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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Julius Poensgen</title>
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		<updated>2022-02-06T14:30:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.6.191.38: Wikipedia-Kosmetik, +wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Julius Poensgen.jpg|mini|hochkant|Julius Poensgen]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Julius Poensgen&#039;&#039;&#039; (* [[15. Februar]] [[1814]] in Kirschseiffen bei [[Hellenthal]], Eifel; † [[11. Dezember]] [[1880]] in [[Düsseldorf]]) war ein deutscher [[Unternehmer]]. Er stammt von der weitverbreiteten [[Eifel]]er Unternehmerfamilie [[Poensgen]] ab, deren Angehörige seit Mitte des 15. Jahrhunderts im Raum [[Schleiden]] als [[Reidemeister]] Eisenhütten betrieben. Einige Linien übersiedelten nach Düsseldorf und waren dort maßgeblich am Aufbau der rheinischen Eisen-, Stahl- und Röhrenindustrie beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Julius Poensgen war der Sohn des [[Düren]]er Textilfabrikanten &#039;&#039;Daniel Gisbert Poensgen&#039;&#039; (1774–1817) und dessen Ehefrau &#039;&#039;Gertrud Poensgen geb. Schmidt&#039;&#039;. Er war nach seiner Ausbildung zunächst tätig bei der [[Jünkerather Gewerkschaft]] in [[Jünkerath]] bei [[Stadtkyll]] in der Eifel, deren alleiniger Eigentümer sein Verwandter &#039;&#039;Carl Poensgen&#039;&#039; (1802–1848) war. Danach machte er sich selbstständig und betrieb zusammen mit seinem jüngeren Bruder [[Albert Poensgen (Unternehmer)|Albert Poensgen]] in den Eifelorten [[Gemünd (Schleiden)|Gemünd]] und Mauel ein Bleiröhrenwerk, eine Nagelfabrik und einen Betrieb zur Herstellung von [[Gebäudeheizung|Heizungsanlagen]], die von den beiden Brüdern getrennt geführt wurden. Im Jahre 1847 wurden die einzelnen Unternehmen unter der [[Firma]] &#039;&#039;Gebr. Poensgen&#039;&#039; zusammengefasst. Nicht eingeschlossen war jedoch das Albert Poensgen gehörende Röhrenwerk, das 1860 nach Düsseldorf verlegt wurde. Aus ihm ging 1872 durch die Zusammenlegung mit den Düsseldorfer [[Eisenwerk|Hütten-]] und [[Walzwerk]]en seiner Verwandten [[Gustav Poensgen]] und [[Rudolf Poensgen]] die &#039;&#039;[[Düsseldorfer Röhren- und Eisenwalzwerke AG]] vorm. Poensgen&#039;&#039; hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Albert Poensgen mit dem Aufbau und der Erweiterung des Düsseldorfer Röhrenwerks voll in Anspruch genommen war, übernahm sein Bruder Julius Poensgen die Leitung des Unternehmens &#039;&#039;Gebr. Poensgen&#039;&#039;, das ebenfalls 1860 nach Düsseldorf verlegt wurde. Dort wurde mit der Fabrikation von Dampfheizungen mit der damals patentierten „Perking-Heizung“ begonnen. Abnehmer waren vor allem Hotels, Sanatorien, Krankenhäuser, aber auch Fabriken. Als Julius Poensgen 1880 starb, übernahm sein zu dieser Zeit erst 20-jähriger&amp;lt;!--also nach damaligem Recht nicht volljähriger--&amp;gt; Sohn &#039;&#039;Reinhard Poensgen&#039;&#039; (1860–1924) die Nachfolge und entwickelte das Unternehmen, das 1906 in eine [[Aktiengesellschaft]] umgewandelt wurde, in 44-jähriger Tätigkeit zu einem führenden auf dem Gebiet der Konstruktion und Herstellung von Wäschereimaschinen. Im Jahr 1924 übernahm sein Sohn &#039;&#039;Siegfried Poensgen&#039;&#039; (1893–1955) die Geschäftsführung der &#039;&#039;Gebr. Poensgen AG&#039;&#039;. Auf der Düsseldorfer Ausstellung „[[GeSoLei]]“ von 1926 fanden die Poensgen-Dampfwäschereimaschinen große Aufmerksamkeit. Die Anteile an der &#039;&#039;Gebr. Poensgen AG&#039;&#039; gingen in den folgenden Jahren mehrheitlich auf Siegfried Poensgens Bruder [[Helmuth Poensgen]] über. Dieser war bis zu seinem Tod im Jahr 1945 Vorstandsmitglied der [[Vereinigte Stahlwerke|Vereinigte Stahlwerke AG]] und Aufsichtsratsvorsitzender der &#039;&#039;Gebr. Poensgen AG&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gregor von Bochmann d J - Grabmal Julius Poensgen - 2010.jpg|mini|Grabmal für Julius und Louise Poensgen (2010)]]&lt;br /&gt;
Julius Poensgen war verheiratet mit &#039;&#039;Louise geb. Mayer&#039;&#039; (1829–1907), Tochter von [[Jacob Anton Mayer]] (1782–1857) aus [[Aachen]], dem Buchhändler, Verleger und Gründer der [[Mayersche Buchhandlung|Mayerschen Buchhandlung]]. Zusammen hatten sie vier Kinder. Poensgens Tochter Emilie (genannt Milla) (1856–1935) heiratete 1877 den Maler [[Gregor von Bochmann (Maler)|Gregor von Bochmann]]. Das Grabmal für Julius und Louise Poensgen auf dem [[Nordfriedhof (Düsseldorf)|Düsseldorfer Nordfriedhof]] schuf um 1907 ein Enkel, der Bildhauer [[Gregor von Bochmann der Jüngere]]. Das Relief stellt die „Vier Lebensalter“ dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|567||Poensgen|Lutz Hatzfeld|128774762}}&lt;br /&gt;
* [[Edmund Strutz]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[Deutsches Geschlechterbuch]]&#039;&#039;, Band 123. Verlag C. A. Starke, Glücksburg (Ostsee) 1958.&lt;br /&gt;
* Josef Wilden: &#039;&#039;Fünf Poensgen gestalten ein neues Düsseldorf.&#039;&#039; Düsseldorf 1942.&lt;br /&gt;
* Heinrich Kellerter, Ernst Poensgen: &#039;&#039;Die Geschichte der Familie Poensgen.&#039;&#039; A. Bagel, Düsseldorf 1908.&lt;br /&gt;
* [[Horst A. Wessel]]: &#039;&#039;Die Unternehmer der Familie Poensgen in der Eifel und in Düsseldorf.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Bewegen, Verbinden, Gestalten. Unternehmer vom 17. bis zum 20. Jahrhundert.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Schriften zur rheinisch-westfälischen Wirtschaftsgeschichte&#039;&#039;, Band 44.) Stiftung [[Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv]], Köln 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139217886|VIAF=100511875}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Poensgen, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hellenthal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Poensgen|Julius]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1814]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Poensgen, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Februar 1814&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hellenthal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Dezember 1880&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.6.191.38</name></author>
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		<title>Oscar Neher</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;178.6.191.38: Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oscar Neher&#039;&#039;&#039; (* [[17. August]] [[1862]] in [[Neuhausen am Rheinfall]]; † [[15. Juni]] [[1944]] [[Maienfeld]]) war ein [[Schweiz]]er [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oscar Neher war Sohn von Emma Moser und [[Johann Georg Moser-Neher]] und ein Enkel von [[Heinrich Moser]] und [[Johann Georg Neher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erwerb der [[Matura]] erhielt Oscar Neher eine Ausbildung zum [[Landwirt]] und war anschliessend Gutsverwalter in [[Ägypten]], [[Schlesien]] und in der Westschweiz. Nach dem Studium der Chemie an der [[Universität Halle]] war er an der [[Schleifung]] der Hochofenanlage Plons in [[Mels]] bei Sargans beteiligt, die sein Grossvater Johann Georg Neher erstellt hatte und die seit damals im Familienbesitz war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verbindung mit einem Landwirtschaftsbetrieb begründete er die [[Wäschestärke|Stärkefabrik]] &#039;&#039;Oscar Neher &amp;amp; Co.&#039;&#039; Nach Angliederung eines elektrochemischen Betriebs produzierte das Unternehmen ab 1904 Bleichmittel für die Seifen- und Textilindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 liess Oscar Neher die Wiederinstandsetzung des [[Eisenbergwerk Gonzen|Eisenbergwerks am Gonzen]] überprüfen, 1912 erwarb er wieder eine Abbau[[konzession]] und gründete 1919 die &#039;&#039;Eisenbergwerk Gonzen AG&#039;&#039; zusammen mit der [[Sulzer AG|Gebr. Sulzer AG]] und der [[Georg Fischer AG]]. Nachdem die Anlagen modernisiert worden waren, konnte der Abbau am Gonzen 1920 wieder aufgenommen werden. Oscar Neher war von 1919 bis 1941 Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates dieses Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schwester Charlotte Neher war ab 1874 mit dem Industriellen [[Gustave Naville]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Schweizerische Industrie-Bibliothek (Hrsg.): &#039;&#039;In memoriam. Biographisches Lexikon verstorbener Schweizer.&#039;&#039; Bd. 1, Zürich 1947.&lt;br /&gt;
* Paul Hugger, Willfried Epprecht: &#039;&#039;Der Gonzen. 2000 Jahre Bergbau. Das Buch der Erinnerungen.&#039;&#039; Eisenbergwerk Gonzen AG, Sargans 1991.&lt;br /&gt;
* Eisenbergwerk Gonzen AG (Hrsg.), Johannes Huber (Hrsg.): &#039;&#039;Gonzen. Der Berg und sein Eisen.&#039;&#039; NZZ Libro, Zürich 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|30338|Neher, Oscar|Autor= Peter Müller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1080996230|LCCN=|NDL=|VIAF=47145304999278610172}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neher, Oscar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neher, Oscar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. August 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neuhausen am Rheinfall]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juni 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Maienfeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.6.191.38</name></author>
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