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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_der_Schwarze&amp;diff=379742</id>
		<title>Hugo der Schwarze</title>
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		<updated>2025-05-28T14:51:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.193.84: vorangestellter Genitiv&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hugo der Schwarze&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Hugues le Noir&#039;&#039;) († [[17. Dezember]] [[952]]) aus der Familie der [[Buviniden]] war ab 923 [[Herzog von Burgund]] sowie ab 936 [[Graf von Provence|Graf der Provence]]. Er war der jüngste Sohn des Herzogs [[Richard der Gerichtsherr|Richard des Gerichtsherrn]] († 921) und der Adelheid von [[Grafschaft Auxerre|Auxerre]] († 929) und Bruder des Königs [[Rudolf von Burgund|Rudolf von Frankreich]] († 936). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo der Schwarze nahm 922 zusammen mit seinem Bruder an der Revolte der [[Robertiner]] gegen König [[Karl III. (Frankreich)|Karl III. den Einfältigen]] teil. Er folgte seinem Bruder als Herzog von Burgund, als dieser 923 zum [[König von Frankreich]] gewählt wurde. Nach dem Tod des Bruders (936) verweigerte Hugo dem neuen König, [[Ludwig IV. (Frankreich)|Ludwig IV. dem Überseeischen]], zunächst die Anerkennung. Der König entriss Hugo [[Langres]], während sich zugleich [[Hugo der Große|Hugo Magnus]] der Städte [[Sens]] und [[Auxerre]] bemächtigte, womit Hugo der Schwarze fast die Hälfte seines Besitzes verlor. Hugo der Schwarze wurde in der Nähe von [[Nette-Seen]] inhaftiert, nach einem Jahr jedoch wieder freigesetzt. Er versöhnte sich 937 mit dem König, nachdem dieser mit Hugo Magnus gebrochen hatte, und ging 938 und 939 mit ihm ein formelles Bündnis gegen Hugo Magnus und [[Heribert II. (Vermandois)|Heribert II. von Vermandois]] ein. 940 musste die Allianz aber vor dem Eingreifen des ostfränkischen Königs und nachmaligen Kaisers [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] kapitulieren, der zugunsten von Hugo Magnus interveniert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rosamond McKitterick |Titel=The New Cambridge medieval history. |Verlag=Cambridge University Press |Ort=Cambridge [England] |Kommentar=1995-2005 |ISBN=0-521-36291-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Ludwig IV. war 943 gezwungen, Hugo Magnus die burgundische Herzogsgewalt zu übertragen. Hugo der Schwarze konnte sich in seinem restlichen Besitz aber weiterhin als Markgraf (&#039;&#039;marchio&#039;&#039;) behaupten. Dadurch kam es aber zwischen Hugo dem Schwarzen und dem König zu einem erneuten Bruch, in dem Herzog [[Konrad der Rote]] von Lothringen bei einem Treffen an der [[Marne (Fluss)|Marne]] 950 zu vermitteln versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo der Schwarze war nicht verheiratet. Sein Erbe teilte er unter seinen beiden Schwägern auf. Er überließ [[Liétald II. (Mâcon)|Liétald]] die Gebiete östlich der [[Saône]], aus denen die Grafschaft Burgund (Franche-Comté) hervorging. Die restlichen Gebiete, die sich um [[Autun]], [[Troyes]] und [[Chalon-sur-Saône]] konzentrierten, einschließlich das damit verbundene burgundische Prinzipat übertrug er an [[Giselbert (Burgund)|Giselbert]], der allerdings Hugo Magnus als Lehnsherren anerkennen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste multi&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Rudolf von Burgund|Rudolf]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Hugo der Große]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Herrscher von Burgund|Herzog von Burgund]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=923–952&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Rudolf von Burgund|Rudolf]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Hugo der Große]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Grafschaft Sens|Graf von Sens]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2=923–936/40&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER3=[[Boso I. (Provence)|Boso I.]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER3=[[Boso II. (Provence)|Boso II.]]&lt;br /&gt;
|AMT3=[[Liste der Grafen und Markgrafen der Provence|Graf der Provence]]&lt;br /&gt;
|ZEIT3=936–948}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hugo Der Schwarze}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Burgund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (Auxerre)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (Provence)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (Sens)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 9. oder 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buvinide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hugo der Schwarze&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Herzog von Burgund, Graf und Markgraf von Provence&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Jahrhundert oder 10. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Dezember 952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.193.84</name></author>
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	<entry>
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		<title>Thietmar I. (Meißen)</title>
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		<updated>2025-05-28T14:50:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.193.84: vorangestellter Genitiv&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thietmar I.&#039;&#039;&#039; (* um 920; † zwischen 10. Mai und 14. Juli 978&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Urkunde des Kaisers [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] vom 14.&amp;amp;nbsp;Juli 978 erwähnt den &#039;&#039;toten&#039;&#039; Thietmar, aus dessen Erbe er Anteile verschenkt. In [[Merseburg]] ist er erst 979 bezeugt; auch nennt eine Meißner Urkunde von 979 einen Markgrafen „Diemo“ (Koseform von Thietmar). Der sich ergebende Konflikt wird aufgelöst, indem die Handlungen dieser Urkunden auf das Jahr 977 vorverlegt werden. Vgl. Gabriele Rupp: &#039;&#039;Die Ekkehardiner, Markgrafen von Meißen und ihre Beziehungen zum Reich und zu den Piasten&#039;&#039; (= &#039;&#039;Europäische Hochschulschriften.&#039;&#039; Reihe 3: &#039;&#039;Geschichte und ihre Hilfswissenschaften.&#039;&#039; Bd. 691). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1996, ISBN 3-631-49868-3, S. 20, 48&amp;lt;/ref&amp;gt;, nach anderen Quellen † 3. August nach 979) war ab 944 Graf im [[Schwabengau]], ab etwa 970 Graf im [[Gau Serimunt]] und ab 976 Markgraf von [[Markgrafschaft Meißen|Meißen]] und [[Mark Merseburg|Merseburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Während der Verbannung [[Gunther von Merseburg|Gunthers von Merseburg]].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Thietmar war Sohn des Grafen [[Christian (Serimunt)|Christian]], Bruder des Erzbischofs [[Gero von Köln]] und über seine Mutter [[Hidda]] Neffe des Markgrafen [[Gero]]. Nach dem Tod seines Onkels gelangte Thietmar I. zu Macht und Würden, da er große Teile von dessen [[Sächsische Ostmark|Mark]] erbte, so insbesondere den [[Hardagau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Im Raum des heutigen Halberstadt.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Schwaben- und [[Nordthüringgau]] und den [[Hassegau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete Suanhilde (* 945/955; † 26. November 1014), eine Tochter [[Hermann Billung]]s aus der Familie der [[Billunger]]. Dieser Ehe stammte Markgraf [[Gero (Lausitz)|Gero II.]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thietmar wurde bestattet im [[Kloster Nienburg|Kloster]] zu [[Nienburg (Saale)|Nienburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Thietmars Tod heiratete Suanhilde vor dem Jahre 1000 [[Ekkehard I. (Meißen)|Ekkehard I. von Meißen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Pohl: &#039;&#039;Die meißnischen Markgrafen vor den Wettinern.&#039;&#039; Verlags-, Werbe- und Philaservice Schmidt, Oschatz 2009, S. 13 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/gero_sippe/thietmar_1_markgraf_der_nordmark_nach_979/thietmar_1_markgraf_der_nordmark_+_nach_979.html Thietmar] in der [https://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/ Genealogie des Mittelalters]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Wigbert (Meißen)|Wigbert]]|NACHFOLGER=[[Gunther von Merseburg]]|AMT=[[Liste der Markgrafen von Meißen|Markgraf von Meißen]]|ZEIT=976–978}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13619771X|VIAF=80584135}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thietmar 01 #Meissen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markgraf (Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markgraf (Nordmark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thietmar I.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Diemo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Adliger, Markgraf von Meißen und Markgraf von Merseburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=zwischen 10. Mai 978 und 14. Juli 978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.193.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rodersdorf_(Wegeleben)&amp;diff=1758574</id>
		<title>Rodersdorf (Wegeleben)</title>
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		<updated>2025-05-28T14:49:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.193.84: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Rodersdorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wegeleben&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-ST 15-0-85-365 Rodersdorf COA.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/52/41/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/13/02/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 107 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 237&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2007&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vorharz.net/de/der-ort-das-dorf-rodersdorf.html |titel=Der Ort - Das Dorf Rodersdorf |hrsg=Verbandsgemeinde Vorharz |abruf=2023-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2001-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 38828&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039423&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte|Deutschland Sachsen-Anhalt|label=Rodersdorf|lat=51/53//N|long=11/13//E|region=DE-ST|width=250|caption=Lage von Rodersdorf in Sachsen-Anhalt|mark=Reddot.svg|marksize=4|float=right}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rodersdorf&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Wegeleben]] im [[Landkreis Harz]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Durch Rodersdorf führt die Landesstraße 73 und die [[Bode]] umfließt den Ort. Südöstlich des Dorfes mündet die [[Selke]] in die Bode.&lt;br /&gt;
[[Datei:KLG 0027 Rodersdorf (Wegeleben).jpg|mini|Rodersdorf (Luftaufnahme 2019)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
978 wurde Rodersdorf im [[Schwabengau]] in der Grafschaft Ditmars in einer Urkunde des Kaisers [[Otto II. (HRR)|Otto&amp;amp;nbsp;II.]] erstmals genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Rodersdorf gehörte zur [[Verwaltungsgemeinschaft Untere Bode]] und lag im [[Landkreis Halberstadt]]. Durch die Eingemeindung nach Wegeleben am 1. Mai 2001 verlor Rodersdorf seine politische Selbstständigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 5. Februar 1998 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Gespalten von Gold und Grün; vorn ein steigendes grünes Eichenblatt, hinten pfahlweise zwei goldene Pflugscharen, die Spitzen nach unten gekehrt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben der Gemeinde sind Gold (Gelb) und Grün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenfarben Grün und Gold ergeben sich aus dem alten Familienwappen der letzten Besitzer des Gasthofes in Rodersdorf. Sie widerspiegeln den ländlichen Charakter der Region. Die im Wappen enthaltenen Pflugscharen stehen symbolisch für die zwei über die Jahrhunderte vorherrschenden Güter in Rodersdorf, wovon eins ehemals zum Kloster Adersleben gehörte und das zweite ein Lehen war, mit wechselnden Besitzern. Das Eichenblatt symbolisiert die als erste durchgeführte Bepflanzung des Friedhofes im Ort. Die dort vorhandenen Eichen wurden in früher Zeit auch als Dickköpfe bzw. Stempelsymbole verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wegeleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Harz|Rodersdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Harz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Bode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.193.84</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_D%C4%9Btenice&amp;diff=455040</id>
		<title>Schloss Dětenice</title>
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		<updated>2025-05-28T12:32:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.193.84: vorangestellter Genitiv&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Detenice zamek.JPG|mini|Barockschloss Dětenice]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schloss [[Dětenice]]&#039;&#039;&#039; (deutsch &#039;&#039;Jettenitz&#039;&#039;) liegt südlich des [[Böhmisches Paradies|Böhmischen Paradieses]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
An der Stelle des heutigen Schlosses errichtete [[Beneš von Hruštice]], der Urahne des Geschlechts [[Dětenice und Waldstein]], 1295 eine Feste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1503 war Dětenice im Besitz der Herren von Křinecký. [[Bohuslav Křinecký von Ronov]] baute 1587 die [[Gotik|gotische]] Feste in ein [[Renaissance]]-Schloss um. Nach dessen Tod heiratete seine Witwe Wenzel von [[Lobkowitz (Adelsgeschlecht)|Lobkowitz]]. Mit ihm verwaltete sie das Schloss, bis ihr Sohn [[Jiří Křinecký von Ronov]] volljährig wurde und die Regentschaft übernahm. Er errichtete 1619 den Turm, der bis heute sein ursprüngliches Aussehen bewahrte. Nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] wurde der Besitz durch Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] konfisziert. Jiří Křinecký sollte hingerichtet werden, konnte jedoch rechtzeitig nach [[Sachsen]] fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wallenstein|Albrecht von Wallenstein]], seit 1622 im Besitz des Schlosses, tauschte es einige Jahre später gegen andere Ländereien mit dem höchsten [[Hofmeister]] der [[Böhmen|böhmischen]] Krone Adam von [[Waldstein (Adelsgeschlecht)|Waldstein]]. Dessen Sohn Karl von Waldstein veräußerte Dětenice an [[Jan Christoph von Waldstein]]. Nach ihm herrschte dessen Sohn Ladislav Octavian (1670–1717), der sich für die [[Gegenreformation|Rekatholisierung]] der Gegend einsetzte. Octavians Tochter heiratete den Grafen von Burg [[Kunětická Hora|Kunburg]] und nach seinem Tod den Grafen [[Batthyány]]. Dieser war Erzieher des heranwachsenden späteren Kaisers [[Joseph II.]] und verwaltete ab 1760 Dětenice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Regentschaft des Grafen [[Christian Clam-Gallas]] wurde das Schloss 1762–1765 nach einem Entwurf des Baumeisters Zacharias Fiegert in ein [[Barock|spätbarockes]] Schloss umgebaut. Christians Sohn [[Karl Clam-Gallas]] herrschte in Dětenice 1775–1783. Er verließ den Ort nach dem Tod seiner Frau. Nächster Besitzer wurde Baron [[Jakob Wimmer von Wimmersberg]], ein bekannter Prager Wohltäter, der in den [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegen]] als Hauptlieferant der kaiserlichen Armee zu Reichtum gelangt war. Wegen Verlusten an der Börse verlor er alle seine Besitzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Besitzer war ab 1808 [[Jan Philip Wesenberk von Ampringen]], ein bedeutender österreichischer Diplomat und Ministerpräsident der [[Habsburgermonarchie]]. Nach der Revolution 1848 musste er jedoch fliehen. Dessen Enkel Philip Wesenberk ließ das Anwesen in den folgenden Jahren weiter ausbauen. Nachdem er 1873 des Hochverrats beschuldigt wurde, wählte er in Wien den Freitod durch Erschießen. Da er Malteserritter war, vermachte er das Schloss testamentarisch dem [[Souveräner Malteserorden|Malteserorden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anerkennung der Verdienste erteilte Kaiser [[Franz Joseph I.]] 1881 dem Malteser-Großprior von Böhmen und Österreich [[Lichnovský|Othenio Lichnovský]] und dessen Nachfolgern den Fürstentitel. Othenio veranlasste weitere bauliche Veränderungen am Schloss. Nach seinem Tod trat Fürst [[Quido Thun-Hohenstein]] an. Danach wurde Dětenice von einem Grafen von Hardegg ([[Hardegg (Adelsgeschlecht)|Hardegg]]) verwaltet. Während seiner Amtszeit besuchte die spanische Königin [[Maria Christina von Österreich (1858–1929)|Maria Christina]] Dětenice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 erwarb Dětenice der Großindustrielle Adolf Bloch. Dessen Sohn Rudolf Bloch verlor jedoch all sein Vermögen an der Börse. 1927 erwarb der Architekt [[Emanuel Řehák]] den Besitz. Er war ein großer Patriot, der die Region wirtschaftlich förderte und einen Teil des Schlosses der Öffentlichkeit zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde das Besitztum durch den [[Tschechoslowakei|Tschechoslowakischen Staat]] enteignet. Im Schloss wurde eine Mädchenschule für Gartenbau eingerichtet und später ein Heim für Schwererziehbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 erwarben die Eheleute Ondráček das Schloss und rekonstruierten es. Die Inneneinrichtung stammt nicht aus dem Schloss, sondern aus einer Vielzahl an Schlossdepots als Leihgaben zur Einrichtung eines Schlosses nach der Restaurierung der Schlossgebäude zu Beginn der 2000er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zamekdetenice.cz/ Offizielle Homepage]&lt;br /&gt;
* [http://www.detenice.cz/index_de.php/ Beschreibung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Královéhradecký kraj}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/22/4.9710/N|EW=15/10/22.6229/E|type=landmark|region=CZ-52}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schloss Detenice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Tschechien|Detenice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Tschechien|Detenice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmisches Paradies]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Malteserordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Jičín]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Okres Jičín]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großpriorat von Österreich des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Detenice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.193.84</name></author>
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