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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Veletiny&amp;diff=2048017</id>
		<title>Veletiny</title>
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		<updated>2024-04-15T18:03:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.142.167: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Veletiny znak.gif|111px|Wappen von Veletiny]]&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Kraj               = Zlínský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Uherské Hradiště&lt;br /&gt;
| Fläche             = 625&lt;br /&gt;
| Höhe               = 199&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/02/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/33/51/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 592803&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 687 33&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = Z&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Uherské Hradiště]] – [[Uherský Brod]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[BBahnstrecke Brno–Vlárský průsmyk|Brno–Vlárský průsmyk]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Tomáš Trtek&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2020&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Veletiny 218&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 687 33 Hradčovice&lt;br /&gt;
| Website            = www.veletiny.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veletiny&#039;&#039;&#039; (deutsch &#039;&#039;Welletein&#039;&#039;, früher &#039;&#039;Welletain&#039;&#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt sechs Kilometer westlich von [[Uherský Brod]] und gehört zum [[Okres Uherské Hradiště]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Veletiny befindet sich oberhalb der Einmündung des Baches Vlčnovský potok am linken Ufer der [[Olšava (March)|Olšava]]. Das Dorf liegt im Bergland [[Vizovická vrchovina]] zwischen den Hügeln der Hlucká pahorkatina und Prakšická pahorkatina. Im Norden erhebt sich der Lovisko (349&amp;amp;nbsp;m), nordöstlich die Kamenná (303&amp;amp;nbsp;m), im Südosten der Myšince (352&amp;amp;nbsp;m), südwestlich der Kamenný (348&amp;amp;nbsp;m) sowie im Nordwesten der Milonín (323&amp;amp;nbsp;m). Nördlich des Dorfes verläuft die [[Europastraße 50]]/Staatsstraße I/50 von [[Brno]] nach [[Trenčín]] und dahinter die [[Bahnstrecke Brno–Vlárský průsmyk]]. Die nächste Bahnstation ist &#039;&#039;Hradčovice&#039;&#039;. Gegen Norden befindet sich der Naturpark Prakšická pahorkatina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Bílovice u Uherského Hradiště|Bílovice]] und [[Nedachlebice]] im Norden, [[Hradčovice]] und [[Drslavice u Uherského Brodu|Drslavice]] im Nordosten, Obora und Havřice im Osten, [[Uherský Brod]] im Südosten, [[Vlčnov]] im Süden, [[Hluk]] im Südwesten, Míkovice und [[Podolí nad Olšavou|Podolí]] im Westen sowie [[Popovice u Uherského Hradiště|Popovice]], [[Javorovec]] und [[Mistřice]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Veletiny entstand an einem alten Handelsweg von [[Brünn]] über den [[Starý Hrozenkov|Hrosenkauer]] Pass nach Ungarn. Die Gegend befand sich seit 1141 im Besitz des [[Bistum Olmütz|Bistums Olmütz]] und lag an der Grenze zwischen den Archidiakonaten [[Spytihněv (Ort)|Spytihněv]] und [[Břeclav]]. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1201, als [[Ottokar I. Přemysl]] dem [[Kloster Hradisko]] das Dorf Štěpánov überließ und diesem dabei auch den Besitz über weitere Dörfer, darunter &#039;&#039;Weletin&#039;&#039;, bestätigte. Während der in der Mitte des 13. Jahrhunderts einsetzenden großen Kolonisationsphase der Gegend durch [[Boresch II. von Riesenburg]] und das [[Kloster Velehrad]] blieb Veletiny immer ein eigenständiges Gut und war Sitz der [[Vladike]]n von Veletiny, die ein achtspeichiges Rad im Wappen führten. Die Vladiken von Veletiny erwarben seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts noch weitere Güter, darunter Bílevsko, Vrbka, Rychlov, Heršice, Moravany und Lipová. Záviš „Veletka“ von Veletiny, der den Besitz vor 1362 zusammen mit seinen Brüdern Mikšík, Ješek, Pešek und Petr erbte, ließ am Křivosúdy eine Feste errichten. Er konnte Veletiny jedoch nicht halten und besaß zwischen 1365 und 1406 die Güter Rychlov, Vrbka und Lipová.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1381 belehnte Markgraf [[Jobst von Mähren]] Ješek Lukovský von Štranberk mit Veletiny. Ihm folgte Peter [[Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|von Sternberg]], der Veletiny einschließlich der Feste und einer Mühle 1389 Siegfried von Slatina überließ. Im Jahre 1415 gehörte Veletiny gemeinschaftlich Hereš von Veletiny und Mikuláš von Heršice, die im Oktober 1415 auf einer Protesturkunde gegen die Verbrennung von [[Jan Hus]] siegelten. 1420 erwarb Dobeš von Rohozov Veletiny. Dieser stellte sich während der [[Hussitenkriege]] zusammen mit den benachbarten Grundherren Bedřich von Strážnice, Tomáš von Vizovice und [[Hašek von Waldstein]] auf die Seite der Aufständischen. Sie mobilisierten die Landbevölkerung zum Kampf und sammelten ihre Truppen im Lager &#039;&#039;Nový Tábor&#039;&#039; bei [[Nedakonice]] zum Angriff auf das Kloster Velehrad. Dobeš von Rohozov überschrieb Veletiny am 29. Juni 1437 in der [[Landtafel]] an Arkleb von Vlčnov und dessen Sohn Burian. Diese machten ihre Vettern Zich von Lipina und Jindřich von Chlum zu weiteren Mitbesitzern. Im Jahre 1448 machte Sibyla von Veletiny Besitzansprüche auf die Feste, den Hof und das Dorf Veletiny geltend. Ihr Mann Jindřich Bařický von Morkovice erwarb [[Vlčnov]] 1460 mit allem Zubehör von Jiřík von Vlčnov und reichte Veletiny umgehend an Petr Bílý von Hostišov weiter, der Tobiáš von Hory Obřanské zum Mitbesitzer machte. Dabei wurde auch ein Teich sowie der Anbau von [[Safran]] erwähnt. Zwischen 1480 und 1484 war die Feste Sitz des Anführers der Legio nigra (&#039;&#039;Schwarze Rotte&#039;&#039;), Hans [[Haugwitz]] von Biskupitz. Er verkaufte Veletiny an Mikuláš Čečvický von Lužice, dem das Geschlecht von Morkovice die Rechte streitig machte. Am 6. Januar 1492 verkaufte er in der Landtafel Veletiny an Sibyla und Perchta von Morkovice. Diese veräußerten Veletiny zusammen mit Vlčnov, Kvačice, [[Chylice (Ostrožská Nová Ves)|Chylice]] und [[Hradčovice]] an Přibík von Zahrádka.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgende Besitzer waren ab 1499 Vilém Hřivin von Újezd und ab 1504 Burian von Vlčnov. Von diesem kaufte 1518 Jan von Kunovice die Güter und schloss sie an die Herrschaft [[Uherský Brod]] an. Die Feste wurde wahrscheinlich zu Beginn des 17. Jahrhunderts durch die Truppen [[Stephan Bocskai]]s vernichtet. Im Jahre 1611 verkaufte Jetřich von Kunovice Uherský Brod mit allem Zubehör an Ulrich [[Kaunitz (Adelsgeschlecht)|von Kaunitz]]. Zu den weiteren Besitzern gehörten von 1676 bis 1705 [[Dominik Andreas I. von Kaunitz]], von 1746 bis 1794 [[Wenzel Anton Graf Kaunitz]] sowie von 1812 bis 1848 Alois Wenzel von Kaunitz. Nachdem die Dämme der drei Teiche im Tal des Vlčnovský potok durch Hochwasser zerstört worden waren, wurden die Teiche nicht wiederhergestellt. Im Jahre 1783 hatte Veletiny 417 Einwohner. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Veletiny immer der Herrschaft Uherský Brod untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete &#039;&#039;Veletín&#039;&#039;/&#039;&#039;Welletain&#039;&#039; ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft [[Uherský Brod]]. Zu dieser Zeit lebten in den 83 Häusern des Dorfes 377 Menschen. Im Jahre 1880 bestand das Dorf aus 107 Häusern und hatte 403 Einwohner. 1888 wurde die [[BBahnstrecke Brno–Vlárský průsmyk|Wlarabahn]] errichtet. Im Jahre 1900 hatte der Ort 477 Einwohner, zehn Jahre später waren es bereits 568. In den Jahren 1919 und 1955 führte der Vlčnovský potok starkes Hochwasser. Seit 1924 führt die Gemeinde den Namen &#039;&#039;Veletiny&#039;&#039;. Nach der Aufhebung des Okres Uherský Brod wurde die Gemeinde 1960 dem [[Okres Uherské Hradiště]] zugeordnet. In diesem Jahre erreichte Veletiny mit 691 Bewohnern seine höchste Bevölkerungszahl. Zwischen 1980 und 1990 war Veletiny nach Vlčnov eingemeindet. Seit 2002 führt die Gemeinde Veletiny ein Wappen und Banner. Gepfarrt ist das Dorf nach Hradčovice. Beim Hochwasser vom 2. Juni 2010 erreichte die Olšava einen Pegel von 5,37&amp;amp;nbsp;m und führte eine Wassermenge von 149,5&amp;amp;nbsp;m³/s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Veletiny sind keine Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kapelle der hl. Kyrill und Method am Dorfplatz, errichtet 1895&lt;br /&gt;
* Statue des hl. Antonius, geschaffen 1896&lt;br /&gt;
* sieben Wegekreuze&lt;br /&gt;
* Weinkeller und Weinbauden (&#039;&#039;vinné búdy&#039;&#039;) an der Stará hora, seit 1995 denkmalgeschützt&lt;br /&gt;
* Villa Morava, errichtet 1910 für [[Lubor Niederle]]&lt;br /&gt;
* Naturpark Prakšická pahorkatina&lt;br /&gt;
* ehemaliges Schloss Pepčín, südwestlich des Dorfes auf dem Myšince. Das zwischen 1903 und 1905 für [[Wenzel Robert von Kaunitz]] errichtete Bauwerk wurde nach dem Zweiten Weltkrieg verstaatlicht und verkam. 1981 wurde es abgebrochen. Das Gelände, auf dem das Schloss stand, ist heute ein beliebter Veranstaltungsort der umliegenden Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Lubor Niederle]] lebte und arbeitete seit 1896 in den Sommermonaten in Veletiny. 1910 bezog Niederle mit seiner Familie sein neues Einfamilienhaus &#039;&#039;Villa Morava&#039;&#039;. Am 8. August 1931 wurde Niederle zum Ehrenbürger von Veletiny ernannt. 1948 brachte die Gemeinde an der &#039;&#039;Villa Morava&#039;&#039; eine Gedenktafel für Niederle an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dolni-poolsavi.cz/veletiny Präsentation auf www.dolni-poolsavi.cz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Uherské Hradiště}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1201]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.142.167</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hrad%C4%8Dovice&amp;diff=2049826</id>
		<title>Hradčovice</title>
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		<updated>2024-04-15T15:13:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.142.167: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Hradčovice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Hradčovice znak.gif|111px|Wappen von Hradčovice]]&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Kraj               = Zlínský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Uherské Hradiště&lt;br /&gt;
| Fläche             = 926&lt;br /&gt;
| Höhe               = 198&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/02/52/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/34/57/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 592200&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 687 33&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = Z&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Uherské Hradiště]] – [[Uherský Brod]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Brno–Vlárský průsmyk|Brno–Vlárský průsmyk]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 2&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jan Popelka&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2010&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Hradčovice 168&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 687 33 Hradčovice&lt;br /&gt;
| Website            = www.hradcovice.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hradčovice&#039;&#039;&#039; (deutsch &#039;&#039;Radschowitz&#039;&#039;, früher &#039;&#039;Hradschowitz&#039;&#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt sechs Kilometer nordwestlich von [[Uherský Brod]] und gehört zum [[Okres Uherské Hradiště]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Hradčovice erstreckt sich rechtsseitig der [[Olšava (March)|Olšava]] im Tal des Zuflusses Hradčovický potok. Das Dorf liegt in dem zur [[Vizovická vrchovina]] gehörigen Hügelland Prakšická pahorkatina am Rande des gleichnamigen Naturparks. Nördlich erhebt sich die Rovná hora (350 m), im Nordosten die Kamenná (303 m), östlich die Skákavka (326 m), im Süden der Myšince (352 m), südwestlich der Kamenný (348 m), im Westen der Milonín (323 m) sowie nordwestlich der Lovisko (349 m). Am südlichen Ortsrand verläuft im Tal der Olšava die [[Bahnstrecke Brno–Vlárský průsmyk]]. Am gegenüberliegenden Ufer führt die [[Europastraße 50]]/Staatsstraße I/50 von [[Brno]] nach [[Trenčín]] vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Bílovice u Uherského Hradiště|Bílovice]] und [[Nedachlebice]] im Norden, Lhotka im Nordosten, [[Drslavice u Uherského Brodu|Drslavice]] im Osten, Obora, Havřice und [[Uherský Brod]] im Südosten, [[Vlčnov]] im Süden, [[Veletiny]] und [[Podolí nad Olšavou|Podolí]] im Südwesten, [[Popovice u Uherského Hradiště|Popovice]] im Westen sowie [[Javorovec]] und [[Mistřice]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Funde auf dem Gebiet der Gemeinde reichen bis zur [[Jungsteinzeit]] zurück. Zu Zeiten des [[Großmähren|Großmährischen Reiches]] befand sich hier die befestigte Siedlung Bolegradica. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1247, als der Besitzer der Herrschaft [[Břeclav]], [[Ulrich III. (Kärnten)|Ulrich III. von Spanheim]], der Kirche als Wiedergutmachung für dem [[Kloster Velehrad]] zugefügten Schäden zu seinem und seiner Nachkommen Seelenheil zwei Huben Land und Teiche in &#039;&#039;Radichowitz&#039;&#039; überließ. Die Lage an einem wichtigen Handelsweg nach Ungarn führte immer wieder zum Einfall feindlicher Heere. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde das Dorf von Truppen [[Matthäus Csák]]s verwüstet. Zu Zeiten des Grundherrn Oneš von Šarov wurde 1406 erstmals die Kirche erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen Besitzern gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. die Geschlechter von Šarov, von Šumvald und von Morkovice; letztere verkauften Hradčovice zusammen mit [[Vlčnov]], Kvačice, [[Chylice (Ostrožská Nová Ves)|Chylice]] und [[Veletiny]] zum Ende des 15. Jahrhunderts an Přibík von Zahrádka. Nachfolgende Besitzer waren ab 1499 Vilém Hřivin von Újezd und ab 1504 Burian von Vlčnov. Im Jahre 1509 erwarb Jan von Kunovice das Dorf und schloss es an seine Herrschaft [[Uherský Brod|Brod]] an. 1561 wurde Hradčovice niedergebrannt. 1605 fielen die Truppen [[Stephan Bocskai]]s in der Gegend ein und brachten den Schwarzen Tod mit. 1611 verkaufte Jetřich von Kunovice Uherský Brod mit allem Zubehör an Ulrich [[Kaunitz (Adelsgeschlecht)|von Kaunitz]]. Zu den weiteren Besitzern gehörten von 1676 bis 1705 [[Dominik Andreas I. von Kaunitz]], von 1746 bis 1794 [[Wenzel Anton Graf Kaunitz]] sowie von 1812 bis 1848 Alois Wenzel von Kaunitz. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Hradčovice immer der Herrschaft Uherský Brod untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete &#039;&#039;Hradšovice&#039;&#039;/&#039;&#039;Radschowitz&#039;&#039; ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft [[Uherský Brod]]. Zwischen 1883 und 1887 wurde die [[Bahnstrecke Brno–Vlárský průsmyk|Wlarabahn]] errichtet; 1888 nahm sie den Verkehr auf. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Ort als &#039;&#039;Hračovice&#039;&#039;. Der heutige Name ist seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts gebräuchlich. Zu dieser Zeit bestanden in Hradčovice mehrere Mühlen, eine Zuckerfabrik, eine Schmiede, eine Ziegelei und ein Sägewerk. Im Tiergarten auf dem Myšince ließ [[Wenzel Robert von Kaunitz]] zwischen 1903 und 1905 das Jagdschloss Pepčín erbauen. Im Jahre 1910 hatte Hradčovice 332 Einwohner. Am 12. April 1960 erfolgte die Eingemeindung von Lhotka. Nach der Aufhebung des Okres Uherský Brod wurde die Gemeinde Ende 1960 dem [[Okres Uherské Hradiště]] zugeordnet. Seit 2000 führt Hradčovice ein Wappen und Banner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Hradčovice besteht aus den Ortsteilen Hradčovice (&#039;&#039;Radschowitz&#039;&#039;) und Lhotka.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche Allerheiligen, sie entstand wahrscheinlich im 13. Jahrhundert und wurde zwischen 1320 und 1330 umgebaut, das dabei verwendete Baumaterial stimmt mit dem der [[Burg Cimburk]] überein. Schriftlich ist die Kirche seit 1406 nachweisbar. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde das Schiff erhöht.&lt;br /&gt;
* Naturpark Prakšická pahorkatina&lt;br /&gt;
* Aussichtsturm Lhotka, am Südhang der Kamenná in der Flur Padělky. Der 35 m hohe Rohrmast besitzt in 18 m Höhe eine Aussichtsplattform, die über eine äußerliche Wendeltreppe mit 96 Stufen erreichbar ist.&lt;br /&gt;
* ehemaliges Schloss Pepčín, südlich des Dorfes auf dem Myšince. Das zwischen 1903 und 1905 für [[Wenzel Robert von Kaunitz]] im Tudorstil errichtete Bauwerk mit einem hohen fünfstöckigen Rundturm wurde 1945 ausgeplündert und verwüstet. Nach der Verstaatlichung verkam es gänzlich. Am 2. Februar 1981 wurde es abgebrochen. Das Gelände, auf dem das Schloss stand, ist heute ein beliebter Veranstaltungsort der umliegenden Gemeinden.&lt;br /&gt;
* Naturreservat Rovná hora, Wiesen und Weiden am Südhang des gleichnamigen Hügels, das 12,2667 ha große Gebiet ist seit 1998 geschützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Uherské Hradiště}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hradcovice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1247]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.142.167</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Quantitierendes_Versprinzip&amp;diff=667381</id>
		<title>Quantitierendes Versprinzip</title>
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		<updated>2024-04-15T14:28:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.142.167: Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;quantitierende&#039;&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;&#039;silbenmessende Versprinzip&#039;&#039;&#039; ist in der [[Verslehre]] (Metrik) ein [[Versprinzip]], das die strukturellen Regelmäßigkeiten des [[Versmaß]]es (Metrums) aufgrund der [[Quantität (Verslehre)|Quantität]] der Silben bestimmt, also durch den regelmäßigen Wechsel von langen und kurzen [[Silbe]]n. Es ist das in der antiken [[Altgriechische Sprache|griechischen]] und [[latein]]ischen Dichtung bestimmende Versprinzip, gilt jedoch auch in der frühen [[Arabische Literatur|arabischen Literatur]].&amp;lt;ref&amp;gt;Diethelm Balke: &#039;&#039;Orient and orientalische Literaturen.&#039;&#039; In: [[Werner Kohlschmidt]], [[Wolfgang Mohr (Germanist)|Wolfgang Mohr]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte]].&#039;&#039; Bd. 2. De Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-087956-8, {{Digitalisat |GB=HS344Ddi_YkC |SZ=RA1-PA822 |LT=S. 822}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum anderen ist es heute in einigen Sprachen gebräuchlich, u.&amp;amp;nbsp;a. in der japanischen Dichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Versprinzipien sind das [[akzentuierendes Versprinzip|akzentuierende Prinzip]] und das [[Silbenzählendes Versprinzip|silbenzählende Prinzip]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Knörrich: &#039;&#039;Lexikon lyrischer Formen&#039;&#039; (= &#039;&#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&#039;&#039; Band 479). Kröner, Stuttgart 1992, ISBN 3-520-47901-X, S. 174–176.&lt;br /&gt;
* [[Günther Schweikle]], [[Dieter Burdorf]] (Hrsg.): &#039;&#039;Metzler Lexikon Literatur. Begriffe und Definitionen.&#039;&#039; Metzler, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-476-01612-6, S. 623.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
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