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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Neukamp&amp;diff=2131246</id>
		<title>Ernst Neukamp</title>
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		<updated>2025-03-10T04:14:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.106: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ernst Neukamp&#039;&#039;&#039; (* [[8. September]] [[1852]] in [[Soest]]; † [[6. Februar]] [[1919]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Reichsgerichtsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1874 wurde er auf den preußischen Landesherrn vereidigt. 1882 wurde er Amtsrichter und 1893 Amtsgerichtsrat. 1897 wurde er Landrichter  „mit dem Charakter als Landgerichtsrat“ ernannt. 1900 wurde er zum Oberlandesgerichtsrat befördert. 1909 kam er an das Reichsgericht. Er errichtete 1911 eine Armenstiftung in Soest zusammen mit seinem Bruder in Höhe von 1000 Mark. Er war ein sehr produktiver Jurist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Entwurf der neuesten Gewerbeordnungs-Novelle&#039;&#039;, Tübingen 1891, [http://dlib-pr.mpier.mpg.de/m/kleioc/0010/exec/bigpage/%22174570_00000001.gif%22 MPIER_Digitalisat].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Entwicklungsgeschichte des Rechts&#039;&#039;, Berlin 1895.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Gewohnheitsrecht in Theorie und Praxis des gemeinen Rechts&#039;&#039;, Archiv für bürgerliches Recht  Band 12 (1897), [http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222084534_12%2b1897_0093%22 S. 89].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Novelle zur Gewerbeordnung vom 28. Dezember 1908 in ihrer rechtlichen und wirtschaftlichen Bedeutung&#039;&#039; (Vortrag gehalten am 14. Januar 1910 in der Leipziger Ortsgruppe der Gesellschaft für soziale Reform), Leipzig 1910.&lt;br /&gt;
* Rezension zu &#039;&#039;Dr. [[Carl Schmitt]], Gesetz und Urteil. Eine Untersuchung zum Problem der Rechtspraxis. Berlin 1912. Verlag von Otto Liebmann. VI und 129 S.&#039;&#039;, Zeitschrift für deutschen Zivilprozess, Band 44 (1914), [http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222085182_44%2b1914_0160%22 S. 144]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Schattenseiten des Kriegswirtschaftsrechts&#039;&#039;, Deutsche Juristen-Zeitung, Jahrgang 22 (1917), [http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222173669_22%2b1917_0453%22 Sp. 849].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Soester Kaufmanns Meyer Neukamp (1814–1882) und Josephine Löwenwarter (1822–1910), Neukamps Großtante mütterlicherseits war Therese Stein (1775–1842), die mit dem Bankhausgründer [[Salomon Oppenheim junior]] verheiratet war.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Friedt: &#039;&#039;Ein Bewahrer seines Glaubens. Hirsch Löwenwarter aus Dülmen im Staate Münster und seine Nachkommen&#039;&#039;, in: {{Webarchiv|url=http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/hefte/1-2009/ebook/duelmener_heimatblaetter-1.2009.pdf |wayback=20141030131923 |text=Dülmener Heimatblätter (Heimatverein Dülmen e. V.), Heft 1, Jahrgang 56, 2009, Seite 15ff.}} (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Deren Nichte Josephine Löwenwarter war nach Familienaufzeichnungen „eine schüchterne Dame, die es liebte roten Wein zu trinken und die immer etwas beschwipst schien. Ihr Sohn war der Dr. Ernst Neukamp, Jurist und Richter (Reichsgerichtsrat) am Obersten Reichsgericht in Leipzig. Dies war in der späten Kaiserzeit. Der Preis für diesen Aufstieg war die Taufe und die Konversion zum Protestantismus.“ Sie hatten zwei Kinder. Die Tochter Maria (1893–1951) heiratete 1918 den Verleger und späteren Inhaber des  [[Thieme Verlagsgruppe|Georg-Thieme-Verlag]] [[Bruno Hauff (Verleger)|Bruno Hauff]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|8|86|87|Hauff, Bruno|Heinz Köbcke|116523417}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Sohn Dr. Franz Heinrich Neukamp (1889–1954) war Richter in Köln und Bielefeld. Dessen Frau war die Tochter des Bonner Historikers [[Friedrich von Bezold]]. Franz Neukamp erhielt als Jude in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] ein Berufsverbot. Da er noch 1935 eine Eloge auf [[Adolf Hitler]] veröffentlicht hatte, wurde ihm 1954 in der Bundesrepublik die Anerkennung als politisch Verfolgter verwehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Neukamp, Franz&#039;&#039;, in: Hans Bergemann, [[Simone Ladwig-Winters]]: &#039;&#039;Richter und Staatsanwälte jüdischer Herkunft in Preußen im Nationalsozialismus : eine rechtstatsächliche Untersuchung. Eine Dokumentation&#039;&#039;. Köln : Bundesanzeiger-Verlag, 2004, S. 267&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kölner Jurist und Kommentator Victor Löwenwarter war sein Cousin 2. Grades.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Friedt: &#039;&#039;Ein Bewahrer seines Glaubens. Hirsch Löwenwarter aus Dülmen im Staate Münster und seine Nachkommen&#039;&#039;, in: {{Webarchiv|url=http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/hefte/1-2010/ebook/duelmener_heimatblaetter-1.2010.pdf |wayback=20141030132056 |text=Dülmener Heimatblätter (Heimatverein Dülmen e. V.), Heft 1, Jahrgang 57, 2010, S. 24, 32}} (PDF; 3,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
[[Adolf Lobe]]: &#039;&#039;Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929&#039;&#039;, Berlin 1929, S. 375.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Nachruf in Deutschen Juristen-Zeitung, Jahrgang 24 (1919), [http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222173669_24%2b1919_0152%22 S. 247].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117551279|LCCN=no2019150698|VIAF=79049727}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neukamp, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neukamp, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reichsgerichtsrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1852&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Soest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Februar 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.106</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Meumann_(Psychologe)&amp;diff=221507</id>
		<title>Ernst Meumann (Psychologe)</title>
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		<updated>2025-03-10T04:10:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.106: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File: Ernst Meumann (1862–1915).jpg|thumb|Ernst Meumann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ernst Friedrich Wilhelm Meumann&#039;&#039;&#039; (* [[29. August]] [[1862]] in [[Uerdingen]] bei Krefeld; † [[26. April]] [[1915]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher Experimentalpsychologe. Er gilt als Begründer der [[Pädagogische Psychologie|Pädagogischen Psychologie]] und [[Empirische Pädagogik|Experimentellen Pädagogik]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meumann war drittes von sechs Kindern des protestantischen Pastors Friedrich Ewald Meumann und dessen Ehefrau Pauline-Henriette, geborene Röhrig. 1866 zog die Familie nach [[Langenberg (Rheinland)]], wo der Vater eine Pfarrstelle bekleidete und der Bruder [[Friedrich Meumann]] geboren wurde. Nach seinem [[Abitur]] in [[Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium|Elberfeld]] im Jahre 1883 studierte Meumann zunächst [[Philosophie]] und [[Kunstwissenschaft]], dann evangelische [[Theologie]] und wirkte als Hauslehrer. Nach seiner Promotion 1891 bei [[Christoph von Sigwart]] in [[Tübingen]] über „Das Grundgesetz der Assoziation und Reproduktion der Vorstellungen“ ging er nach [[Leipzig]] an das &#039;&#039;Institut für experimentelle Psychologie&#039;&#039; von [[Wilhelm Wundt]]. Während des Studiums trat er dem [[Verein Deutscher Studenten]] in [[Verein Deutscher Studenten zu Bonn|Bonn]] und Leipzig bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Güldner, [[Kyffhäuser-Verband|Kyffhäuser-Verband der Vereine Deutscher Studenten]]: &#039;&#039;Verzeichnis der Ehrenmitglieder und Alten Herren.&#039;&#039; Gütersloh 1899, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1893 arbeitete er hier als Assistent und habilitierte sich bereits im Jahre darauf mit der Arbeit „Untersuchungen zur Psychologie und Ästhetik des Rhythmus“.&amp;lt;ref&amp;gt;Erschienen 1894 in: [http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/library/data/lit4214? Philos. Stud. 10: 249-322], die [http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/library/data/lit4218? &#039;&#039;Fortsetzung.&#039;&#039; ebd. S. 393–430] (Texte weiterer Originalpublikationen sind mittels Namenseingabe über die Suchfunktion [http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/library/search hier] zu finden.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 wurde Meumann zum Professor für Philosophie an der [[Universität Zürich]] ernannt, an der er bis 1905 blieb. Er baute dort das Psychologische Laboratorium, den Vorläufer des [[Psychologisches Institut der Universität Zürich|Psychologischen Instituts]], auf. Er war ferner an den Universitäten Königsberg, Münster, Halle (Saale) und Leipzig tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem von Ernst Meumann seit 1911 am [[Hamburgisches Kolonialinstitut|Hamburgischen Kolonialinstitut]] aufgebauten und 1914 gegründeten, interdisziplinär angelegtem &#039;&#039;[[Institut für Jugendkunde]]&#039;&#039; gingen 1919 bei der Gründung der [[Universität Hamburg|Universität]] das Philosophische Seminar ([[William Stern]], [[Ernst Cassirer]]), das Psychologische Seminar (William Stern) und das Pädagogische Seminar ([[Gustaf Deuchler]]) hervor. Auch der Erziehungswissenschaftler und Schulleiter der [[Lichtwarkschule]] [[Peter Petersen (Pädagoge)|Peter Petersen]] arbeitete in einer Gruppe für [[Religionspsychologie]] mit. Meumann war seit 1911 Vorstand im [[Bund für Schulreform]] und trat für radikale Reformen wie die [[Einheitsschule]] und die akademische Ausbildung der Volksschullehrer ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meumann war Mitbegründer und Herausgeber des ab 1903 erschienenen &#039;&#039;Archivs für die gesamte Psychologie&#039;&#039;, ab 1910 auch der &#039;&#039;Sammlung von Abhandlungen zur psychologischen Pädagogik – Aus dem „Archiv für die gesamte Psychologie“&#039;&#039; und ab 1911 Mitherausgeber der &#039;&#039;Zeitschrift für Pädagogische Psychologie und Experimentelle Pädagogik&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meumann war Urheber der „Theologenpetition“ von 1886/87, mit der er sich für den Wehrdienst evangelischer Theologiestudenten und gegen einen Vorstoß der [[Zentrumspartei]] gegen den Wehrdienst von Geistlichen aussprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* (1907) &#039;&#039;Vorlesungen zur Einführung in die Experimentelle Pädagogik und ihre psychologischen Grundlagen.&#039;&#039; (2 Bde.; 2. Aufl. Engelmann, Leipzig 1911)&lt;br /&gt;
* (1908) &#039;&#039;Intelligenz und Wille.&#039;&#039; Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig (2. umgearb. und vermehrte Aufl. 1913, weitere Auflagen, hrsg. von [[Gustav Wilhelm Störring|G. Störring]]&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=ebf. einem Wundt-Schüler; Kurzbiografie |url=http://www.uni-leipzig.de/~psy/stoer.html |wayback=20051223002151}} ({{Webarchiv|text=uni-leipzig.de |url=http://www.uni-leipzig.de/~psy/geschichte.htm |wayback=20070429171715}})&amp;lt;/ref&amp;gt; ebd. ³1920 und 1925)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Probst: &#039;&#039;Ernst Meumann als Wegbereiter der Pädagogischen Psychologie und Empirischen Pädagogik in Deutschland.&#039;&#039; In: [[Martin Spieß (Psychologe)|Martin Spieß]] (Hrsg.): &#039;&#039;100 Jahre akademische Psychologie in Hamburg. Eine Festschrift.&#039;&#039; Hamburg 2014, S. 15–85 ([http://hup-alt.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/141/chapter/HamburgUP_100_Jahre_Psychologie_Probst_Meumann.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629193703/http://www.bautz.de/bbkl/m/meumann_e.shtml |band=25|autor=Marc Zirlewagen|spalten=923-927}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|265|266|Meumann, Ernst|Peter Forster|119027577}}&lt;br /&gt;
* Paul Probst: &#039;&#039;Bibliographie Ernst Meumann&#039;&#039;. Herzberg 1991, ISBN 3-88309-033-6 ([https://content.bautz.de/monographie/pdf/9783883090337.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Meumann]]: &#039;&#039;Im Gedenken an Ernst Meumanns Jugend und Studienzeit.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Zeitschrift für Pädagogische Psychologie&#039;&#039;, 16 (1915), S. 257–262.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119027577}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/022092}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|meumann_e|S|1894|S|1911}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|Zürich|meumann_e|W|1897|S|1900}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Meumann_921}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119027577|LCCN=n/92/70138|VIAF=27194892}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meumann, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im VVDSt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meumann, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meumann, Ernst Friedrich Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Experimentalpsychologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. August 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Uerdingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. April 1915&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.106</name></author>
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		<title>Ernst Ludwig Krantz</title>
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		<updated>2025-03-10T04:05:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.106: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ernst Ludwig Krantz&#039;&#039;&#039; (* [[21. Dezember]] [[1851]] in [[Verdainė|Werdenberg]] bei [[Šilutė|Heydekrug]], [[Preußisch Litauen]]; † [[2. Juni]] [[1918]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher Reichsgerichtsrat und Parlamentarier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Krantz war Sohn des Anwalts und Parlamentariers [[Ernst Gottlieb Krantz]]. Er studierte [[Rechtswissenschaft]] an der [[Albertus-Universität Königsberg]], der [[Universität Leipzig]] und der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. 1870 wurde er Mitglied der freien [[Landsmannschaft (Studentenverbindung)|Landsmannschaft]] Littuania. Der Preuße Ernst Ludwig Krantz wurde promoviert und 1873 als Referendar beim [[Kreisgericht Tilsit]] vereidigt. 1877 wurde er Gerichtsassessor. 1878 wurde er [[Rechtsanwalt]] und [[Notar]] in [[Morąg|Mohrungen]]. Ab 1879 war in [[Braniewo|Braunsberg]] tätig. 1883 kam er als Rechtsanwalt nach Königsberg und wurde beim Landgericht zugelassen. 1885 folgte auch die Zulassung zum Notar. 1894 gehörte er zu den Litauern, die sich als neues [[Corps Littuania]] dem [[Königsberger Senioren-Convent]] anschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 88/435.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1895 ließ man ihn als [[Rechtsanwaltschaft am Reichsgericht|Rechtsanwalt beim Reichsgericht]] zu. 1902 kam er an das [[Reichsgericht]]. Es war der erste Fall, dass aus dem Rechtsanwaltsstand eine Person unmittelbar an das Reichsgericht berufen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Staub]]: Juristische Rundschau, Deutsche Juristen-Zeitung, Jahrgang 7 (1902), {{Webarchiv|url=http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222173669_07%2b1902_0330%22 |wayback=20160122003754 |text=S. 310}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war im [[IV. Zivilsenat des Reichsgerichts|IV. Zivilsenat]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894–1898 saß Krantz als Abgeordneter des Wahlkreises Königsberg 3 (Stadt- und Landkreis Königsberg, Fischhausen) im [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhaus]]. Er gehörte der Fraktion der [[Konservative Partei (Preußen)|Konservativen Partei]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Reichsgerichtsreform, Bemerkungen zu dem Gesetzentwurfe, betreffend die Zuständigkeit des Reichsgerichts&#039;&#039;. Berlin 1910.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Mann (Historiker)| Bernhard Mann]]: &#039;&#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918&#039;&#039; (= &#039;&#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&#039;&#039; Band 3). Droste, Düsseldorf 1988, ISBN 3-7700-5146-7, S. 228–229.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Lobe]]: &#039;&#039;Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929&#039;&#039;. Berlin 1929, S. 370.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Reichsgerichtsrath Dr. Krantz&#039;&#039;. [[Juristische Wochenschrift]], Jahrgang XXXI (1902), S. 293.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-05-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krantz, Ernst Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rajongemeinde Šilutė)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krantz, Ernst Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krantz, Ernst&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reichsgerichtsrat und Abgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Verdainė|Werdenberg]], Preußisch Litauen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juni 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.106</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Gr%C3%BCtzner&amp;diff=1251724</id>
		<title>Erich Grützner</title>
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		<updated>2025-03-10T03:08:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.106: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-76246-0010, Berlin, Staatsratsmitglied Erich Grützner.jpg|mini|hochkant|Erich Grützner]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erich Grützner&#039;&#039;&#039; (* [[30. Juli]] [[1910]] in [[Pirna]]; † [[21. November]] [[2001]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]- und [[SED]]-Funktionär. Von 1958 bis 1989 war er Abgeordneter der SED der [[Volkskammer der DDR]] und von 1960 bis 1976 Mitglied des [[Staatsrat der DDR|Staatsrates der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Grützner wurde 1910 in Pirna als Sohn eines Stahlschmelzers geboren. Nach der Volksschule arbeitete er ab 1925 in verschiedenen Berufszweigen, ohne eine Lehre absolviert zu haben. 1924 trat er in den [[Jung-Spartakus-Bund]] ein, 1925 in den [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]] und in den [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiterverband]], seine erste Berührung mit einer Art Gewerkschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde Grützner Mitglied der [[KPD]], für die er ab 1933 illegal tätig war. Infolgedessen wurde er 1934 wegen „Vorbereitung zum [[Hochverrat]]“ zu 16 Monaten [[Zuchthaus]] verurteilt. Von 1939 bis zum Kriegsende war Grützner als Chemiearbeiter in Pirna tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Krieg war Grützner bis 1946 der Leiter des Jugendausschusses der Stadt Pirna. 1947 wechselte er zum [[FDGB]] und war bis 1949 hauptamtlicher Funktionär der FDGB-[[Amtshauptmannschaft Pirna|Kreisverwaltung Pirna]]. In dieser Zeit besuchte er 1948 die Landesparteischule der [[SED]] in [[Ottendorf (Sebnitz)|Ottendorf]]. Von 1948 bis 1950 war Grützner auch Stadtverordneter und Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung von Pirna. 1950 wurde er an die [[Gewerkschaftshochschule „Fritz Heckert“]] des FDGB delegiert, wo er zuerst studierte und dann bis 1954 als Lehrer und Lehrstuhlleiter wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wurde Grützner nach Leipzig geschickt, wo er von Februar 1954 bis März 1959 Vorsitzender des FDGB-[[Bezirk Leipzig|Bezirksvorstandes Leipzig]] war&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesarchiv.de/sed-fdgb-netzwerk/html/gremien.html?mode=FDGB&amp;amp;cat=13 Bundesarchiv: Archivgut der SED und des FDGB]&amp;lt;/ref&amp;gt; und in dieser Funktion von Juli 1955 bis Oktober 1959 auch Mitglied des Präsidiums des Bundesvorstandes des FDGB.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://library.fes.de/FDGB-Lexikon/texte/anhang/anhang/Verzeichnis_der_Mitglieder_des_Pr%E4sidiums.html FDGB-Lexikon]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde ebenso Mitglied der SED-Bezirksleitung Leipzig, in der er bis 1989 verblieb. 1954 wurde Grützner auch in den Bezirkstag Leipzig „gewählt“, dessen Abgeordneter er bis 1981 war. Von 1956 bis 1963 absolvierte er ein Fernstudium an der [[Parteihochschule „Karl Marx“]], welches er als Diplom-Gesellschaftswissenschaftler abschloss. 1959 wurde Grützner Vorsitzender des [[Rat des Bezirkes|Rates des Bezirkes]] Leipzig, was er 15 Jahre lang blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rpl.sachsen.de/de/internet/unsere_region/gegenwart_geschichte/fuehrgpers.htm |titel=Die Führungspersönlichkeiten der Leipziger Mittelbehörde |hrsg=Regierungspräsidium Leipzig |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080309094100/http://www.rpl.sachsen.de/de/internet/unsere_region/gegenwart_geschichte/fuehrgpers.htm |archiv-datum=2008-03-09 |abruf=2013-04-05 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese Periode fällt auch der Abriss der [[Paulinerkirche (Leipzig)|Paulinerkirche Leipzig]] im Zuge des Ausbaus der damaligen [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität]] Leipzig zur sozialistischen Universität. Seine Figur ist daher in dem in der ersten Etage des Hauptgebäudes der Leipziger Universität befindlichen Gemälde von [[Werner Tübke]] &#039;&#039;Arbeiterklasse und Intelligenz&#039;&#039; zu sehen, das Ergebnis eines Wettbewerbs mit dem Rahmenthema „Arbeiterklasse und Intelligenz sind unter Führung der marxistisch-leninistischen Partei im Sozialismus untrennbar verbunden“ war. Neben ihm sind der damalige 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung [[Paul Fröhlich (Politiker)|Paul Fröhlich]] und der damalige [[Oberbürgermeister von Leipzig]] [[Walter Kresse]] abgebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.paulinerverein.de/wurlitzer.htm Paulinerverein: Jetzt erst recht. Wir fordern Wiederaufbau. 2002.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grützner war von 1958 bis 1989 Abgeordneter der SED der [[Volkskammer|Volkskammer der DDR]] und wurde 1967 in die „Kommission zur Ausarbeitung einer sozialistischen [[Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik]]“ unter Führung von [[Walter Ulbricht]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Beschluß der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik über die Bildung einer Kommission der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik zur Ausarbeitung einer sozialistischen Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik&#039;&#039; vom 1. Dezember 1967 im &#039;&#039;[[Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik|Gesetzblatt der DDR]]&#039;&#039;, Teil I Nr. 17 vom 8. Dezember 1967, S. 130f., [https://ddrgbl.mkrst.net/data/DDR-GBl%201967%20I.pdf Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus war er von 1958 bis 1963 und von 1976 bis 1989 Mitglied des Ausschusses für Haushalt und Finanzen. Grützner gehörte dem engeren Führungskreis um Walter Ulbricht an, so dass seine Karriere unter [[Erich Honecker|Honecker]] bald endete. So war er von 1960 bis 1976 Mitglied des [[Staatsrat der DDR|Staatsrates der DDR]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000013289|Erich Grützner|5. April 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.osaarchivum.org/greenfield/repository/osa:ab54f097-07cb-4fad-984d-c3a56415d193 |wayback=20141129225300 |text=Radio Free Europe: THE NEW EAST GERMAN GOVERNMENT BODIES}} vom 13. Dezember 1971, im Open Society Archive&amp;lt;/ref&amp;gt; und dort Mitglied im „Strategischen Arbeitskreis“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Mohnhaupt, Hans-Andreas Schönfeldt, Annerose Gündel |Titel=Normdurchsetzung in osteuropäischen Nachkriegsgesellschaften 1944–1989 |Datum=2004 |ISBN=3-465-03241-1 |Seiten=254 |Online={{Google Buch |BuchID=crBlRKg5muQC |Seite=254 |Hervorhebung=Erich Grützner}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1974 wurde [[Rolf Opitz (Politiker)|Rolf Opitz]] Nachfolger von Erich Grützner als Vorsitzender des Rates des Bezirks Leipzig. Sein letztes Amt hatte Grützner ab 1974 inne. Er wurde Vorsitzender des Bezirkskomitees Leipzig der [[Komitee der antifaschistischen Widerstandskämpfer|Antifaschistischen Widerstandskämpfer der DDR]] (KdAW). Erich Grützner starb 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grützner wurde 1955 mit der [[Fritz-Heckert-Medaille]], 1964 mit dem Orden [[Banner der Arbeit]], 1970 mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] und 1985 mit dem [[Karl-Marx-Orden]] geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=erich-gruetzner|lemma=Grützner, Erich|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=1155}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende des Rats des Bezirks Leipzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1193434831|VIAF=1003156762892341300001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grutzner, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Pirna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender eines Rates des Bezirkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatsrates der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bezirkstags Leipzig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grützner, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher FDGB- und SED-Funktionär, MdV, Mitglied des Staatsrates der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juli 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pirna]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.106</name></author>
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		<title>Edward Shang</title>
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		<updated>2025-03-09T21:12:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.106: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Edward Shang&#039;&#039;&#039; (* [[19. Januar]] [[1965]] in [[Saarbrücken]]) ist ein deutscher [[Facharzt]] für die [[Allgemeinchirurgie]] und [[Viszeralchirurgie]] und war der erste&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ärztebl.&amp;quot; /&amp;gt; deutsche ordentliche Professor für [[Bariatrische Chirurgie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Shang studierte nach dem Abitur von 1986 bis 1992 Humanmedizin an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]] und wurde 1995 promoviert. Für die chirurgische und viszeralchirurgische Ausbildung war er am Klinikum Garmisch-Partenkirchen, an der [[Universität Hongkong]], der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] und am [[Universitätsklinikum Mannheim]] und als Oberarzt von 1998 bis 2010 als am Universitätsklinikum Mannheim tätig. Es folgten die Habilitation 2006 und die außerplanmäßige Professur 2009. Im August 2010 nahm Shang den Ruf der [[Universität Leipzig]] für die erste deutsche ordentliche Professur für Bariatrische Chirurgie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem [[Betrug und Fälschung in der Wissenschaft|Betrugsfall]] beendete Shang am 9. Mai 2012 in gegenseitigem Einvernehmen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.uniklinikum-leipzig.de/r-presse.html?modus=detail&amp;amp;pm_id=395 |text=Publikationen zu bariatrischer Chirurgie aus dem Universitätsklinikum Mannheim zurückgezogen |wayback=20140226032900}}, Presseerklärung des Universitätsklinikums Leipzig&amp;lt;/ref&amp;gt; seine Tätigkeit in Leipzig. Ausgangspunkt war die Rücknahme&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S155072891000033X RETRACTED: Aerobic endurance training improves weight loss, body composition, and co-morbidities in patients after laparoscopic Roux-en-Y gastric bypass]&amp;lt;/ref&amp;gt; einer Publikation in &#039;&#039;[[Surgery for Obesity and Related Diseases]]&#039;&#039; in der Shang behauptete, im Rahmen einer Studie 60 Patienten operiert zu haben. Tatsächlich waren im betreffenden Zeitraum lediglich 21 Patienten operiert worden. In der Folge zog er drei weitere Artikel zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pen.sagepub.com/content/36/4/485.long]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Juli 2012 wurde ihm die [[Lehrbefugnis]] durch den Habilitationsausschuss der Medizinischen Fakultät Mannheim entzogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fakultät Mannheim&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2015 arbeitete er als Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie in der privaten „Chirurgischen Klinik Dr. Rinecker“ in München-Thalkirchen. Dort war er in Zusammenhang mit der Behandlung von ausländischen Patienten erneut in die Kritik geraten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-120780532.html &#039;&#039;Der russische Patient&#039;&#039;], Der Spiegel, Heft 46/2013, S. 50–56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rinecker.de/de/ueber-uns/aerzte-und-klinikleitung.html|wayback=20150524031417|text=&#039;&#039;Ärzte und Klinikleitung&#039;&#039;}}, Website der Chirurgischen Klinik Dr. Rinecker.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 wechselte Shang ins Bezirkskrankenhaus nach Reutte in Tirol und trat dort die Stelle als Primar der Allgemeinchirurgie an. Dort kam er im März 2020 einer Patientin in seinem Büro im Intimbereich zu nahe und wurde schließlich in zweiter Instanz wegen Vergehen des Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses verurteilt. Shang wurde vom Dienst suspendiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mittermayr Helmut |url=https://www.tt.com/artikel/30794643/patientin-zu-nahe-gekommen-primar-am-bkh-reutte-vom-dienst-suspendiert |titel=Patientin zu nahe gekommen: Primar am BKH Reutte vom Dienst suspendiert |datum=2021-06-22 |sprache=de |abruf=2021-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* American Society of Meabolic and Bariatric Surgery&lt;br /&gt;
* Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)&lt;br /&gt;
* Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Visceralchirurgie (DGAV)&lt;br /&gt;
* Deutsche Gesellschaft für Adipositaschirurgie e.V.&lt;br /&gt;
* Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Adipositastherapie (CAADIP)&lt;br /&gt;
* International Federation for the Surgery of Obesity and Metabolic Disorders (IFSO)&lt;br /&gt;
* Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für perioperative Medizin (CAPM)&lt;br /&gt;
* Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Intensivmedizin (CAI)&lt;br /&gt;
* Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Endoskopie (CAE)&lt;br /&gt;
* Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Onkologie (CAO)&lt;br /&gt;
* Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ärztebl.&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{cite web|url=http://www.aerzteblatt.de/archiv/78479/Edward-Shang-Professur-fuer-Adipositaschirurgie |title=Birgit Hibbeler in Dtsch Arztebl 2010; 107(38): Edward Shang: Professur für Adipositaschirurgie |publisher=[[Deutsches Ärzteblatt]] |date=2010-09-24|accessdate=2012-09-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fakultät Mannheim&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{cite web|url=http://www.umm.uni-heidelberg.de/aktuelles/|title=Pressemitteilung: Medizinische Fakultät entzieht Dr. Shang venia legendi |publisher=[[Universitätsklinikum Mannheim#Medizinische Fakultät|Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg]] |date=2012-07-18|accessdate=2012-09-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url= http://www.zv.uni-leipzig.de/service/presse/pressemeldungen.html?ifab_modus=detail&amp;amp;ifab_id=3836| titel=Der Professor der dicken Bäuche,Pressemeldung 2010/222 vom 17.08.2010, Universität Leipzig | zugriff=2012-09-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1076262120|VIAF=317084208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Shang, Edward}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Shang, Edward&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chirurg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Januar 1965&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.106</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edmund_Huyke&amp;diff=2156120</id>
		<title>Edmund Huyke</title>
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		<updated>2025-03-09T20:55:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.106: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Edmund Wilhelm Huyke&#039;&#039;&#039; (* [[11. April]] [[1864]] in [[Kanena/Bruckdorf|Bruckdorf]]; † [[15. Februar]] [[1923]]) war ein deutscher Reichsgerichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Gutsbesitzers in Halle-Bruckdorf besuchte Huyke ab 1880 die [[Latina (Schule)|Latina]] der [[Franckesche Stiftungen|Franckeschen Stiftungen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Festschrift zur zweihundertjährigen Jubelfeier der Franckeschen Stiftungen und der Lateinischen Hauptschule am 30. Juni und 1. Juli 1898, Halle 1898, S. 225&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abitur studierte er ab 1883 an der [[Universität Leipzig]] und der [[Philipps-Universität Marburg]] Rechtswissenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Blecher, [[Gerald Wiemers]] (Hrsg.): &#039;&#039;Die Matrikel der Universität Leipzig. Teilband IV: Die Jahre 1876 bis 1884&#039;&#039;, Weimar 2009, S. 445&amp;lt;/ref&amp;gt; 1884 wurde er im [[Corps Guestphalia et Suevoborussia|Corps Guestphalia Marburg]] [[Reception (Corps)|recipiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1930, 98/99.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1887 von der [[Königreich Preußen|Krone Preußen]] vereidigt, war er in [[Opole|Oppeln]] Amtsrichter (1898) und Landrichter (1902).&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Juristen-Zeitung, Jahrgang 3 (1898), {{Webarchiv|url=http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222173669_03%2b1898_0362%22 |text=S. 346 |archive-is=20120708023058}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1906 zum Landgerichtsrat und 1909 zum Oberlandesgerichtsrat befördert, war er Richter am [[Oberlandesgericht Breslau]]. An das [[Reichsgericht]] kam er zur Zeit der [[Weimarer Republik]] im Februar 1920. Er war im [[V. Zivilsenat des Reichsgerichts|V.]], [[VI. Zivilsenat des Reichsgerichts|VI.]] und [[VII. Zivilsenat des Reichsgerichts]] tätig. Zwei Monate vor dem 59. Geburtstag starb er im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Lobe]]: &#039;&#039;Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929&#039;&#039;. Berlin 1929, S. 383.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2020-05-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Huyke, Edmund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberlandesgericht Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Huyke, Edmund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Huyke, Edmund Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reichsgerichtsrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. April 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kanena/Bruckdorf|Bruckdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.106</name></author>
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