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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kuivastu&amp;diff=2376713</id>
		<title>Kuivastu</title>
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		<updated>2025-05-14T15:52:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.179.210: vorangestellter Genitiv, doppeltes Genitiv-s entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Estland&lt;br /&gt;
 |Name                 = Kuivastu&lt;br /&gt;
 |Wappen               = &lt;br /&gt;
 |Flagge               = &lt;br /&gt;
 |Kreis                = Saare&lt;br /&gt;
 |Gegründet            = &lt;br /&gt;
 |lat_deg = 58 | lat_min = 35&lt;br /&gt;
 |lon_deg = 23 | lon_min = 23&lt;br /&gt;
 |Höhe                 = &lt;br /&gt;
 |Einwohner            = &lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = &lt;br /&gt;
 |Metropolregion       = &lt;br /&gt;
 |Fläche               = &lt;br /&gt;
 |Zeitzone             = [[Osteuropäische Zeit|OEZ]] (UTC+2)&lt;br /&gt;
 |Telefonvorwahl       = &lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = &lt;br /&gt;
 |Kfz-Kennzeichen      = &lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = &lt;br /&gt;
 |Gliederung           = &lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
 |Partei               = &lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = &lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = &lt;br /&gt;
 |Website              = &lt;br /&gt;
 |Schutzpatron         = &lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
 |Karte                = &lt;br /&gt;
 |Kartenbreite         = &lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuivastu070911.jpg|mini|Hafen von Kuivastu (Moonsund), Estland.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kuivastu&#039;&#039;&#039; (auch: Kuiwast; deutsch: &#039;&#039;Moonsund&#039;&#039;) ist ein Hafenort an der Ostküste der zu [[Estland]] gehörenden Insel [[Muhu]] (deutsch: &#039;&#039;Moon&#039;&#039;) am [[Moon-Sund]]. Im Jahre 2000 zählte der Ort 73 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eestigiid&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|title=Kuivastu küla|url=http://www.eestigiid.ee/?CatID=291&amp;amp;ItemID=3068|publisher=eestigiid.ee|accessdate=2012-08-07|language=Estnisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Kuivastu aus gibt es eine [[Fähre|Fährverbindung]] zum Festland nach [[Virtsu]] (deutsch: &#039;&#039;Werder&#039;&#039;). Im Winter, wenn der [[Moon-Sund]] hier tief genug gefroren ist, kann man die Insel [[Muhu|Moon]] über eine auf dem Eis markierte Trasse mit Landfahrzeugen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden verkehrspolitische Überlegungen angestellt, die Insel [[Muhu|Moon]] bei Kuivastu durch den Bau einer Straßenbrücke mit dem Festland zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuivastu ist der Geburtsort des estnischen Literatur- und Sprachwissenschaftlers [[Villem Grünthal-Ridala]] (1885–1942).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
An der engsten Stelle des [[Moon-Sund]]es dürfte schon von jeher eine Fährverbindung zwischen der Insel [[Muhu|Moon]] und dem Festland bestanden haben. Die erste urkundliche Erwähnung eines Hafens geht auf die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück, als aufgrund der Postverordnung des schwedischen Königs [[Karl XI. (Schweden)|Karl&amp;amp;nbsp;XI.]] vom 7. Januar 1677 die Einrichtung einer regelmäßigen Fährverbindung für den Passagier- und Warenverkehr eingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieges]] landeten russische Streitkräfte im August 1710 in Moonsund und eroberten anschließend in kurzer Zeit die gesamten [[Moonsund-Inseln]]. Eine russische Verwaltung wurde eingerichtet. Im Jahre 1721 trat Schweden im [[Frieden von Nystad]] das Baltikum endgültig an das [[Russisches Kaiserreich|Russische Reich]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Russen bauten den Hafen im 18. Jahrhundert und 19. Jahrhundert aus und befestigten ihn. Die örtliche Postbehörde, der auch die Verwaltung des Fährverkehrs oblag, war lange Zeit in einer Gastwirtschaft untergebracht, ehe 1835 ein neues Postgebäude errichtet wurde. 1888 wurde das Dampfschiff &#039;&#039;Sirius&#039;&#039; für den Fährdienst in Betrieb genommen, der die bisherigen Segelschiffe ablöste. Ab 1902 kam dann der dampfbetriebene Eisbrecher &#039;&#039;General Surowzew&#039;&#039; zum Einsatz, weswegen die Hafenanlagen stark erweitert wurden. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente Moonsund der russischen Flotte als Stützpunkt zur Sicherung der Verbindung zwischen dem [[Finnischer Meerbusen|Finnischen Meerbusen]] und der [[Rigaer Bucht]]. Von hier aus wurden 1914–1917 ständig Arbeiten zur Vertiefung der Fahrrinne im Moon-Sund durchgeführt. Im Zuge der [[Schlacht im Moon-Sund]] vom 17. Oktober 1917 besetzte die deutsche Marine Moonsund und die gesamten Moonsund-Inseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Zuge des [[Estnischer Freiheitskrieg|Estnischen Unabhängigkeitskrieges]] Anfang 1919 eine allgemeine [[Mobilisation]] zum Kampf gegen die [[Rote Armee]] durchgeführt wurde, kam es in Moonsund am 16. Februar 1919 zu einer [[Meuterei]] rekrutierter [[Esten]]. Dabei ermordeten die Meuterer einen Offizier, der die Mobilisierung durchführte, und zwei Beamte, darunter den Verwalter der Ländereien der Familie [[Buxhoeveden|Buxthoeven]] auf Moon und [[Saaremaa|Ösel]], &#039;&#039;Oskar Rahr&#039;&#039; (1876–1919; ein Bruder von [[Erwin Rahr]]). Die Meuterei wurde am 18. Februar 1919 von regierungstreuen Truppen niedergeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren wurde der Fährverkehr von der estnischen Gesellschaft &#039;&#039;Balti Päästeselts&#039;&#039; betrieben, später von &#039;&#039;Sergo &amp;amp; Co&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Annexion]] Estlands durch die Sowjetunion im Jahre 1940 kam der Fährverkehr unter sowjetische Verwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. September 1941 wurde Moonsund und die gesamte Insel Moon von der deutschen [[61. Infanterie-Division (Wehrmacht)|61. Infanterie-Division]] eingenommen. Das Baltikum war fortan für drei Jahre Teil des [[Reichskommissariat Ostland|Reichskommissariats Ostland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. September 1944 landeten in Moonsund sowjetische Amphibienfahrzeuge und errichteten hier den ersten Brückenkopf zur Rückeroberung der Moonsund-Inseln von den Deutschen. Das Gebiet wurde erneut in die Sowjetunion inkorporiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach dem Zweiten Weltkrieg behielt Moonsund seine strategische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der erneuten Unabhängigkeit Estlands 1991 wurde 1993 ein neues Hafengebäude fertiggestellt. 1997 wurde das Hafenbecken vertieft und die Anlegestellen vergrößert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.saarteliinid.ee/eng/ports/kuivastu/?articleID=183 Geschichte des Hafens von Moonsund] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=dLeSffZrrzU Kurzfilm über den Fährhafen von Moonsund]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dörfer der Landgemeinde Muhu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Estland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Muhu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.179.210</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Universidad_de_San_Carlos_de_Guatemala&amp;diff=634376</id>
		<title>Universidad de San Carlos de Guatemala</title>
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		<updated>2025-05-14T12:33:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.179.210: vorangestellter Genitiv, doppeltes Genitiv-s entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Hochschule&lt;br /&gt;
| Name              = Universidad de San Carlos de Guatemala&lt;br /&gt;
| Logo              = Usac logo.png&lt;br /&gt;
| Motto             = &#039;&#039;Id y enseñad a todos&#039;&#039; (Geht und lehrt alle)&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = 1676&lt;br /&gt;
| Trägerschaft      = staatlich&lt;br /&gt;
| Ort               = [[Guatemala-Stadt]]&lt;br /&gt;
| Leitung           = Murphy Olympo Paiz Recinos&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.usac.edu.gt/rectoria.php#&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Leitungstitel     = Rektor&lt;br /&gt;
| Studentenzahl     = 200.174 &amp;lt;small&amp;gt;(2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://lahora.gt/caracterizacion-la-poblacion-estudiantil-la-usac/ |wayback=20180622204651 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-02-02 14:06:42 InternetArchiveBot }} lahora.gt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Website           = [https://www.usac.edu.gt/ www.usac.edu.gt]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Universidad de San Carlos de Guatemala&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;USAC&#039;&#039;&#039;) ist die staatliche [[Universität]] von [[Guatemala]]. Es ist die älteste und größte Universität [[Zentralamerika]]s (Gründung 1676). Der Sitz ist   [[Guatemala-Stadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgründungszeit ===&lt;br /&gt;
Bereits seit Beginn des 16. Jahrhunderts boten in Guatemala einige Gymnasien, wie das &#039;&#039;Colegio de Santo Domingo&#039;&#039;, das &#039;&#039;Colegio de San Lucas&#039;&#039;, das &#039;&#039;Colegio Tridentino&#039;&#039; und das &#039;&#039;Colegio de San Francisco&#039;&#039; ein akademisches Vorlesungswesen an. Die beiden Erstgenannten verfügten auch vorübergehend über befristete Genehmigungen zur Verleihung akademischer Grade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1562 gründete dann der erste Bischof von Guatemala, [[Francisco Marroquín]], für Stipendiaten aus ärmeren Verhältnissen ein Studienkolleg (&#039;&#039;Colegio Universitario de Santo Tomás&#039;&#039;) mit den Studiengängen [[Philosophie]], [[Rechtswissenschaft|Jura]] und [[Theologie]]. Dieses wurde zum unmittelbaren Vorläufer der späteren Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1646 stiftete der Königliche Oberpostdirektor (&#039;&#039;Correo Mayor&#039;&#039;) [[Pedro Crespo Suárez]] dem [[Dominikaner]]orden eine Summe von 20.000 Pesos für die Gründung einer Universität. Dies veranlasste den Stadtrat der damaligen Hauptstadt [[Antigua Guatemala|Santiago de Guatemala]], im Jahre 1652 den spanischen König um eine entsprechende Erlaubnis zu ersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung und Kolonialzeit ===&lt;br /&gt;
Die Universität wurde durch Erlass des [[Liste der Staatsoberhäupter von Spanien|spanischen Königs]] [[Karl II. (Spanien)|Karl&amp;amp;nbsp;II.]] vom 31. Januar 1676 gegründet. Dabei ging das &#039;&#039;Colegio Universitario de Santo Tomás&#039;&#039; mit seinem – durch Schenkungen des Bischofs Marroquín und anderer Gönner – nicht unbeträchtlichen Vermögen in der neuen Universität auf. Die Einrichtung des ersten Lehrstuhls konnte am 18. Dezember 1680, die offizielle Eröffnung der Universität am 7. Januar 1681 gefeiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Anfangszeit hatte die Universität ihren Sitz in einem Gebäude innerhalb des Dominikanerklosters von Santiago de Guatemala. Neben den üblichen Fakultäten ihrer Zeit – beiden Rechten (Zivilrecht und [[kanonisches Recht]]), Medizin, Philosophie und Theologie – bot sie auch das Studium [[Indigene amerikanische Sprachen|indigener Sprachen]] an. Neben [[Scholastik|scholastischen]] [[Doktrin]]en wurden auch moderne Philosophie und später die Lehren englischer und französischer Wissenschaftler des 18. Jahrhunderts vermittelt. Das Studium stand allen offen, unabhängig von Stand und Herkunft: &#039;&#039;[[Kreolen|Criollos]]&#039;&#039; und Spaniern ebenso wie Indianern. Unter ihren ersten Absolventen finden sich sowohl Namen indigener Herkunft als auch von Personen aus dem einfachen Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Bedeutung erreichte die Universität, als [[Liste der Päpste|Papst]] [[Innozenz&amp;amp;nbsp;XI.]] sie durch [[päpstliche Bulle]] vom 18. Juni 1687 zur [[Pontifikaluniversität]] (&#039;&#039;Real y Pontífica Universidad de San Carlos de Guatemala&#039;&#039;) erhob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1758 zog sie in die &#039;&#039;Casa de Alcántara&#039;&#039; gegenüber der Kathedrale um. Nachdem Santiago de Guatemala 1773 durch ein Erdbeben fast völlig zerstört und die heutige Hauptstadt gegründet worden war, zog auch die Universität 1777 nach Guatemala-Stadt um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Kolonialzeit studierten mehr als fünftausend Studenten an der Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die postkoloniale Universität bis heute ===&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts verlor die Universität unter der Regierung von [[Manuel Estrada Cabrera]] ihre Autonomie. Diese erlangte sie erst am 9. November 1944 durch Erlass der damals regierenden „Revolutionären Junta“ wieder. Diese wurde sodann auch in der Verfassung Guatemalas von 1945 verankert. Die Universität ist seither unabhängig hinsichtlich der Auswahl von Personal und Studenten, der inneren Verwaltung, der Verfügung über ihr Vermögen und die ihr garantierten staatlichen Zuschüsse sowie hinsichtlich der Eingehung internationaler Kooperationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit des [[Guatemaltekischer Bürgerkrieg|Bürgerkriegs in Guatemala]] (1963-[[1996|96]]) war die Universität San Carlos ein Zentrum des friedlichen ebenso wie des bewaffneten Widerstands gegen die Regierung, insbesondere gegen die bis 1986 herrschenden Militärregime. Dies führte dazu, dass sie auch im Zentrum der Repression durch das [[Streitkräfte Guatemalas|Militär]] stand. Insbesondere in der ersten Hälfte der 1980er Jahre fielen zahlreiche Professoren und Studenten der Universität der Gewalt zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutende Lehrer und Studenten der Universität ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Emilio Arenales Catalán]] ||Diplomat und Politiker||1922–1969||Student (Jura)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Miguel Ángel Asturias]] ||Schriftsteller ([[Liste der Nobelpreisträger für Literatur|Nobelpreis]] 1967) und Diplomat||1899–1974||Student (Jura)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Juan José de Aycinena y Piñol]] ||Priester und Politiker||1792–1865||Student (Theologie und Jura)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mariano de Aycinena y Piñol]] ||[[Liste der Staatschefs der Provinz Guatemala|Staatschef]] (1827–1829)||1789–1855||Student (Jura)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Pedro de Aycinena y Piñol]] ||[[Liste der Präsidenten von Guatemala|Staatspräsident]] (1865)||1802–1897||Student (Jura)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Marco Vinicio Cerezo Arévalo]] ||[[Liste der Präsidenten von Guatemala|Staatspräsident]] (1986–1991)||* 1942||Student (Jura)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[José Matías Delgado]] ||Zentralamerikanischer Freiheitskämpfer und [[Liste der Staatschefs der Provinz Salvador|Staatschef]]||1767–1832||Student (Theologie und Jura)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[José Cecilio Del Valle]] ||Zentralamerikanischer Freiheitskämpfer||1780–1834||Student (Jura)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mariano Gálvez]] ||[[Liste der Staatschefs der Provinz Guatemala|Staatschef]] (1831–1838)||1794–1862||Student (Jura)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Antonio José de Irisarri]] ||Erster &#039;&#039;[[Geschichte Chiles|Director Supremo]]&#039;&#039; von [[Chile]] (1814)||1786–1868||Student&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Antonio Larrazábal]] ||Priester und Politiker||1769–1853||Student (Theologie und Jura)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pedro José Antonio Molina Mazariegos|Pedro Molina]] ||Zentralamerikanischer Freiheitskämpfer||1777–1854||Student (Medizin)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
=== Institutionen ===&lt;br /&gt;
Neben den Angeboten der Fakultäten und Schulen gibt es ein Zentrum für Sprache (&#039;&#039;Centro de Aprendizaje de Lenguas&#039;&#039;), ein Zentrum für urbane und regionale Studien (&#039;&#039;Centro de Estudios Urbanos y Regionales&#039;&#039;) und ein Zentrum für interethnische Studien (&#039;&#039;Centro de Estudios Interétnicos&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bibliotheken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Biblioteca y Plaza.jpg|250px|mini|Universitätsbibliothek]]&lt;br /&gt;
Seit 1974 verfügt die Universität über eine Zentralbibliothek, in der sämtliche Fakultäts- und Spezialbibliotheken zusammengefasst worden sind. Das von den Architekten [[Max Holzheu Stollreiter]] und [[Augusto de León Fajardo]] sowie dem Künstler [[Luis Díaz Aldana]] entworfene Bibliotheksgebäude wurde von der [[UNESCO]] prämiert. Seit 1993 sind Katalog und Ausleihe automatisiert und über das Internet zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Zentralbibliothek unterhält die Universität kleinere Bibliotheken an ihren externen Standorten (siehe: „Campus“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kooperationen und Mitgliedschaften ===&lt;br /&gt;
Die Universität unterhält über 100 internationale Kooperationsabkommen mit Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen in 27 Ländern, insbesondere in [[Spanien]], [[Mexiko]] und den [[USA]]. Unter anderem ist sie auch Vertragspartner des [[DAAD]]. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Netzwerks lateinamerikanischer und karibischer Universitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehre ==&lt;br /&gt;
Die Universität ist in 10 Fakultäten und 6 Schulen gegliedert. Diese bieten 102 Licenciatur- und Master-Studiengänge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fakultäten ===&lt;br /&gt;
Folgende Fakultäten und Schulen gibt es an der Universität:&lt;br /&gt;
* Agronomie&lt;br /&gt;
* Architektur&lt;br /&gt;
* Wirtschaftswissenschaften&lt;br /&gt;
* Rechts- und Sozialwissenschaften&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
* Chemie und Pharmazie&lt;br /&gt;
* Humanwissenschaften&lt;br /&gt;
* Ingenieurwissenschaften&lt;br /&gt;
* Veterinärmedizin&lt;br /&gt;
* Zahnmedizin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
* Politikwissenschaften&lt;br /&gt;
* Kommunikationswissenschaften&lt;br /&gt;
* Psychologie&lt;br /&gt;
* Pädagogik&lt;br /&gt;
* Geschichte&lt;br /&gt;
* Sozialarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Campus ==&lt;br /&gt;
Der zentrale Campus der Universität befindet sich in der Zone 12 im Nordwesten von Guatemala-Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus verfügt die Universität über 10 über das ganze Land verteilte Standorte:&lt;br /&gt;
* Centro Universitario de Petén in Santa Elena, [[Petén]]&lt;br /&gt;
* Centro Universitario de Izabal in [[Puerto Barrios]], [[Izabal]]&lt;br /&gt;
* Centro Universitario del Norte in [[Cobán]], [[Alta Verapaz]]&lt;br /&gt;
* Centro Universitario de Noroccidente in La Mesilla, [[Huehuetenango (Departamento)|Huehuetenango]]&lt;br /&gt;
* Centro Universitario de Occidente in [[Quetzaltenango]]&lt;br /&gt;
* Centro Universitario de San Marcos in [[San Marcos (Guatemala)|San Marcos]]&lt;br /&gt;
* Centro Universitario de Oriente in [[Chiquimula (Guatemala)|Chiquimula]]&lt;br /&gt;
* Centro Universitario del Sur in [[Escuintla (Guatemala)|Escuintla]]&lt;br /&gt;
* Centro Universitario de Suroccidente in [[Mazatenango]], [[Suchitepéquez]]&lt;br /&gt;
* Centro Universitario de Suroriente in [[Jalapa (Guatemala)|Jalapa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kolonialuniversitäten in Lateinamerika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.usac.edu.gt/ Offizielle Website] (span.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1029987-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschule in Guatemala|San Carlos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Guatemala-Stadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1676]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl II. (Spanien)]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meister_der_Apokalypsenrose_der_Sainte_Chapelle&amp;diff=2366828</id>
		<title>Meister der Apokalypsenrose der Sainte Chapelle</title>
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		<updated>2025-05-14T12:29:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.179.210: vorangestellter Genitiv, doppeltes Genitiv-s entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Sainte Chapelle - Rosace.jpg|mini|Fensterrose, Westseite, Sainte Chapelle, Paris (Innenansicht)]]&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Meister der Apokalypsenrose der Sainte Chapelle&#039;&#039;&#039; wird ein [[Mittelalter|mittelalterlicher]] Maler bezeichnet, der um 1490 die Glasmalerei für die  [[Rosette (Architektur)|Fensterrose]] in der Westfassade der [[Sainte-Chapelle]] in Paris gestaltete. Der [[Notname|namentlich nicht bekannte]] Künstler und Kunsthandwerker war in dieser Palastkapelle der königlichen Residenz im Auftrag des [[Karl VIII. (Frankreich)|Königs Karl VIII. von Frankreich]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Meister hat in seiner Fensterverglasung die [[Apokalypse]], die mittelalterliche christliche Vorstellung vom [[Eschatologie|Ende der Zeit]], behandelt. Im Zentrum der Rose, die einen Durchmesser von 9 Metern hat, thront Christus als Weltenrichter. Die weiteren Glasbilder behandeln das im Spätmittelalter populäre Thema seiner Wiederkunft und des [[Jüngstes Gericht|Jüngsten Gerichts]], der im [[Neues Testament|Neuen Testament]] in der [[Offenbarung des Johannes]] beschriebenen Apokalypse. Die Glasbilder zählen zu den bedeutendsten Arbeiten der [[Glasmalerei|Glaskunst]] des 15. Jahrhunderts&amp;lt;ref&amp;gt;Ina Nettekoven: &#039;&#039;Der Meister der Apokalypsenrose der Sainte Chapelle und die Pariser Buchkunst um 1500.&#039;&#039; 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell kam der Meister der Apokalypsenrose aus einer der vielen Werkstätten von Buchmalern in Paris und war dort auch an der Ausmalung von Manuskripten beteiligt. So wird ihm von einigen Experten ein Stundenbuch aus dem Besitz der [[Anna von Bretagne]] zugeschrieben.  Es wird daneben vorgeschlagen, dass der Meister der Apokalypsenrose mit dem [[Meister der Einhornjagd]] identisch sein könnte, einem Buchmaler, der auch Entwürfe für Wandteppiche lieferte. Solche Vermutungen zu Identität und Werkkatalog bleiben wegen des Mangels an Dokumenten allerdings spekulativ. Jedoch beleuchten sie den Austausch von neuen Ideen und Techniken in den Künstlerwerkstätten im Paris der frühen Neuzeit, in denen Buchmaler auch gattungsübergreifend tätig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Meister der Apokalypsenrose zeigt einen Stil, wie er ähnlich auch in den Werken des [[Meister des Dreux Budé|Meisters des Dreux Budé]] oder des [[Meister von Coëtivy|Meisters von Coëtivy]] (den man bisweilen für seinen Vater gehalten hat) zu finden ist, und verwendet besonders typische Verzierungen in der Ausgestaltung des Buchschmucks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Marcel Aubert]], [[Louis Grodecki]] u. a.: &#039;&#039;Les Vitraux de Notre-Dame et de la Sainte-Chapelle de Paris&#039;&#039; (= &#039;&#039;[[Corpus Vitrearum Medii Aevi]]. France.&#039;&#039; Bd. 1: &#039;&#039;Département de la Seine.&#039;&#039; Tl. 1). CNRS Editions, Paris, 1959.&lt;br /&gt;
* François Avril, Nicole Reynaud: &#039;&#039;Les manuscrits à peintures en France, 1440–1520.&#039;&#039; Flammarion u. a. Paris, 1993 (Zur Ausstellung der Bibliothèque Nationale, 16. Oktober 1993 – 16. Januar 1994).&lt;br /&gt;
* Philippe Lorentz: &#039;&#039;La Peinture à Paris au XVe Siècle: un Bilan (1904–2004).&#039;&#039; In: Dominique Thiébaut, Philippe Lorentz, François-René Martin: &#039;&#039;Primitifs Français. Découvertes et Redécouvertes.&#039;&#039; Réunion des Musées Nationaux, Paris 2004, ISBN 2-7118-4771-3, S. 86–107 (Ausstellungskatalog, Paris, Musée du Louvre, 27. Februar – 17. Mai 2004).&lt;br /&gt;
* Ina Nettekoven: &#039;&#039;Der Meister der Apokalypsenrose der Sainte Chapelle und die Pariser Buchkunst um 1500&#039;&#039; (= &#039;&#039;Ars nova. Studies in Late Medieval and Renaissance Nothern Painting and Illumination.&#039;&#039; Bd. 9). Brepols, Turnhout 2004, ISBN 2-503-52195-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132399296|VIAF=316669582}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meister Der Apokalypsenrose Der Sainte Chapelle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Mittelalters|Apokalypsenrose Der Sainte Chapelle, Meister Der]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmaler (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notname (Mittelalter)|Apokalypsenrose der Sainte Chapelle, Meister Der]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meister der Apokalypsenrose der Sainte Chapelle&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Pariser Buch- und Glasmaler und Kunsthandwerker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=unsicher: nach 1235&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.179.210</name></author>
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		<title>Pierre de Rémy</title>
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		<updated>2025-05-14T11:21:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.179.210: vorangestellter Genitiv, doppeltes Genitiv-s entfernt, + Überschrift&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pierre de Rémy&#039;&#039;&#039; († hingerichtet [[1328]]) war [[Schatzmeister]] des Königs [[Karl IV. (Frankreich)|Karl&amp;amp;nbsp;IV.]] (regierte 1322–1328).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anklage und Hinrichtung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Regierungsantritt [[Philipp VI. (Frankreich)|Philipps VI.]] wurde Pierre de Rémy unter der Anklage, die Staatsfinanzen veruntreut zu haben, verhaftet. Ohne die Möglichkeit zu erhalten, sich zu verteidigen, wurde er am 25. April 1328 durch Beschluss des [[Parlement]]s [[Todesstrafe in Frankreich|zum Tod]] durch [[Hängen]] verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er zur [[Hinrichtung]] zum den einfachen Kriminellen vorbehaltenen „Gibet de Montigny“ geführt wurde, beschuldigte Pierre de Rémy sich selbst weiterer Taten, die ihm bislang niemand vorgehalten hatte, darunter [[Hochverrat]] gegen König und Staat. Die Schwere dieser Verbrechen machte es nun unmöglich, ihn in Montigny zu richten – man kehrte um und hängte ihn am nahegelegenen und den neu gestandenen Verbrechen vorbehaltenen [[Gibet de Montfaucon]] auf. Bereits Rémys Zeitgenossen gingen davon aus, dass diese Ehre das einzige Ziel seiner Geständnisse war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [https://www.paris-pittoresque.com/histoire/13.htm Histoire de Paris, u.&amp;amp;nbsp;a. zu Pierre de Rémy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pierre #Remy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ancien Régime)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofbeamter (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Königreich Frankreich bis 1789)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. oder 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1328]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pierre de Rémy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schatzmeister Karls IV. von Frankreich&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Jahrhundert oder 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 25. April 1328&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.179.210</name></author>
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		<title>Langobardenfeldzug</title>
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		<updated>2025-05-14T10:20:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.179.210: vorangestellter Genitiv, doppeltes Genitiv-s entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Langobardenfeldzug&#039;&#039;&#039; war eine militärische Unternehmung des [[Fränkisches Reich|fränkischen Königs]] [[Karl der Große|Karl des Großen]] gegen das von [[Desiderius (König)|Desiderius]] regierte [[Langobardenreich]]. Er begann im Spätsommer 773 und endete im Juni 774 mit der Eroberung des Langobardenreichs und seiner Eingliederung ins Fränkische Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsgründe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Psalterium aureum 140 Ioab.jpg|mini|Karolingische Reiterei. Illustration aus dem Psalterium Aureum, [[Stiftsbibliothek St. Gallen|St. Gallen, Stiftsbibliothek]].]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod König [[Pippin der Jüngere|Pippins]] im Jahr 768 wurde das Frankenreich unter seinen Söhnen [[Karl der Große|Karl]] und [[Karlmann I.|Karlmann]] aufgeteilt, die jedoch schon bald um Macht und Gebiete rivalisierten. Um das von ihm beherrschte Gebiet nach Süden abzusichern, ging Karl unter Vermittlung seiner Mutter ein Bündnis mit dem Langobardenkönig Desiderius, den Schwiegervater des bayerischen [[Herzog]]s [[Tassilo III.]], ein. Zur Festigung des Paktes heiratete er zudem Desiderius’ Tochter (ihr Name ist nicht sicher überliefert, wird aber teilweise als [[Gerperga]] angegeben; zur Unterscheidung von Karlmanns Frau, die ebenfalls Gerperga bzw. Gerberga hieß, wird sie in Anlehnung an ein Wortspiel von [[Adalhard (Karolinger)|Adalhard von Corbie]] auch Desiderata genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlmann starb überraschend am 4. Dezember 771 im Alter von nur 20 Jahren. Seine beiden Söhne waren zu jung, um sein Erbe anzutreten, und so nutzte Karl die Chance, das Frankenreich erneut zu einen. Karlmanns Witwe Gerberga floh unterdessen mit ihren Söhnen zu Desiderius nach [[Pavia]]. Der Langobardenkönig war zwar immer noch mit seinem Schwiegersohn Karl verbündet, konnte aber nicht an einer Einigung des Frankenreichs interessiert sein; eine zu große Macht hätte sich damit in der Hand eines Herrschers befunden. Karl seinerseits empfand das [[Asyl]] für Gerberga und ihre Söhne am langobardischen Hof als Provokation. Nach dem Tod Karlmanns war das Bündnis mit Desiderius für ihn ohnehin nicht mehr von Nutzen, deshalb verstieß er dessen Tochter nach nur einjähriger Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts des sich anbahnenden Konflikts versuchte Desiderius, den im Februar 772 neugewählten [[Papst]] [[Hadrian I.]] zu einer pro-langobardischen Politik zu bewegen. Dieser sollte die beiden Söhne Karlmanns zu fränkischen Königen weihen, womit deren legitimes Recht als Thronfolger anerkannt worden wäre. Hadrian, dessen Vorgänger seit Jahrzehnten mit den Langobarden um Gebiete in Nord- und Mittelitalien in Konflikt standen, lehnte jedoch ab. Desiderius ging nun zu militärischen Drohgebärden über; zeitweilig besetzte er römisches Gebiet und konnte angeblich nur unter Androhung des [[Kirchenbann]]s von einem Angriff auf [[Rom]] abgehalten werden. Da die Franken die Schutzmacht des Kirchenstaates waren, wandte sich Hadrian in einem Hilfegesuch an Karl, der Desiderius daraufhin vergeblich mehrfach Verhandlungsangebote unterbreitete. Eine militärische Auseinandersetzung schien somit unausweichlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Feldzug ==&lt;br /&gt;
=== Die Alpenüberquerung ===&lt;br /&gt;
Vor dem anstehenden Zug über die [[Alpen]] ließ Karl im Sommer 773 sein Heer bei [[Genf]] versammeln und teilte es in zwei Korps: Eines führte er persönlich über die Route [[Chambéry]]–[[Modane]]–[[Mont Cenis]], das andere sein Onkel [[Bernhard (732–787)|Bernhard]] über die Route [[Martigny]]–[[Grosser St. Bernhard]]–[[Aosta]]–[[Ivrea]] nach Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Alpenüberquerung Langobardenfeldzug.png|mini|Alpenüberquerungen während des Langobardenfeldzugs]]&lt;br /&gt;
Einer überlieferten Beschreibung des weiteren Verlaufs zufolge vereinigten sich die beiden Heeresteile wieder in der Nähe von [[Susa (Piemont)|Susa]], auf der italienischen Seite der Alpen. Östlich von ihnen im [[Susatal]] lag eine natürliche Engstelle, die sogenannten [[Chiusa di San Michele|Klausen von Sankt Michael]]. Dort versuchten Desiderius und sein Sohn [[Adelchis]], die den Franken in einer offenen Feldschlacht klar unterlegen waren, die Invasoren aufzuhalten. Einen Angriff konnte Karl nicht wagen, so sandte er erneut ein Verhandlungsangebot an die Langobarden; ohne Erfolg. Karls Vormarsch kam zum Stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende berichtet nun, dass ein langobardischer [[Spielmann (Musiker)|Spielmann]] des Nachts ins fränkische Lager kam und Karl anbot, seine Männer auf einem unbekannten Bergpfad in den Rücken der Langobarden zu führen. Er verlangte dafür, dass ihm alles Land gehören solle, soweit man sein [[Horn (Instrument)|Horn]] vernehme. Karl willigte ein, und nach der erfolgreichen Aktion stellte sich der Spielmann auf einen Berg, blies in sein Horn, und ging danach durch alle umliegenden Täler. Wen er traf, fragte er, ob er blasen gehört habe. Bejahte derjenige, ohrfeigte er ihn, und betrachtete ihn als sein Eigentum. Diese Geschichte fand Eingang in [[Jacob Grimm]]s Sammlung deutscher [[Sage]]n; sie stammt ursprünglich aus der Chronik des nahen Klosters [[Novalesa]]. Da diese aber erst über zwei Jahrhunderte später entstanden ist, kann die Historizität der Geschichte bezweifelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der beschriebene Ablauf ist jedoch wenig glaubhaft – es ist geographisch gar nicht möglich, dass sich Karls und Bernhards Heeresteile auf der Westseite der Klausen vereinigten. Bernhard hätte, auf seiner Route von Ivrea kommend, das Heer der Langobarden passieren müssen, da das Susatal nur jenen einen östlichen Eingang hat, den Desiderius versperrte. Beide Heeresteile der Franken hätten sich so erst in der gavensischen Ebene vereinigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlicher ist deshalb, dass Karl schon in Genf erwartete, dass Desiderius ihm an den Klausen entgegentreten würde. Auch König [[Aistulf|Aisthulf]] hatte dies 756 getan, als Karls Vater Pippin gegen die Langobarden zog. Karl könnte genau aus diesem Grund sein Heer geteilt haben, wobei die Franken stets in mehreren Abteilungen auf einen zuvor bestimmten Ort zu zogen. Die zweite Abteilung, mit der Desiderius offenbar nicht gerechnet hatte, wäre zu den Klausen aus östlicher Richtung gekommen, während Karl im Westen stand. Mit dem letzten Verhandlungsversuch sollte daher vermutlich nur Zeit gewonnen werden, bis Bernhards Truppen in Stellung waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob durch vorgehende Planung oder die Hilfe des Spielmanns – Karl schaffte es, Desiderius in den Rücken zu fallen. Als dieser seine ausweglose Lage erkannte, befahl er den Rückzug, der großenteils ungeordnet geschah. Während die Langobarden in Richtung Poebene flohen, setzten die Franken nach. Hinter den Mauern seiner Hauptstadt [[Pavia]] versuchte sich Desiderius in Sicherheit zu bringen. Sein Sohn Adelchis floh zu Karlmanns Witwe Gerberga in das ebenfalls stark befestigte [[Verona]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belagerung von Pavia und Verona ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Belagerung von Pavia (773–774)}}&lt;br /&gt;
Im Herbst 773 begann Karl die [[Belagerung von Pavia (773–774)|Belagerung Pavias]]. Da er bei der Alpenüberquerung keine der –&amp;amp;nbsp;bei Pippins Aquitanienfeldzug bewährten&amp;amp;nbsp;– Belagerungsmaschinen hatte mitnehmen können, wollte er die Stadt aushungern. Bis Ende 773 war keine Entscheidung gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des Heeres belagerte gleichzeitig Verona. Obwohl die Stadt zu den am stärksten befestigten im langobardischen Reich gehörte, ergab sich Gerberga. Adelchis konnte fliehen und gelangte über Umwege nach [[Konstantinopel]]. Da es vor der Stadt anscheinend keine Kampfhandlung gab, wurde Gerberga an Karl ausgeliefert. Was mit ihr und ihren bzw. Karlmanns Söhnen anschließend geschah, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Ostern 774, als die zermürbende Belagerung von Pavia bereits ein halbes Jahr andauerte, zog Karl mit einem Heeresteil nach Rom. Von Papst Hadrian empfangen, erneuerte er dort das Bündnis der Franken mit dem Papsttum, die sogenannte [[Pippinsche Schenkung]], die der Kirche Besitzungen in Mittelitalien garantierte. Noch im April kehrte Karl vor das eingeschlossene Pavia zurück, dessen Verteidiger durch Nahrungsmangel und ausbrechende Seuchen dezimiert worden waren. Am 4. Juni 774, nach gut neunmonatiger Belagerung, kapitulierte die Stadt und damit der langobardische König Desiderius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgang ==&lt;br /&gt;
Schon einen Tag nach der Einnahme Pavias nahm Karl den Titel des „Königs der Langobarden“ an. Desiderius wurde in ein fränkisches Kloster verbannt. Sein Sohn Adelchis konnte sich nach [[Byzantinisches Reich|Byzanz]] absetzen, spielte aber in den nachfolgenden Jahren keine wesentliche Rolle mehr, auch wenn er an einem späteren Aufstand in Norditalien beteiligt gewesen sein soll, der Karl erneut zur Überquerung der Alpen zwang. Für die Verwaltung der neuen Gebiete beorderte Karl fränkische, burgundische und alemannische Adlige. Als &#039;&#039;{{lang|la|rex Francorum et Langobardorum}}&#039;&#039; („König der Franken und Langobarden“) kontrollierte er nun das gesamte westliche Europa (mit Ausnahme der [[Britische Inseln|Britischen Inseln]] und der größtenteils von den [[Mauren]] beherrschten [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]]). Die militärische Überlegenheit der Franken war eindrucksvoll bewiesen worden. Gleichzeitig wurde das enge Geflecht von fränkischem Königtum (später Kaisertum) und dem Papst verfestigt. Papst [[Zacharias (Papst)|Zacharias]] hatte bereits Karls Vater Pippin zur Übernahme des fränkischen Königstitels von der Familie der [[Merowinger]] legitimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernard Bachrach|Bernard S. Bachrach]]: &#039;&#039;Charlemagne’s Early Campaigns (768–777). A Diplomatic and Military Analysis&#039;&#039; (= &#039;&#039;History of Warfare.&#039;&#039; Bd. 82). Brill, Leiden/Boston 2013, ISBN 978-90-04-22410-0.&lt;br /&gt;
* Ross Balzaretti: &#039;&#039;Charlemagne in Italy.&#039;&#039; In: [[History Today]] 46/2 (1996), S.&amp;amp;nbsp;28–34.&lt;br /&gt;
* [[Georgine Tangl]]: &#039;&#039;Karls des Großen Weg über die Alpen.&#039;&#039; In: [[Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken|QFIAB]] 37 (1957), S.&amp;amp;nbsp;1–15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel      = Langobardenfeldzug&lt;br /&gt;
|dateiname    = langobardenfeldzug.ogg&lt;br /&gt;
|dauer        = 07:51&lt;br /&gt;
|größe        = 3,5 MB&lt;br /&gt;
|sprecher     = Gumboyaya&lt;br /&gt;
|geschlecht   = männlich&lt;br /&gt;
|dialekt      = Hochdeutsch&lt;br /&gt;
|oldid        = 17181459&lt;br /&gt;
|artikeldatum = 2006-05-28&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|3. Oktober 2005|9695934}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:770er]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg in der italienischen Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkisches Reich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl der Große]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Langobardenreich (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (8. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.179.210</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Velislaus-Bibel&amp;diff=2807901</id>
		<title>Velislaus-Bibel</title>
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		<updated>2025-05-14T10:17:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.179.210: vorangestellter Genitiv, doppeltes Genitiv-s entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Vel2.jpg|mini|Velislaus-Bibel: Illustration zu [[1. Buch Mose|Gen.]]&amp;amp;nbsp;19,&amp;amp;nbsp;1–3 &#039;&#039;(Prag, Národní Knihovna České Republiky, XXIII.C.124, fol.&amp;amp;nbsp;18&amp;lt;sup&amp;gt;[[Verso|v]]&amp;lt;/sup&amp;gt;)&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Velislaus-Bibel&#039;&#039;&#039; ({{csS|Velislavova bible}}, {{laS|Velislai biblia picta}}) ist eine [[Gotik|spätgotische]] [[Bilderhandschrift]] aus der Kategorie der [[Volkshandschrift]]en, die zwischen 1325 und 1349 in [[Prag]] entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den ursprünglich 200 [[Folium|Blättern]] der [[Manuskript|Handschrift]] sind 188 Blätter mit 747 biblischen Szenen und kurzen Kommentaren im Stil einer [[Armenbibel]] erhalten. Die Illustrationen sind, wie es für eine Volkshandschrift typisch ist, größtenteils ohne besonderen künstlerischen Anspruch als [[Federzeichnung]] mit Tinte ausgeführt; einige wenige in Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilderhandschrift wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts von unbekannten [[Briefmaler]]n im Auftrag des [[Kanoniker]]s Velislav geschaffen. Velislav war [[Hofstaat|Hofschreiber]] des böhmischen Königs [[Johann von Böhmen|Johann]] in Prag; später diente er als Notar und Diplomat im Dienste des Königs [[Karl IV. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;IV.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Velislav selbst ist auf fol. 188&amp;lt;sup&amp;gt;[[Recto|r]]&amp;lt;/sup&amp;gt; kniend vor einer Statue der heiligen [[Katharina von Alexandrien]] abgebildet.&lt;br /&gt;
Das Original wird in der [[Nationalbibliothek der Tschechischen Republik]] in Prag unter der Signatur &#039;&#039;XXIII.C.124&#039;&#039; aufbewahrt. 2006 wurde die Velislaus-Bibel zum [[Nationales Kulturdenkmal (Tschechien)|Nationalen Kulturdenkmal]] erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;| [[Folium|fol.]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;| Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;–52&amp;lt;sup&amp;gt;[[Verso|v]]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[1. Buch Mose]] (Genesis)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|53&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;–88&amp;lt;sup&amp;gt;v&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[2. Buch Mose]] (Exodus)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|89&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;–108&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Daniel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|108&amp;lt;sup&amp;gt;v&amp;lt;/sup&amp;gt;–115&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Buch der Richter]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|115&amp;lt;sup&amp;gt;v&amp;lt;/sup&amp;gt;–130&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Buch Judit]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|130&amp;lt;sup&amp;gt;v&amp;lt;/sup&amp;gt;–135&amp;lt;sup&amp;gt;v&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Antichristzyklus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|136&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;–149&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Christuszyklus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|153&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;–168&amp;lt;sup&amp;gt;v&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|169&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;–179&amp;lt;sup&amp;gt;v&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Apostel]]zyklus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|180&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;–188&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zyklus über den [[Wenzel von Böhmen|hl. Wenzel]] und der [[Ludmilla von Böhmen|hl. Ludmilla]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Zdeněk Uhlíř: &#039;&#039;Velislavova bible = Velislai biblia picta = Velislaus bible.&#039;&#039; Prag 2007. ISBN 978-80-7050-516-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Velislai biblia picta|Velislaus-Bibel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.manuscriptorium.com/apps/main/en/index.php?request=show_tei_digidoc&amp;amp;virtnum=0&amp;amp;client= Vollständiges Digitalisat] und [http://www.manuscriptorium.com/apps/main/en/index.php?request=show_record_num&amp;amp;param=0&amp;amp;mode=&amp;amp;client= ausführliche Beschreibung (tschechisch)] der Handschrift bei manuscriptorium.com&lt;br /&gt;
* [http://www.radio.cz/de/rubrik/tagesecho/velislav-bibel-mittelalterlicher-comic-in-exklusivausgabe Velislav-Bibel: mittelalterlicher Comic in Exklusivausgabe. Deutschsprachiger Beitrag bei Radio Prag vom 17. Januar 2008]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=7500458-6|VIAF=258929764}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilderhandschrift (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibelhandschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handschrift der Tschechischen Nationalbibliothek (Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationales Kulturdenkmal (Tschechien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.179.210</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philippe_Lauer&amp;diff=2637691</id>
		<title>Philippe Lauer</title>
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		<updated>2025-05-14T08:48:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.179.210: vorangestellter Genitiv, doppeltes Genitiv-s entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Philippe Lauer&#039;&#039;&#039; (* [[2. Dezember]] [[1874]] in [[Thorigny-sur-Marne]]; † [[3. Februar]] [[1953]] in [[Paris]]) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Bibliothekar]] und [[Historiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Philippe Lauers Familie stammte väterlicherseits aus dem [[Elsass]]. Sein Abitur legte er am [[Lycée Janson de Sailly]] in Paris ab, sein Studium absolvierte er an der [[École pratique des hautes études]], wo er mit dem [[Lizenziat]] in Recht und Geisteswissenschaften (Droit et lettres) abschloss. 1894 trat er in die [[École nationale des chartes]] ein; als Schüler von [[Gabriel Monod]] und [[Arthur Giry]] beendete er 1897 seine Ausbildung als Jahrgangsbester mit einer Arbeit über die Regierung des Königs [[Ludwig IV. (Frankreich)|Ludwig&amp;amp;nbsp;IV.]] und einem Diplom als „Archiviste paléographe“. 1898 bis 1900 forschte er an der [[École française de Rome]] unter [[Louis Duchesne]], wo er über den [[Lateran#Lateranpalast|Lateranpalast]] arbeitete. Ab 1900, nach seiner Rückkehr nach Paris, arbeitete er als Praktikant in der Manuskripten-Abteilung der [[Bibliothèque nationale de France]]. 1902 wurde er Unter-Bibliothekar, 1909 Bibliothekar, 1928 Konservator und 1934 leitender Konservator. 1940 ging er in Pension.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Januar 1912 wurde er mit seinen Arbeiten zum Lateranpalast und zu den französischen Königen [[Robert I. (Frankreich)|Robert I.]] und [[Rudolf von Burgund|Rudolf]] zum „Docteur ès lettres“ promoviert. Für die Arbeit zum Lateranpalast erhielt er den Prix Fould der [[Académie des Inscriptions et Belles-Lettres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Le Règne de Louis IV d’Outremer&#039;&#039; (= &#039;&#039;Bibliothèque de l’École des Hautes Etudes, 4. Section Sciences Historiques et Philologiques.&#039;&#039; 127, {{ISSN|0761-148X}}). Bouillon, Paris 1900.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &#039;&#039;Les Annales de Flodoard.&#039;&#039; Publiées d’après les manuscrits, avec une introduction et des notes. Picard, Paris 1905, ([https://archive.org/stream/lesannalesdeflod00floduoft#page/2/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Robert Ier et Raoul de Bourgogne. Rois de France (923–936)&#039;&#039; (= &#039;&#039;Bibliothèque de l’École des Hautes Etudes, 4. Section Sciences Historiques et Philologiques.&#039;&#039; 188). Champion, Paris 1910, ([https://archive.org/stream/robertieretraoul00laue#page/n5/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Le Palais de Latran. Étude historique et archéologique.&#039;&#039; Leroux, Paris 1911.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Recueil des Actes de Louis IV. Roi de France. (936–954).&#039;&#039; Imprimerie Nationale, Paris 1914, ([https://archive.org/details/recueildesactes00fran Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: [[Robert de Clari]]: &#039;&#039;La Conquête de Constantinople&#039;&#039; (= &#039;&#039;Les Classiques Français du Moyen Âge.&#039;&#039; 40, {{ISSN|0755-1959}}). Champion, Paris 1924.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: [[Nithard]]: &#039;&#039;Histoire des fils de Louis le Pieux&#039;&#039; (= &#039;&#039;Les Classiques de l’Histoire de France au Moyen Age.&#039;&#039; 7, {{ISSN|0184-7082}}). Champion, Paris 1926.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Recueil des Actes de Charles III le Simple. Roi de France. (893–923)&#039;&#039; (= &#039;&#039;Chartes et diplômes relatifs à l’histoire de France.&#039;&#039;). 2 Bände (Band 1: &#039;&#039;Texte.&#039;&#039; Band 2: &#039;&#039;Introduction et Table.&#039;&#039;). Imprimerie Nationale, Paris 1940–1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://cths.fr/an/prosopo.php?id=100039 Philippe Lauer] auf der Website des [[Comité des travaux historiques et scientifiques]]&lt;br /&gt;
* [http://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/bec_0373-6237_1955_num_113_1_460250 Philippe Lauer] auf der Website Persée des Ministère de l’Enseignement supérieur et de la Recherche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=172218608|LCCN=n/85/126721|VIAF=44301296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lauer, Philippe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lauer, Philippe &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Bibliothekar und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Dezember 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Thorigny-sur-Marne]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Februar 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.179.210</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St-M%C3%A9dard_(Paris)&amp;diff=2181646</id>
		<title>St-Médard (Paris)</title>
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		<updated>2025-05-14T08:44:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.179.210: vorangestellter Genitiv, doppeltes Genitiv-s entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Église Saint-Médard.JPG|mini|Pfarrkirche Saint-Médard]]&lt;br /&gt;
[[Datei:P1000888 Paris V Eglise Saint-Médard Choeur reductwk.JPG|mini|hochkant|Innenraum, Blick zum Chor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Paris-St-Médard511.JPG|mini|hochkant|Modernes Fenster im Langhaus]]&lt;br /&gt;
Die katholische [[Pfarrkirche]] &#039;&#039;&#039;Saint-Médard&#039;&#039;&#039; wurde ab dem 15./16. Jahrhundert im Stil der Spät[[gotik]] errichtet. Sie steht in der [[Rue Mouffetard]] Nr. 141, im [[5. Arrondissement (Paris)|5. Arrondissement]], auf dem [[Rive Gauche|linken Seineufer]] von [[Paris]]. Die nächste [[Métro Paris|Metrostation]] ist die Station [[Censier – Daubenton (Métro Paris)|Censier-Daubenton]] der [[Métrolinie 7 (Paris)|Linie 7]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Saint-Médard wurde 1163 erstmals schriftlich in einer [[Päpstliche Bulle|Bulle]] des Papstes [[Alexander III. (Papst)|Alexander III.]] erwähnt. 1978 entdeckte man bei Ausgrabungen im Umfeld der Kirche [[Merowinger|merowingische]] [[Sarkophag]]e, die eine wesentlich ältere Vorgängerkirche vermuten lassen. Die dem heiligen [[Medardus von Noyon|Medardus]] († 545), dem [[Bischof]] von [[Bistum Beauvais|Noyon]] und späteren Bischof von [[Tournai]], geweihte Kirche befand sich an der [[Römerstraße]] von [[Lutetia]] nach [[Lyon]], in der Nähe der Stelle, an der sie die [[Bièvre (Seine)|Bièvre]] überquerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Gebäude wurde ab der Mitte des 15. oder zu Beginn des 16. Jahrhunderts auf den Grundmauern des [[Romanik|romanischen]] Vorgängerbaus errichtet. Die mehrfach unterbrochenen Bauarbeiten wurden erst im 18. Jahrhundert zu Ende geführt. Während der [[Hugenottenkriege|Religionskriege]] kam es 1561 zum sogenannten „Tumult von Saint-Médard“, bei dem die Kirche von [[Protestantismus|Protestanten]] gestürmt und verwüstet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1655 wurde Saint-Médard als Pfarrkirche des [[Faubourg Saint-Marcel]] dem [[Erzbistum Paris]] eingegliedert. Zuvor war sie der Abtei [[Ste-Geneviève de Paris|Sainte-Geneviève]] unterstellt, deren Mönche die Pfarrei bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] von 1789 betreuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1773 wurde an der Westfassade das schmucklose Eingangsportal eingefügt. 1784 gestaltete Louis-François Petit-Radel den [[Chor (Architektur)|Chor]] im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil um, ließ [[Kannelierung|kannelierte]] [[Säule]]n mit [[Dorische Ordnung|dorischen]] [[Kapitell]]en einbauen und fügte die große [[Marienkapelle]] an. Er schuf auch den Anbau der [[Sakristei]] an der Südseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem [[Nationalkonvent]] wurde die Kirche geschlossen. Zeitweise diente sie den Anhängern der [[Theophilanthropie]] als &#039;&#039;Temple du Travail&#039;&#039; (Tempel der Arbeit), bis sie wieder als katholische Kirche genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Gesetz zur Trennung von Kirche und Staat (Frankreich)|Gesetz zur Trennung von Kirche und Staat]] von 1905 ist die Kirche Saint-Médard Eigentum der Stadt Paris. 1906 wurde sie in die Liste der französischen [[Kulturdenkmal|Kulturdenkmäler]] als [[Monument historique]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konvulsionäre von Saint-Médard ==&lt;br /&gt;
Die nahe der Abtei von [[Port Royal des Champs|Port-Royal]] gelegene Kirche Saint-Médard wurde von zahlreichen Anhängern des [[Jansenismus]] besucht. Auf dem kleinen Friedhof, der sich ursprünglich an die [[Apsis]] der Kirche anschloss, wurde der [[Diakon]] François de Pâris (1690–1727) beigesetzt, der beim Streit um die päpstliche Bulle &#039;&#039;[[Unigenitus Dei filius (1713)|Unigenitus Dei filius]]&#039;&#039; von 1713 die Jansenisten unterstützt hatte. An seinem Grab, an dem Wunderheilungen stattgefunden haben sollen, versammelten sich die sogenannten [[Konvulsionäre von Saint-Médard]]. Um dem Treiben Einhalt zu gebieten, wurde 1732 auf Geheiß des Königs [[Ludwig XV.|Ludwig&amp;amp;nbsp;XV.]] der Friedhof geschlossen. Ein Unbekannter brachte daraufhin am Eingang ein Schild an mit der Aufschrift: „Im Namen des Königs ist es Gott untersagt, an diesem Ort Wunder zu wirken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Der Glockenturm ruht auf einem Fundament aus romanischer Zeit. Er wurde im 16. Jahrhundert erhöht. Der Innenraum ist in drei [[Kirchenschiff|Schiffe]] und fünf [[Joch (Architektur)|Joche]] gegliedert. Die ersten drei Joche stammen – wie das große Fassadenfenster im [[Flamboyant (Stilstufe)|Flamboyant-Stil]] – aus der ersten Bauphase. Das vierte und fünfte Joch und der Chor gehen auf die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts zurück, der [[Chorumgang]] und das [[Gewölbe]] des Chores auf das frühe 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelschiff und Seitenschiffe sind mit einem [[Kreuzrippengewölbe]] gedeckt. Die [[Schlussstein]]e des Hauptschiffes sind skulptiert. In den beiden Seitenschiffen öffnen sich [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapellen]]. Der Chor schließt sich ohne eingeschobenes [[Querhaus]] an das Langhaus an. Die im 18. Jahrhundert umgestalteten Rundbogen[[arkade]]n schließen den Chor, der das Mittelschiff in Höhe und Breite überragt, vom Chorumgang ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] der Kirche stammt aus dem Jahr 1718.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche befinden sich die Gemälde:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Wanderung des heiligen Josef und des Jesuskindes&#039;&#039; von [[Francisco de Zurbarán]] (1598–1664) in einer Kapelle im Chorumgang&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Christus im Grabe&#039;&#039; nach [[Philippe de Champaigne]] (1602–1674) in einer Kapelle im Chorumgang&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Jesus vertreibt die Händler aus dem Tempel&#039;&#039; von [[Charles-Joseph Natoire]] (1700–1777) im linken Seitenschiff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Paris-St-Médard323.JPG|mini|hochkant|Fragment eines Renaissancefensters aus dem 16. Jahrhundert im südlichen Seitenschiff mit der Darstellung der [[Höllenfahrt Christi]]]]&lt;br /&gt;
== Bleiglasfenster ==&lt;br /&gt;
Von den [[Bleiglasfenster]]n des 16. und 17. Jahrhunderts sind nur noch Fragmente erhalten. Das zentrale Fenster der [[Apsis]] mit der Darstellung des [[Kreuzigung Christi|gekreuzigten Christus]], auf dessen rechter Seite [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und auf dessen linker Seite der Apostel [[Johannes (Apostel)|Johannes]] steht, ist aus Stücken unterschiedlicher Herkunft zusammengesetzt. Die Scheiben mit der Darstellung der [[Höllenfahrt Christi]], des heiligen [[Rochus von Montpellier|Rochus]] und des heiligen [[Antonius der Große|Antonius]] sowie einer [[Majestas Domini]] in Kapellen des südlichen Seitenschiffes sind [[Renaissance]]fragmente. Das Fenster in einer Kapelle des nördlichen Seitenschiffes mit der Darstellung des Erzengels [[Michael (Erzengel)|Michaels]], der den Drachen besiegt, stammt aus dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Chorfenster wurden 1941 bei verschiedenen Künstlern (Jean-Hébert Stevens, Paul Bony, Maurice Tastemain und Pierre Cellier) in Auftrag gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] wurde zwischen 1765 und 1767 von [[François-Henri Clicquot]] gefertigt und 1880 von den Gebrüdern Edouard und Eugène Stolz weitgehend erneuert. 1933 wurde sie von Gutschenritter und zwischen 1980 und 2000 von der Orgelbaufirma Dargassies restauriert. Der [[Orgelprospekt]], ein Werk des Schreinermeisters Germain Pilon (oder Pillon), gehört zu den ältesten von Paris. Er stammt aus der Zeit von 1644 bis 1646 und ist aus [[Eiche]]nholz geschnitzt. Er ist mit [[Harpyie (Mythologie)|Harpyien]], Engel und Engelsköpfen verziert und mit der Skulptur des auferstandenen Christus bekrönt. 1980 wurde die Orgel zum [[Monument historique]] erklärt. Das Instrument hat 32&amp;amp;nbsp;[[Register (Orgel)|Register]] auf drei Manualen und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die Spiel- und [[Registertraktur]]en sind mechanisch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://infopuq.uquebec.ca/~uss1010/orgues/france/smedardp.html |text=Nähere Informationen zur Orgel |wayback=20060525150053}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;I Grand Orgue&#039;&#039;&#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Bourdon || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Montre || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Bourdon || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Violoncelle || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Prestant || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Plein-Jeu II-V&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Cornet V || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Bombarde || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Trompette || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Clairon || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;II Positif&#039;&#039;&#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Bourdon || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Bourdon || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Flûte harmonique || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Salicional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Unda maris || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Flûte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Clochettes III&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Trompette || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. || Clarinette || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Clairon || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;III Recit expressif&#039;&#039;&#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. || Bourdon || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. || Gambe || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23. || Voix céleste || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. || Flûte octaviante || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. || Octavin || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26. || Trompette || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. || Basson-Hautbois || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28. || Voix humaine || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &#039;&#039;Tremblant&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Pédale&#039;&#039;&#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29. || Soubasse || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. || Flûte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. || Bombarde || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32. || Trompette || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&#039;&#039; II/I, III/I, III/II, I/P, II/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georges Brunel, Marie-Laure Deschamps-Bourgeon, Yves Gagneux: &#039;&#039;Dictionnaire des Églises de Paris&#039;&#039;. Paris 2000 (1. Auflage 1995), ISBN 2-903118-77-9, S.&amp;amp;nbsp;299–302.&lt;br /&gt;
* Jean Colson, Marie-Christine Lauroa (Hrsg.): &#039;&#039;Dictionnaire des Monuments de Paris&#039;&#039;. Paris 2003 (1. Auflage 1992), ISBN 2-84334-001-2, S.&amp;amp;nbsp;717–718.&lt;br /&gt;
* Aline Dumoulin, Alexandra Ardisson, Jérôme Maingard, Murielle Antonello: &#039;&#039;Paris. D’Église en Église&#039;&#039;. Éditions Massin, Paris 2008, ISBN 978-2-7072-0583-4, S.&amp;amp;nbsp;120–123.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Église Saint-Médard (Paris)|St-Médard (Paris)}}&lt;br /&gt;
* {{Base Mérimée|PA00088417|Église Saint-Médard}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.839920|EW=2.350484|type=landmark|region=FR-75C}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4727750-6}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Paris #StMedard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique im 5. Arrondissement (Paris)|StMedard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Paris|Medard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Erzbistum Paris]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medarduskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmalerei des 20. Jahrhunderts (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique seit 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique (Kirche)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.179.210</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cordes-sur-Ciel&amp;diff=738397</id>
		<title>Cordes-sur-Ciel</title>
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		<updated>2025-05-14T07:37:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.179.210: vorangestellter Genitiv, doppeltes Genitiv-s entfernt, Satzbau&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Cordes-sur-Ciel&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Cordes-sur-Ciel (Tarn).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Tarn|Tarn]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Albi|Albi]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Carmaux-2 Vallée du Cérou|Carmaux-2 Vallée du Cérou]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes du Cordais et du Causse|Cordais et Causse]]&lt;br /&gt;
|insee=81069&lt;br /&gt;
|cp=81170&lt;br /&gt;
|longitude=01/57/10/O&lt;br /&gt;
|latitude=44/03/49/N&lt;br /&gt;
|alt mini=159&lt;br /&gt;
|alt maxi=320&lt;br /&gt;
|siteweb=[http://mairie.cordessurciel.fr/ mairie.cordessurciel.fr]&lt;br /&gt;
|image=Cordes sur ciel vue du Grain de Sel.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Cordes-sur-Ciel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Cordes-sur-Ciel la cité.jpg|mini|hochkant=1.35|Cordes – Blick von der Unterstadt]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cordes-sur-Ciel&#039;&#039;&#039; ([[Okzitanische Sprache|okzitanisch]] &#039;&#039;Còrdas&#039;&#039;) ist eine [[Frankreich|südfranzösische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|81069}} Einwohnern (Stand: {{EWD|FR|81069}}) im [[Département]] [[Département Tarn|Tarn]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]]. Der auffällig auf einem Hügel liegende Ort hat ein mittelalterliches Erscheinungsbild bewahrt und ist daher ein beliebtes [[Tourismus in Frankreich|Touristenziel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 wurde Cordes-sur-Ciel mit dem Prädikat &#039;&#039;[[Die schönsten Dörfer Frankreichs]]&#039;&#039; ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.les-plus-beaux-villages-de-france.org/fr/actualites/trois-nouveaux-venus-parmi-les-plus-beaux-villages-de-france/ |titel=Cordes-sur-Ciel (Tarn), Châtillon-en-Diois (Drôme) et Tournon-d’Agenais rejoignent «&amp;amp;nbsp;Les plus beaux villages de France&amp;amp;nbsp;»&amp;amp;nbsp;! |hrsg=Association Les plus beaux villages de France |datum=2021-07-05 |abruf=2022-10-17 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Cordes liegt auf einer Anhöhe in der Kulturlandschaft des [[Albigeois]] ca. 80&amp;amp;nbsp;km (Fahrtstrecke) südöstlich von [[Cahors]] bzw. ca. 25&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Albi]] in einer Höhe von ca. 240 bis {{Höhe|285|FR|link=true}}. Auf der Nordseite des Hügels fließt der [[Cérou]], ein Nebenfluss des [[Aveyron]], vorbei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://elevationmap.net/26-28-grand-rue-raimond-vii-81170-cordes-sur-ciel-france?latlngs=(44.06333778425916,1.9515756572570808) &#039;&#039;Cordes-sur-Ciel – Karte mit Höhenangaben&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Klima ist gemäßigt, Regen fällt ganzjährig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.climate-data.org/location/170596/ &#039;&#039;Cordes-sur-Ciel – Klimatabellen&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &#039;&#039;&#039;Jahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1800&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1954&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2018&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&#039;&#039;&#039;Einwohner&#039;&#039;&#039;|| 2303 || 2925 || 1798 || 1134 || 996 || 828&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der kontinuierliche Rückgang der Einwohnerzahlen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist im Wesentlichen auf die [[Mechanisierung der Landwirtschaft]] zurückzuführen; erst seit den 1980er Jahren ist die Zahl annähernd stabil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Bewohner des Ortes lebten teils als [[Selbstversorger]] von der Landwirtschaft; andererseits war Cordes ein wichtiges regionales Markt- und Handelszentrum. Bereits früh entstand am Ufer des Cérou ein [[Gerben|Gerberviertel]], das jedoch im 19. Jahrhundert weitgehend verschwand. Auch [[Weinbau in Frankreich|Wein]] wurde in geringem Umfang angebaut; er wird heute unter den Appellationen &#039;&#039;Côte du Tarn, Comté Tolosan, Gaillac&#039;&#039; etc. vermarktet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vin-vigne.com/commune/Cordes-sur-Ciel-81170.html &#039;&#039;Cordes-sur-Ciel – Weinbau&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen spielt der Tourismus die wichtigste Rolle im Wirtschaftsleben des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es ist unklar, seit wann und in welchem Umfang die Bergspitze bereits vor der Gründung einer [[Bastide]] in der Zeit des [[Albigenserkreuzzug]]s (1209–1229) durch [[Raimund VII. (Toulouse)|Raimund VII.]], den [[Grafen von Toulouse]], im Jahr 1222 besiedelt war. Der alte Name des Ortes lautete &#039;&#039;Cordua&#039;&#039; und ist wahrscheinlich als Hinweis auf die Stadt [[Córdoba (Spanien)|Córdoba]] in [[Al-Andalus]] zu verstehen; beide Städte waren im Mittelalter bedeutende Stätten der Lederherstellung und -verarbeitung. Gemäß den Bestimmungen des [[Vertrag von Paris (1229)|Vertrags von Paris]] wurde 1229 [[Johanna (Toulouse)|Jeanne]], die einzige Tochter und somit alleinige Erbin des Grafen Raimund VII., mit [[Alfons von Poitiers]] verlobt, dem Bruder des Königs [[Ludwig IX. (Frankreich)|Ludwig&amp;amp;nbsp;IX.]] Die Ehe wurde 1241 geschlossen, blieb jedoch kinderlos. Nach ihrem Tod (1271) fiel das Erbe, zu welchem auch weite Teile des Albigeois und die Stadt Cordes gehörten, an die französische Krone. Eine wirtschaftliche Blütezeit erlebte Cordes vom 13. bis zum 16. Jahrhundert; auch die [[Hugenottenkriege]] (1562–1598) hatten nur wenig Einfluss auf die Geschicke der damals über 5.000 Einwohner zählenden Stadt. Der Zusatz &#039;&#039;sur-Ciel&#039;&#039; wurde im Jahr 1947 durch die Journalistin Jeanne Ramel-Cals erfunden, aber erst 1993 dem Ortsnamen offiziell angefügt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cordessurciel.eu/history/the-story-of-cordes-sur-ciel/ &#039;&#039;Cordes-sur-Ciel – Geschichte&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Einzelbauten von Cordes sind als &#039;&#039;[[Monument historique|Monuments historiques]]&#039;&#039; anerkannt (siehe: [[Liste der Monuments historiques in Cordes-sur-Ciel]]); die wichtigsten sind:&lt;br /&gt;
* die spätmittelalterlichen Stadttore &#039;&#039;Porte de la Jane, Porte de l’Horloge&#039;&#039; und &#039;&#039;Porte des Ormeaux&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* die Handels- und Bürgerhäuser &#039;&#039;Maison du Grand Fauçonnier, Maison du Grand Veneur, Maison Gaugiran, Maison Gorsse&#039;&#039; und &#039;&#039;Maison Fompeyrouse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* die spätmittelalterliche Markthalle &#039;&#039;(halle)&#039;&#039; mit ihrem über 100&amp;amp;nbsp;m tiefen Brunnen&lt;br /&gt;
* die spätmittelalterliche Kirche &#039;&#039;Saint-Michel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;Musée Arts du Sucre et du Chocolat&#039;&#039; befindet sich in der &#039;&#039;33 Grand Rue Raimond VII&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://artdusucre.fr/de-cordes.php &#039;&#039;Cordes-sur-Ciel – Musée Arts du Sucre et du Chocolat&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
;&#039;&#039;&#039;außerhalb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Auf dem Weg hinunter ins Tal des Cérou befindet sich die befestigte Mühle &#039;&#039;Moulin de la Tour&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cordes-sur-Ciel - 2ème enceinte Nord-Ouest - Porte de la Jane -1.JPG|&#039;&#039;Porte de la Jane&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Cordes-sur-Ciel - 2014 - Porte de l&#039;Horloge 01.jpg|&#039;&#039;Porte de l’Horloge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Cordes-sur-Ciel - 2014 - Porte des Ormeaux 04.jpg|&#039;&#039;Porte des Ormeaux&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Cordes-sur-Ciel - 2014 - Halles 04.jpg|Markthalle&lt;br /&gt;
Façades en angle de la maison Gorsse.JPG|&#039;&#039;Maison Gorsse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Façade est de la tour du Moulin.JPG|&#039;&#039;Moulin de la Tour&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der schönsten Dörfer Frankreichs in Okzitanien}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Albi}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4397290-1}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cordessurciel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Okzitanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cordes-sur-Ciel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bastide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die schönsten Dörfer Frankreichs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.179.210</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kager_von_Stampach&amp;diff=610126</id>
		<title>Kager von Stampach</title>
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		<updated>2025-05-14T06:06:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.179.210: vorangestellter Genitiv, doppeltes Genitiv-s entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kager von Stampach-Wappen.jpg|mini|hochkant|[[Stammwappen]] der Kager von Stampach]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kager von Stampach&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;Stampach von Stampach&#039;&#039;&#039; ({{csS|Štampach ze Štampachu}}; {{deS|von Steinbach}}) war ein altes [[Böhmen|böhmisches]] [[Adel]]sgeschlecht, das sich auch in [[Schlesische Herzogtümer|Schlesien]] und [[Polen-Litauen|Polen]] ausbreitete. Die Familie war [[Agnat|stamm-]] und wappenverwandt mit den [[Kager von Globen|Globner von Globen]], [[Plankner von Königsberg]] und der Sataner von Drahowitz. Von den zwei Linien ist die gräfliche Linie 1830 und die freiherrliche Linie 1897 erloschen. Erbe war die Familie Stieber von Stürzenfeld durch Adoption &#039;&#039;Stieber-Kager von Stampach,&#039;&#039; welche 1935 ebenfalls erlosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Linien der Kager ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Khager (Kager) Wappen Sbm farbig.jpg|mini|hochkant|Wappen der &#039;&#039;Khager&#039;&#039;, bei Ritterschaft und Adel in Bayern, im [[Johann Siebmacher|Siebmacher-Nachfolgeband Anfang 18. Jahrhundert]], mit ähnlichem Wappen]]&lt;br /&gt;
Die altritterlichen Familien der Globner von Globen, Stampach von Stampach und Plankner von Königsberg und Sataner von Drahowitz entstammen dem Rittergeschlecht der Kager aus dem Elbogener Land. Diese erscheinen erstmals urkundlich am 20. Oktober 1355 mit &#039;&#039;Henricus de Gager&#039;&#039; (Gehaag bei Eger) und &#039;&#039;Wohardus dictus Plancner de Kunsperk&#039;&#039; (Königsberg an der Eger)&amp;lt;ref&amp;gt;Lib. Conf. I 41&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie mit &#039;&#039;Albertus dictus Plankner&#039;&#039; und &#039;&#039;Wolfhardus dictus Steynbach&#039;&#039; (Steinbach, böhmisch Štampach, bei Falkenau an der Eger) am 29. Mai 1365,&amp;lt;ref&amp;gt;Lib. Conf. II 64&amp;lt;/ref&amp;gt; Patrone der Kirche zu [[Smrkovec (Březová)|Schönficht]] bei [[Marienbad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Überlieferung nach soll der Ahnherr, der sich nach dem Stammschloss Kager nannte, seine Güter unter drei Söhnen aufgeteilt haben. [[Johann Sinapius]] nennt fälschlicherweise Kager „unweit [[Königsbrück|Königsbruck]] in der [[Oberlausitz]] an der Meißnischen Grenze“ als Stammsitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johann Sinapius]] |Titel=Schlesischer Curiositäten, Erste Vorstellung |Datum=1720 |Seiten=929-930}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da das altritterliche Geschlecht aus dem Elbogener Land stammte, dürfte es sich In Wirklichkeit um den Burgstall Kager in [[Zlatá (Kynšperk nad Ohří)|Golddorf]] bei [[Kynšperk nad Ohří|Königsberg an der Eger]] handeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Památky archaeologické |Verlag=Nákl. Archaeologická komise pří Česká akademii císaře Františka Josefa pro vědy, slovesnosti a umění a Archaeologického sboru Musea Království Českého |Datum=1992 |Seiten=143}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Zweig behielt den Namen Kager bei. Aus dieser Linie wurde 1462 Hans von Kager in der [[Franziskanerkloster Cheb|Franziskanerkirche von Eger]] begraben. Die übrigen Linien der Kager nannten sich nach ihren Rittersitzen Globen, Stampach und Königsberg, alle im [[Elbogener Kreis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Beschreibung der bisher bekannten böhmischen Privatmünzen u. Medaillen: Hg. von dem Vereine für Numismatik zu Prag. (Killian) Mit Abbildungen. I. Abthlg. Personenmünzen. II. Abthlg. Münzen der Geistlichkeit. III. Abthlg. Münzen der Städte u. Ortschaften. Textband |Verlag=Verlag des Vereines |Datum=1852 |Seiten=77}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Plankner von Königsberg, die sich auch in Mähren und Schlesien ausbreiteten, starben Ende des 16. Jahrhunderts aus. Die von Steinbach in Sachsen führten wie die Plankner in Böhmen als [[Stammwappen]]: In Rot einen silbernen Sparren, darin drei rote Rosen. Die von Kager in Bayern: In Schwarz einen silbernen Sparren, darin fünf rote Kugeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kager von Stampach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kager Grafen von Stampach-Wappen.jpg|mini|Wappen der Kager Grafen von Stampach]]&lt;br /&gt;
Zdenko von Stampach zeichnete sich unter Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf II.]] und Kaiser [[Matthias (HRR)|Matthias]] als k. k. General aus, wofür er 1620 in den Grafenstand erhoben wurde und die Würde eines kaiserlichen Kriegsrates führte. Er erhielt als Graf von Chodonni und Mylotyce das polnische [[Indigenat]] und starb 1639 in [[Krakau]]. Die von ihm gestiftete gräfliche Linie erlosch um 1720 in Böhmen. Wenzel von Steinbach nahm 1618 am [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Ständeaufstand von 1618]] teil. Nach der [[Schlacht am Weißen Berg]], wurde 1622 sein Vermögen konfisziert und Wenzel musste aus [[Böhmen]] flüchten. 1710 diente Erasmus Christoph von Stampach als Kreishauptmann zu Saaz und 1727 Anton Kager von Stampach als königlich-polnischer Oberstleutnant. Am 13. Juli 1710 machte Hans Christoph Kager von Stampach auf Walc, Liebstein, Zikow, Liblin Elsch, Wiedlitz, Skytal und Welchau sein Testament, welches am 5. August 1718 in die böhmische Landtafel eintragen wurde. Er bestimmte seine Ehefrau Katharina Theresia geb. Gräfin von Monneu zur Universalerbin, sowie seine Vettern Erasmus Christoph, Ferdinand Ladislav, Anton und Johann, Söhne des Johann Ernst von Stampach und Leonhard von Stampach zu Legaten. Nach seinem Vorschlag könnten die Besitzungen auch Johann Ferdinand Kager Graf von Globen aus dem Haus Kager vermacht werden, jedoch mit der Bedingung den Namen Stampach anzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Verein für Numismatik |Titel=Beschreibung der bisher bekannten böhmischen Privatmünzen und Medaillen |Verlag=im Verlage des Vereines |Datum=1852 |Seiten=79}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Juli 1714 erhob der Kaiser Karl Maximilian von Steinbach in den alten böhmischen Freiherrenstand. Möglicherweise waren die späteren Sprossen des Geschlechts Nachkommen von Erasmus Christoph. 1741 erhielten der k. k. Oberst Georg Karl Kager von Stampach und sein Bruder der Kreishauptmann zu Saaz Wenzel Erasmus Kager von Stampach den böhmischen Freiherrenstand,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archivinformationssystem.at/ |titel=AT-OeStA/AVA Adel RAA 214.23 Kager von Stampach, Karl, General der Kavallerie und Oberst eines Kürassierregiments, Johann, Franz, Söhne seines Bruders, Verleihung erbländischer Grafenstand, &amp;quot;Hoch- und Wohlgeboren&amp;quot;, 1756.08.04 (Akt (Sammelakt, Grundzl., Konvolut, Dossier, File)) |sprache=de |abruf=2023-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie 1795 Franz Kager aus dem ritterlichen Geschlecht von Stampach das erbländisch-böhmische Freiherrendiplom. 1755 wurde der niederösterreichische Regierungsrat Peter Joseph von Steinbach in den Freiherrenstand erhoben. 1756 erhielt der k. k. General Carl Georg Kager Freiherr von Stampach für seine Verdienste im Militär den Grafenstand. Mit dem Tod von Johann Reichsgraf Kager von Stampach erlosch 1830 der gräfliche Familienzweig. Als letzter Angehörige der freiherrlichen Linie übertrug 1892 Andreas Freiherr Kager von Stampach (1809–1897) k. k. Hauptmann im 1. Jäger-Bataillon, Namen, Wappen und Titel auf seinen Neffen Karl Stieber von Stürzenfeld († 1935), der den Namen &#039;&#039;Stieber-Kager von Stampach&#039;&#039; annahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archivinformationssystem.at/ |titel=AT-OeStA/AVA Adel HAA AR 420.50 Kager von Stampach, Andreas, Freiherr, k.k. Hauptmann, Freiherrenstandsübertragung auf seinen Neffen Karl Stieber von Stürzenfeld, 1892.10.23 (Akt (Sammelakt, Grundzl., Konvolut, Dossier, File)) |sprache=de |abruf=2023-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Geschlecht ist mit Andreas Freiherr von Stampach 1897 im Mannesstamm erloschen. Seine einzige Tochter Marianne (* 1868) heiratete Severin Freiherr von Messina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mšec zámek 1.jpg|mini|Schloss Kornhaus ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Valeč (KV) 0186.jpg|mini|Schloss Waltsch ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:3;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bílence|Bielenz]]&lt;br /&gt;
* Czeralitz&lt;br /&gt;
* Elsch&lt;br /&gt;
* [[Eschenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Geiersberg]]&lt;br /&gt;
* [[Mšec|Kornhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Ležky|Leschkau]]&lt;br /&gt;
* Liebstein&lt;br /&gt;
* Liblin&lt;br /&gt;
* [[Mlýnce|Linz]]&lt;br /&gt;
* [[Lužec (Vroutek)|Lust]]&lt;br /&gt;
* [[Mukoděly|Mokotil]]&lt;br /&gt;
* Nemcze&lt;br /&gt;
* [[Pottenstein]]&lt;br /&gt;
* Preslawe&lt;br /&gt;
* [[Přerubenice|Przerubenitz]]&lt;br /&gt;
* [[Přibenice|Pribenz]]&lt;br /&gt;
* [[Přerubenice|Przerubenitz]]&lt;br /&gt;
* Schönfeld&lt;br /&gt;
* [[Srbeč|Serbetsch]]&lt;br /&gt;
* Skytal&lt;br /&gt;
* [[Březová u Sokolova|Steinbach]]&lt;br /&gt;
* [[Tannenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Valeč v Čechách|Waltsch]]&lt;br /&gt;
* Weichlitz&lt;br /&gt;
* [[Vesce (Vroutek)|Wes]]&lt;br /&gt;
* [[Vidice|Wiedlitz]]&lt;br /&gt;
* [[Vidhostice|Widhostitz]]&lt;br /&gt;
* [[Velichov|Welchau]]&lt;br /&gt;
* Zikow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
* [[Blasonierung]] des [[Stammwappen]]s: In Rot ein mit drei (1:2) fünfblättrigen silbern-besamten roten [[Rose (Heraldik)|Rosen]] belegter silberner [[Sparren (Heraldik)|Sparren]]. Auf dem [[Helm (Heraldik)|Helm]] mit rot–silbernen [[Helmdecke|Decken]] der Sparren mit den Rosen zwischen zwei [[Büffelhörner]]n, das rechte silbern und außen mit drei (rot, silber, rot), das linke rot und außen mit drei (silber, rot, silber) Straußenfedern besteckt.&lt;br /&gt;
* Wappen von 1676: Geviert, 1 und 4 das Stammwappen, 2 u. 3 geteilt, oben in Silber drei blaue [[Balken (Heraldik)|Balken]], unten in Blau ein goldener [[Drudenfuß (Heraldik)|Drudenfuß]]. Zwei Helme, rechts der Stammhelm, auf dem linken mit blau–silbernen Decken der Drudenfuß zwischen offenem silbernen, je mit einem blauen Balken belegten [[Flug (Heraldik)|Adlerflug]].&lt;br /&gt;
* Wappen von 1756: Geviert und belegt mit einem Herzschild, darin das Stammwappen, 1 und 4 in Gold ein rechtsgekehrter gold-beschlagener rot-gefütterter [[Spangenhelm]] mit Kamm, 2 und 3 in Silber eine schrägrechts gestellte rot Lanze mit gold-gefranster roter Standarte, darauf ein goldener Doppeladler. Vier Helme mit rechts rot-goldenen, links rot-silbernen Decken. 1. Fächerförmig mehrere nach rechts wehende rote Standarten, auf der ersten der goldene Doppeladler, 2. der Sparren des Stammwappens zwischen zwei schwarzen Büffelhörnern, 3. ein wachsender Geharnischter mit Kammhelm, mit der Rechten ein blankes Schwert an die Schulter lehnend, 4. ein schwarzer Flug. [[Schildhalter]] zwei goldene [[Greif (Wappentier)|Greife]].&lt;br /&gt;
* Wappen von 1795: Schild wie Stammwappen, zwei Helme, rechts Stammhelm, auf dem linken mit rot-goldenen Decken ein wachsender zweischwänziger goldener [[Löwe (Wappentier)|Löwe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Darstellungen in [[J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch|Johann Siebmachers Wappenbüchern]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kager vGloben-St-Wappen Sm.png|Stammwappen der Kager von Globen&lt;br /&gt;
Kager vGloben-Wappen 1705 Sm.png|Wappenvariante 1705&lt;br /&gt;
Stampach-St-Wappen Sm.png|Stammwappen der Stampach&lt;br /&gt;
Stampach-Wappen 1629 Sm.png|Gemehrtes Wappen 1629&lt;br /&gt;
Kager-Stampach-Wappen 1741 Sm.png|Gemehrtes Wappen 1741&lt;br /&gt;
Kager-Stampach-Wappen 1756 Sm.png|Gräfliches Wappen 1756&lt;br /&gt;
Plankner vKönigsberg-Wappen Sm.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Freifrau Christine von Stampach.jpg|mini|hochkant|Christine Freiin von Stampach ]]&lt;br /&gt;
* Andreas Kager von Stampach (1809–1897), k. k. Hauptmann im 1. Jäger Bataillon&lt;br /&gt;
* Anton Kager von Stampach, königlich-polnischer Oberstleutnant&lt;br /&gt;
* Erasmus Christoph von Stampach, Kreishauptmann zu Saaz&lt;br /&gt;
* Franz Wenzel von Stampach, 1803 zweiter Obersthofmeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archivinformationssystem.at/ |titel=AT-OeStA/HHStA HA OMaA 8-58 Stampach Franz Wenzel Graf von Stampach wird zweiter Obersthofmeister, 1803 (Einzelstück (Aktenstück, Bild, Karte, Urkunde)) |sprache=de |abruf=2023-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Georg Karl Graf Kager von Stampach († 1768), k. k. Oberst und General, 1756 in den Grafenstand erhoben&lt;br /&gt;
* Johann Richard von Steinbach (* 1550; † vor 1615), war 1591 Gesandter des Kaisers Rudolf II. in [[Konstantinopel]] und 1593 in [[Moskau]].&lt;br /&gt;
* Wenzel Erasmus Kager von Stampach, Kreishauptmann zu Saaz&lt;br /&gt;
* Zdenko von Stampach († 1639), k. k. General und Kriegsrat unter Kaiser Rudolf II. und Matthias, 1620 in den Grafenstand erhoben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lubomír Sršeň: &#039;&#039;Jan Rejchart Štampach ze Štampachu, vyslanec Rudolfa II.&#039;&#039; In &#039;&#039;Muzejní a vlastivědná práce&#039;&#039; (1997)&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heinrich Kneschke]]: &#039;&#039;[[Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon]]&#039;&#039; – Band 4, Leipzig 1859, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7723188 S. 620.]&lt;br /&gt;
* [[Leopold von Ledebur (Historiker)|Leopold von Ledebur]]: &#039;&#039;[[Adelslexikon der preussischen Monarchie]]&#039;&#039; – Band 2, Berlin 1856, [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10428749?page=478 S. 470.]&lt;br /&gt;
* [[Otto Titan von Hefner]]: &#039;&#039;Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland&#039;&#039;, Band 4, 1866, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7825423 S. 21.]&lt;br /&gt;
* [[Genealogisches Handbuch des Adels]], &#039;&#039;[[Adelslexikon]]&#039;&#039; Band VI, Band 91 der Gesamtreihe GHdA, [[Starke Verlag|C. A. Starke]], Limburg an der Lahn 1987, {{ISSN|0435-2408}}, S. 88–89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stampach family}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stampach Ze Stampachu}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
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