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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-12T04:22:53Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleines_Springkraut&amp;diff=385104</id>
		<title>Kleines Springkraut</title>
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		<updated>2025-05-22T12:18:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.24.135.248: Satzbau-Fehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kleines Springkraut&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Impatiens parviflora&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Augustin Pyramus de Candolle|DC.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Springkräuter&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Impatiens&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Balsaminengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Balsaminaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Heidekrautartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Ericales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Impatiens parviflora - plant (aka).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Kleines Springkraut (&#039;&#039;Impatiens parviflora&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Kleine Springkraut&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Impatiens parviflora&#039;&#039;), auch &#039;&#039;&#039;Kleinblütiges Springkraut&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Sibirisches Springkraut&#039;&#039;&#039;, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Balsaminengewächse]] (Balsaminaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Kleine Springkraut ist eine [[Einjährige Pflanze|einjährige]] [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von 20 bis 60, selten bis 90&amp;amp;nbsp;cm erreicht. Der aufrechte, oben verzweigte, kahle [[Sprossachse|Stängel]] ist etwas glasig und an den Knoten geschwollen. Er ist im unteren Teil unbeblättert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wechselständigen, gestielten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind breit lanzettlich und besitzen einen spitz gezähnten Rand. Sie sind zugespitzt und am Grund keilförmig verschmälert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Juni bis September. In den Achseln der oberen Blätter befinden sich aufrechte [[Traube|traubigen]] [[Blütenstand|Blütenstände]] mit jeweils vier bis zwölf Blüten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot; /&amp;gt; Die hellgelben, nur 8 bis 18&amp;amp;nbsp;mm großen [[zygomorph]]en [[Blüte]]n besitzen einen geraden Sporn. Es sind 3 Kelchblätter vorhanden, von denen das hintere groß ist, 8 bis 10 Millimeter lang und den geraden Sporn trägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt; Die beiden seitlichen Kelchblätter sind eiförmig-dreieckig und etwa 3 Millimeter lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt; Von den 5 Kronblättern ist das vordere groß. Die seitlichen und die hinteren Kronblätter sind paarweise miteinander verwachsen. Alle Kronblätter sind blassgelb und innen rot gefleckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 15 bis 20 Millimeter lange [[Kapselfrucht]] ist länglich-keulenförmig und schleudert bei Berührung ihren Samen aus, woher auch der [[Gattung (Biologie)|Gattungsname]] stammt. Die Samen sind länglich, 4 bis 5 Millimeter lang und fein längsrunzelig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 20, 24 oder 26.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestäubungs- und Ausbreitungsbiologie ==&lt;br /&gt;
An der [[Bestäubung]] der [[Blüte]]n sind besonders [[Schwebfliegen]] beteiligt, die dort nach [[Pollen]] suchen; aber auch [[Selbstbestäubung]] ist erfolgreich, obwohl keine kleistogamen Blüten ausgebildet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Streuweite der [[Same (Pflanze)|Samen]] beträgt bis zu 3,4 m.  Fernausbreitung kann aber auch durch Klebhaftung und mit transportierter Erde geschehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Impatiens parviflora LC0089.jpg|mini|links|Pflanze mit Blüten und unreifen Kapseln]]&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das natürliche Verbreitungsgebiet des Kleinen Springkrauts umfasst die Gebirge [[Zentralasien]]s vom [[Altai]] im Norden bis zum [[Hindukusch]] im Süden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hulten&amp;quot; /&amp;gt; Es befindet sich in folgenden Staaten: [[Afghanistan]], [[China]] ([[Xinjiang]]), [[Kasachstan]], [[Kirgisistan]], [[Mongolei]], [[Russland]] ([[Westsibirien]]), [[Tadschikistan]], [[Turkmenistan]] und [[Usbekistan]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EPPO&amp;quot; /&amp;gt; Angaben aus [[Pakistan]] werden zu &#039;&#039;[[Impatiens flemingii]]&#039;&#039; gestellt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;FPak&amp;quot; /&amp;gt; solche aus [[Ostsibirien]] werden durch die Standardfloren (&#039;&#039;Flora of China&#039;&#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot; /&amp;gt; &#039;&#039;Flora of the U.S.S.R.&#039;&#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlUSSR&amp;quot; /&amp;gt; nicht gestützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kleine Springkraut ist in Mitteleuropa und anderen Gebieten Europas mit gemäßigtem Klima sowie lokal in Kanada ([[Prinz-Edward-Insel]]) und in den östlichen USA ein Neubürger ([[Neophyt]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;EPPO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Mitteleuropa zerstreut bis verbreitet auftretende Art kommt in [[Laubwald|Laub-]] und [[Mischwald|Mischwäldern]], in [[Gebüsch]]en, [[Garten|Gärten]] und [[Schuttberg|Schutthalde]]n an schattigen Plätzen vor. Sie bevorzugt lockere, kalkarme oder kalkfreie, frische bis etwas feuchte Böden. Sie ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Verbands Alliarion, kommt aber auch in Gesellschaften der Ordnung Fagetalia vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; In den Allgäuer Alpen steigt sie in Bayern an der Waldstraße zwischen [[Rohrmoos (Oberstdorf)|Rohrmoos]] und der Moosalpe bis zu einer Höhenlage von 1200 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3w+ (mäßig feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen ihrer auffälligen, z.&amp;amp;nbsp;T. ausgedehnten Dominanzbestände wurde früher angenommen, &#039;&#039;Impatiens parviflora&#039;&#039; verdränge andere Pflanzen. Tatsächlich finden sich ausgedehnte Bestände vor allem an Standorten, die für andere Arten keine guten Lebensbedingungen bieten, etwa weil sie zu dunkel sind, zu hohe Laubstreuauflagen haben usw. Insofern ist die Art an manchen ihrer Standorte ein Beispiel für die Nutzung von sonst ungenutzt bleibenden Ressourcen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NeoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1835 ist die Pflanze aus Botanischen Gärten (Dresden, Berlin, Genf) verwildert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist einer der wenigen [[Neophyten]] in Mitteleuropa, der sich auch in naturnahen Wäldern stark ausbreiten konnte. Dazu hat einerseits die Ausbreitung der Samen durch einen Schleudermechanismus beigetragen, aber vor allem durch Menschen – durch Gartenabfälle, Anhaften an Schuhen, Maschinen, Reifen etc.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NeoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Pflanzenteile enthalten einen chemisch noch nicht genau erforschten, aber als giftig geltenden, Übelkeit mit Schwindel sowie Erbrechen und Durchfall auslösenden [[Bitterstoff]] sowie verschiedene [[Gerbstoff]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Impatiens parviflora - blossom front (aka).jpg|Blüte von vorn&lt;br /&gt;
Bild:Impatiens parviflora - blossom side (aka).jpg|Blüte von der Seite&lt;br /&gt;
Bild:Lesser Balsam seed 04535.jpg|Junge Frucht&lt;br /&gt;
Bild:20130618Springkraut Schwetzinger Hardt2.jpg|Bei direktem Sonnenlicht lässt das Springkraut die Blätter hängen&lt;br /&gt;
Bild:20120624Impatiens parviflora2.jpg|Im Schatten richten sich die Blätter sofort wieder auf (hier zusammen zu sehen mit Fruchtständen der Nelkenwurz)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Ludwig Trepl: &#039;&#039;Über Impatiens parviflora DC als Agriophyt in Mitteleuropa&#039;&#039; (= &#039;&#039;Dissertationes Botanicae.&#039;&#039; Band 73). Cramer, Vaduz 1984, ISBN 3-7682-1385-4.&lt;br /&gt;
* Margot Spohn, [[Marianne Golte-Bechtle]]: &#039;&#039;Was blüht denn da? Die Enzyklopädie: über 1000 Blütenpflanzen Mitteleuropas.&#039;&#039; Kosmos, Stuttgart 2005, ISBN 3-440-10326-9.&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|3065}}&lt;br /&gt;
* Volkmar Weiss: &#039;&#039;Die rote Pest aus grüner Sicht: Springkräuter – von Imkern geschätzt, von Naturschützern bekämpft.&#039;&#039; Graz: Leopold Stocker Verlag 2015, ISBN 978-3-7020-1506-0; darin S. 13–18: Um 1940: Aufrufe zur Ausrottung des Kleinen Springkrauts; S. 18–27: Verdrängt die neue Art &#039;&#039;Impatiens parviflora&#039;&#039; die einheimische Art &#039;&#039;Impatiens noli-tangere&#039;&#039;?; S. 27–31: Die Einschätzungen der Fachleute heute über die Konkurrenz zwischen &#039;&#039;Impatiens parviflora&#039;&#039; und &#039;&#039;Impatiens noli-tangere&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783494014241|Seite=414}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NeoFlora&amp;quot;&amp;gt;[https://neobiota.bfn.de/handbuch/gefaesspflanzen/impatiens-parviflora.html Bundesamt für Naturschutz: NeoFlora - Invasive gebietsfremde Pflanzen in Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EPPO&amp;quot;&amp;gt;European and Mediterranean Plant Protection Organization (Hrsg.): &#039;&#039;EPPO data sheet on Invasive Plants. Impatiens parviflora.&#039;&#039; Entwurfsversion, 2005, {{Webarchiv|url=http://www.eppo.int/QUARANTINE/Pest_Risk_Analysis/PRAdocs_plants/draftds/05-11832%20DS%20Impatiens%20parviflora.doc |wayback=20130928020950 |text=Word-Datei |archiv-bot=2018-12-11 07:49:11 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FPak&amp;quot;&amp;gt;Yasin J. Nasir: &#039;&#039;Flora of Pakistan 133. Balsaminaceae.&#039;&#039; Stewart Collections, Islamabad, 1980, S. 10, [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=5&amp;amp;taxon_id=242445561 online].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot;&amp;gt;Yilin Chen, Shinobu Akiyama, Hideaki Ohba: &#039;&#039;Balsaminaceae. Impatiens parviflora.&#039;&#039; In: {{BibISBN|9781930723641|Seite=77}}, [http://flora.huh.harvard.edu/china//PDF/PDF12/Impatiens.pdf PDF-Datei,] [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=242445561 online.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlUSSR&amp;quot;&amp;gt;E. G. Pobedimova: &#039;&#039;Impatiens&#039;&#039;. In: B. K. Schischkin, E. G. Bobrov (Hrsg.), B. Lavoott (Übers.): &#039;&#039;Flora of the U.S.S.R. Volume XIV.&#039;&#039; Israel Program for Scientific Translations, Jerusalem 1974, S. 483–484, ISBN 0-7065-1360-6 (engl.; russ. Original: Izdatel&#039;stvo Akademii Nauk SSSR, Moskau-Leningrad 1949, S. 631–632) {{Digitalisat|http://biodiversitylibrary.org/page/30403788}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hulten&amp;quot;&amp;gt;[http://linnaeus.nrm.se/flora/di/balsamina/impat/impaparv.jpg Verbreitung auf der Nordhalbkugel] aus: Eric Hultén, Magnus Fries: &#039;&#039;Atlas of North European vascular plants.&#039;&#039; 1986, ISBN 3-87429-263-0 bei [http://linnaeus.nrm.se/flora/di/balsamina/impat/impapar.html &#039;&#039;Den virtuella floran.&#039;&#039;] (schwed.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &#039;&#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&#039;&#039;. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. Seite 649.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &#039;&#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&#039;&#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 209.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3489720210|Seite=317–320}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1024430|WissName=Impatiens parviflora DC.|Abruf=2022-10-23}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Impatiens parviflora|Kleines Springkraut (&#039;&#039;Impatiens parviflora&#039;&#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|3065}}&lt;br /&gt;
* {{VKFloraweb|3065}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Balsaminengewaechse/impatiens_gelb.htm#Kleinbl%C3%BCtiges%20Springkraut  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &#039;&#039;Flora-de: Flora von Deutschland&#039;&#039; (alter Name der Webseite: &#039;&#039;Blumen in Schwaben&#039;&#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balsaminengewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.24.135.248</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gew%C3%B6hnlicher_Hufeisenklee&amp;diff=349147</id>
		<title>Gewöhnlicher Hufeisenklee</title>
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		<updated>2025-05-15T12:23:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.24.135.248: Grammatik / Flüchtigkeitsfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Gewöhnlicher Hufeisenklee&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Hippocrepis comosa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Hippocrepis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Coronillinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Untertribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Loteae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schmetterlingsblütler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Faboideae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Hülsenfrüchtler&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Fabaceae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = Hippocrepis comosa L. (7569214752).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Gewöhnlicher Hufeisenklee (&#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Gewöhnliche Hufeisenklee&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039;), auch &#039;&#039;&#039;Schopfiger Hufeisenklee&#039;&#039;&#039; oder einfach &#039;&#039;&#039;Hufeisenklee&#039;&#039;&#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &#039;&#039;[[Hippocrepis]]&#039;&#039; in der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Schmetterlingsblütler]] (Faboideae) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Hülsenfrüchtler]] (Fabaceae).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Illustration Hippocrepis comosa0.jpg|mini|links|Illustration des Gewöhnlichen Hufeisenklees]]&lt;br /&gt;
[[Datei:0656-Hippocrepis comosa-Švýc.-7.04.JPG|mini|Habitus, Laubblätter und Blütenstände]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hippocrepis comosa L.-000159683O.jpg|mini|Früchte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Gewöhnliche Hufeisenklee ist eine [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ball1968&amp;quot; /&amp;gt; die eine Wuchshöhe von 8 bis 25 Zentimetern erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt; Er besitzt zahlreiche, verzweigte, niederliegende bis aufsteigende, am Grund oft etwas verholzte [[Stängel]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; die eine Länge von 5 bis 30&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExFlora1994&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finkenzeller2003&amp;quot; /&amp;gt; oder bis zu 40, selten bis zu 60&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ball1968&amp;quot; /&amp;gt; Zentimetern erreichen. Pflanzenexemplare mit am Grunde verholzten [[Sprossachse]]n werden von wenigen Autoren als eine Varietät angesehen, &#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039; var. &#039;&#039;alpina&#039;&#039; {{Person|Rouy}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständig angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der Blattstiel ist relativ lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Die unpaarig gefiederte Blattspreite enthält vier bis acht, seltener auch nur drei Paare Fieder[[blättchen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ball1968&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExFlora1994&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finkenzeller2003&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt; Die kurz gestielten Fiederblättchen sind bei einer Länge von selten 2 bis, meist 5 bis 15 Millimetern sowie einer Breite von selten 1 bis, meist 2 bis 4 Millimetern verkehrt-eiförmig bis linealisch&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ball1968&amp;quot; /&amp;gt; oft mit kurzer Spitze und ohne Knorpelrand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt; Die Fiederblättchen sind fast kahl bis auf der Unterseite dicht flaumig behaart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ball1968&amp;quot; /&amp;gt; Die zwei [[Nebenblatt|Nebenblätter]] sind nicht miteinander (nur kurz mit dem Laubblatt-Stiel) verwachsen und viel kleiner als ein Blättchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExFlora1994&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finkenzeller2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Blütenstandsschaft ist sehr lang und bis zu viermal länger als die Laubblätter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ball1968&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Der kopfartige, [[Dolde|doldige]] [[Blütenstand]] enthält selten nur zwei bis, meist fünf bis zwölf nickende Blüten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ball1968&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExFlora1994&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finkenzeller2003&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt; Der Blütenstiel ist kürzer als der Blütenkelch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrigen und duftenden [[Blüte]]n sind [[zygomorph]] und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kelchzähne sind dreieckig, die oberen deutlich länger als die unteren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExFlora1994&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finkenzeller2003&amp;quot; /&amp;gt; Die Blütenkrone weiset eine Länge von 7 bis 10, selten bis zu 14 Millimetern auf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ball1968&amp;quot; /&amp;gt; und besitzt die typische Form einer [[Schmetterlingsblüte]]. Die gelben [[Kronblatt|Kronblätter]] sind oft mit bräunlichen Adern versehen.&amp;lt;!--Quelle unbekannt--&amp;gt; Der [[Nagel (Botanik)|Nagel]] der Fahne ist deutlich länger als der Blütenkelch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ball1968&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nickenden oder abstehenden&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExFlora1994&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finkenzeller2003&amp;quot; /&amp;gt; [[Hülsenfrucht|Hülsenfrüchte]] sind bei einer Länge von 15 bis 30 Millimetern sowie einer Breite von 2 bis 3 Millimetern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ball1968&amp;quot; /&amp;gt; schmal und flach mit hufeisenförmigen Segmenten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExFlora1994&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finkenzeller2003&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomensatz ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]engrundzahl beträgt x = 7; es liegt [[Diploidie]] oder [[Tetraploidie]] mit einer [[Chromosomenzahl]] von 2n = 14 oder 28 vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hippocrepis comosa pelouse-chezy-sur-marne 02 12052007 2.jpg|mini|Bestand des Gewöhnlichen Hufeisenklees in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:92 Hippocrepis comosa L.jpg|mini|Illustration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Phänologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gewöhnliche Hufeisenklee ist ein wintergrüner [[Hemikryptophyt]] oder verholzender [[Chamaephyt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt; Er wurzelt bis zu 60 Zentimeter tief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es den Anschein hat, dass die [[Bestäuber]] durch einen seitlichen Blütenschlitz an den [[Nektar (Botanik)|Nektar]] gelangen können, wird dies durch eine den Nektar bedeckende Platte verhindert. Dadurch kann der Rüssel der Besucher – [[Hummeln]], [[Bienen]] und [[Schmetterlinge]] – nur an der Narbe und den Staubbeuteln vorbei eingeführt werden und somit die Bestäubung sichern. Obwohl der schmale Nagel der Fahne weit nach oben gebogen ist, ist der Nektar dennoch gut geborgen; der Nagel der Fahne trägt auf der Unterseite seiner Basis eine vorspringende dreieckige Platte, die die beiden Nektarzugänge so verschließt, dass nur solche Insekten dazu gelangen können, die den Kopf unter der Fahne hineinzwängen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; Ein [[Nektardieb|Blüteneinbruch]] ist aber durch Erdhummeln möglich. Als Besucher werden außer Hummeln und Honigbienen besonders Mauerbienen (&#039;&#039;[[Osmia]]&#039;&#039;-Arten) genannt; in den Alpen und Pyrenäen sind es auch Schmetterlinge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; Die gelben [[Kronblatt|Kronblätter]] sind oft mit bräunlichen Adern versehen, die als Farbmale für [[Insekten]] dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Phänologie|Blütezeit]] liegt im Mai&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt; (bzw. April bis September je nach Standort). Die Fruchtreife erfolgt ab August.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bruchfrucht|Bruchfrüchte]] zerfallen bei der Reife in vier bis sechs Teilfrüchte. Die Teilfrüchte sind zuletzt hufeisenförmig, etwa 4 mg schwer und enthalten je einen sichelförmigen Samen. Die Samen unterliegen der Darmausbreitung durch Ziegen und Gämsen, außerdem erfolgt eine Ausbreitung als [[Hydroepizoochorie|Wasserhafter]] und als Flügelflieger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039; ist in [[Südeuropa|Süd-]] und [[Mitteleuropa]] einschließlich der [[Alpen]] verbreitet. Es gibt Fundortangaben für [[Deutschland]], [[Österreich]], [[Liechtenstein]], die [[Schweiz]], [[Italien]], [[Sardinien]], [[Monaco]], [[Korsika]], [[Frankreich]], [[Belgien]], [[Luxemburg]], die [[Niederlande]], das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]], [[Ungarn]], die frühere [[Tschechoslowakei]], das frühere [[Jugoslawien]], [[Bulgarien]], [[Rumänien]], [[Albanien]], [[Griechenland]], [[Spanien]], [[Gibraltar]], [[Andorra]], die [[Ukraine]] und die [[Krim]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] ist der Hufeisenklee in allen Bundesländern außer [[Burgenland]] und [[Wien]] häufig; im nördlichen Alpenvorland ist sein Bestand gefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man findet den Gewöhnlichen Hufeisenklee ziemlich häufig und [[gesellig]] in sonnigen Kalk-[[Magerrasen]], auf Magerweiden, an Wegen und Böschungen, auf Erdanrissen, und in Steinbrüchen, auch in lichten Kiefern-Trockenwäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Allgäuer Alpen steigt er nahe der [[Hermann-von-Barth-Hütte]] in Tirol bis zu einer Höhenlage von 2030 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2004&amp;quot; /&amp;gt; In der Steiermark steigt er bis in Höhenlagen von 2100 Meter, in Tirol bis 2200 Meter, im Engadin bis 2500 und im Wallis bis 2800 Meter auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Heinz Ellenberg]] ist er eine Halblichtpflanze, ein Mäßigwärmezeiger, ozeanisch verbreitet, ein Trockniszeiger und ein Schwachsäure- bis Schwachbasezeiger. Er ist eine [[Charakterart]] des Verbands subozeanischer Trocken- und Halbtrockenrasen (Brometalia erecti). Er kommt auch in [[Pflanzengesellschaft]]en der Ordnung Festucetalia valesiacae in subalpinen Gesellschaften der Ordnung Seslerietalia oder in denen des Verbands Erico-Pinion vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2 (mäßig trocken), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 5 (basisch), Temperaturzahl T = 3 (montan), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da &#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039; weit verbreitet ist, stuft die IUCN diese Art als „LC“ = „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; In der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Deutschlands ist &#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039; als V = „Vorwarnliste“ bewertet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] von &#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039; erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]] in &#039;&#039;[[Species Plantarum]]&#039;&#039;, Tomus II, S. 744.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; [[Synonym (Taxonomie)|Homonyme]] sind: &#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039; {{Person|Asso}}, &#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039; {{Person|Luce}}, &#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039; {{Person|Willk. ex Scheele}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt; [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039; {{Person|L.}} sind: &#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039; subsp. &#039;&#039;macedonica&#039;&#039; {{Person|(Degen &amp;amp; Urum.) Kožuharov}}, &#039;&#039;Hippocrepis perennis&#039;&#039; {{Person|Lam.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; Das Artepitheton &#039;&#039;comosa&#039;&#039; bedeutet „schopfig“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Arten ==&lt;br /&gt;
Im [[Habitus (Biologie)|Habitus]] ist der Gewöhnliche Hufeisenklee (&#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039;) der [[Scheiden-Kronwicke]] (&#039;&#039;Coronilla vaginalis&#039;&#039;) ähnlich, bei der jedoch die Nebenblätter miteinander verwachsen und zusammen etwa so groß wie ein Blättchen sind. Die [[Strauchkronwicke]] (&#039;&#039;Hippocrepis emerus&#039;&#039;) ist eine weitere Art der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &#039;&#039;[[Hippocrepis]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Der Gewöhnliche Hufeisenklee ist eine gute Futterpflanze, die besonders gern von Schafen gefressen wird. Er wird allerdings nicht kultiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Xaver Finkenzeller: &#039;&#039;Alpenblumen&#039;&#039;, München 2003, ISBN 3-576-11482-3.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Adler, Karl Oswald, Raimund Fischer: &#039;&#039;Exkursionsflora von Österreich.&#039;&#039; Hrsg.: [[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]]. Ulmer, Stuttgart/Wien 1994, ISBN 3-8001-3461-6.&lt;br /&gt;
* [[Erich Oberdorfer]]: &#039;&#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&#039;&#039; 8. Auflage, Ulmer-Verlag, 2001, ISBN 3-8001-3131-5.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Ellenberg]]: &#039;&#039;Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen in ökologischer, dynamischer und historischer Sicht.&#039;&#039; 5., stark veränderte und verbesserte Auflage, Ulmer, Stuttgart 1996, ISBN 3-8001-2696-6.&lt;br /&gt;
* Schmeil-Fitschen, interaktiv, Quelle &amp;amp; Meyer-Verlag, ISBN 3-494-01368-3.&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &#039;&#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&#039;&#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage, Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;LXXXI. Leguminosae.&#039;&#039;: P. W. Ball: &#039;&#039;Hippocrepis L.&#039;&#039; S. 184 In: [[Thomas Gaskell Tutin]], [[Vernon Hilton Heywood]], N. A. Burges, D. M. Moore, D. H. Valentine, S. M. Walters, D. A. Webb (Hrsg.): &#039;&#039;[[Flora Europaea]].&#039;&#039; Volume 2: &#039;&#039;Rosaceae to Umbelliferae.&#039;&#039; Cambridge University Press, Cambridge 1968, ISBN 0-521-06662-X. {{Google Buch|BuchID=7-b0l5BKyWUC|Seite=184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|2960|Hippocrepis comosa L., Hufeisenklee}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=19168|WissName=Hippocrepis comosa|Abruf=2022-07-01}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=13049818|WissName=Hippocrepis comosa|Abruf=2022-07-01}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=13049818|WissName=Hippocrepis comosa|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1023580|WissName=Hippocrepis comosa L.|Abruf=2022-06-30}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{IUCN|Year=2013.2|ID= 19892450|ScientificName= Hippocrepis comosa |YearAssessed=2010|Assessor= S. Contu|Download=14. Mai 2014}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ILDIS World Database of Legumes&#039;&#039;, 2010: [https://europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/d6836493-5765-423e-b328-cab14f691983 Datenblatt &#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039; In: &#039;&#039;Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity&#039;&#039;.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gustav Hegi]], [[Helmut Gams]]: &#039;&#039;Familie Leguminosae.&#039;&#039; In: Gustav Hegi: &#039;&#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&#039;&#039; 1. Auflage, Band IV, Teil 3, Verlag Carl Hanser, München 1964, S. 1482–1484.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ball1968&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;LXXXI. Leguminosae.&#039;&#039;: P. W. Ball: &#039;&#039;Hippocrepis L.&#039;&#039; S. 184 In: [[Thomas Gaskell Tutin]], [[Vernon Hilton Heywood]], N. A. Burges, D. M. Moore, D. H. Valentine, S. M. Walters, D. A. Webb (Hrsg.): &#039;&#039;[[Flora Europaea]].&#039;&#039; Volume 2: &#039;&#039;Rosaceae to Umbelliferae.&#039;&#039; Cambridge University Press, Cambridge 1968, ISBN 0-521-06662-X. {{Google Buch |BuchID=7-b0l5BKyWUC |Seite=184}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExFlora1994&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wolfgang Adler, Karl Oswald, Raimund Fischer: &#039;&#039;Exkursionsflora von Österreich.&#039;&#039; Hrsg.: [[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]]. Ulmer, Stuttgart/Wien 1994, ISBN 3-8001-3461-6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finkenzeller2003&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Xaver Finkenzeller: &#039;&#039;Alpenblumen&#039;&#039;, München 2003, ISBN 3-576-11482-3.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Erich Oberdorfer]]: &#039;&#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&#039;&#039; 8. Auflage. Stuttgart, Verlag Eugen Ulmer, 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S. 606.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2004&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &#039;&#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&#039;&#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 147.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &#039;&#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&#039;&#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage, Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hippocrepis comosa|Gewöhnlicher Hufeisenklee (&#039;&#039;Hippocrepis comosa&#039;&#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|1613}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|2960}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Schmetterlingsbluetler/hippocrepis.htm#Schopf-%20Hufeisenklee Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &#039;&#039;Flora-de: Flora von Deutschland&#039;&#039; (alter Name der Webseite: &#039;&#039;Blumen in Schwaben&#039;&#039;)].&lt;br /&gt;
* Günther Blaich: [http://www.guenther-blaich.de/pflseite.php?par=Hippocrepis+comosa Datenblatt mit Fotos].&lt;br /&gt;
* Gerhard Nitter: [http://www.gerhard.nitter.de/Steckbriefe/Hippocrepis-comosa.html Steckbrief mit Fotos].&lt;br /&gt;
* [https://plantatlas.brc.ac.uk/plant/hippocrepis-comosa Datenblatt mit Verbreitung auf den Britischen Inseln bei &#039;&#039;Online Atlas of the British and Irish flora&#039;&#039;].&lt;br /&gt;
* [https://portal.cybertaxonomy.org/flora-greece/cdm_dataportal/taxon/00badbdb-a83a-4ae2-ac39-c42555f69a76 Datenblatt mit Verbreitung in Griechenland bei &#039;&#039;Flora of Greece Web of the Vascular Plants Checklist of Greece&#039;&#039;].&lt;br /&gt;
* [https://pladias.cz/en/taxon/overview/Hippocrepis comosa Datenblatt mit Fotos und Verbreitung in Tschechien bei &#039;&#039;Pladias – Database of the Czech Flora and Vegetation&#039;&#039;].&lt;br /&gt;
* [https://www.tela-botanica.org/bdtfx-nn-32067-synthese Datenblatt mit Fotos und Verbreitung in Frankreich bei &#039;&#039;Tela botanica&#039;&#039;].&lt;br /&gt;
* [http://dryades.units.it/floritaly/index.php?procedure=taxon_page&amp;amp;tipo=all&amp;amp;id=2739 Datenblatt mit Fotos und Verbreitung in Italien bei &#039;&#039;Portale della Flora d&#039;Italia - Portal to the flora of Italy&#039;&#039;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Loteae (Tribus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenflora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.24.135.248</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alpen-Kratzdistel&amp;diff=164419</id>
		<title>Alpen-Kratzdistel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alpen-Kratzdistel&amp;diff=164419"/>
		<updated>2025-02-17T15:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.24.135.248: Flüchtigkeitsfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Alpen-Kratzdistel&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cirsium spinosissimum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]) [[Giovanni Antonio Scopoli|Scop.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Kratzdisteln&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cirsium&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cynareae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Carduoideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Korbblütler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Asteraceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asternartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Asterales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Cirsium spinosissimum Pyhrgas.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Alpen-Kratzdistel (&#039;&#039;Cirsium spinosissimum&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Alpen-Kratzdistel&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Cirsium spinosissimum&#039;&#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; ist eine Pflanzenart aus der Gattung der [[Kratzdisteln]] (&#039;&#039;Cirsium&#039;&#039;) in der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Carduoideae]] innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Korbblütler]] (Asteraceae). Weitere [[Trivialname]]n sind &#039;&#039;&#039;Stachel-Kratzdistel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Vielstachel-Kratzdistel&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Kratzigste Kratzdistel&#039;&#039;&#039;. Ihr botanischer Name &#039;&#039;Cirsium spinosissimum&#039;&#039; bedeutet &#039;&#039;Dornigste aller Kratzdisteln&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cirsium spinosissimum Atlas Alpenflora.jpg|mini|links|Illustration im &#039;&#039;Atlas der Alpenflora&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cirsium spinosissimum 01.jpg|mini|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]] erreicht Wuchshöhen von 20 bis 80, selten bis zu 120 Zentimetern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot; /&amp;gt; Sie besitzt einen walzenförmigen, oft „vielköpfigen“ „Wurzelstock“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot; /&amp;gt; Ihr [[Stängel]] ist aufrecht, einfach, selten wenig verzweigt; er ist dick und im unteren Teil schwach und im oberen Teil reichlicher behaart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stängel ist meist auf seiner ganzen Länge dicht wechselständig beblättert. Die steifen, stechenden [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind gelb-grün, spärlich spinnwebig-wollig behaart, länglich und buchtig fiederspaltig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot; /&amp;gt; Die Laubblätter besitzen auf jeder Seite sieben oder acht dreieckig-längliche, ringsum scharf dornig gezähnte Blattabschnitte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot; /&amp;gt; Die unteren Laubblätter sind kurz gestielt, die oberen herzförmig stängelumfassend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Es stehen dicht knäuelig gehäuft meist zwei oder mehr bleich-gelbe [[Korb (Blütenstand)|Blütenkörbe]] zusammen. Der Gesamtblütenstand ist von zahlreichen, gelbgrünen, lang zugespitzten, buchtig dornig gezähnten und die Körbe überragenden Hochblättern umgeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot; /&amp;gt; Diese [[Hochblatt|Hochblätter]] sind 20 bis 25 Millimeter lang. Jeder Blütenkorb ist 20 bis 25 Millimeter hoch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Hülle]] ist walzenförmig; die [[Hüllblätter]] sind eilanzettlich und in eine lange kräftige Stachelspitze verschmälert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Röhrenblüte]]n sind blassgelb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 bis 5 Millimeter große, bräunliche [[Achäne]] besitzt einen gefiederten [[Pappus (Botanik)|Pappus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 34.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Bei der Alpen-Kratzdistel handelt es sich um einen mesomorphen, hygromorphen [[Hemikryptophyt]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schauwirkung der Anhäufung der Blütenkörbe wird durch die lang zugespitzten Hochblätter noch verstärkt und ist in der kahlen Hochalpenregion weithin sichtbar. Als Bestäuber fungieren Falter, Käfer und Fliegen und Hymenopteren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Circium spinosissimum DSCF5044.JPG|mini|Habitus im [[Habitat]]]]&lt;br /&gt;
Die Alpen-Kratzdistel ist ein lästiges „Weide[[unkraut]]“ und wird auf Almen bekämpft. Die erwachsenen Pflanzen sind durch die vielen Dornen vor [[Viehfraß]] geschützt. Junge Blütenkörbe werden noch vom [[Kleinvieh]] gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütenkörbe werden oft vom [[Großer Distelrüssler|Großen Distelrüssler]] (&#039;&#039;Larinus sturnus&#039;&#039;) ausgefressen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot; /&amp;gt; Die Laubblätter werden von der [[Acker-Schnecke]] (&#039;&#039;Limax agrestis&#039;&#039;) gefressen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alpen-Kratzdistel ist Wirtspflanze für die Pilzarten: &#039;&#039;[[Puccinia]] caricis-frigidae&#039;&#039;, &#039;&#039;Puccinia cirsii&#039;&#039;, &#039;&#039;Puccinia dioeca&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Pyrenophora]] chrysospora&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Rhabdospora]] cercospora&#039;&#039;, außerdem Arten der Gattungen &#039;&#039;[[Belonium]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Calloria]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Ciboria]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Dasyscypha]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Hypocreopsis]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Lachnum]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Mollisia]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Naevia]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Nectria]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Pezizella]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Phialea]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Phomatospora]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Alpen-Kratzdistel kommt nur in den [[Alpen]] vor. Das [[Verbreitungsgebiet]] reicht von der [[Rhone]] ostwärts über [[Norditalien]], die [[Schweiz]] und [[Deutschland]] bis nach [[Niederösterreich]] und die [[Steiermark]]. Angaben für den [[Apennin]] beziehen sich auf [[Bertolonis Kratzdistel]] (&#039;&#039;Cirsium bertolonii&#039;&#039; {{Person|Spreng.}}, Syn.: &#039;&#039;Cirsium spinosissimum&#039;&#039; subsp. &#039;&#039;bertolonii&#039;&#039; {{Person|(Spreng.) K.Werner}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufige Standorte sind frische bis feuchte [[Hochstaudenflur]]en, insbesondere Bachränder, mit stickstoffreichen Böden auf Weiden, zwischen Felsblöcken, auf Gesteinsschutt und in Lägerfluren. Sie gedeiht in Höhenlagen von 1100 bis 3000 Metern. Die Alpen-Kratzdistel ist eine [[Charakterart]] des Peucedano-Cirsietum spinosissimi.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; In den Allgäuer Alpen steigt sie im Tiroler Teil am Gipfel des [[Hohes Licht|Hohen Lichts]] bis zu einer Höhenlage von 2600 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot; /&amp;gt; Im Zieltal bei [[Meran]] erreicht sie eine Höhenlage von 2900 Meter, im Graubünden am [[Piz Ot]] eine Höhenlage von 2985 Meter und im [[Kanton Wallis]] einer Höhenlage von über 3000 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die Alpen-Kratzdistel gilt als Stickstoffzeiger und Bodenfestiger.&lt;br /&gt;
[[Zeigerwerte nach Ellenberg]] sind: L-7, T-2, K-5, F-6, R-7, N-8, S-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die dornigen Blätter sind Meisterwerke der [[Ornament]]ik und dienten bereits im [[Mittelalter]] als Vorlage für [[Brokatstoff|Brokatstickerei]] und gotische Zierrate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge Triebe werden als [[Spinat]] oder als Zutat für Frühlingskräutersuppen verwendet. In manchen Alpentälern wurde die Pflanze auch als Schweinefutter gekocht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivialnamen ==&lt;br /&gt;
Für die Alpen-Kratzdistel bestehen bzw. bestanden auch die weiteren deutschsprachigen [[Trivialname]]n: Einhacken ([[Tirol]] bei [[Lienz]]) und Kraftwurz ([[Berchtesgaden]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &#039;&#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&#039;&#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 102. ([http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n121/mode/2up eingescannt]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3576114823}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3854741405}}&lt;br /&gt;
* Herbert Sauerbier, Wolfgang Langer: &#039;&#039;Alpenpflanzen – Endemiten von Nizza bis Wien.&#039;&#039; IHW, Eching 2000, ISBN 3-930167-41-7.&lt;br /&gt;
* Wendelberger: &#039;&#039;Alpenpflanzen – Blumen, Gräser, Zwergsträucher&#039;&#039; (= &#039;&#039;Spektrum der Natur&#039;&#039;). blv, München/Wien/Zürich 1984, ISBN 3-405-12868-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt; {{FloraWeb|1577|Cirsium spinosissimum (L.) Scop., Alpen-Kratzdistel}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|3800131315|Seite=966}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &#039;&#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&#039;&#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 641.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1987&amp;quot;&amp;gt;[[Gerhard Wagenitz]] et&amp;amp;nbsp;al.: &#039;&#039;Familie Compositae II.&#039;&#039; S. 901–903. In: [[Gustav Hegi]]: &#039;&#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&#039;&#039; 2. Auflage Band VI, Teil 3, Verlag Paul Parey, Berlin, Hamburg 1987, ISBN 3-489-86020-9.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cirsium spinosissimum|Alpen-Kratzdistel (&#039;&#039;Cirsium spinosissimum&#039;&#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|29037|Cirsium spinosissimum subsp. spinosissimum (L.) Scop., Alpen-Kratzdistel (Unterart)}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|805}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|1577}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=2400|WissName=Cirsium spinosissimum (L.) Scop.|Abruf=2016-06-15}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Korbbluetler/cirsium_gelb.htm#Alpen- Kratzdistel Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &#039;&#039;Flora-de: Flora von Deutschland&#039;&#039; (alter Name der Webseite: &#039;&#039;Blumen in Schwaben&#039;&#039;).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kratzdisteln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wildkraut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenflora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.24.135.248</name></author>
	</entry>
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