<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=176.5.148.85</id>
	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=176.5.148.85"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/176.5.148.85"/>
	<updated>2026-06-08T01:26:26Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frankenberger_Kirche&amp;diff=1628788</id>
		<title>Frankenberger Kirche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frankenberger_Kirche&amp;diff=1628788"/>
		<updated>2024-02-21T13:56:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.148.85: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Frankenberger Kirche (Goslar).jpg|mini|hochkant|Frankenberger Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankenberger Kirche 1.JPG|mini|hochkant|Blick zum Chorraum mit Hochaltar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankenberger Kirche 2.JPG|mini|hochkant|Blick nach Westen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Klosterkirche und heutige [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]] [[Pfarrkirche]] &#039;&#039;&#039;St. Peter und Paul&#039;&#039;&#039; in [[Goslar]] wird in der Regel als &#039;&#039;&#039;Frankenberger Kirche&#039;&#039;&#039; bezeichnet und steht auf der &#039;&#039;Frankenberg&#039;&#039; genannten Anhöhe am westlichen Ende der historischen Altstadt. Sie ist im Kern romanisch, weist aber gotische und barocke Umbauten auf. Gemeinsam mit dem Gebäude des „Kleinen Heiligen Kreuzes“ (Hospital vom 14. bis ins 17. Jahrhundert), dem [[Küster]]haus von 1504 und einem alten Tor von 1510 (das ursprünglich aber die Zufahrt zum Grundstück Bergstraße 62 öffnete und erst nach 1906 an dieser Stelle wiedererrichtet wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Hillebrand]] (Hrsg.): &#039;&#039;Goslar Das Bild der Stadt im 20. Jahrhundert, Eine Photodokumentation.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Beiträge zur Geschichte der Stadt Goslar.&#039;&#039; Heft 30, Abb. 33, Beschreibung S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;) in unmittelbarer Umgebung vermittelt sie ein bemerkenswertes Bild vom mittelalterlichen Städtebau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der älteste erhaltene Beleg für den Bestand einer Kirche in diesem Gebiet datiert aus dem Jahr 1108. Das Kirchengebäude, auf das dabei Bezug genommen wird, ist jedoch vermutlich älteren Datums und später vollständig abgebrochen worden. Die heutige Kirche kann bauhistorisch in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts datiert werden. Sie wurde zum Teil aus Bruchsteinen und zum Teil aus Werksteinen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche war zunächst Pfarrkirche, später Kirche des [[Kloster]]s der „büßenden Schwestern der heiligen Magdalena“ [[Magdalenerinnen]] auf dem Frankenberg. Das vermutliche Gründungsjahr des [[Konvent (Kirche)|Konvents]] ist 1234.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Reformation]] wurde das Magdalenerinnen-Kloster 1568 aufgelöst, aber bestand als lutherisches Frauenstift fort.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Magdalenerinnenkloster Frankenberg, Goslar&#039;&#039; (GSN: 87). In: &#039;&#039;[[Germania Sacra]]&#039;&#039; [http://klosterdatenbank.germania-sacra.de/gsn/87] (abgerufen am 9. April 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt; Es hatte eine Domina, einen Propst und einen Jungfrauen-Konvent. Zu den Gütern gehörte das Dorf [[Wallmoden|Bodenstein]]. Die Pröpste waren zeitweise gleichzeitig Seesener Superintendenten. Bekanntester Propst war Andreas Jacob Krieg, Verfasser von „Hartzburgischer Mahlstein“ (1706). Die letzte Domina von Kniestedt starb in den 1820er-Jahren.&lt;br /&gt;
1796 begann die Auflösung des Klosters, die mit der Versteigerung des Besitzes 1837 ihren Abschluss fand. Die Kirche wurde wieder Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist eine dreischiffige [[Romanik|romanische]] [[Basilika (Bautyp)|Basilika]]. Der Grundriss ist kreuzförmig. Die Kirche war zunächst flachgedeckt und wurde später (1230) eingewölbt. Das Westwerk trug zunächst zwei Türme, die 1783 oberhalb des Dachfirsts des Kirchenschiffes abgebrochen und durch eine schieferverkleidete [[barock]]e Laterne ersetzt wurden. Das Westwerk mit Turm ist integraler Bestandteil der [[Stadtmauer]]. Der östliche [[Chor (Architektur)|Chor]] des Langhauses wird von einer halbkreisförmigen [[Apsis]] abgeschlossen. An das Nordquerhaus schließt ebenfalls eine halbkreisförmige östliche Apsis an. Das Südquerhaus entsprach wohl ursprünglich dem nördlichen, wurde jedoch nachträglich durch eine Verlängerung nach Osten erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die Ausstattung der Kirche gehört im Wesentlichen in die Epoche des Barocks. Aus dieser Zeit stammen der [[Altar]] und die [[Kanzel]] mit pyramidenförmigem [[Schalldeckel]] von der Goslarer Bildschnitzerfamilie Lessen aus dem Jahr 1675, in deren Werkstatt auch der Altar von [[St. Andreas (Langelsheim)|St. Andreas]] in Langelsheim entstand. Das [[Triumphkreuz]] wurde in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts geschaffen. Die Figur des gekreuzigten Christus trägt natürliches Haar und Dornenkrone, ein Umstand, der im Harzraum und im Südschwarzwald anzutreffen ist. Über dem Portal der Kirchensüdseite befindet sich ein steinernes romanisches [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] mit der Darstellung von Christus, Petrus und Paulus aus der Zeit um 1200. Möglicherweise gehörte es ursprünglich zur Vorgängerkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. G. Friedrich Brederlow: &#039;&#039;Der Harz: zur Belehrung und Unterhaltung für Harzreisende.&#039;&#039; 1846, S. 217 ({{archive.org|bub_gb_C54WAAAAYAAJ|Blatt=n227}}).&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Franckenberg Closter |Band=15 |Seite=83}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Karl Wilhelm Berghaus: &#039;&#039;Deutschland seit hundert Jahren. Geschichte der Gebiets-Eintheilung in der politischen Verfassung des Vaterlandes.&#039;&#039; Band 2. 1860, S. 142 ([http://books.google.de/books?id=Cy1GAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA142&amp;amp;dq=kloster+frankenberg+harz&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=ad-fTuveCJCb-gaSobCaBQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=7&amp;amp;ved=0CEkQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=kloster%20frankenberg%20harz&amp;amp;f=false books.google.de]).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die vormals Kaiserliche freie Reichsstadt Goslar am Harz sonst und jetzt.&#039;&#039; Verlag Ed. Brückner 1863, S. 66 ({{archive.org|bub_gb_1S5GAAAAcAAJ|Blatt=n76}}).&lt;br /&gt;
* Dietrich Lange: &#039;&#039;Kirche und Kloster am Frankenberg in Goslar.&#039;&#039; Selbstverlag des Geschichts- und Heimatschutzvereins Goslar e.&amp;amp;nbsp;V., Goslar 1971.&lt;br /&gt;
* Hans-Günther Griep: &#039;&#039;Die ev.-luth. Pfarrkirche St. Peter und Paul auf dem Frankenberge&#039;&#039;. Pfarramt Frankenberg zu Goslar (Hrsg.), Wolfenbüttel 1975.&lt;br /&gt;
* Ursula Müller, Hans-Günther Griep, Volker Schadach: &#039;&#039;Kaiserstadt Goslar.&#039;&#039; Verlag Volker Schadach, Goslar 2000, ISBN 3-928728-48-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|St. Peter- und Paul-Kirche auf dem Frankenberge|Frankenberger Kirche}}&lt;br /&gt;
* [http://www.frankenberg-goslar.de/ Netzpräsenz der Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/54/11.4|EW=10/25/06.4|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4632398-3|VIAF=242297612}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frankenberger Kirche Goslar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peter-und-Paul-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Goslar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau im Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterkirche in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magdalenerinnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Goslar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.148.85</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Paradiese&amp;diff=868037</id>
		<title>Kloster Paradiese</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Paradiese&amp;diff=868037"/>
		<updated>2024-02-21T13:39:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.148.85: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Paradiese]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Nordrhein-Westfalen|Paradiese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Paradiese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Soest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Dominikanerinnenkloster in Nordrhein-Westfalen|Paradiese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Soest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Soest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Soest)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.148.85</name></author>
	</entry>
</feed>