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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Schumann&amp;diff=1468115</id>
		<title>Alfred Schumann</title>
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		<updated>2025-03-30T08:07:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.203.113.60: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Alfred Schumann&#039;&#039;&#039; (* [[16. Juni]] [[1902]] in [[Röbel/Müritz]]; † [[10. Mai]] [[1985]]) war ein deutscher [[Offizier|Marineoffizier]], zuletzt [[Flottillenadmiral]] der [[Bundesmarine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schumann trat 1923 in die deutsche [[Reichsmarine]] ein. Er fuhr auf dem [[Linienschiff]] &#039;&#039;[[Hessen (Schiff, 1905)|Hessen]]&#039;&#039;, wurde 1926 zum [[Fähnrich zur See]] und 1928 zum [[Leutnant zur See]] befördert. Von 1929 bis 1930 war er als Kompanieoffizier bei der III. Marineartillerieabteilung in [[Świnoujście|Swinemünde]] eingesetzt, wo er am 1. Juli 1929 zum [[Oberleutnant zur See]] befördert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1931 bis 1932 war er Wachoffizier auf dem [[Torpedoboot]] &#039;&#039;[[V 155|T 155]]&#039;&#039;. Am 1. April 1935 wurde er zum [[Kapitänleutnant]] befördert und übernahm das Kommando auf dem Torpedoboot &#039;&#039;[[V 157|T&amp;amp;nbsp;157]]&#039;&#039;, später auf dem [[Flottenbegleiter]] &#039;&#039;F 6&#039;&#039; „Königin Luise“ der [[Geleitflottillen#1. Geleitflottille (1)|1. Geleitflottille]]. Nach einem Einsatz als [[Kompaniechef|Kompanieführer]] der 1. Artillerie-Kompanie der II. Marineartillerieabteilung in [[Wilhelmshaven]] im Jahr 1937 diente er von 1938 bis 1943 als Artillerieoffizier auf dem [[Deutschland-Klasse (1933)|Panzerschiff]] &#039;&#039;[[Admiral Scheer]]&#039;&#039;. Danach war Schumann in diversen Stäben eingesetzt. Von Februar bis Oktober 1943 diente er als Leiter der Personalabteilung beim Zweiten Admiral der Ostsee und anschließend bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] als Generalreferent und Abteilungschef beim [[Oberkommando der Marine]]. Am 1. November 1943 wurde er zum [[Kapitän zur See]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schumann geriet in [[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 16. April 1946 entlassen wurde. Er wirkte von Oktober 1945 bis Februar 1946 als Leiter der Personalabteilung beim [[Deutscher Minenräumdienst|Deutschen Minenräumdienst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Gründung der [[Bundesmarine]] trat Schumann in diese ein und war von Oktober 1956 bis September 1960 Leiter der [[Stammdienststelle der Marine]]. Von Oktober 1960 bis Mai 1961 war er Leiter der [[Führungsstab der Marine#Von Februar 1958 bis Frühjahr 1965|Unterabteilung III Organisation]] im [[Führungsstab der Marine]] (Fü M) im [[Bundesministerium der Verteidigung]]. Am 17. März 1961 wurde er zum Flottillenadmiral befördert. Zuletzt war er als Stellvertretender [[Inspekteur der Marine]] und Chef des Stabes Fü M bis zu seiner Pensionierung am 31. März 1963 tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schumann war von 1963 bis 1978 Vorsitzender der [[Marine-Offizier-Vereinigung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://marineforum.online/mov/ &#039;&#039;Die MOV, eine Werte- und Interessengemeinschaft seit 1918&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
1973 war er Mitgründer und Vorsitzender des [[Deutsches Maritimes Institut|Deutschen Marine Instituts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Beckmann, Klaus-Ulrich Keubke, Ralf Mumm: &#039;&#039;Marineoffiziere aus Mecklenburg-Vorpommern 1849–1990.&#039;&#039; Schriften zur Geschichte Mecklenburgs, Schwerin 2006, S.&amp;amp;nbsp;156f, ISBN 978-3-00-019944-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|581790553}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1245116754|VIAF=6303163631450623690002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schumann, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitän zur See (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Deutscher Seeverband 1945–1956)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flottillenadmiral (Marine der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der Marine-Offizier-Vereinigung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schumann, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier, zuletzt Flottillenadmiral der Bundesmarine&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juni 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Röbel/Müritz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Mai 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.203.113.60</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutsches_Tanz-_und_Unterhaltungsorchester&amp;diff=2009455</id>
		<title>Deutsches Tanz- und Unterhaltungsorchester</title>
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		<updated>2025-03-29T08:10:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.203.113.60: /* Gründung */ Hyperlinks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Deutsche Tanz- und Unterhaltungsorchester&#039;&#039;&#039; (DTUO) war ein während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] vornehmlich für [[Rundfunk]]zwecke gegründetes quasi-symphonisch besetztes [[Orchester]], das überwiegend modern arrangierte [[Tanzmusik]] und symphonisch aufbereitete [[Unterhaltungsmusik]] spielte. Öffentliche Live-Auftritte blieben absolute Ausnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Aus [[Entartete Musik|ideologischen Gründen]] hatte moderne [[Tanzmusik]] in der [[NS-Zeit]] eine schwierige Position. Ihre Produktion war eine stete Gratwanderung zwischen den westlich orientierten Wünschen des Publikums und der Zensur des [[NS-Regime]]s, insbesondere der [[Reichskulturkammer]] (RKK). Diese war mangels klarer Definitionen inkonsistent und vom persönlichen Geschmack von Amtsträgern abhängig. [[Jazz]] und später auch [[Swing (Musikrichtung)|Swing]] waren offiziell [[Feme|verfemt]] und galten als unerwünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Hitler den Zweiten Weltkrieg [[Überfall auf Polen|begonnen hatte]] galt die [[angloamerikanisch]]e Tanzmusik als untragbar, dasselbe galt spätestens nach dem [[Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg|Kriegseintritt der USA]] auch für amerikanische Tanzmusik. Deutsche Orchester befanden sich somit in einer schwierigen Situation im Hinblick auf das Repertoire. Außerdem wurden mehr und mehr Musiker zum [[Kriegsdienst]] in der [[Wehrmacht]] einberufen. &lt;br /&gt;
Die [[NS-Propaganda]] reklamierte einen psychologischen Kriegsbeitrag der Unterhaltungsmusikindustrie. Sie wollte schwungvolle optimistische Musik senden, um die Stimmung im Volk zu verbessern und um Front und Heimat Entspannung zu bieten. Zudem sollte den deutschen Hörern eine attraktive musikalische Alternative zur Musik alliierter Sender (insbesondere [[BBC]]) geboten werden, deren Abhören seit Kriegsbeginn offiziell verboten war und unter Strafe stand (Abhören von [[Feindsender]]n).&amp;lt;ref&amp;gt;Der Legende nach soll der populäre Jagdflieger [[Werner Mölders]] sich bei dem späteren Leiter des Orchesters [[Franz Grothe (Komponist)|Franz Grothe]] beschwert haben, seine Leute müssten, wollten sie flotte Musik hören, [[BBC]] hören. Man müsse doch in der Lage sein, selbst etwas Vergleichbares zu machen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Propagandaminister [[Joseph Goebbels|Goebbels]] beauftragte im September 1941&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Lücke |Titel=Jazz im Totalitarismus |Verlag=Lit |Ort=Münster |Datum=2004 |Seiten=96 |ISBN=978-3-8258-7538-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den [[Filmkomponist]]en [[Franz Grothe (Komponist)|Franz Grothe]] mit der Gründung eines großen Orchesters zur Aufführung moderner Tanz- und Unterhaltungsmusik im deutschen Rundfunk. [[Georg Haentzschel]] war Co-Leiter und [[Horst Kudritzki]] Assistent. Die Auswahl und Anwerbung der Musiker war im April 1942 abgeschlossen. Das Orchester bestand zunächst aus 38 Musikern, darunter (damals ungewöhnlich) nur ein Ausländer. Andere Orchester mussten damals bereits zahlreiche ausländische Musiker (insbesondere holländische und belgische) engagieren, weil viele deutsche Musiker Kriegsdienst leisten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestehen und Arbeit ==&lt;br /&gt;
Das Orchester wurde von der [[Reichs-Rundfunk-Gesellschaft]] (RRG) getragen und begann seine Arbeit nach einer Generalprobe am 1. April 1942 im Berliner [[Delphi-Palast]] zunächst im Berliner Funkhaus in der Masurenallee. Goebbels verlangte aus Angst vor dem [[Swing (Rhythmus)|Swing]] vom Orchester, die Melodie zu betonen, wobei die Streicher und nicht die Bläsersektion die Melodie tragen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Michaela Hampf]], [[Ursula Lehmkuhl]] |Titel=Radio Welten |Verlag=Lit |Ort=Münster |Datum=2006 |Seiten=65 |ISBN=3-8258-8736-7 |Online={{Google Buch | BuchID = yGw233HIzqwC | Seite = 65 | Linktext = Volltext | Hervorhebung = das Deutsche Tanz- und Unterhaltungsorchester }}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Masurenallee entstanden ab Juli 1942 zahlreiche Plattenaufnahmen für Rundfunkzwecke, die im regulären Handel nicht erhältlich waren. Die Aufnahmen wurden in Kleinstauflagen gepresst und den anderen Sendern im Reichsgebiet zur Verfügung gestellt. Zwischenzeitlich sind viele davon auf CD wiederveröffentlicht worden ([[Meisel Musikverlage|Monopol]]). Als sich die Luftkriegslage zuspitzte und dadurch ein geordnetes Arbeiten immer schwieriger wurde, wurde das Orchester 1943 – seinen letzten Auftritt hatte es am 6. März 1943 in der [[Sing-Akademie zu Berlin]] – in das von Luftangriffen wenig bedrohte [[Prag]] verlegt. Das Orchester stand Ende 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leitung wurde in Prag von [[Willi Stech]] und [[Barnabás von Géczy]] übernommen, beides erfahrene Orchesterleiter. Insbesondere Stech hatte zuvor schon ein Rundfunk-Orchester am Deutschlandsender geleitet, das stilistisch ähnliche Musik spielte. Als NSDAP-Mitglied bot er anscheinend zudem ausreichend Gewähr für Systemkonformität. Von Geczy – obwohl Ungar – erfreute sich mit seiner flotten aber vollkommen jazz-unverdächtigen Tanzmusik schon vor dem Krieg höchster offizieller Wertschätzung des Regimes. In Prag stand dem Orchester für damalige Verhältnisse modernste Aufnahmetechnik zur Verfügung, es wurde überwiegend auf [[Tonband]] aufgenommen. In Prag endete die Arbeit des Orchesters am 5. Mai 1945, als [[Prager Aufstand|tschechische Aufständische]] das dortige Funkhaus stürmten. Einige Musiker kamen dabei ums Leben, einige wurden ein paar Tage später von den Sowjets verhaftet. Der Mehrzahl der Musiker gelang indes die Flucht. Sie erreichten nach abenteuerlicher Fahrt in zwei Lastwagen die deutsche Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
Soweit sich nach den erhaltenen Tondokumenten beurteilen lässt, spielte das DTUO überwiegend eine Swing-beeinflusste flotte Tanzmusik, die erkennbare Ähnlichkeiten mit zeitgleichen amerikanischen [[Bigband]]s wie etwa denjenigen von [[Artie Shaw]], [[Claude Thornhill]] oder dem [[Army Air Force Orchestra]] unter Leitung von [[Glenn Miller]] aufweist. Neben den Bläsersätzen spielen rhythmisch arrangierte Streicherpassagen eine bedeutsame Rolle. Anders als die genannten amerikanischen Orchester fehlen allerdings ausgesprochen heiße (jazzige) [[Arrangement]]s und ausgeprägte Solistik im [[Repertoire]]. Insbesondere bei langsameren Nummern ist die Musik derjenigen der genannten amerikanischen Orchester oft zum Verwechseln ähnlich. Die Musik ist eingängig, flott, oft swingend, hält sich aber wohl immer im Rahmen des politisch während der Entstehungszeit in Deutschland eindeutig Tolerierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Viele der Musiker des DTUO spielten auch in den Nachkriegsjahren und zu Beginn der 50er Jahre eine Rolle in der deutschen Unterhaltungsmusik. So leitete Kudritzki z.&amp;amp;nbsp;B. ab 1946 das [[Radio Berlin Tanzorchester]] (RBT-Orchester), das zwar auf Anweisung der sowjetischen Kulturadministration gegründet, doch auffallende Kontinuitäten sowohl in Besetzung wie auch musikalischem Stil zum DTUO aufwies. Nicht ganz zufällig arbeitete es auch am gleichen Ort: im Funkhaus in der Masurenallee in Berlin. Auch Haentzschel arbeitete für das RBT-Orchester, ging dann nach Köln, wo er Leiter des Kleinen Unterhaltungsorchesters des WDR wurde. Stech geriet nach Kriegsende in tschechische Gefangenschaft und arbeitete später als Pianist in der Schweiz. Von 1951 bis 1970 leitete er das Kleine Unterhaltungsorchester des [[Südwestfunk]]s in Freiburg. Von Geczy übersiedelte nach dem Krieg nach [[München]], wo er 1952 ein neues Ensemble zusammenstellte, welches zum Hausorchester des Café Luitpold wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Verfügbarkeit von Tonträgern ==&lt;br /&gt;
Die Tonträger die das DTUO aufgenommen hat, haben den Krieg teilweise überdauert, viele davon lange unbemerkt in den Archiven des [[DDR-Rundfunk]]s, wo sie nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] wiederentdeckt wurden. Auf drei Doppel-CDs des [[Musiklabel]]s [[Meisel Musikverlage|Monopol]] wurden 83 Titel davon wiederveröffentlicht. Weitere 33 Titel finden sich auf insgesamt zwei CDs der Firma JUBE. Bereits in den 70er Jahren wurde eine Doppel-LP mit Aufnahmen des DTUO von [[Polydor]] veröffentlicht. Die Originale lagern heute überwiegend im [[Deutsches Rundfunkarchiv|Deutschen Rundfunk Archiv]] (DRA) in Potsdam-Babelsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Axel Jockwer |Titel=Unterhaltungsmusik im Dritten Reich |Ort=Konstanz |Datum=2005 |Seiten=494ff. |Online=http://kops.uni-konstanz.de/bitstream/handle/123456789/3454/Jockwer.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y |Format=PDF |Abruf=2021-12-03}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael H. Kater]] |Titel=Different Drummers |Ort=New York, Oxford |Datum=1992 |Seiten=168 ff. |ISBNformalFalsch=0-19505509-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Christian Kellersmann]] |Titel=Jazz in Deutschland von 1933–1945 |Ort=Menden |Datum=1990 |Seiten=52 ff.}}&lt;br /&gt;
* [[Horst H. Lange]]: &#039;&#039;Das Deutsche Tanz- und Unterhaltungsorchester&#039;&#039; (Booklet der Monopol CD 57235083CF)&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Deutsches Tanz- und Unterhaltungsorchester |Autor=[[Jürgen Wölfer]] |Sammelwerk=Jazz in Deutschland. Das Lexikon. Alle Musiker und Plattenfirmen von 1920 bis heute |Verlag=Hannibal |Ort=Höfen |Datum=2008 |ISBN=978-3-85445-274-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.rundfunkmuseum.at/html/deutsches_tanz_und_unterhaltun.html |wayback=20110128222503 |text=&#039;&#039;Deutsches Tanz- und Unterhaltungsorchester&#039;&#039;}} auf: &#039;&#039;rundfunkmuseum.at&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5547864-5|LCCN=|VIAF=140513027}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanzorchester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Orchester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchester (Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.203.113.60</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arnaville&amp;diff=863607</id>
		<title>Arnaville</title>
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		<updated>2025-03-24T19:01:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.203.113.60: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Arnaville&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Arnaville 54.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Meurthe-et-Moselle|Meurthe-et-Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Toul|Toul]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Pont-à-Mousson|Pont-à-Mousson]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes Mad et Moselle|Mad et Moselle]]&lt;br /&gt;
|insee=54022&lt;br /&gt;
|cp=54530&lt;br /&gt;
|longitude=06/01/50/O&lt;br /&gt;
|latitude=49/00/41/N&lt;br /&gt;
|alt mini=171&lt;br /&gt;
|alt maxi=354&lt;br /&gt;
|siteweb=[http://perso.numericable.fr/~afrechet/le-pont-rouge/index.html Arnaville]&lt;br /&gt;
|image=Eglise Arnaville.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Kirche Saint-Étienne&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arnaville&#039;&#039;&#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|54022}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|54022}}) im [[Département Meurthe-et-Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Arnaville liegt an der Mündung der [[Rupt de Mad]] in die [[Mosel]], etwa auf halbem Weg zwischen [[Metz]] und [[Pont-à-Mousson]]. Das Gemeindegebiet ist Teil des [[Regionaler Naturpark Lothringen|Regionalen Naturparks Lothringen]] und grenzt im Norden und Osten an das [[Département Moselle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 851 erstmals als &#039;&#039;villa Arnoldi&#039;&#039; erwähnt und gehört seit 1766 zu Frankreich. Nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] war Arnaville von 1871 bis 1918 vorübergehend Grenzstadt zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 10. September 1944 erkämpften US-Truppen sich bei Arnaville gegen den Widerstand von [[Wehrmacht]]-Truppen einen Übergang über die Mosel.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles B. MacDonald und Sidney T. Mathews: [https://www.ibiblio.org/hyperwar/USA/USA-SS-Three/USA-SS-Three-I-2.html &#039;&#039;Three Battles: ARNAVILLE, ALTUZZO, AND SCHMIDT&#039;&#039;]. In: United States Army in World War II, Kapitel I.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &#039;&#039;&#039;Jahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1962&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1968&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&#039;&#039;&#039;Einwohner&#039;&#039;&#039;|| 665 || 663 || 640 || 583 || 597 || 609 || 583 || 563&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jeanne Chaton]] (1899–1989), Frauenrechtlerin und Pazifistin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche Saint-Étienne aus dem 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Friedhofskapelle Notre-Dame-du-Mont-Carmel aus dem 18. Jahrhundert (Altar als [[Liste der Monuments historiques in Arnaville|Monument historique]] geschützt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Toul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arnaville| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Mosel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.203.113.60</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samih_Sawiris&amp;diff=699059</id>
		<title>Samih Sawiris</title>
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		<updated>2025-03-08T07:06:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.203.113.60: /* Leben */ redigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Sawiris-I.png|mini|Samih Sawiris im Mai 2010]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Samih Onsi Sawiris&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Sawires&#039;&#039;, {{arS|سميح أنسي ساويرس|d=Samīḥ Unsī Sāwīris}}; * [[28. Januar]] [[1957]] in [[Kairo]]) ist ein [[Ägypten|ägyptisch]]-[[Montenegro|montenegrinischer]] Unternehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sawiris entstammt einer wohlhabenden [[Kopten|koptischen]] Familie. Sein Vater [[Onsi Sawiris]] gründete 1972 das Unternehmen [[Orascom Development Holding|Orascom]]. Samih Sawiris älterer Bruder ist [[Naguib Sawiris]], sein jüngerer Bruder [[Nassef Sawiris]]. Die Sawiris profitierten in den [[1990er]] Jahren von der Wirtschaftspolitik des ägyptischen Staatspräsidenten [[Husni Mubarak]], etwa von den eingeleiteten Privatisierungen, und wurden sehr vermögend. Mubarak regierte von 1981 bis zu seinem Sturz 2011 autokratisch; die Sawiris standen seinem Regime nahe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Demmelhuber, Stephan Roll |url=https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2007_S20_DemmelRoll_ks.pdf |titel=Herrschaftssicherung in Ägypten. Zur Rolle von Reformen und Wirtschaftsoligarchen |seiten=20 |werk= |hrsg=Stiftung Wissenschaft und Politik |datum=2007-07 |abruf=2019-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die US-Zeitschrift [[Forbes (Zeitschrift)|Forbes]] schätzte 2019, dass die Familie mindestens zehn Milliarden US-Dollar besitzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Luisa Kroll, Kerry A. Dolan |url=https://www.forbes.com/billionaires/#20b3a210251c |titel=Billionaires list – The richest people in the world |werk=[[Forbes (Zeitschrift)|Forbes]] |datum=2019-03-05 |abruf=2019-07-20 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samih Sawiris besuchte in Kairo die [[Deutsche Evangelische Oberschule Kairo|Deutsche Evangelische Oberschule]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-1437111&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Dunsch |url=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/alpen-tourismus-palmen-fuers-bergdorf-1437111.html |titel=Palmen fürs Bergdorf |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.net]] |datum=2007-06-11 |abruf=2019-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; er spricht fließend Deutsch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Susanna Petrin, el Gouna |Titel=Sawiris im Interview: Ägypten ist schwierig für Geschäftsleute |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Online=https://www.nzz.ch/wirtschaft/sawiris-im-interview-aegypten-ist-schwierig-fuer-geschaeftsleute-ld.1515176 |Abruf=2019-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte von 1976 bis 1980 an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]] [[Wirtschaftsingenieurwesen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://idw-online.de/en/news369292|title=TU Berlin richtet deutschen Campus in Ägypten ein|publisher=Informationsdienst Wissenschaft|accessdate=2021-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Studienabschluss 1980 als Diplom-Ingenieur der TU Berlin gründete er mit &#039;&#039;National Marine Boat Factory&#039;&#039; sein erstes Unternehmen. 1996 gründete er &#039;&#039;Orascom Hotel Holding&#039;&#039; (OHH) und 1997 &#039;&#039;Orascom Projects for Touristic Development&#039;&#039; (OPTD), um daraus &#039;&#039;Orascom Hotels &amp;amp; Development&#039;&#039; (ODH) zu formen, welche im Frühling 2008 von der [[Orascom Development Holding|Orascom Development Holding AG]] übernommen wurde. Er war seit deren Gründung im Jahr 1989 Präsident der Gruppe. Im selben Jahr begann der Bau der ägyptischen Lagunenstadt [[El-Guna]]. Er ließ in Kairo &#039;&#039;Haram City&#039;&#039; bauen, eine Siedlung mit 50.000 Wohnungen für einkommensschwache Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orascom Development Holding AG (ODH) betrieb 2018 insgesamt neun Feriendestinationen in [[Ägypten]], in [[Marokko]], in [[Oman]], in den [[Vereinigte Arabische Emirate|Vereinigten Arabischen Emiraten]], in [[Montenegro]], in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und in der [[Schweiz]]. Zur Holding gehörten 2018 33 Hotels, sechs Golfplätze und sieben [[Marina (Hafen)|Marina]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Orascom Development Holding AG |Titel=Annual Report 2018 |Datum= |Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie beschäftigte 8.740 Mitarbeiter, davon 6.638 in Ägypten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Orascom Development Holding AG |Titel=Annual Report 2018 |Datum= |Seiten=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 brachte Sawiris die ODH an die [[Schweizer Börse]]. Nach dem Börsengang lag der Aktienkurs bei über 140 Franken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesanzeiger 2019-01-10&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ernst Meier |url=https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standardsawiris-verzichtet-in-andermatt-auf-millionen/story/14785147 |titel=Sawiris verzichtet in Andermatt auf Millionen |werk=Tages-Anzeiger Onlineausgabe |hrsg= |datum=2019-01-10 |abruf=2019-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Als der [[Arabischer Frühling|Arabische Frühling]] im Dezember 2010 ausbrach, führten politische Unruhen und Terroranschläge dazu, dass die Touristenzahlen in Ägypten deutlich zurückgingen. Die Orascom-Aktie fiel auf 4,40 Franken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesanzeiger 2019-01-10&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 beteiligte sich Sawiris mit 33,7 Prozent, seit April 2020 mit 75,1 Prozent,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/samih-sawiris-aegypter-uebernimmt-mehrheit-an-fti-touristik/25745950.html Handelsblatt vom 16. April 2020]&amp;lt;/ref&amp;gt; am deutschen Reiseveranstalter [[FTI Group|FTI]], „um den Zustrom von Touristen nach Ägypten nicht vollends abreißen zu lassen“, wie das [[Handelsblatt]] berichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Schlautmann |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/samih-sawiris-wie-ein-aegyptischer-milliardaer-wieder-touristen-ins-land-locken-will/23274272.html |titel=Wie ein ägyptischer Milliardär wieder Touristen ins Land locken will |werk=Handelsblatt Onlineausgabe |hrsg= |datum=2018-11-05 |abruf=2019-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sawiris erwarb von FTI-Miteigentümer Dietmar Gunz 2016 zudem den Fernsehsender [[Sonnenklar.TV]], der Urlaubsreisen [[Vertrieb|anpreist]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handelsblatt 2019-12-02&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Schlautmann |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/samih-sawiris-aegypter-greift-nach-deutschem-reisevertrieb/25290924.html |titel=Ägypter greift nach deutschem Reisevertrieb |werk=Handelsblatt Online-Ausgabe |hrsg= |datum=2019-12-02 |abruf=2020-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sawiris  hält zudem – über seine in [[Luxemburg]] ansässige Firma SOSTNT Luxembourg S.à.r.l. – 74,9 Prozent an der &#039;&#039;Raiffeisen Touristik GmbH&#039;&#039; in [[Altötting]] (Bayern). Mittels der Raiffeisen Touristik übernahm Sawiris 2019 das deutsche [[Franchising|Franchise-System]] des insolventen britischen Reisekonzerns [[Thomas Cook Group]]. Laut [[Handelsblatt]] stieg Sawiris damit zum „mächtigsten Reiseunternehmer in der deutschen Touristik auf“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handelsblatt 2019-12-02&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Schweizer [[Tages-Anzeiger]] schrieb im Januar 2019, Orascom schreibe seit 2011 Verluste. Neue Projekte bräuchten „hohe Anfangsinvestitionen, bis sie erstmals Geld abwerfen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesanzeiger 2019-01-10&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Aktienkurs lag am 27. Januar 2020 bei 14,6 Franken;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.orascomdh.com/de/investor-relations |titel=Orascom Development Holding |werk= |hrsg= |datum=2020-01-27 |abruf=2020-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; er sank nach dem Beginn der [[COVID-19-Pandemie]] im März 2020 auf die Hälfte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.onvista.de/aktien/ORASCOM-DEVELOPMENT-HOLDING-AG-Aktie-CH0038285679 &#039;&#039;ODH-Aktie&#039;&#039;] &#039;&#039;onvista.de&#039;&#039;, 23. März 2020, abgerufen am 23. März 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sawiris ist (Stand 2014) in zweiter Ehe mit einer Ecuadorianerin verheiratet und Vater von fünf Kindern. Er lebt in [[Kairo]]. Im Jahr 2011 erhielt er die Staatsangehörigkeit von [[Montenegro]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.middleeasteye.net/news/uaes-shadowy-dealings-serbia |hrsg=Middle East Eye |titel=The UAE&#039;s shadowy dealings in Serbia |werk=middleeasteye.net |sprache=en |datum=2015-02-12 |abruf=2020-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismusprojekt in Andermatt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Andermatt.jpg|mini|Blick auf Andermatt (2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. September 2009 fand der Spatenstich für das Tourismusprojekt &#039;&#039;[[Andermatt Swiss Alps]]&#039;&#039; in [[Andermatt]] statt, wozu er das Unternehmen &#039;&#039;Andermatt Alpine Destination Company (AADC)&#039;&#039; mit Sitz in [[Altdorf UR|Altdorf]] im [[Kanton Uri]] gegründet hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz-12609826&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/das_erfolgsrezept_des_samih_sawiris-1.2609826 |titel=Das Erfolgsrezept des Samih Sawiris |werk=[[Neue Zürcher Zeitung|nzz.ch]] |datum=2009-05-22 |abruf=2019-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Andermatt arbeitet er eng mit [[Bernhard Russi]], einem ehemaligen Schweizer Skirennläufer zusammen. Auf dem ehemaligen Militärgelände der [[Schweizer Armee]] mit einer Fläche von 1,46 Quadratkilometern errichtete Sawiris ein Urlaubszentrum mit mehreren Hotels, Ferienhäusern und Ferienwohnungen, einem 18-Loch-Golfplatz, Geschäften sowie einem Sport- und Freizeitzentrum mit Eissporthalle und Hallenbad. Das Gelände in Andermatt war ein Teil der Schweizer Verteidigungsstrategie im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], genannt [[Schweizer Réduit]]. Das Projekt wurde seit Anbeginn von Umweltschützern kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gigantismus-andermatt.ch/ |titel=Gigantismus in Andermatt |werk=gigantismus-Andermatt.ch |datum= |abruf=2019-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung der [[Orascom Development Holding]] hat Sawiris zudem den Hauptsitz seiner bisherigen Unternehmensgruppe in die Schweiz verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismusprojekte in Montenegro ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 begann Sawiris, das Tourismusprojekt „Lustica Bay“ in [[Montenegro]] zu realisieren. Auf der Halbinsel [[Luštica]] in der Traste-Bucht errichtete die &#039;&#039;Orascom Development Holding&#039;&#039; eine „Vielzahl von Wohneinheiten, Hotels und Lifestyle-Einrichtungen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Orascom Development Holding |url=https://www.orascomdh.com/de/destinations/lustica-bay |titel=Lustica Bay |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 wurden die ersten Immobilien fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2015 wurde bekannt, dass Sawiris von der montenegrinischen Regierung den Zuschlag erhalten hat, auf der Insel [[Mamula]], die in der [[Bucht von Kotor]] liegt, das ehemalige österreichisch-ungarische Fort zu einem Hotel auszubauen. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] diente das Fort als Konzentrationslager für das faschistische Regime Italiens. Die Pläne haben international Kritik ausgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz-2821468&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/zweiter-weltkrieg-ehemaliges-kz-auf-adria-insel-soll-luxushotel-werden-1.2821468 |titel=Ehemaliges KZ auf Adria-Insel soll Luxushotel werden |werk=[[Süddeutsche Zeitung|sueddeutsche.de]] |datum=2016-01-17 |abruf=2019-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;theguard-201617&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.theguardian.com/world/2016/jan/17/montenegro-defends-decision-to-turn-ex-concentration-camp-into-resort |titel=Montenegro defends decision to turn ex-concentration camp into resort |werk=theguardian.com |sprache=en |datum=2016-01-17 |abruf=2019-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Restaurierung kostete 38 Millionen Euro, die Eröffnung fand im April 2023 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.tagesanzeiger.ch/montenegro-fuer-reiche-mamula-die-ex-gefaengnisinsel-ein-hotel-mit-dunkler-vergangenheit-463707151692/ |titel=Ein Hotel mit dunkler Vergangenheit |werk=[[Tages-Anzeiger]]/[[SonntagsZeitung]] |autor=Veronika Wulf |datum=2023-09-09 |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußball ==&lt;br /&gt;
Im Juli 2003 gründete Sawiris den [[Fußballverein]] [[El Gouna FC]], der derzeit in der [[Egyptian Premier League|ägyptischen Premier League]] spielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mein-aegypten.com/node/38 |titel=El Gouna FC |abruf=2019-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls kaufte er 2011 12,5 % der Aktien des [[FC Luzern]] und trat in dessen [[Verwaltungsrat (Schweiz)|Verwaltungsrat]] ein,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Investor Sawiris steigt im FC Luzern ein |Datum=2011-07-07 |Online=https://www.nzz.ch/sawiris_fc_luzern-1.11239560 |Abruf=2019-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem er 2019, nach Streitigkeiten mit dem Investor Bernhard Alpstaeg, wieder zurückgetreten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marco Mäder |url=https://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/knall-in-der-innerschweiz-drei-fcl-verwaltungsraete-treten-per-sofort-zurueck-id15581601.html |titel=FCL-Knall: Alpstaeg ebenfalls nicht mehr im Verwaltungsrat |datum=2019-10-24 |abruf=2019-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Unternehmer des Jahres (Schweiz) 2009. Verliehen durch [[Handelszeitung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tages-Anzeiger]]: [http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Sawiris-zum-Unternehmer-des-Jahres-gewaehlt/story/14941090 Sawiris zum Unternehmer des Jahres gewählt.] Vom 23. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 7. Dezember 2013 wurde Samih Sawiris zum Preisträger der Arosa Humorschaufel 2013, eines Jurypreises des [[Arosa]] [[Humor-Festival]]s, erkoren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Schweiz am Sonntag]] vom 8. Dezember 2013, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bernerzeitung.ch/kultur/diverses/Humorschaufel-fuer-einen-Touristiker-mit-Ausdauer/story/11876865 |titel=Humorschaufel für einen Touristiker mit Ausdauer |datum=2013-12-07 |werk=bernerzeitung.ch |zugriff=2013-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Universität Berlin Campus El-Guna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Campus TU Berlin El Gouna.JPG|mini|Campus der TU Berlin in El-Gouna]]&lt;br /&gt;
2012 wurde im ägyptischen [[El-Guna]] der erste Auslandcampus der Technischen Universität Berlin eröffnet. In El-Guna werden fünf Masterstudiengänge angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tu.berlin/ueber-die-tu-berlin/standorte/aegypten/ |titel=TUB Campus El Gouna |hrsg= |autor=TU Berlin |abruf=2020-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der TU-[[Alumni|Alumnus]] Samih Sawiris trug nicht nur die Kosten für den Aufbau (rund 45 Millionen Euro), sondern bezahlt auch den laufenden akademischen Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/wissen/tu-berlin-eroeffnet-campus-in-el-gouna-experiment-unter-palmen/7425942.html |titel=TU Berlin eröffnet Campus in El Gouna  |hrsg= |autor=Tagesspiegel |abruf=2020-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000028867|Samih Sawiris}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentationen ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.sendungen.sf.tv/dok/Sendungen/dok/Archiv/Das-Wunder-von-Andermatt |wayback=20100804230250 |text=&#039;&#039;Das Wunder von Andermatt. Wie Samih Sawiris das Gebirgsdorf umkrempelt.&#039;&#039;}} Video in: [[Schweizer Fernsehen]], [[DOK (Fernsehsendung)|DOK]] vom 11. Februar 2010 ([https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/0e2292df-e6bb-4f73-be8f-eb19ab7e5475 Online], 55 Minuten). Ein Film von Alain Godet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Alpen-Monopoly in Andermatt.&#039;&#039; In: [[Schweizer Fernsehen]], [[DOK (Fernsehsendung)|DOK]] vom 28. Dezember 2011. Ein Film von Alain Godet. ([https://www.srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf:video:4ec8a389-24f6-4e85-bfed-f36dd36568a4 Online)]&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf:video:f0877704-2eed-4c47-a6db-e9a235198155 &#039;&#039;Der Pakt von Andermatt – Vom Alpendorf zum Luxusresort.&#039;&#039;] Video in: [[SRF 1]], [[DOK (Fernsehsendung)|DOK]] vom 30. Dezember 2013 (95 Minuten). Ein Film von Alain Godet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Samih Sawiris|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.orascomdh.com/ Website von Orascom Development Holding]&lt;br /&gt;
* Dominique Burckhardt: [https://web.archive.org/web/20141223101246/http://bazonline.ch/leben/gesellschaft/Sawiris-ganz-privat/story/20683720 &#039;&#039;Sawiris ganz privat.&#039;&#039;] In: [[Basler Zeitung]] vom 6. Dezember 2012 (Archiv)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Schawinski (Fernsehsendung)|Sendung «Schawinski».]]&#039;&#039; [[Roger Schawinski]] im Gespräch mit Samih Sawiris. Video in: [[SRF 1]] vom 2. Juni 2014 ([https://www.youtube.com/watch?v=19QY5voiEvQ Online, 26 Minuten])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1016760167|VIAF=199603106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sawiris, Samih}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Ägypten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Montenegriner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ägypter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sawiris, Samih&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sawiris, Samih Onsi; Sawires, Samih&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ägyptischer Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Januar 1957&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kairo]], Ägypten&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.203.113.60</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Menschenrechtserkl%C3%A4rung&amp;diff=1773467</id>
		<title>Menschenrechtserklärung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Menschenrechtserkl%C3%A4rung&amp;diff=1773467"/>
		<updated>2025-03-04T11:43:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.203.113.60: K&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Menschenrechtserklärung&#039;&#039;&#039; steht für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Virginia Declaration of Rights]] vom &#039;&#039;Konvent von Virginia&#039;&#039; am [[12. Juni]] [[1776]]. &lt;br /&gt;
:Sie hatte großen Einfluss auf die folgenden Deklarationen: &lt;br /&gt;
** [[Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten|Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika]] (4. Juli 1776) &lt;br /&gt;
** [[Bill of Rights (Vereinigte Staaten)|Bill of Rights]] (1789)&lt;br /&gt;
** [[Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte]] (&#039;&#039;Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen&#039;&#039;), Grundtext der Französischen Revolution (1789)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Allgemeine Erklärung der Menschenrechte]] (Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen, 10. Dezember 1948)&lt;br /&gt;
* [[Afrikanische Charta der Menschenrechte und der Rechte der Völker]] (kurz &#039;&#039;Banjul-Charta&#039;&#039;)  der [[OAU]] von 1981 &lt;br /&gt;
* [[Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam]], die Charta der OIC (1990)&lt;br /&gt;
* [[Arabische Charta der Menschenrechte]], die Menschenrechtscharta der Arabischen Liga (2004)&lt;br /&gt;
* [[Internationale Menschenrechtscharta]], (engl. &#039;&#039;International Bill of Human Rights&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.203.113.60</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar_Prinz_von_Preu%C3%9Fen_(Herrenmeister,_1959)&amp;diff=368512</id>
		<title>Oskar Prinz von Preußen (Herrenmeister, 1959)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar_Prinz_von_Preu%C3%9Fen_(Herrenmeister,_1959)&amp;diff=368512"/>
		<updated>2025-03-02T08:11:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.203.113.60: /* Leben */ Hyperlinks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Oskar von Preussen in June 2013.png|mini|hochkant|Oskar Prinz von Preußen bei einem Rittertag des Johanniterordens, Juni 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oskar Michael Hans Karl Prinz von Preußen&#039;&#039;&#039; (*&amp;amp;nbsp;[[6. Mai]] [[1959]] in [[Bonn]]) ist der 37. [[Johanniterorden#Allgemeiner Aufbau und Struktur|Herrenmeister]] des [[Johanniterorden]]s. Im Privatberuf ist er [[Medienmanager]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er entstammt dem ehemaligen preußischen Königshaus der [[Hohenzollern]] und ist der jüngere Sohn von [[Wilhelm Karl Prinz von Preußen]] (1922–2007) und Armgard [[Veltheim (Adelsgeschlecht)|von Veltheim]] (1926–2019). Er hat einen älteren Bruder Wilhelm Karl jun. und eine ältere Schwester Donata-Viktoria. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist seit dem 3. Oktober 1992 verheiratet mit Auguste Zimmermann von Siefart, die am 16. Mai 1962 in [[Amsterdam]] als Tochter des Managers [[Ralf Zimmermann von Siefart (Manager)|Ralf Zimmermann von Siefart]] geboren wurde. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinz von Preußen wurde 1995 an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Als Geschäftsführer der [[Discovery Channel]] Betriebs GmbH Deutschland zeichnete er verantwortlich für die Etablierung der weltweit erfolgreichen Dokumentarfilm-Marke &#039;&#039;Discovery&#039;&#039; auch im deutschsprachigen Raum. Den Aufbau des ARD/ZDF-[[Kinderkanal]]s begleitete er als Gründungsbeauftragter. Unter dem Dach der [[Hubert Burda Media|Burda]] New Media verantwortete er die Gründung zahlreicher europäischer Joint Ventures im Bereich New Media. &lt;br /&gt;
In der Zeit nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] und der Wiedervereinigung (1990) baute er für die AVE Radioholding (der [[Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck]]) private Radiostationen in den [[Neue Länder|neuen Bundesländern]] auf und wurde Mitglied des Vorstands des IBF-Instituts.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ibf-institut.de/ Website IBF-Institut] (toter Link)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinz von Preußen trat 1999 die Nachfolge seines Vaters im Amt des Herrenmeisters der [[Ballei Brandenburg]] des Johanniterordens an, die deutsche Ordensniederlassung. Der &#039;&#039;Großprior&#039;&#039; des [[Order of Saint John]] im [[Commonwealth]], der britische Prinz [[Richard, 2. Duke of Gloucester]], der &#039;&#039;Landcommandeur&#039;&#039; des Johanniterordens in den Niederlanden, Prinz [[Bernhard zur Lippe-Biesterfeld|Bernhard]] (1911–2004) und der &#039;&#039;Hohe Schutzherr&#039;&#039; des schwedischen Johanniterordens, König [[Carl XVI. Gustaf]], sind entfernte Verwandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Im Mai 2018 wurde Prinz von Preußen mit dem [[Ungarischer Verdienstorden|Ungarischen Verdienstorden]] mit Stern ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Rittertag in Ungarn |Sammelwerk=Johanniter [live] |Datum=2018-05-24 |Online=https://www.johanniter.de/die-johanniter/johanniterorden/aktuell/rittertag-in-ungarn/ |Abruf=2018-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wilhelm II. und die Vereinigten Staaten von Amerika: Zur Geschichte seiner ambivalenten Beziehung.&#039;&#039; Dissertation. Freie Universität Berlin 1995. Ars Una, Neuried 1997, ISBN 3-89391-058-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Freiherr von Massenbach: &#039;&#039;Die Hohenzollern einst und jetzt.&#039;&#039; 17. Auflage. Bonn 2004.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Stribrny: &#039;&#039;Der Johanniter-Orden und das Haus Hohenzollern.&#039;&#039; Niederweisel 2004 (= Schriftenreihe des Hess. Genossenschaft des Johanniterordens, Heft 24).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1012976785|NAME=Oskar Prinz von Preußen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.preussen.de/ Internetseite des Hauses Hohenzollern]&lt;br /&gt;
* [http://relay.waldtmann.de/index.php?id=152 Internetseite des „IBF Institut Berufsforschung Unternehmensplanung Medien e.V.“]&lt;br /&gt;
* [http://www.bibeltv.de/archiv/Der_Johanniterorden_Dr_Oskar_Prinz_von_Preußen-730.html Videocast Interview mit Oskar Prinz von Preußen auf BibelTV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Wilhelm Karl Prinz von Preußen|Wilhelm Karl von Preußen]]|NACHFOLGER=---|AMT=[[Johanniterorden#Kapitel und Ordensregierung|Herrenmeister der Balley Brandenburg des Johanniterordens]]|ZEIT=seit 1999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012976785|LCCN=n/98/65765|VIAF=42014319}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Preussen, Oskar Prinz von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohenzoller (Linie Brandenburg-Preußen)|Oskar Michael Hans Karl Prinz Von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenmeister (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Republik Ungarn (Komtur mit Stern)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Preußen, Oskar Prinz von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Preußen, Oskar Michael Hans Karl Prinz von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=37. Herrenmeister des Johanniterordens&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Mai 1959&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.203.113.60</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Automobiles_L%C3%A9on_Boll%C3%A9e&amp;diff=2716961</id>
		<title>Automobiles Léon Bollée</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Automobiles_L%C3%A9on_Boll%C3%A9e&amp;diff=2716961"/>
		<updated>2025-02-26T09:44:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.203.113.60: /* Société Nouvelle Léon Bollée (1931–1933) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Automobiles Léon Bollée (1895–1924)&amp;lt;br /&amp;gt;Morris&amp;amp;nbsp;Motors&amp;amp;nbsp;Ltd.,&amp;amp;nbsp;Usines&amp;amp;nbsp;Léon&amp;amp;nbsp;Bollée&amp;amp;nbsp;(1925–1931)&amp;lt;br /&amp;gt;Société Nouvelle Léon Bollée (1931–1933)&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = Société&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1895&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1933&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Le Mans]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = [[William Richard Morris]]&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Automobilindustrie]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MHV Léon Bollée Tricycle 1896 01.jpg|mini|Das bekannteste Modell von Léon Bollée: Die [[Voiturette]], namensgebend für viele kleine Fahrzeuge aus französischer Produktion.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Automobiles Léon Bollée&#039;&#039;&#039; war ein [[Frankreich|französischer]] Hersteller von [[Automobil]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Léon Bollée]] (1870–1913) gründete 1895 das Unternehmen in [[Le Mans]] und begann mit der Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete &#039;&#039;Léon Bollée&#039;&#039;. [[Darracq]] war [[Lizenz]]nehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C. C. Worthington betrieb in [[New York City]] die [[Worthington Automobile Company]]. Er importierte von 1904 bis 1905 Fahrzeuge von Léon Bollée und vermarktete sie als &#039;&#039;&#039;Worthington-Bollée&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|1-57958-293-1|Band=3|Seite=1765}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|0-87341-428-4|Seite=1572}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sank die Produktionszahl. Nach dem Tod von Léon Bollée 1913 führte seine Witwe zusammen mit Henri Péan und einem Herrn Faivre das Unternehmen. 1925 übernahm die [[Morris Motor Company]] das Unternehmen und benannte es in &#039;&#039;Morris Motors Ltd., Usines Léon Bollée&#039;&#039; um. Der neue Markenname lautete &#039;&#039;&#039;Morris-Léon Bollée&#039;&#039;&#039;. 1931 erfolgte eine erneute Umbenennung in &#039;&#039;Société Nouvelle Léon Bollée&#039;&#039;. Der Markenname lautete erneut &#039;&#039;Léon Bollée&#039;&#039;. 1933 endete die Produktion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beaulieu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeuge ==&lt;br /&gt;
=== Automobiles Léon Bollée (1895–1924) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leon bollee 1904.jpg|mini|Léon Bollée 20 CV von 1904]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Léon-BolléeG1 Double Berline de Voyage.JPG|mini|Léon Bollée G 1 von 1911]]&lt;br /&gt;
1895 entstand als erstes Fahrzeug ein [[Tricar]], das &#039;&#039;[[Voiturette]]&#039;&#039; genannt wurde. Der Begriff Voiturette wurde später von vielen Herstellern für kleine Fahrzeuge verwendet. Für den Antrieb standen verschiedene [[Luftkühlung|luftgekühlte]] [[Einzylindermotor]]en mit 640&amp;amp;nbsp;cm³, 692&amp;amp;nbsp;cm³, 825&amp;amp;nbsp;cm³ und 995&amp;amp;nbsp;cm³ [[Hubraum]] zur Wahl, die zwischen 2 und 4 [[Pferdestärke|PS]] leisteten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. D. |Hrsg=Raoul Vuillemot |Titel=Voiturette Bollée à trois places |Sammelwerk=La locomotion automobile |Band=4 |Nummer=52 |Ort=Paris |Datum=1897-12-30 |Seiten=615-617}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Fahrzeuglänge betrug 2500 mm. Die Fahrzeuge hatten ein Dreiganggetriebe. Die erreichbaren Geschwindigkeiten in den Gängen lagen bei: 1. Gang 8 km/h, 2. Gang 16 km/h und 3. Gang 24 km/h.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Baudry de Saunier, Louis (1865–1938) |url=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k886643k/f225 |titel=L&#039;automobile théorique et pratique : traité élémentaire de locomotion à moteur mécanique |seiten=221-305 |sprache=fr |abruf=2023-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1896 erwarb die &#039;&#039;British Motor Company Ltd.&#039;&#039; die Vertriebsrechte für Großbritannien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=W. H. Smith |Titel=The Bollée Tricycle |Sammelwerk=The Automotor and Horseless Vehicle Journal |Band=I |Nummer=2 |Verlag=W. H. Smith &amp;amp; Son |Ort=London |Datum=1896-11 |Seiten=53}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Léon Bollée &#039;&#039;Tricar Voiturettes&#039;&#039; nahmen zwischen 1896 und 1899 an mehreren Rennen in Frankreich teil, z.&amp;amp;nbsp;B. Léon und Amedée Bollée am Rennen [[Motorsportjahr 1896|Paris-Marseille-Paris 1896]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Emmanuel Aimé |Hrsg=Raoul Vuillemot |Titel=Course Paris-Marseille |Sammelwerk=La locomotion automobile |Nummer=15 |Ort=Paris |Datum=1896-10-01 |Seiten=253-256}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=The Horseless Age |Hrsg=E. P. Ingersoll |Titel=Paris-Marseilles-Paris |Band=I |Nummer=10 |Verlag=The Horseless Age Co. |Ort=New York |Datum=1896-10 |Seiten=4-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; 1897 erreichte Jamin Klassensiege beim Rennen [[Motorsportjahr 1897|Paris-Dieppe]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=La locomotion automobile |Hrsg=Raoul Vuillemot |Titel=Course Paris-Dieppe |Band=4 |Nummer=30 |Ort=Paris |Datum=1897-07-29 |Seiten=348-350}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Motorsportjahr 1897|Paris-Trouville]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=La locomotion automobile |Hrsg=Raoul Vuillemot |Titel=Paris-Trouville |Band=4 |Nummer=33 |Ort=Paris |Datum=1897-08-19 |Seiten=388-390}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie beim &#039;&#039;Course de Côte de Chanteloup&#039;&#039; im November 1898&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frantz Reichel |Hrsg=P. Jeanniot |Titel=Une Course de Côte |Sammelwerk=Le Sport universel illustré |Ort=Paris |Datum=1898-12-10 |Seiten=801-803}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1899 wurde diese Modellreihe eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 folgten Voiturettes mit vier Rädern (&#039;&#039;Quadricycle&#039;&#039;), deren Rahmen auf denen des Tricars basierten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frederick Gougy |Hrsg=Fred H. Colvin |Titel=The Old and New Bollée Voiturettes |Sammelwerk=The Automobile Magazine |Band=I |Nummer=4 |Verlag=U.S. Industrial Publishing Co. |Ort=New York |Datum=1900-01 |Seiten=419-422}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Wasserkühlung|wassergekühlte]] Einzylindermotoren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 ergänzten Modelle mit [[Vierzylindermotor]] und Kettenantrieb das Angebot. Das waren der &#039;&#039;18/24 CV&#039;&#039; mit 3920&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum, der &#039;&#039;24/30 CV&#039;&#039; mit 4500&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum, der &#039;&#039;35/45 CV&#039;&#039; mit 7360&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum und der &#039;&#039;40/50 CV&#039;&#039; mit 8500&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum. Ab 1908 wurde die Motorleistung mit einer [[Kardanwelle]] an die Hinterachse übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wurden auf dem [[Mondial de l’Automobile|Pariser Autosalon]] drei Vierzylindermodelle vom &#039;&#039;12 CV&#039;&#039; mit 2380&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum bis zum &#039;&#039;24/30 CV&#039;&#039; sowie drei [[Sechszylinder]]modelle vom &#039;&#039;18 CV&#039;&#039; mit 3570&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum bis zum &#039;&#039;75 CV&#039;&#039; mit 11.940&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Léon Bollée, madame, et leur tricycle (tricar).jpg|alt=Léon u. Mme. Bollée auf Tricycle 3 CV (1897)|Léon u. Mme. Bollée auf Tricycle 3 CV (1897)&lt;br /&gt;
 Léon Bollée &#039;Voiturette&#039; Tricycle 3 CV (1897), soft top up.jpg|alt=Tricycle 3 CV (1897), mit Verdeck|Tricycle 3 CV (1897), mit Verdeck&lt;br /&gt;
 Jamin with Léon Bollée Tricycle 3 CV (1898 Côte de Chanteloup).jpg|alt=Jamin auf Tricycle 3 CV (1898 Côte de Chanteloup)|Jamin auf Tricycle 3 CV (1898 Côte de Chanteloup)&lt;br /&gt;
 Wilfrid on Léon Bollée Voiturette Tricycle 3 CV (1899 Course des voitures á réclamer).jpg|alt=Wilfrid mit Tricycle 3 CV (1899 Course des voitures á réclamer)|Wilfrid mit Tricycle 3 CV (1899 Course des voitures á réclamer)&lt;br /&gt;
 Léon Bollée Quadricycle (1899).jpg|alt=Quadricycle (1899)|Quadricycle (1899)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Léon Bollée 12/16 CV}}&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wurden folgende Modelle und Typen angeboten:&lt;br /&gt;
* Typ G5: Gebaut 1919 bis 1920, 4 Zylinder, 80&amp;amp;nbsp;mm Bohrung, 130&amp;amp;nbsp;mm Hub, Hubraum 2615&amp;amp;nbsp;cm³,&lt;br /&gt;
* Typ G6: Gebaut 1919 bis 1920, 4 Zylinder, 85&amp;amp;nbsp;mm Bohrung, 130&amp;amp;nbsp;mm Hub, Hubraum 2940&amp;amp;nbsp;cm³,&lt;br /&gt;
* Typ G7: Gebaut 1919 bis 1920, 4 Zylinder, 95&amp;amp;nbsp;mm Bohrung, 130&amp;amp;nbsp;mm Hub, Hubraum 3672&amp;amp;nbsp;cm³,&lt;br /&gt;
* Typ G8: Gebaut 1919 bis 1920, 6 Zylinder, 83&amp;amp;nbsp;mm Bohrung, 110&amp;amp;nbsp;mm Hub, Hubraum 3561&amp;amp;nbsp;cm³&amp;lt;ref&amp;gt;Bellu 1920 S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=La Pratique automobile vulgarisée |url=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bd6t53335614/f8 |titel=Léon Bollée |datum=1919-04-15 |seiten=6160 |sprache=fr |abruf=2023-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Typen wurden 1920 abgelöst durch eine neue Typenserie:&lt;br /&gt;
* Typ P (12CV): Gebaut 1921 bis 1925, 4 Zylinder, 80&amp;amp;nbsp;mm Bohrung, 130&amp;amp;nbsp;mm Hub, Hubraum 2615&amp;amp;nbsp;cm³, Radstand 3130&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref&amp;gt;Bellu 1923 S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Omnia |url=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k9805347r/f323 |titel=La 12 Cheveaux Léon Bollée |datum=1921-06-01 |seiten=353 |sprache=fr |abruf=2023-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
* Typ H2 (15CV): Gebaut 1920 bis 1922, 4 Zylinder, 85&amp;amp;nbsp;mm Bohrung, 130&amp;amp;nbsp;mm Hub, Hubraum 2940&amp;amp;nbsp;cm³, Radstand 2940&amp;amp;nbsp;mm,&lt;br /&gt;
* Typ H3 (18CV): Gebaut 1920 bis 1921, 4 Zylinder, 95&amp;amp;nbsp;mm Bohrung, 130&amp;amp;nbsp;mm Hub, Hubraum 3672&amp;amp;nbsp;cm³, Radstand 3020&amp;amp;nbsp;mm,&lt;br /&gt;
* Typ G (18CV): Gebaut 1920 bis 1922, 6 Zylinder, 83&amp;amp;nbsp;mm Bohrung, 110&amp;amp;nbsp;mm Hub, Hubraum 3561&amp;amp;nbsp;cm³, Radstand 3280&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref&amp;gt;Bellu 1921 S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
* Typ N (20CV): Löste den Typ G in der Produktion ab, gebaut 1922 bis 1924, 6 Zylinder, 80&amp;amp;nbsp;mm Bohrung, 130&amp;amp;nbsp;mm Hub, Hubraum 3918&amp;amp;nbsp;cm³, Radstand 3600&amp;amp;nbsp;mm,&lt;br /&gt;
* Typ M (10CV): Gebaut 1923 bis 1926, 4 Zylinder, 72&amp;amp;nbsp;mm Bohrung, 120&amp;amp;nbsp;mm Hub, Hubraum 1947&amp;amp;nbsp;cm³, Radstand 3000&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref&amp;gt;Bellu 1924 S. 71&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Morris-Léon Bollée (1925–1931) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Morris Léon Bollée.jpg|mini|Morris-Léon Bollée]]&lt;br /&gt;
Das neue Basismodell &#039;&#039;12 CV&#039;&#039;, auch &#039;&#039;MLB&#039;&#039; genannt, war eine englische Konstruktion. [[Hotchkiss et Cie|Hotchkiss]] lieferte den Vierzylindermotor mit 2402&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum und [[OHV-Ventilsteuerung]]. Daneben stand auch ein Sechszylindermodell im Angebot. Der Preis für das [[Fahrgestell]] betrug 26.000 [[Französischer Franc|Französische Franc]]. Außerdem gab es ein Modell mit einem [[Achtzylinder]]-[[Reihenmotor]] mit 3072&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum zu einem Preis von 71.300 Franc für das Fahrgestell. Fahrgestell und Motor stammten von der [[Wolseley Motor Company]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Morris-Léon Bollée fährt der nordchinesische Protagonist in dem Roman &#039;&#039; Der Liebhaber aus Nordchina&#039;&#039; von [[Marguerite Duras]]. Der Roman spielt um 1930 im [[Mekongdelta]] und in [[Saigon]] ([[Französisch-Indochina]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Marguerite Duras: &#039;&#039;Der Liebhaber aus Nordchina.&#039;&#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1994, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Société Nouvelle Léon Bollée (1931–1933) ===&lt;br /&gt;
Nun entstand nur noch ein Modell, der &#039;&#039;ELB&#039;&#039;. Er war mit einem Vierzylindermotor mit 1997&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum ausgestattet. Dieses Modell wurde auch als [[Lieferwagen]] hergestellt und nach [[England]] exportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war die Wirtschaftslage wegen der [[Weltwirtschaftskrise]] angespannt. Die ebenfalls noch angebotenen Sechs- und Achtzylindermodelle fanden keine Käufer. Es waren vermutlich übriggebliebene Fahrzeuge, die während der Morris-Léon-Bollée-Ära auf Vorrat produziert worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktionszahlen, soweit bekannt ==&lt;br /&gt;
1903 entstanden 300 Fahrgestelle bzw. komplette Fahrzeuge. 1908 waren es schon 500 Exemplare, und von 1911 bis 1914 jährlich etwa 600. Vom &#039;&#039;Morris-Léon Bollée 12 CV&#039;&#039; entstanden in den ersten drei Jahren etwa 1250 Exemplare, vom Sechszylindermodell nur 25 und vom Achtzylindermodell lediglich sechs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beaulieu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-8032-9876-8}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|1-57958-293-1|Band=2|Seite=890–892}}&lt;br /&gt;
* René Bellu, &#039;&#039;Toutes les voitures Françaises 1920&#039;&#039;, in Automobilia Hors-Serie No.86, Paris 2004, zit. als „Bellu 1920“&lt;br /&gt;
* René Bellu, &#039;&#039;Toutes les voitures Françaises 1921&#039;&#039;, in Automobilia Hors-Serie No.31, Paris 2007, zit. als „Bellu 1921“&lt;br /&gt;
* René Bellu, &#039;&#039;Toutes les voitures Françaises 1922&#039;&#039;, in Automobilia Hors-Serie No.76, Paris 2006, zit. als „Bellu 1922“&lt;br /&gt;
* René Bellu, &#039;&#039;Toutes les voitures Françaises 1923&#039;&#039;, in Automobilia Hors-Serie No.92, Paris 2008, zit. als „Bellu 1923“&lt;br /&gt;
* René Bellu, &#039;&#039;Toutes les voitures Françaises 1924&#039;&#039;, in Automobilia Hors-Serie No.82, Paris 2007, zit. als „Bellu 1924“&lt;br /&gt;
* René Bellu, &#039;&#039;Toutes les voitures Françaises 1925&#039;&#039;, in Automobilia Hors-Serie No.72, Paris 2006, zit. als „Bellu 1925“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Léon Bollée vehicles|Léon Bollée}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beaulieu&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|1-57958-293-1|Band=2|Seite=890–892}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Französische Automobilmarken bis 1904&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Automobiles Leon Bollee}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Pkw-Hersteller (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Pays de la Loire)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Le Mans)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1933]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.203.113.60</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Anton_von_Wietersheim&amp;diff=1180557</id>
		<title>Gustav Anton von Wietersheim</title>
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		<updated>2025-02-24T13:17:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.203.113.60: /* Leben */ K&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Anton von Wietersheim&#039;&#039;&#039; (* [[11. Februar]] [[1884]] in [[Breslau]]; † [[25. April]] [[1974]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[General der Infanterie]] und [[Kommandierender General]] des [[XIV. Panzerkorps (Wehrmacht)|XIV. Panzerkorps]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Anton von [[Wietersheim (Adelsgeschlecht)|Wietersheim]] trat nach dem Besuch der [[Kadettenanstalt]] 1902 als [[Fähnrich]] in die [[Preußische Armee]] ein und avancierte 1903 zum [[Leutnant]] im [[Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert. 1917 wurde er zum [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] kommandiert und in der Folge im Divisionsstab der [[3. Division (Deutsches Kaiserreich)|3. Division]] sowie im Generalstab des [[XXV. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XXV. Reserve-Korps]] eingesetzt. Für sein Wirken erhielt er beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], das Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern, den  [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerischen Militärverdienstorden]] IV. Klasse mit Schwertern und das [[Kriegsverdienstkreuz (Braunschweig)|Braunschweiger Kriegsverdienstkreuz]] II. Klasse sowie den [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]] und das [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Österreichische Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit der Kriegsdekoration.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichswehrministerium (Hrsg.): &#039;&#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&#039;&#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde nach Kriegsende in die [[Reichswehr]] übernommen und 1925 zum [[Major]] befördert. Es folgte die Kommandierung ins [[Reichswehrministerium]], wo er in der Heeres-Ausbildungs-Abteilung (T 4) im [[Generalstab#Weimarer_Republik|Truppenamt]] verwendet wurde. Im Februar 1929 übernahm er ein Bataillon des 17. Infanterie-Regiments in Goslar und wurde 1930 zum [[Oberstleutnant]] befördert. 1932 wurde er Chef des Stabes der [[3. Kavallerie-Division (Reichswehr)|3. Kavallerie-Division]] und 1933 als [[Oberst]] Chef des Stabes der [[3. Division (Reichswehr)|3. Division]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wieder ins Reichswehrministerium versetzt, leitete er dort ein Jahr lang die Heeres-Abteilung (T 1). Nach der Umbenennung der Reichswehr in [[Wehrmacht]] 1935 wandelte sich die Dienststellenbezeichnung in „[[Oberquartiermeister|Oberquartiermeister I]] im Generalstab des Heeres“. &lt;br /&gt;
Im April 1936 zum Generalleutnant befördert, wurde er im Oktober des gleichen Jahres von [[Erich von Manstein]] abgelöst und übernahm dafür die Führung der [[29. Infanterie-Division (mot.) (Wehrmacht)|29. Infanterie-Division]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 1938 wurde Wietersheim zum General der Infanterie befördert und übernahm Anfang April als [[Kommandierender General]] das neu aufgestellte [[XIV. Panzerkorps (Wehrmacht)|XIV. motorisierte Armeekorps]] in Magdeburg. In seiner Funktion als General war er auch in direkte Diskussionen mit Hitler bezüglich einer Invasion der Tschechoslowakei involviert. Er nahm 1939 am [[Überfall auf Polen]] teil. Dort befehligte er die deutschen Truppen in der [[Schlacht bei Kock]] (2. bis 6. Oktober). Diese war die letzte Schlacht dieses Feldzugs. 1940 nahm er am [[Westfeldzug]] und 1941 am [[Balkanfeldzug (1941)|Balkanfeldzug]] teil. Für letzteren Einsatz wurde ihm am 20. April 1941 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &#039;&#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&#039;&#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S.&amp;amp;nbsp;786.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mit Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieges gegen die Sowjetunion]] am 22. Juni 1941 wurde sein Korps der Panzergruppe 1, später [[1. Panzerarmee (Wehrmacht)|1. Panzerarmee]], der [[Heeresgruppe Süd]] unterstellt. Von Wietersheim war hier unter anderem an den Kesselschlachten von [[Kesselschlacht bei Uman|Uman]] und [[Schlacht um Kiew (1941)|Kiew]] beteiligt. Im Winter 1941/42 verteidigte sein Korps Stellungen am [[Mius]]. Am 21. Juni 1942 wurde das Korps in XIV. Panzerkorps umbenannt und im August 1942 für den [[Angriff auf Stalingrad]] der [[6. Armee (Wehrmacht)|6. Armee]] unterstellt. Mitte September 1942 wurde Wietersheim von Hitler verabschiedet, weil er vorgeschlagen hatte, Stalingrad wieder aufzugeben. Er musste das XIV. Panzerkorps innerhalb von vierundzwanzig Stunden verlassen und wurde in die [[Führerreserve]] versetzt. Generalleutnant [[Hans-Valentin Hube]] wurde sein Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Verwendung erfolgte, abgesehen von einer kurzen Verwendung im [[Volkssturm]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [https://www.ibiblio.org/hyperwar/USA/USA-E-Last/USA-E-Last-19.html &#039;&#039;Chapter XIX. Goetterdaemmerung&#039;&#039;, S. 467]&amp;lt;/ref&amp;gt;, nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagte nach Kriegsende als Zeuge bei den [[Nürnberger Prozesse]]n aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephen Walsh: &#039;&#039;Stalingrad. Die Hölle im Kessel. 1942/1943.&#039;&#039; Neuer Kaiser Verlag, 2001, ISBN 3-7043-6055-4.&lt;br /&gt;
* Will Fowler: &#039;&#039;Schlacht um Stalingrad Die Eroberung der Stadt – Oktober 1942.&#039;&#039; Tosa, 2006, ISBN 3-902478-62-4.&lt;br /&gt;
* Udo von Alvensleben: &#039;&#039;Lauter Abschiede. Tagebuch im Kriege.&#039;&#039; Ullstein 3578, ISBN 3-548-03578-7, S. 233.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Adam, 1. Adjutant  der 6. Armee: &#039;&#039;Der schwere Entschluß.&#039;&#039; Verlag der Nation Berlin 1976, [[Lizenznummer]] 400/34/76, S. 87f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{MBL|ID=1656}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133794334|VIAF=11045921}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wietersheim, Gustav Anton von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XIV. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XIV. Panzerkorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Wietersheim|Gustav Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wietersheim, Gustav Anton von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wietersheim, Gustav von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Februar 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.203.113.60</name></author>
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	<entry>
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		<title>Heinrich Draeger</title>
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		<updated>2025-02-09T14:20:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.203.113.60: /* Abgeordneter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Politiker Heinrich Draeger. Zum Unternehmer und Wirtschaftswissenschaftler siehe [[Heinrich Dräger]].}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heinrich Draeger&#039;&#039;&#039; (* [[4. März]] [[1907]] in [[Bilsdorf (Nalbach)|Bilsdorf (Saar)]]; † [[6. April]] [[1991]] in [[Völklingen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] und Mitglied der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1927 auf dem Humanistischen Gymnasium in [[Saarlouis]] (heute „SGS - Saarlouiser Gymnasium am Stadtgarten“) studierte Draeger, der [[römisch-katholisch]]en Glaubens war, [[Maschinenbau]] in [[Karlsruher Institut für Technologie|Karlsruhe]] und schloss das Studium 1932 mit dem [[Diplom]] ab. Er arbeitete zunächst in der Eisenverhüttungsindustrie und später im Flugzeugbau, u.&amp;amp;nbsp;a. bei den [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke|Junkers-Werken]] in [[Dessau]]. 1946 verließ Draeger die [[sowjetische Besatzungszone]] und kehrte in das [[Saarland]] zurück, wo er zunächst als selbständiger [[Ingenieur]] arbeitete. In den 1950er Jahren wurde er Dozent an der [[Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes|„Staatlichen Ingenieurschule Saarbrücken“]]. Draeger war verheiratet und hatte zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindungen KDStV Normannia Karlsruhe und [[KDStV Carolus Magnus Saarbrücken]], beide im [[Cartellverband|CV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1933 trat Draeger der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 2.527.273).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6771209&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Gewalt: {{Webarchiv|text=Angehörige des Bundestags / I. - X. Legislaturperiode ehemaliger NSDAP- &amp;amp; / oder Gliederungsmitgliedschaften, S. 2 Nr. 70|url=http://www.niqel.de/bredel/news/mdb.pdf |wayback=20160103123739}} (PDF-Datei, abgerufen am 19. Mai 2021; 61&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vorfeld der ersten [[Geschichte des Saarlandes#Saargebiet (1920 bis 1935)|Saarabstimmung]] 1935 kämpfte Draeger für die [[Einheitspartei]]&#039;&#039; [[Deutsche Front]]&#039;&#039;, in der die Saar-NSDAP aufgegangen war und die [[Deutsche Front#Nach dem Anschluss an das Deutsche Reich|nach dem erfolgten Anschluss an das Deutsche Reich]] ihrerseits wiederum in der NSDAP aufging. Nach der Zulassung der CDU 1955 trat er dieser bei und engagierte sich in ihr für die Ablehnung des [[Abkommen zwischen den Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über das Statut der Saar|Saarstatuts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Draeger zog nach der [[Bundestagswahl 1957]] in den Bundestag ein, ebenso [[Bundestagswahl 1961|1961]], [[Bundestagswahl 1965|1965]] und [[Bundestagswahl 1969|1969]]. &lt;br /&gt;
Er war von 1957 bis 1972 – stets als [[Direktmandat|Direktkandidat]] für den [[Bundestagswahlkreis Saarbrücken II|Wahlkreis Saarbrücken-Land]] – [[Mitglied des Deutschen Bundestages|Abgeordneter]] des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Bundestagswahl 1969]] erregte Draeger öffentliche Aufmerksamkeit, als er gemeinsam mit drei weiteren CDU-Parlamentariern in einem wehrpolitischen Schwerpunktprogramm „eine Art [[Reichsarbeitsdienst]] für die Wehrunwilligen“ – so die Formulierung des [[Nachrichtenmagazin]]s &#039;&#039;[[Der Spiegel]]&#039;&#039; – für [[Kriegsdienstverweigerung|Wehrdienstverweigerer]] forderte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/an-die-deiche-a-5f2f39d5-0002-0001-0000-000045562631 &#039;&#039;An die Deiche.&#039;&#039;] In: &#039;&#039;Der Spiegel&#039;&#039; vom 17. August 1969.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1966 bis 1973 gehörte er der [[Parlamentarische Versammlung des Europarates|Beratenden Versammlung des Europarates]] an, von 1966 bis 1970 als Ersatzmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pace.coe.int/en/members/1150/draeger |titel=Mr Heinrich DRAEGER (Germany) |werk= |hrsg=Parlamentarische Versammlung des Europarates |sprache=EN |abruf=2023-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1972: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1977: [[Saarländischer Verdienstorden]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;svo&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Titel=Bekanntmachung von Verleihungen des Saarländischen Verdienstordens | Sammelwerk=Amtsblatt des Saarlandes | Nummer=18 | Seiten=391-392 | Hrsg=Chef der Staatskanzlei | Verlag=Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH| Ort=Saarbrücken | Datum=1977-05-09 | Online=http://www.amtsblatt.uni-saarland.de/hefte/1977/1977-018.pdf | Format=PDF | KBytes=244 | Abruf=2017-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://zhsf.gesis.org/bumast/bumast_db.php?id=5260 &#039;&#039;Heinrich Draeger&#039;&#039;] bei [http://www.bioparl.de/ &#039;&#039;Parlamentarierportal (BIOPARL)&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |3340 |Draeger Heinrich}}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[https://bilddatenbank.bundestag.de/site/picture-detail?id=3732739 Heinrich Draeger]&#039;&#039; bei &#039;&#039;[https://bilddatenbank.bundestag.de Bilddatenbank. Deutscher Bundestag]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1118915763|VIAF=2765147967352284200008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Draeger, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Saarländischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Draeger, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. März 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bilsdorf (Nalbach)|Bilsdorf (Saar)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Völklingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.203.113.60</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rodebach_(Maas)&amp;diff=2667804</id>
		<title>Rodebach (Maas)</title>
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		<updated>2025-02-07T18:12:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.203.113.60: /* Ehemalige Wassermühlen am Rodebach */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Rodebach&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| SORTNAME= Rodebach Maas&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
** [[Kreis Heinsberg]] &lt;br /&gt;
[[Niederlande]]&lt;br /&gt;
* [[Provinz Limburg (Niederlande)|Provinz Limburg]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/221822&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Rhein&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Vloedgraaf (Geleenbeek)/Vloedgraaf/Geleenbeek//Maas//Hollands Diep//Nordsee&lt;br /&gt;
| FLUSSGEBIETSEINHEIT= Maas&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 174.385&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lanuv.nrw.de/wasser/pdf/GSK3B_Gebietsverzeichnis.pdf |wayback=20131017024904 |text=Gebietsverzeichnis zur Gewässerstationierungskarte des Landes Nordrhein-Westfalen |archiv-bot=2019-05-10 13:56:21 InternetArchiveBot }} (PDF; 556&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= etwa&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 29&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= {{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}&lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| QUELLE= [[Rückhaltebecken]], [[Siepenbusch]], Stadt [[Übach-Palenberg]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 105&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;TK25&amp;quot;&amp;gt;Topografische Karte 1:25.000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 50/56/09/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 6/04/40/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-NW&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in die [[Geleenbeek]] in [[Oud-Roosteren]] in den Niederlanden&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 29&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;TK25&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 51/04/33/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 5/49/56/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= NL-LI&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= Krümmelbach&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= [[Saeffeler Bach]]&lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= &lt;br /&gt;
| HÄFEN= &lt;br /&gt;
| SCHIFFBAR= &lt;br /&gt;
| ANMERKUNGEN= &lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= Rodebach 11.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Der Rodebach in Mindergangelt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Rodebach&#039;&#039;&#039; (niederländisch: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Roode Beek&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;) ist ein durch den [[Kreis Heinsberg]] ([[Nordrhein-Westfalen|NRW]]) und die angrenzenden [[Niederlande|niederländische]] [[Provinz (Niederlande)|Provinz]] [[Provinz Limburg (Niederlande)|Limburg]] führendes rechtes [[Nebenfluss|Nebengewässer]] des [[Vloedgraaf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Der Rodebach, der seine Quelle einst in der [[Teverener Heide]] hatte, beginnt heute an einem [[Rückhaltebecken]] in der Nähe der Ortschaft [[Siepenbusch]] in der Stadt [[Übach-Palenberg]]. Der Bach mit einer Länge von etwa 29 Kilometern fließt in nordwestliche Richtung und dient in der Hauptsache der Oberflächenentwässerung sowie zum [[Hochwasserschutz]] bei Eis- und Schneeschmelze. Der Bachverlauf führt in nördlicher Richtung an [[Teveren]] vorbei in Richtung [[Gillrath]], wo es nach Westen abbiegt. Auf seinem Weg regeln mehrere [[Biotope]] und Rückhaltebecken bei Hochwasser den gleichmäßigen Wasserablauf. In Stahe nimmt der Rodebach bei [[Kilometrierung#Fließgewässer|Flusskilometer]] 20,8 den zwei Kilometer langen Krümmelbach auf, der das [[NATO-Flugplatz Geilenkirchen|Flughafengelände bei Teveren]] entwässert. Der weitere Bachverlauf ist nach Westen gerichtet, entlang der Ortschaften [[Gangelt]] und Mindergangelt. Hier erfolgt die Einmündung des niederl. Zulaufs, die &#039;&#039;Roode Beek&#039;&#039;, die in der [[Brunssummerheide]] ihren Ursprung nimmt. Weiter geht es über [[Süsterseel]], bevor er nördlich die Orte [[Wehr (Selfkant)|Wehr]], [[Tüddern]], [[Millen (Selfkant)|Millen]] und Isenbruch passiert. Kurz vor der [[Isenbrucher Mühle]] wird der 12,5 Kilometer lange Saeffeler Bach aufgenommen. Am westlichsten Punkt Deutschlands bei {{Coordinate|name=Westlichster Punkt Deutschlands|NS=51/3/4.4/N|EW=5/52/0.6/E|type=waterbody|region=DE-NW|text=DM}} verlässt der Rodebach deutsches Gebiet und mündet als „Roode Beek“ in den Vloedgraaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuflüsse ===&lt;br /&gt;
* Fleetgraben (&#039;&#039;links&#039;&#039;), [[Grotenrath]]&lt;br /&gt;
* Ölgraben (&#039;&#039;links&#039;&#039;), [[Gillrath]]&lt;br /&gt;
* Krümmelbach (&#039;&#039;links&#039;&#039;), mit einer Länge von zwei Kilometern&lt;br /&gt;
* Ruischerbeekje (&#039;&#039;links&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* Roode Beek (&#039;&#039;links&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* Huiskensgraaf (&#039;&#039;links&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* Etzenradergrub (&#039;&#039;links&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* Quabeeksgrub (&#039;&#039;links&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Saeffeler Bach]] (&#039;&#039;rechts&#039;&#039;), mit einer Länge von 12,5 Kilometern&lt;br /&gt;
* Lohgraben (&#039;&#039;rechts&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Instandhaltung ==&lt;br /&gt;
Die Pflege und Instandhaltung des Rodebachs obliegt den jeweiligen Städten und Gemeinden als Anlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Übach-Palenberg für den Bereich: [[Scherpenseel (Übach-Palenberg)|Scherpenseel]] und Siepenbusch.&lt;br /&gt;
* Stadt [[Geilenkirchen]] für den Bereich: [[Grotenrath]], Teveren, Gillrath.&lt;br /&gt;
* Gemeinde Gangelt für den Bereich: Niederbusch, Stahe, Gangelt, Mindergangelt.&lt;br /&gt;
* Gemeinde Selfkant für den Bereich: Süsterseel, Tüddern, Wehr, Millen und Isenbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Wassermühlen am Rodebach ===&lt;br /&gt;
Der Rodebach war in der Vergangenheit eine Lebensader für den [[Selfkant (Landschaft)|Selfkant]]. Zusammen mit den Nebenbächen Krümmelbach und [[Saeffeler Bach]] wurden an ihm zwischen [[Stahe]] und [[Isenbruch]] 14 Wassermühlen betrieben. Nach dem [[Wiener Kongress]] wurde der Bach auf weite Strecken zur [[Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Mühlen am Rodebach}}&lt;br /&gt;
* [[Engelsmühle (Gangelt)|Engelsmühle]], Rodebachstraße 33 in Gangelt-Stahe&lt;br /&gt;
* [[Platzmühle]], Zur Platzmühle 22 in Gangelt-Stahe&lt;br /&gt;
* [[Mohrenmühle (Rodebach)|Mohrenmühle]], Zur Mohrenmühle 11 in Gangelt&lt;br /&gt;
* [[Dahlmühle (Rodebach)|Dahlmühle]], Zur Dahlmühle 20 in Gangelt&lt;br /&gt;
* [[Brommler Mühle]], Schinvelder Straße 51 in Gangelt-Mindergangelt&lt;br /&gt;
* [[Etzenrather Mühle]], Etzenrather Mühle in Gangelt-Mindergangelt&lt;br /&gt;
* [[Roermolen]], Molenweg in Jabeek (NL)&lt;br /&gt;
* [[Ingentaler Mühle]], Pfarrer-Kreins-Straße 6 in Selfkant-Süsterseel&lt;br /&gt;
* [[Istrater Mühle]], Istraten in Selfkant-Süsterseel&lt;br /&gt;
* [[Wehrer Mühle]], Mühlenstraße 5 in Selfkant-Wehr&lt;br /&gt;
* [[Vollmühle Tüddern]], Oligstraße 35–37 in Selfkant-Tüddern&lt;br /&gt;
* [[Kornmühle Tüddern]], Sittarder Straße 1–3 in Selfkant-Tüddern&lt;br /&gt;
* [[Millener Mühlen]], Zum Haus Millen in Selfkant-Millen&lt;br /&gt;
* [[Isenbrucher Mühle]], Isenbrucher Mühle in Selfkant-Isenbruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Heute, nachdem die [[Wassermühle]]n den [[Mahlwerk|Mahlbetrieb]] eingestellt haben, bemüht sich die Region mit dem 700 ha umfassende Natur- und Landschaftspark Rodebach / Roode Beek beidseits der Landesgrenze als Ziel für sanften Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rodebach 1.jpg|Rodebach in Siepenbusch&lt;br /&gt;
Rodebach 2.jpg|Regenrückhaltebecken&lt;br /&gt;
Rodebach 3.jpg|Bachverlauf nach Grotenrath&lt;br /&gt;
Rodebach 4.jpg|Kopfweiden zwischen Bach und Weg&lt;br /&gt;
Rodebach 5.jpg|Rodebach in Grotenrath&lt;br /&gt;
Rodebach 7.jpg|Bachregulierung und Pegelmessung in Gillrath&lt;br /&gt;
Rodebach 8.jpg|Biotop und Rückhaltebecken&lt;br /&gt;
Rodebach 9.jpg|Straßenübergänge in Gillrath&lt;br /&gt;
Rodebach 10.jpg|Bachverlauf vor Stahe&lt;br /&gt;
Krümmelbach 1.jpg|Krümmelbach bei Stahe&lt;br /&gt;
Rodebach 11.jpg|Rodebach an der Etzenrather Mühle&lt;br /&gt;
Rodebach 12.jpg|In der Nähe der Millener Mühlen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Vogt: &#039;&#039;Niederrheinischer Wassermühlen-Führer&#039;&#039; 2. Auflage. Verein Niederrhein, Krefeld 1998, ISBN 3-00-002906-0, S. 465–466.&lt;br /&gt;
* Topographische Karte 1:50 000 L 5102 Geilenkirchen und L 5000 Selfkant, ISBN 3-89439-417-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rodebach.eu/ Website des Landschaftsparks Rodebach]&lt;br /&gt;
* [https://www.nabu-rsk.de/ Website des Nabu Rodebach-Saeffelbach-Kitschbachtal e. V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1045567442|VIAF=305917868}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rodebach Maas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Kreis Heinsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gangelt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rodebach (Maas)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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