungen der Capell-Compositeure [[Isabel Mundry]] &#039;&#039;(Balancen)&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Bernhard Lang (Komponist)|Bernhard Lang]] &#039;&#039;(Monadologie II: A New Don Quichotte)&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.netzwerkneuemusik.de/index2.php?option=com_eventlist&amp;amp;Itemid=760&amp;amp;func=details&amp;amp;did=250 |wayback=20180826005025 |text=&#039;&#039;Veranstaltungen: 26. August 2008&#039;&#039;}} im Archiv des Netzwerks Neue Musik, netzwerkneuemusik.de, abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Rebecca Saunders]] &#039;&#039;(traces (Spuren))&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.netzwerkneuemusik.de/index2.php?option=com_eventlist&amp;amp;func=details&amp;amp;Itemid=&amp;amp;did=1275 |wayback=20180826004958 |text=&#039;&#039;Veranstaltungen: 26. August 2009&#039;&#039;}} im Archiv des Netzwerks Neue Musik, netzwerkneuemusik.de, abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auslandstourneen führten ihn mit dem Orchester u.&amp;amp;nbsp;a. nach Asien und in die USA.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hmt-leipzig.de/de/hmt/friends-sponsors/stiftungen?start:int=400#content_239192 Die Stiftung der Hochschule für Musik und Theater Leipzig], hmt-leipzig.de, abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2010 beendete Luisi sein Engagement in Dresden vorzeitig per außerordentlicher Kündigung. Seinen Aussagen zufolge habe das Management des Orchesters Gespräche über ein Silvesterkonzert 2010 im [[ZDF]] nicht mit ihm abgestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2378603 &#039;&#039;Dirigent Luisi wirft in Dresden das Handtuch.&#039;&#039;] SZ-Online vom 3. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/kultur/musik/2010-02/semperoper-fabio-luisi &#039;&#039;Chefdirigent Fabio Luisi gibt sein Amt auf.&#039;&#039;] Zeit Online vom 3. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bestand auf seinen Rechten als Generalmusikdirektor und sah unüberwindbare Hindernisse in der weiteren Zusammenarbeit zwischen Orchester und Dirigenten. Luisi kritisierte in diesem Zusammenhang den Einfluss der Medien bei der programmatischen Gestaltung und die damit einhergehende Zurückhaltung des [[Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst|Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/kultur/article6241360/Dirigent-Fabio-Luisi-tritt-in-Dresden-vorzeitig-zurueck.html &#039;&#039;Dirigent Fabio Luisi tritt in Dresden vorzeitig zurück.&#039;&#039;] Welt Online vom 3. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dessen Leiterin, [[Sabine von Schorlemer]], hingegen verlangte von Luisi Vertragserfüllung und drohte mit einem juristischen Nachspiel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://derstandard.at/1263706663350/Dresden-Fabio-Luisis-Kuendigung-wird-Gerichtssache &#039;&#039;Dresden: Fabio Luisis Kündigung wird Gerichtssache.&#039;&#039;] derStandard.at vom 7. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im selben Monat verkündete Luisi der Tageszeitung &#039;&#039;[[Die Presse]]&#039;&#039; „Ich bin desavouiert.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Sinkovicz]]: {{Webarchiv| url=http://diepresse.com/home/kultur/klassik/541636/Fabio-Luisi_Ich-bin-desavouiert| wayback=20190418010341| text= &#039;&#039;Fabio Luisi: „Ich bin desavouiert“.&#039;&#039;}} In: &#039;&#039;Die Presse&#039;&#039;, 22. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinem Nachfolger wurde bereits 2009 [[Christian Thielemann]], der in der Saison 2012/13 von den Münchner Philharmonikern nach Dresden wechselte, auserkoren, nachdem Luisi auf eine Vertragsverlängerung verzichtet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard J. Brembeck: [https://www.sueddeutsche.de/kultur/christian-thielemann-ade-muenchen-auf-zur-wunderharfe-1.25962 &#039;&#039;Ade München, auf zur Wunderharfe.&#039;&#039;] Süddeutsche Zeitung online, vom 9. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 wurde Luisi als Nachfolger von [[Wladimir Iwanowitsch Fedossejew|Wladimir Fedossejew]] einstimmig zum Chefdirigent der [[Wiener Symphoniker]] ernannt und leitete sogleich von 2005 bis 2006 mit [[Giuseppe Verdi|Verdis]] &#039;&#039;[[Il trovatore|Troubadour]]&#039;&#039; die Seebühnenproduktion der [[Bregenzer Festspiele]]. Am 10. Dezember 2005 leitete er im [[Wiener Konzerthaus]] die Uraufführung von [[Bernhard Lang (Komponist)|Bernhard Langs]] &#039;&#039;DW 14&#039;&#039; für Saxophon, Jazztrio und Orchesterloops, die durch den [[ORF]] aufgenommen wurde. Am Vorabend des 26. Oktober 2006 dirigierte er das erste [[Konzert zum Nationalfeiertag]], erneut im Jahr 2009. Neben dem umfangreichen konzertanten Wirken mit den Wiener Symphonikern leitete er u.&amp;amp;nbsp;a. Inszenierungen von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] &#039;&#039;[[La finta semplice]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Die Zauberflöte]]&#039;&#039; im [[Theater an der Wien]]. 2008 folgte die konzertante Aufführung von [[Vincenzo Bellini|Bellinis]] &#039;&#039;[[I Capuleti e i Montecchi]]&#039;&#039; mit [[Anna Jurjewna Netrebko|Anna Netrebko]] und [[Elīna Garanča]] im Wiener Konzerthaus, im November 2011 eine ausgedehnte USA-Tournee mit Konzerten u.&amp;amp;nbsp;a. in New York und Chicago. Das Chefdirigat für die Wiener Symphoniker endete im Sommer 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausflug nach New York und Tätigkeit in Zürich ====&lt;br /&gt;
Luisi wurde 2010 Erster Gastdirigent an der [[Metropolitan Opera]] in New York.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nmz.de/kiz/nachrichten/met-verpflichtet-fabio-luisi-als-ersten-gastdirigenten &#039;&#039;Met verpflichtet Fabio Luisi als Ersten Gastdirigenten.&#039;&#039;] nmz-Online vom 28. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für zwei Konzerte 2011 wurde er in einigen Medien kritisiert, weil er anstehende Verpflichtungen mit den Wiener Symphonikern und der San Francisco Symphony dafür absagen musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Anthony Tommasini: [https://www.nytimes.com/2011/09/18/arts/music/fabio-luisi-steps-in-for-levine-at-met-opera.html &#039;&#039;Guest No Longer, Conductor Raises His Profile at Met.&#039;&#039;] The New York Times&#039; Online vom 16. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Saison 2012/13 wurde er als Principal Conductor der Met verpflichtet. Er sollte bis 2013 vollständig für den erkrankten [[James Levine]] einspringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://derstandard.at/1315005881533/Erwarteter-Paukenschlag-Fabio-Luisi-ist-ab-sofort-Chefdirigent-der-Met &#039;&#039;Fabio Luisi ist ab sofort Chefdirigent der Met.&#039;&#039;] In: &#039;&#039;derStandard.at&#039;&#039;, 9. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Management der Met handelte ihn zwischenzeitlich öffentlich als potenziellen Nachfolger von Levine.&amp;lt;ref&amp;gt;Heidi Waleson: &#039;&#039;[http://online.wsj.com/article/SB10001424053111903791504576586753447580080.html#articleTabs%3Darticle Next in Line at the Opera.]&#039;&#039; Wall Street Journal Online vom 27. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Kübler: &#039;&#039;Wir können in die Tiefe arbeiten&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Tages-Anzeiger&#039;&#039; vom 30. Mai 2011, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der [[Juilliard School]] in New York unterrichtete er in dieser Zeit im Rahmen eines [[Meisterkurs (Musikpädagogik)|Meisterkurses]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.juilliard.edu/music/vocal-arts/performance-opportunities Master Classes], juilliard.edu, abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2018 gehört er dem Advisory Board des [[Montclair Orchestra]] in New Jersey an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.montclairorchestra.org/organization.html |wayback=20180915192224 |text=The Montclair Orchestra}}, montclairorchestra.org, abgerufen am 15. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2012 wurde Luisi außerdem für fünf Jahre als Generalmusikdirektor und Nachfolger von [[Daniele Gatti]] am [[Opernhaus Zürich]] bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.today/2013.01.15-194640/http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/fabio-luisi-wird-chefdirigent-am-zuercher-opernhaus-1.2859799 &#039;&#039;Fabio Luisi wird Chefdirigent am Zürcher Opernhaus.&#039;&#039;] NZZ Online vom 30. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er will sich für ein größeres Repertoire des Orchesters des Opernhauses einsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Fragen an Fabio Luisi |url=http://1112.opernhaus.ch/pdf/spielzeit12_13/Fragen_an_Fabio_Luisi.pdf |wayback=20160113052748}} (PDF; 569&amp;amp;nbsp;kB). Abgerufen am 11. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verstärkt strebt er Gastspiele des Orchesters an. Für die bessere Vermarktung ließ er es in [[Philharmonia Zürich]] umbenennen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.derbund.ch/kultur/klassik/Oper-ist-kein-Museum-sondern-die-lebendigste-aller-Kunstformen/story/17787419 Oper ist kein Museum, sondern die lebendigste aller Kunstformen.]&#039;&#039; Der Bund online vom 29. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oper Zürich erhielt in seiner Amtszeit den [[International Opera Awards 2014|International Opera Award]] in der Kategorie &#039;&#039;Opera Company&#039;&#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.operaawards.org/archive/2014/ Winners 2014], operaawards.org, abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Jahr 2018 war Luisi in der Kategorie &#039;&#039;Conductor&#039;&#039; nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.operaawards.org/archive/2018/ Winners 2018], operaawards.org, abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 war er an der Mailänder [[Teatro alla Scala|Scala]] im Gespräch. Obwohl sich die Orchestermitglieder mehrheitlich für ihn aussprachen, fiel die Entscheidung schließlich auf [[Riccardo Chailly]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pizzicato.lu/scala-luisi-gegen-chailly/ Scala: Luisi gegen Chailly], pizzicato.lu, abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Protest gegen das Ansinnen der genuesischen Kulturbeauftragten, u.&amp;amp;nbsp;a. den nicht unumstrittenen&amp;lt;ref&amp;gt;Rebecca Schmid: [https://www.thestrad.com/international-boris-goldstein-violin-competition-responds-to-criticism/3099.article &#039;&#039;International Boris Goldstein Violin Competition responds to criticism&#039;&#039;]. thestrad.com, 2. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Juror [[Zakhar Bron]] als „Botschafter“ hinzuzuziehen, trat Luisi 2018 von seinem Posten als Vorsitzender des Violinwettbewerbs [[Premio Paganini]] zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Norman Lebrecht]]: [https://www.spectator.co.uk/2018/06/you-vote-for-my-pupil-ill-vote-for-yours-the-truth-about-music-competitions/ &#039;&#039;You vote for my pupil, I’ll vote for yours – the truth about music competitions&#039;&#039;]. spectator.co.uk, 23. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Matteo Macor: [https://ricerca.repubblica.it/repubblica/archivio/repubblica/2018/02/01/scontro-sul-premio-paganini-luisi-rompe-con-il-comuneGenova04.html?refresh_ce &#039;&#039;Scontro sul Premio Paganini Luisi rompe con il Comune&#039;&#039;]. ricerca.repubblica.it, 1. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überdies nimmt Luisi Verpflichtungen als Musikdirektor in Italien wahr: Festival della Valle d’Itria&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.festivaldellavalleditria.it/en/approfondimenti/fabio-luisi Fabio Luisi], festivaldellavalleditria.it, abgerufen am 14. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; (seit 2015), Accademia del Belcanto „Rodolfo Celletti“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fondazionepaolograssi.it/Accademia-del-Belcanto.aspx Accademia del Belcanto „Rodolfo Celletti“], fondazionepaolograssi.it, abgerufen am 14. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; (seit 2016) sowie [[Opera di Firenze]] und [[Maggio Musicale Fiorentino]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.maggiofiorentino.com/fondazione/artisti-2/fabio-luisi-direttore-musicale/ Fabio Luisi – Direttore Musicale], maggiofiorentino.com, abgerufen am 14. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; (2018/19; in der Nachfolge von [[Zubin Mehta]]). Beim Festival della Valle d’Itria 2016 verantwortete er die Uraufführung der wiederentdeckten [[Dante Alighieri|Dante]]-Oper &#039;&#039;[[Francesca da Rimini (Mercadante)|Francesca da Rimini]]&#039;&#039; (1830/31) von [[Saverio Mercadante]].&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Richter: [https://www.nzz.ch/feuilleton/musik/opernurauffuehrung-francesca-da-rimini-dem-inferno-entrissen-ld.117232 &#039;&#039;Dem Inferno entrissen: Zürichs Generalmusikdirektor Fabio Luisi landet bei seinem Festival della Valle d&#039;Itria einen Uraufführungscoup&#039;&#039;]. In: &#039;&#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&#039;&#039;, 17. September 2016, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 leitete er das [[Neujahrskonzert von Venedig]] im [[Teatro La Fenice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[St. Bonaventure University]] im Bundesstaat New York komponierte Luisi die &#039;&#039;Saint Bonaventure Mass&#039;&#039;, die 2017 uraufgeführt wurde. Das Werk wurde später im Rahmen der &#039;&#039;MetLiveArts series&#039;&#039; vom [[Buffalo Philharmonic Orchestra]] in New York City dargeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stellen in Kopenhagen, Dallas und Tokio ====&lt;br /&gt;
Seit der Saison 2017/18 ist er neben seiner Tätigkeit in Zürich (bis 2021) als Nachfolger von [[Rafael Frühbeck de Burgos]] Chefdirigent des [[Dänisches Radio-Sinfonieorchester|Dänischen Radio-Sinfonieorchesters]] in Kopenhagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://drkoncerthuset.dk/dr-symfoni-orkestret/fabio-luisi/ Italiensk verdensdirigent], drkoncerthuset.dk, abgerufen am 14. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2018 ernannte man ihn zum designierten Musikdirektor für die Saison 2019/20 beim [[Dallas Symphony Orchestra]] in Texas. Ab 2020/21 folgte er offiziell [[Jaap van Zweden]] auf das &#039;&#039;Louise W. &amp;amp; Edmund J. Kahn Music Directorship&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mydso.com/about-the-dso/press-room/press-releases/luisi-music-director-announcement Fabio Luisi Named Next Music Director of Dallas Symphony Orchestra], mydso.com, abgerufen am 14. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Dallas verantwortete er in der Saison 2023/24 die Uraufführungen von [[Jessie Montgomery]]s &#039;&#039;Snapshots&#039;&#039;, [[Xi Wang]]s&amp;lt;ref&amp;gt;William McGinney: [https://texasclassicalreview.com/2024/02/23/two-compelling-premieres-and-a-french-favorite-at-the-dallas-symphony/ &#039;&#039;Two compelling premieres and a French favorite at the Dallas Symphony&#039;&#039;], texasclassicalreview.com, 23. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Year 2020&#039;&#039; und [[Anna Clyne]]s&amp;lt;ref&amp;gt;William McGinney: [https://texasclassicalreview.com/2024/03/29/with-a-concerto-premiere-dallas-symphony-explores-music-about-music/ &#039;&#039;With a concerto premiere, Dallas Symphony explores music about music&#039;&#039;], texasclassicalreview.com, 29. März 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Atlas&#039;&#039;. 2024 begleitete er die Violinistin [[Anne-Sophie Mutter]] bei ihrer Europatournee.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Jahn: [https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/anne-sophie-mutter-john-williams-violinkonzert-dallas-symphony-orchestra-tournee-100.html &#039;&#039;Mit Musik von John Williams auf Tournee&#039;&#039;], br-klassik.de, 5. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 wurde er emeritierter Dirigent beim [[Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI]] in Turin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.raicultura.it/orchestrarai/articoli/2021/05/Fabio-Luisi-762df825-a2ca-4208-b0c7-c6357f675595.html Fabio Luisi], raicultura.it, abgerufen am 16. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Luisi leitete 2022 die &#039;&#039;Ammodo Conducting Masterclass&#039;&#039; des [[Concertgebouw-Orchester]]s in Amsterdam, bei dem er bereits 2005 das erste Mal als Gast am Pult stand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.concertgebouworkest.nl/en/conductors/fabio-luisi Fabio Luisi], concertgebouworkest.nl, abgerufen am 16. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2023 debütierte er bei den [[Berliner Philharmoniker]]n.&amp;lt;ref&amp;gt; Corina Kolbe: [https://www.tagesspiegel.de/kultur/berliner-philharmoniker-spater-glanzpunkt-der-komponistin-marianna-martines-10586863.html &#039;&#039; Berliner Philharmoniker: Später Glanzpunkt der Komponistin Marianna Martines&#039;&#039;], tagesspiegel.de, 7. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tokio übernahm er im September 2022 überdies in der Nachfolge von [[Paavo Järvi]] das Chefdirigat des [[NHK-Sinfonieorchester]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www3.nhk.or.jp/nhkworld/en/shows/2058953/ A Maestro&#039;s Passion: Fabio Luisi / Conductor], nhk.or.jp, abgerufen am 16. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Fabio Luisi war mit der österreichischen Blockflötistin [[Yvonne Luisi-Weichsel]] (1957–2021) und mit der deutschen Fotografin und Violinistin [[Barbara Luisi]] (* 1964) verheiratet. 2022 heiratete er die russischstämmige Pianistin und Korrepetitorin Yulia Levin (* 1981). Er hat drei Kinder; der Astrophysiker Matteo Luisi ist sein Sohn aus seiner ersten Ehe mit der Blockflötistin Yvonne Luisi-Weichsel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gwac.wvu.edu/blog/2021/08/10/matteo-luisi-moves-into-the-fall-semester-as-assistant-professor-at-westminster-college |titel=Gravitational Waves and Cosmology {{!}} Matteo Luisi moves into the fall semester as Assistant Professor at Westminster College |sprache=en-US |abruf=2022-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Tschida |url=https://www.kleinezeitung.at/kultur/klassik/6072223/ |titel=Nachruf: Blockflöten-Expertin Yvonne Luisi-Weichsel mit erst 64 Jahren verstorben |datum=2021-12-10 |sprache=de |abruf=2022-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Italienisch spricht Luisi Französisch, Deutsch und Englisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Street&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder Dario Luisi (* 1965) ist Geiger, er lehrte in Wien, Mailand, Venedig und Graz, seit 2010 ist er Fachbereichsleiter „Alte Musik“ am [[Johann-Joseph-Fux-Konservatorium Graz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{OeML|Luisi_Brueder|Luisi, Brüder|Klaus Hubmann}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parfümproduzent ===&lt;br /&gt;
Im April 2011 gründete Fabio Luisi die &#039;&#039;FL Parfums [[Limited Liability Company|LLC]]&#039;&#039; mit Sitz in Meilen, Kanton Zürich, Schweiz, die seine eigene [[Parfüm]]kollektion vertreibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://flparfums.com/about/ FL Parfums], flparfums.com, abgerufen am 14. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kathryn Shattuck: [https://www.nytimes.com/2014/03/06/fashion/the-met-conductor-fabio-luisi-seduced-by-creating-his-own-perfumes.html &#039;&#039;Notes Composed for the Nose&#039;&#039;]. In: &#039;&#039;[[The New York Times]]&#039;&#039;, 6. März 2014, S. E11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kamen bis zu 24 Parfüms auf den Markt.&amp;lt;ref&amp;gt;Mary May Robertson: &#039;&#039;The Marriage between Perfume and the Lyric Stage: The Essence of Opera&#039;&#039;. [[Cambridge Scholars Publishing]], Cambridge 2023, ISBN 978-1-5275-3121-5, S. 180f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Programmzettel MET.jpg|miniatur|The 179th Metropolitan Opera performance of Giuseppe Verdi &#039;&#039;Don Carlo&#039;&#039; (2005)]]&lt;br /&gt;
Fabio Luisi gehört zur jüngeren italienischen Dirigentengeneration eines [[Riccardo Chailly]], [[Daniele Gatti]] und [[Antonio Pappano]]. Der langjährige Direktor der Wiener Staatsoper [[Ioan Holender]] führte in seiner Laudatio anlässlich der Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes aus:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&amp;amp;n_firmanr_=100208&amp;amp;sektor=pm&amp;amp;detail=1&amp;amp;r=49640&amp;amp;sid=&amp;amp;aktion=jour_pm&amp;amp;quelle=0 &amp;quot;Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst&amp;quot; an Fabio Luisi verliehen]. Pressemitteilung des MDR vom 31. Januar 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Fabio Luisi ist heute ein führender Dirigent sowohl auf dem Konzertgebiet als auch in der weiten Welt der Oper, auch einer der wichtigsten und besten Dirigenten unseres Hauses […] Er gehört zu jenen, heute altmodisch genannten, die ihren Beruf von der Pike auf gelernt haben. Zu jenen Menschen, die durch langen, mühevollen Aufstieg zum Gipfel gelangten […]“. Für [[Walter Dobner]] (Musikkritiker) ist Luisi „für seine Leidenschaft, Stilsicherheit und musikalische Kompetenz“ bekannt. Er sei bisher „mit konsequenter, qualitätvoller Arbeit international erfolgreich“ gewesen. Seine Erfahrung weise ihn „als einen der führenden Dirigenten seiner Generation“ aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Dobner]]: &#039;&#039;„L Traviata“ als Wendepunkt. Fabio Luisi und Verdi&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[Österreichische Musikzeitschrift]]&#039;&#039; 56 (2001) 1, S. 45–47, hier: S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rupert Schöttle]] stellte in seinem Gesprächsband mit großen Dirigenten fest, dass der zurückhaltende Luisi „in relativ kurzer Zeit in die Reihen der weltweit bedeutendsten Dirigenten aufgestiegen ist“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rupert Schöttle]]: &#039;&#039;Die Weisheit der Götter. Große Dirigenten im Gespräch&#039;&#039;. Styria Premium, Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 2016, ISBN 978-3-222-13544-6, S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luisi nennt Dirigenten wie [[Hermann Abendroth (Dirigent)|Hermann Abendroth]], [[Hans Schmidt-Isserstedt]], [[Joseph Keilberth]], [[Eugene Ormandy]] und [[Wolfgang Sawallisch]] als seine Vorbilder, weil sie in ihrer Art sehr arbeitsam und zurückhaltend waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Luisi: &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Wien 2008, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ehemalige Chefdramaturg der Deutschen Oper [[Karl Dietrich Gräwe]] nannte Luisi einen „unbestechlichen Sachwalter seines Fachs“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Dietrich Gräwe: &#039;&#039;[http://www.nmz.de/artikel/ein-aufstieg-%E2%80%93-ein-dilemma Ein Aufstieg – ein Dilemma? Fabio Luisi wird Musikchef in Dresden].&#039;&#039; In: nmz, 3/04.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Peter Korfmacher]], verantwortlicher Kulturredakteur bei der &#039;&#039;[[Leipziger Volkszeitung]]&#039;&#039;, sieht in Luisi einen unprätentiösen Dirigenten.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Korfmacher: &#039;&#039;{{Webarchiv|text=Kein Leipziger Allerlei |url=http://www.musikverein.at/monatszeitung/show_artikel.php?artikel_id=304 |wayback=20150716145348}}&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Musikverein Monatszeitung&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der österreichische Dirigent [[Otmar Suitner]] verglich Fabio Luisis Dirigierstil mit dem von [[Leonard Bernstein]], denn beide haben eine Vorliebe für energiegeladene und präzise Tempi.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sigrid Neef]]: &#039;&#039;Auftrag: Spannende Musik. Fabio Luisi gastiert mit dem MDR-Orchester in Halle – Ein Gespräch mit dem Dirigenten.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Mitteldeutsche Zeitung&#039;&#039;, 4. August 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rodoni.ch/busoni/granteinconcert/luisi.html MDR-Chefdirigent Fabio Luisi]. Website des MDR. Abgerufen am 17. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Musikkritiker [[Egon Bezold]] attestierte ihm Eleganz und dramaturgisches Handwerkszeug.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://magazin.klassik.com/konzerte/reviews.cfm?task=review&amp;amp;PID=1552 Glanzvolles Spiel der Wiener Symphoniker]. klassik.com vom 15. Januar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Luisis flexibles Auf-und-Ab in der musikalischen Darstellung überlässt er den Gesangssolisten bei Opernaufführungen Ausdrucksfreiheit.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Musical opinion&#039;&#039; 118 (1995), S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Intendantin der Semperoper [[Ulrike Hessler]] beschrieb Luisis Führungsstil als demokratisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Street&amp;quot;&amp;gt;Jennifer Maloney: &#039;&#039;[http://online.wsj.com/article/SB10001424052702303299604577324380122105736.html Firmly in the Met&#039;s Ring. Conductor Fabio Luisi Has Been Earning Trust During James Levine&#039;s Absence.]&#039;&#039; In: &#039;&#039;The Wall Street Journal&#039;&#039;, 6. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem hat er nach Aussagen von Hessler ein erfahrenes Auge für junge Gesangstalente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Street&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fabio Luisi verfügt über ein umfangreiches Repertoire. Er ist einer der führenden Interpreten italienischer [[Oper]]n und gilt im Besonderen als ausgewiesener [[Giuseppe Verdi|Verdi]]-Experte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Königsdorf: &#039;&#039;Drei Farben: Schwarz. Seebühnenspektakel: Verdis „Trovatore“ bei den Bregenzer Festspielen.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Der Tagesspiegel&#039;&#039;, 23. Juli 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Musikkritiker [[Georg-Friedrich Kühn]] deutet seine Interpretationen als „Schmiegsam, weich, mit gleitenden Tempi“.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg-Friedrich Kühn: [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1044805/ Violetta hat Husten]. DLF vom 3. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleich stark fühlt sich Luisi dem [[Romantik|spätromantischen]] Repertoire von Komponisten wie [[Gustav Mahler]], [[Anton Bruckner]] und [[Richard Strauss]] verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&#039;&#039;Fabio Luisi/Dirigent&#039;&#039; |url=http://www.mahler-chamber.de/nc/ueber-das-mco/management/management-einzelansicht/name/fabio-luisi.html |wayback=20140714224125}}. Website des MCO. Abgerufen am 10. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für seine Einspielungen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er hat darüber hinaus zur Wiederentdeckung des österreichischen Komponisten [[Franz Schmidt (Komponist)|Franz Schmidt]] beigetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Ernst: &#039;&#039;[https://www.nmz.de/online/notre-dame-oper-in-rueckblende Oper in Rückblende: Franz Schmidts „Notre Dame“ an der Semperoper]&#039;&#039;. In: &#039;&#039;nmz&#039;&#039;, 20. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bereich der [[Neue Musik|zeitgenössischen Musik]] brachte er Werke von u.&amp;amp;nbsp;a. [[Jean-Luc Darbellay]] und [[Bernhard Lang (Komponist)|Bernhard Lang]] zur Uraufführung. Grundsätzlich aber steht er der Neuen Musik kritisch gegenüber. Dem &#039;&#039;[[Kölner Stadt-Anzeiger]]&#039;&#039; berichtete er: „Das meiste Neue ist nichts. […] Uraufführungen sind oft genug ein Alibi eines Orchesters, das sagt: Guckt mal, wir interessieren uns für Neue Musik. […] Viel wichtiger sind Wiederaufführungen von zeitgenössischer Musik.“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.presseportal.de/print/1591915-koelner-stadt-anzeiger-dirigent-fabio-luisi-zur-klassischen-musik-das.html Kölner Stadt-Anzeiger: Dirigent Fabio Luisi zur klassischen Musik: „Das meiste Neue ist nichts“].&#039;&#039; In: &#039;&#039;Kölner Stadt-Anzeiger&#039;&#039;, 8. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Staatliche Orden und Ehrenzeichen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Für das Jahr 2000 wurde er durch Einbringung der Sektion Kunstangelegenheiten im [[Bundeskanzleramt (Österreich)|Bundeskanzleramt]] mit dem [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst|Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf 10542/AB XXIV. GP – Anfragebeantwortung (elektr. übermittelte Version), S. 1379]. parlament.gv.at, abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Luisi erhielt im Juni 2006 auf Vorschlag des [[Ministerratspräsidium (Italien)|Presidenza del Consiglio dei Ministri]] den italienischen Verdienstorden, d.&amp;amp;nbsp;h. den [[Verdienstorden der Italienischen Republik|Ufficiale Ordine al Merito della Repubblica Italiana]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.quirinale.it/onorificenze/insigniti/172955 Luisi Maestro Fabio: Ufficiale Ordine al Merito della Repubblica Italiana], quirinale.it, abgerufen am 24. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im August 2007 wurde er mit dem [[Orden des Sterns von Italien|Commendatore dell’Ordine della Stella d’Italia]] (già Stella della solidarietà italiana) geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.quirinale.it/onorificenze/insigniti/222434 Luisi Maestro Fabio: Commendatore dell&#039;Ordine della Stella d’Italia], quirinale.it, abgerufen am 24. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wegen seiner Verdienste um die dänische Kultur erhielt er 2024 das Ritterkreuz des [[Dannebrogorden|Dannebrog-Ordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Akademische Ehrungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Luisi wurde im Dezember 2001 an der [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig]] eine [[Honorarprofessur]] für Dirigieren verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/unternehmen/organisation/struktur/artikel104682.html Chronik des MDR: 2003.] Website des MDR. Abgerufen am 18. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017 erhielt er die [[Ehrendoktor]]würde („Doctor of Humane Letters“) der [[St. Bonaventure University]] in Allegany, New York&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archives.sbu.edu/general/honorary.htm Honorary Degree Recipients and Commencement Speakers], archives.sbu.edu, abgerufen am 16. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kulturauszeichnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der „Verein Anton Bruckner der Wiener Symphoniker“ verlieh ihm im Jahr 2007 den [[Anton-Bruckner-Ring]].&lt;br /&gt;
* Nach einer erfolgreichen Saison beim [[Maggio Musicale Fiorentino]] und bei der [[Filarmonica della Scala]] ([[Teatro alla Scala]]) wurde Luisi 2012 in der Kategorie &#039;&#039;direttore&#039;&#039; mit dem [[Premio Abbiati|Premio della critica musicale “Franco Abbiati”]] der Associazione Nazionale Critici Musicali ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.criticimusicali.it/?page_id=357 2010-2017], criticimusicali.it, abgerufen am 1. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Jahre 2014 verlieh ihm seine Heimatstadt Genua den „Grifo d&#039;Oro“.&lt;br /&gt;
* Als „beliebtester“ Künstler wurde er 2019 auf dem [[Festival della Valle d’Itria]] in Martina Franca mit dem „Premio Bacco dei Borbone“ ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
* Im Rahmen des Festival della Valle d’Itria erhielt er 2024 den „Premio del Belcanto Rodolfo Celletti“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schallplattenpreise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Das luxemburgische Musikmagazin &#039;&#039;[[Pizzicato (Magazin)|Pizzicato]]&#039;&#039; zeichnete die MDR-Aufnahme „[[Ludwig van Beethoven|Beethoven]]: [[Messe in C-Dur (Beethoven)|Messe C-Dur]]“ mit dem &#039;&#039;Supersonic Award&#039;&#039; in der Kategorie &#039;&#039;Platte des Monats Januar&#039;&#039; 2006 aus.&lt;br /&gt;
* Für die Aufnahme „Wagner: [[Der Ring des Nibelungen]]“ an der Met erhielt er gemeinsam mit dem Musikdirektor [[James Levine]] den [[Grammy Awards 2013|Grammy Award 2013]] for &#039;&#039;Best Opera Recording&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.grammy.com/grammys/awards/55th-annual-grammy-awards Winners 55th Annual Grammy Awards (2012)]. grammy.com, abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Jahr 2013 wurde er für seine Liveaufnahme von 2011 aus Amsterdamer Concertgebouw ([[Gustav Mahler]]: [[Das Lied von der Erde]]) mit dem Sonderpreis des Internationalen Mahler Schallplattenpreises „Toblacher Komponierhäuschen“ ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.kulturzentrum-toblach.eu/en/gustav-mahler-music-weeks/record-prize/record-prize-2013/ |wayback=20180825180536 |text=Record Prize 2013}}, kulturzentrum-toblach.eu, abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Für die Liveaufnahme (2015) der Zürcher Inszenierung „[[Alban Berg|Berg]]: [[Wozzeck (Berg)|Wozzeck]]“ erhielt er 2017 den [[International Classical Music Awards|International Classical Music Award]] in der Kategorie &#039;&#039;Video Performance&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.icma-info.com/winners-2017/ Winners 2017], icma-info.com, abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Aufnahme von [[Carl Nielsen (Komponist)|Nielsens]] [[4. Sinfonie (Nielsen)|4.]] und [[5. Sinfonie (Nielsen)|5. Sinfonie]] mit dem [[Dänisches Radio-Sinfonieorchester|Dänischen Radio-Sinfonieorchester]] wurde mit dem [[Gramophone Classical Music Awards|Gramophone’s Orchestral Award &amp;amp; Recording of the Year]] 2023 ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
* Das australische Kulturmagazin &#039;&#039;Limelight&#039;&#039; zählte die Einspielung zu den „Recordings of the Year“ 2023.&amp;lt;ref&amp;gt;Clive Paget: [https://limelight-arts.com.au/features/the-2023-limelight-recording-of-the-year/ &#039;&#039;The 2023 Limelight Recording of the Year. In a nail-bitingly close contest, an independent label carries off the top prize&#039;&#039;], /limelight-arts.com.au, 20. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024 war er mit obiger Aufnahme Gewinner des „[[BBC Music Magazine]] Awards“ in der Kategorie &#039;&#039;Concerto Award&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Richard Strauss|Strauss]]-Einspielung „[[Eine Alpensinfonie]] op.64 / [[Vier letzte Lieder]]“ erhielt er 2008 gemeinsam mit der Sopranistin [[Anja Harteros]] und der Staatskapelle Dresden in der Kategorie &#039;&#039;[[Surround]]-Einspielung des Jahres&#039;&#039; den [[ECHO Klassik|ECHO-Klassik]]. Selbiges Orchester wurde unter seiner Leitung ein Jahr darauf für „[[Anton Bruckner]], [[9. Sinfonie (Bruckner)|Sinfonie 9]]“ in der Kategorie &#039;&#039;Orchester des Jahres&#039;&#039; ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.echoklassik.de/nc/klassik-kuenstlersuche/ Suche nach dem Künstler „Fabio Luisi“] in der Echo-Preisträger-Datenbank, echoklassik.de, abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. April 2018 gab er jedoch in einer Medienmitteilung bekannt, dass er sich nach der umstrittenen Vergabe der Auszeichnung an die Rapper [[Kollegah]] und [[Farid Bang]] bei der [[Echoverleihung 2018]] von diesem Preis distanziert. Er wurde u.&amp;amp;nbsp;a. zitiert mit: „Es ist erschütternd festzustellen, dass ein Kulturpreis keinerlei ethische Massstäbe kennt, Rassismus und ignorante Inhalte toleriert und sogar auszeichnet, wenn nur die Umsatzzahlen stimmen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Fabio Luisi distanziert sich vom Echo Klassik {{!}} NZZ |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2018-04-18 |ISSN=0376-6829 |Online=https://www.nzz.ch/feuilleton/fabio-luisi-distanziert-sich-vom-echo-klassik-ld.1378443 |Abruf=2018-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== CDs ===&lt;br /&gt;
* Arien von Chapi, Massenet, Offenbach, Rossini, Villa-Lobos, Montsalvatge, Strauss; [[Elīna Garanča]], Sächsischer Staatsopernchor &amp;amp; Sächsische Staatskapelle Dresden, 2006; erschienen bei DGG 2007.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig van Beethoven]], [[Messe in C-Dur (Beethoven)|Messe in C-Dur]]; [[Christiane Oelze]], [[Claudia Mahnke]], [[Christian Elsner]], [[Franz-Josef Selig]], MDR-Rundfunkchor Leipzig, MDR-Sinfonieorchester, 2005; erschienen bei Querstand 2005.&lt;br /&gt;
* [[Vincenzo Bellini]], [[Beatrice di Tenda]]; [[Lucia Aliberti]], Paolo Gavenelli, Camillo Capasso, Martin Thompson, John David de Haan, Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin, 1991; erschienen bei Berlin Classics 2003.&lt;br /&gt;
* Vincenzo Bellini, [[I Capuleti e i Montecchi]]; [[Elīna Garanča|Elina Garanča]], [[Anna Jurjewna Netrebko|Anna Netrebko]], [[Joseph Calleja]], Robert Gleadow, [[Wiener Singakademie]], Wiener Symphoniker, 2008; erschienen bei DGG 2009.&lt;br /&gt;
* Vincenzo Bellini, [[I puritani]]; [[Edita Gruberová|Edita Gruberova]], Justin Lavender, Ettore Kim, Francesco Ellero d&#039;Artegna, Katja Lytting, Dankwart Siegele, Carlo Duano, Chor des Bayerischen Rundfunks, Münchner Rundfunkorchester, 1993; erschienen bei Nightingale Classics 1994.&lt;br /&gt;
* [[Hector Berlioz]], [[Symphonie fantastique]]; Philharmonia Zürich, 2013; erschienen bei [[Philharmonia Records]] 2014.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Brahms]], [[Violinkonzert (Brahms)|Violinkonzert]], [[Robert Schumann]], [[4. Sinfonie (Schumann)|4. Sinfonie]]; Arabella Steinbacher, Wiener Symphoniker, 2007; erschienen bei Orfeo 2011.&lt;br /&gt;
* [[Anton Bruckner]], [[7. Sinfonie (Bruckner)|7. Sinfonie]]; Niederösterreichisches Tonkünstlerorchester, 1998 (live); erschienen bei ORF Radio Niederösterreich 1998.&lt;br /&gt;
* Anton Bruckner, [[8. Sinfonie (Bruckner)]], Urfassung; Philharmonia Zürich, 2015; erschienen bei [[Philharmonia Records]] 2016.&lt;br /&gt;
* Anton Bruckner, [[9. Sinfonie (Bruckner)|9. Sinfonie]]; Sächsische Staatskapelle Dresden, 2007; erschienen bei Sony Classic 2008.&lt;br /&gt;
* [[Frédéric Chopin]], [[2. Klavierkonzert (Chopin)|2. Klavierkonzert]], [[Ballade Nr. 1 (Chopin)|Balladen Nr. 1]]/[[Ballade Nr. 2 (Chopin)|2]]/[[Ballade Nr. 3 (Chopin)|3]]/4; Lise de la Salle, Staatskapelle Dresden, 2009; erschienen bei Naive 2010.&lt;br /&gt;
* [[Jean-Luc Darbellay]], Oyama, Requiem; [[Julie Kaufmann]], Iris Vermillion, [[Christoph Genz]], MDR-Rundfunkchor Leipzig, MDR-Sinfonieorchester, 2009; erschienen bei Claves 2010.&lt;br /&gt;
* [[Gaetano Donizetti]], [[La favorite (Oper)|Die Favoritin]]; Paolo Coni, Adelisa Tabiadon, Giuseppe Morino, Alessandra Ruffini, Michele Ferruggia, Alessandro Verducci, Slowakischer Philharmonischer Chor, Orchestra Internazionale d’Italia, 1989; erschienen bei Nuova Era 2008.&lt;br /&gt;
* [[Arthur Honegger]], Symphonien Nr. 1–5; L&#039;Orchestre de la Suisse Romande, 1999; erschienen bei Cascavelle Espace 2 2001.&lt;br /&gt;
* [[Gustav Mahler]], [[1. Sinfonie (Mahler)|1. Sinfonie]]; Wiener Symphoniker; erschienen bei Wiener Symphoniker (Eigenlabel) 2012.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wienersymphoniker.at/aktuell/newsid/41 Wiener Symphoniker starten Eigenlabel]. Website der Wiener Symphoniker. Abgerufen am 29. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gustav Mahler, [[2. Sinfonie (Mahler)|2. Sinfonie]]; Fionnula McCarthy, Jard van Nes, [[Wiener Singverein]], NTO Tonkünstlerorchester, 1997 (live); erschienen bei ORF Radio Niederösterreich 1997.&lt;br /&gt;
* Gustav Mahler, 2. Sinfonie; [[Christiane Oelze]], Mihoko Fujimura, MDR-Sinfonieorchester, 2005; erschienen bei Querstand 2006.&lt;br /&gt;
* Gustav Mahler, [[4. Sinfonie (Mahler)|4. Sinfonie]]; [[Sandra Trattnigg]], MDR-Sinfonieorchester, 1997; erschienen bei Querstand 2005.&lt;br /&gt;
* Gustav Mahler, [[5. Sinfonie (Mahler)|5. Sinfonie]]; MDR-Sinfonieorchester, 1997; erschienen bei Querstand 2005.&lt;br /&gt;
* Gustav Mahler, [[Das Lied von der Erde]] (Kammermusikfassung), [[Lieder eines fahrenden Gesellen]] (Kammermusikfassung); [[Doris Soffel]], Wolfgang Müller-Lorenz, Roman Trekel, MDR-Sinfonieorchester, 1999; erschienen bei Querstand 2005.&lt;br /&gt;
* [[Frank Martin (Komponist)|Frank Martin]], [[Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke|Die Weise von Liebe und Tod des Cornets]], [[Okka von der Damerau]], Philharmonia Zürich, 2016; erschienen bei Philharmonia Records&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Amadeus Mozart]], [[Idomeneo]] (in der Bearbeitung von Richard Strauss); [[Robert Gambill]], Britta Stallmeister, [[Camilla Nylund]], [[Iris Vermillion]], Christoph Pohl, Jacques-Greg Belobo, Sächsische Staatskapelle Dresden, 2006; erschienen bei Orfeo 2007.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert KV 488, Frédéric Chopin-Variationen op. 2, Robert Schumann Klavierkonzert a-moll. [[Margarita Höhenrieder]], Wiener Symphoniker; erschienen bei Solo Musica 2014.&lt;br /&gt;
* [[Sergej Rachmaninow]], Klavierkonzerte, Paganini-Variationen; [[Lise de la Salle]], Philharmonia Zürich, 2013–2015; erschienen bei [[Philharmonia Records]] 2015.&lt;br /&gt;
* [[Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow|Nikolai Rimski-Korsakow]], [[Scheherazade (Rimski-Korsakow)|Scheherazade]], Philharmonia Zürich, 2016; erschienen bei Philharmonia Records&lt;br /&gt;
* [[Gioachino Rossini]], [[Guillaume Tell (Rossini)|Guillaume Tell]]; Nancy Gustafson, Dawn Kotoski, Giuseppe Sabbatini, [[Thomas Hampson (Sänger)|Thomas Hampson]], Walter Fink, Egils Silins, Chor und Orchester der Wiener Staatsoper, 1998 (live); erschienen bei Orfeo 2005.&lt;br /&gt;
* [[Nino Rota]], Musiques de films de [[Federico Fellini]]; Amacord, Roma, La Strada, Otto e mezzo, L&#039;Orchestre de la Suisse Romande, 2001; erschienen bei RSR Elvia Espace 2 2001;&lt;br /&gt;
* [[Franz Schmidt (Komponist)|Franz Schmidt]], Sinfonien Nr. 1–4; MDR-Sinfonieorchester, 2004; erschienen bei Querstand 2005.&lt;br /&gt;
* Franz Schmidt, Concertante Variationen über ein Thema von Beethoven für Klavier (linke Hand) und Orchester, Konzert Es-Dur für Klavier (linke Hand) und Orchester; Carlo Grante, MDR-Sinfonieorchester, 2005/06; erschienen bei Querstand 2007.&lt;br /&gt;
* Franz Schmidt, [[Das Buch mit sieben Siegeln]]; Herbert Lippert, [[Jan-Hendrik Rootering]], Annette Dasch, Natele Nicoli, Johannes Chum, Günther Groissböck, Michael Schönheit, MDR-Rundfunkchor Leipzig, MDR-Sinfonieorchester, 2004; erschienen bei Querstand 2005.&lt;br /&gt;
* Robert Schumann, [[1. Sinfonie (Schumann)|Sinfonie Nr. 1]]/[[2. Sinfonie (Schumann)|2]]/[[3. Sinfonie (Schumann)|3]]/4, Konzertstück für 4 Hörner &amp;amp; Orchester op. 86; Wiener Symphoniker, 2006–08; erschienen bei Orfeo 2010.&lt;br /&gt;
* [[Richard Strauss]], [[Don Juan (Strauss)|Don Juan]], Aus Italien, [[Don Quixote (Strauss)|Don Quixote]]; Jan Vogler, Sächsische Staatskapelle Dresden, 2008; erschienen bei Sony Classical 2009.&lt;br /&gt;
* Richard Strauss, [[Don Quixote (Strauss)|Don Quixote]], Romanze für Cello und Orchester, Sonate f-moll für Cello und Klavier; [[Jan Vogler]], Louis Lortie, Sächsische Staatskapelle Dresden, 2003/2008; erschienen bei Sony Classical 2009.&lt;br /&gt;
* Richard Strauss, [[Ein Heldenleben]], [[Metamorphosen für 23 Solostreicher|Metamorphosen]]; Sächsische Staatskapelle Dresden, 2006; erschienen bei Sony Classical 2007.&lt;br /&gt;
* Richard Strauss, [[Vier letzte Lieder]], [[Eine Alpensinfonie]]; [[Anja Harteros]], Sächsische Staatskapelle Dresden, 2006; erschienen bei Sony Classical 2007.&lt;br /&gt;
* [[Giuseppe Verdi]], [[Alzira (Oper)|Alzira]]; Marirona Mescheriakova, [[Ramón Vargas]], Paolo Gavanelli, [[Torsten Kerl]], Jana Iliev, Jovo Reljin, Wolfgang Barta, Slobodan Stankovic, Choeur du Grand Théâtre de Genève, L&#039;Orchestre de la Suisse Romande; erschienen bei Philips 2001.&lt;br /&gt;
* Giuseppe Verdi, [[Aroldo]]; [[Neil Shicoff]], Carol Vaness, Anthony Michaels-Moore, Roberto Scandiuzzi, Orchestra e Coro del Maggio Musicale Fiorentino; erschienen bei Philips 2001.&lt;br /&gt;
* Giuseppe Verdi, [[Jérusalem]]; [[Marina Mescheriakova]], Marcello Giordani, Roberto Scandiuzzi, L&#039;Orchestre de la Suisse Romande; erschienen bei Philips 2000.&lt;br /&gt;
* Giuseppe Verdi, Vorspiele und Ouvertüren, Philharmonia Zürich, 2017; erschienen bei Philharmonia Records 2017.&lt;br /&gt;
* [[Richard Wagner]], Vor- und Zwischenspiele; Philharmonia Zürich, 2014; erschienen bei [[Philharmonia Records]] 2015.&lt;br /&gt;
* [[Riccardo Zandonai]], [[Francesca da Rimini (Zandonai)|Francesca da Rimini]]; Elena Filipova, Frederic Kalt, Philippe Rouillon, [[Kenneth Riegel]], Kammerchor Sofia, Chor der Volksoper Wien, Wiener Symphoniker; erschienen bei Koch Schwann – ORF 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVDs ===&lt;br /&gt;
* [[Ludwig van Beethoven]], [[1. Klavierkonzert (Beethoven)|Klavierkonzert Nr. 1]], Gustav Mahler, [[1. Sinfonie (Mahler)|1. Sinfonie]], [[Harald Genzmer]], Presto aus der Suite für Klavier C-Dur; [[Margarita Höhenrieder]], Staatskapelle Dresden; erschienen bei Medici 2009.&lt;br /&gt;
* Ludwig van Beethoven, &#039;&#039;[[Missa solemnis (Beethoven)|Missa solemnis]];&#039;&#039; [[Camilla Nylund]], [[Birgit Remmert]], [[Christian Elsner]], [[René Pape]], Staatsopernchor Dresden, Sächsische Staatskapelle Dresden, 2005 (live); erschienen bei Euroarts, ZDF, ARTE 2006.&lt;br /&gt;
* [[Vincenzo Bellini]], [[I Capuleti e i Montecchi|I Capuleti e I Montecchi]], [[Joyce DiDonato]], [[Olga Kulchinskaya|Olga Kulchynska]], Philharmonia Zürich, 2015; erschienen bei Philharmonia Records 2016.&lt;br /&gt;
* [[Alban Berg]], &#039;&#039;[[Wozzeck (Berg)|Wozzeck]];&#039;&#039; [[Christian Gerhaher]], [[Gun-Brit Barkmin]], [[Brandon Jovanovich]], Philharmonia Zürich, 2015; erschienen bei [[Philharmonia Records]].&lt;br /&gt;
* [[Franz Lehár]], [[Das Land des Lächelns (Operette)|Das Land des Lächelns]], [[Julia Kleiter]], [[Piotr Beczała|Piotr Beczala]], Philharmonia Zürich, 2017; erscheint 2018 bei Philharmonia Records.&lt;br /&gt;
* [[Saverio Mercadante]], &#039;&#039;Francesca da Rimini;&#039;&#039; Leonor Bonilla, Aya Wakizono, Merto Süngü, Antonio Di Matteo, [[Larisa Martinez]], Ivan Ayon Rivas, Orchestra Internazionale d’Italia, Coro della Filarmonica di Stato &amp;quot;Transilvania&amp;quot; di Cluj-Napoca, Cornel Groza, 2016 (live / Uraufführung); erschienen bei Dynamic 2017.&lt;br /&gt;
* [[Richard Strauss]], &#039;&#039;[[Der Rosenkavalier]];&#039;&#039; [[Anne Schwanewilms]], [[Kurt Rydl]], [[Anke Vondung]], [[Hans-Joachim Ketelsen]], Maki Mori, Sächsische Staatskapelle Dresden, 2007; erschienen bei Medici 2008.&lt;br /&gt;
* [[Giuseppe Verdi]], [[Messa da Requiem]]; [[Krassimira Stojanowa|Krassimira Stoyanova]], Veronica Simeoni, [[Francesco Meli]], [[Georg Zeppenfeld]], Chor der Oper Zürich, Philharmonia Zürich, 2016; erschienen bei Philharmonia Records 2017.&lt;br /&gt;
* Giuseppe Verdi, &#039;&#039;[[Nabucco]];&#039;&#039; [[Leo Nucci]], [[Peter Dvorský]], Giacomo Prestia, [[Maria Guleghina]], Chor &amp;amp; Orchester der Wiener Staatsoper, 2001; erschienen bei TDK 2009.&lt;br /&gt;
* Giuseppe Verdi, &#039;&#039;[[Rigoletto]];&#039;&#039; [[Diana Damrau]], [[Juan Diego Flórez]], Zeljko Lucic, Sächsische Staatskapelle Dresden, 2008; erschienen bei EMI 2010.&lt;br /&gt;
* Giuseppe Verdi, &#039;&#039;[[Rigoletto]];&#039;&#039; [[Aleksandra Kurzak]], [[Saimir Pirgu]], Quinn Kelsey, [[Philharmonia Zürich]], 2014; erschienen bei [[Philharmonia Records]].&lt;br /&gt;
* [[Richard Wagner]], &#039;&#039;[[Der Ring des Nibelungen]];&#039;&#039; Stephanie Blythe, [[Jonas Kaufmann]], Hans-Peter König, Jay Hunter Morris, [[Eric Owens (Sänger)|Eric Owens]], Gerhard Siegel, [[Bryn Terfel]], [[Deborah Voigt]], [[Eva-Maria Westbroek]], Orchester und Chor der Metropolitan Opera, James Levine, 2010–2012; erschienen bei DGG 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autobiografie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Erst der halbe Weg. Autobiografie.&#039;&#039; Aufgezeichnet von [[Walter Dobner]]. Böhlau Verlag, Wien 2008, ISBN 978-3-205-77737-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorworte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ernest Hoetzl: &#039;&#039;Musikgeschichte heute? Versuch einer Perspektive.&#039;&#039; Böhlau Verlag, Wien 1995, ISBN 3-205-98373-4, S. 9 f.&lt;br /&gt;
* Patrick Lo: &#039;&#039;Conversations with the World&#039;s Leading Orchestra and Opera Librarians.&#039;&#039; Rowman &amp;amp; Littlefield, Lanham 2016, ISBN 978-1-4422-5542-5, S. IX f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Triumvirat: Manfred Honeck, Fabio Luisi und Marcello Viotti.&#039;&#039; In: Jörg Clemen, [[Steffen Lieberwirth]] (Hrsg.): &#039;&#039;Mitteldeutscher Rundfunk. Die Geschichte des Sinfonieorchesters&#039;&#039;. Kamprad, Altenburg 1999, ISBN 3-930550-09-1, S. 159 ff.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Luisi_Brueder|Luisi, Brüder|[[Klaus Hubmann]]}}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Luisi, Fabio.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Brockhaus-Riemann Musiklexikon.&#039;&#039; CD-Rom, Directmedia Publishing, Berlin 2004, ISBN 3-89853-438-3, S. 13398.&lt;br /&gt;
* Björn Achenbach: &#039;&#039;Italienisch für Anfänger. Das MDR-Sinfonieorchester unter Fabio Luisi&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[Leipziger Blätter]]&#039;&#039; 44 (2004), S. 4 f.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Fabio Luisi.&#039;&#039; In: Julia Spinola: &#039;&#039;Die großen Dirigenten unserer Zeit. Mit ausführlichem Lexikonteil.&#039;&#039; Henschel, Berlin 2005, ISBN 3-89487-480-5, S. 246–247.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Luisi, Fabio.&#039;&#039; In: Axel Schniederjürgen (Hrsg.): &#039;&#039;Kürschners Musiker-Handbuch.&#039;&#039; 5. Auflage, Saur Verlag, München 2006, ISBN 3-598-24212-3, S. 286.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Luisi, Fabio.&#039;&#039; In: Michael Kennedy, Joyce Bourne Kennedy: &#039;&#039;The Concise Oxford Dictionary of Music (Oxford Paperback Reference)&#039;&#039;. 5. Auflage, Oxford University Press, Oxford 2007, ISBN 978-0-19-920383-3, S. 216.&lt;br /&gt;
* Walter Weidringer: &#039;&#039;Quintett. Vom Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester zum n.t.o. 1975–2003&#039;&#039;. In: Rainer Lepuschitz (Hrsg.): &#039;&#039;Die Tonkünstler, 1907–2007. Orchester-Geschichten aus Wien und Niederösterreich&#039;&#039;. Residenz-Verlag, St. Pölten u.&amp;amp;nbsp;a. 2007, ISBN 978-3-7017-3060-5, S. 104 ff.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Luisi, Fabio.&#039;&#039; In: [[Wolfgang Suppan]]: &#039;&#039;Steirisches Musiklexikon&#039;&#039;. 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage der Ausgabe 1962–1966. Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 2009, ISBN 978-3-201-01888-3, S. 429.&lt;br /&gt;
* Julian Caskel: &#039;&#039;Luisi, Fabio&#039;&#039;. In: Julian Caskel, [[Hartmut Hein]] (Hrsg.): &#039;&#039;Handbuch Dirigenten. 250 Porträts&#039;&#039;. Bärenreiter, Kassel 2015, ISBN 978-3-7618-2174-9, S. 261–262.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Zurückhaltende: Fabio Luisi&#039;&#039;. In: [[Rupert Schöttle]]: &#039;&#039;Die Weisheit der Götter. Große Dirigenten im Gespräch&#039;&#039;. Styria Premium, Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 2016, ISBN 978-3-222-13544-6, S. 129 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=https://fabioluisi.net |wayback=20231003082031 |text=Website von Fabio Luisi (englisch)}}&lt;br /&gt;
* {{EnciclopedieOnlineITA|ID=fabio-luisi|Lemma=Luisi, Fabio|Abruf=2022-02-14}}&lt;br /&gt;
* Fabio Luisi am [https://www.opernhaus.ch/presse/pressedownloads/fabio-luisi/ Opernhaus Zürich] (deutsch), beim [https://drkoncerthuset.dk/dr-symfoni-orkestret/fabio-luisi/ DR SymfoniOrkestret] (dänisch), beim [https://www.festivaldellavalleditria.it/en/approfondimenti/fabio-luisi Festival della Valle d’Itria Maggio] (englisch) und beim [https://www.mydso.com/about-the-dso/people-and-places/musician-bios Dallas Symphony Orchestra] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12407152X}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000024281|Fabio Luisi|Internationales Biographisches Archiv 30/2013 vom 23. Juli 2013 (ds) Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 23/2018}}&lt;br /&gt;
* {{Allmusic|ID=mn0002186160|Linktext=Fabio Luisi}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm3026085}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Unternehmer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Luisi, Fabio&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Dirigent und Parfümeur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1959&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Genua]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|22. Dezember 2012|111865319}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ewald_Wanjeck&amp;diff=2397985</id>
		<title>Ewald Wanjeck</title>
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		<updated>2025-03-12T10:36:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ewald Wanjeck&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Wanjek&#039;&#039;, (* [[28. September]] [[1846]] in [[Racibórz|Ratibor]]; † [[2. Oktober]] [[1925]]) war ein deutscher [[Reichsgerichtsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabstätteEwaldWanjeck.JPG|miniatur|Grabstätte Ewald Wanjeck und Angehörige, [[Südfriedhof (Leipzig)|Südfriedhof]] Leipzig]]&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Ratiborer Gefängnisinspektors begann nach dem Abitur 1865 in Berlin Rechtswissenschaften zu studieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Werckmeister: Orchestra und Bühne in der griechischen Tragödie (Schulnachrichten des königlich evangelischen Gymnasiums zu Ratibor), Ratibor 1865, [http://books.google.com/books?id=DqxDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA44#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S. 44.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1869 wurde er in Breslau mit einer Arbeit über das römische Feldmesserwesen promoviert. Im selben Jahr wurde er auf den preußischen Landesherrn vereidigt. 1875 wurde er Kreisrichter, 1879 Amtsrichter und 1882 Landrichter. 1886 wurde er ungewöhnlicherweise wieder Amtsrichter. 1888 wurde er zum Amtsgerichtsrat befördert. 1892 ernannte man ihn zum Landrichtsdirektor. 1900 kam er von Breslau an das [[Reichsgericht]].&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Deutsche Juristen-Zeitung]]&#039;&#039;, Jahrgang 5 (1900), S. {{Webarchiv|url=http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222173669_05%2b1900_0415%22 |wayback=20160304091236 |text=393}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war im [[IV. Zivilsenat des Reichsgerichts|IV. Zivilsenat]] tätig. Er trat am Neujahrstag 1920 in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;De quaestionibus finalibus secundum veteres scriptores gromaticos&#039;&#039;. Diss. Breslau 1869.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Preußisches und Deutsches Civilrecht&#039;&#039;. Berlin 1897.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ein Beitrag zur Lehre von der Brandstiftung und Ueberschwemmung nach heutigem Deutschen Strafrecht&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Der Gerichtssaal&#039;&#039;, Jahrgang 31 (1879), [http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222173686_3100%2b1879_0011%22 S. 1].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die reichsgerichtliche Auffassung des §. 199 der St.P.O.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Der Gerichtssaal&#039;&#039;, Jahrgang 32 (1880), [http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222173686_3200%2b1880_0277%22 S. 267].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Lobe]]: &#039;&#039;Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929&#039;&#039;. Berlin 1929, S. 369.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1055303669|VIAF=309680841|GNDName=102033757|GNDCheck=2023-06-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wanjeck, Ewald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Racibórz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wanjeck, Ewald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wanjek, Ewald&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Reichsgerichtsrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Racibórz|Ratibor]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Oktober 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eva_Ruth_Wemme&amp;diff=2088723</id>
		<title>Eva Ruth Wemme</title>
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		<updated>2025-03-12T10:29:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Preis der Leipziger Buchmesse 2019 - Die Preisträger (cropped) 2.jpg|mini|Eva Ruth Wemme (links) neben [[Anke Stelling]], Preis der Leipziger Buchmesse 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eva Ruth Wemme&#039;&#039;&#039; (* [[1973]] in [[Paderborn]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.verbrecherverlag.de/author/detail/224 |titel=Eva Ruth Wemme |abruf=2019-07-30 |archiv-datum=2019-03-29 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190329195133/https://www.verbrecherverlag.de/author/detail/224 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Übersetzer]]in und [[Schriftsteller]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Eva Ruth Wemme studierte [[Rumänistik]], Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Köln, Berlin und Bukarest.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.poetenladen.de/eva-wemme.html |titel=Eva Wemme (Helga Sperling) {{!}} Poetenladen {{!}} Zur Person |abruf=2019-07-30 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium arbeitete sie als Dolmetscherin in der [[Justizvollzugsanstalt Moabit|JVA Moabit]], als Dramaturgieassistentin am [[Staatstheater Cottbus]] und als Dramaturgin am Schauspiel Chemnitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 lebt Eva Ruth Wemme als Übersetzerin und Autorin in Berlin. Unter anderem übersetzte sie Werke von [[Mircea Cărtărescu]], [[Nora Iuga]], [[Ioana Nicolaie]], [[T.O. Bobe]], [[Ion Luca Caragiale]] und [[Nicoleta Esinencu]] aus dem Rumänischen ins Deutsche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB-Portal|141991046}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Übersetzung von [[Gabriela Adameșteanu]]s Roman &#039;&#039;Verlorener Morgen&#039;&#039; erhielt sie 2019 den [[Preis der Leipziger Buchmesse/Übersetzung|Übersetzerpreis]] der [[Preis der Leipziger Buchmesse|Leipziger Buchmesse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzeltitel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Meine 7000 Nachbarn.&#039;&#039; Verbrecher Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-95732-080-3.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurzgeschichten über Leben und Diskriminierung von [[Roma]] in Deutschland&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Amalinca.&#039;&#039; Roman. Mit Silvia Cristina Stan. Verbrecher Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-95732-339-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Ștefan Agopian]]: &#039;&#039;Handbuch der Zeiten.&#039;&#039; Verbrecher Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-95732-309-5.&lt;br /&gt;
* Ion Luca Caragiale: &#039;&#039;Humbug und Variationen.&#039;&#039; Guggolz Verlag, Berlin 2018.&lt;br /&gt;
* Ioana Nicolaie: &#039;&#039;Der Himmel im Bauch.&#039;&#039; Roman. Pop Verlag, Ludwigsburg 2018, ISBN 978-3-86356-188-8.&lt;br /&gt;
* Nora Iuga: &#039;&#039;Die Sechzigjährige und der junge Mann&#039;&#039;. Roman. Verlag Matthes &amp;amp; Seitz, Berlin 2010.&lt;br /&gt;
* Ioana Nicolaie: &#039;&#039;Der Norden.&#039;&#039; Pop Verlag, Ludwigsburg 2008, ISBN 978-3-937139-43-2.&lt;br /&gt;
* Mircea Cărtărescu: &#039;&#039;Europa hat die Form meines Gehirns.&#039;&#039; Essays. merz-[[Akademie Schloss Solitude]], Stuttgart 2007.&lt;br /&gt;
* T. O. Bobe: &#039;&#039;Die Zentrifuge.&#039;&#039; merz-Solitude, Stuttgart 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stipendien ==&lt;br /&gt;
* 2007: Übersetzer-Werkstatt [[Literarisches Colloquium Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.lcb.de/uebersetzer/werkstatt/ |wayback=20190322175402 |text=Berliner Übersetzerwerkstatt 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: Rumänisches Kulturinstitut ICR&lt;br /&gt;
* 2010: Autorenwerkstatt Literarisches Colloquium Berlin&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: [[Senat von Berlin|Berliner Senat]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/sen/archiv/kultur-2011-2016/2015/pressemitteilung.376854.php |titel=Arbeits- und Recherchestipendien 2015 für Autorinnen und Autoren sowie Kuratorinnen und Kuratoren in der Literatur vergeben |datum=2017-01-04 |abruf=2019-07-30 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|141991046}}&lt;br /&gt;
* [http://www.literaturport.de/index.php?id=28&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;tid=518/ &#039;&#039;VII (Die Lebenden)&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141991046|LCCN=no2018134613|VIAF=140311884}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wemme, Eva Ruth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Rumänischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preises der Leipziger Buchmesse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wemme, Eva Ruth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sperling, Helga (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Übersetzerin und Autorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1973&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paderborn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Escher_(Fernsehsendung)&amp;diff=1470134</id>
		<title>Escher (Fernsehsendung)</title>
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		<updated>2025-03-12T09:04:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Fernsehsendung&lt;br /&gt;
| Bild                    = &lt;br /&gt;
| Originaltitel           = Escher – Der MDR-Ratgeber&lt;br /&gt;
| Produktionsland         = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Erstausstrahlungsjahre  = 1995–2013&lt;br /&gt;
| Produzent               = &lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen  = &lt;br /&gt;
| Länge                   = 45&lt;br /&gt;
| Episoden                = 850&lt;br /&gt;
| Staffeln                = &lt;br /&gt;
| Originalsprache         = &lt;br /&gt;
| Musik                   = &lt;br /&gt;
| Idee                    = &lt;br /&gt;
| Genre                   = [[Ratgebermagazin|Magazin]]&lt;br /&gt;
| Premiere                = 12. Juli 1995&lt;br /&gt;
| Sender                  = [[MDR Fernsehen]]&lt;br /&gt;
| Turnus                  = wöchentlich (donnerstags)&lt;br /&gt;
| Moderation              = [[Peter Escher (Journalist)|Peter Escher]]&lt;br /&gt;
| Besetzung               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Escher – Der MDR-Ratgeber&#039;&#039;&#039; (meist nur &#039;&#039;Escher&#039;&#039; genannt) war eine Ratgebersendung im [[MDR Fernsehen|MDR-Fernsehen]]. Von 1995 bis 2013 sendete die [[ARD]]-Anstalt jeden Donnerstag um 20:15 Uhr das von [[Peter Escher (Journalist)|Peter Escher]] live moderierte Format. Der Sender versteht den Moderator als „Anwalt der kleinen Leute“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mdr.de/presse/fernsehen/2333659.html |titel=Pressemitteilung des MDR |datum=2005-12-22 |abruf=2008-12-29 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis März 1998 trug die Sendung den Titel &#039;&#039;MDR hilft – Ein Fall für Escher&#039;&#039; und bis Ende 2007 nur noch &#039;&#039;Ein Fall für Escher&#039;&#039;. Zu Beginn 2008 wurde die Produktion durch die von [[Ulrich Meyer]] geleitete &#039;&#039;[[META Productions]]&#039;&#039; übernommen. Aufgrund von Markenstreitigkeiten mit dem bisherigen Produzenten (die von [[Hans Meiser (Moderator)|Hans Meiser]] geführte &#039;&#039;creatv Fernsehproduktions GmbH&#039;&#039;) musste die Sendung nach der Übernahme in &#039;&#039;Escher – Der MDR-Ratgeber&#039;&#039; umbenannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 45-minütigen Sendungen wurden zu Beginn in [[Dresden]] und seit dem Jahr 2000 in [[Leipzig]] in den Studios des [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]] produziert. 2007 wurde Studiopublikum eingeführt. Im selben Jahr begann man, die Sendung abwechselnd auch in allen drei Landesfunkhäusern des MDR zu produzieren, um mehr Zuschauernähe zu demonstrieren. Dies wurde jedoch zu Beginn 2008 wieder eingestellt. Fester Bestandteil der Sendung waren Betroffene und/oder Experten wie Verbraucherschützer oder Anwälte, die zu aktuellen Themen befragt wurden. In früheren Sendungen wurden auch telefonische Zuschauerfragen live in der Sendung beantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Übernahme durch die &#039;&#039;META Productions&#039;&#039; war deutlich zu beobachten, dass die Studioanteile der Sendung zunehmend durch Beitrags- und Filmanteile verdrängt wurden. So entwickelte sich die Sendung von einem Ratgeber und Fragenbeantworter hin zu einem berichterstattenden Magazinformat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Ausgabe des Ratgebers wurde am 28. November 2013 ausgestrahlt. Peter Escher erhielt ab Frühjahr 2014 eine neue, vom MDR produzierte Reportage-Reihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.mdr.de/escher |text=Escher auf www.mdr.de |wayback=20100123095326}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitteldeutscher Rundfunk (Fernsehen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Kaldarasch&amp;diff=1594902</id>
		<title>Erwin Kaldarasch</title>
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		<updated>2025-03-12T08:40:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.123: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erwin Kaldarasch&#039;&#039;&#039; (* [[19. April]] [[1940]] in [[Brodina (Suceava)|Brodina]]) ist ein deutscher [[Handball]]spieler und [[Handballtrainer|-trainer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielte für den [[SC DHfK Leipzig Handball|SC DHfK Leipzig]]. Mit diesem Verein gewann er 1966 den [[EHF Champions League|Europapokal der Landesmeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Aufgebot der [[Männer-Handballnationalmannschaft der DDR]] spielte Erwin Kaldarasch bei der [[Handball-Weltmeisterschaft der Männer 1964|Weltmeisterschaft 1964]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dhb.de/der-dhb/verband/statistik/weltmeisterschaften/weltmeisterschaften-maenner.html Statistik auf www.dhb.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt bestritt er acht Länderspiele für die DDR.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Geburtstage im April 2009.&#039;&#039; In: &#039;&#039;HM - Das Handballpremiummagazin.&#039;&#039; April 2009, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaldarasch trainierte von 1967 bis 1976 die Mannschaft der [[SV Post Schwerin]], die er in die höchste Spielklasse, die Oberliga, führte. Von 1983 bis 1986 und 1998/1999 trainierte er die Schweriner erneut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handball-world.com/o.red.c/news.php?GID=1&amp;amp;auswahl=25262 www.handball-world.com, 19. April 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1977 bis 1979, von 1987 bis 1989 und wieder ab Januar 2004 war er Trainer der [[Algerische Männer-Handballnationalmannschaft]]. Weiterhin trainierte er vier Jahre die [[Handballnationalmannschaft der Vereinigten Arabischen Emirate]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pnn.de/regionalsport/93347/ |titel=Algerien gegen Potsdam |werk=pnn.de |abruf=2017-05-24 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://extratip-goettingen.de/sport-aktuell/handball/regionalliga-nord-maenner/duderstaedt-gegen-aelgerien.html |text=&#039;&#039;Duderstadt gegen Algerien&#039;&#039;. |archive-is=20121218001020}} extratip-goettingen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war vor 2003 auch als Handballtrainer in [[Indien]], [[Kamerun]] und [[Mali]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-zeitung.de/archiv/kaldarasch-nach-algerien-li.899627 |titel=Kaldarasch nach Algerien |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2004-01-21 |zugriff=2025-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kaldarasch, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballnationalspieler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballspieler (SC DHfK Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballtrainer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballtrainer (SV Post Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballnationaltrainer (Algerien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballnationaltrainer (Vereinigte Arabische Emirate)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kaldarasch, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Handballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. April 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brodina (Suceava)|Brodina]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.123</name></author>
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