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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Urspring_(Ach)&amp;diff=1531112</id>
		<title>Urspring (Ach)</title>
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		<updated>2025-05-16T20:44:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.102: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Urspring&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Alb-Donau-Kreis]], [[Baden-Württemberg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GKZ= &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Donau&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Ach (Blau)/Ach/Blau (Donau)/Blau/Donau//Schwarzes Meer&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 0.58&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;GE&amp;quot;&amp;gt;Google Earth&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLE= in [[Schelklingen]] beim ehemaligen [[Kloster Urspring]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 537&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 48/22/53/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 9/43/5/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-BW&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG= //0.1/0.5/2.5//&lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in Schelklingen beim Ach-Quelltopf in die [[Ach (Blau)|Ach]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 534&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 48/22/35/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 9/43/4.5/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-BW&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= [[Schelklingen]]&lt;br /&gt;
| BILD= Urspring nach Quelle.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG=Die Urspring kurz nach ihrer Quelle&lt;br /&gt;
| BILD1= Urspring vor Mündung.jpg&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG= Die Urspring kurz vor ihrer Mündung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Urspring&#039;&#039;&#039; ist ein linker, 580&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref name=GE/&amp;gt; langer Zufluss der [[Ach (Blau)|Ach]] bei [[Schelklingen]] im [[Alb-Donau-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie ist eines der kürzesten Fließgewässer in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urspringquelle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urspring-Quelltopf.jpg|mini|links|Quelltopf Urspring]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03-Quelltopf Urspring 2023.jpg|mini|links|Der Urspring-Quelltopf (2023) mit der ehemaligen Mühle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Urspringmündung.jpg|mini|links|Die Urspring (hinten rechts) mündet in die [[Ach (Blau)|Ach]] (hinten links)]]&lt;br /&gt;
Die Urspringquelle (amtlich: &#039;&#039;Quelltopf Urspring&#039;&#039;), manchmal nur &#039;&#039;Ursprung&#039;&#039; genannt, befindet sich beim ehemaligen [[Kloster Urspring|Benediktinerinnen-Kloster Urspring]], der heutigen [[Urspringschule]], und wird von einer Natursteinmauer umfasst. Die Quelle bildet einen kleinen Hügel aus [[Kalksinter]]. Durchschnittlich schüttet die [[Karstquelle]] 500&amp;amp;nbsp;Liter pro Sekunde (min.&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;l/s, max.&amp;amp;nbsp;2.500&amp;amp;nbsp;l/s). Der Quelltopf ist etwa fünf Meter tief, das Einzugsgebiet reicht bis zum [[Truppenübungsplatz Münsingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Der Abfluss aus dem Quelltopf erfolgt über zwei Wehre, die den Bach in zwei Armen um ein Gebäude, in dem sich die Schneiderei und die Modellbau-Werkstatt der Schule befindet, herumleiten. Kurz nach dem Gebäude vereinigen sich die zwei Arme wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Urspring fließt nun im Tal einer [[Urdonau]]schleife Richtung Süden. Ihr Wasser wird dort in einige Fischzuchtweiher geleitet. Etwa 500 Meter unterhalb ihrer Quelle, wenige Meter östlich des Achursprunges, mündet die Urspring in die [[Ach (Blau)|Ach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Karstquellen in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.lgrb.uni-freiburg.de/lgrb/Service/geotourismus_uebersicht/geotourismus/gto_text?K_gto_text=7097 |text=Urspringquelle |archive-is=20130212061950}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Donau|3Urspring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Alb-Donau-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schelklingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss der Schwäbischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.102</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scheibenlechtenmoos&amp;diff=1240771</id>
		<title>Scheibenlechtenmoos</title>
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		<updated>2025-05-16T19:50:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.102: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Scheibenlechtenmoos 3.JPG|mini|Blick auf das Scheibenlechtenmoos Richtung Osten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasser Scheibenlechtenmoos.JPG|mini|Wasserstellen im Moor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Moorloch.JPG|mini|[[Moorauge]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheibenlechtenmoos 5.JPG|mini|Das Scheibenlechtenmoos im Kar unterhalb des Spießhorns]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Scheibenlechtenmoos&#039;&#039;&#039; ist ein verlandendes [[Hochmoor]] unterhalb des [[Spießhorn]]s bei [[Menzenschwand]] im [[Schwarzwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Bodenbeschaffenheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hochmoor &#039;&#039;Scheibenlechtenmoos&#039;&#039; bildete sich in einem [[Eiszeitalter|eiszeitlichen]] [[Kar (Talform)|Kar]] (&#039;&#039;Scheibenlechtenmoos-Kar&#039;&#039;) in 1079&amp;amp;nbsp;m Höhe westlich oberhalb des Ortes Menzenschwand (Ortsteil Hinterdorf), am Osthang des Spießhorns ({{Höhe|1351|DE}}). Die bewaldeten Karwände, die hauptsächlich aus [[Bärhaldegranit]] (GBA) aufgebaut sind, ragen über dem Moor ca. 140&amp;amp;nbsp;m steil empor und werden oben von einem mächtigen Felskranz beschlossen. Zum Tal hin wird das Kar durch eine [[Endmoräne]] abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Torf]]bildung auf dem Karboden ist derzeit bis zu sechs Meter mächtig. [[Sedimentologie|Sedimentologische]] Untersuchungen ergaben am Grund des Moors den Nachweis von [[Laacher Bimstuff]], was auf ein Alter des Moors von über 10.000 Jahren schließen lässt. Nach [[Pollen]]analysen reicht die Entstehung sogar bis 11.000 Jahre zurück. Darunter befinden sich Schichten der [[Ältere Dryaszeit|Älteren Dryaszeit]] ([[Jungpleistozän]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
Im Scheibenlechtenmoos wachsen zahlreiche seltene Pflanzen, darunter der Rundblättrige Sonnentau (&#039;&#039;[[Drosera rotundifolia]]&#039;&#039;). Auf dem Weg zum Moor konnte an einem Quellhang am Ortsrand von Menzenschwand vor einigen Jahren noch das Gemeine Fettkraut (&#039;&#039;[[Pinguicula vulgaris]]&#039;&#039;) gefunden werden. Dieser Standort ist inzwischen ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet Scheibenlechten ist gekennzeichnet durch das Vorkommen sehr seltener [[Libellen]]-Arten mit höchster Wertigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schild Scheibenlechtenmoos.JPG|mini|Alte Kennzeichnung des ehemaligen Naturschutzgebiets Scheibenlechtenmoos]]&lt;br /&gt;
== Naturschutz und Tourismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Moor ist von der [[Verlandung]] bedroht. Die Gemeinde Menzenschwand achtet durch Aufstauung am Abfluss des Moores darauf, dass das Moor auch in Zukunft erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis vor einigen Jahren existierte ein eigenes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] Scheibenlechtenmoos (1939–1991).&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/3/83150000022.htm Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg über das Natur- und Landschaftsschutzgebiet &amp;quot;Feldberg&amp;quot;]&#039;&#039;, .lubw.baden-wuerttemberg.de, 27. September 1991, abgerufen am 18. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute liegt das Hochmoor im Naturschutzgebiet [[Feldberg (Natur- und Landschaftsschutzgebiet)|Feldberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist durch einen steilen, wenig begangenen Wanderweg vom Talort Menzenschwand aus erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* R. Hantke, G. Rahm: &#039;&#039;Das frühe Spätglazial in den Quellästen der Alb (Südlicher Schwarzwald).&#039;&#039; In: &#039;&#039;Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich.&#039;&#039; 121 (1976), S. 294–299.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.design-to-use.de/index.php?article_id=23&amp;amp;datei=scheibenlechtenmoos_01.jpg&amp;amp;galerie=0&amp;amp;pos=0 Botanische Website mit Bildergalerie]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;{{Webarchiv |url=http://www.lgrb.uni-freiburg.de/lgrb/Service/geotourismus_uebersicht/geotourismus/Service/geotourismus_uebersicht/geotourismus/gto_detail?id=6788 |text=St. Blasien-Menzenschwand, Scheibenlechtenmoos-Kar |wayback=20070623175801}}&#039;&#039;, lgrb.uni-freiburg.de, abgerufen am 18. August 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Waldshut}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/50//N |EW=8/3//E |region=DE-BW |type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (St. Blasien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Waldshut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Naturschutzgebiet in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet im Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.102</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lo%C3%9Fburger_Sandstein&amp;diff=1474294</id>
		<title>Loßburger Sandstein</title>
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		<updated>2025-05-16T19:15:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.102: /* Weblink */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bruchsal Bruchsaler Schloss Vorderseite Haupteingang Innenhof Foto 2007 Wolfgang Pehlemann Wiesbaden DSCN8749.jpg |mini|Vorderseite des [[Schloss Bruchsal|Schlosses Bruchsal]] aus Loßburger Sandstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Allianzwappen Schloss Ettlingen.JPG|mini|Barockes Wappen am [[Schloss Ettlingen]] aus Loßburger Sandstein. Die roten Bauteile aus Stein wurden farblich gefasst.]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Loßburger Sandstein&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Loßburger Plattensandstein&#039;&#039;&#039; genannt, gehört zu den [[Plattensandstein]]en. Er wird in [[Lombach]] bei [[Loßburg]] im [[Nordschwarzwald]] in Baden-Württemberg gebrochen und entstand in der geologischen Zeit des Oberen [[Buntsandstein]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung und Mineralbestand ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um einen violett bis dunkelroten Sandstein mit Glimmereinlagerungen, der in seinem Erscheinungsbild rosa wirkt. Er ist tonig-ferritisch (Ton-Eisen) gebunden und zeigt an seiner Oberfläche kleinste gleichmäßig verteilte Tonnester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Komponenten sind 68 Prozent [[Quarz]], 21 Prozent Gesteinsbruchstücke, 9 Prozent [[Alkalifeldspat]], 2 Prozent [[Muskovit]] und die [[Akzessorien]] [[Biotit]], [[Rutil]], [[Apatit]] und opake (undurchsichtige) Mineralkörner. Die Korngröße beträgt 0,05 bis 0,3 Millimeter&amp;lt;ref&amp;gt;Grimm: Denkmalatlas wichtiger Denkmalgesteine. Gestein Nr. 088 (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es handelt sich um einen schwach feldspatführenden Sandstein mit Gesteinsbrüchstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner tonig-ferritischen Bindung ist er lediglich schwach verwitterungsbeständig, sandet, blättert und schalt ab. Bei einem Einbau senkrecht zum Lager sind großflächige Abschalungserscheinungen vorprogrammiert, die durch die plattig eingelagerten Glimmer, Biotit und Muskovit, begünstigt werden. Verbaut wurde der Loßburger Sandstein beispielsweise am [[Schloss Bruchsal]] und [[Schloss Ettlingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Naturstein]]e werden für Monumentalbauten im Hoch- und Brückenbau, ebene und profilierte [[Werkstein|Werksteine]], Fußbodenplatten, Haussockel, Tröge, Denkmale und Grabmale sowie für Boden- und Wandplatten und filigrane Steinbildhauerarbeiten verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.lgrb.uni-freiburg.de/lgrb/Fachbereiche/rohstoffgeologie/grundlagen/lagerstaetten/naturwerksteine |text=Sandsteine in Baden-Württemberg |wayback=20140608004419}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Dienemann und O. Burre: &#039;&#039;Die nutzbaren Gesteine Deutschlands und ihre Lagerstätten mit Ausnahme der Kohlen, Erze und Salze,&#039;&#039; Enke-Verlag, Stuttgart 1929, S. 242f.&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Grimm: &#039;&#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland.&#039;&#039; Hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Lipp-Verlag, München 1990, ISBN 3-87490-535-7, Gesteins Nr. 088.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Trias]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Trias]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Loßburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.102</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Investivlohn&amp;diff=46643</id>
		<title>Investivlohn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Investivlohn&amp;diff=46643"/>
		<updated>2025-05-16T18:08:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.102: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}Der &#039;&#039;&#039;Investivlohn&#039;&#039;&#039; ist ein Teil des [[Arbeitsentgelt]]s, der nicht als [[Geld]] an den [[Arbeitnehmer]] ausgezahlt wird, sondern in Form einer Beteiligung am [[Arbeitgeber]]-[[Unternehmen]] oder an anderen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach verschiedenen Konzepten werden im Rahmen eines Investivlohns ein Teil von zukünftigen Lohnerhöhungen über [[Belegschaftsaktie]]n, [[Wandelanleihe]]n, Aktien[[Wertpapierdepot|depots]] oder überbetriebliche [[Investmentfonds|Kapitalanlagegesellschaften]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Investivlohn als Form der Mitarbeiterkapitalbeteiligung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht im idealen Fall also um die Beteiligung des Mitarbeiters am [[Produktivvermögen]], beispielsweise durch [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]-Anteile oder [[Aktien]]. Investivlohn ist eine Mitarbeiter[[kapitalbeteiligung]]; Mitarbeiter beteiligen sich dabei über Aktien oder Unternehmensanteile an dem Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Diskussion in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Investivlohn ist seit den 1950er Jahren immer wieder Teil der politischen Diskussion. Das Konzept wurde auch von der [[Programmkonferenz]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] im Jahr 2006 diskutiert. Als Modell findet der Investivlohn mittlerweile auch bei der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] verstärkt Zustimmung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&#039;&#039;Soziale Kapitalpartnerschaft – für mehr Arbeitnehmerbeteiligung an Gewinn und Kapital&#039;&#039; (PDF; 116&amp;amp;nbsp;kB) |url=http://www.dresden2006.cdu.de/download/060904_antrag_pt_mitarbeiterbeteiligung.pdf |wayback=20131124161840}}, Antrag des Bundesvorstandes der CDU Deutschlands an den 20. Parteitag am 27./28. November 2006 in Dresden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2007 forcierte die SPD die Debatte. Sie schlug einen sogenannten „Deutschlandfonds“ vor, über den Arbeitnehmer indirekt an ihrem Unternehmen Anteile kaufen können. In den Fonds sollen anstatt Gehaltsbestandteilen Bonus- oder Extrazahlungen fließen und die indirekte Beteiligung soll vor dem Risiko von Pleiten schützen. Die Union dagegen favorisiert in ihrem „Konzept für soziale Kapitalpartnerschaft“ eine direkte Beteiligung der Arbeitnehmer am Firmenkapital.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekanntes Beispiel ist dabei die Geburtstagsaktie, jeder Mitarbeiter erhält zu seinem Geburtstag eine Aktie des Unternehmens geschenkt, wie es einmal bei dem Unternehmen [[Thyssenkrupp]] diskutiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sozialethische Begründung ==&lt;br /&gt;
In der christlichen Soziallehre&amp;lt;ref&amp;gt;So [[Ursula Nothelle-Wildfeuer]]: &#039;&#039;Wirtschaftsethik&#039;&#039;, in: Clauß Peter Sajak (Hrsg.): &#039;&#039;Christliches Handeln in Verantwortung für die Welt.&#039;&#039; Schöningh, Paderborn 2015 (UTB 4312), ISBN 978-3-8252-4312-8, S. 183 (193)&amp;lt;/ref&amp;gt; wird für den Investivlohn plädiert unter Berufung auf das „Prinzip des Vorrangs der Arbeit vor dem Kapital“ ([[Johannes Paul II.]]) und einer sich daraus ergebenden Forderung, die Antinomie von Kapital und Arbeit zu überwinden und die Möglichkeit zu schaffen, dass der Arbeitende „das Bewußtsein behalten kann, im eigenen Bereich zu arbeiten“ ([[Laborem exercens|Laborem exercens, Nr. 15]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelne Aspekte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Wirtschaftswissenschaften]] werden eine Reihe möglicher Wirkungen von Investivlöhnen (teilweise kontrovers) diskutiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Investivlohn und Sparquote ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Voraussetzung, dass der Investivlohn über eine Kapitalbeteiligung realisiert wird, geht man üblicherweise von einem geringfügig positiven Zusammenhang zwischen [[Sparquote]] und Einführung eines Investivlohns aus. Insbesondere einkommensschwache Bevölkerungsschichten werden dadurch gezwungen ihre Sparquote zu erhöhen, weil sie den Investivlohn nicht verwenden können, um zu konsumieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-duisburg.de/FB5/VWL/MIKRO/material/ws0506/Lektion%2009.pdf Erwin Amann, Uni Duisburg: Skript Mikroökonomie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Investivlohn und Portfoliotheorie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Portfoliotheorie]] von [[Harry M. Markowitz]] ist der Investivlohn kritisch zu sehen. Dass Mitarbeiter Teile ihres [[Kapital]]s in das Unternehmen investieren, in dem sie bereits angestellt sind, erhöht ihr Einkommensrisiko. Da die beiden Einnahmequellen &#039;&#039;Investivlohn&#039;&#039; und Bezahlung vollständig positiv korreliert sind, erhöht sich nach Markowitz die Portfolio-Varianz des Mitarbeiters. Die Portfoliotheorie kann jedoch nicht wichtige motivationale Aspekte des Investivlohns erklären, die je nach Effekt auch Risiken senken können, da höhere Leistung von allen Mitarbeitern erbracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demotivation durch Investivlohn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Götz Werner]] erkennt in Investivlöhnen ein demotivierendes Moment:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: „&#039;&#039;Die Menschen müssen ein ausreichendes Einkommen haben. Der Investivlohn ist ja etwas, was sie eigentlich nur abhängig macht.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: „&#039;&#039;[…] Identifizieren und Binden ist etwas Unterschiedliches. Der Investivlohn würde vielleicht binden, aber deswegen muss er noch lange nicht identifizieren. Und die Menschen müssen sich identifizieren mit ihrer Arbeit, mit dem was sie tun. Die Menschen müssen ja frei sein in dem, was sie tun. Sie müssen frei sein, das zu tun, was sie für sinnvoll erachten und wo sie sich mit identifizieren können.&#039;&#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;Interview im Rahmen der Sendereihe [http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/tacheles/578125/ „Tacheles“ beim Deutschlandradio] auf dradio.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem „Verdrängungseffekt“ kann Investivlohn auch als motivierend betrachtet werden.&lt;br /&gt;
Hier ist zum einen der Effekt der erfahrenen [[Partizipation]] zu berücksichtigen und zum anderen die [[Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-Theorie|VIE-Theorie]]. Nach dieser Motivationstheorie trägt das System des Investivlohns zu einer höheren Instrumentalität (Secondary Goal) der Arbeit bei, wodurch die Motivation gesteigert sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://iab.de/infoplattform/mitarbeiterbeteiligung |text=IABInfoSpezial zum Thema &#039;&#039;„Gewinn- und Kapitalbeteiligung von Beschäftigten“&#039;&#039; mit Veröffentlichungen, Forschungsprojekten, Institutionen und weiterführenden Links |wayback=20111011073555}} auf iab.de&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.verdi-bub.de/standpunkte/archiv/investivlohn |text=ver.di Bildung + Beratung: &#039;&#039;Investivlohn – Pro und Kontra&#039;&#039; |wayback=20070928211152}} auf verdi-bub.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (Hrsg.): &#039;&#039;Mitarbeiterbeteiligungen am Produktivvermögen – Ein Wegweiser für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.&#039;&#039; Bonn, Berlin 1998.&lt;br /&gt;
* Rüdiger Eschenbach, Walter Heering: &#039;&#039;Mitarbeiterkapitalbeteiligung – Managementkonzepte und innovative Beteiligungsformen.&#039;&#039; in: &#039;&#039;Management-Wissen Führungskompetenz.&#039;&#039; Metropolitan-Verlag, Düsseldorf 2001, S.&amp;amp;nbsp;199–215.&lt;br /&gt;
* Rosemarie Fiedler-Winter: &#039;&#039;Innovative Mitarbeiterbeteiligung – Der Königsweg für die Wirtschaft&#039;&#039;, Lech 1998.&lt;br /&gt;
* verdi: &#039;&#039;Investivlohn – Trostpflaster für Lohnverzicht?&#039;&#039; Wirtschaftspolitische Informationen 5/06, November 2006 {{Webarchiv |url=http://wipo.verdi.de/wirtschaftspolitische_informationen/data/06_05_Investivlohn.pdf |text=(PDF) |wayback=20131125052657}}&lt;br /&gt;
* Heinz-J. Bontrup: &#039;&#039;Gewinn- und Kapitalbeteiligung.&#039;&#039; Eine mikro- und makroökonomische Analyse, Gabler Verlag, Wiesbaden 2002, ISBN 3-409-11784-9.&lt;br /&gt;
* Heinz-J. Bontrup: &#039;&#039;Gewinn- und Kapitalbeteiligung.&#039;&#039; Instrumente für eine gerechtere Verteilung der Wertschöpfung gegen das Investitionsmonopol des Kapitals, in: Frank Lorenz, Günter Schneider (Hrsg.): &#039;&#039;Raus aus der Krise!&#039;&#039; Hamburg 2009, ISBN 978-3-89965-326-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einkommen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitarbeiterbeteiligung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.102</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ma%C3%9Fnahmen_zur_Aktivierung_und_beruflichen_Eingliederung&amp;diff=1689085</id>
		<title>Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung</title>
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		<updated>2025-05-16T16:45:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.102: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung&#039;&#039;&#039; nach {{§|45|sgb_3|juris}} [[Drittes Buch Sozialgesetzbuch]] (SGB III) sind ein Begriff aus dem deutschen Arbeitsförderungsrecht. Sie gehören zu den Leistungen der aktiven [[Arbeitsförderung]] im Rahmen der [[Arbeitsmarktpolitik]]. Sie sollen der Verbesserung der Eingliederungsaussichten in den Arbeitsmarkt von Menschen, die [[Arbeitslosigkeit|arbeitslos]] sind, von Arbeitslosigkeit bedroht sind oder die eine Ausbildungsstelle suchen, dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur Verfügung stehenden Maßnahmen wurden durch das &#039;&#039;Gesetz zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente&#039;&#039; vom 21. Dezember 2008 neu formuliert&amp;lt;ref&amp;gt;veröffentlicht im [[Bundesgesetzblatt (Deutschland)|BGBl.]] 2008 Teil I Nr.&amp;amp;nbsp;64, S.&amp;amp;nbsp;2917.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch die seit dem 1. April 2012 geltende neue Nummerierung der Paragraphen des SGB III sind die Maßnahmen nunmehr nicht mehr in § 46 SGB III, sondern in § 45 SGB III geregelt&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel 2 des Gesetzes zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt (EinglVerbG) vom 20. Dezember 2011, BGBl. I, S. 2854, 2868&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Begriff &#039;&#039;Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung&#039;&#039; werden folgende Maßnahmen zusammengefasst, die früher jeweils einzeln gesetzlich geregelt waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Maßnahmen der Eignungsfeststellung (früher §&amp;amp;nbsp;49 Abs.&amp;amp;nbsp;1 SGB&amp;amp;nbsp;III), auch gemäß {{§|37|sgb_3|juris}} SGB&amp;amp;nbsp;III&lt;br /&gt;
# Unterstützung der Selbstsuche des Arbeitslosen nach einer neuen Beschäftigung (früher §&amp;amp;nbsp;49 Abs.&amp;amp;nbsp;2 Nr.&amp;amp;nbsp;1 SGB&amp;amp;nbsp;III)&lt;br /&gt;
# Vermittlung notwendiger Kenntnisse und Fähigkeiten, um eine Vermittlung in Arbeit zu erleichtern (früher §&amp;amp;nbsp;49 Abs.&amp;amp;nbsp;2 Nr.&amp;amp;nbsp;2 SGB&amp;amp;nbsp;III)&lt;br /&gt;
# Maßnahmen, die zur Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit führen&lt;br /&gt;
# Maßnahmen, deren Inhalt die Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen ist und deren Ziel die Vermittlung einer Arbeits- bzw. Ausbildungsstelle ist (früher §&amp;amp;nbsp;421i SGB&amp;amp;nbsp;III)&lt;br /&gt;
# Maßnahmen, bei denen die [[Bundesagentur für Arbeit]] einen Dritten ([[Bildungsträger]], private Arbeitsvermittler etc.) mit der Vermittlung des Arbeitslosen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung beauftragt (früher §&amp;amp;nbsp;37 SGB&amp;amp;nbsp;III)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Maßnahmen können auch mehrere Maßnahmeziele verfolgen, wie zum Beispiel folgende Maßnahmen:&lt;br /&gt;
* Ganzheitliche Integrationsleistung (GanzIL)&lt;br /&gt;
* Neukunden-Aktivierung (NKA)&lt;br /&gt;
* Unterstützung der Vermittlung mit ganzheitlichem Ansatz (UVgA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmeträger ==&lt;br /&gt;
Durchgeführt werden können Maßnahmen von staatlichen oder privaten [[Bildungsträger]]n, privaten Arbeitsvermittlern oder von [[Arbeitgeber]]n, die die Eignung eines Arbeitslosen für eine bestimmte Tätigkeit feststellen wollen, bevor sie ihn einstellen. Ein [[Arbeitsverhältnis]] entsteht durch eine betriebliche Maßnahme nicht. Dem Arbeitgeber entstehen lediglich Kosten für die [[Gesetzliche Unfallversicherung (Deutschland)|gesetzliche Unfallversicherung]]. Das ansonsten verbreitete (illegale) unbezahlte &amp;quot;Probearbeiten&amp;quot; bietet diesen wichtigen Versicherungsschutz jedoch nicht. Der Teilnehmer an Eingliederungsmaßnahmen hat weiterhin Anspruch auf [[Arbeitslosengeld (Deutschland)|Arbeitslosengeld]] oder [[Arbeitslosengeld II]], gilt statistisch für diese Zeit aber nicht als arbeitslos, da er dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dauer der Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
Die maximale Dauer der Maßnahmen ist im {{§|45|sgb_3|juris}} Abs. 2 SGB&amp;amp;nbsp;III und {{§|16g|sgb_2|juris}} Abs. 2 SGB&amp;amp;nbsp;II festgelegt. Es gibt drei Einschränkungen:&lt;br /&gt;
* Eine Maßnahme zur Vermittlung von beruflichen Kenntnissen (zum Beispiel Schulungen bei Bildungsträgern) darf acht Wochen nicht überschreiten.&lt;br /&gt;
* Maßnahmen bei einem Arbeitgeber (zum Beispiel Praktika oder betriebliche Trainingsmaßnahmen) sind auf maximal sechs Wochen begrenzt.&lt;br /&gt;
* Maßnahmen zur Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme sind, wenn die Hilfebedürftigkeit der Person aufgrund des zu berücksichtigenden Einkommens entfallen ist, auf maximal sechs Monate nach Beschäftigungsaufnahme begrenzt.&lt;br /&gt;
Andere Maßnahmen als diese drei Arten unterliegen keiner gesetzlichen Höchstdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang der Leistungen ==&lt;br /&gt;
Die Leistungen der [[Bundesagentur für Arbeit]] umfassen die Lehrgangskosten und gegebenenfalls Prüfungsgebühren, notwendige Fahrt- und Unterkunftskosten, Kosten für notwendige Kinderbetreuung, Kosten für Arbeitskleidung und -ausrüstung und gegebenenfalls Kosten für Vermittlungshonorare. Besonders niederschwellige Maßnahmen beinhalten Sozialarbeit und eine ganzheitliche Förderung der Alltagskompetenzen und Persönlichkeitsförderung beispielsweise für aggressive Jugendliche, Wohnungslose, Personen mit psychischen und physischen Erkrankungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3548-5/soziale-aktivierung-von-arbeitslosen/?number=978-3-8394-3548-9 Freier Carolin: Soziale Aktivierung von Arbeitslosen? Praktiken und Deutungen eines neuen Arbeitsmarktinstruments. transcript 2016.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermessensleistung und Rechtsanspruch ==&lt;br /&gt;
Die Bewilligung von Eingliederungsmaßnahmen liegt im Ermessen der Agentur für Arbeit bzw. des Jobcenters. Die Neufassung des {{§|45|sgb_3|juris}} SGB&amp;amp;nbsp;III beinhaltet aber, dass Menschen, die sechs Monate oder länger arbeitslos sind, von der [[Bundesagentur für Arbeit]] &#039;&#039;verlangen&#039;&#039; können, dass ihnen die Teilnahme an einer solchen Maßnahme genehmigt wird und die Kosten übernommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://www.arbeitsagentur.de/karriere-und-weiterbildung Informationen der Bundesagentur für Arbeit zum Thema Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Domhöfer: GANZIL – Tagebuch einer (Zwangs-)Maßnahme. Independently published 2019. ISBN 978-1-5206-8550-2 (Taschenbuch)&lt;br /&gt;
* Carolin Freier: Soziale Aktivierung von Arbeitslosen? Praktiken und Deutungen eines neuen Arbeitsmarktinstruments. transcript 2016. ISBN 978-3-8376-3548-5. ([https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3548-5/soziale-aktivierung-von-arbeitslosen/?number=978-3-8394-3548-9 Online])&lt;br /&gt;
* Isabel Horstmann: Im Dschungel der Maßnahmen – eine Bewerbungstrainerin berichtet. EWK Verlag 2008. ISBN 978-3-938175-40-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Massnahmen Zur Aktivierung Und Beruflichen Eingliederung}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsförderungsrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitslosigkeit (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.102</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C3%9Cbergangsmanagement_bei_Jugendlichen&amp;diff=1566700</id>
		<title>Übergangsmanagement bei Jugendlichen</title>
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		<updated>2025-05-16T16:37:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.102: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Übergangsmanagement&#039;&#039;&#039; bezeichnet in der [[Pädagogik]] die Gestaltung eines Übergangs („Übergang“, lat. „Transition“) unter Mitwirkung professioneller Institutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Biografie des Menschen ist durch zahlreiche Übergänge geprägt: Übergang vom Kindergarten in die Grundschule, Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe I, Übergang von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II, Übergang von der Schule in die Berufsausbildung, Übergang von der Berufsausbildung in die Arbeit im erlernten Beruf, Übergang vom Beruf in den Ruhestand. Solche Übergänge führen zu Veränderungen im sozialökologischen System und werden häufig als kritische Lebensereignisse erlebt, da es sich um sensible Phasen handelt, die sich in verschiedenen Formen durch den gesamten Lebenslauf ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Übergangsmanagement beschränkt sich somit nicht nur auf die schulischen Lebensjahre. Der folgende Beitrag legt jedoch den Schwerpunkt auf den Personenkreis der Jugendlichen, insbesondere solcher, denen nach dem Schulabgang eine „mangelnde [[Ausbildungsreife]]“ bescheinigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem Jugendliche profitieren vom individuellen Ansatz, den das Übergangsmanagement beinhaltet. Sie sollen auf ihre biografischen Übergänge vorbereitet werden und Verantwortung übernehmen können, notfalls auch zu den Aktivitäten gezwungen werden können, die sich daraus ergeben, dass sie ihre [[Berufsschulpflicht]] noch nicht erfüllt haben (obwohl in Deutschland eine „Pflicht zur Arbeit“ verfassungswidrig wäre). Grundsätzlich steht die Entwicklung von personalen und [[Soziale Kompetenz|sozialen Kompetenzen]] im Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der institutionelle Ansatz ist mehr arbeitsmarktorientiert. Hier geht es darum, die [[Beschäftigungsfähigkeit]] der Bevölkerung sicherzustellen. Arbeitskräfte sollen dem regionalen Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt werden.&lt;br /&gt;
Dies kann nur geschehen, wenn verschiedene Organisationen und Institutionen mit den Übergängern zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zielgruppen des Übergangsmanagements „Schule–Beruf“ sind Schüler der Förder- und Hauptschulen, Lehrer und Auszubildende. Darüber hinaus zählen Beschäftigte von Betrieben, Arbeitgeber, sowie Vertreter aus der Wirtschaft und Eltern mit zu den Zielgruppen. Ebenso sind Gefangene und insbesondere Jugendstrafgefangene Zielgruppe des Übergangsmanagements.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man das Übergangsmanagement bei Jugendlichen, soll ihnen eine Perspektive eröffnet werden. Bereits in der [[Förderschule (Deutschland)|Förderschule]] und der [[Hauptschule]] zeichnet es sich ab, dass viele der Schüler den Übergang in die Berufsausbildung nicht schaffen werden bzw. die Berufsausbildung nicht erfolgreich zu Ende führen werden, wenn ihnen nicht massiv geholfen wird. Ein Problem stellt hierbei auch die mangelnde [[Integration (Soziologie)|Integration]] bestimmter Gruppen von Schülern dar. Diese Schüler werden zweifelsohne nach der Beendigung ihrer Schulzeit in ihre nächste (Lebens-)Phase gelangen, die aber auch, wenn sie Mitglieder des [[Abgehängtes Prekariat|abgehängten Prekariats]] sind, aus einem jahrzehntelangen Wechsel zwischen Jobben und Phasen der Arbeitslosigkeit bestehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Übergangsmanagement sollen die Interessen der Arbeitgeber und Schüler berücksichtigt werden. Folgende Faktoren können für einen erfolgreichen Übergang sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Netzwerkarbeit&lt;br /&gt;
* Orientierungsrahmen&lt;br /&gt;
* Frühzeitige Orientierung (individuell)&lt;br /&gt;
* Praktisches Arbeiten&lt;br /&gt;
* Übergangslösungen&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Rückmeldungen&lt;br /&gt;
* Individuelle Planung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele des Übergangsmanagements sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stärkung der Lernmotivation&lt;br /&gt;
* Förderung der persönlichen und fachlichen Kompetenzen&lt;br /&gt;
* Abbau von Ängsten&lt;br /&gt;
* Das Bildungsniveau von Schülern der Haupt- und Förderschulen soll gesteigert werden → Chancenverbesserung&lt;br /&gt;
* Anzahl der Schüler in Wartestellungen sowie ohne Berufsabschluss soll verringert werden&lt;br /&gt;
* Praxisorientierter Zugang zu den Berufsbildern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum Übergangsmanagement? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit, wie in der Mitte der 2000er Jahre, ist der Übergang von der Schule in die Berufsausbildung besonders schwierig. In solchen Zeiten gesellt sich zum Vorwurf der „mangelnden Ausbildungsreife“ als Exklusionsgrund der Hinweis, dass man auch von den an sich „ausbildungsreifen“ Jugendlichen nicht alle auf dem Ausbildungsstellenmarkt benötige (marktbedingte Benachteiligung). 2006 gelang es 15 Prozent eines Altersjahrgangs nicht, eine Berufsausbildung anzufangen bzw. eine solche erfolgreich zu beenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lex2006&amp;quot;&amp;gt;Tilly Lex: &#039;&#039;Übergangsmanagement. Jugendliche von der Schule ins Arbeitsleben lotsen&#039;&#039;. Ein Handbuch aus dem Modellprogramm „Kompetenzagenturen“. München 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Übergangsmanagement ist eine Form der [[Benachteiligtenförderung]] und bei benachteiligten Jugendlichen mit besonderem Unterstützungsbedarf notwendig, insbesondere bei solchen, die nicht als Menschen mit einer [[Behinderung]] einen Rechtsanspruch auf eine berufliche Erstausbildung gemäß {{§|19|SGB_III|dejure}} Abs. 1 des [[Drittes Buch Sozialgesetzbuch|Dritten Buches Sozialgesetzbuch]] geltend machen können. In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, dass die Gewährung eines „sonderpädagogischen Förderbedarfs“ während der Schulzeit keine Garantie dafür bietet, den Status eines „Behinderten“ oder auch nur „Lernbehinderten“ im Sinne des [[Arbeitsförderungsrecht]]s (welches das SGB III enthält) zu erhalten. Die scharfe Grenze zwischen Menschen mit und ohne Behinderung wirkt sich insofern dramatisch aus, als noch 2016 [[Peter Masuch]], Präsident des [[Bundessozialgericht]]s in einer Rede feststellte: „Während […] der Mensch ohne Behinderung sich wegen des Nachrangs der Sozialhilfe selber helfen kann und muss, bedarf der Mensch mit Behinderung der Unterstützung durch Mitmenschen und Gesellschaft.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Masuch]]: [https://www.lebenshilfe.de/de/ansprechpartner/masuch-peter.php &#039;&#039;Was hat die UN-BRK für eine bessere Teilhabe am Arbeitsleben gebracht? Auf dem Werkstättentag in Chemnitz am 21. September 2016 gehaltene Rede&#039;&#039;]. S. 7 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ansicht steht in der Tradition der [[Agenda 2010]], der zufolge Erwerbsfähige durch Androhung von Arbeitslosigkeit und Armut motiviert werden müssten, die gewünschte Anstrengungsbereitschaft zu entwickeln (Ex-Bundeskanzler [[Gerhard Schröder]]: „Es gibt kein Recht auf [[Faulheit#Motto „Fordern und Fördern“ als Kampfansage gegen „Arbeitsunwillige“|Faulheit]] in unserer Gesellschaft.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wege in die Berufsausbildung sind insbesondere für Jugendliche ohne Hauptschulabschluss (10 Prozent eines Altersjahrgangs)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lex2006&amp;quot; /&amp;gt; langwierig und vielfältig geworden. Aufgrund einer Abfolge von Qualifizierungsschritten wie z.&amp;amp;nbsp;B. Schnupperlehren, Praktika oder Berufsvorbereitenden Bildungsgängen, entstehen auch viele Entscheidungen, die das Gelingen der beruflichen Integration erschweren können. So sind Abbrüche oder Sackgassen eine Gefährdung für die Eingliederung in das Berufsleben und damit für die Fähigkeit, jahrzehntelang ein Leben ohne Angewiesensein auf [[Sozialtransfer]]s führen zu können. Eine besondere Komplexität resultiert in Deutschland insbesondere durch die Vielfalt von Zuständigkeiten im Übergangssystem „Schule–Beruf“. Somit gelingt es manchen Jugendlichen nicht, in diesem unübersichtlichen System von Bildungsinstitutionen und -angeboten, passende, an ihren Voraussetzungen, Zielen und Lebenslagen anknüpfende Anschlüsse zu finden. Hierbei soll Übergangsmanagement ansetzen und Unterstützung in Form einer Lotsenfunktion bieten. Eine Gefahr besteht darin, dass Schulabsolventen nach Absolvierung der zwölfjährigen [[Berufsschulpflicht]] und Erreichen der Volljährigkeit die Option haben, ohne Berufsausbildung zu „jobben“. Viele junge Menschen machen von dieser Möglichkeit Gebrauch, wenn sie des Aufenthalts in Systemen, die sie mit Lernen-Müssen verbinden, überdrüssig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzliche Grundlagen und Angebote in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlagen, die eine gesetzliche Unterstützung für den Übergang ins Berufsleben gewährleisten, basieren im Wesentlichen auf drei Punkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsförderungsgesetz ===&lt;br /&gt;
Das [[Arbeitsförderungsgesetz]] ([[Drittes Buch Sozialgesetzbuch|SGB III]]) garantiert jedem Bürger eine gesetzliche Unterstützung bei der Berufsfindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;(1) Die Agentur für Arbeit hat Ausbildungsuchenden, Arbeitsuchenden und Arbeitgebern Ausbildungsvermittlung und Arbeitsvermittlung (Vermittlung) anzubieten. Die Vermittlung umfaßt alle Tätigkeiten, die darauf gerichtet sind, Ausbildungsuchende mit Arbeitgebern zur Begründung eines Ausbildungsverhältnisses und Arbeitsuchende mit Arbeitgebern zur Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses zusammenzuführen. Die Agentur für Arbeit stellt sicher, dass Arbeitslose und Ausbildungsuchende, deren berufliche Eingliederung voraussichtlich erschwert ist, eine verstärkte vermittlerische Unterstützung erhalten.&#039;&#039;“ ({{§|35|sgb_3|juris}} SGB III)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderung ist im Arbeitsförderungsgesetz gesetzlich geregelt. (SGB III § 19, §§ 61 ff, §§ 97 ff.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Angebote auf Grundlage des Arbeitsförderungsgesetzes ====&lt;br /&gt;
# Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB): Werden von der Bundesagentur für Arbeit angeboten, mit dem Ziel Jugendliche beruflich einzugliedern. Die BvB bieten auch Förderlehrgänge für Behinderte an sowie die Möglichkeit eines nachträglichen Schulabschlusses.&lt;br /&gt;
# Förderung der Berufsausbildung für Benachteiligte: Durch „ausbildungsbegleitende Hilfen“ (abH) und „Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen“ (BaE) soll Jugendlichen, die besondere Hilfe benötigen, eine erstmalige betriebliche Ausbildung ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
# Berufsförderung Behinderter: Menschen mit Behinderung soll in Berufsbildungswerken (BBW) eine berufliche Erstausbildung ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
# Förderung des Übergangs in Beschäftigung: „Übergangshilfen“ sollen z. B. nach der BaE den Übergang ins Berufsleben durch Bewerbungstraining oder sozialpädagogische Maßnahmen ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ staatliche Verantwortung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufsbildungsgesetz ===&lt;br /&gt;
Berufsvorbereitung der staatlichen Berufsschulen ([[Berufsbildungsgesetz (Deutschland)|Berufsbildungsgesetz]]) regelt die berufliche Ausbildung in Deutschland und soll jedem Bürger eine Berufsausbildung in der für ihn angemessenen Form ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;(1) Berufsbildung im Sinne dieses Gesetzes sind die Berufsausbildungsvorbereitung, die Berufsausbildung, die berufliche Fortbildung und die berufliche Umschulung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(2) Die Berufsausbildungsvorbereitung dient dem Ziel, durch die Vermittlung von Grundlagen für den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit an eine Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf heranzuführen.&#039;&#039;“ ({{§|1|bbig_2005|juris}} BBiG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Angebote auf Grundlage der Berufsbildungsgesetz ====&lt;br /&gt;
# Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)&lt;br /&gt;
# Berufsgrundbildungsjahr (BGJ)&lt;br /&gt;
# Ausbildungsgängen einjähriger Berufsfachschulen (BFS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ staatliche Verantwortung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugendberufshilfe ===&lt;br /&gt;
Jugendberufshilfe ([[Achtes Buch Sozialgesetzbuch|SGB VIII/KJHG]]): Richtet sich insbesondere an Jugendliche, die durch die Arbeitsförderung alleine nicht den Übergang ins Berufsleben bewältigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fördersystem der Jugendberufshilfe soll die schulische, berufliche Ausbildung, die berufliche Eingliederung sowie die Integration der Jugendlichen fördern. (KJHG § 13, § 27, § 35a)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei orientiert sich die Jugendberufshilfe mehr auf kommunaler Ebene, unter Einbezug der lokalen Rahmenbedingungen. Häufig wird ihre Arbeit, durch kommunale oder freie Träger gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Angebote auf Grundlage der Jugendberufshilfe ====&lt;br /&gt;
Angebote zur Jugendberufshilfe basierend auf §§ 13 u. 27 des KJHG&lt;br /&gt;
# Hilfen zur Orientierung in der Berufswelt&lt;br /&gt;
# Ergänzende Unterstützungsmaßnahmen bei der Berufswahl&lt;br /&gt;
# Hilfen vor, nach und während einer beruflichen Erstausbildung&lt;br /&gt;
# Jugendhilfeorientierte Ausbildungs- oder Berufsvorbereitungsmaßnahmen&lt;br /&gt;
# Unterstützung bei Schwierigkeiten in besonderen Lebenslagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ kommunale Verantwortung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Statuspassage]]&lt;br /&gt;
* [[Benachteiligtenförderung]]&lt;br /&gt;
* [[Berufseinstiegsbegleitung]]&lt;br /&gt;
* [[Jugendagentur]]&lt;br /&gt;
* [[Zentrum für Schule und Beruf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Tippelt: &#039;&#039;Übergänge im Bildungssystem&#039;&#039;. In: Thomas Eckert (Hrsg.): &#039;&#039;Übergänge im Bildungswesen&#039;&#039;. Münster u.&amp;amp;nbsp;a. 2007, S. 11–22, ISBN 3-8309-1867-4.&lt;br /&gt;
* Tilly Lex u.a: &#039;&#039;Übergangsmanagement. Jugendliche von der Schule ins Arbeitsleben lotsen&#039;&#039;. Ein Handbuch aus dem Modellprogramm „Kompetenzagenturen“. München 2006, S. 11, ISBN 3-87966-413-7.&lt;br /&gt;
* Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): &#039;&#039;Leitfaden lokales Übergangsmanagement. Von der Problemdiagnose zur praktischen Umsetzung.&#039;&#039; Gütersloh 2007, ISBN 3-89204-934-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.arbeitsagentur.de&lt;br /&gt;
* {{§§|sgb_8|juris|text=Text des Sozialgesetzbuches Achtes Buch}}&lt;br /&gt;
* http://soziales.lvr.de&lt;br /&gt;
* https://www.ifd-koeln.de/&lt;br /&gt;
* [https://iab.de/dossier/?id=264258 Die IAB-Infoplattform Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung] des [[Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung|IAB]] präsentiert mit Literaturhinweisen (vielfach mit Volltextzugriff), Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle. Sie stellt politische Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung vor.&lt;br /&gt;
* [http://db.dji.de/cgi-bin/db/default.php?db=24 DBH Datenbank Übergangsmanagement] Gute Beispiele des Übergangsmanagements für Jugendliche, Heranwachsende und junge Erwachsene vom Strafvollzug in den Arbeitsmarkt und in ein eigenständiges Leben&lt;br /&gt;
* [https://seehaus-ev.de/uebergangsmanagement/ Übergangsmanagement nach dem Jugendstrafvollzug in freien Formen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ubergangsmanagement Bei Jugendlichen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufsvorbereitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendhilfe (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagogische Methode/Lehre]]&lt;/div&gt;</summary>
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