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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Zach&amp;diff=517436</id>
		<title>Alexander Zach</title>
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		<updated>2025-06-10T03:02:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Alexander Zach Wien-4-9-2008b.jpg|mini|Alexander Zach während der Präsentation der Kandidaten des LIF zur Nationalratswahl 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zach, Schmidt und Haselsteiner.jpg|mini|Alexander Zach mit Heide Schmidt und Hans Peter Haselsteiner bei einer Pressekonferenz 2008]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alexander Zach&#039;&#039;&#039; (* [[10. September]] [[1976]] in [[Wien]]) ist ein [[österreich]]ischer [[Politiker]] und ehemaliges Mitglied des [[Nationalrat (Österreich)|österreichischen Nationalrats]] sowie Initiator des Liberalen Instituts Österreich. Bis 2008 war er Präsidiumssprecher des [[Liberales Forum|Liberalen Forums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Alexander Zach war von 1992 bis 1995 Chefredakteur der Schülerzeitung und Schulsprecher im [[Bundesgymnasium Wien 18 Klostergasse]]. Dort gründete er die unabhängige Schülervertretung „Sapperlot“, über die Johannes Vetter der ÖVP-nahen [[Schülerunion]] den Wiener [[Landesschülervertretung (Österreich)|Landesschulsprecher]] abnahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse 06092006&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse 20082017&amp;quot; /&amp;gt; Von 1994 bis 1995 war er Mitglied der Wiener AHS-Landesschülervertretung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei erfolgreichsten Wahlgänge des damaligen [[Junge Liberale Österreich|Liberalen Studentinnen und Studenten Forum]] mit rund 10&amp;amp;nbsp;Prozent in den Jahren 1997 und 1999, führte Zach als LSF-Bundesgeschäftsführer, er war darüber hinaus Mandatar in der [[Bundesvertretung der Studierenden|Bundesvertretung]] der [[Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft|Österreichischen Hochschülerschaft]] (vormals Zentralausschuss). Von 1998 bis 2001 setzte sich Zach als liberaler [[Bezirksvertretung|Bezirksrat]] in [[Währing|Wien-Währing]] für ein „Parlament im Kleinen“ ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zach war ab 2002 auch stellvertretender Vorsitzender der [[Liberale Internationale|Liberalen Internationale]] (LI) und Vertreter des LIF im Council der [[ELDR|Europäischen Liberalen Partei]] (ELDR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.&amp;amp;nbsp;September 2008 trat Zach als Präsidiumssprecher, Abgeordneter zum Nationalrat und als Kandidat für die Nationalratswahl zurück und zog damit die Konsequenzen aus den gegen ihn erhobenen Vorwürfen, mit seiner PR-Agentur für den Eurofighter-Hersteller EADS lobbyiert zu haben. Den Parteivorsitz übernahm interimistisch [[Heide Schmidt]] und das Nationalratsmandat [[Kurt Nekula]] (SPÖ).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF 23092008&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[News (Zeitschrift)|News]]: [https://www.news.at/articles/0839/11/219987/knalleffekt-tage-wahl-lif-chef-zach-heide-schmidt Knalleffekt fünf Tage vor der Wahl], 25. September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künftig soll Zach als von den [[NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum|NEOS]] entsandtes Mitglied des [[ORF-Publikumsrat|ORF-Publikumsrats]] fungieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/3000000272641/im-orf-proben-unabhaengige-publikumsraete-den-aufstand-gegen-politbesetzung |titel=Unabhängige ORF-Publikumsräte proben Aufstand – Rote Vorsitzende, schwarze Vize |sprache=de-AT |abruf=2025-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ziele ==&lt;br /&gt;
=== Bürgerrechte, Datenschutz ===&lt;br /&gt;
Zach engagiert sich gegen [[Großer Lauschangriff|Lauschangriff]] und [[Rasterfahndung]] in der überparteilichen Plattform Grundrechte; unterstützt von Grünen, LIF, ÖH, [[ARGE Daten]] und anderen. Im Nationalrat machte er im Juni 2007 mit einer Anfrage mobil gegen die „verdachtsunabhängige [[Vorratsdatenspeicherung]]“, mit der eine [[EG-Richtlinie|EU-Richtlinie]] schnell und in Übererfüllung umgesetzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Zach gehört auch sonntags offen halten dürfen zu den Freiheiten von Konsumenten und Geschäftsinhaber. Die Angestellten sollen sonntags nur freiwillig arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundeinkommen ===&lt;br /&gt;
Zach befürwortet ein [[bedingungsloses Grundeinkommen]] von 750&amp;amp;nbsp;Euro im Monat für alle. Dieses soll die Grundlage zur Teilnahme aller am sozialen und kulturellen Leben der offenen Gesellschaft geben; vor allem auch zum lebenslangen Lernen. Er wirbt dafür unter anderem mit dem Chef der dm-Kette Götz Werner und auch auf europäischer Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlament ===&lt;br /&gt;
Für die [[Nationalratswahl in Österreich 2006|Nationalratswahl 2006]] nahmen Zach und das LIF das Angebot eines Wahlbündnisses von [[Alfred Gusenbauer]] an. Zach kandidierte für das [[Liberales Forum|Liberale Forum]] im Wahlbündnis mit der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] auf Platz 15 der sozialdemokratischen Bundesliste. Nach der Wahl zog er über diese in den Nationalrat ein. Zach war Mitglied des SPÖ-Klubs, betonte aber sein [[freies Mandat]]. Er unterlag keinem [[Fraktionszwang]] und vertrat die Politik des Liberalen Forums, das seit 1999 erstmals wieder eine Stimme im Parlament hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zach war Mitglied dreier Ausschüsse des Nationalrats: im Verkehrsausschuss, im Menschenrechtsausschuss sowie im Ausschuss für Forschung, Innovation und Technologie. Im Justiz- wie im Wirtschaftsausschuss war Zach stellvertretendes Mitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Arbeit ==&lt;br /&gt;
Zach wuchs in Wien auf und absolvierte 1995 dort seine Matura, danach seine Ausbildung zum akademisch geprüften [[PR-Berater]] 1999; der [[Hochschullehrgang]] für Öffentlichkeitsarbeit von 4 Semestern baut auf 2 Semestern Jus und 2 Semestern PoWi-Pub auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 bis Anfang 2006 war er geschäftsführender Gesellschafter eines Startups, der PR-Agentur Eurocontact (Wien und Budapest) mit vier Mitarbeitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2016 engagiert sich Zach auch beim Magazin „[[Datum (Zeitschrift)|Datum]]“ und fungiert als Unternehmensberater und Geschäftsführer der AZH Beteiligungs GmbH.&amp;lt;ref name=Presse2016&amp;gt;[[Die Presse]]: [http://diepresse.com/home/kultur/medien/5069776/ExLIFChef-steigt-bei-Datum-ein Ex-LIF-Chef steigt bei „Datum“ ein], 16. August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FBuch 281432x&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zach ist seit 2007 verheiratet und lebt in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
=== Spendenvorwurf ===&lt;br /&gt;
Während des Wahlkampfs zur Nationalratswahl 2006 berichtete der [[Mitglied des Europäischen Parlaments|EU-Parlamentarier]] [[Hans-Peter Martin]] über Parteispenden Zachs nach Ungarn. Dieser habe von Parteifreund [[Hans Peter Haselsteiner]] (Chef des Baukonzerns [[Strabag]]) rund 15 Mio. Euro Beraterhonorar für seine ehemalige Firma Eurocontact erhalten und einen Teil des Geldes über einen Verein an ungarische Parteien gespendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellte sich heraus, dass der Verein „Liberales Institut“ tatsächlich Projekte politischer Akademien in Ungarn mit etwa 93.000&amp;amp;nbsp;Euro unterstützt hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heute.at]]: {{Webarchiv|url=http://www.heute.at/news/politik/Strabag-Chef-Haselsteiner-Verdacht-auf-Bestechung;art422,17636 |wayback=20090411084915 |text=Strabag-Chef Haselsteiner: Verdacht auf Bestechung}}, 9. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; was der Vorsitzende der ungarischen [[Bund Freier Demokraten (Ungarn)|SZDSZ]] bestätigte. Auch Haselsteiners Konzern bestätigte den Geldfluss: {{&amp;quot;|Es sei der ausdrückliche Wunsch Haselsteiners gewesen, dass Eurocontact einen Teil des Honorars ‘zur Unterstützung der politischen Demokratie in Ungarn an parteinahe Vereine und Akademien spendet’}}. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin sagte weiterhin, Zach sei ein „[[Waffenlobby]]ist“, da er sich mit Eurocontact in Ungarn für die [[EADS]] betätigt habe. Zu diesem Vorwurf sagte ein Zach-Sprecher knapp: {{&amp;quot;|Über Aktivitäten der Firma euro:contact dürfe Zach keine Auskunft geben}}. Diese Vorwürfe tauchten auch während des Wahlkampfs zur [[Nationalratswahl 2008]] wieder auf, und erneut kommentierten Zach und Haselsteiner die Vorwürfe zumeist abweisend. Im [[Der Standard|Standard]] räumte Zach allerdings ein, dass Eurocontact über die deutsche Agentur Salaction indirekt für EADS, unter anderem für {{&amp;quot;|Medienbeobachtung zum Thema Abfangjäger}}, tätig war. Der Standard bezeichnete die geleisteten Dienste als „Lobbying-Arbeiten“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Standard]]: [http://derstandard.at/?url=/?id=1220457601223 Vorwürfe gegen Haselsteiner überschatten LIF-Wahlkampf], 8. September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Standard]]: [http://derstandard.at/?url=/?id=1220458699162 Des Lobbyisten langer Schatten auf den Liberalen], 21. September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Verfahren gegen Zach wurde 2013 eingestellt.&amp;lt;ref name=Presse2016 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ibiza-Affäre ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ibiza-Affäre}}&lt;br /&gt;
Im Zuge der &#039;&#039;Ibiza-Affäre&#039;&#039;, die 2019 zum Sturz der [[Bundesregierung Kurz I|Regierung Kurz I]] führte, wurde bekannt, dass Zach das &#039;&#039;Ibiza-Video&#039;&#039; von seinem ehemaligen Schulkollegen, dem Anwalt Ramin M., angeboten wurde. Ebenfalls angeboten wurde es einem anderen Schulkollegen und ehemaligen LIF-Mann, der für den damaligen SPÖ-Chef [[Christian Kern]] tätig war. Beide lehnten ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse 08122019&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Profil 02062019&amp;quot; /&amp;gt; Ende August 2017 wurde das Video auch Zachs Geschäftspartner&amp;lt;ref name=&amp;quot;FBuch 281432x&amp;quot; /&amp;gt;, dem Strabag-[[Lobbyismus|Lobbyisten]] und ehemaligen [[Liberales Forum|LIF]]-[[Generalsekretär]] Zoltán Aczél angeboten. Dieser solle Haselsteiner davon erzählen. Verlangt wurden fünf Millionen Euro. Aczél lehnte ebenfalls ab, Haselsteiner habe er erst nach der Veröffentlichung im Mai 2019 informiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Standard 28052019&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeit 04072019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Mit Stefan Apfl und Sebastian Loudon: {{BibISBN|9783710603815|Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783854852353|Titel=Den Versuch war es wert|Seiten=84ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FBuch 281432x&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url=https://www.firmenmonitor.at/Secure/CompanyDetail.aspx?CID=515486&lt;br /&gt;
| titel=AZH Beteiligungs GmbH&lt;br /&gt;
| werk=[[Wiener Zeitung#firmenmonitor.at|firmenmonitor.at]]&lt;br /&gt;
| abruf=2019-12-09&lt;br /&gt;
| kommentar=Firmenbuchnummer 281432x&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF 23092008&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url=http://www.orf.at/ticker/302990.html&lt;br /&gt;
| titel=Zach geht als LIF-Chef, Schmidt kommt zurück&lt;br /&gt;
| werk=[[Österreichischer Rundfunk#Portale|orf.at]]&lt;br /&gt;
| datum=2008-09-23&lt;br /&gt;
| archiv-url=https://archive.today/20130115001123/http://newsv1.orf.at/?href=http://newsv1.orf.at/ticker/302990.html&lt;br /&gt;
| archiv-datum=2013-01-15&lt;br /&gt;
| abruf=2019-12-09&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse 06092006&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=[[Oliver Pink]]&lt;br /&gt;
| Titel=Ein Beta-Tier mit Organisationstalent&lt;br /&gt;
| Sammelwerk=[[Die Presse]]&lt;br /&gt;
| Datum=2006-09-06&lt;br /&gt;
| Seiten=5&lt;br /&gt;
| Online=[https://www.diepresse.com/87770/Zach_Ein-BetaTier-mit-Organisationstalent Online]&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse 20082017&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=[[Oliver Pink]]&lt;br /&gt;
| Titel=Johannes Vetter, der stressresiliente Liberale in der Löwelstraße&lt;br /&gt;
| Sammelwerk=[[Die Presse]]&lt;br /&gt;
| Datum=2017-08-20&lt;br /&gt;
| Seiten=4&lt;br /&gt;
| Online=[https://www.diepresse.com/5271424/johannes-vetter-der-stressresiliente-liberale-in-der-lowelstrasse Paywall]&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse 08122019&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=[[Oliver Pink]]&lt;br /&gt;
| Titel=Ibiza, der Film: Was bisher geschah&lt;br /&gt;
| Sammelwerk=[[Die Presse]]&lt;br /&gt;
| Datum=2019-12-08&lt;br /&gt;
| Seiten=4&lt;br /&gt;
| Online=[https://www.diepresse.com/5735033/ibiza-der-film-was-bisher-geschah Paywall]&lt;br /&gt;
| Abruf=2019-12-09&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Profil 02062019&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Joseph Gepp, [[Michael Nikbakhsh]], Martin Staudinger, Jakob Winter&lt;br /&gt;
 | Titel=Tatbilder&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=[[Profil (Zeitschrift)|Profil]]&lt;br /&gt;
 | Nummer=23&lt;br /&gt;
 | Datum=2019-06-02&lt;br /&gt;
 | Seiten=24-27&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Standard 28052019&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=Renate Graber, Kim Son Hoang, David Krutzler&lt;br /&gt;
| Titel=Strabag weist Ibiza-Involvierung zurück&lt;br /&gt;
| Sammelwerk=[[Der Standard]]&lt;br /&gt;
| Datum=2019-05-28&lt;br /&gt;
| Seiten=6&lt;br /&gt;
| Online=[https://www.derstandard.at/story/2000103921189/strabag-weist-kenntnis-von-ibiza-video-vor-veroeffentlichung-zurueck Online] | Abruf=2019-12-09&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeit 04072019&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=[[Holger Stark (Journalist)|Holger Stark]]&lt;br /&gt;
| Titel=„Ramin und die Detektive“&lt;br /&gt;
| Sammelwerk=[[Die Welt]]&lt;br /&gt;
| Nummer=28&lt;br /&gt;
| Datum=2019-07-04&lt;br /&gt;
| Seiten=4, 5&lt;br /&gt;
| Online=[https://www.zeit.de/2019/28/ibiza-affaere-oesterreich-fpoe-heinz-christian-strache-video-quelle/komplettansicht Online]&lt;br /&gt;
| Abruf=2019-09-23&lt;br /&gt;
| Kommentar=Der Artikel wurde aufgrund weiterer Hinweise und einer Gerichtsentscheidung aktualisiert&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|35508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bundessprecher des LiF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1018712763|VIAF=229387925}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zach, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundessprecher des Liberalen Forums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zach, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (LI), Abgeordneter zum Nationalrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1976&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
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		<title>Alexander Steinbrecher</title>
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		<updated>2025-06-10T02:14:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Alexander Steinbrecher&#039;&#039;&#039; (* [[16. Juni]] [[1910]] in [[Brünn]], damals [[Österreich-Ungarn]]; † [[6. April]] [[1982]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Komponist]], der vor allem mit [[Operette]]n, [[Filmmusik]]en, [[Schlager]]n und volkstümlichen Wiener Liedern erfolgreich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Steinbrecher war der Sohn des früh (1919&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|10|12|1919|12|Todesanzeige Alexander Steinbrecher}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) verstorbenen Großhandlungsgesellschafters Alexander L. Steinbrecher und der aus einer jüdischen Familie stammenden Frieda Mayer, adoptierte Nessler.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien-evang-dioezese-HB/wien-innere-stadt-reformierte-stadtkirche/TFB09/?pg=207 Taufbuch Wien Innere Stadt H.B., Bd. 9, S. 214]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Matura]] studierte Steinbrecher auf dem [[Prager Konservatorium]] [[Musik]] bei [[Josef Suk (Komponist)|Josef Suk]], dem Schwiegersohn von [[Antonín Dvořák]]. Nach Abschluss seines Musikstudiums arbeitete Steinbrecher zunächst in einem Wiener Musikverlag. In dieser Zeit schrieb er seine ersten Schlager, Lieder und auch einige [[Theater|Bühnenwerke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 entstand sein Lustspiel mit Musik &#039;&#039;Schneider im Schloss&#039;&#039;, deren [[Gesang]]stexte Steinbrecher gemeinsam mit [[Hans Weigel]] schrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://agso.uni-graz.at/marienthal/biografien/weigel_hans.htm |wayback=20131118074824 |text=Biografie Hans Weigel}} Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 schrieb er die Musik für die Alt-Wiener Posse mit Gesang &#039;&#039;Die Gigerl’n von Wien&#039;&#039;. 1940 folgte &#039;&#039;Brillanten aus Wien&#039;&#039;. In dieser Operette erzählte Steinbrecher die Geschichte des [[Juwelier]]s Joseph Strasser, der in der [[Josefstadt (Wiener Bezirksteil)|Josefstadt]] wohnte und als einer der Erfinder der [[Strass|Strass-Steine]] gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.klubrofrano.at/cd-josefstaedter-melodien.html |text=&#039;&#039;Josefstädter Melodien&#039;&#039; |wayback=20130914190617}} Homepage &#039;&#039;Klub Rofrano&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesem heute vergessenen Werk stammt Steinbrechers wohl bekanntestes Wiener Lied: &#039;&#039;Ich kenn&#039; ein kleines Wegerl im [[Helenental]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bobsmusic.de/schlager30er.htm &#039;&#039;Schlagerchronik Die dreißiger Jahre&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1941 entstand das [[musik]]alische [[Lustspiel]] &#039;&#039;Theres’ und die Hoheit&#039;&#039;. 1942 erzielte Steinbrecher seinen größten Bühnenerfolg mit der [[Burleske]] &#039;&#039;Meine Nichte Susanne&#039;&#039;. Von der „entzückend boshaften Musik“ und den Schlagern voll geistreichem Witz und Pikanterie wurde besonders das Lied &#039;&#039;Unter einem Regenschirm am Abend&#039;&#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Bauer.&#039;&#039;Oper und Operette. Ein Führer durch die Welt der Musikbühne&#039;&#039;. Deutsche Buchgemeinschaft 1959, S. 601–603&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1939 war Steinbrecher mit der [[Schauspielerin]] [[Jane Tilden]] verheiratet, ihre gemeinsame Tochter ist [[Frances Martin]]. Die Ehe wurde später jedoch wieder geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 wurde Steinbrecher nach der Schließung aller deutschsprachigen Theater zum Militärdienst eingezogen. Er stand 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Steinbrecher, Alexander&#039;&#039;. In: Theodor Kellenter: &#039;&#039;Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler&#039;&#039;. Kiel: Arndt, 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 441f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] ging Steinbrecher als Komponist zum [[Rundfunk]]-Sender [[Rot-Weiß-Rot (Sender)|Rot-Weiß-Rot]] nach [[Salzburg]], wo er zeitweise Programmchef war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DeutBiogrEnz |Autor= |Lemma=Steinbrecher, Alexander |Auflage=2 |Band=9 |TB= |SeiteVon=650 |SeiteBis=650 |Kommentar=eingeschränkte Vorschau |Online=[https://books.google.at/books?id=vt0P6_HDwpIC&amp;amp;pg=PA650&amp;amp;lpg=PA650&amp;amp;dq=steinbrecher+%22rot-wei%C3%9F-rot%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=gGDOgEAvbo&amp;amp;sig=ACfU3U2Qzr4wpS33YPiELGmK5cMWWmSBDw&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwj64vST17fiAhUyyKYKHfgKCKUQ6AEwD3oECAgQAQ#v=onepage&amp;amp;q=steinbrecher%20%22rot-wei%C3%9F-rot%22&amp;amp;f=false books.google.at]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde er [[Kapellmeister]] am [[Wiener Burgtheater]], wo er [[Schauspielmusik]]en für [[Volkstum|volkstümliche]] [[Lustspiel]]e von [[Ferdinand Raimund]] und [[Johann Nestroy]] schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Steinbrechers weiteren bekannten Wiener Liedern gehören &#039;&#039;Zwei aus Ottakring&#039;&#039; und &#039;&#039;Zwischen Simmering und Favoriten&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbrechers Musik ist einfallsreich, charmant und stets unsentimental. Maßgerecht erfundene Melodien und mit modernen Harmonien durchsetzte musikalische Einfälle finden ihren besonderen Reiz in kabarettistisch-zugespitzten [[Chanson]]s. Dabei ergänzt Steinbrechers Musik stets den oft satirischen Wortwitz des Textes.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Bauer.&#039;&#039;Oper und Operette. Ein Führer durch die Welt der Musikbühne&#039;&#039;. Deutsche Buchgemeinschaft 1959, S. 601&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Steinbrecher starb nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von fast 72 Jahren in Wien. Er wurde auf dem [[Neustifter Friedhof]] in einem [[Gewidmete Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmeten Grab]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Ehen mit [[Beatrix von Degenschild|Beatrix Degenschild]] und [[Elisabeth Urbancic]] war er der Stiefvater des Regisseurs [[Michael Haneke]] und des Schauspielers [[Christoph Waltz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.heute.at/starsstyle/leuteheute/Haneke-und-Waltz-sind-quasi-verwandt;art743,250419 |wayback=20110621132917 |text=Haneke und Waltz sind quasi &amp;quot;verwandt&amp;quot;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Bühnenwerke ===&lt;br /&gt;
* 1936: &#039;&#039;Schneider im Schloss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1939: &#039;&#039;Die Gigerl’n von Wien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1940: &#039;&#039;Brillanten aus Wien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1941: &#039;&#039;Theres’ und die Hoheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1942: &#039;&#039;Meine Nichte Susanne&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lieder ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich kenn&#039; ein kleines Wegerl im Helenental&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Zwei aus Ottakring&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Zwischen Simmering und Favoriten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Unter einem Regenschirm am Abend&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wann i nimmer singen kann&#039;&#039; aus der Operette &#039;&#039;Entweder oder&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Am Baum am Bach am Busch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmografie ===&lt;br /&gt;
* 1942: [[Brüderlein fein (Film)|Brüderlein fein]] &lt;br /&gt;
* 1943&amp;lt;!--10. Juni--&amp;gt;: [[Die kluge Marianne]]&lt;br /&gt;
* 1950: [[Meine Nichte Susanne (1950)|Meine Nichte Susanne]]&lt;br /&gt;
* 1962: [[Einen Jux will er sich machen (1962)|Einen Jux will er sich machen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &#039;&#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&#039;&#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 7291. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118753142|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0825856}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Steinbrecher,_Alexander}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118753142|LCCN=no97055808|VIAF=13102908}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinbrecher, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Operette)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Schlager)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wienerlied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Haneke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann-Nestroy-Ringträger der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinbrecher, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juni 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brünn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Rollett&amp;diff=879296</id>
		<title>Alexander Rollett</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Rollett&amp;diff=879296"/>
		<updated>2025-06-10T01:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Alexander Rollett1900.jpg|mini|Alexander Rollett (1834–1903)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexander-Rollett (1834-1903).jpg|miniatur|Alexander Rollett in seinem Arbeitszimmer (ohne Jahr)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alexander Rollett&#039;&#039;&#039; (* [[14. Juli]] [[1834]] in [[Baden bei Wien]], [[Niederösterreich]];&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre [[Pfarrkirche Baden-St. Stephan|St. Stephan]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/baden-st-stephan/01-10/?pg=291 Taufbuch 01-10, 1827-1835, S. 277.], abgerufen am 13. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[1. Oktober]] [[1903]] in [[Graz]]-[[Geidorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre [[Leonhardkirche (Graz)|St. Leonhard]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau/graz-st-leonhard/507/?pg=88 Sterbebuch IX, 1900-1910, S. 162.], abgerufen am 13. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein österreichischer [[Physiologie|Physiologe]] und [[Histologie|Histologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Gymnasium#Österreich: Gymnasium/AHS|Gymnasien]] von [[Wiener Neustadt]] bzw. [[Melk]] studierte Alexander Rollett an der [[Universität Wien]] Medizin, wobei er insbesondere von dem am [[Josephinum (Wien)|Josephinum]] wirkenden [[Carl Ludwig (Mediziner)|Karl Ludwig]] (1816–1895) sowie von [[Ernst Wilhelm von Brücke|Ernst Wilhelm Brücke]] (1819–1892), dessen Assistent er von 1858 bis 1863 war, zum wissenschaftlichen Arbeiten angeregt wurde&amp;lt;ref name=nfp|02|10|1903|05&amp;gt;{{ANNO|nfp|02|10|1903|05|AUTOR=|Kleine Chronik. (…) Hofrat Dr. Rollett|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 14044/1903|ALTSEITE=5, oben rechts}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wo er, seinem Interesse an der [[Physiologie]] folgend, noch während des Studiums Assistent am Institut für Physiologie war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bzt|07|10|1903|02|AUTOR=|Hofrat Dr. Alexander Rollett †|ZUSATZ=Nr. 80/1903 (XXIV. Jahrgang)|ALTSEITE=2 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 übernahm Rollett die erste Professur für Physiologie und Histologie an der neu eingerichteten Medizinischen Fakultät der [[Karl-Franzens-Universität]] in Graz. Von 1863 war er bis zu seinem Tod auch Vorstand an dieser Fakultät. Auch war er zwischen 1872 und 1903 vier Mal Rektor der Universität Graz, zuletzt 1902.&amp;lt;ref name=nfp|02|10|1903|05/&amp;gt; Am 4. Juni 1895 bat er in dieser Funktion in einer Festansprache Kaiser [[Franz Joseph I.]], das neu erbaute Hauptgebäude durch Legen des Schlusssteins zu eröffnen.&amp;lt;ref name=nfp|04|06|1895|18&amp;gt;{{ANNO|nfp|04|06|1895|18|AUTOR=|Der Kaiser in Graz. (…) Die Eröffnung der Universität|ZUSATZ=Abendblatt, Nr. 11054/1895|ALTSEITE=2 Mitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rollett machte durch zahlreiche Publikationen Graz zu einem internationalen Zentrum der physiologischen Schulung und Ausbildung. 1864 wurde er Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]], 1882 korrespondierendes Mitglied der &#039;&#039;Societas Medicorum Svecana&#039;&#039; (Stockholm) und 1892 korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Königlichen Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]. 1893 wurde er Präsident der [[Österreichische Ärztekammer|steiermärkischen Ärztekammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinem Wirken als Lehrer betätigte sich Rollett auch politisch: er war [[Landtagsabgeordneter]] in der [[Steiermark]] und [[Gemeinderat (Österreich)|Gemeinderat]] in Graz sowie Mitglieder der [[Deutsche Volkspartei (Österreich)|Deutschen Volkspartei]]. 1903 wurde er zum Abgeordneten im [[Herrenhaus (Österreich)]] ernannt. Eine vom Grazer Gemeinderat eingesetzte Historikerkommission kam 2017 zum Schluss, dass Rollett „rüde antisemitische Töne“ in seiner politischen Kampagne als deutschnational-liberaler Politiker verwendete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.graz.at/cms/dokumente/10311253_8106610/3e205fe1/Anhang%20A_Endbericht%20der%20ExpertInnenkommission%20f%C3%BCr%20Stra%C3%9Fennamen%20Graz%20%28Auszug%2045-251%29.pdf |wayback=20201017232032 |text=Endbericht der ExpertInnenkommission für Straßennamen Graz}}, Graz 2017, S. 2, 17–19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Rollett verstarb in den Morgenstunden des 1. Oktober 1903 im Hause Harrachgasse 21&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Haus, in dem auch Oktavia Aigner-Rollett [[Arztpraxis|ordiniert]] haben dürfte, wurde im Zuge des Baus der [[Medizinische Universität Graz|Medizinischen Universität Graz]] abgebrochen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Graz-Geidorf; er wurde am 3. Oktober des Jahres auf dem [[Zentralfriedhof Graz]], Gruppe X,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gtb|04|10|1903|03|AUTOR=|Hofrat Dr. Alexander Rollett †|ZUSATZ=Erste Morgenausgabe, Nr. 273/1903 (XIII. Jahrgang)|ALTSEITE=3 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parte&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbarer Nachfolger von Rollett als Institutsvorstand an der Universität Graz wurde [[Oskar Zoth]] (1864–1933).&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|14|10|1903|07|AUTOR=|Der Nachfolger des Hofrates Rollett|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 14056/1903|ALTSEITE=7, Mitte links}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Rollett war Sohn von Karl Rollett (1805–1869), Stadt- und Badearzt in Baden bei Wien, Enkel von [[Anton Rollett]] (1778–1842), Bruder des Arztes und Hochschullehrers [[Emil Rollett]] (1835–1923), Neffe von [[Hermann Rollett]] (1819–1904) und, mit seiner Ehefrau Rosa, geborener Wendl, Vater von Priska, dem [[Prosektor]] Humbert (1879–1947), Erich, [[Edwin Rollett|Edwin]] (1889–1964) sowie [[Oktavia Aigner-Rollett]] (1877–1959), der ersten Frau, die, 1907, in Graz als Ärztin eine Praxis eröffnete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parte&amp;quot;&amp;gt;[[Parte]]: {{ANNO|gtb|02|10|1903|13|AUTOR=|Rosa Rollett gibt tieferschüttert&amp;amp;nbsp;(…)|ZUSATZ=Erste Morgenausgabe, Nr. 270/1903 (XIII. Jahrgang)|ALTSEITE=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1928 wurde der &#039;&#039;Alexander-Rollett-Weg&#039;&#039; in Graz nach Rollett benannt.&amp;lt;ref name = &amp;quot;strassennamen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Über freie Enden quergestreifter Muskelfäden im Innern der Muskeln.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Sitzungsberichte der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. Mathematisch-Naturwissenschaftliche Classe.&#039;&#039; Bd. 21, 1856, {{ZDB|211442-2}}, S. 176–180 ([http://www.biodiversitylibrary.org/item/112134#page/197/mode/1up biodiversitylibrary.org]).&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &#039;&#039;Untersuchungen aus dem Institute für Physiologie und Histologie in Graz.&#039;&#039; 3 Hefte. Engelmann, Leipzig 1870–1873, {{ZDB|553363-6}} ([https://archive.org/details/untersuchungena01histgoog Digitalisat Heft 1], [https://archive.org/stream/untersuchungena00histgoog#page/n4/mode/2up Digitalisat Heft 2–3]).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Physiologie des Blutes und der Blutbewegung.&#039;&#039; In: [[Ludimar Hermann]] (Hrsg.): &#039;&#039;Handbuch der Physiologie.&#039;&#039; Band 4: &#039;&#039;Handbuch der Physiologie des Kreislaufs, der Athmung und der thierischen Wärme.&#039;&#039; Theil 1. Vogel, Leipzig 1880, S. 1–340 ([https://archive.org/stream/b21907572_0004#page/n13/mode/2up archive.org]).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Beiträge zur Physiologie der Muskeln.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. Mathematisch-Naturwissenschaftliche Classe.&#039;&#039; Bd. 53, Abt. 1, 1887, {{ZDB|961131-9}}, S. 193–256 ([https://archive.org/stream/denkschriftender53kais#page/n239/mode/2up archive.org]).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Untersuchungen über Contraction und Doppelbrechung der quergestreiften Muskelfasern.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. Mathematisch-Naturwissenschaftliche Classe.&#039;&#039; Band 58, Abt. 1, 1891, S. 41–98 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/DAKW_58_0041-0098.pdf}}).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Über Zweck und Freiheit des akademischen Lebens. Rede, gehalten am 6. Dezember 1894 bei der Inauguration des Rectors der Karl-Franzens-Universität in Graz.&#039;&#039; Leuschner &amp;amp; Lubensky, Graz 1895.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die wissenschaftliche Medizin und ihre Widersacher von heute. Inaugurations-Rede.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Die feierliche Inauguration des Rektors der Grazer Universität.&#039;&#039; 1902/1903, {{ZDB|311921-x}}, S. 26–47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Rollett, Alexander|26|301|303|}}&lt;br /&gt;
* Reinhold Aigner: &#039;&#039;Der Physiologe Alexander Rollett als Abgeordneter im Grazer Gemeinderat und Steiermärkischen Landtag.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Historisches Jahrbuch der Stadt Graz.&#039;&#039; Bd. 4, 1971, {{ISSN|0440-9728}}, S.&amp;amp;nbsp;107–128.&lt;br /&gt;
* Angelika Czaschka: &#039;&#039;Das Physiologische Institut der Universität Graz unter Alexander Rollett von 1863 bis 1903&#039;&#039;. S. n., Graz 1977.&lt;br /&gt;
** Zweite Auflage als: Angelika Steyer: &#039;&#039;Das physiologische Institut der Universität Graz unter Alexander Rollett von 1863 bis 1903&#039;&#039; (= &#039;&#039;Grazer medizinhistorische Schriften. GmS.&#039;&#039; Bd. 2), {{ZDB|23126-5}}. Universitätsbibliothek Graz, Graz 1988.&lt;br /&gt;
* [[Erna Lesky]]: &#039;&#039;Die Wiener Medizinische Schule im 19. Jahrhundert&#039;&#039; (= &#039;&#039;Studien zur Geschichte der Universität Wien.&#039;&#039; Bd. 6). 2. Auflage. Böhlau, Graz u. a. 1978, ISBN 3-205-02022-7.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Kenner]]: &#039;&#039;Alexander Rollett.&#039;&#039; In: [[Kurt Freisitzer]], [[Walter Höflechner]], Hans-Ludwig Holzer, [[Wolfgang Mantl]] (Hrsg.): &#039;&#039;Tradition und Herausforderung. 400 Jahre Universität Graz.&#039;&#039; Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 1985, ISBN 3-201-01276-9, S. 247–255.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|9|227|228|Rollett Alexander|W. W. Swoboda}}&lt;br /&gt;
* Walter Höflechner, Ingrid M. Wagner (Hrsg.): &#039;&#039;Alexander Rollett. Seine Welt in Briefen. 1844–1903&#039;&#039; (= &#039;&#039;Publikationen aus dem Archiv der Universität Graz.&#039;&#039; Bd. 42 = &#039;&#039;Quellen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark.&#039;&#039; Bd. 25). 2 Bände (Bd. 1: &#039;&#039;Einleitung und Briefe 1844–1880.&#039;&#039; Bd. 2: &#039;&#039;Briefe 1881–1903/06.&#039;&#039;). Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 2012, ISBN 978-3-201-01972-9 ([http://austria-forum.org/ebook/wbin/ambrosius.html#pagenum=0&amp;amp;thumbview=2p&amp;amp;pageid=ev0001&amp;amp;book=PAUG/Band_42_1_Alexander_Rollett_Welt_in_Briefen&amp;amp;layer=default1 Band1-Digitalisat] [http://austria-forum.org/ebook/wbin/ambrosius.html#pagenum=0&amp;amp;pageid=ev0001&amp;amp;thumbview=2p&amp;amp;book=PAUG/Band_42_2_Alexander_Rollett_Welt_in_Briefen&amp;amp;layer=default1 Band1-Digitalisat] auf Austria-Forum).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=[[Julius Pagel]] |Titel=Rollett, Alexander |Sammelwerk=Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts |Verlag=Urban &amp;amp; Schwarzenberg |Ort=Berlin/Wien |Datum=1901 |Seiten=1410–1412 |Online=http://www.zeno.org/Pagel-1901/A/Rollett,+Alexander |Abruf=2024-05-22 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Rollett,_Alexander}}&lt;br /&gt;
* {{correspSearch|119034557}}&lt;br /&gt;
* {{ZOBODAT |pfad=personen.php?id=16179&amp;amp;bio=full |titel=Prof. Dr.med. Alexander Rollett}} (mit Publikationsliste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119034557|LCCN=nb/2014/22350|VIAF=69730535}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rollett, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humanphysiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GDVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Herrenhauses (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreichische Ärztekammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rollett, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Physiologe, Histologe und Politiker, Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juli 1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Baden bei Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Oktober 1903&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]-[[Geidorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albertinapassage&amp;diff=1766845</id>
		<title>Albertinapassage</title>
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		<updated>2025-06-09T22:04:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GuentherZ 2009-10-01 1414 Albertinapassage Abgang.jpg|mini|Abgang zur Albertinapassage (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2009-10-01 1417 Albertinapassage.jpg|mini|Albertinapassage (2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Albertinapassage&#039;&#039;&#039; ist eine am 30. Juli 1964 eröffnete und ab 2005 nach und nach stillgelegte unterirdische Fußgängerpassage unter der Kreuzung [[Wiener Ringstraße#Opernring|Opernring]]/[[Operngasse (Wien)|Operngasse]] in [[Wien]], 1. Bezirk, unmittelbar neben der [[Wiener Staatsoper|Staatsoper]]. Wenige Schritte stadteinwärts durch die Operngasse erreichte man die Grafische Sammlung bzw. das Kunstmuseum [[Albertina (Wien)|Albertina]]. In der ehemaligen Passage mit rund 1.500 Quadratmeter Nutzfläche&amp;lt;ref name = &amp;quot;orf1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://wiev1.orf.at/stories/381763 | titel= Albertina-Passage wird neu gestaltet | werk= wien.orf.at | datum= 2009-08-11 | zugriff= 2017-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; befand sich bis August 2019 ein Dinnerclub.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.krone.at/1974542 &#039;&#039;Wiener Dinnerclub kündigt letzte Veranstaltung an&#039;&#039;]. Krone.at. August 2019. Abgerufen am 11. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Dezember eröffnet in den Räumlichkeiten am Ring ein neuer Club mit den Namen „O – der Klub“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.krone.at/2059442 &#039;&#039;Vor der Wiener Oper prunkt bald ein neuer Club&#039;&#039;]. Krone.at. Dezember 2019. Abgerufen am 11. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der erfolgreichen und populären [[Opernpassage]] (1955) errichtete die Stadt Wien in den 1960er Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.arbeiter-zeitung.at/cgi-bin/az/flash.pl?seite=19640731_A04;html=1 Bericht von der Eröffnung] in der [[Arbeiter-Zeitung]] vom 31. Juli 1964&amp;lt;/ref&amp;gt; einige weitere innerstädtische [[Fußgängerunterführung]]en im Bereich der [[Wiener Ringstraße]], die mit [[Laden (Geschäft)|Geschäft]]en und [[Rolltreppe]]n ausgestattet wurden. Die Albertinapassage befand sich unmittelbar neben der Opernpassage, hatte aber im Gegensatz zu dieser keinen Zugang zum [[U-Bahn-Station Karlsplatz|U-Bahn-Knotenpunkt Karlsplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eröffnet wurde das Bauwerk, das rund 24 Millionen Schilling kostete und von [[Adolf Hoch]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.architektenlexikon.at/de/229.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; gestaltet wurde, 1964 als fünfte Fußgängerunterführung am [[Wiener Ringstraße|Ring]]. Ausschlaggebend für den Bau waren Spitzenwerte von bis zu 6.000 Passanten, die stündlich diese Kreuzung passierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiener Rathauskorrespondenz vom 30. Juli 1964&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Namensgebung „Albertina-Passage“ erfolgte am 11. April 1963 im Gemeinderatsausschuss für Kultur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wien.gv.at/rk/historisch/1963/april.html |wayback=20131024061316 |text=11.4.1963: &amp;quot;Albertina-Passage&amp;quot;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit verfügte die öffentliche Toilettenanlage in der Albertinapassage über zwei Badekabinen, eine Ausstattung, über die nur ganz wenige Bedürfnisanstalten in Wien verfügten.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Aufstellung über die in den Jahren 1945-1968 (Stichtag jeweils 31.12.) in Verwaltung der MA 48 stehenden, errichteten und abgebrochenen I. Öffentlichen Bedürfnisanstalten ; II. Pissoirs ; III. Fahrbaren Toilettenanlagen ; IV. Transportablen Toilettenanlagen&#039;&#039; [[Wienbibliothek im Rathaus]] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Passagen, die nicht an die seit Beginn der 1980er Jahre verkehrende [[U-Bahn Wien|U-Bahn]] angeschlossen wurden, traten mit der Zeit Probleme auf. Passanten versuchten immer wieder, die Straßen oberirdisch zu überqueren, die Geschäfte klagten über mangelnde Kundenfrequenz. Dies betraf auch die Albertinapassage.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://1010.vienna.at/news/om:vienna:bezirk:1010/artikel/abgenutzt-wiener-ringpassagen-sind-unten-durch/cn/news-20090904-01533656 Abgenutzt: Wiener Ringpassagen sind &amp;quot;unten durch&amp;quot;] Bericht auf www.vienna.at vom 4. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung entschied sich spätestens 2005, die Passage aufzulassen. Die Rolltreppen wurden sukzessive demontiert, die verglasten Abgangspavillons entfernt, die meisten Abgänge geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;wienweb.at, Bericht über den Fortgang des [http://digitalpaper.medianet.at/front/detail/9154_big,text &#039;&#039;Albertinapassage beweist sich als Gourmet-Adresse&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Betriebe in der Passage wurden abgesiedelt. Für die Fußgänger wurden wieder niveaugleiche Schutzwege mit Fußgängerampeln und [[Schutzweg (Österreich)|Zebrastreifen]] angelegt.&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
2009 wurde nach einer neuen Verwendung für die Albertinapassage gesucht.&amp;lt;ref name = &amp;quot;orf1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vienna.at/news/wien/artikel/life-ball-shop-fuer-die-albertina-passage/cn/news-20090904-01464191 Life Ball Shop für die Albertina-Passage?] Bericht auf www.vienna.at vom 4. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Zuschlag bekam Matthias Kamp, der bereits 2003 die [[Babenberger Passage|Babenbergerpassage]] zu einer Clubdiskothek umgestalten ließ. Wie dort wurde das Wiener Architekturbüro Söhne &amp;amp; Partner mit der Umgestaltung beauftragt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.soehnepartner.com/projekte/albertina-passage Söhne &amp;amp; Partner – Albertina Passage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umbau der Albertinpassage zu einem „Dinner Club“ wurde im Dezember 2011 abgeschlossen und das Lokal eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/716094/Wiener-Albertinapassage_Neuer-Club-eroeffnet?from=gl.home_panorama/ Wiener &amp;quot;Albertinapassage&amp;quot;: Neuer Club eröffnet] Bericht auf www.diepresse.com vom 12. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiev1.orf.at/stories/535613/ So schick soll die Albertinapassage werden], 3. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.albertinapassage.at/ |text=Webpräsenz des Albertinapassage Dinner Clubs |wayback=20190901111601}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;DEHIO Wien – I. Bezirk Innere Stadt&#039;&#039;. Berger, Wien 2003, ISBN 3-85028-366-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ringstraßenpassagen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.202653|EW=16.36802|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Wien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Wiedmann&amp;diff=2347371</id>
		<title>Albert Wiedmann</title>
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		<updated>2025-06-09T21:38:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Albert Wiedmann&#039;&#039;&#039; (* [[13. April]] [[1901]] in [[Magdeburg]]; † [[19. September]] [[1970]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Dermatologie|Dermatologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Albert Wiedmann zog als Kind mit seiner Familie von Magdeburg nach [[St. Pölten]], wo sein Vater 1914 die Leitung der [[Voith Austria Holding|Maschinenfabrik Voith]] übernahm. Er besuchte Schulen in St. Pölten und studierte an der [[Universität Wien]] Naturwissenschaften und Medizin. Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] 1928 war er als Hilfsarzt, später als Assistent an der II. Hautklinik tätig und [[Habilitation|habilitierte]] sich 1936 für Dermatologie. Im selben Jahr wurde er [[Chefarzt|Primarius]] am [[Rainerspital]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 diente Wiedmann zunächst beim Militär und leitete danach ein Lazarett im Rainerspital, wobei er Kontakte zu einer Widerstandsgruppe in der Heeresstreife Wien knüpfte. Er wurde verraten und im Dezember 1944 von der [[Gestapo]] verhaftet. Im März 1945 verurteilte ihn der [[Volksgerichtshof]] wegen Hochverrat und „Zersetzung der Wehrmacht“ zum Tode. Zur Vollstreckung des Urteils kam es jedoch nicht, da Wiedmann mit [[Diphtherie]] in ein Lazarett verlegt wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeitlhofer&amp;quot;&amp;gt;Hermann Zeitlhofer: &#039;&#039;Vergessene Größen der Wiener Medizin und ihre Beziehung zur Gesellschaft der Ärzte in Wien.&#039;&#039; Teil 4: &#039;&#039;Albert Wiedmann und die Wiedererrichtung der Gesellschaft der Ärzte in Wien im Jahr 1945.&#039;&#039; Wien 2019 ([https://www.billrothhaus.at/images/Vergessene_Groessen_Wiedmann.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; und bald darauf das NS-Regime endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Wiedmann wesentlich am Wiederaufbau der II. Hautklinik beteiligt und wurde deren Vorstand. Im November 1945 wurde er zum [[Titularprofessor]], 1947 zum außerordentlichen Professor ernannt. Ab 1950 war er ordentlicher Professor für Haut- und Geschlechtskrankheiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.wien.gv.at/rk/historisch/1961/april.html |wayback=20181009092815 |text=60. Geburtstag von Albert Wiedmann}}, Wiener Rathauskorrespondenz April 1961&amp;lt;/ref&amp;gt; Er forschte unter anderem zur Penicillin-Monotherapie der Syphilis,&amp;lt;ref&amp;gt;A. Wiedmann: &#039;&#039;20 Jahre Penicillinbehandlung der Syphilis, Frühlues. 26. Tagung in Gemeinschaft mit der Schweizer Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie gehalten in Zürich vom 17.–20. April 1964.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Archiv für klinische und experimentelle Dermatologie.&#039;&#039; Band 219, 1964, S. 160–169.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum varikösen Symptomenkomplex und zu allergologischen und immundermatologischen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiedmann engagierte sich außerdem bei der Wiedereröffnung der 1938 aufgelösten [[Gesellschaft der Ärzte in Wien]], deren 1. Sekretär er von 1945 bis 1955 war. In den Jahren 1955/1956, 1961, 1963, 1967 sowie 1970 war er Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeitlhofer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiener Zentralfriedhof - evangelische Abteilung - Albert Wiedmann.jpg|mini|Grabstätte von Wiedmann am Wiener Zentralfriedhof]]&lt;br /&gt;
1970 starb Wiedmann kurz vor seiner [[Emeritierung]] an einer Herzerkrankung. Er wurde in einem ehrenhalber gewidmeten Grab im evangelischen Friedhof des [[Wiener Zentralfriedhof]]s beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiedmann war seit 1941 mit der Opernsängerin [[Anny Konetzni]] verheiratet. Er hatte eine Tochter und zwei Söhne.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Wiedmann, Albert.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Wer ist wer in Österreich.&#039;&#039; Wien 1951.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1964 wurde er zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leopoldina.org/mitglieder/mitgliederverzeichnis/mitglieder/member/Member/show/7275/ Mitgliederverzeichnis Leopoldina, Albert Wiedmann (mit Bild)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1967 [[Wissenschaftspreis des Landes Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DeutBiogrEnz |Lemma=Wiedmann, Albert |Auflage=1 |Band=10 |SeiteVon=605}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Evangelischer Friedhof Simmering: [https://www.evang-friedhof.at/simmering/promi_graeber/wiedmann.html Kurzbiografie zu Albert Wiedmann]&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Albert Wiedmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120749707X|VIAF=59604835}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wiedmann, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dermatologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wiedmann, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Dermatologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. April 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. September 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_von_Guttenberg&amp;diff=2110499</id>
		<title>Adolf von Guttenberg</title>
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		<updated>2025-06-09T19:24:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Adolf Ritter von Guttenberg 1839 bis 1917.jpg|mini|Adolf Ritter von Guttenberg]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adolf Ritter von Guttenberg&#039;&#039;&#039; (* [[19. Oktober]] [[1839]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://data.matricula-online.eu/en/oesterreich/salzburg/tamsweg/TFBVI/?pg=225 |titel=Taufbuch - TFBVI {{!}} Tamsweg {{!}} Salzburg, rk. Diözese {{!}} Österreich {{!}} Matricula Online |zugriff=2017-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Tamsweg]]; † [[23. März]] [[1917]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Forstwissenschaft]]ler und [[Naturschützer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Adolf Ritter von Guttenberg entstammte einem [[Adel]]sgeschlecht aus [[Württemberg]]. Sein Vater Anton Ritter von Guttenberg war Leiter des [[Forstamt]]es in Tamsweg. Adolf studierte an der Forstakademie in [[Banská Štiavnica|Schemnitz]] (Banská Štiavnica, heute in der [[Slowakei]]). Ab 1862 war er am k.k. steiermärkischen Salzkammergutforst Grubegg in [[Bad Mitterndorf]] beschäftigt und anschließend beim k.k. Forstamt Gusswerk bei [[Mariazell]]. 1867 wurde er als Assistent an der k.k Forstakademie Mariabrunn in [[Hadersdorf-Weidlingau]] angestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;austria Nachrichten, Nr. 3, Juli–September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Guttenberghaus.JPG|mini|Das Guttenberghaus der [[Universität für Bodenkultur Wien|BOKU]] an der Feistmantelstraße]] Von ca. 1869 bis 1871 arbeitete er als Unterförster, später als Förster in Görz und Lokva im Ternovanaer Forst. 1871 zog der frisch verheiratete Guttenberg nach Innsbruck, wo er einen Posten als Forstkonzipist bezog.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian, Reinhold. Adolf  Ritter von Guttenberg. Pionier für Forstwirtschaft und Naturschutz. Herausgeber: Dr. Reinhold Christian. (Wien, 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1877 erhielt er eine [[Professur]] für [[Forstwirtschaft]] an der [[Universität für Bodenkultur Wien|Hochschule für Bodenkultur in Wien (BOKU)]] und unterrichtete [[Dendrometrie|Holzmesskunde]], [[Waldwertrechnung]], forstliche [[Statistik]], [[Forsteinrichtung]], [[Forstverwaltungslehre]] und [[Rechnungswesen]]. In seiner Lehramtszeit wurde er drei Mal zum [[Rektor]] der BOKU gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 wurde Guttenberg [[Emeritierung|emeritiert]], er schrieb nun mehrere [[Fachliteratur|Fachbücher]]&amp;lt;ref&amp;gt; Werke von Adolf Ritter von Guttenberg: [http://www.archive.org/search.php?query=creator%3A%22Guttenberg%2C%20Adolf%2C%20Ritter%20von%2C%201839-%22 Internet Archive Search: creator:&amp;quot;Guttenberg, Adolf, Ritter von, 1839-&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; und unterstützte von da an einige Vereine. So gründete er 1912 den „Österreichischen Verein Naturschutzpark“. Von 1910 bis 1912 war er Vorsitzender des [[Deutscher und Österreichischer Alpenverein|Deutschen und Österreichischen Alpenvereins]]. Ihm wurden mehrere Ehrungen zuteil, Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph]] verlieh ihm den Titel eines [[Hofrat]]es und würdigte seine Verdienste mit der Verleihung von Orden. Er erhielt die [[Ehrendoktor]]würden der Philosophischen Fakultät der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]] und der Wiener Hochschule. Ritter von Guttenberg starb am 23. März 1917 an einem Krebsleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guttenberg war zweimal verheiratet. In erster Ehe war er mit Adelheid Heinrica Engelhardt&amp;lt;ref&amp;gt;Schiviz von Schivizhoffen, Ludwig. Der Adel in den Matriken der Grafschaft Görz und Gradisca. Selbstverlag des Verfassers (1904). [http://www.dlib.si/?URN=URN:NBN:SI:DOC-RNCSBA72]&amp;lt;/ref&amp;gt; (* 7. Januar 1846 in Görz&amp;lt;ref&amp;gt;Zertifizierter Auszug aus dem Geburtsregister für Adelaide Heinrica Engelhardt. Archidiocesa di Gorizia, Parrocchia S.s. Ilario e Taziono (Gorizia. 27. Oktober 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;; † 4. Februar 1875 in Innsbruck&amp;lt;ref&amp;gt;Death of Adele Engelhar(d)t (von Guttenberg). &amp;quot;Österreich, Tirol, Innsbruck, Sankt Jakob Kirchenbuch Index, 1578–1970.&amp;quot; Image 308/746. FamilySearch. http://FamilySearch.org : abgerufen 2014. Stadtarchiv Innsbruck [Innsbruck City Archives]. &amp;lt;/ref&amp;gt;) verheiratet. Die Hochzeit fand am 29. November 1869 in Görz statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schiviz von Schivizhoffen, Ludwig. Der Adel in den Matriken der Grafschaft Görz und Gradisca. Selbstverlag des Verfassers (1904). [http://www.dlib.si/?URN=URN:NBN:SI:DOC-RNCSBA72]&amp;lt;/ref&amp;gt; Adele war die Tochter von Georg Ludwig Engelhardt, einem Privatbeamten und Angestellten der Ritterwerke aus Görz/Trieste und Josepha Schima aus Wien. Nach ihrem Tod vermählte sich Guttenberg am mit der jüngeren Schwester seiner verstorbenen ersten Frau, Friederike Elizabeth Antonia Engelhardt&amp;lt;ref&amp;gt;Schiviz von Schivizhoffen, Ludwig. Der Adel in den Matriken der Grafschaft Görz und Gradisca. Selbstverlag des Verfassers (1904). [http://www.dlib.si/?URN=URN:NBN:SI:DOC-RNCSBA72]&amp;lt;/ref&amp;gt; (* 11. März 1850, Görz&amp;lt;ref&amp;gt;Zertifizierter Auszug aus dem Geburtsregister für Friderica Elisabetha Antonia Engelhardt. Archidiocesa di Gorizia, Parrocchia S.s. Ilario e Taziono (Gorizia. 27. Oktober 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;; † 29. August 1912, Gusswerk bei Wien), Elise genannt. Aus der ersten Ehe entstammten zwei Töchter, Maria und Emilie. Mit Elise hatte Guttenberg weitere neun Kinder, fünf Söhne und vier Töchter.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian, Reinhold. Adolf  Ritter von Guttenberg. Pionier für Forstwirtschaft und Naturschutz. Herausgeber: Dr. Reinhold Christian (Wien, 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wiltsche, Peter. Adolf Ritter von Guttenberg. www.boku.ac.at: abgerufen am 17. Februar 2014 [http://www.boku.ac.at/fileadmin/data/H01000/H10090/H10400/H10420/Geschichte/Rektoren/Guttenberg_Bio.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guttenbergs Sohn Adolf (* 1883; † 1924), auch Bulli genannt&amp;lt;ref&amp;gt;Hundert Jahre akademisches Forststudium in Österreich, 1867–1967, Bände 84–86. Österreichischer Agrarverlag. (1967).&amp;lt;/ref&amp;gt;, war mit Thusnelda Birnbacher verheiratet, die gemeinsame Tochter Elfriede, verh. Czeija (1910–1990), wurde [[Psychologe|Psychologin]] und war an der [[Marienthalstudie]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://agso.uni-graz.at/marienthal/biografien/czeija_elfriede.htm |wayback=20110111124535 |text=Elfriede Czeija}}, Website zur Marienthal-Studie, abgerufen am 16. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guttenbergs Bruder, Feldmarschallleutnant [[Emil Ritter von Guttenberg]], war der erste Eisenbahnminister in Österreich. Der älteste Bruder Hofrath Hermann von Guttenberg war Landforstinspektor der Steiermark.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian, Reinhold. Adolf  Ritter von Guttenberg. Pionier für Forstwirtschaft und Naturschutz. Herausgeber: Dr. Reinhold Christian. (Wien, 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Brüder waren Justus von Guttenberg, Oberster des Generalstabes, Julius von Guttenberg aus Bregenz, Staatsbahnenoberinspektor und Ludwig von Guttenberg aus Villach, Oberleutnant a.&amp;amp;nbsp;D. und Staatsbahnbeamter.&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Wiener Tagblatt (Tagesausgabe). www.anno.onb.ac.at. (21. Oktober 1902). Abgerufen am 7. Februar 2015. [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwg&amp;amp;datum=19021021&amp;amp;seite=7&amp;amp;zoom=33]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
* Am 2. August 1907 ernannte ihn die Philosophische Fakultät der Landesuniversität Gießen zum Ehrendoktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf von Guttenberg.jpg|miniatur|hochkant|Adolf-Guttenberg-Denkmal im [[Türkenschanzpark]] in Wien]]&lt;br /&gt;
* Das im Jahr 1912 erbaute [[Guttenberghaus]], eine [[Alpenvereinshütte]] im [[Dachsteingebirge]], ist nach Adolf Ritter von Guttenberg benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 28. Juni 1933 wurde für Adolf Ritter von Guttenberg im Wiener [[Türkenschanzpark]] ein Denkmal enthüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1941 erhielt die in den NSDStB überführte vormalige &#039;&#039;[[Burschenschaft]] Silvania Wien&#039;&#039; die Bezeichnung „&#039;&#039;[[Kameradschaft (Studentenorganisation)|Kameradschaft]] Adolf Ritter von Guttenberg&#039;&#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.augstein.eu/silvania/index.php/joomla-lizenz.html |wayback=20140714154451 |text=Die Geschichte der Burschenschaft}}, Website der Wiener Akademische Burschenschaft Silvania, abgerufen am 16. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1910 wurde in [[Währing|Wien-Währing]] ein &#039;&#039;Ergänzungs- und Musealbau&#039;&#039; zur Hochschule für Bodenkultur genehmigt. Dieses an der Feistmantelstraße gelegene Gebäude erhielt in einer Sitzung des Professorenkollegiums vom 7. Juli 1960 den Namen &#039;&#039;Adolf-von-Guttenberg-Haus&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werfring&amp;quot;&amp;gt;Johann Werfring: [https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/museum/884850_Ein-Wiener-Ritter-als-Naturschutz-Pionier.html &#039;&#039;Ein Wiener Ritter als Naturschutz-Pionier&#039;&#039;] Artikel in der „Wiener Zeitung“ vom 13. April 2017, Beilage „ProgrammPunkte“, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Jahr 2017 wurde zum 100. Todestag von Adolf Ritter von Guttenberg an der Universität für Bodenkultur Wien eine Ausstellung gezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werfring&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|112||Guttenberg Adolf von|}}&lt;br /&gt;
* [[Johann Werfring]]: [https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/museum/884850_Ein-Wiener-Ritter-als-Naturschutz-Pionier.html &#039;&#039;Ein Wiener Ritter als Naturschutz-Pionier&#039;&#039;] In: „Wiener Zeitung“ vom 13. April 2017, Beilage „ProgrammPunkte“, S. 7.&lt;br /&gt;
*[[Theophil Gerber]]: &#039;&#039;Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Biographisches Lexikon.&#039;&#039; Band 1: &#039;&#039;A–L.&#039;&#039; 4. Auflage, Nora Verlag, Berlin 2014, S. 262.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119520699}}&lt;br /&gt;
* [http://www.boku.ac.at/fileadmin/data/H01000/H10090/H10400/H10420/Geschichte/Rektoren/Guttenberg_Bio.pdf Kurzbiografie von Adolf Ritter von Guttenberg]; Verfasser Peter Wiltsche&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Guttenbergdenkmal|Guttenbergdenkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119520699|VIAF=8199775}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Guttenberg, Adolf Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität für Bodenkultur Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität für Bodenkultur Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität für Bodenkultur Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guttenberg (württembergisch-österreichisches Adelsgeschlecht)|Adolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Guttenberg, Adolf von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Guttenberg, Adolf Ritter von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Forstwissenschaftler und Naturschützer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Oktober 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tamsweg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Stricker&amp;diff=2030645</id>
		<title>Adolf Stricker</title>
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		<updated>2025-06-09T19:20:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Adolf Stricker&#039;&#039;&#039; (* [[24. September]] [[1942]] in [[Wien]]) ist ein ehemaliger [[österreich]]ischer Politiker ([[Österreichische Volkspartei|ÖVP]]) und Lehrer. Stricker war Mitglied des [[Bundesrat (Österreich)|Bundesrates]] und Abgeordneter zum [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stricker besuchte nach der Pflichtschule die Bundeslehrerbildungsanstalt in [[St. Pölten]] und legte die Lehramtsprüfung für Volksschulen, Hauptschulen und für Polytechnische Lehrgänge ab. Er war in der Folge von 1961 bis 1966 als Volksschullehrer in der Stadt [[Haag (Niederösterreich)|Haag]] und in St. Pölten tätig und war danach von 1966 bis 1974 Lehrer an der Polytechnischen Schule in St. Pölten. Er wurde zum [[Hofrat]] ernannt und übernahm 1985 das Amt des Amtsführenden Präsidenten des [[Landesschulrat]]es für Niederösterreich. Mit Ende 2006 ging Stricker in Pension.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://noe.orf.at/stories/155460/ |text=ORF Niederösterreich |archive-is=20120712222422}} „Landesschulratspräsident: Adolf Stricker geht in Pension“, 5. Dezember 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stricker war ab 1973 Obmann der Landesfachgruppe Pflichtschullehrer im [[ÖAAB]] Niederösterreich und vertrat die ÖVP vom 4. November 1983 bis zum 1. Juli 1985 im Bundesrat. Er war in der Folge vom 6. April 1987 bis zum 4. November 1990 sowie am 18. Dezember 1990 Abgeordneter zum Nationalrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1999: [[Komtur (Ordenskunde)|Komtur]] des [[Gregoriusorden|Päpstlichen Ritterordens des heiligen Gregors des Großen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Acta Apostolicae Sedis|AAS]] 91 (1999), n. 11, p. 1099.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2001: Großes Silbernes [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
* 2002: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2002: Ehrenzeichen vom heiligen Hippolyt in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|01913}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133140253|VIAF=47943290}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stricker, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des österreichischen Bundesrates aus Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Gregoriusordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofrat (Berufstitelträger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stricker, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Lehrer und Politiker (ÖVP), Abgeordneter zum Nationalrat, Mitglied des Bundesrates&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. September 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
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		<title>Rudolf Inzinger</title>
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		<updated>2025-06-09T19:13:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rudolf Inzinger&#039;&#039;&#039; (* [[5. April]] [[1907]] in [[Wien]]; † [[26. August]] [[1980]]) war ein [[österreich]]ischer [[Mathematiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Inzinger studierte [[Mathematik]] und [[Darstellende Geometrie]] an der [[Universität Wien|Universität]] und der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule Wien]]. 1933 promovierte er bei [[Erwin Kruppa]] über &#039;&#039;Die Liesche Abbildung&#039;&#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://genealogy.math.ndsu.nodak.edu/id.php?id=65062 The Mathematics Genealogy Project].&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; 1936 [[Habilitation|habilitierte]] er sich. Nach dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] musste Rudolf Inzinger die TH Wien verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft arbeitete Inzinger ab 1945 wieder an der TH Wien, an der er bereits 1946 zum außerordentlichen Professor und ein Jahr später zum ordentlichen Professor für Mathematik berufen wurde. Von 1950 bis 1952 war Inzinger [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] und 1967 bis 1968 Rektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tuwien.ac.at/wir_ueber_uns/zahlen_und_fakten/funktionaere/ |wayback=20150326163200 |text=&#039;&#039;TU Wien: RektorInnen und Dekane&#039;&#039; }}. Abgerufen am 26. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1977 wurde Rudolf Inzinger [[Emeritierung|emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1947 gründete er die [[Österreichische Mathematische Gesellschaft]] neu und war bis 1948 auch deren Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzinger beschäftigte sich hauptsächlich mit [[Differentialgeometrie]], der Theorie [[Konvexe Menge|Konvexer Bereiche]] und mathematischen Problemen bei der [[Ortsbestimmung]] von Schallquellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Erich Bukovics]]: &#039;&#039;Herrn Prof. Dr. Rudolf Inzinger zum 65. Geburtstag.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Computing.&#039;&#039; Bd. 8, Nr. 3–4, S. 203–207 ([[doi:10.1007/BF02234102]]).&lt;br /&gt;
* [[Hans J. Stetter]]: &#039;&#039;Professor Rudolf Inzinger †.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Computing.&#039;&#039; Bd. 25, Nr. 3, 1980, S. 297–298 ([[doi:10.1007/BF02242006]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117713414}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.wien.gv.at/rk/historisch/1967/november.html |text=Bericht über Inzingers Antrittsbesuch als Rektor beim Wiener Bürgermeister (mit Foto) |archive-is=20121215170039}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117713414|VIAF=5715525}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Inzinger, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Differentialgeometer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Inzinger, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. April 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. August 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Wurzer&amp;diff=1128975</id>
		<title>Rudolf Wurzer</title>
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		<updated>2025-06-09T18:56:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rudolf Wurzer&#039;&#039;&#039; (* [[3. Mai]] [[1920]] in [[Mörtschach]], Kärnten; † [[2. September]] [[2004]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Architekt]]. Er war [[Hochschulprofessor]] an der [[Technische Universität Wien|Technischen Universität Wien]], wo er Städtebau und [[Raumplanung]] lehrte. Er war als [[Stadtrat]] für Stadtplanung Mitglied der [[Wiener Stadtsenat und Wiener Landesregierung|Wiener Landesregierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Raumplaner und Professor an der Technischen Universität Wien ==&lt;br /&gt;
Seine berufliche Tätigkeit begann Wurzer in Kärnten, wo er von 1946 bis 1956 für die Stadtplanung des stark wachsenden Verkehrsknotens [[Villach]] und ab 1948 für die Raumplanung des ganzen Bundeslandes verantwortlich war. 1954 gründete er mit Karl Ernst Newole (1896–1968) die „Österreichische Gesellschaft zur Förderung von Landesforschung und Landesplanung“ und organisierte als Obmann des Camillo-Sitte-Fonds die Vergabe des [[Camillo-Sitte-Preis]]es für Städtebau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 wurde er zum [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für Raumplanung an die Technische Hochschule Wien berufen, wo er bis 1991 tätig war. Als Professor wurde Wurzer durch seine akademische Strenge, aber auch seine herausragenden Vorträge und teilweise ungewöhnlichen Ansichten unter Raumplanern in ganz Europa bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1968 bis 1970 war er Rektor der Technischen Hochschule Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tuwien.at/tu-wien/ueber-die-tuw/zahlen-und-fakten/funktionaere/rektoren-und-dekane-1955-1976 |titel=Rektoren und Dekane 1955-1976 |hrsg=TU Wien |abruf=2025-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planungsstadtrat in der Bundeshauptstadt Wien ==&lt;br /&gt;
1976 bis 1983 war Rudolf Wurzer amtsführender Stadtrat für Raum- und Stadtplanung in Wien und leitete die planerischen [[Magistrat der Stadt Wien#Magistratsabteilungen|Magistratsabteilungen]]. Diese Abteilungen waren unter seiner Leitung mit der Erstellung eines neuen Wiener [[Stadtentwicklungsplan]]es befasst, von dem später jedoch wenig umgesetzt wurde. In seine Amtszeit fielen einige Wiener Großprojekte, unter anderem das Konferenzzentrum [[Austria Center Vienna]] an der Donau und der umfassende [[Hochwasserschutz]] im Zusammenhang mit der [[Donauinsel]] und der [[Neue Donau|Neuen Donau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben erregte er auch durch besondere lokal-planerische Akzente internationale Aufmerksamkeit, wie bei den Entscheidungen um die Neugestaltung des [[Karlsplatz (Wien)|Karlsplatzes]] nach einem Architektenwettbewerb. Dieser kulturell wie verkehrsmäßig bedeutende Platz war seit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg ein immer wiederkehrendes Diskussionsthema der Wiener und behinderte zuletzt gar die architektonische Wirkung seines Namensgebers, der [[Wiener Karlskirche|Karlskirche]] mit ihrer weltweit einzigartigen [[ellipsoid]]en Kuppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1980 erhielt der Platz nach einem Architektenwettbewerb unter dem Planungsstadtrat Wurzer seine neue Gestaltung, nicht zuletzt als Vorplatz seiner „Heimatuniversität“, die 1815 die erste Gründung einer [[Technische Hochschule|Technischen Hochschule]] in Europa war. Den Karlsplatz charakterisieren seither nicht nur zwei Museen, der [[Wiener Musikverein]] und die Technische Universität, sondern auch die [[Henry Moore|Mooreschen]] Großplastik in einem neu angelegten elliptischen Teich direkt vor der Karlskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 wurde anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Studienrichtung Raumplanung der [[Rudolf-Wurzer-Preis]] von der Bundeshauptstadt und der Technischen Universität Wien ins Leben gerufen; seit 2002 wird der mit 10.000 Euro dotierte Preis alle zwei Jahre für wissenschaftliche Abhandlungen zur [[Stadtentwicklung]]s- und Raumplanung vergeben oder für problemlösende Konzepte, die der Planungspraxis zum Vorbild dienen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Wurzer wurde auf dem [[Grinzinger Friedhof]] (Gruppe 22, Reihe 2, Nummer 18) bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhoefewien.at/verstorbenensuche-detail?fname=Rudolf+Wurzer&amp;amp;id=04%3EBB5%3C1BH&amp;amp;initialId=04%3EBB5%3C1BH&amp;amp;fdate=2004-09-10&amp;amp;c=012&amp;amp;hist=false Grabstelle Rudolf Wurzer]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.ots.at/meldung.php?schluessel=OTS_20040906_OTS0136&amp;amp;typ= |text=Nachruf auf Stadtrat a.&amp;amp;nbsp;D. Rudolf Wurzer |wayback=20041124012618}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.architekturwettbewerb.at/data/media/med_binary/original/1277717821.pdf |text=Rudolf-Wurzer-Preis der Stadt Wien und der TU-Wien |wayback=20160304204602}} (PDF-Datei; 33 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.stb.tuwien.ac.at/index.php?id=219 Zum Wurzer-Nachlass]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133050912}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Wurzer,_Rudolf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133050912|LCCN=n/89/658987|VIAF=35633696}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wurzer, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumplaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Planen und Bauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtsführender Stadtrat und Mitglied der Landesregierung (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mörtschach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wurzer, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt und Raumplaner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Mai 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mörtschach]], Kärnten&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. September 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Wunderlich&amp;diff=1781265</id>
		<title>Walter Wunderlich</title>
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		<updated>2025-06-09T18:41:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Walter Wunderlich&#039;&#039;&#039; (* [[6. März]] [[1910]] in [[Wien]]; † [[3. November]] [[1998]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Mathematiker]] und [[Geometrie|Geometer]] sowie [[Hochschullehrer]]. 1964/65 war er Rektor der Technischen Hochschule Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Walter Wunderlich studierte ab 1928 [[Bauingenieurwesen]] an der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule Wien]], später Lehramt und legte 1933 seine Lehramtsprüfung erfolgreich ab. 1934 wurde er bei [[Erwin Kruppa]] über &#039;&#039;Über eine affine Verallgemeinerung der Lyonschen Grenzschraubung&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[http://genealogy.math.ndsu.nodak.edu/id.php?id=55672 The Mathematics Genealogy Project].&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und 1940 [[Habilitation|habilitiert]]. Im selben Jahr wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. Ab 1946 lehrte er wieder an der Technischen Hochschule Wien und 1951 wurde ihm der Titel eines ordentlichen Professor verliehen. 1964/65 war er Rektor der Technischen Hochschule Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tuwien.at/tu-wien/ueber-die-tuw/zahlen-und-fakten/funktionaere/rektoren-und-dekane-1955-1976 |titel=Rektoren und Dekane 1955-1976 |hrsg=TU Wien |abruf=2025-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wurde er [[Emeritierung|emeritiert]], publizierte ab dann bis zu seiner Erblindung 1987 allerdings noch etwa 40 wissenschaftliche Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderlich beschäftigte sich hauptsächlich mit [[Geometrie]] und [[Kinematik]]. Sein wissenschaftliches Werk umfasst über 200 Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seit 1966 korrespondierendes, seit 1971 ordentliches Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]. Darüber hinaus erhielt er zahlreiche Ehrungen, etwa 1965 das [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]], 1978 das [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst|Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]] und 1991 die [[Ehrendoktor]]würde der [[Technische Universität München|TU München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ebene Kinematik.&#039;&#039; BI Wissenschaftsverlag 1970&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Darstellende Geometrie.&#039;&#039; 2 Bände, BI Wissenschaftsverlag 1966, 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Husty: &#039;&#039;The Kinematic Work of W. Wunderlich.&#039;&#039; In: &#039;&#039;International Symposium on History of Machines and Mechanisms.&#039;&#039; Band 4, 2004, S. 169–178 ([https://link.springer.com/chapter/10.1007%2F1-4020-2204-2_14 Auszug]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117727199}}&lt;br /&gt;
* [http://sodwana.uni-ak.ac.at/geom/mitarbeiter/wallner/wunderlich/ Digitales Archiv der Arbeiten] von &#039;&#039;Walter Wunderlich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.geometrie.tuwien.ac.at/former/wunderlich.html &#039;&#039;Walter Wunderlich&#039;&#039;] – Webseite der TU Wien&lt;br /&gt;
* [[Hellmuth Stachel]]: [http://www.geometrie.tuwien.ac.at/stachel/nachruf_wunderlich.pdf &#039;&#039;Walter Wunderlich (1910–1998).&#039;&#039;] (PDF; 424&amp;amp;nbsp;kB) – Nachruf, gehalten auf der Geometrietagung in Vorau am 1. Juni 1999&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/wunderlich.walter Walter Wunderlich] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117727199|VIAF=52474398}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wunderlich, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ruhr-Universität Bochum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wunderlich, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. November 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Slattenschek&amp;diff=1898841</id>
		<title>Adolf Slattenschek</title>
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		<updated>2025-06-09T18:37:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Adolf Slattenschek&#039;&#039;&#039; (* [[18. Juli]] [[1901]] in [[Graz]]; † [[20. September]] [[1979]] in [[Klosterneuburg]]) war ein österreichischer Techniker und [[Hochschullehrer]] für Maschinenbau an der TH Wien. Hier führte er auch die Versuchs- und Forschungsanstalt TVFA in eine neue Struktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Slattenschek studierte Maschinenbau an der [[TH Graz]] und war dann an der Grazer Technischen Versuchsanstalt tätig. Ab 1935 konstruierte er in [[Stuttgart]] Rennautos und Flugzeugmotoren, 1942 setzte er einige wissenschaftliche Arbeiten in Graz fort. Nach dem Krieg gründete er 1945 in [[Liezen]] (Steiermark) eine große Maschinenbaufirma, deren Erfolg ihm 1952 die Berufung an die [[Technische Hochschule Wien]] einbrachte. Für die Studienjahre 1960/61 wurde er zum Rektor gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tuwien.at/tu-wien/ueber-die-tuw/zahlen-und-fakten/funktionaere/rektoren-und-dekane-1955-1976 |titel=Rektoren und Dekane 1955-1976 |hrsg=TU Wien |abruf=2025-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Professor für [[Mechanische Technologie]] und [[Baustofflehre]] modernisierte er die Grundlagen dieser Lehrfächer sowie die Aufgaben und den Maschinenpark der [[TVFA]] dieser Hochschule, deren Vorstand er bald wurde. Besondere Verdienste erwarb er sich um die Materialprüfung von [[Stahl]] und um die Prüftechniken für [[Kraftwerk]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1965 [[Wilhelm-Exner-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Slattenschek,_Adolf}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.tvfa.tuwien.ac.at/Historie/ | wayback=20140709043132 | text=Geschichte der TVFA}}&lt;br /&gt;
* {{Exner-db|Name=Adolf Slattenschek}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Maschinenbau in Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1239110367|VIAF=30052091}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Slattenschek, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieurwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Exner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Slattenschek, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Techniker, Begründer der Versuchs- und Forschungsanstalt TVFA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juli 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. September 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Klosterneuburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Bauer_(Althistoriker)&amp;diff=2735336</id>
		<title>Adolf Bauer (Althistoriker)</title>
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		<updated>2025-06-09T18:31:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adolf Bauer&#039;&#039;&#039; (* [[5. März]] [[1855]] in [[Prag]]; † [[13. Januar|13. Jänner]] [[1919]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Alte Geschichte|Althistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adolf Bauer, der aus einer [[Egerland|egerländischen]] Landwirtsfamilie stammte, studierte Geschichte an der [[Universität Wien]], wo ihn besonders [[Max Büdinger]] prägte. Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. phil. (1876) vertiefte er seine Studien an den Universitäten [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] (bei [[Arnold Dietrich Schaefer]]) und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und hielt sich als Privatlehrer adeliger Familien in Kairo und Venedig auf. 1880 [[Habilitation|habilitierte]] er sich an der [[Universität Graz]] für Geschichte des Altertums und wurde 1884 zum außerordentlichen Professor ernannt. Mit seiner Ernennung zum Ordinarius (1891) wurde er zum ersten Lehrstuhlinhaber dieses Faches an der Universität. Zur Ausbildung seiner Studenten begründete er die althistorische Abteilung des Historischen Seminars und richtete einen [[Paläografie|paläografischen]] Apparat ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Bauer verbrachte trotz mehrerer Rufe deutscher Universitäten fast seine ganze Laufbahn an der Universität Graz. In den Jahren 1895/1896 und 1903/1904 war er Dekan der philosophischen Fakultät, im Jahr 1910/1911 Rektor der Universität. Für seine wissenschaftlichen Leistungen erhielt er reiche Anerkennung: Er wurde zum [[Hofrat]] ernannt und von der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu Wien]] zum korrespondierenden Mitglied gewählt. 1916 nahm Bauer einen Ruf an die Universität Wien an. Er starb jedoch wenige Jahre später. Er wurde am [[Wiener Zentralfriedhof]] bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhoefewien.at/verstorbenensuche-detail?fname=Adolf+Bauer&amp;amp;id=04%2C%3E7I3MU4&amp;amp;initialId=04%2C%3E7I3MU4&amp;amp;fdate=1919-01-15&amp;amp;c=046&amp;amp;hist=false Grabstelle Adolf Bauer], Wien, Zentralfriedhof, Gruppe 66, Reihe 10, Nr. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Entstehung des herodotischen Geschichtswerkes: Eine kritische Untersuchung&#039;&#039;. Wien 1878. ([https://digitale-bibliothek-mv.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:9-g-4884643 Digitalisat] in der Digitalen Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Themistokles. Studien und Beiträge zur griechischen Historiographie und Quellenkunde&#039;&#039;. Merseburg 1881&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Kyros-Sage und Verwandtes&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Sitzungsberichte der philologisch-historischen Classe der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu Wien&#039;&#039;. Band 100 (1882), S.&amp;amp;nbsp;495–579&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Plutarchs Themistokles für quellenkritische Übungen&#039;&#039;. Leipzig 1884&lt;br /&gt;
* mit [[Georg Busolt]] und [[Iwan von Müller]]: &#039;&#039;Die griechischen Staats-, Kriegs- und Privataltertümer&#039;&#039;. Nördlingen 1887 (&#039;&#039;[[Handbuch der Altertumswissenschaft]]&#039;&#039; 4,1). Zweite Auflage, München 1893&lt;br /&gt;
* Die Schlacht bei Issos. In: Alfred Hölder (Hrsg.): Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes in Wien, Bd. 2. Erstes Heft mit 118 Textfiguren, Wien 1899, S. 105–128.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lehrbuch der Geschichte des Altertums für die oberen Klassen der Gymnasien&#039;&#039;. Wien 1903 (zahlreiche Nachdrucke)&lt;br /&gt;
* mit Josef Strzygowski: &#039;&#039;Eine [[Alexandrinische Weltchronik]]. Text und Miniaturen eines griechischen Papyrus der Sammlung W. Goleniščev&#039;&#039;. Wien 1905&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ursprung und Fortwirken der christlichen Weltchronik&#039;&#039;. Graz 1910&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vom Griechentum zum Christentum&#039;&#039;. Leipzig 1910. Zweite Auflage, herausgegeben von Wilhelm Bauer, Leipzig 1923&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vom Judentum zum Christentum&#039;&#039;. Leipzig 1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|635|636|Bauer, Adolf|[[Fritz Schachermeyr]]|11608376X}}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|54||Bauer, Adolf}}&lt;br /&gt;
* Hubert Partisch: &#039;&#039;Österreicher aus sudetendeutschem Stamme&#039;&#039;. 9. Ausgabe (1967), S.&amp;amp;nbsp;14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11608376X|TYP=Literatur von|NAME=Adolf Bauer}}&lt;br /&gt;
* [https://search.onb.ac.at/primo-explore/fulldisplay?docid=ONB_alma21297782910003338&amp;amp;context=L&amp;amp;vid=ONB&amp;amp;lang=de_DE Nachlass von Adolf Bauer im Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek]&lt;br /&gt;
* [https://scopeq.cc.univie.ac.at/Query/detail.aspx?ID=207843 Promotionsakt, Archiv der Universität Wien, PH RA 60]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Alte Geschichte in Graz}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Alte Geschichte in Wien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11608376X|LCCN=no/00/11104|VIAF=5673453}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bauer, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Althistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bauer, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Althistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. März 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Januar 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
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		<title>Adamantios Diamantopoulos</title>
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		<updated>2025-06-09T17:52:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Adamantios Diamantopoulos&#039;&#039;&#039; (* [[4. August]] [[1958]] in [[Athen]]) ist ein britisch-griechischer Wissenschaftler auf dem Gebiet der [[Betriebswirtschaftslehre]]. Seit Februar 2004 ist er als Universitätsprofessor am Lehrstuhl für Internationales Marketing an der [[Universität Wien]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://international-marketing.univie.ac.at/team/adamantios-diamantopoulos/ |wayback=20101003121149 |text=Adamantios Diamantopoulos}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Diamantopoulos erwarb 1983 einen [[Bachelor|BA]] und 1984 einen [[Master#Master of Science (M. Sc.)|MSc]] der [[Heriot-Watt University]]; 1989 erwarb er einen [[PhD]] in Marketing der [[University of Strathclyde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Er hat in namhaften Fachzeitschriften publiziert, darunter im [[Journal of Marketing Research]], im [[Journal of International Business Studies]] und im [[Journal of the Academy of Marketing Science]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.univie.ac.at/intmark/publications.php?type=ALL&amp;amp;auth=Diamantopoulos&amp;amp;Sort=Show&amp;amp;classyearsort=y&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen Namen machte sich Diamantopoulos durch methodische Beiträge zur Messung von [[Konstrukt]]en, wobei er sowohl auf die reflexive Messung als auch auf die formative Messung Bezug nimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. bspw. A. Diamantopoulos: &#039;&#039;Reflective and Formative Metrics of Relationship Value: Response to Baxter&#039;s Commentary Essay.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Journal of Business Research.&#039;&#039; Band 63, Nr. 1, 2010, S. 91–93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Handelsblatt Betriebswirte-Ranking]] 2009, das die Forschungsleistung von 2100 Betriebswirten in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz gemessen an der Qualität der Publikationen seit 2005 analysiert, erreichte er Platz 3.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.handelsblatt.com/bwl-aktuelleforschung/ | wayback=20090523140235 | text=Handelsblatt Betriebswirte-Ranking 2009: Top 100 – Forschungsleistung seit 2005}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://international-marketing.univie.ac.at/ Lehrstuhl für International Marketing an der Universität Wien] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://international-business.univie.ac.at/team/univ-prof-ir-ddr-adamantios-diamantopoulos/ Prof. Adamantios Diamantopoulos] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.dieuniversitaet-online.at/professuren/curricula-vitae/beitrag/news/univ-prof-dr-adamantios-diamantopoulos-1/80.html |text=Lebenslauf in der Online-Universitätszeitung |wayback=20120426022150}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=170493733|LCCN=no/95/6830|VIAF=34552588}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Diamantopoulos, Adamantios}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diamantopoulos, Adamantios&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britisch-griechischer Wissenschaftler auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1958&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Athen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dritter_Heiliger_Krieg&amp;diff=623816</id>
		<title>Dritter Heiliger Krieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dritter_Heiliger_Krieg&amp;diff=623816"/>
		<updated>2025-05-21T04:02:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|KONFLIKT= Dritter Heiliger Krieg&lt;br /&gt;
|TEILVON= &lt;br /&gt;
|BILD= &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|DATUM= 356 v. Chr.–346 v. Chr.&lt;br /&gt;
|ORT= Phokis, [[Lokris]], [[Doris (Griechenland)|Doris]] und [[Böotien]]&lt;br /&gt;
|GEBIETE= &lt;br /&gt;
|AUSGANG= Sieg der Amphiktyonie&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1= [[Amphiktyonie]], [[Böotien]], [[Thessalien]], [[Lokris]], [[Doris (Griechenland)|Doris]]&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2= [[Phokis]], [[Pherai]], [[Athen]] und [[Sparta]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1= Pammenes, [[Philipp II. (Makedonien)]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER2= [[Philomelos (Phoker)|Philomelos]], [[Onomarchos]], [[Phayllos (Phoker)|Phayllos]] und [[Phalaikos (Phokis)|Phalaikos]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dritte Heilige Krieg&#039;&#039;&#039; (356–346 v. Chr.)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.delphic.org/index.php?id=61 |text=Chronologie von Delphi – 6000 Jahre Geschichte |archive-is=20140111213416}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gehört zu den Kriegen in der Geschichte des [[Antikes Griechenland|antiken Griechenland]], die im Interesse von [[Delphi]] von einem großen Teil der [[Amphiktyonen|amphiktyonischen]] Staaten gegen solche Gruppen geführt wurde, die in irgendeiner Weise die Interessen des Staates oder des Heiligtums von Delphi verletzt hatten. Die [[Phokis|Phoker]] konnten sich, gestützt auf ein aus delphischen Tempelgeldern bezahltes großes Söldnerheer, fast ein Jahrzehnt lang behaupten und größere militärische Erfolge erzielen, verloren den Krieg aber schließlich nach dem Eingreifen des makedonischen Königs [[Philipp II. (Makedonien)|Philipp II.]] und mussten sich zu einem Frieden mit schweren Opfern bereitfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsverlauf ==&lt;br /&gt;
=== Ausbruch ===&lt;br /&gt;
Der alte Stammeshass der [[Thessalien|Thessalier]] und der neuentbrannte der [[Theben (Böotien)|Thebaner]] gegen das Bergvolk der [[Phoker]] – es kam zu Grenzstreitigkeiten an der Grenze von [[Phokis]] zu [[Boiotien]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Scholion]] zu [[Demosthenes]], &#039;&#039;Orationes&#039;&#039; 19, 20; [[Marcus Iunianus Iustinus|Iustinus]], &#039;&#039;Epitoma historiarum Philippicarum Pompei Trogi&#039;&#039; 8, 1, 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; – gaben den Anlass zum Dritten Heiligen Krieg. Hauptquelle für diesen Krieg ist das 16. Buch der &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; des im 1. Jahrhundert v. Chr. lebenden Geschichtsschreibers [[Diodor]]. Im Vorfeld des Kriegs setzten die Amphiktyonen eine hohe Geldstrafe gegen die Phoker fest. Diese sollten dafür bestraft werden, dass sie laut den Anschuldigungen der Thebaner einen Teil des Gebiets der früheren Stadt [[Kirra (Fokida)|Kirrha]], die bereits im [[Erster Heiliger Krieg|Ersten Heiligen Krieg]] zerstört worden war, für die Landwirtschaft nutzten.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 23, 3; [[Pausanias]], &#039;&#039;Beschreibung Griechenlands&#039;&#039; 10, 2, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bebauung dieser sakralen Landfläche stand unter Strafe, was die Phoker jedoch ignorierten. Die Höhe der verhängten Geldbuße schien auch ihre Finanzmittel zu übersteigen. Da trat der hochstehende Phoker [[Philomelos (Phoker)|Philomelos]], Sohn des Theotimos, auf. Nachdem er die Unmöglichkeit, die Summe des Strafgeldes aufzubringen, dargelegt hatte, riet er seinen Landsleuten, sich der Schätze des delphischen Tempels zu bemächtigen, da ohnehin das Heiligtum eigentlich den Phokern angehöre. Dieser Vorschlag fiel auf fruchtbaren Boden und die Phoker besetzten unter Philomelos’ Oberbefehl Delphi, raubten den Schatz des Heiligtums und ließen ihn später sogar einschmelzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 14, 4 f. und 16, 23, 4 – 24, 3; Pausanias, &#039;&#039;Beschreibung Griechenlands&#039;&#039; 10, 2, 2 f.; Iustinus, &#039;&#039;Epitoma historiarum Philippicarum Pompei Trogi&#039;&#039; 8, 1, 7 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Besetzung Delphis erklärten die Amphiktyonen im Herbst 356 v. Chr. den Heiligen Krieg.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 28, 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Philomelos gewann die Unterstützung des spartanischen Königs [[Archidamos III.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 24, 1 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Athen]] war ebenfalls ein Alliierter der Phoker. Auf der gegnerischen Seite standen nicht nur Thebaner und Thessaler, sondern auch die [[Perrhäber|Perrhaiber]], [[Dorer]] und weitere griechische Völkerschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 29, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem aus dem delphischen Tempelschatz gewonnenen Gold bezahlten die Phoker ihre angeworbenen Söldnertruppen, die sie im Kampf gegen ihre Widersacher einsetzten. Philomelos fiel im Frühjahr 355 v. Chr. in Ostlokris ein und schlug die Lokrer und Thessaler.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 25, 2 f. und 16, 30, 3 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 355 v. Chr. musste er aber bei Neon eine Niederlage gegen die Boioter einstecken und stürzte sich in einen Abgrund.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 31, 1–4; Pausanias, &#039;&#039;Beschreibung Griechenlands&#039;&#039; 10, 2, 4; Iustinus, &#039;&#039;Epitoma historiarum Philippicarum Pompei Trogi&#039;&#039; 8, 1, 12 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge der Phoker ===&lt;br /&gt;
[[Onomarchos]] drängte die Phoker erfolgreich zur Fortsetzung des Krieges, wurde zum Nachfolger des Philomelos gewählt und ordnete die Herstellung von Waffen sowie die Anwerbung neuer Söldner an.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 32, 3 f.; [[Ephoros von Kyme]], [[Die Fragmente der griechischen Historiker|FGrH]] 70, Nr. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt; 354 v. Chr. unternahm er eine Offensive gegen die Lokrer, eroberte [[Thronion]] und [[Amfissa|Amphissa]] und verheerte das Gebiet von [[Doris (Griechenland)|Doris]]. Nach seinem Einmarsch in Boiotien bemächtigte er sich [[Orchomenos]], konnte [[Chaironeia]] jedoch nicht einnehmen und kehrte um.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 33, 3 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der makedonische König [[Philipp II. (Makedonien)|Philipp II.]] zog um diese Zeit nach [[Thessalien]] und griff den Tyrannen [[Lykophron von Pherai]] an, der sich daraufhin um Unterstützung an die Phoker wandte. [[Phayllos (Phoker)|Phayllos]], ein Bruder des Onomarchos kam Lykophron mit 7000 Mann zu Hilfe, unterlag aber Philipp. Nun griff Onomarchos selbst mit einem mächtigen Heer in Thessalien ein, besiegte den Makedonenkönig in zwei Gefechten und zwang ihn zum Rückzug.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 35, 1 f.; [[Polyainos]], &#039;&#039;Strategemata&#039;&#039; 2, 38, 2; dazu [[Hermann Bengtson]], &#039;&#039;Philipp und Alexander der Große&#039;&#039;, Diederichs, München 1997, ISBN 3-424-01358-7, S. 59 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 353 v. Chr. drang Onomarchos in Boiotien ein, schlug die Boioter in einer Schlacht und eroberte [[Koroneia]].&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 35, 3; Ephoros, FGrH 70, Nr. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Phoker befanden sich damals auf dem Gipfel ihrer Macht. Zu den Erfolgsrezepten gehörte, dass ihre Führer die inneren Gegensätze überwanden und das Volk zu einer geschlossenen Einheit formten. Als einzige phokische Stadt machte [[Abai (Griechenland)|Abai]] den Krieg nicht mit. Die Führer der Phoker hatten als [[Strategos|&#039;&#039;Strategoi autokratores&#039;&#039;]] große Befugnisse inne und ließen ihre Namen auf Münzen prägen. Indem sie in mehreren Städten Verfassungsänderungen durchsetzten, konnten sie dort ihren Parteigängern zur Regierung verhelfen. Das aus dem eingezogenen Tempelschatz angeworbene Söldnerheer verschaffte ihnen große militärische Stärke. Für die Gewinnung größerer Finanzmittel zur Kriegsführung wurden sogar die delphischen Weihgeschenke beschlagnahmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|XX,1|474|496|Phokis|Friedrich Schober||hier: 487 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselvolle weitere Kämpfe ===&lt;br /&gt;
353 oder 352 v. Chr. marschierte Onomarchos mit 20.000 Infanteristen und 500 Reitern nach Thessalien, um erneut Lykophron von Pherai militärisch zu unterstützen, da Philipp II. im Verbund mit starken thessalischen Adelstruppen Lykophron zum zweiten Mal attackierte. Der Makedonenkönig besiegte die Phoker aber in der entscheidenden [[Schlacht auf dem Krokusfeld]]; Onomarchos und zahlreiche seiner Krieger fielen. Zur Bestrafung ließ Philipp 3000 Gefangene als Tempelräuber ins Meer werfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 35, 3–6 und 16, 61, 2; Pausanias, &#039;&#039;Beschreibung Griechenlands&#039;&#039; 10, 2, 5; Iustinus, &#039;&#039;Epitoma historiarum Philippicarum Pompei Trogi&#039;&#039; 8, 2, 1–6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgte Phayllos seinem getöteten Bruder Onomarchos als Stratege. Aus den reichen ihm zur Verfügung stehenden Geldmitteln warb er neue Söldner und erhielt auch Hilfstruppen, die ihm u. a. Athen und Sparta zusandten. Seine daraufhin unternommene Invasion Boiotiens schlug jedoch fehl. Er verlor drei Schlachten, die aber anscheinend nicht sonderlich entscheidend waren. Zunächst musste er eine Schlappe bei Orchomenos einstecken und dann eine Niederlage in einer am Fluss [[Kifisos (Böotien)|Kephissos]] ausgetragenen Schlacht hinnehmen, in der er 500 Männer verlor. Wenige Tage darauf gewannen die Boioter schließlich ein Gefecht nahe Koroneia gegen die Phoker.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 36, 1 und 16, 37, 1–6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem Feldzug gegen die epiknemidischen Lokrer gelang Phayllos die Eroberung mehrerer Städte, wurde dann aber bei Abai von den Boiotern angegriffen, wobei viele seiner Soldaten ums Leben kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 38, 3 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Boioter stießen nach Phokis vor, führten dort Plünderungszüge durch und kamen bei ihrem Rückzug den Einwohnern der lokrischen Stadt [[Naryka]] zu Hilfe, die noch immer von den Phokern belagert wurde. Phayllos konnte aber die Boioter vertreiben und Naryka erobern. Er litt hierauf längere Zeit an einer schmerzvollen Krankheit, der er 351 v. Chr. erlag.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 38, 4 ff.; Pausanias, &#039;&#039;Beschreibung Griechenlands&#039;&#039; 10, 2, 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wurde [[Phalaikos (Phokis)|Phalaikos]], ein Sohn des Onomarchos, Nachfolger des Phayllos als phokischer Stratege. Da er noch ein Jüngling war, stand er zunächst unter die Vormundschaft des Feldherrn [[Mnaseas (Phoker)|Mnaseas]], der aber bald danach bei einem nächtlichen Angriff der Boioter fiel. Phalaikos, der nun das Oberkommando übernahm, musste in einem nahe [[Chaironeia]] erfolgten Reitergefecht eine Niederlage hinnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 38, 5 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gelang ihm dann zwar die Einnahme von Chaironeia, doch hatte er sich vor einer herbeigeeilten Armee der Thebaner wieder aus der Stadt zurückzuziehen, woraufhin die Boioter einen Plünderungszug nach Phokis unternahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 39, 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unterdessen hatten nach der [[Peloponnes]] gezogene phokische Truppen an den Kämpfen zwischen Sparta und [[Megalopoli]]s teilgenommen, die in einer Schlacht bei der Stadt [[Orneai]] ausgetragen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 39, 3 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
350 v. Chr. kam es zwischen den Phokern und Boiotern nur zu unbedeutenden kriegerischen Auseinandersetzungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 40, 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den nächsten beiden Jahren lieferten sich die beiden Kriegsparteien weitere Kämpfe mit wechselndem Erfolg. So verwüsteten die Boioter zunächst das Territorium von [[Hyampolis]], verloren dann aber ein Gefecht gegen die Phoker bei Koroneia. Die Phoker bemächtigten sich kurz darauf mehrerer boiotischen Städte, während die Boioter ihrerseits bei einem Einfall in Phokis Felder niederbrannten, jedoch auf dem Rückweg eine Niederlage erlitten.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 56, 1 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beendigung des Krieges durch das Eingreifen Philipps II. von Makedonien ===&lt;br /&gt;
347 v. Chr. wurde Phalaikos der Veruntreuung der Tempelschätze von [[Delphi]] beschuldigt und abgesetzt. Drei Generäle, Deinokrates, Kallias und Sophanes, nahmen nun seinen Platz ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 56, 3; Pausanias, &#039;&#039;Beschreibung Griechenlands&#039;&#039; 10, 2, 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Phoker die boiotischen Städte Orchomenos, Koroneia und [[Korsiai]] besetzt hielten und von dort aus das Umland verheerten, riefen die inzwischen ermatteten Thebaner, welche die erwähnten Städte nicht wiedererobern konnten, König Philipp II. zu Hilfe.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 58, 1 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanzielle Schwierigkeiten der Phoker, deren Gelder schon ziemlich erschöpft waren,&amp;lt;ref&amp;gt;Demosthenes, &#039;&#039;Orationes&#039;&#039; 3, 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Eingreifen Philipps brachten Phokis nun rasch zu Fall und beendeten dessen im Dritten Heiligen Krieg errungene Vormachtstellung in Mittelgriechenland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KlP|4|805||Phokis|[[Ernst Meyer (Historiker)|Ernst Meyer]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Endphase des Kriegs begann damit, dass Phalaikos Anfang 346 v. Chr. wieder das Oberkommando erhielt. Er torpedierte die Verbindungen, welche die Phoker mit Athen und Sparta angeknüpft hatten. So wies er den zu Hilfe ziehenden spartanischen König Archidamos III. ab, und auch die Athener versagten schließlich ihre Hilfe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aischines (Athen)|Aischines]], &#039;&#039;Orationes&#039;&#039; 2, 132 ff.; Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 59, 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Philipp II. erschien bei den [[Thermopylen]] und Phalaikos trat ihm mit 8000 Mann bei [[Nikaia (Lokris)|Nikaia]] entgegen. Da er aber die Überlegenheit der makedonischen Streitkräfte bemerkte, ließ Phalaikos sich auf keinen Kampf ein, sondern schloss mit Philipp einen Vertrag, aufgrund dessen er und seine Söldner freien Abzug erhielten. So wurde Philipp kampflos Herr über Phokis.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 59, 2 ff.; Demosthenes, &#039;&#039;Orationes&#039;&#039; 19, 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedensschluss ===&lt;br /&gt;
Der 346 v. Chr. hergestellte Frieden bedeutete zwar für Phokis zunächst nur, dass es einen kleinen Teil seines Territoriums an Theben abtreten musste,&amp;lt;ref&amp;gt;Demosthenes, &#039;&#039;Orationes&#039;&#039; 19, 141.&amp;lt;/ref&amp;gt; vielleicht auch die etwa 30 km östlich der Thermopylen gelegene Stadt [[Daphnus]] an Lokris zu retournieren hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RE-20-489&amp;quot;&amp;gt;{{RE|XX,1|474|496|Phokis|Friedrich Schober||hier: 489}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Philipp II. ordnete jedoch an, dass die Amphiktyonenversammlung das Urteil über die Phoker fällen solle. Die Amphiktyonen sahen in den Phokern Tempelräuber und stimmten für eine harte Strafe. So wurden die Phoker aus dem delphischen Tempel und dem Bund der Amphiktyonen ausgestoßen; die beiden Stimmen, die sie in letzterer Institution gehabt hatten, gingen an Philipp über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diodor-16-60-1&amp;quot;&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 60, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Städte von Phokis fielen der Zerstörung anheim, und ihre Mauern wurden niedergerissen. Nur Abai blieb verschont, da es keinen Anteil an der Tempelplünderung und am Krieg genommen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias, &#039;&#039;Beschreibung Griechenlands&#039;&#039; 10, 3, 1 f. (mit expliziter Nennung von 20 zerstörten Städten); Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 60, 2; Demosthenes, &#039;&#039;Orationes&#039;&#039; 19, 325.&amp;lt;/ref&amp;gt; Direkt am Tempelraub beteiligte Phoker und deren Bundesgenossen, die die Flucht ergriffen hatten, galten ab nun als verflucht und vogelfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diodor-16-60-1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge durften die Phoker nur noch in kleinen, maximal aus 50 Häusern bestehenden Orten wohnen und mussten ihre Waffen vernichten lassen. Auch ihr Besitz an Pferden sollte verkauft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 60, 2 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde ihnen auferlegt, an Delphi so lange Steuern zu zahlen, bis die aus dessen Tempel geraubten 10.000 [[Talent (Einheit)|Talente]] wieder ersetzt sein würden.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &#039;&#039;Bibliothḗkē historikḗ&#039;&#039; 16, 56, 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die aufzubringende Summe war in sechsmonatigen Raten zu 30 Talenten zu begleichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Einige Abrechnungen der von den Phokern zu leistenden Abgaben finden sich noch auf Inschriften, so z. B. [[Wilhelm Dittenberger]]: &#039;&#039;Sylloge inscriptionum Graecarum&#039;&#039;, 3. Auflage 1915-24, 230–235.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sympathisanten der Tyrannen begaben sich ins Exil nach Athen.&amp;lt;ref&amp;gt;Demosthenes, &#039;&#039;Orationes&#039;&#039; 5, 19 und 19, 80; Aischines, &#039;&#039;Orationes&#039;&#039; 2, 142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch blieben militärische Verbände Philipps II. und der Thebaner noch eine Weile als Besatzungsmacht in Phokis und verübten gelegentlich Plünderungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Demosthenes, &#039;&#039;Orationes&#039;&#039; 19, 65; 19, 81; 19, 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Friedensbedingungen und das damit einhergehende Ende des dritten Heiligen Krieges wurden im [[Friede des Philokrates|Philokratesfrieden]] besiegelt. Athen musste alle Expansionserfolge von Philipp anerkennen und verlor somit den Anspruch auch ihre ehemalige Polis [[Amphipolis]]. Außerdem legte Philipp den Athenern ein Defensivbündnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Unter anderem Demosthenes, &#039;&#039;Orationes&#039;&#039; 19, 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen des dritten Heiligen Krieges ==&lt;br /&gt;
Philipp II. vermochte durch seine Interaktion im dritten Heiligen Krieg seine Vormachtstellung in Nord- und Mittelgriechenland zu etablieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bengtson-67&amp;quot;&amp;gt;Hermann Bengtson, &#039;&#039;Philipp und Alexander der Große&#039;&#039;, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Image in der griechischen Staatenwelt verbesserte sich maßgeblich. Während Philipp vor dem Krieg als Barbar galt, änderte sich sein Selbstverständnis nach dem Philokratesfrieden. Da er die beiden Stimmen der aus dem Amphiktyonenrat ausgeschlossenen Phoker erhalten hatte, war er nun legitimes Mitglied dieses Gremiums.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bengtson-67&amp;quot; /&amp;gt; Er hatte ab diesen Zeitpunkt den Vorsitz der panhellenischen Spiele. Makedonier durften von nun an ebenfalls an den Spielen teilnehmen, was zuvor nicht möglich war, da sie nicht als vollwertige Griechen anerkannt wurden. Durch diese symbolischen Akte der Anerkennung schaffte es Philipp, mehr Verbündete auf seine Seite zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Zweiter Heiliger Krieg]] (448 v. Chr.)&lt;br /&gt;
* [[Vierter Heiliger Krieg]] (340–338 v. Chr.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Neben den einschlägigen allgemeinen Darstellungen zur Geschichte des antiken Griechenlands im 4. Jahrhundert (siehe [[Antikes Griechenland#Literatur|Literaturliste]]):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ian Worthington: &#039;&#039;Demosthenes of Athens and the Fall of Classical Greece.&#039;&#039; Oxford University Press, Oxford 2013.&lt;br /&gt;
* [[Iris Samotta]]: &#039;&#039;Demosthenes.&#039;&#039; Francke, Tübingen 2010.&lt;br /&gt;
* George L. Cawkwell: &#039;&#039;The peace of Philocrates again.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[The Classical Quarterly]].&#039;&#039; Band 28, 1978, S. 93–104.&lt;br /&gt;
* John R. Ellis: &#039;&#039;Philip and the Peace of Philocrates.&#039;&#039; In: W. Lindsay Adams, Eugene N. Borza (Hrsg.): &#039;&#039;Philip II, Alexander the Great and the Macedonian Heritage.&#039;&#039; University Press of America, Washington D.C. 1982, S. 43–59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heiliger Krieg 3}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriege des antiken Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Delphi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (griechische Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philipp II. (Makedonien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:346 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (4. Jahrhundert v. Chr.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Hellenismus)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=John_Hope,_4._Earl_of_Hopetoun&amp;diff=1161840</id>
		<title>John Hope, 4. Earl of Hopetoun</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:General Sir John Hope, 4th Earl of Hopetoun.png|mini|General John Hope, 4. Earl of Hopetoun]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;John Hope, 4. Earl of Hopetoun,&#039;&#039;&#039; (* [[17. August]] [[1765]] in [[South Queensferry]], [[Schottland]]; † [[27. August]] [[1823]] in [[Paris]]) war ein aus Schottland stammender britischer General der napoleonischen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hopes Lehrzeit ==&lt;br /&gt;
Hope war der Sohn von [[John Hope, 2. Earl of Hopetoun]], und dessen zweiter Ehefrau Jean Oliphant. Er trat am 28. Mai 1784 in die britische Armee ein und diente sich bis 1793 zum [[Oberstleutnant]] hoch. In dem beginnenden Krieg mit Frankreich organisierte er bis 1795 von [[Plymouth]] aus ein Regiment, das als Verstärkung der von Admiral [[Samuel Hood, 1. Viscount Hood]], eingesetzten Truppen diente. Im Sommer 1793 sammelte er erste Fronterfahrungen in [[Flandern]], als er den erfolglosen Kampf von [[Friedrich August, Herzog von York und Albany]], der unter dem Gesamtkommando des kaiserlichen Feldmarschalls Prinz [[Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld]] stand, beobachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampf um die Westindischen Inseln ==&lt;br /&gt;
Sein erster echter Einsatz fand auf einen Nebenkriegsschauplatz statt. Sein aus 600 unerfahrenen Männern bestehendes Regiment wurde zur Verstärkung nach [[Grenada]] geschickt. Dort breitete sich eine durch die Franzosen organisierte Rebellion aus. Ein Angriff auf St. Catherine schlug aufgrund unkoordinierten Vorgehens fehl, wodurch die Rebellion weiteren Auftrieb bekam. Hope infizierte sich an [[Gelbfieber]] und musste daher im April 1795 zurück nach Großbritannien. Im Oktober 1795 wurde für den Kampf um die Westindischen Inseln eine große Expedition von 18.000 Mann unter Sir [[Ralph Abercromby]] ausgerüstet, der auch Hope, inzwischen Adjutant-General, angehörte. Diese reiste aber zu spät ab. Widrige Winde hielten einen Großteil der Flotte auf, nur wenige Schiffe schafften es in der Winterzeit nach [[Barbados]]. Auf einem von ihnen war Hope. Er reorganisierte die verschiedenen Truppenteile, die nach und nach auf 6000 Mann anwuchsen. Richtige Aktivitäten konnten erst im April 1796, mit Eintreffen der Hauptflotte und des Oberkommandierenden Abercromby, beginnen. Hope führte nur bei der Landung auf [[St. Lucia]] ein Regiment. Ansonsten wurde er mit logistischen Aufgaben betraut. Neben St. Luica wurden [[St. Vincent]] und Grenada zurückerobert. Der größte Teil der Truppe wurde in der Folgezeit vom Gelbfieber dahingerafft. Hope blieb bis Januar 1797 auf Barbados, nahm an einer erfolglosen Kampagne zur Eroberung von [[Puerto Rico]] teil und kehrte dann im August zusammen mit Abercromby nach Großbritannien zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz in Irland ==&lt;br /&gt;
Abercromby wurde beauftragt, Irland zu befrieden. Hope, als Adjutant-General kam die Inspektion der dortigen britischen Außenposten zu. Im Sommer 1798 heiratete Hope in Schottland Elizabeth Hope-Vere († 20. März 1801), musste aber bald nach Irland zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Misslungene Operation in Holland ==&lt;br /&gt;
Inzwischen kam der Krieg der [[Erster Koalitionskrieg|ersten Koalition]] zu einem ungünstigen Ende. Großbritannien befürchtete eine Invasion der Franzosen. Bonaparte wandte sich aber Ägypten zu, woraufhin die zweite Koalition gebildet wurde, die seine Abwesenheit nutzen wollte. Im Herbst 1799 führte Großbritannien mit Hilfe der Russen eine überhastete Invasion in Holland, unter Abercromby und dann dem Duke of York, durch. Diese misslang nach anfänglichen Erfolgen und forderte rund 10.000 Opfer unter den Briten. Als Ursachen wurden neben dem schlecht organisierten Nachschub eine Nichtsolidarisierung der Holländer mit der Invasionstruppe ausgemacht. Hope nahm daran teil und wurde an einem Bein verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung der Mittelmeerarmee ==&lt;br /&gt;
Im Frühling 1800 drängten die Österreicher und Russen die Franzosen aus Italien raus. Großbritannien entschied sich, dieses Vorgehen durch eine Mittelmeerarmee zu unterstützen. Abercromby und mit ihm wiederum als Adjutant-General Hope sollten mit den Österreichern zusammenarbeiten. Neben Italien waren aber auch dem Stützpunkt [[Malta (Insel)|Malta]] und der französischen Armee in Ägypten Aufmerksamkeit zu schenken. Malta konnte befreit werden, aber durch die von den Österreichern verlorene [[Schlacht bei Marengo]], mit anschließendem Waffenstillstand, wurde die Operation in Italien sinnlos. Hope wurde beauftragt, die Österreicher von einem Aufheben des Waffenstillstandes zu überzeugen, was ihm aber nicht gelang. Währenddessen plante Abercromby, dem inzwischen 21.000 Mann zur Verfügung standen, [[Cádiz]] anzugreifen. Hope sollte sich mit ihm vereinigen, wurde aber aufgrund widriger Winde aufgehalten. Abercromby brach die schlecht vorbereitete Landung ab, als er merkte, dass die Marine nicht genügend kooperierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Feldzug in Ägypten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:General Hopes Unterschrift unter dem Friedensvertrag von Kairo vom 28. Juni 1801.png|miniatur|General Hopes Unterschrift unter dem Friedensvertrag von Kairo vom 28. Juni 1801]]&lt;br /&gt;
Erst im Oktober 1800 trafen Hope und Abercromby in [[Gibraltar]] zusammen. Die Franzosen sollten nun mit Unterstützung der Türken aus dem Nahen Osten gedrängt werden. Dazu wollten die Briten bei [[Alexandria]] landen. Diesmal wurde die Operation sorgfältig geplant, mit der Marine abgestimmt und durch Manöver trainiert. Außerdem wurden der Truppe nach den Überfahrten genügend Regenerationszeiten gelassen und ausreichend Nachschub organisiert. Hope war für die Koordination der Aufklärung, des Nachschubes und teilweise auch für die Trainingsmaßnahmen zuständig. Von Malta ging es ab dem 20. Dezember 1800 mit 14.500 Mann zunächst zur Marmaris-Bucht (nördlich von Rhodos in der Türkei bei [[Marmaris]]). Die Landung fand, um die Unterstützung der Türken nicht zu verlieren, da gerade [[Ramadan]] war, erst am 7. März 1801 in der [[Abukir]]-Bucht (zur Vorgeschichte siehe [[Seeschlacht bei Abukir]] und [[Schlacht von Abukir (1799)]]) statt, traf die Franzosen aber nicht unvorbereitet. Es kam zu Gefechten, aber trotz hoher Verluste der Franzosen konnten die [[Nikopolis (Ägypten)|Nicopolis-Höhen]] bei Alexandria nicht überwunden werden. Bei diesen Gefechten wurde Abercromby tödlich verwundet. Auch Hope erhielt eine schwere Verwundung an einer Hand. General [[John Hely-Hutchinson, 2. Earl of Donoughmore]], wurde der neue Oberkommandierende. Als am 25. März [[Muhammad Ali Pascha|Ali Pasha]] mit 4000 Türken eintraf, entschloss sich Hutchinson, erst die Stellungen im Delta einzunehmen und die Nicopolis-Höhen nur mit einer Belagerungstruppe zu bewachen. Die Positionen im Delta wurden nahezu ohne Kämpfe erobert, da sich die Franzosen zurückzogen. Da die Türken aus Syrien auf [[Kairo]] marschierten, sah sich Hutchinson genötigt, diese zu unterstützen, da davon auszugehen war, dass die Türken auf sich allein gestellt keine Chance hätten. Die Truppen vereinigten sich am 16. Juni 1801 bei Kairo und begannen mit der Belagerung. Hope war inzwischen auch wieder zu ihnen gestoßen. Kairo kapitulierte, zu der Bedingung, dass die ca. 14.000 Mann Besatzung auf Kosten der Briten mitsamt ihrer Ausrüstung nach Frankreich gebracht würden. Hope führte diese Kapitulationsverhandlungen. [[Jacques-François Menou]], der Befehlshaber in Alexandria war darüber sehr erbost, konnte aber, als die Briten Ende Juli, nachdem sowohl General [[David Baird (General)|Baird]] mit einer Truppe aus Indien, als auch weitere Verstärkung aus Großbritannien eingetroffen war, mit seinen 11.000 Mann auch nur kapitulieren, zumal die britische Marine französische Schiffe erfolgreich aufhielt und ein Großteil der Vorräte sich in Kairo befand. Auch diese Verhandlungen führte Hope und es wurden die gleichen Konditionen wie in Kairo vereinbart. Der Rücktransport der Franzosen und eines Großteils der Briten zog sich bis zum Ende des Jahres 1801 hin. Hope verblieb in Alexandria bis zum, am 25. März 1802 geschlossenen, Frieden mit Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Expedition nach Schweden ==&lt;br /&gt;
Im Mai 1803 brach der Krieg mit Frankreich wieder aus. Hope war bis 1808 in Camp Weeley nahe [[Colchester]] stationiert, wo er Truppen ausbildete. Im Februar 1803 heiratete er Louisa Dorothia Wedderburn, mit der er 12 Kinder hatte. Der [[Frieden von Tilsit]] im Juli 1807 ließ Großbritannien nur noch zwei Alliierte, nämlich Schweden und Portugal. Die Russen griffen im Februar 1808 die Schweden an und auch Dänemark erklärte, unter den Druck der Franzosen, den Schweden den Krieg. Die Briten schickten 10.000 Mann, unter dem Kommando von General [[John Moore (General)|John Moore]], zur Unterstützung. Hope, inzwischen [[Generalleutnant]], begleitete ihn. Allerdings konnten mit den Schweden keine Einigung erzielt werden, da diese die Versorgung der Truppen nur übernehmen wollte, wenn Dänemark angegriffen werden würde, was die Briten verweigerten. Infolgedessen verweigerte [[Gustav IV. Adolf (Schweden)|Gustav IV.]] sogar die Landung in [[Göteborg]]. Während Moore in [[Stockholm]] die Verhandlungen führte, war Hope für die Armee verantwortlich. Die erfolglosen Verhandlungen zogen sich bis Anfang Juli 1808 hin und die Flotte kehrte schließlich nach Portsmouth zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Einsatz in Portugal ==&lt;br /&gt;
Die Expedition nach Portugal, unter dem Oberkommando von Sir [[Hew Dalrymple]] begann Ende Juli 1808. General [[Arthur Wellesley, 1. Duke of Wellington|Artur Wellesley]] (Wellington) war bereits gelandet und Hope sowie Moore sollten ihn bei Lissabon unterstützten. Wellington schlug die Franzosen aber bereits und es wurde in der [[Konvention von Cintra]] wiederum ausgemacht, dass die Franzosen mit ihrer Ausrüstung nach Frankreich verbracht würden. Die Franzosen sollten Zug um Zug von den Briten ersetzt werden. Erst nach dem vollständigen Abzug der Franzosen, sollten die Stellungen an die Portugiesen übergeben werden, um Übergriffe zu vermeiden. Mit der Organisation wurde Hope beauftragt. Auch sollte er eine neue, den Briten wohlgesinnte, portugiesische Regierung einzusetzen. Als die Franzosen am 15. September 1808 die Kontrolle an die Briten übergaben und die portugiesische Regierungsbildung noch nicht abgeschlossen war, wurde Hope praktisch König von Portugal. Der Prozess war am 21. September 1808 abgeschlossen und Hope kehrte zu seiner Truppe zurück, um eine in dem südöstlich, an der spanischen Grenze, gelegenen [[Elvas]] stationierte französische Truppe zu evakuieren. Moore wurde mit den restlichen Truppen in den Nordosten nach [[Almeida (Portugal)|Almeida]] geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Katastrophe in Spanien ==&lt;br /&gt;
Schon während der britischen Erfolge in Portugal erhoben sich die Spanier gegen die Franzosen und die Briten unterstützen diese. Napoleon griff hier selbst ein. General Moore, jetzt der Oberkommandierende auf der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]] sollte daher in Spanien einmarschieren. Ein Teil der Truppe, mit dem größten Teil der Artillerie und Kavallerie, war unter Hope bei Elvas stationiert. Da Moore mit einem Angriff der Franzosen erst im Frühling rechnete und auf die Unterstützung der spanischen Armee baute, ließ er die Truppenteile, getrennt wie sie waren, losmarschieren. Sie sollten sich erst bei [[Salamanca]] vereinigen. Kurz darauf erhielt Moore die Nachricht, dass die Spanier am 9. November 1808 am [[Ebro]] geschlagen wurden und somit den Vormarsch nicht mehr decken konnten. Hope sollte seinen Marsch daher forcieren. Hope gelang es, die Franzosen nördlich von Madrid zu umgehen, weil Napoleon davon ausging, dass sich die Briten zurückzögen und sie daher nicht als Gefahr ansah. Moore plante dies ursprünglich, nach den raschen Erfolgen der Franzosen, auch, wurde aber davon überzeugt, dass es doch besser sei, Madrid zu unterstützen. Die Entscheidung kam zu spät; alle Pässe Richtung Madrid waren inzwischen von den Franzosen besetzt. Er wollte zur Entlastung ein Truppenkontingent unter [[Nicolas-Jean de Dieu Soult|Soult]], der zur Besetzung von [[León]] beordert war, angreifen. Entgegen den spanischen Zusagen fiel Madrid allerdings bereits am 4. Dezember 1808. Kleinere Scharmützel zeigte den Franzosen auf, dass die britische Armee sich nicht zurückzog und Napoleon marschierte ihnen entgegen. Als die Briten am 22. Dezember 1808 von [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] Kommen hörten, wurde der Angriff auf Soult bei [[Carrión (Spanien)|Carriòn]] abgebrochen und der Rückzug zur Küste nach [[A Coruña]] eingeleitet. Immerhin das Ziel, Napoleons Vormarsch Richtung Süden zu stoppen, wurde erreicht. Regen, Matsch, Kälte, fehlende Vorräte, Angriffe der Franzosen (Napoleon musste inzwischen nach Paris zurück und Soult leitete die Operation) und mangelnde Unterstützung durch die Spanier, die wegen des Rückzuges der Briten aufgebracht waren, erschwerten den Marsch. Ein Großteil der Pferde, viele Männer und die sie im Tross begleitenden Frauen und Kinder starben auf dem Marsch. Am 11. Januar 1809 wurde La Coruña, wo auch Vorräte lagerten, erreicht und es konnte eine effektive Verteidigung organisiert werden. Am 14. Januar lief die Flotte ein. Da nicht genug Platz war, wurde ein Teil der Kanonen zerstört und die Pferde sowie Maultiere auf den Klippen, so dass sie direkt in den Ozean fielen, erschossen. Hope war währenddessen für die linke Verteidigungsflanke bei [[Elvina]] verantwortlich. Als Soult am 16. Januar, durch sein Vorrücken, die [[Schlacht von La Coruña]] begann, wurde General Baird verwundet und General Moore getötet. Hope wurde Oberkommandierender. Der Angriff konnte abgewehrt werden. Hope entschied, noch in der Nacht die Truppen auf die Schiffe zu verladen. Die Verladung dauerte bis 3 Uhr nachmittags an. Den Franzosen gelang es noch drei Transporter mit Kanonen zu versenken und durch einen Sturm sanken auf der Heimfahrt noch einmal zwei Schiffe. Für Hopes Leistungen, so katastrophal der Feldzug auch endete, wurde ihm die Mitgliedschaft im [[Order of the Bath]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der misslungene Angriff auf Antwerpen ==&lt;br /&gt;
Großbritannien blieb immer noch die Übermacht zur See und eine Operationsbasis in Portugal. Nun sollte eine größere französische Schiffsproduktion nahe [[Antwerpen]] zerstört werden. Hierzu war aber erst eine Regeneration der Truppen nötig. Anderseits war es nötig die [[Fünfter Koalitionskrieg|fünfte Koalition]] zu unterstützen, die sich am 9. April 1809 formierte. Wellington wurde nach Portugal entsandt, um französische Truppen in Spanien zu binden (so z. B. die [[Schlacht von Talavera (1809)|Schlacht von Talavera]]). Die Österreicher schlugen unerwartet die Franzosen nahe Wien und Napoleon beorderte Truppen aus Holland heran. Hier sahen die Briten eine Möglichkeit, gegen Antwerpen vorzugehen, obwohl die Truppen immer noch nicht genügend vorbereitet waren. [[John Pitt, 2. Earl of Chatham]], kommandierte die Expedition, die beendet sein sollte, bevor Verstärkung einträfe. Zunächst mussten auf einigen an der [[Schelde]] gelegenen Inseln, wie [[Walcheren]], [[Zuid-Beveland]] und [[Cadzand]], die Forts erobert werden, damit die Marine ungehindert operieren konnte. Um den Überraschungseffekt nutzen und so eine längere Belagerung vermeiden zu können, sollten alle drei Inseln simultan angegriffen werden. [[Louis Bonaparte|König Louis]] war für die Verteidigung von Holland verantwortlich und erwartete einen solchen Angriff durchaus. Er konnte die Verteidigung teilweise ausbauen lassen, hatte aber bei weitem nicht genügend Truppen. Napoleon wollte seinen Kampf auf den Kontinent nicht gefährden, versprach aber sofort zu reagieren, falls die Briten aktiv werden würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nun Napoleon die Österreicher bei [[Schlacht bei Wagram|Wagram]] schlug, begannen die Briten die Operation am 28. Juli 1809. Die französischen Schiffe zogen sich flussabwärts in den Schutz dort gelegener Forts zurück. Die Landung auf Cadzand musste aufgrund widriger Winde verschoben werden und, als sie am 3. August beginnen konnte, war bereits zu viel Verstärkung eingetroffen. Dieser Operationsteil wurde daher abgebrochen. Die Landung auf Walcheren gelang, aber das Hauptfort Vlissingen hielt einer längeren Belagerung, auch aufgrund des Misserfolges auf Cadzand, stand. Hope war für die Landung auf Zuid-Beveland verantwortlich, stieß dabei aber auf keine Gegenwehr. Selbst das Fort Batz wurde, entgegen dem Befehl, vom französischen Kommandeur geräumt, obwohl es die Briten für längere Zeit aufgehalten hätte. Er hatte daher in der Folgezeit, in militärischer Hinsicht, wenig zu tun. Durch die Belagerung von Vlissingen verloren die Briten zu viel Zeit. Es kapitulierte zwar am 18. August, aber inzwischen war ein Angriff auf Antwerpen zu riskant. Zum einen waren die Franzosen mit rund 100.000 Mann, wenn auch kaum ausgebildet, deutlich in der Überzahl und zum anderen machte sich das [[Malaria|Sumpffieber]] breit, was im weiteren Verlauf rund 40 % der Truppen befiel und 4.000 Mann das Leben kostete. Die Operation wurde also abgebrochen, lediglich Vlissingen sollte als Verhandlungsobjekt besetzt bleiben. Da Hope sich in Zuid-Beveland am besten auskannte, wurde er beauftragt, den Rückzug zu decken. Hope kehrte am 10. September nach Großbritannien zurück. Nachdem die Fünfte Koalition durch den [[Friede von Schönbrunn]] am 14. Oktober 1809 endete, verließen die Briten auch den sinnlos gewordenen Posten Vlissingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberkommandierender in Irland ==&lt;br /&gt;
Wellington konnte inzwischen einige kleinere Erfolge in Spanien erringen. Hopes höherer Rang gegenüber Wellington verhinderte einen sofortigen Einsatz in Spanien, da man Wellington als Oberkommandierenden beibehalten wollte. Erst 1812 setzte man Hope wieder, als Oberkommandierenden von 18.000 Mann, in Irland ein. Diese Truppe war viel zu klein, um die Aufstände zu bekämpfen. Daher arbeitete er eng mit Sir [[Robert Peel]], dem Chefsekretär von Irland, zusammen, um eine örtliche Armee und Polizei aufzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampf auf französischem Boden ==&lt;br /&gt;
Inzwischen wurde Napoleon in Russland geschlagen und die [[Sechster Koalitionskrieg|sechste Koalition]] gebildet. Während der Hauptkampf sich auf die [[Völkerschlacht bei Leipzig|Schlacht bei Leipzig]] zuspitzte, wurde eine zweite Front in Spanien aufgebaut, die in Südfrankreich einfallen sollte. Unter dem Oberkommando von Wellington, an dem auch Spanier, Portugiesen und die [[King’s German Legion]] beteiligt waren, wurden die Franzosen immer weiter zurückgedrängt (siehe hierzu die [[Schlacht von Salamanca]] und die [[Schlacht von Vitoria]]). Am 31. August 1813 kapitulierte Fort [[Donostia-San Sebastián|San Sebastián]] im Nordosten von Spanien, der Weg nach Frankreich war offen. Inzwischen wurde Wellington zum Feldmarschall befördert und war damit nicht mehr rangniedriger als Hope. Wellington forderte ihn als Ersatz für Sir [[Thomas Graham, 1. Baron Lynedoch|Thomas Graham]], als Kommandeur des linken Flügels, an. Zusätzlich wurde Hope zum stellvertretenden Kommandierenden in Spanien ernannt. Er traf am 5. Oktober 1813 in San Sebastián ein. Wellington entschied sich zu einem Vorgehen an der Küste, da man damit die Marine zur Unterstützung hatte und außerdem nicht die Pyrenäen überqueren musste. Dies war auch dem dortigen verantwortlichen Franzosen, Marschall Soult, klar, der mit seinen wenigen Truppen (53.000 Mann) seine erste feste Verteidigungslinie am [[Bidasoa]] einrichtete. Die zweite Verteidigungslinie wurde an der [[Nivelle (Fluss)|Nivelle]] und die letzte sowie stärkste am [[Nive]]-[[Adour]] aufgebaut. Fort [[Bayonne]] war das Zentrum der Verteidigung. Den Rest der Gebiete musste Soult nahezu unverteidigt lassen, so dass die Alliierten, wenn sie diese Hürde überwanden, in Süd-Frankreich kaum auf Widerstand stoßen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überwindung der ersten Verteidigungslinie wurde für den 7. Oktober 1813 angesetzt. Da Hope gerade erst angekommen war, führte Graham noch den linken Flügel und Hope übernahm erst danach seinen Posten. Die Franzosen wurden überrascht und mussten sich auf die zweite Verteidigungslinie zurückziehen. Wellington wollte erst weiter vorrücken, nachdem Fort [[Pamplona]] gefallen war, da dort immerhin ein Drittel seiner Truppe gebunden war. Hope, nun verantwortlich, baute eine Verteidigungslinie, für den Fall eines Gegenangriffs, auf. Spanische Truppen begannen, die eroberten französischen Städte zu plündern, und Wellington musste einen Teil dieser Truppen auf spanisches Gebiet zurück verlegen. Hope war für die Durchführung verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. bis 19. Oktober 1813 gingen viele deutsche Staaten von Frankreich zu den Alliierten über. So auch deutsche Truppen, die unter dem Kommando Soults in Südfrankreich standen. Am 30. Oktober kapitulierte Pamplona. Soult hatte für die zweite Verteidigungslinie 66.000 Mann zur Verfügung und Wellington, einschließlich 22.000 Spaniern, 82.000 Mann. Hope sollte am 8. November 1813 mit 19.000 Mann einen Scheinangriff auf [[Saint-Jean-de-Luz]] durchführen, die Höhen bei [[Ciboure]] besetzten und den Nachschub für das Zentrum verhindern. Zu diesem Zweck bekam er zusätzliche Artillerie und Kavallerie zur Verfügung. Der Hauptangriff sollte bei [[Saint-Pée-sur-Nivelle]] stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Wetterlage musste der Angriff auf den 10. November 1813 verschoben werden. Hopes Angriff auf [[Urogne]] und dann Richtung Ciboure war ein Erfolg. Die Franzosen zogen Truppen und Kanonen vor Saint-Jean-de-Luz zusammen, um den Angriff aufzuhalten. Hope bereitete sich auf den Gegenangriff vor, es kam aber nur zu kleineren Gefechten. Auch die Marine beteiligte sich mit einigen Schiffen an dem Scheinangriff. Durch diese Truppenbindung hatte Wellington bei seinem Angriff eine dreifache Truppenüberlegenheit. Der Angriff auf Amotz verlief problemlos, und das dortige Ziel, die Sicherung der Brücke, wurde um 11 Uhr erreicht. Die Franzosen mussten sich, um in ihren Verteidigungsstellungen nicht eingeschlossen zu werden, zurückziehen. Am Abend hielten die Franzosen nur noch die Stellung bei Saint-Jean-de-Luz, welche sie aber in der Nacht räumten. Hope besetzte die Stadt am nächsten Morgen, ließ die dortige zerstörte Brücke notdürftig reparieren und rückte, bei schlechtem Wetter, Richtung Bayonne vor. Auch die rechte Flanke der Alliierten marschierte auf Bayonne. Hopes Front reichte bis [[Arcangues]]. Er selbst kehrte dann nach Saint-Jean-de-Luz zurück, um den Nachschub zu organisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust der Alliierten hielt sich zwar in Grenzen, aber auch die Franzosen hatten noch eine große Armee zur Verfügung und damit das Potential, einen Gegenangriff zu starten. Daher sollte die lokale Bevölkerung möglichst schonend behandelt werden, um Widerstandskämpfe gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die aus Hass bzw. durch Nahrungsmangel bedingten Plünderungen der spanischen und portugiesischen Truppen mussten also unterbunden werden. In dessen Folge ließ Wellington mehrere Soldaten hinrichten und zog die spanischen Truppen wiederum zurück. Dauerregen machte die Straßen unpassierbar. Die Alliierten richteten sich jetzt in Winterquartiere ein, während sie Verteidigungspositionen aufrechterhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wellington war mit [[Rowland Hill, 1. Viscount Hill|Hill]]s Position, auf dem rechten Flügel, am Nive nicht zufrieden. Sie war angreifbar. Wenn er [[Saint-Pierre-d’Irube|Saint-Pierre]] erobern könnte, müssten sich die Franzosen im Osten, da dann der Hauptversorgungsweg bedroht wäre, insgesamt weiter zurückziehen. Da sich das Wetter Anfang Dezember besserte, plante er einen Angriff für den 9. Dezember 1813. Wieder sollte Hope, mit 24.000 Mann, nahe Bayonne, einen massiven Scheinangriff führen, um dort möglichst viele Truppen zu binden. Hill und [[William Carr Beresford|Beresford]] sollten in der Nähe von [[Cambo-les-Bains|Cambo]] und [[Ustaritz]] den Fluss überqueren und dann zum Adour marschieren. Wenn Hope auf massiven Widerstand stieße bzw. die Mission im Osten abgeschlossen war, sollte er sich zurückziehen. Hope ließ die Truppen langsam vormarschieren, um den Franzosen die Möglichkeit zu geben, sich nach Bayonne zurückzuziehen. Der rechte Flügel stieß kaum auf Widerstand, und nachdem dessen Mission erreicht war, konnte sich Hope, bei allerdings schlechtem Wetter, zurückziehen. Soult wusste nun allerdings, dass die Alliierten durch den Nive in zwei Teile aufgeteilt waren, und entschied sich, Hopes Flügel am nächsten Tag mit seiner gesamten Truppe anzugreifen. Schlechtes Wetter und unübersichtliches Terrain behinderte allerdings den französischen Vormarsch stärker als die von Hope kommandierten überraschten Verteidiger. In den nächsten Tagen kam es in dem unübersichtlichen Terrain zu schweren Kämpfen, wobei ein französischer Erfolg gerade mal abgewandt werden konnte. Hope wurde dabei verwundet und musste später mehrfach behandelt werden. Auch liefen weitere deutsche Einheiten zu den Alliierten über. Beide Seiten verloren etwa 5000 Männer. Der Weg in die französische Ebene war für die Alliierten jetzt frei. Um weiteren Gegenangriffen besser begegnen zu können, wurde ein Flaggensystem entwickelt, das von erhöhten Positionen jeweils an andere Truppenteile weitergeleitet werden sollte. Ein Problempunkt für Wellington war, dass sich Hope persönlich immer wieder in Schussweite der Franzosen begab. Hope wurde für die mangelnde Vorbereitung auf den Gegenangriff später oft getadelt, aber auch für seine darauf durchgeführten Koordinationen und dafür, dass er alle seine aufgetragenen Aufgaben erfüllt hatte, gelobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hopes Männer gingen für den Rest des Jahres wieder in ihre Stellung, die sie vor der Schlacht eingenommen hatten. Für Soult verschlechterte sich die Lage noch weiter, da Napoleon, um die französische Grenze im Osten zu halten, 10.000 Mann abzog. Ein Versuch Napoleons, durch die [[Vertrag von Valençay|Vereinbarung von Valençay]], Spanien zum Abfall zu bewegen, scheiterte. Wellington erhielt neben Nachschub auch Gold, um seine Truppen zu bezahlen, wodurch er die Spanier, nachdem er sie mit Geld versorgt hatte und diese dadurch weniger zum Plündern neigten, wieder einsetzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wellington entschied sich nun, Bayonne mit 28.000 Mann durch Hope belagern zu lassen und drang mit dem Rest der Armee ab dem 15. Februar 1814 in Frankreich ein. Soult folgte diesem und ließ in Bayonne nur eine Besatzung zurück. Hope war durch seine Behandlung am Bein immer noch kaum in der Lage aufrecht zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bridge of Boats across the Adour.jpg|miniatur|&#039;&#039;Bridge of Boats across the Adour below Bayonne, 1823&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
Da der Adour zu breit war, sollte, westlich von Bayonne, mit Hilfe der Marine statt der üblichen Pontons eine Bootsbrücke gebaut werden, um den Nachschub, nicht nur für die Belagerung, sondern auch für Wellingtons Armee, zu sichern, bis die Festung gefallen war. Da der Pegel des Flusses im Laufe des Tages stark schwankte, war dies eine komplizierte Aufgabe. Vizeadmiral [[Vinicombe Penrose]] wurde beauftragt, Hope beim Brückenbau zu helfen. Die Vorarbeiten wurden im Fort [[Socoa]] bei Saint-Jean-de-Luz durchgeführt, und die Flotte startete am 22. Februar 1814 zu seinem Ziel auf dem Adour. Währenddessen sicherte Hope den Bauplatz, der durch französische Kanonenschiffe bedroht war. Außerdem ließ er schon einmal ein kleineres Truppenkontingent übersetzten, wobei er auf der ganzen Front Ablenkungsangriffe durchführen ließ. Der Brückenbau und die weiter flussaufwärts gelegene Absperrung zum Schutz vor französischen Schiffen, die zudem von Kanonenbooten gedeckt wurde, waren bis zum 26. Februar 1814 abgeschlossen. Die Franzosen konnten den Vormarsch nicht mehr stoppen, nutzten die Zeit aber, um ihre äußeren Verteidigungsstellungen zu verstärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen bereitete Wellington 130&amp;amp;nbsp;km entfernt bei [[Orthez]] eine Schlacht gegen Soult vor und zog Truppen von Hopes Kommando ab. Hope startete einen Angriff auf Bayonne am 27. Februar 1814 und engte dadurch den Belagerungsring ein. Dabei verlor er 500 Mann. Wellington gewann die [[Schlacht bei Orthez]] und drang weiter in Frankreich ein. Die Brücke wurde zu einem wichtigen Versorgungsweg für den Nachschub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hope ließ nun mit den Grabungsarbeiten um die Zitadelle anfangen. Die Franzosen störten diese zwar, warteten aber auf den richtigen Augenblick, nämlich möglichst spät, um mit einem größeren Ausfall die Bemühungen zu zerstören. Außerdem organisierte er den Nachschub, nicht nur für die Belagerung, sondern auch für Wellingtons Truppen. Die Marine hatte er dabei nur teilweise zur Hilfe, da der Adour nur zu bestimmten Zeiten sicher passierbar war. Hope wurde beordert, eine Kavallerieeinheit Richtung [[Bordeaux]] zu schicken, das als Zentrum der Royalisten galt, um zu überprüfen, ob sie auf Widerstand stoßen würden. Da dies nicht der Fall war, beorderte Wellington Marschall [[William Carr Beresford|Beresford]] mit seiner Truppe nach Bordeaux. Die Stadt kapitulierte kampflos am 12. März 1814. Am 6. April 1814 dankte Napoleon ab. Die Feindseligkeiten um Bayonne gingen aber weiter, da der dortige Kommandant den Nachrichten der Briten nicht glaubte und nur auf Instruktionen von Soult kapitulieren würde. Wellington vertrieb Soult am 10. April 1814 aus [[Toulouse]], als dort die Nachricht von der Abdankung ankam. Infolgedessen handelte er mit Soult einen Friedensvertrag aus. Währenddessen bereitete der französische Kommandant von Bayonne für den 14. April 1814 einen Ausfall mit 5.400 Mann und 20 Kanonenbooten vor. Obwohl ein Deserteur die Alliierten kurz vorher davon in Kenntnis gesetzt hatte, begannen Gegenmaßnahmen, da ihm teilweise kein Glauben geschenkt wurde, nur teilweise bzw. wurde die Nachricht nicht schnell genug an Hope weiter geleitet. Dessen Gegenmaßnahmen liefen gerade erst an, als die Franzosen, die inzwischen den fehlenden Mann bemerkt und daher den Angriff auf 3 Uhr morgens vorverlegt hatten, angriffen. Hope wurde bei dem Gefecht von den Franzosen gefangen genommen und verwundet. Eine Stunde nach dem Überraschungsangriff erholten sich die Alliierten und fingen, an die Franzosen zurückzudrängen. Um 8 Uhr hatten sich die Franzosen in die Zitadelle zurückgezogen. Ungefähr 150 Alliierte wurden dabei getötet, 450 verwundet und 200 gefangen genommen. Die Verluste der Franzosen waren in ähnlicher Höhe. Die Zerstörungen der Franzosen konnten innerhalb 24&amp;amp;nbsp;Stunden repariert werden. Dieses Gefecht ging als die letzte Auseinandersetzung des Krieges auf der Iberischen Halbinsel in die Geschichte ein. Erst am 22. April 1814 erreichte eine Nachricht von Soult die Garnison in Bayonne, woraufhin sich diese am 28. April 1814 ergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hopes weiteres Wirken und Tod ==&lt;br /&gt;
Damit endete auch Hopes aktive militärische Karriere. Er kehrte am 6. Juni 1814 nach Großbritannien zurück. Für seine Leistungen wurde ihm das Großkreuz des Bathordens verliehen und er wurde zum [[Baron Niddry]], of [[Niddry Castle]] in the [[West Lothian|County of Linlithgow]], ernannt. Von seinen Wunden erholte er sich nie mehr vollständig. Er setzte sich politisch in Schottland ein und wurde Direktor der [[Royal Bank of Scotland]]. Als sein Halbbruder 1817 verstarb, erbte er den Titel eines [[Earl of Hopetoun]]. Eine große Ehre war es für Hope, als [[Georg IV. (Vereinigtes Königreich)|George IV.]], bei seinem Besuch in Schottland 1822, den ersten Besuch eines britischen Königs seit 1652, auch zu einem Frühstück in Hopetouns Haus kam. 1823 unternahm er mit zweien seiner Söhne eine Reise nach Frankreich. Während Wellingtons Aufenthalt in Paris wurde er durch einen Sohn eines französischen Marschalls öffentlich beleidigt. Da Wellington sich, aufgrund seiner Position in der britischen Regierung, nicht selber duellieren konnte, hatte König Georg die Sache, während seines Aufenthaltes in Hopetoun, an Hope herangetragen. Hope duellierte sich nun in Paris und wurde dabei verwundet. Infolgedessen verschlimmerte sich ein schon bei der Überfahrt ausgebrochenes Fieber und er verstarb am 27. August 1823 in Paris. Er wurde am 1. Oktober 1823 auf seinem Anwesen beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1821 wurde er zum [[Fellow]] der [[Royal Society of Edinburgh]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.rse.org.uk/wp-content/uploads/2016/11/all_fellows.pdf| titel=Fellows Directory. Biographical Index: Former RSE Fellows 1783–2002| hrsg=Royal Society of Edinburgh| zugriff=2019-12-21| format=PDF-Datei| archiv-url=https://web.archive.org/web/20171025022455/http://www.rse.org.uk/wp-content/uploads/2016/11/all_fellows.pdf| archiv-datum=2017-10-25| offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul P. Reese: &#039;&#039;The life and career of general Sir John Hope.&#039;&#039; Dissertation. Florida State University, 2007.&lt;br /&gt;
* Zu Wellingtons Überwindung der Verteidigung an den [[Pyrenäen]]: John Murray: [http://www.napoleonic-literature.com/Book_31/Book31.htm &#039;&#039;Campaign of the Left Wing of the Allied Army, in The Western Pyrenees and South of France, in the Years 1813-14.&#039;&#039;] London 1823.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|John Hope, 4th Earl of Hopetoun|John Hope, 4. Earl of Hopetoun}}&lt;br /&gt;
* {{Hansard people|mr-john-hope-3|John Hope}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Baron Niddry]]|ZEIT=1814–1823|VORGÄNGER=&#039;&#039;Titel neu geschaffen&#039;&#039;|NACHFOLGER=[[John Hope, 5. Earl of Hopetoun|John Hope]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Earl of Hopetoun]]|ZEIT2=1817–1823|VORGÄNGER2=[[James Hope-Johnstone, 3. Earl of Hopetoun|James Hope-Johnstone]]|NACHFOLGER2=[[John Hope, 5. Earl of Hopetoun|John Hope]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hope, John, 04 Earl Of Hopetoun}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (British Army)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber in Irland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Earl of Hopetoun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baron Hopetoun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baron Niddry]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Hope|John, 04 Earl Of Hopetoun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des House of Lords]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knight Grand Cross des Order of the Bath]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society of Edinburgh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schotte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1765]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hope, John, 4. Earl of Hopetoun&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer General&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. August 1765&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[South Queensferry]] [[Schottland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. August 1823&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
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		<title>Samuel Parker (Bischof)</title>
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		<updated>2025-05-21T03:50:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Samuel Parker&#039;&#039;&#039; (* September [[1640]] in [[Northampton]]; † [[20. März]] [[1687]] in [[Oxford]]) war ein englischer Theologe und [[Bischof]] von Oxford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bis 1656 lebte Parker in seiner Heimatstadt, die als puritanische Hochburg galt. Im Alter von 16 Jahren wurde er am [[Wadham College]] in Oxford angenommen. Von 1660 bis 1667 studierte er am [[Trinity College (Oxford)|Trinity College]] in Oxford: Hier konvertierte er zur [[Church of England]], erreichte im Jahr 1663 den Grad eines &#039;&#039;Master of Arts&#039;&#039; und wurde 1664 ordiniert. In dieser Phase begann auch Parkers schriftstellerische Tätigkeit: Zwischen 1665 und 1667 erschienen drei philosophisch-theologische Werke, von denen er eines [[Gilbert Sheldon]], dem Erzbischof von [[Canterbury]], widmete. Von diesem wurde er 1667 zum Priester (&#039;&#039;rector&#039;&#039;) von Chartham ([[Kent]]) berufen. Parker bezog in verschiedenen Schriften Stellung gegen die Duldung der protestantischen Nonkonformisten. Diese öffentliche Debatte wurde vor allem in den Jahren 1667 bis 1673 geführt. 1670 wurde er Erzdiakon (&#039;&#039;archdeacon&#039;&#039;) von Canterbury. Hinzu kam 1671 die Tätigkeit als Priester (&#039;&#039;rector&#039;&#039;) von Ickham. Parkers rigorose Positionen provozierten einige scharf geführte Diskussionen: Gegen [[Andrew Marvell]] stritt Parker, indem er für staatliche Regulierungen im religiösen Bereich eintrat; mit dem katholischen Theologen [[Antoine Legrand]] entstand eine Debatte, da Parker die Philosophie [[René Descartes]]’, des [[Cartesianismus]] und der [[Epikur]]eer in der Streitschrift &#039;&#039;Disputationes de Deo et Providentia Divina&#039;&#039; (1678) scharf attackierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner Haltung in der sogenannten &#039;&#039;toleration controversy&#039;&#039; wurde Parker von [[Karl II. (England)|Charles II.]] nach London geholt. Seine Aufgabe dort konnte bisher nicht abschließend geklärt werden; es scheint jedoch möglich, dass er für Charles das Werk &#039;&#039;History of His Own Times&#039;&#039; verfasste, das jedoch erst 1727 publiziert wurde. König [[Jakob II. (England)|James II.]] berief Parker im Jahre 1686 zum Bischof von Oxford und ein Jahr später zum Leiter des [[Magdalen College]]. Oft wurde vermutet, dass Parker römisch-katholisch gewesen sei; dem Gerücht widersprach er jedoch stets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Tentamina Physico-Theologica de Deo&#039;&#039;. London: 1665.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;An Account of the Nature and Extent of the Divine Dominion &amp;amp; Goodnesse&#039;&#039;. Oxford: 1666.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;A Free and Impartial Censure of the Platonick Philosophie&#039;&#039;. Oxford: 1666.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;A Discourse of Ecclesiastical Politie&#039;&#039;. London: 1670.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;A Defence and Continuation of the Ecclesiastical Politie&#039;&#039;. London: 1671.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;A Discourse in Vindication of Bp Bramhall and the Clergy of the Church of England&#039;&#039;. London: 1673.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;A Reproof to the Rehearsal Transprosed&#039;&#039;. London: 1673.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Disputationes de Deo et Providentia Divina&#039;&#039;. London: 1678.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;A Demonstration of the Divine Authority of the Law of Nature and of the Christian Religion in Two Parts&#039;&#039;. London: 1681.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Case of the Church of England&#039;&#039;. London: 1681.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;An Account of the Government of the Christian Church for the First Six Hundred Years&#039;&#039;. London: 1683.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Religion and Loyalty&#039;&#039;. London: 1684.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Religion and Loyalty, the Second Part&#039;&#039;. London: 1685.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Reasons for Abrogating the Test Imposed upon All Members of Parliament&#039;&#039;. London: 1688.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;A Discourse Sent to the Late King James&#039;&#039;. London: 1690.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;History of His Own Times&#039;&#039;. London: 1727.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* William H. Hutton: &#039;&#039;The English Church from the Accession of Charles I to the Death of Queen Anne (1625–1714)&#039;&#039;. Macmillan, London 1903, 1934.&lt;br /&gt;
* Jason Jewell: &#039;&#039;Authory’s advocate: Samuel Parker, religion, and politics in restauration England&#039;&#039;. Diss., University of Florida 2004.&lt;br /&gt;
* Gordon J. Schochet: &#039;&#039;Between Lambeth and Leviathan: Samuel Parker on the Church of England and Political Order.&#039;&#039; In: Nicholas Phillipson and Quentin Skinner (Hrsgg.): &#039;&#039;Political Discourse in Early Modern Britain&#039;&#039;. Cambridge University Press, Cambridge 1993, ISBN 0-521-39242-X&lt;br /&gt;
* Ders.: &#039;&#039;Samuel Parker, Religious Diversity, and the Ideology of Persecution.&#039;&#039; In: Roger D. Lund (Hrsg.): &#039;&#039;The Margins of Orthodoxy: Heterodox Writing and Cultural Response, 1660-1750&#039;&#039;. Cambridge University Press, Cambridge 1995, ISBN 0-521-47177-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://etd.lib.fsu.edu/theses/available/etd-08172004-152522/unrestricted/JASONJEWELL-DISSERTATION.pdf |text=Dissertationsschrift von Jason Jewell über Samuel Parker (2004) |wayback=20120214190614}} (PDF-Datei; 1,80 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|  VORGÄNGER= [[John Fell (Bischof)|John Fell]]&lt;br /&gt;
|        AMT= [[Liste der Bischöfe von Oxford|Bischof von Oxford]]&lt;br /&gt;
|       ZEIT= 1686–1687&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER= [[Timothy Hall (Bischof)|Timothy Hall]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136537995|LCCN=n/82/225771|VIAF=79251518}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Parker, Samuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anglikanischer Theologe (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anglikanischer Bischof (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Oxford]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Latein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1640]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1687]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Parker, Samuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=englischer Theologe und Bischof von Oxford&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=September 1640&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Northampton]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. März 1687&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oxford]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pekar_(Gottheit)&amp;diff=505077</id>
		<title>Pekar (Gottheit)</title>
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		<updated>2025-05-21T03:47:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pekar&#039;&#039;&#039; ([[Umschrift nach Wylie|tib.]]: &#039;&#039;pe kar&#039;&#039;), auch &#039;&#039;Pehar&#039;&#039; genannt, ist eine Schutzgottheit der Lehren Buddhas ([[Dharmapala]]), die im Rahmen des [[tibetischer Buddhismus|Tibetischen Buddhismus]] und im [[Bön]] verehrt wird. Pekar wird sowohl als die &#039;&#039;Nechung-Gottheit&#039;&#039;, als auch als ein &#039;&#039;Trinle Gyalpo&#039;&#039; (tib.: &#039;&#039;phrin las rgyal po&#039;&#039;) gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verehrung Pekars geht auf das 9. Jahrhundert zurück, als Pekar, ursprünglich eine Gottheit der nichtbuddhistischen Meditationsschule von &#039;&#039;Bhata Hor&#039;&#039; (Mongolei), durch den großen tantrischen Meister [[Padmasambhava]] als Schützer der Lehren Buddhas unter Eid genommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pekar gilt auch als eine der Hauptgottheiten des [[Bön]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schützer des Klosters Samye ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Samye Tibet.jpg|mini|&#039;&#039;Samye-Ling&#039;&#039;, das älteste buddhistische Kloster Tibets]]&lt;br /&gt;
Nach der Überlieferung inthronisierte Padmasambhava Pekar als Hauptschützer von [[Samye]], dem ersten Kloster Tibets. Ein Tempel im Rahmen der Anlage Samyes ist daher unter dem Namen Pekar &#039;&#039;lha khang&#039;&#039; Pekar-Tempel bzw. &#039;&#039;pe kar gling&#039;&#039; bekannt. Pekar diente in seiner Funktion als Schützer Samyes 700 Jahre lang, bis er, einer Legende zufolge, zur Zeit des [[Ngawang Lobsang Gyatso|V.Dalai Lama]] nach &#039;&#039;Nechung&#039;&#039; (tib.: &#039;&#039;gnas chung&#039;&#039;), nahe dem [[Drepung]]-Kloster in Zentraltibet, wechselte. Nachfolger in der Aufgabe des Schützers von Samye wurde die Gottheit &#039;&#039;Tsiu Marpo&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://etd.lib.fsu.edu/theses/available/etd-04102006-150128/ |wayback=20060902132203 |text=etd.lib.fsu.edu: Christopher Paul Bell: Tsiu Marpo: The Career of a Tibetan Protector Deity}} [[Florida State University]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kloster Nechung und das Nechung-Orakel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 135-S-16-22-17, Tibetexpedition, Staatsorakel.jpg|mini|Das Nechung-Orakel; Lobsang Namgyal&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tibet.prm.ox.ac.uk/biography_197.html tibet.prm.ox.ac.uk: Lobsang Namgyal (tib.: &#039;&#039;blo bzang rnam rgyal&#039;&#039;)] [[Pitt Rivers Museum]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938]]&lt;br /&gt;
Der V. Dalai Lama ließ zu Ehren Pekars das [[Nechung-Kloster]] (tib.: &#039;&#039;gnas chung dgon&#039;&#039;) errichten. Seither ist Pekar in der [[Gelug]]-Schule des tibetischen Buddhismus einer der wichtigsten Schützer und wird auch als die Gottheit &#039;&#039;Nechung&#039;&#039; bezeichnet. Die Gottheit Pekar soll sich seit dieser Zeit regelmäßig eines Mediums bedienen, um u.&amp;amp;nbsp;a. auch wichtige Fragen des [[Tenzin Gyatso|Dalai Lama]] im Zusammenhang mit der [[Tibetische Exilregierung|tibetischen Exilregierung]] zu beantworten. Der als Medium dienende Mönch hat größtes Ansehen im Gelug-Orden. Aufgrund seiner häufigen, sehr kräftezehrenden Orakel-Trancen, hat er aber in aller Regel nur eine geringe Lebenserwartung. Das Nechung-[[Orakel]] ist heutzutage noch immer wichtigstes Staatsorakel (tib.: &#039;&#039;gnas chung chos rgyal&#039;&#039;) der tibetischen Exilregierung und des Dalai Lama. Es residiert mittlerweile im neuen [[Nechung-Kloster (Dharamsala)|Nechung-Kloster]] in [[Dharamsala]]. Seit 1987 ist [[Thupten Ngodup]] 14. das Staatsorakel; sein Vorgänger war Lobsang Jigmé.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die fünf Pekar-Gyalpos ==&lt;br /&gt;
Pekar ist die wichtigste Gottheit einer Gruppe von fünf Schützern. Zu dieser Gruppe gehören neben Pekar folgende Gottheiten:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gyabin&#039;&#039; (&#039;&#039;Gya Jin&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monbu Putra&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Shingyachen&#039;&#039; (&#039;&#039;Shing Cha Chen&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Drahla Kye Zhigbu&#039;&#039; (&#039;&#039;Dra Lha Kye Chigbu&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
Pekar selbst nimmt im [[Mandala]] dieser Gruppe Schützer aber nicht die zentrale Stellung ein, er ist den nördlichen Quartieren (siehe auch [[Dorje Drak]]) zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;deutsch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Yeshe Tsogyal]]: &#039;&#039;Der Lotosgeborene im Land des Schnees – Wie Padmasambhava den Buddhismus nach Tibet brachte&#039;&#039;. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-596-12975-3&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;englisch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Yeshe Tsogyal: &#039;&#039;The Life and Liberation of Padmasambhava&#039;&#039;. Dharma Publishing, Berkeley CA 1978, ISBN 0-913546-18-6&lt;br /&gt;
* [[René de Nebesky-Wojkowitz]]: &#039;&#039;Oracles and Demons of Tibet&#039;&#039;. Gordon Press, New York 1976, ISBN 0-87968-463-1 (Reprint of the ed. published by Mouton, &#039;s-Gravenhage 1956)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Nechung Oracle}}&lt;br /&gt;
* [https://www.himalayanart.org/items/283 himalayanart.org: Worldly Protector (Buddhist) - Pehar]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.tibet.com/buddhism/nechung_hh.html | wayback=20080801090449 | text=tibet.com: Nechung - The State Oracle of Tibet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dharmaschützer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tibetische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bön]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Goltermann&amp;diff=406414</id>
		<title>Georg Goltermann</title>
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		<updated>2025-05-21T03:45:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Georg Eduard Goltermann&#039;&#039;&#039; (* [[19. August]] [[1824]] in [[Hannover]]; † [[29. Dezember]] [[1898]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher [[Cellist]] und [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Goltermanns Vater war Organist,&amp;lt;ref&amp;gt;In der Sterbeurkunde Goltermanns wird der Beruf seines Vaters mit &#039;&#039;Kantor&#039;&#039; angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; und so wurde Georg schon früh an die Musik herangeführt. Als er Cello-Unterricht bei [[Joseph Menter]] in [[München]] nahm, erregte er bereits erste Aufmerksamkeit. Er komponierte Werke für Cello und führte sie in vielen europäischen Ländern auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 wurde er Musikdirektor in [[Würzburg]] und setzte dort seine Schwerpunkte als Dirigent und Komponist. Bereits 1853 nahm er das Angebot als stellvertretender Musikdirektor in Frankfurt am Main an und wurde dort 1874 [[Kapellmeister]] und Chordirektor am [[Frankfurter Stadttheater]]. Er wurde 1898 auf dem [[Frankfurter Hauptfriedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauptfriedhof-ffm-2007-georg-goltermann-0186.jpg|mini|Goltermanns Grab auf dem Frankfurter Hauptfriedhof]]&lt;br /&gt;
Goltermann komponierte drei Ouvertüren sowie mehrere Lieder und Orgelvorspiele. Bekannter ist er jedoch für sein Werk für Cello, bestehend aus acht Konzerten und mehreren Sonaten, Suiten und Duos. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden seine Werke hoch geschätzt. Andere Kompositionen, insbesondere der Salonmusik, verloren wegen ihrer Sentimentalität an Bedeutung, sind aber heute wegen ihrer Melodiosität und der verwendeten natürlichen Techniken aller Schwierigkeitsgrade als Übungsvorlagen beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cellokonzerte ===&lt;br /&gt;
* Konzert Nr. 1 in a-Moll ([[Opus_(Werk)|op.]] 14)&lt;br /&gt;
* Konzert Nr. 2 in d-Moll (op. 30)&lt;br /&gt;
* Konzert Nr. 3 in h-Moll (op. 51)&lt;br /&gt;
* Konzert Nr. 4 in G-Dur (op. 65)&lt;br /&gt;
* Konzert Nr. 5 in d-Moll (op. 76)&lt;br /&gt;
* Konzert Nr. 6 in D-Dur (op. 100)&lt;br /&gt;
* Konzert Nr. 7 in C-Dur (op. 103)&lt;br /&gt;
* Konzert Nr. 8 in A-Dur (op. 130)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Stücke für Cello und Orchester ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Romance&#039;&#039; in C-Dur (op. 22; 1856)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Romance und Tarantelle&#039;&#039; in a-Moll (op. 60; 1871)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ballade&#039;&#039; in G-Dur (op. 81; 1875)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Adagio&#039;&#039; (op. 83; 1877)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Elegie&#039;&#039; in c-Moll (op. 88; 1878)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Notturno&#039;&#039; in F-Dur (op. 108a; 1897)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchesterwerke ===&lt;br /&gt;
* Symphonie in A-Dur (op. 20; 1852)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Festspiel-Ouvertüre&#039;&#039; (op. 94; 1881)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompositionen, die auch häufiger aufgeführt werden (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* Drei charakteristische Stücke für Viola und Klavierbegleitung (op. 41)&lt;br /&gt;
* Ouvertüren für Violoncello (op. 43)&lt;br /&gt;
* Vier Solos für Violoncello und Klavierbegleitung (op. 49)&lt;br /&gt;
* Deux Morceaux de Salon für vier Violoncelli (op. 53)&lt;br /&gt;
* Zweite Sonatine für Piano und Violine (op. 61)&lt;br /&gt;
* Sechs Tonbilder für Violoncello und Pianoforte (op. 99)&lt;br /&gt;
* Quatre Morceaux de Salon für Violoncello und Klavierbegleitung (op. 102)&lt;br /&gt;
* Sonatine für Violoncello und Klavier in drei Sätzen (op. 114)&lt;br /&gt;
* Serenade (op. 119)&lt;br /&gt;
* Romance &amp;amp; Serenade (op. 199)&lt;br /&gt;
* Étude-caprice&lt;br /&gt;
* sowie 50 kleinere Stücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|49|448|449|Goltermann, Georg Eduard|Robert Eitner|ADB:Goltermann, Georg}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|625||Goltermann, Georg Eduard|Kurt Dorfmüller|102411034}}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Goltermann Georg Eduard&#039;&#039;. In: {{BibISBN|3782904443}} S. 271 &amp;lt;!--1994--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|102411034}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://etd.lib.fsu.edu/theses/available/etd-08262003-173701/ |text=The Virtuoso Cellist-Composers From Luigi Boccherini to David Popper: A Review of Their Lives and Works |wayback=20120610201238}} von Evgeni Dimitrov RAYCHEV, 26. August 2003 (bisher ausführlichster Lebenslauf und eine Auflistung von Goltermanns Werken, einschließlich einiger Beschreibungen der verwendeten Techniken für Cello)&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Goltermann, Georg}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=102411034|titel=Goltermann, Georg Eduard|datum=2023-04-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102411034|LCCN=n/84/152887|VIAF=7583766}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goltermann, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Cellist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1824]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goltermann, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Goltermann, Georg Eduard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Cellist und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. August 1824&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Dezember 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dragpa_Gyeltshen_(Zimkhang_Gongma)&amp;diff=1681057</id>
		<title>Dragpa Gyeltshen (Zimkhang Gongma)</title>
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		<updated>2025-05-21T03:34:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Trülku &#039;&#039;&#039;Dragpa Gyeltshen&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Trülku Drakpa Gyeltsen&#039;&#039;, &#039;&#039;Tulku Dragpa Gyaltsen&#039;&#039;, &#039;&#039;4. Zimkhang Gongma Dragpa Gyeltshen&#039;&#039;; [[Umschrift nach Wylie|tib.]]: &#039;&#039;sprul sku grags pa rgyal mtshan&#039;&#039;; * [[1619]] in [[Tölung]]; † [[1656]]) war ein [[Lama (Buddhismus)|Lama]] der [[Gelug]]-Tradition des [[Buddhismus in Tibet|tibetischen Buddhismus]] und Zeitgenosse des [[Ngawang Lobsang Gyatso|5. Dalai Lama]]. Er galt als 3. [[Tulku|Trülku]] des 15. [[Ganden Thripa]] [[Penchen Sönam Dragpa]], der vor seinem Tod 1554 die „Zimkhang Gongma“ (tib.: &#039;&#039;gzims khang gong ma&#039;&#039;) des Klosters [[Drepung]] gegründet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Über das Leben Trülku Dragpa Gyeltshens ist nicht viel bekannt. Er entstammte der &#039;&#039;Gekhasa&#039;&#039;-Familie und wurde neben &#039;&#039;Künga Nyingpo&#039;&#039; als einer der möglichen Anwärter für die Reinkarnation des [[Yonten Gyatso|4. Dalai Lama]] gesehen. Nachdem Künga Nyingpo 1622 als 5. Dalai Lama inthronisiert worden war und den Namen „Ngawang Lobsang Gyatsho“ erhalten hatte, wurde Dragpa Gyeltshen 1625 4. Trülku der Zimkhang Gongma. Den Namen „Dragpa Gyeltshen“ erhielt er von [[Panchen Lama|Penchen Lama]] [[Lobsang Chökyi Gyeltshen]], der auch sein Tutor wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trülku Dragpa Gyeltshen war ein sehr gelehriger Schüler und wurde in Tibet neben dem 5. Dalai Lama sehr bekannt. Beim großen Gebetsfest [[Mönlam]] von 1633 soll sein Thron direkt neben dem Thron des Dalai Lama gestanden haben. Auch zog er Pilger aus allen Teilen Tibets an, die eine Audienz bei ihm haben wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trülku Dragpa Gyeltshens Tod ===&lt;br /&gt;
Mehr als über Trülku Dragpa Gyeltshens Leben berichten unterschiedliche Quellen über seinen Tod. Die Quellen stimmen darin überein, dass seine Leiche 1656 mit einer [[Khata]] im Hals in seinem Quartier in der Zimkhang Gongma gefunden wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=etd.lib.fsu.edu: Tales of Intrigue from Tibet&#039;s Holy City |url=http://etd.lib.fsu.edu/theses/available/etd-04092007-003235/unrestricted/lgm_thesis.pdf |wayback=20120214190452}} (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB) S. 57&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Quellen stimmen nicht darin überein, wie es dazu gekommen war. Folgende Erklärungen werden vorgebracht:&lt;br /&gt;
#Trülku Dragpa Gyeltshen hatte prominente Kritiker und Gegner in der tibetischen Regierung, darunter den damaligen Desi &#039;&#039;[[Sönam Chöphel]]&#039;&#039; (tib.: &#039;&#039;sde srid bsod nams chos &#039;phel&#039;&#039;; 1595–1658). Der Konflikt sei so weit gegangen, dass nach einem Grund gesucht wurde Trülku Dragpa Gyeltshen umzubringen. Trülku Dragpa Gyeltshen habe davon gewusst, und, da es keine Anzeichen von Gewaltanwendung gegeben habe, habe er die Khata freiwillig geschluckt und sei daran erstickt. Somit habe er Selbstmord begangen, bevor er umgebracht werden konnte.&lt;br /&gt;
#Trülku Dragpa Gyeltshen sei von einer oder mehreren Person(en) dazu gezwungen worden die Khata zu schlucken. Somit wäre er ermordet worden.&lt;br /&gt;
#Anhänger des 5. Dalai Lama hätten Trülku Dragpa Gyeltshen dazu gebracht die Khata zu schlucken, nachdem er den 5. Dalai Lama in einer Debatte geschlagen und somit seine Überlegenheit demonstriert habe. Er habe nach der Debatte eine Khata vom 5. Dalai Lama bekommen, und es sei ebendiese Khata gewesen, die später in seinem Hals gefunden wurde und an der er erstickt sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Trülku Dragpa Gyeltshens wurde bei der Zimkhang Gongma eine [[Stupa]] für ihn errichtet. Diese Stupa und auch die Zimkhang Gongma wurden zerstört als Gerüchte aufgekommen waren, Trülku Dragpa Gyeltshen habe sich in einen &#039;&#039;zornvollen und rachsüchtigen Geist&#039;&#039; verwandelt. Um die negativen Folgen zu vermeiden, wurden die sterblichen Überreste Trülku Dragpa Gyeltshens in einen Fluss geworfen und es wurde auch nicht nach einer Reinkarnation gesucht. Trülku Dragpa Gyeltshen war somit der Letzte der Zimkhang Gongma-Trülkus. Der &#039;&#039;zornvolle und rachsüchtige Geist&#039;&#039; wurde in der Gelug-Tradition zukünftig mit &#039;&#039;Dölgyel&#039;&#039;/[[Dorje Shugden]] in Verbindung gebracht, bzw. damit gleichgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[[Florida State University]]: {{Webarchiv |url=http://etd.lib.fsu.edu/theses/available/etd-04092007-003235/unrestricted/lgm_thesis.pdf |text=Tales of Intrigue from Tibet&#039;s Holy City: The Historical Underpinnings of a Modern Buddhist Crisis |wayback=20120214190452}} Thesis by Lindsay G. McCune (pdf; 1,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-08-31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des tibetischen Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer eines ungeklärten Tötungsdelikts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tibeter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1619]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1656]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dragpa Gyeltshen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Drakpa Gyeltsen; Dragpa Gyaltsen&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=letzter der Zimkhang Gongma-Trülkus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1619&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tölung]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1656&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daniel_von_B%C3%BCren_der_%C3%84ltere&amp;diff=1743810</id>
		<title>Daniel von Büren der Ältere</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daniel_von_B%C3%BCren_der_%C3%84ltere&amp;diff=1743810"/>
		<updated>2025-05-21T02:13:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:EgestorffStiftung-Gutshaus WappenBuren.jpg|miniatur|Wappen der Familie von Büren am Eingang zur [[Egestorff-Stiftung]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Daniel von Büren der Ältere&#039;&#039;&#039; (* [[15. Jahrhundert]] in [[Bremen]]; † [[4. April]] [[1541]]&amp;amp;thinsp;&amp;lt;ref name=f1&amp;gt;[[Deutsches Geschlechterbuch]] {{Webarchiv|url=http://www.starkeverlag.de/shopfactory/de/dept_39.html |wayback=20100127183317 |text=Band 190, 6. Ostfriesisches Geschlechterbuch}} auf Seite 277 Nr. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bremen) war [[Bremer Rat|Ratsherr]] und [[Bremer Bürgermeister|Bürgermeister von Bremen]] Ende des 15. und Anfang des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Büren, dessen Geburtsdatum nicht überliefert ist, war ein Sohn des [[Elterleute in Bremen|Eltermanns]] Hermann von Büren und von Gretje Brand, einer Tochter des Ratsherrn Daniel Brands des Älteren.&amp;lt;ref name=f1/&amp;gt; Daniel von Bürens Urgroßvater Rudolf (bzw. &#039;&#039;Rulf&#039;&#039;) von Büren&amp;amp;nbsp;– der aus einer alten [[Holstein|holsteinischen]] Adelsfamilie stammte&amp;amp;nbsp;– war 1325 nach Bremen eingewandert, wo sein Bruder Abt des [[St.-Paul-Kloster (Bremen)|St.-Paul-Klosters]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Büren studierte an der [[Universität Rostock]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu den Eintrag der [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/100015387 Immatrikulation von Daniel von Büren] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=f1/&amp;gt; Am 4. Dezember 1486 wurde er in den [[Bremer Rat]] und 1500 zum Bürgermeister gewählt, ein Amt, das er 38 Jahre lang innehatte. 1503 widersetzte er sich dem [[Ablass|Ablasshandel]], den [[Raimund Peraudi|Kardinal Raimund Peraudi]] im Auftrag des Papstes in der Stadt durchführte, und erreichte, dass ein Teil der knapp 7000 Gulden, die dieser eingesammelt hatte, in Bremen verblieb. Er war 1506 und 1507 Ratssendebote zum [[Hansetag]] in Lübeck. Auf dem Hansetag zu Bremen 1514 wurde er nach Ablauf des Kaiserlichen Friedens zwischen den Holländern und den [[Wendischer Städtebund|wendischen Städten]] bei der Unterhandlung von beiden Seiten als wortführender Schiedsmann anerkannt.&amp;lt;ref name=f1/&amp;gt; Unter seiner Amtsführung verstärkte Bremen zwischen 1512 und 1514 die [[Bremer Stadtbefestigung#Ausbau des Befestigungssystems|Befestigungsanlagen der Stadt]] massiv, eine Maßnahme, die sich 1547&amp;amp;nbsp;– im [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]]&amp;amp;nbsp;– bei der zweifachen vergeblichen Belagerung Bremens durch kaiserliche Truppen als sehr wertvoll erwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1522 erteilte von Büren seine Zustimmung dazu, dass der Reformator [[Heinrich von Zütphen]] an der [[St. Ansgarii (Bremen)|St.-Ansgarii-Kirche]] predigen konnte, was Bremen in Konflikt mit der katholischen Kirche und dem [[Karl V. (HRR)|Kaiser]] brachte. Im Zuge der Auseinandersetzungen mit dem reformationsfeindlichen [[Christoph von Braunschweig-Wolfenbüttel|Erzbischof Christoph]] ließ der Rat 1523 das St.-Paul-Kloster vor dem Ostertor abreißen, da dieses nahe der Stadtmauer auf einer Düne lag und möglichen Angreifern als befestigter Stützpunkt hätte dienen können. Auf dem Hansetag 1530 trug er den Zwist mit Hamburg wegen der Kornfahrt auf der Elbe vor: Bremen müsse nun sein Recht vor dem Kaiser suchen.&amp;lt;ref name=f1/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1530 bis 1532 fanden in Bremen die als &#039;&#039;[[Aufstand der 104 Männer]]&#039;&#039; bezeichneten Unruhen der Unterschichten statt. Anfang 1532 musste der Rat den bisherigen &#039;&#039;Bürgerweideausschuss&#039;&#039; von 40 auf 104 gewählte Männer, jeweils 26 Vertreter aus jedem der vier Kirchspiele, erweitern. Nach der besiegelten Urkunde von 1532 durfte dieses Gremium in fast allen städtischen Angelegenheiten mitreden; eine erste Bürgerschaft war entstanden. Nach heftigem Streit und Entmachtung der Kaufleute mussten von Büren, ein Teil des Rates und einige reiche Bürger nach [[Bad Bederkesa|Bederkesa]] fliehen. Nach Beendigung der Macht der 104 Männer durch Truppen des Rats und der Wiedereinsetzung des alten Rates, verabschiedete der Rat 1534 mit der [[Neue Eintracht|Neuen Eintracht]] eine restriktive Staatsverfassung auf der Basis des [[Bremer Stadtrecht]]s von 1433, welche die Position des Rates sogar stärkte. Trotz einer [[Amnestie]], die von Büren vor und nach der Rückkehr gewährte, wurde der Sprecher des Ausschusses der 104 Männer, der Goldschmied Johann Dove, unter fadenscheinigen Gründen verurteilt und hingerichtet. Auch andere Mitglieder der 104 wurden hingerichtet und 22 Mitglieder der 104 konnten fliehen und verloren ihr Vermögen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Büren verfasste über mehrere Jahrzehnte hinweg sein sogenanntes &#039;&#039;Denkbuch&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Denkelbuch&#039;&#039;), das in Form einer Chronik bremische Ereignisse, Denkwürdigkeiten und Bräuche schildert. Erhalten sind die Aufzeichnungen aus den Jahren 1490 bis 1525 (mit einer Lücke zwischen 1510 und 1521), also nicht bis zum Ende seiner Amtszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel von Büren war viermal verheiratet und hatte vier Söhne und sieben Töchter. Sein Sohn [[Daniel von Büren der Jüngere]] wurde ebenfalls Bürgermeister und gilt als der bedeutendste Bremer Staatsmann des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Daniel-von-Büren-Straße]] wurde nach ihnen benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bremer Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adolf E. Hofmeister und Jan van de Kamp (Bearbeiter): &#039;&#039;Denkbuch des Bremer Bürgermeisters Daniel von Büren des Älteren 1490-1525.&#039;&#039; Bremen: Edition Falkenberg, 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &#039;&#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&#039;&#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* Arnold Gerhard Deneken: &#039;&#039;Die Bremischen Bürgermeister Daniel von Büren der ältere und Daniel von Büren der jüngere.&#039;&#039; Verlag Johann Georg Heyse, Bremen 1836.&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|742||Büren, Daniel der Ältere|Friedrich Prüser|135656591}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=zvI5AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA11 Arnold Gerhard Deneken: &#039;&#039;Die Bremischen Bürgermeister Daniel von Büren der ältere und Daniel von Büren der jüngere.&#039;&#039;] (bei Google Books)&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |url=https://netfiles.uiuc.edu/asalzman/www/Wilken_Bokker/buren.html#dvb |text=Genealogische Daten zur Familie von Büren |date=2015-10}} (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135656591|VIAF=6155656}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buren, Daniel von der Altere}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ratsherr (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Osterholz, Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1541]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Büren, Daniel von der Ältere&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bürgermeister von Bremen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 1486&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 1541&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Everway&amp;diff=485096</id>
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		<updated>2025-05-21T02:02:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Rollenspiel&lt;br /&gt;
|Titel                    =Everway&lt;br /&gt;
|Untertitel               = (zunächst): &#039;&#039;Visionary Roleplaying&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;(später): &#039;&#039;Epic Roleplaying of Myth and Legend&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Originaltitel            =&lt;br /&gt;
|Bild                     =&lt;br /&gt;
|Bildunterschrift         = &lt;br /&gt;
|Designer                 = [[Jonathan Tweet]]&lt;br /&gt;
|Originalverlag           = [[Wizards of the Coast]],&amp;lt;br&amp;gt;[[Rubicon Games]],&amp;lt;br&amp;gt;[[Gaslight Press]]&lt;br /&gt;
|Originalveröffentlichung = 1995&lt;br /&gt;
|Originalsprache          = Englisch&lt;br /&gt;
|Deutscher Verlag         =&lt;br /&gt;
|Deutsche Veröffentlichung=&lt;br /&gt;
|Genre                    = [[Fantasy]]&lt;br /&gt;
|Spielwelt                =&lt;br /&gt;
|Basissystem              =&lt;br /&gt;
|Aufstieg                 =&lt;br /&gt;
|Würfel                   = keine (Karten)&lt;br /&gt;
|Fußnoten                 =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Everway&#039;&#039;&#039; ist ein [[Pen-&amp;amp;-Paper-Rollenspiel]], welches seit 1995 von verschiedenen Firmen herausgegeben und weiterentwickelt wird. Das Spiel war kommerziell nie erfolgreich und hat nie eine größere Verbreitung gefunden, jedoch ist es stilistisch bemerkenswert, da es zum Teil seltene Konzepte verwendet und auch einige Neuerungen einführte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Everway wurde 1995/1996 unter der inzwischen eingestellten Alter Ego-Marke von [[Wizards of the Coast]] veröffentlicht. Die Vermarktung erfolgte zunächst mit dem Untertitel &amp;quot;Visionary Roleplaying&amp;quot;, später unter &amp;quot;Epic Roleplaying of Myth and Legend&amp;quot;. Der Hauptentwickler war [[Jonathan Tweet]]. Das Spiel wurde später von Wizards of the Coast eingestellt und von [[Rubicon Games]] übernommen, die mehrere Erweiterungen veröffentlicht haben. Im Februar 2001 wurde Everway abermals an [[Gaslight Press]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielwelt ==&lt;br /&gt;
Das Spiel ist in einem Multiversum von [[Fantasy]]-Welten angesiedelt. Die Welten, Kulturen und Völker sind neben historischen Vorlagen stark von [[Mythos|Mythen]], [[Legende]]n geprägt, wobei ein wichtiges Designmerkmal ist, dass – im Gegensatz zu vielen anderen Rollenspielen – die europäischen Kulturen keine dominante Rolle spielen. Ungewöhnlich ist weiter, dass im Spiel verschiedene [[Polytheismus|polytheistische]] [[Religion]]en des [[Altertum]]s verwendet werden, anstatt dass Religionen – wie sonst üblich – erfunden wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelsystem ==&lt;br /&gt;
Das Regelwerk ist bewusst einfach gehalten und orientiert sich an den [[Vier-Elemente-Lehre|klassischen Elementen]]. Es werden keine Würfel verwendet – stattdessen gibt es als Zufallselement ein Kartenspiel mit 36 Karten, welches offenbar durch das [[Tarot]] inspiriert wurde. Die Charaktererschaffung stützt sich auf sogenannte „Vision Cards“ – Karten mit Fantasy-Motiven. Die Verwendung von visuellem Material bzw. Karten ist eines der Konzepte von Everway und hängt vermutlich mit dem Schwerpunkt von Wizards of the Coast im Vertrieb von Karten zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Auskommentiert, da bibliographische Daten ungenügend sind (Zumindest der Verlag sollte ergänzt werden).&lt;br /&gt;
== Quellenbücher und Ergänzungen == &lt;br /&gt;
* Spherewalker Sourcebook (1996)&lt;br /&gt;
* Companion Collector Cards (1996)&lt;br /&gt;
* Spherewalker Source Cards (1996)&lt;br /&gt;
* Hero Sheets (1997)&lt;br /&gt;
* Realm of the Sun Book 1: Bright Fires (1998)&lt;br /&gt;
* Realm of the Sun Book 2: Heart of Stone (1998)&lt;br /&gt;
* Waves of Time (1999)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.gaslightpress.com/Everway/default.asp |titel=Everway-Webseite von Gaslight Press |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150209175459/http://gaslightpress.com/Everway/default.asp |archiv-datum=2015-02-09 |zugriff=2018-09-27 |abruf-verborgen=ja |sprache=en}}&lt;br /&gt;
* [http://www.runester.com/cgi/Wala/wala.pl?HomePage Everway Wiki] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://netfiles.uiuc.edu/rwb/www/gaming/everweb/ |text=Everweb |wayback=20110722061426}} (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pen-&amp;amp;-Paper-Rollenspiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Endogene_Wachstumstheorie&amp;diff=369050</id>
		<title>Endogene Wachstumstheorie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Endogene_Wachstumstheorie&amp;diff=369050"/>
		<updated>2025-05-21T01:56:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;endogene Wachstumstheorie&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Theorie des endogenen Wachstums&#039;&#039;&#039;, oder &#039;&#039;&#039;neue Wachstumstheorie&#039;&#039;&#039; ist eine [[Makroökonomie|makroökonomische]] Theorie, die erklärt, wie [[technischer Fortschritt]] im Rahmen wirtschaftlichen Aktivitäten entsteht und wie dieser Fortschritt ein langfristiges [[Wirtschaftswachstum]] hervorruft. Die endogene Wachstumstheorie wurde in den 1980er Jahren als Kritik und Antwort auf [[Neoklassische Theorie|neoklassische]] Wachstumsmodelle entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den neoklassischen Wachstumsmodellen ist das Langzeitwachstum [[Exogene und endogene Variable|exogen]] bestimmt, d.&amp;amp;nbsp;h. die bestimmenden Faktoren, wie die Wachstumsrate des technischen Fortschritts sowie die Zunahme der [[Arbeit (Philosophie)#Spätes 20. und 21. Jahrhundert|Arbeit]] ([[Humankapital]]) liegen außerhalb dieser Modelle. Diese Faktoren, so die Kritik der endogenen Wachstumstheorie, erklären aber nicht den Ursprung des Wachstums und sind somit nur eingeschränkt hilfreich. Die endogene Wachstumstheorie hingegen versucht diese Defizite zu überwinden, indem sie das Wachstum [[Exogene und endogene Variable|endogen]], also aus dem Modell heraus, zu erklären versucht. Als ein einfacher Vorläufer einer endogenen Erklärung des Wachstums bzw. des technischen Fortschritts kann die [[Technische Fortschrittsfunktion]] von [[Nicholas Kaldor]] angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen endogenen Wachstumstheorien sehen die Hauptbedeutung im Bereich der Forschung und Entwicklung, d.&amp;amp;nbsp;h. in der „Produktion“ neuer Technologien und dem dazu eingesetzten Humankapital. Die Unternehmen und Erfinder sind angehalten, technischen Fortschritt zu generieren, um einen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern zu haben, indem sie ihre [[Produktivität]] erhöhen. Teile dieses innovativen Wissens werden von anderen Wirtschaftsakteuren übernommen, was wiederum deren Fähigkeit zur [[Innovation]] steigert. Der Wachstumsprozess steigert sich durch diesen Mechanismus. Im Gegensatz zu den neoklassischen (oder keynesianischen) Wachstumstheorien fällt also technischer Fortschritt nicht kostenlos „wie [[Manna (Bibel)|Manna]]“ vom Himmel, sondern muss produziert werden. Technischer Fortschritt kostet etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Wirtschaft hängt in solchen Modellen davon ab, wie teuer Innovationen sind, wie rasch „Nachahmer“ Innovationen übernehmen können und wie wiederum sich die Innovatoren, die Neuerer, sich gegen allzu rasche Nachahmung schützen können. Von daher sind es nicht nur Wachstumsmodelle, sondern sie können auch zur Erklärung von [[Konjunktur]]-Schwankungen herangezogen werden. Schließlich können die Modelle auch erklären, weshalb bestimmte Länder dauerhaft in Führung liegen, allerdings hängt dies von den Annahmen über die „[[Variable (Mathematik)|Parameter]]“ ab, also wie schwierig oder einfach Innovation und [[Imitatio]]n sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Modellentwicklungen zur endogenen Wachstumstheorie ist dabei zwangsweise ein zentraler Baustein der Neoklassik aufzugeben: die abnehmende [[Grenzproduktivität]] der [[Produktionsfaktor]]en. Andernfalls könnte der Wachstumsprozess nicht fortdauern und externe Einflüsse müssten diesen immer wieder anregen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Modelle sollten erläutert und sortiert werden. Neue Annahmen und Methoden der EWT müssen beschrieben und Kritik zusammengefasst werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend der jeweiligen Modellierung der Annahmen können die Modelle in zwei Kategorien eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Erste erklärt das Wachstum mittels eines &#039;&#039;variablen Technologieparameters&#039;&#039;, den es zu erarbeiten gilt. Hierzu gehört das [[Romer-Modell]] (oder [[Jones-Modell]]) und das [[Aghion-Howitt-Modell]]. &lt;br /&gt;
* Die zweite Modellgruppe ([[AK-Modell]], [[Uzawa-Lucas-Modell]] und [[Spillover Modelle]]) begründet das Wirtschaftswachstum trotz &#039;&#039;konstanter Technologie&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lutz Arnold: &#039;&#039;Wachstumstheorie&#039;&#039;. Verlag Vahlen, München 1997, ISBN 3-8006-2242-4&lt;br /&gt;
* Michael-Frenkel und [[Hans-Rimbert Hemmer]]: &#039;&#039;Grundlagen der Wachstumstheorie&#039;&#039;. Verlag Vahlen, München 2001, ISBN 3-8006-2396-X&lt;br /&gt;
* [[Paul Romer|Paul M. Romer]]: &#039;&#039;Endogenous Technological Change&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Journal of Political Economy&#039;&#039;. Band 98, Oktober 1990&lt;br /&gt;
* [[Philippe Aghion]] und Peter Howitt: &#039;&#039;Endogenous Growth Theory&#039;&#039;. MIT Press, 1997.&lt;br /&gt;
* Stephen Parente: {{Webarchiv |url=https://netfiles.uiuc.edu/parente/The%20Failure%20of%20Endogenous%20Growth.pdf |text=&#039;&#039;The Failure of Endogenous Growth&#039;&#039; |wayback=20110808072220}}. In: &#039;&#039;Knowledge Technology &amp;amp; Policy&#039;&#039;. Band XIII, Nr. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wachstumstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=ECURIE&amp;diff=1355484</id>
		<title>ECURIE</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=ECURIE&amp;diff=1355484"/>
		<updated>2025-05-21T01:24:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;System der Europäischen Gemeinschaft für den Informationsaustausch in radiologischen Notsituationen&#039;&#039;&#039;, kurz &#039;&#039;&#039;ECURIE&#039;&#039;&#039; ({{enS|European Community Urgent Radiological Information Exchange}}), ist ein System der [[Europäische Union|Europäischen Union]] zum beschleunigten Informationsaustausch im Fall einer [[Nukleartechnik|nukleartechnischen]] [[Katastrophenfall|Notstandssituation]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{CELEX|31987D0600|87/600/Euratom: Entscheidung des Rates vom 14. Dezember 1987 über Gemeinschaftsvereinbarungen für den beschleunigten Informationsaustausch im Fall einer radiologischen Notstandssituation}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das System wurde in den Jahren 1986/87 als direkte Reaktion auf den [[Störfall]] im [[Kernkraftwerk Tschernobyl]] beschlossen und in Betrieb genommen. Neben den Mitgliedstaaten der Europäischen Union nimmt auch die [[Schweiz]] an dem Informationssystem teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://rem.jrc.ec.europa.eu/RemWeb/activities/Ecurie.aspx |wayback=20161104010357 |text=Ecurie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschließt ein teilnehmender Staat im Falle eines nuklearen Notfalls umfassende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung, so ist er nach diesem System verpflichtet, die [[Europäische Kommission|Kommission]] und die Mitgliedstaaten, die betroffen sind oder sein könnten, zu unterrichten und ihnen Informationen zu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es müssen Angaben über die Art, den Zeitpunkt, den Ort des oder der Ereignisse sowie die betroffene Anlage (gemeint sind z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kernkraftwerk]]e) oder Tätigkeit, die Ursache sowie geplante oder bereits eingeleitete Schutzmaßnahmen gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Eingang dieser Informationen müssen die Mitgliedstaaten die Kommission über die ergriffenen oder geplanten Maßnahmen und die ausgesprochenen Empfehlungen und – in angemessenen Zeitabständen – über die gemessenen [[Radioaktivität]]swerte in Nahrungs- und Futtermitteln, im Trinkwasser und in der [[Umwelt]] unterrichten. Die Kommission leitet diese Informationen und die Informationen, die sie von Drittstaaten erhält, an die zuständigen Behörden der übrigen Mitgliedstaaten weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Informationen aus dem ECURIE-System können ohne Einschränkung verwendet werden, es sei denn, sie werden von dem Mitgliedstaat, der die Angaben gemacht hat, als vertraulich bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivierung ist auch unabhängig von [[bilateral]]en Informationsverträgen, die oft nur Nachbarstaaten untereinander abschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierungen ==&lt;br /&gt;
Die erste Aktivierung erfolgte nach einem Zwischenfall im Kühlsystem des slowenischen [[Kernkraftwerk Krško|Kernkraftwerks Krško]] am 4. Juni 2008.&amp;lt;ref&amp;gt;n-tv.de: {{Webarchiv|url=http://www.n-tv.de/Zwischenfall_im_Atomreaktor_Offenbar_Entwarnung/040620085719/974658.html |wayback=20080606170322 |text=Zwischenfall im Atomreaktor}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Tage nach einem Störfall in einem belgischen Atomforschungsinstitut in [[Fleurus]] ist in der Nacht von 28. auf 29. August 2008 europaweiter Alarm (Stufe drei auf der siebenteiligen [[Internationale Bewertungsskala für nukleare Ereignisse|Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse]]) ausgelöst worden. Die Alarmierung erfolgte um 00:10 Uhr, nachdem etwa 45&amp;amp;nbsp;[[Becquerel (Einheit)|GBq]] [[Iod|Jod]] (&amp;lt;sup&amp;gt;131&amp;lt;/sup&amp;gt;I) über das Abluftsystem in die Umwelt freigesetzt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Rapid Exchange of Information System|RAPEX – Rapid Exchange of Information System]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen]] (INES Stufe 4 bis 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Frühwarnsysteme der EU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nukleare Sicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheitspolitik der Europäischen Union]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alarmierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kerntechnische_Anlage&amp;diff=1868375</id>
		<title>Kerntechnische Anlage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kerntechnische_Anlage&amp;diff=1868375"/>
		<updated>2025-05-21T00:53:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine &#039;&#039;&#039;kerntechnische Anlage&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Nuklearanlage&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kernanlage&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Atomanlage&#039;&#039;&#039;) ist eine technische [[Anlage (Technik)|Einrichtung]] aus dem Bereich der [[Kerntechnik]], insbesondere eine Anlage zur Verarbeitung, [[Wiederaufarbeitung]] oder Lagerung von [[Kernbrennstoff]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff und Definition ==&lt;br /&gt;
Das [[Atomgesetz (Deutschland)|deutsche Atomgesetz]] unterscheidet die Begriffe &#039;&#039;kerntechnische Anlage&#039;&#039; und &#039;&#039;Kernanlage&#039;&#039; und kennt die anderen Begriffe nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-im-internet.de/atg/BJNR008140959.html |titel=AtG - Gesetz über die friedliche Verwendung der Kernenergie und den Schutz gegen ihre Gefahren |abruf=2023-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das schweizerische [[Kernenergiegesetz]] kennt hier nur den Begriff der Kernanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=http://www.admin.ch/ch/d/sr/7/732.1.de.pdf|titel= Kernenergiegesetz|werk= Systematische Gesetzessammlung des Bundes|zugriff=2012-02-12|format= PDF; 584&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In engerem Sinn wird unter dem Begriff &#039;&#039;&#039;Kernspaltanlage&#039;&#039;&#039; der kerntechnische Teil einer solchen Anlage, zum Beispiel ein [[Kernreaktor]], einschließlich der prozesstechnisch damit verbundenen Anlagenteile, beispielsweise einem [[Kühlturm]], verstanden. In Abgrenzung dazu sind die „Nebeneinrichtungen“ diejenigen Teile der Anlage, von denen keine Gefährdung durch [[ionisierende Strahlung]] oder [[Kernspaltung|spaltbares Material]] ausgeht, die aber dennoch zum sicheren Anlagenbetrieb erforderlich sind, beispielsweise die [[Bewachung]], der [[Zaun|Anlagenzaun]] sowie die Zu- und Ableitungen (Frischwasser, elektrischer Strom).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsbereich ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] fallen unter den Begriff „kerntechnische Anlage“ alle nach dem [[Atomgesetz (Deutschland)|Atomgesetz]] genehmigten Anlagen. Diese sind zum einen kommerzielle [[Kernkraftwerk]]e zur Stromerzeugung sowie [[Forschungsreaktor]]en an Universitäten oder Forschungsinstituten und zum anderen Einrichtungen zur nuklearen Versorgung (zum Beispiel [[Uran-Anreicherung]]sanlagen und [[Brennelementefabrik]]en) und Entsorgung (zum Beispiel [[Wiederaufarbeitungsanlage]]n und [[Zwischenlager (Kerntechnik)|Zwischenlager]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmu&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.bmub.bund.de/themen/atomenergie-strahlenschutz/atomenergie-sicherheit/aufsicht-ueber-kernkraftwerke/|hrsg=[[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit]]|titel=Sicherheit Kerntechnischer Anlagen|datum=2010-02-01|zugriff=2014-04-03|archiv-url=https://web.archive.org/web/20140408194927/http://www.bmub.bund.de/themen/atomenergie-strahlenschutz/atomenergie-sicherheit/aufsicht-ueber-kernkraftwerke/|archiv-datum=2014-04-08|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] ist nach dem [[Bundesverfassungsgesetz für ein atomfreies Österreich]] der Bau von Anlagen zur Energiegewinnung aus Kernkraft sowie der Transport und die Lagerung von Kernbrennstoff verboten. Nicht betroffen von diesem Gesetz sind Forschungsreaktoren und radiomedizinische Anlagen. In Österreich findet daher der Begriff „Kernanlage“ nur in [[Staatsvertrag|Staatsverträgen]] mit den Nachbarstaaten („Nuklearinformationsabkommen“) Verwendung, wobei dort darunter Kernreaktoren, Anlagen des Brennstoffkreislaufs und radiomedizinische Einrichtungen fallen.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe z.&amp;amp;nbsp;B. das &#039;&#039;[http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XX/I/I_01896/fname_140825.pdf Abkommen über den frühzeitigen Austausch von Informationen aus dem Bereich der nuklearen Sicherheit und des Strahlenschutzes (&amp;quot;Nuklearinformationsabkommen&amp;quot; Österreich - Schweiz)] (PDF; 64&amp;amp;nbsp;kB)&#039;&#039; vom 18. Juni 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] werden im [[Atomgesetz (Schweiz)|Kernenergiegesetz]] kerntechnische Anlagen – unter der Bezeichnung „Kernanlage“ – weitgehend identisch beschrieben wie in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belgien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Belgien]] wird der Begriff der kerntechnischen Anlage etwas weiter gefasst. Neben den für Deutschland genannten Anlagen umfasst die Terminologie dort auch das &#039;&#039;Institut national des RadioEléments&#039;&#039; (IRE) in [[Fleurus]], das sich hauptsächlich mit der Herstellung radiopharmazeutischer Präparate ([[Radiochemie]]) befasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://reflex.raadvst-consetat.be/refLex/pdf/Mbbs/2009/06/02/84299d.pdf|titel=Moniteur Belge – Belgisch Staatsblad|datum=2. Juni 2009|zugriff=25. Januar 2010|format=PDF; 541&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sicherheit ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Reaktorsicherheit|Reaktor-Sicherheitskommission|Atomaufsichtsbehörde}}&lt;br /&gt;
Der Betreiber einer kerntechnischen Anlage muss jederzeit und in jedem Zustand der Anlage gewährleisten, dass alle erforderlichen Vorkehrungen zum [[Strahlenschutz|Schutz]] von Mensch und Umwelt getroffen sind. Dabei dürfen nicht nur bereits eingeführte Techniken umgesetzt werden, was technische Vorkehrungen, Personalschulung und Betriebsorganisation betrifft, sondern es muss der aktuelle Stand der Wissenschaft und Forschung berücksichtigt werden. Die Vorsorge umfasst insbesondere auch den Schutz gegen Einwirkungen Dritter auf die Anlage, der durch die [[Anlagensicherung]] gewährleistet werden muss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Regelungen zur Gewährleistung der Sicherheit deutscher kerntechnischer Anlagen sind im &#039;&#039;Handbuch Reaktorsicherheit und Strahlenschutz&#039;&#039; des [[Bundesamt für Strahlenschutz|Bundesamts für Strahlenschutz]] (siehe [[Kerntechnische Anlage#Literatur|Literatur]]) zusammengestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufsicht ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
Die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen wird in Deutschland durch die [[Aufsichtsbehörde]]n kontrolliert, die dabei von unabhängigen technischen [[Gutachter]]organisationen unterstützt werden. Über die Kernreaktorfernüberwachung wird dabei die Abgabe radioaktiver Stoffe sowohl in der Anlage als auch in ihrer Umgebung von den Behörden laufend automatisch überwacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zur laufenden Aufsicht müssen sich kerntechnische Anlagen regelmäßig einer Sicherheitsüberprüfung unterziehen. Dabei wird nicht nur die Funktion einzelner Systeme überprüft, sondern auch das grundlegende Sicherheitskonzept und das Zusammenwirken der verschiedenen Systeme geprüft. Die Sicherheitsüberprüfung umfasst die drei Teile deterministische Sicherheitsstatusanalyse, [[probabilistische Sicherheitsanalyse]] und deterministische Sicherungsanalyse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
Alle Schweizer Kernanlagen fallen in den Aufsichtsbereich des [[Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen|Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats]] (ENSI), während die nur in kleinerem Maßstab vorhandenen industriellen und medizinischen Einrichtungen in den Aufsichtsbereich des [[Bundesamt für Gesundheit|Bundesamts für Gesundheit]] (BAG) fallen; letzteres überwacht auch die [[Spallation|Neutronenspallations]]-Quelle am [[Paul Scherrer Institut]]. Das [[CERN]] in [[Genf]] wird international überwacht.&amp;lt;ref&amp;gt;BAG: &#039;&#039;Jahresbericht 2004 der Abteilung Strahlenschutz&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meldepflicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Strahlenschutzverordnung (Deutschland)|deutschen Strahlenschutzverordnung]] müssen [[Meldepflichtiges Ereignis|meldepflichte Ereignisse]], also Vorfälle, die sicherheitsrelevante Auswirkungen haben oder haben können, durch den Betreiber der zuständigen Behörde und durch diese dem Bundesamt für Strahlenschutz innerhalb bestimmter Zeiträume mitgeteilt werden. Beim Bundesamt für Strahlenschutz wird überprüft, ob dasselbe Ereignis auch in anderen Anlagen auftreten kann. Ist dies der Fall, müssen die Betreiber aller in Frage kommenden Anlagen Vorkehrungen zur Vermeidung treffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Kernkraftanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kernkraftwerke]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen]] ([[Internationale Bewertungsskala für nukleare Ereignisse|INES]] Stufe 4 bis 7)&lt;br /&gt;
* [[Liste von Störfällen in europäischen kerntechnischen Anlagen]] (INES Stufe 2 bis 3)&lt;br /&gt;
* [[Liste meldepflichtiger Ereignisse in deutschen kerntechnischen Anlagen]] (INES Stufe 1 bis 3)&lt;br /&gt;
* [[Radioaktiver Abfall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Brennstoffkreislauf|Wiederaufarbeitung|Kerntechnik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.base.bund.de/DE/base/gesetze-regelungen/rsh/rsh_node.html Handbuch Reaktorsicherheit und Strahlenschutz] (Herausgegeben vor 2016 vom [[Bundesamt für Strahlenschutz|BfS]], jetzt [[Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung|BASE]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nuklearanlage| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reaktortechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=P%C5%99emysl_der_Pfl%C3%BCger&amp;diff=121814</id>
		<title>Přemysl der Pflüger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=P%C5%99emysl_der_Pfl%C3%BCger&amp;diff=121814"/>
		<updated>2025-05-21T00:27:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Premysl Orac.jpg|mini|Přemysl der Pflüger. Fresko in der Znaimer [[Rotunde St. Katharina (Znojmo)|Katharinenrotunde]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Praha, Vyšehrad, Přemysl a Libuše (2012).JPG|mini|Přemysl und Libuše. Kopie einer Skulptur von [[Josef Václav Myslbek]]. Das Original entstand 1881–1890, die Kopie steht heute auf dem [[Vyšehrad]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Přemysl der Pflüger &#039;&#039;&#039; ([[Tschechische Sprache|tschechisch]]: &#039;&#039;Přemysl Oráč&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Primislas&#039;&#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Karl August Musäus]]: &#039;&#039;Volksmährchen der Deutschen.&#039;&#039; 1782–1786 (Band 3).&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Primizl&#039;&#039;, &#039;&#039;Premizl&#039;&#039;, &#039;&#039;Przyemisl&#039;&#039;, &#039;&#039;Prziemysl&#039;&#039;, &#039;&#039;Przemysl&#039;&#039;, &#039;&#039;Primyal&#039;&#039;, &#039;&#039;Przimysl&#039;&#039;, &#039;&#039;Przymisl&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Cosmas (Pragensis) / Berthold Bretholz: &#039;&#039;Die Chronik der Böhmen des Cosmas von Prag.&#039;&#039; Berlin, 1923, [https://daten.digitale-sammlungen.de/0000/bsb00000683/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00000683&amp;amp;seite=113 S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist der [[Mythologie|mythische]] Stammvater des [[Böhmen|böhmischen]] Herrschergeschlechts der [[Přemysliden]]. Der mythische Stoff ist in zwei mittelalterlichen Quellen belegt: Der [[Christianslegende]] vom Ende des 10. Jahrhunderts und der [[Chronica Boemorum]] des [[Cosmas von Prag|Cosmas]] vom Anfang des 12. Jahrhunderts. Bekannt ist die Erzählung von Přemysl auch in der Fassung der „Alten böhmischen Sagen“ von [[Alois Jirásek]]. Dieses 1894 entstandene Werk verarbeitete die Stoffe der Cosmas-Chronik und ihrer jahrhundertelangen Weiterentwicklung zu literarischen [[Sage]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
In der ältesten schriftlichen Fassung der Christianslegende wird der Stamm der Böhmen von einer [[Seuche]] heimgesucht. Auf den Rat einer [[Wahrsager]]in hin findet das Volk einen weisen Mann namens Přemysl, der mit nichts anderem als dem [[Pflug|Pflügen]] der Felder beschäftigt ist. Die [[Hochzeit]] des Pflügers mit der Wahrsagerin und die Gründung der Stadt [[Prag]] erlösen das Land von der Seuche, und alle Fürsten Böhmens stammen fortan aus Přemysls Geschlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cosmas überliefert eine weit ausführlichere Fassung. Er nennt als erster die Namen der Wahrsagerin [[Libuše]], die bei ihm zu einer Richterin und Nachfolgerin ihres Vaters [[Krok]] wird, und erzählt von einem [[Gericht]]sstreit, in dessen Zuge Libušes Stellung von anderen Stammesmächtigen angezweifelt wird. Libuše prophezeit dem Volk zwar, es werde seine Freiheit einbüßen und bereuen, wenn ein Mann statt einer Frau an die Regierung kommt. Dennoch willigt sie ein, zu heiraten und die Herrschaft abzugeben. Ihr Pferd weist einer Abordnung den Weg und findet Přemysl schließlich dort, wo Libuše es vorausgesagt hat: am Fluss Bílina in [[Řehlovice|Stadice]] (in der Nähe der heutigen Stadt [[Ústí nad Labem]]), wo er sein Feld mit zwei gescheckten [[Ochse]]n pflügt. Die Tiere verschwinden auf seinen Wink hin, Přemysl steckt seine [[Gemeine Hasel|Haselrute]] in die Erde und lädt die Abordnung zu einem Imbiss ein. Während sie essen, wachsen aus der Rute drei Triebe, zwei jedoch verdorren und nur einer wird größer und mächtiger. Dies sei ein Zeichen, dass es immer nur einen Herrscher aus seinem Geschlecht geben werde, erklärt Přemysl den Boten. Dann packt er seine [[Schuh|Bastschuhe]] ein, die ihn und seine Nachfolger an ihre einfache Herkunft erinnern sollen, und begleitet die Männer zur Burg der Libuše, wo die Hochzeit stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die populäre Fassung des Sagenstoffes von Jirásek folgt im Großen und Ganzen der Fassung des Cosmas. Darüber hinaus macht Jirásek aus Přemysl einen „Lemuzen“ – die Lemuzen sollen der Tradition nach einer der 13 [[Slawen|slawischen]] Stämme gewesen sein, die im Frühmittelalter neben den [[Tschechen]] Böhmen bewohnten. Auch das Motiv des Pfluges führt Jirásek weiter aus: Danach fordert Libuše, dass „ein Mann, der von einem eisernen Tisch speise“, zu ihr gebracht werde. Die Abordnung wird von Přemysl an der [[Pflugschar|Schar]] des umgelegten Pfluges bewirtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
In Stadice erinnert auf dem [[Královské pole|Königsfeld]] (Královské pole) ein Denkmal an die Legende vom pflügenden Přemysl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Bearbeitungen des Přemysl- bzw. Libuše-Stoffs in Literatur, Bildender Kunst und Musik siehe [[Libuše#Rezeption|Libuše]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Asteroid]] [[(7695) Premysl]] wurde am 10. Juni 1998 nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kosmova Kronika česká&#039;&#039;. Paseka, Praha-Litomyšl 2005, ISBN 80-7185-515-4.&lt;br /&gt;
* [[Dušan Třeštík]]: &#039;&#039;Mýty kmene Čechů&#039;&#039;. Nakladatelství lidové noviny, 2003, ISBN 80-7106-646-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Přemysl the Ploughman|Přemysl der Pflüger|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0000/bsb00000683/images/index.html Digitalisat des lateinischen Originals der Chronica Boemorum]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.adolf.cz/stredohori/turistika1.html |text=Auf dieser Seite können Sie den Weg der Abordnung nachgehen. |wayback=20070929230607}}&lt;br /&gt;
* [https://cs.wikisource.org/wiki/Star%C3%A9_pov%C4%9Bsti_%C4%8Desk%C3%A9 Volltext der Alten böhmischen Sagen auf Wikisource (tschechisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1033959006|VIAF=680146284421515331788}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Premysl Der Pfluger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Přemysliden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologisches Wesen als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Be_Berlin&amp;diff=1828304</id>
		<title>Be Berlin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Be_Berlin&amp;diff=1828304"/>
		<updated>2025-05-20T21:59:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:&#039;&#039;be&#039;&#039; Berlin}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Be Berlin Logo.svg|mini|Offizielles Logo]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;be&#039;&#039; Berlin&#039;&#039;&#039; ({{enS}} für {{&#039;|sei Berlin}}) war eine [[Kampagne]] des Landes [[Berlin]], die vom [[Senat von Berlin|Berliner Senat]] am 11. März 2008 ins Leben gerufen wurde, um die unterschiedlichen Facetten Berlins regional, national und international bekannt zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/jahresrueckblick2008/article103554380/Berlin-hat-eine-neue-Imagekampagne.html &#039;&#039;Berlin hat eine neue Imagekampagne&#039;&#039;.] In: &#039;&#039;[[Berliner Morgenpost]]&#039;&#039;, abgerufen am 26. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Slogan und Logo wurden ab 12. September 2020 durch den neuen Slogan &#039;&#039;Wir sind ein Berlin&#039;&#039; und ein neues Logo ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kiesel: [https://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-neuer-slogan-fuer-die-stadt-aus-be-berlin-wird-wir-sind-ein-berlin/26132352.html &#039;&#039;Aus „Be Berlin“ wird „Wir sind ein Berlin“.&#039;&#039;] In: &#039;&#039;Tagesspiegel.de,&#039;&#039; 27. August 2020, abgerufen am 27. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Führung der [[Senatskanzlei (Berlin)|Senatskanzlei]] wurde die Imagekampagne vom Hauptstadt-Marketing der [[Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH]] sowie anderen Akteuren der Stadt entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Wowereit startete Markenkampagne |url=http://www.berlin.de/rbmskzl/rathausaktuell/archiv/2008/03/11/97149/ |wayback=20160130024412}} Abgerufen am 26. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel war es, Berlin als besondere Stadt zum Leben und Arbeiten zu positionieren. Zielgruppen der Kampagne waren Berliner, Berlin-Besucher, internationale Investoren, Berliner Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen sowie Talente.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.berlin-partner.de/marketing/kampagnen.html |wayback=20140302051549 |text=Marketing Kampagnen.}} Abgerufen am 26. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unterschiedlichen Bereichen wie [[Wirtschaft]], [[Wissenschaft]], [[Kultur]], moderne [[Industrie]] oder auch [[Sport]] und Soziales wurden mit Partnern Kampagnenprojekte entwickelt und umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sei.berlin.de/kampagne |wayback=20140223045459 |text=Berlin – eine Stadt mit Profil}}, abgerufen am 26. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten zwei Jahre sollen die Stadt 10 Millionen Euro gekostet haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Titel=Bestätigung Werbe-Slogan| Datum=2008-02-22| Sammelwerk=[[Tagesspiegel]]| Online=[https://www.tagesspiegel.de/berlin/senat-hat-seinen-berlin-slogan-gefunden-6576529.html Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ergänzt werden soll diese Summe durch private Mittel. 2010 wurde außerdem die Kampagne &#039;&#039;Ich bin ein Berliner&#039;&#039; gestartet, die den Industriestandort Berlin fördern sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sei.berlin.de/ich-bin-ein-berliner |wayback=20110313161853 |text=&#039;&#039;Ich bin ein Berliner.&#039;&#039;}} Abgerufen am 21. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-10-23 - Festival of Lights - Brandenburger Tor 4.JPG|mini|Das Motto „be crazy, be curious, be berlin“ während des [[Festival of Lights]] auf das [[Brandenburger Tor]] projiziert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 unterstützen diverse Kampagnenprojekte die Beliebtheit Berlins. Im ersten Jahr ihres Bestehens sprach die Kampagne vor allem Berliner an. Zum Start wurden insgesamt 1.358.205 Postwurfsendungen an alle Berliner Haushalte versandt, um über die Kampagne zu informieren. 2009 wurde &#039;&#039;be&#039;&#039; Berlin international – mit dem Slogan &#039;&#039;the place to be&#039;&#039;. Hiermit wird die internationale Wahrnehmung Berlins gestärkt, ein wichtiges Ziel der Imagekampagne. Bisher war sie in 50 verschiedenen Ländern präsent, um für Berlin zu werben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sei.berlin.de/kampagne |wayback=20140223045459 |text=Berlin – eine Stadt mit Profil}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Facetten Berlins wie [[Wirtschaft]], [[Technologie]], [[Kultur]], moderne [[Industrie]], [[Familie]] und Talente werden in der Kampagne systematisch herausgestellt und werben im Rahmen der Dachkampagne Stadt der Chancen für die Standortvorteile Berlins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres strategisches Projekt ist die Industriekampagne, welche gemeinsam mit 13 Industrieakteuren Berlins den Industriestandort Berlin fördert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://berlindustrie.de/ berlindustrie.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 wurde ein Fokus auf das Thema &#039;&#039;25 Jahre [[Mauerfall]]&#039;&#039; gelegt. Die Kampagne begleitete dieses mit intensiven Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Just berlin.jpg|mini|Beim Wettbewerb eingereichtes, nicht berücksichtigtes Logo]]&lt;br /&gt;
Die Kampagne wird nach einer Umfrage der [[Forsa]] im März 2008 von den Berlinern nicht angenommen, da sie mit dem Motto „be Berlin“ wenig verbinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/umfrage--mehrheit-lehnt-neue-kampagne-ab---besonders-kritisch-sind-die-anhaenger-der-linken-die-berliner-moegen--be-berlin--nicht,10810590,10549266.html &#039;&#039;Die Berliner mögen „be Berlin“ nicht&#039;&#039;.] In: &#039;&#039;[[Berliner Zeitung]]&#039;&#039;, 2. April 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Klaus Wowereit]] wurde unter anderem aufgrund des Werbespruchs der Kampagne der Negativpreis &#039;&#039;[[Sprachpanscher des Jahres]]&#039;&#039; zuteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Vergabe des Auftrages an die [[Fuenfwerken Design]] wurde Klage von verschiedenen Agenturen vor dem [[Berliner Landgericht]] eingereicht. Nach deren Angaben bestehen bei zumindest einem [[Preisgericht|Juror]] Verbindungen zur ausgewählten Firma.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wuv.de/nachrichten/agenturen/agenturen_machen_front_gegen_be_berlin Artikel zur Prüfung des Vergabeverfahrens]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.beberlin.de/index02.html |text=Artikel zur Einreichung der Klage |wayback=20121102180118}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Plagiatsvorwürfe wurden gegen die Kampagne mehrfach geäußert, da einige Agenturen ähnliche Logos eingereicht hatten, die nicht berücksichtigt wurden, dem endgültigen Logo aber sehr ähnlich waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Titel=Vermuteter Ideenraub| Datum=2008-03-19| Sammelwerk=[[Tagesspiegel]]| Online=[https://www.tagesspiegel.de/berlin/be-berlin-geklauter-slogan-6575500.html Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/welt_print/article1816392/be-Berlin-Ist-der-Slogan-gestohlen.html Plagiatsvorwürfe des Slogans.] In: &#039;&#039;[[Die Welt]]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bund der Steuerzahler Deutschland|Bund der Steuerzahler]] kritisierte in seinem [[Schwarzbuch]] 2008 die seiner Meinung nach unnötige Kampagne als Verschwendung von Steuergeldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner der Kampagne (Auszug) ==&lt;br /&gt;
* [[Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;visit&#039;&#039;Berlin&lt;br /&gt;
* [[Goethe-Institut]]&lt;br /&gt;
* [[IHK Berlin]]&lt;br /&gt;
* Diverse [[Auslandshandelskammer]]n und [[Wirtschaftsförderung]]en weltweit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner der Industriekampagne (Auszug) ==&lt;br /&gt;
* [[Bayer AG]]&lt;br /&gt;
* [[Pfizer]]&lt;br /&gt;
* [[Bombardier Transportation]]&lt;br /&gt;
* [[BMW-Werk Berlin]]&lt;br /&gt;
* [[General Electric|GE Energy]]&lt;br /&gt;
* [[Berlin eastside|Clean Tech Business Park Berlin-Marzahn]]&lt;br /&gt;
* [[B. Braun Melsungen]]&lt;br /&gt;
* [[Coriant]]&lt;br /&gt;
* [[Siemens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Slogans der deutschen Bundesländer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Sodar (Hrsg.): &#039;&#039;be Berlin – Gesichter einer Hauptstadt.&#039;&#039; Berlin-Partner, Berlin 2008, ISBN 978-3-00-026092-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.sei.berlin.de/kampagne |text=Website von be Berlin |wayback=20150415013112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werbekampagne eines deutschen Bundeslandes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtmarketing]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.117</name></author>
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