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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Angerbach_(Gasteiner_Ache)&amp;diff=1746296</id>
		<title>Angerbach (Gasteiner Ache)</title>
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		<updated>2025-03-05T14:01:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.187.47: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Angertal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Angerbach Gasteiner Ache}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Salzach|2Angerbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss im Land Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.187.47</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altenau_(Oker,_Wolfenb%C3%BCttel)&amp;diff=33379</id>
		<title>Altenau (Oker, Wolfenbüttel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altenau_(Oker,_Wolfenb%C3%BCttel)&amp;diff=33379"/>
		<updated>2025-03-05T12:21:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.187.47: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Altenau&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= Nette&lt;br /&gt;
| SORTNAME= Altenau Oker Wolfenbuttel&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Niedersachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/4826&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Weser&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Oker//Aller//Weser//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 139.95&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=&amp;quot;WRRLoker&amp;quot;&amp;gt;Bestandsaufnahme zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie, Oberflächengewässer, Bearbeitungsgebiet Oker; Tab. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 25&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;WRRLoker&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL1= Wendessen/-/118/0.018//0.103/0.494/5.35/14.1/&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= 1964/2002&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &amp;lt;ref name=&amp;quot;WRRLoker&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLE= Nordöstlich von [[Eitzum (Schöppenstedt)|Eitzum]] im [[Elm (Höhenzug)|Elm]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 206&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;LGN&amp;quot;&amp;gt;Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen: &#039;&#039;Top. Karte 1:50.000 Niedersachsen/Bremen&#039;&#039;, Stand 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 52/10/07.7/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 10/51/18/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-NI&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= [[Oker]] bei [[Wolfenbüttel]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 77&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NHN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;LGN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 52.136175&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 10.556703&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-NI&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= Neindorfer Bach, Silbeek, [[Rothebach (Altenau)|Rothebach]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= [[Sauerbach (Altenau)|Sauerbach]], Breiter Beek, [[Hachumer Bach]], [[Glue Riede]]&lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= [[Wolfenbüttel]]&lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= [[Schöppenstedt]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= &lt;br /&gt;
| MAPFRAME-ID= Q436626&lt;br /&gt;
| BILD= Altenau-Furt.jpg&lt;br /&gt;
| BILD-BREITE= &lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Altenau-Furt bei [[Küblingen]]&lt;br /&gt;
| BILD1= Altenau Oker mit Zufluss 2013.jpg&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG= Die Altenau nahe der Wendesser Mühle mit Blick zur Asse und einem Zufluss vom Falkenheim (2013)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Altenau&#039;&#039;&#039; ist ein 25 Kilometer langer Fluss in [[Niedersachsen]], der im [[Elm (Höhenzug)|Elm]] nordöstlich von [[Eitzum (Schöppenstedt)|Eitzum]] entspringt und bei [[Halchter]], einem Stadtteil von [[Wolfenbüttel]], von rechts in die [[Oker]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Die Altenau entspringt nordöstlich von Schöppenstedt im Misch- und Laubwald des Elms und windet sich weitgehend naturnah Richtung Westen zu einem Taleinschnitt, wo sie auf Höhe des [[Naturfreundehaus]]es nach Süden abknickt und von weiteren Quellen gespeist wird. Sie passiert Eitzum am östlichen Dorfrand und nimmt von rechts den die Hauptstraße kreuzenden Küblinger Triftbach und wenig später von links den Rotenbach auf. Südlich von Eitzum teilt sie sich in der Feldmark in zwei Arme, die sich oberhalb der &#039;&#039;Waldmühle&#039;&#039; wieder vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen &#039;&#039;Waldmühle&#039;&#039; und dem Schöppenstedter Ortsteil [[Küblingen]] befindet sich eine auffällige [[Furt]], in der der unbefestigte Feldweg auf etwa 20 Metern durch den Bach führt. Nach einem kurzen naturnahen Verlauf erreicht die Altenau Küblingen. Ab dort fließt sie in einem steingefassten Bett entlang der Wohnhäuser und einer ehemaligen Mühle. In Schöppenstedt teilt sie sich oberhalb des Marktes. Der rechte Arm führt überwiegend offen aber stark kanalisiert nördlich durch den Ort, während der südliche Arm nahezu vollständig überbaut ist. Am Marktplatz ist ein Abschnitt geöffnet und das Ufer mit Sitzstufen versehen worden. Beide Arme treten unterhalb des Marktplatzes bei der &#039;&#039;Stobenstraße&#039;&#039; wieder ans Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des Friedhofs führt ihr Lauf zum Gelände der ehemaligen [[Zuckerfabrikation|Zuckerfabrik]] und zur Kläranlage, die sie als [[Vorflut]] nutzt. Sie knickt nach Nordwesten zu den zwei früheren Klärteichen westlich der [[Bansleben]]er Kuckucksmühle ab. Sie sind seit 1997 ein vom [[Naturschutzbund Deutschland|NABU]] gepachtetes Wasservogelreservat.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nabu.de/naturerleben/schutzgebiete/niedersachsen/05854.html NABU-Internetpräsenz &#039;&#039;Schöppenstedter Teiche&#039;&#039;] (13.&amp;amp;nbsp;März 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der [[Asse]] und dem [[Heeseberg]] im Süden und dem Elm im Norden erstreckt sich eine nahezu waldlose Ackerflur, die etwa 25&amp;amp;nbsp;Kilometer lange „[[Schöppenstedt]]er Mulde“. Dort fließt die Altenau in einem etwa 500&amp;amp;nbsp;Meter breiten Wiesental in Ost-West-Richtung. Im südlicher gelegenen mittleren Muldenteil vereinigt die Altenau eine Reihe von Bächen und durchzieht als regulierter, verhältnismäßig geradliniger Bach die Mulde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie umfließt die Asse nördlich und folgt deren Höhenprofil westlich der ehemaligen Zuckerfabrik Dettum nach Südwesten. Sie ist ab dort bis zur Mündung der Grenzbach zwischen Wolfenbüttel und der Samtgemeinde Asse. Im weiteren Verlauf passiert sie die Wendesser Mühle und den Ort [[Wendessen]], wo sie von der [[Bundesstraße 79]] überquert wird. Unterhalb von [[Denkte|Klein Denkte]] knickt sie zwischen der Erhebung &#039;&#039;Buschkopf&#039;&#039; und dem [[Ösel (Berg)|Ösel]] nach Südosten ab und unterquert die historische [[Donnerburgbrücke]]. Nach einem weiteren Knick Richtung Südwesten tritt sie südlich des Ortsteils [[Linden (Wolfenbüttel)|Linden]] in die Okeraue ein, die nördlich der Altenau als [[Segelfluggelände Große Wiese]] genutzt wird, und erreicht die Oker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzugsgebiet ===&lt;br /&gt;
Die Altenau entwässert zusammen mit der [[Schunter]] das Elmgebiet und die Schöppenstedter Mulde zur Oker, die zum Einzugsgebiet der Weser gehört. Die [[Quelle]] der Altenau liegt unmittelbar nördlich und westlich der [[Wasserscheiden in Deutschland|Wasserscheide]] zwischen [[Weser]] und [[Elbe]]. Der bei Eitzum von links mündende &#039;&#039;Rotenbach&#039;&#039; gehört noch zum Wesergebiet, während der weiter östlich verlaufende &#039;&#039;Bremsenbach/Manebeek&#039;&#039; bei [[Dahlum|Groß Dahlum]] sowie die anderen südöstlich von Schöppenstedt und beim Heeseberg fließenden Bäche zum [[Großer Graben und Schiffgraben|Großen Graben]] oder zur [[Schöninger Aue]] streben, die über [[Bode]] und [[Saale]] zur Elbe abfließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuflüsse ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Zuflüsse der Aller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Name in den Niedersächsischen Umweltkarten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umweltkarten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://urls.niedersachsen.de/avx3 |hrsg=Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz |titel=Umweltkarten Niedersachsen |sprache=de |abruf=2023-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gewässerkennzahl (Deutschland)|GKZ]], Zuflussrichtung und Mündungsgebiet:&lt;br /&gt;
* Küblinger Triftbach, (GKZ 482612), &#039;&#039;rechts&#039;&#039;, in Eitzum&lt;br /&gt;
* Rotenbach, (GKZ 482614), &#039;&#039;links&#039;&#039;, bei Eitzum&lt;br /&gt;
* Schliestedterbach, (GKZ 482616), &#039;&#039;links&#039;&#039;, Schöppenstedt Bahnhof&lt;br /&gt;
* Wobenitz, (GKZ 482618), &#039;&#039;links&#039;&#039;, Schöppenstedt Kläranlage&lt;br /&gt;
* [[Sauerbach (Altenau)|Sauerbach]], (GKZ 48262), &#039;&#039;rechts&#039;&#039;, Bansleben Kuckucksmühle&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Graben&#039;&#039;, (GKZ 482632), &#039;&#039;links&#039;&#039;, bei Groß Vahlberg&lt;br /&gt;
* Neindorfer Bach, (GKZ 482634), &#039;&#039;links&#039;&#039;, bei Groß Vahlberg&lt;br /&gt;
* Breiter Beek, (GKZ 482636), &#039;&#039;rechts&#039;&#039;, bei Weferlingen&lt;br /&gt;
* Silbeek, (GKZ 482638), &#039;&#039;links&#039;&#039;, bei Mönchevahlberg&lt;br /&gt;
* [[Hachumer Bach]], (GKZ 48264), &#039;&#039;rechts&#039;&#039;, Dettum Bahnstrecke&lt;br /&gt;
* Kreuzbergbach, (GKZ 482654), &#039;&#039;links&#039;&#039;, Nordrand Asse&lt;br /&gt;
* Riehe, (GKZ 482656), &#039;&#039;links&#039;&#039;, Nordrand Asse&lt;br /&gt;
* Falkenheimbach, (GKZ 482658), &#039;&#039;links&#039;&#039;, Nordrand Asse&lt;br /&gt;
* [[Ahlumer Bach]], (GKZ 48266), &#039;&#039;rechts&#039;&#039;, Wendesser  Mühle&lt;br /&gt;
* Denktergraben, (GKZ 482674), &#039;&#039;links&#039;&#039;, Wendessen&lt;br /&gt;
* Quaelenberggraben, (GKZ 482676), &#039;&#039;links&#039;&#039;, Wendessen&lt;br /&gt;
* Rote Schanzebach, (GKZ 482678), &#039;&#039;rechts&#039;&#039;, Nordrand Asse&lt;br /&gt;
* [[Rothebach (Altenau)|Rothebach]], (GKZ 48268), &#039;&#039;links&#039;&#039;, Klein Denkte&lt;br /&gt;
* Beekgraben, (GKZ 482694), &#039;&#039;links&#039;&#039;, Segelflugplatz&lt;br /&gt;
* Bruchangergraben, (GKZ 482696), &#039;&#039;links&#039;&#039;, Segelflugplatz Bahnstrecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schöppenstedter Mulde ===&lt;br /&gt;
Die [[Schöppenstedter Mulde]] ist eine naturräumliche Einheit des [[Ostbraunschweigisches Hügelland|Ostbraunschweigischen Hügellands]] mit der Ordnungszahl 512.13. Die Oberflächenform der Mulde wird durch die von den Elmbergen herabstreichenden [[Keuper]]schichten geprägt. Der gesamte Muldenkern wird von einer 0,50 bis 2,0&amp;amp;nbsp;Meter mächtigen [[Löss]]decke – vorherrschend Lösslehm – überzogen. Es liegen hier reine [[Schwarzerde]]böden vor, beste Ackerböden mit hoher Fruchtbarkeit. Dies erkannten Menschen bereits in vorgeschichtlicher Zeit und ließen sich hier nieder. Ihre Spuren lassen sich an vielen Flurstellen bis zurück in die [[Steinzeit]] nachweisen. Archäologische Funde und urkundliche Überlieferungen lassen erkennen, dass in diesem Gebiet früher mehr Ortschaften bestanden haben als gegenwärtig. Es können 18&amp;amp;nbsp;[[Wüstung]]en nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit etwa 1400 bestand bereits westlich von Wolfenbüttel eine alte ausgebaute Handelsstraße von [[Hildesheim]], die von da an in zwei Richtungen ostwärts fortgeführt werden sollte. Die südlichere lief über die nördlichen Uferhöhen der Altenau an [[Wendessen]], [[Ahlum (Wolfenbüttel)|Ahlum]], [[Dettum]], [[Eilum]] und [[Bansleben]] vorbei. Im Zusammenhang mit dieser Straße entstanden wahrscheinlich auch die mittelalterlichen Burgen [[Weferlingen (Dettum)|Weferlingen]] und Bansleben. Als man 1842 die Eisenbahn von Wolfenbüttel nach [[Oschersleben (Bode)|Oschersleben]] (53&amp;amp;nbsp;Kilometer lang) plante, entschloss man sich bei der Streckenführung auch für das Tal der Altenau. Die Gleisstrecke folgte den Muldentiefen zwischen Elm und Asse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässerqualität ==&lt;br /&gt;
Der Oberlauf der Altenau ist zwar weitgehend naturnah, in ihrem Verlauf durch die Lössbörde ist sie vollkommen naturfern [[Gewässerstrukturgüte|strukturiert]]. Die Ufer sind über Kilometer schattenlos, was die Vielfalt der Vegetation behindert. Außerdem waren Anfang der 2000er Jahre noch zahlreiche [[Sohlschwelle|Sohlabstürze]] vorhanden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gütebericht&amp;quot;&amp;gt;[[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz|NLWKN]]: &#039;&#039;Gewässergütebericht Oker 2002.&#039;&#039; Braunschweig Oktober 2002, S.&amp;amp;nbsp;57&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; die später abschnittsweise beseitigt wurden. Der Einzugsbereich der Ackerflächen mit ihren Lössboden führen zu einem dauerhaften Eintrag von Düngemitteln in das Gewässer. Die biologische [[Saprobiensystem|Qualität]] des Gewässers wird im Oberlauf auch wegen ihres Artenreichtums mit „sehr gut“, im Weiteren jedoch insgesamt als „gut“ bis „befriedigend“ bewertet. Die Gewässergüte wird bei Wendessen überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Nutzung ==&lt;br /&gt;
=== Schifffahrt im 16. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Regulierung des Bachlaufs entstand nicht wie üblich nach der [[Separation (Flurbereinigung)|Flurbereinigung]] im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, sondern bereits im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. [[Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Herzog Julius]] holte den niederländischen Wasserbaumeister [[Wilhelm de Raet]] und verpflichtete ihn, die Oker auszubauen, die Altenau und die [[Wabe (Schunter)|Wabe]] zu regulieren, um sie mit Flößen befahren zu können. Eine Überlieferung von 1577 besagt, dass die Durchführung sehr schwierig sei – es fehle am Gelde – Facharbeiter müssten aus den Niederlanden herangezogen werden. Nur einiges sei bisher geschaffen, so sei „die Altenau auf einer Länge von 12 km begradigt, deren Flussbett auf 30 m verbreitert, in welchem Flöße mit Holz und Kalk aus dem Elme zur Oker gelangen könnten“. Ein eingebautes Stauwehr bei Dettum sorge für die erforderliche Wassertiefe. Eine Fortsetzung dieser Arbeiten sollte 1590 unter [[Heinrich Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Herzog Heinrich Julius]], einem Sohn des Herzogs Julius, erfolgen. 1601 wurde jedoch nur eine „Verbesserung des Schifffahrtskanales“ vorgenommen. Aber nicht nur für die Fluss-Schifffahrt war diese Schöppenstedter Mulde interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wassermühlen ===&lt;br /&gt;
In dem Gebiet mit einem hohen Anteil an Weizenproduktion entwickelten sich schnell Mühlenbetriebe, die als [[Wassermühle]]n seit dem 12. Jahrhundert urkundlich genannt werden. In Eitzum bestanden bis zu [[Eitzum (Schöppenstedt)#Eitzumer Mühlen|vier Wassermühlen]]. Noch heute sind die Namen &#039;&#039;Waldmühle&#039;&#039; bei Küblingen, &#039;&#039;Kuckucksmühle&#039;&#039; bei Bansleben und die &#039;&#039;Wendesser Mühle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vorhanden. Eine aktive Nutzung der Wasserkraft findet aktuell nicht mehr statt. Die Altenauquerung an der Kuckucksmühle steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DenkmalNds&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/49567460/1/-/| titel=Altenauübergang Kuckucksmühle - Denkmalatlas| hrsg=Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege| abruf=2024-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuckerfabriken ===&lt;br /&gt;
Seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die [[Zuckerrübe]] zu einer attraktiven Feldfrucht insbesondere auf den fruchtbaren Lössböden der Schöppenstedter Mulde. Entsprechend entstanden [[Zuckerfabrikation|Zuckerfabriken]] in Schöppenstedt und Dettum, die ihre Abwässer früher ungeklärt, seit der Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts [[Kläranlage|gereinigt]] in die Altenau leiteten, was eine hohe [[Saprobie|Belastung]] darstellte. Neben der Abwasserentsorgung war die Anbindung an die Eisenbahnstrecke ein deutlicher Standortvorteil. Die Klärteiche der Zuckerfabrik in Schöppenstedt werden nach der Schließung als Vogelreservat genutzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Umwelt ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Fauna ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Flora ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Sehenswürdigkeiten und Bauwerke ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Altenau (Oker, Wolfenbüttel)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.openstreetmap.org/?relation=271648 Karte der Altenau bei Openstreetmap.org]&lt;br /&gt;
*[http://elm-asse-kultur.de/html/altenautal.html Altenautal]&lt;br /&gt;
*[http://elm-asse-kultur.de/html/trips4.html Ausflüge]&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltkarten-niedersachsen.de/Download_OE/WRRL/WKDB_HE/15026_Altenau.pdf NLWKN-Wasserkörperdatenblatt mit Handlungsempfehlungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presse_und_offentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/nlwkn-stuft-altenau-und-wabe-als-risikogewasser-ein-184294.html Einstufung der Altenau als Risiko-Gewässer] durch den [[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz|NLWKN]], Pressemitteilung vom 20. Januar 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Oker|1Altenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Wolfenbüttel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.187.47</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%A4rchensee_(Wendelsheim)&amp;diff=1748815</id>
		<title>Märchensee (Wendelsheim)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%A4rchensee_(Wendelsheim)&amp;diff=1748815"/>
		<updated>2025-03-05T11:29:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.187.47: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Märchensee&lt;br /&gt;
|BILD = Maerchensee.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Der Märchensee&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 48/30/52/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 08/56/21/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Rottenburg am Neckar]], [[Landkreis Tübingen]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS=&lt;br /&gt;
|ABFLUSS= &amp;lt;small&amp;gt;(Grundwasserabfluss)&amp;lt;/small&amp;gt; →&amp;amp;nbsp;[[Arbach (Neckar)|Arbach]] →&amp;amp;nbsp;[[Neckar]] →&amp;amp;nbsp;[[Rhein]] →&amp;amp;nbsp;[[Nordsee]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 475&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NHN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.12&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 0.650&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 0.300&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|UMFANG = &lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = &lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Natura 2000]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Märchensee&#039;&#039;&#039; ist ein See beim [[Rottenburg am Neckar|Rottenburger]] Stadtteil [[Wendelsheim (Rottenburg)|Wendelsheim]] im [[Landkreis Tübingen]] in [[Baden-Württemberg]]. Seinen Namen erhielt er aufgrund seines „wundersamen“ Entstehens. Der See entstand durch einen Wassereinbruch über Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Märchensee liegt in einem bis in die 1960er Jahre betriebenen Steinbruch nahe dem [[Pfaffenberg (Wendelsheim)|Pfaffenberg]] bei Wendelsheim. Abgebaut wurden Sandsteine der Schilfsandstein-Formation im Mittelkeuper, die noch in mehreren hundert Meter langen und bis zu fünf Meter hohen Wänden anstehen. Seit einiger Zeit verliert der See immer mehr Wasser, da der Untergrund mit den Jahren brüchiger geworden ist. Allerdings wird nicht der gesamte Steinbruch vom Märchensee bedeckt. Ein Teil des Steinbruchs liegt trocken, es gibt weitere kleine Seen.&amp;lt;ref&amp;gt;Landschaftspark-Neckar.de: [http://www.landschaftspark-neckar.de/Wegmarken.43.0.html?&amp;amp;user_wegmarken_pi1%5BshowUid%5D=115&amp;amp;cHash=158b810702 Märchensee: Zeitreise in die Urzeit] und [http://www.landschaftspark-neckar.de/fileadmin/user_upload/user_files/redakteure/dateien_redakteure/M_rchensee_Wendelsheim.pdf Infos über den Steinbruch], abgerufen am 13. August 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;DerUrlaubstipp.de: {{Webarchiv|url=http://www.derurlaubstipp.de/derurlaubstipp/reisetipps.php?ID=39 |wayback=20090705171441 |text=Märchensee Wendelsheim |archiv-bot=2022-12-19 00:12:01 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 13. August 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
Der Steinbruch wurde zum flächenhaften [[Naturdenkmal]] erklärt und steht damit unter Naturschutz. Unter der Bezeichnung &#039;&#039;Aufgelassener Steinbruch am Märchensee, Wendelsheim&#039;&#039; ist er auch als [[Geotop]] geschützt. Der Märchensee ist einer der seltenen Laichplätze der [[Geburtshelferkröten]], der 1928 durch eine Aussetzung begründet wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Flora ==&lt;br /&gt;
== Steinbruch ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
*[https://media.lgrb-bw.de/link/gtk/gtk_4646.pdf Geotop-Steckbrief des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (Download)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marchensee #Wendelsheim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Landkreis Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Rottenburg am Neckar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Neckar|SMarchensee Wendelsheim]]&lt;/div&gt;</summary>
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