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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Gymnosophist</title>
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		<updated>2024-08-21T14:43:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.136.149: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Digambar.jpg|mini|Indischer [[Acharya (Titel)|Acharya]]]]&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Gymnosophisten&#039;&#039;&#039; (gebildet aus {{grcS|γυμνός|&#039;&#039;gymnós&#039;&#039;}} ‚nackt‘ und {{lang|grc|σοφία|&#039;&#039;[[Sophia (Konzept)|sophía]]&#039;&#039;}} ‚Weisheit‘: {{lang|grc|γυμνοσοφισταί}} ‚nackte Weise, nackte Gaukler‘)&amp;lt;ref&amp;gt;{{KlP|2|892|893|Γυμνοσοφισταί|[[J. Duncan M. Derrett]]}}; [[Franz Passow]]: &#039;&#039;Handwörterbuch der griechischen Sprache.&#039;&#039; 5. Auflage, neu bearbeitet von Valentin Chr. Fr. Rost, Friedrich Palm, Otto Kreußler, Karl Keil, Ferdinand Peter und G. E. Benseler. I,1–II,2, Leipzig 1841–1857; Neudruck Darmstadt 2008, Band II,2, Sp. 1487 (&#039;&#039;Prahler&#039;&#039;, &#039;&#039;Großprahler&#039;&#039;, &#039;&#039;Gaukler&#039;&#039;); [[Henry George Liddell]], [[Robert Scott (Altphilologe)|Robert Scott]]: &#039;&#039;[[A Greek-English Lexicon]].&#039;&#039; Clarendon Press, Oxford 1940, S. 363.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichneten die Griechen [[Indien|indische]] [[Askese|Asketen]], denen der [[Makedonien (antikes Königreich)|makedonische König]] [[Alexander der Große]] während seines [[Alexanderzug|Feldzugs]] nach Indien in den 320er Jahren v. Chr. begegnete. Die Begegnung mit den Gymnosophisten faszinierte viele [[Alexanderhistoriker]] und wurde in der griechischen und römischen [[Antike]] immer wieder thematisiert. Im Rahmen der legendarischen Tradition zu Alexander im [[Alexanderroman]] wurde die Geschichte auch im europäischen, arabischen und persischen [[Mittelalter]] verbreitet. Über die Gymnosophisten begegneten die [[Hellenismus|Hellenen]] der [[Indische Philosophie|Indischen Philosophie]] und setzten sich intensiv mit ihr auseinander. Namentlich bekannte Gymnosophisten sind [[Dandamis]], der als der Anführer der Gruppe von Gymnosophisten erscheint, die Alexander traf, und [[Kalanos]], der Alexander mehrere Jahre auf seinem Zug begleitete, bis er sich spektakulär selbst verbrannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf der Begegnung ==&lt;br /&gt;
In den antiken [[Quelle (Geschichtswissenschaft)|Quellen]] gibt es mehrere Versionen über den Ablauf der Begegnung der Makedonen mit den Gymnosophisten. Dabei sind zwei Gruppen von Berichten zu unterscheiden: Einige gehen auf Begleiter Alexanders zurück und wurden von antiken [[Alexanderhistoriker]]n im Rahmen ihrer [[Historiographie|historiografischen]] Werke weiterverarbeitet. Andere gehen auf die Tradition des [[Alexanderroman]]s zurück, eher [[Antiker Roman|romanhafte]] Biographien Alexanders, die wenig zwischen Fakten und Legenden unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alexanderhistoriker ===&lt;br /&gt;
Eine der Versionen geht auf [[Onesikritos]] zurück, einen makedonischen General, der Alexander auf seinem Feldzug begleitete. Demzufolge sandte Alexander Onesikritos zu den Gymnosophisten, weil diese sich weigerten, Alexanders Einladung zu folgen, da es für sie üblich war, dass andere zu ihnen kamen, wenn sie etwas wissen oder an ihren Aktivitäten und Weisheiten teilhaben wollten. Alexander fand es unpassend, persönlich zu den Gymnosophisten zu gehen, und wollte sie auch nicht entgegen ihren Bräuchen dazu zwingen, zu ihm zu kommen. Circa 20 [[Stadion (Längenmaß)|Stadien]] (5 Kilometer) von [[Taxila]] entfernt habe Onesikritos 15 Gymnosophisten angetroffen, die sich nackt in verschiedenen Körperhaltungen in der glühenden Sonne aufhielten. Der Gymnosophist [[Kalanos]] habe ihn aufgefordert, sich ebenfalls zu entkleiden, wenn er denn an der Weisheit und den Gesprächen der Gymnosophisten teilhaben wolle. [[Dandamis]], der älteste vor Ort, habe jedoch interveniert und sich mit Onesikritos auf ein Gespräch über die eigenen Ansichten sowie die Lehren von [[Pythagoras]], [[Sokrates]] und [[Diogenes von Sinope|Diogenes]] eingelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Brill’s New Jacoby]]&#039;&#039; 134 F17–F18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arrian]], der meist dem Bericht des hohen Offiziers [[Ptolemaios I.|Ptolemaios]] folgt, an dieser Stelle aber auch selbst auf [[Megasthenes]] als Quelle verweist, berichtet die Geschichte etwas anders. Danach habe Alexander die Gymnosophisten selbst getroffen. Beeindruckt von ihrer Selbstbeherrschung, wollte er, dass einer der Männer ihn auf seinem Feldzug begleitete. Dies wies Dandamis, der Alexander gegenüber sehr forsch auftrat, jedoch zurück. Kalanos jedoch habe sich gegen den Willen seiner Gruppe trotzdem Alexander angeschlossen. Er begleitete Alexander bis zurück nach [[Persis|Persien]]. Dort wurde er krank und beschloss daraufhin, seinem Leben ein Ende zu setzen. Seine [[Selbstverbrennung]], die er ohne zu zögern durchsetzte und vollzog, machte großen Eindruck auf die Makedonen.&amp;lt;ref&amp;gt;Arrian, &#039;&#039;Anabasis&#039;&#039; 7,2–3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aristobulos von Kassandreia]], ein weiterer Begleiter Alexanders, der seine Erfahrungen niederschrieb, beschreibt zwei [[Brahmanen]], die mit Schülern in der Stadt Taxila gelebt hätten. Sie hätten den größten Teil der Zeit auf dem Marktplatz verbracht, wo sie als Ratgeber geehrt wurden und wo sie sich von den Waren nehmen konnten, was sie wollten. Sie demonstrierten ihr Durchhaltevermögen durch verschiedene Übungen. Der Ältere begleitete schließlich den [[Alexanderzug]] noch bis an sein Ende.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Strabon]] 15,1,61; &#039;&#039;Brill’s New Jacoby&#039;&#039; 139 F41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alexanderroman ===&lt;br /&gt;
Weitere Varianten wurden durch den [[Alexanderroman]] kolportiert, der insbesondere in der [[Spätantike]] und im [[Mittelalter]] sehr populär war und viele ähnliche, aber in Details unterschiedliche Versionen der Gymnosophisten-Geschichte hervorbrachte. In der Tradition des Alexanderromans werden zwei Geschichten erzählt, die im Kontext von Alexanders Krieg gegen die [[Maller]] und [[Oxydraker]] stehen, kriegerischen indischen Völkern. Laut der Romantradition raten die Gymnosophisten dem König der Maller, [[Sambus]] oder Sabbas, zum Kampf gegen Alexander. In der Folge erobert Alexander die Stadt der Maller, wobei er schwer verwundet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &#039;&#039;[[Metzer Epitome]]&#039;&#039;, die die Gymnosophisten hier aber einfach „indische Philosophen“ nennt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss ergeben sich die beiden unterschiedlichen Unterredungen Alexanders mit den Gymnosophisten. Sowohl der Krieg gegen die Maller als auch die Verwundung Alexanders sind historisch verbürgt; wie viel historische Wahrheit die Gespräche Alexanders mit den Gymnosophisten enthält, ist äußerst schwierig festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eine Version, die unter anderem von [[Plutarch]] wiedergegeben wird,&amp;lt;ref&amp;gt;Plutarch, &#039;&#039;Parallelbiographien: Alexander der Große&#039;&#039; [https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Plutarch/Lives/Alexander*/9.html#64 64–65].&amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet von einer persönlichen Unterredung Alexanders mit den Gymnosophisten, bei der Alexander ihre Weisheit in einem [[Rätsel]]spiel getestet habe. Da sie vorher Sabbas unterstützt hatten, bedrohte Alexander sie mit dem Tode, sollten sie auf eine seiner Fragen keine korrekte Antwort wissen. Im Anschluss stellt er eine Reihe von Rätselfragen, beispielsweise, ob die Zahl der Lebenden oder der Toten größer sei. Die korrekte Antwort der Gymnosophisten lautet: Die Zahl der Lebenden ist größer, da Tote nicht sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Aleksandra Szalc: &#039;&#039;Alexander’s dialogue with Indian Philosophers: Riddle in Greek and Indian Tradition&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Eos&#039;&#039;. Band 98, 2011, S. 7–25 ([http://ptf.edu.pl/wp-content/uploads/2016/01/7_EOS-2011-1-Szalc.pdf online]) mit einer Zusammenstellung der verschiedenen Quellen zu den Fragen und einer Bewertung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im anderen Teil der Geschichte, die im Alexanderroman formuliert wird, bekommt Alexander zunächst einen Brief von den Gymnosophisten, die ihn auffordern, sie nicht zu bekämpfen. Sie beschreiben sich selbst als nackte [[Philosoph]]en, die sich dank göttlicher Vorsehung dem Streben nach Weisheit verschrieben haben.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Metzer Epitome]]&#039;&#039; § 71–74; kürzere Version des Briefes: Pseudo-[[Kallisthenes]] 3,5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Eroberung der Stadt der Maller trifft Alexander dann Dandamis, den Anführer der Gymnosophisten, der ihm die Lebensweise der Gemeinschaft erklärt. Die Asketen besitzen nichts außer dem, was ihnen die Natur direkt gibt: die Erde, Früchte, Bäume, Tageslicht, Sonne, Mond, Sterne und Wasser. Sie ernähren sich von den Früchten der Bäume und dem Wasser des [[Euphrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ähnlich zu den Aussagen des Dandamis, aber unter anderen Umständen, bei [[Arrian]], &#039;&#039;[[Anabasis]]&#039;&#039; 7,2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie haben Frauen und sind angehalten, jeweils zwei Kinder zu zeugen. Nach der Unterredung gibt ihm Alexander Gold, Brot, Wein und Olivenöl. Dandamis antwortet: „Diese Dinge sind für uns nutzlos. Aber damit wir nicht stolz erscheinen, werden wir das Öl akzeptieren.“ Daraufhin baut Dandamis einen Holzhaufen, den er anzündet. Vor Alexanders Augen schüttet er dann das Öl ins Feuer.&amp;lt;ref&amp;gt;Aleksandra Szalc: &#039;&#039;Indian Philosophers and Alexander the Great – Reality and Myth&#039;&#039;. In: Kai Ruffing, Kerstin Dross-Krüpe, Sebastian Fink, [[Robert Rollinger]] (Hrsg.): &#039;&#039;Societies at War: Proceedings of the Tenth Symposium of the Melammu Project Held in Kassel September 26–28 2016 &amp;amp; Proceedings of the Eight Symposium of the Melammu Project Held in Kiel November 11–15 2014&#039;&#039; (= &#039;&#039;Melammu Symposia&#039;&#039;. Band 10). Austrian Academy of Sciences Press, Wien 2020, S. 575–592, hier S. 585f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historizität ==&lt;br /&gt;
=== Quellen und Forschungsprobleme ===&lt;br /&gt;
Unser Wissen über die Gymnosophisten beruht ausschließlich auf makedonischen Berichten vom Alexanderzug (siehe [[Alexanderhistoriker]]) und den auf ihnen basierenden Beiträgen [[Altes Griechenland|griechischer]] und [[Römisches Reich|römischer]] Autoren. Besonders wichtig für die Rezeption ist der Bericht des [[Onesikritos]], der den Gymnosophisten auf dem Alexanderzug wohl persönlich begegnete. Onesikritos jedoch gilt als im Vergleich zu anderen direkten Berichterstattern weniger vertrauenswürdig, da ihm seine literarischen Ambitionen zuweilen wichtiger waren als die historische Wahrheit. Außerdem war er selbst Anhänger des [[Kynismus|kynischen]] Philosophen [[Diogenes von Sinope]], und die Gymnosophisten äußern ähnliche Ansichten wie Diogenes. Deshalb ist umstritten, inwieweit er insbesondere dem Dandamis vielleicht nur kynische Lehren unterschob, um ihnen durch eine außergriechische Quelle mehr Autorität zu verleihen. Außerdem gibt Onesikritos selbst an, dass er drei Dolmetscher gebraucht habe, um sich mit den Gymnosophisten zu verständigen, und dass es deshalb bereits für ihn schwer gewesen sei, ihre Lehren zu rekonstruieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Stoneman: &#039;&#039;Alexander the Great: A Life in Legend&#039;&#039;. Yale University Press, New Haven/London 2008, S. 93. Stoneman vermutet eine nötige Übersetzung von [[Pakrit]] ins [[Sanskrit]], von Sanskrit ins [[Persische Sprache|Persische]] und vom Persischen ins Griechische.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während die ältere Forschung den Bericht des Onesikritos über die Lehren der Gymnosophisten für weitgehend erfunden hielt,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. z. B. [[Wilhelm Kroll]]: „Zur Ausschmückung des Tatbestandes hat außer der Fabelsucht vieler Alexanderhistoriker namentlich die kynische Tendenz des Onesikritos beigetragen. So ist alles, was über die Lehren und Aussprüche des K. und seine Minderwertigkeit im Vergleich zu Dandamis, besonders auch seine [[Akrasia|ἀκρασία]] erzählt wird, für erlogen zu halten.“ {{RE|X,2|1544|1546|Kalanos|Wilhelm Kroll|RE:Kalanos|Fundstelle=hier Sp. 1546}} Ausführlich [[Ulrich Wilcken]]: &#039;&#039;Alexander der Große und die indischen Gymnosophisten&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Sitzungsberichte der Preussischen Akademie der Wissenschaften; Sitzung der philosophisch-historischen Klasse vom 19. Juli 1923&#039;&#039;. Band 23, 1923, S. 150–183 ([[c:File:Wilcken - Alexander der Große und die indischen Gymnosophisten.pdf|online]] auf [[Wikimedia Commons]]); G. Ch. Hansen: &#039;&#039;Alexander und die Brahmanen&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[Klio (Zeitschrift)|Klio]]&#039;&#039;. Band 43–45, 1965, S. 351–380.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird in neuerer Zeit verstärkt argumentiert, der Bericht sei durchaus als authentisch einzustufen, weil er tatsächlich aus der indischen Tradition bekannte Ideen beinhalte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Richard Stoneman: &#039;&#039;[http://www.sehepunkte.de/2013/04/22803.html Marc Steinmann: Alexander der Große und die „nackten Weisen“ Indiens. Der fiktive Briefwechsel zwischen Alexander und dem Brahmanenkönig Dindimus]&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[Sehepunkte]]&#039;&#039; 13 (2013), Nr. 4, 31. Mai 2013; Richard Stoneman: &#039;&#039;Naked Philosophers: The Brahmans in the Alexander Historians and the Alexander Romance&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[The Journal of Hellenic Studies]]&#039;&#039;. Band 115, 1995, S. 99–114; Richard Stoneman: &#039;&#039;Alexander the Great. A Life in Legend&#039;&#039;. Yale University Press, New Haven 2008, ISBN 978-0-300-11203-0, S. 94; Aleksandra Szalc: &#039;&#039;Alexander’s dialogue with Indian Philosophers: Riddle in Greek and Indian Tradition&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Eos&#039;&#039;. Band 98, 2011, S. 7–25 ([http://ptf.edu.pl/wp-content/uploads/2016/01/7_EOS-2011-1-Szalc.pdf online]); Aleksandra Szalc: &#039;&#039;Indian Philosophers and Alexander the Great – Reality and Myth&#039;&#039;. In: Kai Ruffing, Kerstin Dross-Krüpe, Sebastian Fink, [[Robert Rollinger]] (Hrsg.): &#039;&#039;Societies at War: Proceedings of the Tenth Symposium of the Melammu Project Held in Kassel September 26–28 2016 &amp;amp; Proceedings of the Eight Symposium of the Melammu Project Held in Kiel November 11–15 2014&#039;&#039; (= &#039;&#039;Melammu Symposia&#039;&#039;. Band 10). Austrian Academy of Sciences Press, Wien 2020, S. 575–592.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltbild und Lebensweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Gymnosophisten waren Übersättigung und Luxus eine Quelle des Übels. Bevor sich die Menschen der Verblendung ergeben hätten, habe ein paradiesischer Zustand geherrscht. Es habe sprudelnde Quellen voll Wasser, Milch, Öl, Honig und Wein gegeben. Da die Verblendung der Menschen Gott jedoch ein Dorn im Auge gewesen sei, habe er die Quellen versiegen lassen und die Menschen gezwungen, ihr Leben bei harter Arbeit zu fristen. Dadurch habe sich die [[Tugend]] wieder ausgebreitet, was erneut einen Überfluss an guten Dingen habe entstehen lassen. Genau das habe aber ein zweites Mal zur Vermessenheit geführt, weswegen die Gefahr bestehe, dass alles wieder verloren geht. Dementsprechend übten sich die Gymnosophisten in asketischer Tugend. Sie propagierten die Befreiung der Seele von Lust und Leid. Das Leiden des Körpers sahen sie dabei als wirksames Mittel, um die Leiden der Seele zu heilen. Krankheit galt ihnen als solche Schande, dass sie sich gegebenenfalls lieber auf einem selbstgebauten Scheiterhaufen in stoischer Ruhe verbrannten, wie Kalanos es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren Quellen erläutert Dandamis, dass er Besitz nicht benötige und sich stattdessen von dem reichhaltigen Angebot der ihn umgebenden Natur ernähren könne. Weder die materiellen Angebote noch die politische und militärische Macht Alexanders beeindruckte die Gymnosophisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Arrian, &#039;&#039;Anabasis&#039;&#039; 7,2; Alexanderroman.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dieser Position konnten sie sich offenbar regelrecht über Alexander lustig machen. So berichtet Arrian, sie hätten, als sie ihn sahen, mit den Füßen auf die Erde gestampft. Als Alexander nachfragte, was das bedeuten solle, erklärten sie: „Jeder Mensch besitzt so viel von der Erde wie das, auf dem er steht. [...] Auch Du wirst bald sterben, und nur soviel von der Erde besitzen, wie benötigt wird, damit Dein Körper darin beerdigt werden kann.“&amp;lt;ref&amp;gt;Arrian, &#039;&#039;Anabasis&#039;&#039; 7,1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich genossen die Gymnosophisten im antiken Indien großes Ansehen. Es war ihnen erlaubt, sich ohne Bezahlung an Marktständen zu bedienen und sie hatten Zugang zu den Häusern der Reichen, wo man sie verköstigte. Selbst Frauengemächer durften sie betreten.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Brill’s New Jacoby]]&#039;&#039; 134 F18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Indische Anknüpfungspunkte ===&lt;br /&gt;
Die [[Askese]] hat in Indien eine lange und bedeutungsvolle Geschichte, die bis auf die [[vedische Religion]] zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestimmung der genauen religiösen und philosophischen Tradition, in der sich die Gymnosophisten bewegten, ist wegen der mangelhaften Quellenlage schwierig. Georgios T. Halkias ordnet sie dem [[Buddhismus]] zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Georgios T. Halkias: &#039;&#039;The Self-Immolation of Kalanos and Other Luminous Encounters Among Greeks and Indian Buddhists in the Hellenistic World.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Journal of the Oxford Center for Buddhist Studies&#039;&#039;. Band 8, 2015, S. 163–186 ([http://jocbs.org/index.php/jocbs/article/view/111/128 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rätseltradition, auf die in den &#039;&#039;Vulgata&#039;&#039;-Versionen angespielt wird, findet sich in der indischen Literatur von den [[Veda|Veden]] über die [[Upanishad]] bis ins &#039;&#039;[[Mahabharata]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Alexanderroman-Episode, in der Dandamis Alexander die Lebensweise der Gymnosophisten auseinandersetzt, lässt sich mit indischen Traditionen verbinden. In den &#039;&#039;[[Manusmriti]]&#039;&#039;, dem Gesetzbuch des [[Manu (Hinduismus)|Manu]], sowie in der &#039;&#039;[[Apastamba]]&#039;&#039; werden ähnliche vegetarische Ernährungsweisen vorgeschrieben, und auch die Wichtigkeit der Nachkommenschaft wird dort erwähnt. Darüber hinaus solle der Waldbewohner (&#039;&#039;[[vanaprastha]]&#039;&#039;, ein Asketentyp) laut der &#039;&#039;Apastamba&#039;&#039; keine Geschenke annehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Aleksandra Szalc: &#039;&#039;Indian Philosophers and Alexander the Great – Reality and Myth&#039;&#039;. In: Kai Ruffing, Kerstin Dross-Krüpe, Sebastian Fink, [[Robert Rollinger]] (Hrsg.): &#039;&#039;Societies at War: Proceedings of the Tenth Symposium of the Melammu Project Held in Kassel September 26–28 2016 &amp;amp; Proceedings of the Eight Symposium of the Melammu Project Held in Kiel November 11–15 2014&#039;&#039; (= &#039;&#039;Melammu Symposia&#039;&#039;. Band 10). Austrian Academy of Sciences Press, Wien 2020, S. 575–592, hier S. 586f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss auf die griechische Philosophie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophen [[Anaxarch|Anaxarchos von Abdera]] und [[Pyrrhon von Elis]] begleiteten Alexander auf seinem Feldzug und kamen dabei mit der indischen Philosophie und speziell auch mit Kalanos selbst in Kontakt. Beide entfalteten eine nachhaltige Wirkung auf die [[Philosophie der Antike]]. Pyrrhon gilt als Begründer des [[Pyrrhonismus]], einer der beiden wichtigen Schulen des [[Skeptizismus]]. Ihre Reise mit Alexander, bei der sie auch etwa zwei Jahre in Indien verbrachten, beeinflusste die Philosophen offenbar nachhaltig.&amp;lt;ref&amp;gt;Georgios T. Halkias: &#039;&#039;The Self-Immolation of Kalanos and Other Luminous Encounters Among Greeks and Indian Buddhists in the Hellenistic World.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Journal of the Oxford Center for Buddhist Studies&#039;&#039;. Band 8, 2015, S. 163–186 ([http://jocbs.org/index.php/jocbs/article/view/111/128 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alexanderroman ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[Richard Stoneman]], dem wichtigsten Experten zur Geschichte des Alexanderromans, kann die Gymnosophisten-Episode als „moralisches Herz“ des Alexanderromans gelten: „es stellt den Kontrast dar zwischen dem unersättlichen Eroberer und dem [[quietistisch]]en Asketen, der sich nicht mit mehr als dem zufriedengibt, was zum Lebenserhalt nötig ist“.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Stoneman: &#039;&#039;Alexander the Great: A Life in Legend&#039;&#039;. Yale University Press, New Haven/London 2008, S. 92. Englisches Original: „it poses the contrast between the insatiable conqueror and the quietist asceticc who is contented with no more than is necessary to preserve life.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Luck]] (Hrsg.): &#039;&#039;Die Weisheit der Hunde. Texte der antiken Kyniker in deutscher Übersetzung mit Erläuterungen&#039;&#039; (= &#039;&#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&#039;&#039; Band 484). Kröner, Stuttgart 1997, ISBN 3-520-48401-3.&lt;br /&gt;
* Claire Muckensturm-Poulle: &#039;&#039;Gymnosophistes.&#039;&#039; In: Richard Goulet (Hrsg.): &#039;&#039;Dictionnaire des philosophes antiques&#039;&#039;. Band 3, CNRS Éditions, Paris 2000, ISBN 2-271-05748-5, S. 494–496.&lt;br /&gt;
* William H. Willis, Klaus Maresch: &#039;&#039;The Encounter of Alexander with the Brahmans&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik]]&#039;&#039;. Band 74, 1988, S. 59–83.&lt;br /&gt;
* [[Richard Stoneman]]: &#039;&#039;Who Are the Brahmans?&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Classical Quarterly]]&#039;&#039;. Band 44, 1994, S. 500–510.&lt;br /&gt;
* Richard Stoneman: &#039;&#039;Naked Philosophers: The Brahmans in the Alexander Historians and the Alexander Romance&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[The Journal of Hellenic Studies]]&#039;&#039;. Band 115, 1995, S. 99–114.&lt;br /&gt;
* Richard Stoneman: &#039;&#039;How Much Land Does a Man Need? Alexander’s Encounter with the Brahmans (326 BC).&#039;&#039; In: Richard Stoneman: &#039;&#039;Alexander the Great: A Life in Legend&#039;&#039;. Yale University Press, New Haven/London 2008, S. 91–106.&lt;br /&gt;
* Aleksandra Szalc: &#039;&#039;Alexander’s dialogue with Indian Philosophers: Riddle in Greek and Indian Tradition&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Eos&#039;&#039;. Band 98, 2011, S. 7–25 ([http://ptf.edu.pl/wp-content/uploads/2016/01/7_EOS-2011-1-Szalc.pdf online])&lt;br /&gt;
* Aleksandra Szalc: &#039;&#039;Indian Philosophers and Alexander the Great – Reality and Myth&#039;&#039;. In: Kai Ruffing, Kerstin Dross-Krüpe, Sebastian Fink, [[Robert Rollinger]] (Hrsg.): &#039;&#039;Societies at War: Proceedings of the Tenth Symposium of the Melammu Project Held in Kassel September 26–28 2016 &amp;amp; Proceedings of the Eight Symposium of the Melammu Project Held in Kiel November 11–15 2014&#039;&#039; (= &#039;&#039;Melammu Symposia&#039;&#039;. Band 10). Austrian Academy of Sciences Press, Wien 2020, S. 575–592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gymnosophists}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{LiviusNeu|people|gymnosophists|||Gymnosophists|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisches Altertum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Glaubenshaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Askese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte (Indien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alexanderzug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.136.149</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liste_der_Torsch%C3%BCtzenk%C3%B6nige_des_FIFA-Konf%C3%B6derationen-Pokals&amp;diff=2672660</id>
		<title>Liste der Torschützenkönige des FIFA-Konföderationen-Pokals</title>
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		<updated>2024-08-21T09:50:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.136.149: Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Liste der Torschützenkönige des [[FIFA-Konföderationen-Pokal]]s&#039;&#039;&#039; umfasst alle Torschützenkönige des [[König-Fahd-Pokal 1992|1992]] und [[König-Fahd-Pokal 1995|1995]] noch als König-Fahd-Pokal ausgetragenen Wettbewerbs. Gelistet werden die Torschützen mit den meisten Treffern je Turnier, unabhängig davon, ob sie bei der durch die [[FIFA]] durchgeführten Wahl zum &#039;&#039;„Goldenen Schuh“&#039;&#039; obsiegten, da dort auch die Zahl der Vorlagen bzw. Spielminuten ([[FIFA-Konföderationen-Pokal 1999|1999]] und [[FIFA-Konföderationen-Pokal 2001|2001]]) über die Platzierung entschied. Bisher gelang es keinem Spieler den Titel zweimal zu erringen. Rekordtorschütze in einem Turnier ist der Brasilianer [[Romário]], der 1999 sieben Tore erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Torschützenkönige ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#F5FAFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! style=&amp;quot;width:190px&amp;quot; | Endrunde !! Tore&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[König-Fahd-Pokal 1992|1992]] || {{USA|Ziel=Bruce Murray|3=US-Amerikaner}}&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#B9FFC5&amp;quot;&amp;gt;{{ARG|Ziel=Gabriel Batistuta|3=Argentinier}}&amp;lt;/span&amp;gt; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[König-Fahd-Pokal 1995|1995]] || {{MEX|Luis García Postigo|Luis García|3=Mexikaner}} || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[FIFA-Konföderationen-Pokal 1997|1997]] || &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#B9FFC5&amp;quot;&amp;gt;{{BRA|Ziel=Romário|3=Brasilianer}}&amp;lt;/span&amp;gt; || class=&amp;quot;hintergrundfarbe7&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 7 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[FIFA-Konföderationen-Pokal 1999|1999]] || &#039;&#039;&#039;{{BRA|Ziel=Ronaldinho|3=Brasilianer}}&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;a&amp;quot; group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Jeweils bei Torgleichheit wurde der Spieler mit den meisten Vorlagen mit dem &#039;&#039;&amp;quot;Goldenen Schuh&amp;quot;&#039;&#039; der FIFA ausgezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#B9FFC5&amp;quot;&amp;gt;{{MEX|Ziel=Cuauhtémoc Blanco|3=Mexikaner}}&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;{{SAU|Ziel=Marzouk al-Otaibi|3=Saudi}} || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[FIFA-Konföderationen-Pokal 2001|2001]] || &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#B9FFC5&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;{{FRA|Ziel=Éric Carrière|3=Franzose}}&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;a&amp;quot; group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;{{FRA|Ziel=Robert Pires|3=Franzose}}&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;a&amp;quot; group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;{{KOR|Ziel=Hwang Sun-hong|3=Südkoreaner}}&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#B9FFC5&amp;quot;&amp;gt;{{FRA|Ziel=Patrick Vieira|3=Franzose}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{FRA|Ziel=Sylvain Wiltord|3=Franzose}}&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;{{AUS|Shaun Murphy (Fußballspieler)|Shaun Murphy|3=Australier}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{JPN|Ziel=Takayuki Suzuki|3=Japaner}} || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[FIFA-Konföderationen-Pokal 2003|2003]] || &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#B9FFC5&amp;quot;&amp;gt;{{FRA|Ziel=Thierry Henry|3=Franzose}}&amp;lt;/span&amp;gt; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[FIFA-Konföderationen-Pokal 2005|2005]] || &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#B9FFC5&amp;quot;&amp;gt;{{BRA|Adriano Leite Ribeiro|Adriano|3=Brasilianer}}&amp;lt;/span&amp;gt; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[FIFA-Konföderationen-Pokal 2009|2009]] || &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#B9FFC5&amp;quot;&amp;gt;{{BRA|Ziel=Luís Fabiano|3=Brasilianer}}&amp;lt;/span&amp;gt; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 5 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[FIFA-Konföderationen-Pokal 2013|2013]] || &#039;&#039;&#039;{{ESP|Ziel=Fernando Torres|3=Spanier}}&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;a&amp;quot; group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#B9FFC5&amp;quot;&amp;gt;{{BRA|Fred (Fußballspieler, 1983)|Fred|3=Brasilianer}}&amp;lt;/span&amp;gt; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[FIFA-Konföderationen-Pokal 2017|2017]] || &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#B9FFC5&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;{{DEU|Ziel=Timo Werner|3=Deutscher}}&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;a&amp;quot; group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#B9FFC5&amp;quot;&amp;gt;{{DEU|Ziel=Leon Goretzka|3=Deutscher}}&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#B9FFC5&amp;quot;&amp;gt;{{DEU|Ziel=Lars Stindl|3=Deutscher}}&amp;lt;/span&amp;gt; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; colspan=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left; font-size:85%&amp;quot;| {{Farbindex|b9ffc5|Jeweils auch Turniersieger}} {{Farbindex|ffcbcb|Rekordmarke}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ranglisten ===&lt;br /&gt;
Bisher gelang es keinem Spieler den Titel des Torschützenkönigs zweimal zu gewinnen bzw. zu verteidigen. Die Rangliste der Länder wird derzeit angeführt von Brasilien mit vier gefolgt von Frankreich mit drei Titeln, die der Konföderationen, welche die Länder repräsentieren, von der CONMEBOL und der UEFA mit je fünf Titeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-right:25px&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Nach Ländern&lt;br /&gt;
! Rang !! style=&amp;quot;width:180px&amp;quot; | Land !! Titel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 1 &lt;br /&gt;
| {{BRA}} || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 2 &lt;br /&gt;
| {{FRA}} || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| {{ARG}} || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{DEU}} || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{MEX}} || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ESP}} || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Nach Konföderationen&lt;br /&gt;
! Rang !! style=&amp;quot;width:180px&amp;quot; | Konföderation !! Titel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| [[Datei:CONMEBOL logo.svg|20px|CONMEBOL]] [[CONMEBOL]] || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:UEFA Logo.png|20px|UEFA]] [[UEFA]] || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 3&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |[[Datei:CONCACAF logo.svg|20px|CONCACAF]] [[CONCACAF]] || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liste (Torschützenkönige)|Konföderationen-Pokal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FIFA-Konföderationen-Pokal|Torschützenkönige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.136.149</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Engaeus_lengana&amp;diff=991940</id>
		<title>Engaeus lengana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Engaeus_lengana&amp;diff=991940"/>
		<updated>2024-08-21T09:41:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.136.149: Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Engaeus lengana&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Pierre Horwitz|Horwitz]], 1990&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Engaeus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Parastacidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Großkrebse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Astacidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Pleocyemata&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Zehnfußkrebse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Decapoda&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Engaeus lengana&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist eine Flusskrebsart, die in [[Tasmanien]] angetroffen werden kann. Die Besonderheit dieser Tiere ist, dass sie in einem [[Tierbau|Bau]] leben, der kaminartige Ausgänge hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Engaeus lengana&#039;&#039; besiedelt die Gebiete im nordwestlichen Tasmanien und wurde auch auf &#039;&#039;Hunter Island&#039;&#039; gefunden. Das Verbreitungsgebiet in Tasmanien verläuft entlang der Nordküste von &#039;&#039;Rocky Cape&#039;&#039; bis &#039;&#039;Birchs Inlet&#039;&#039; im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen und spezifisches Sozialverhalten ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Engaeus lengana&#039;&#039; besiedelt küstennahe Sumpfgebiete, Bäche, die durch Akazienwälder fließen, ebenso wie die Grasebenen und auch Bäche, die durch feuchte Eukalyptus- oder Regenwälder fließen. Sie ist oft in oder an Gewässern zu finden, die das ganze Jahr hindurch Wasser führen. In den meisten Fällen kann man beobachten, dass &#039;&#039;Engaeus lengana&#039;&#039; [[Sympatrie|sympatrisch]] mit &#039;&#039;Engaeus fossor&#039;&#039; vorkommt, wobei diese sich die wesentlich größeren Gänge von &#039;&#039;Engaeus fossor&#039;&#039; und deren Wasserspeicherung zunutze macht und an diese Gangsysteme seine eigenen Gänge anschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dasselbe Verhalten wurde von &#039;&#039;Engaewa subcoerulea&#039;&#039; und &#039;&#039;Cherax crassimanus&#039;&#039; im westlichen Australien sowie bei &#039;&#039;Tenuibranchirus glypticus&#039;&#039; und bei einer [[Cherax|Cherax-Art]] im südlichen [[Queensland]] beobachtet. Auch in diesen beiden Fällen ist die eine Art und deren Gänge wesentlich kleiner als die beiden anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Identifikation ==&lt;br /&gt;
Von dieser Art wurden bisher keine [[Intersexualität|intersexuellen]] Tiere gefunden. Männchen und Weibchen wurden in annähernd gleicher Anzahl gefangen. Die vermessenen Krebse hatten eine [[Carapax]]länge zwischen 1,0 und 1,8 cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paarung ==&lt;br /&gt;
Eiertragende Weibchen wurden bereits in der Gegend von &#039;&#039;Rocky Cape&#039;&#039; und &#039;&#039;Welcome Swamp&#039;&#039; im nordwestlichen Tasmanien gefunden. Männchen und Weibchen gemeinsam wurden in einem Gangsystem auf &#039;&#039;Hunter Island&#039;&#039; entdeckt. Es wird angenommen, dass die Paarung im Oktober stattfindet und sich die Eier über den Sommer entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.crayfishworld.com/landyabbies4.htm crayfishworld (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://tolweb.org/Engaeus_lengana/7833 Hintergrundinformationen (englisch)]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2013.2&lt;br /&gt;
|ID= 153711&lt;br /&gt;
|ScientificName= Engaeus lengana&lt;br /&gt;
|YearAssessed= 2009&lt;br /&gt;
|Assessor=   Doran, N. and Horwitz, P.&lt;br /&gt;
|Download= 20. Januar 2014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horwitz, P. (1990). &#039;&#039;A taxonomic revision of species in the freshwater crayfish genus Engaeus Erichson (Decapoda: Parastacidae). Invertebrate Taxonomy 4: 427-614.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großkrebse|Engaeus lengana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astacidea]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.136.149</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Compagnia_d%E2%80%99Opera_Italiana_di_Milano&amp;diff=1468959</id>
		<title>Compagnia d’Opera Italiana di Milano</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Compagnia_d%E2%80%99Opera_Italiana_di_Milano&amp;diff=1468959"/>
		<updated>2024-08-21T08:55:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.136.149: Kategorie:Theaterensemble&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:tosca200801.jpg|miniatur|Tosca-Produktion 2008, Gmunden, Oktober 2008]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Compagnia d’Opera Italiana di Milano&#039;&#039;&#039; ist eine italienische [[Theater]]gruppe, die Aufführungen finden ausschließlich auf Tourneen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Gruppe wurde 1948 von Piedro Holborn und Hans Schlote gegründet. 1993 trat Joachim Schlote die Nachfolge seines Vaters an. Die Compagnia d’Opera Italiana di Milano ist ein privat-wirtschaftliches Unternehmen und erhält keinerlei Subventionen. Sie hat sich zur Aufgabe gestellt, gerade für die Verbreitung und Popularisierung des italienischen [[Belcanto]]-Repertoires Sorge zu tragen. Hier wird ein besonderer Wert auf die der Opern von [[Giuseppe Verdi]] und [[Giacomo Puccini]] gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Compagnia führt alljährlich ein Vorsingen in Mailand durch, um ein Ensemble für die aktuelle Produktion, die von Saison zu Saison neu zu besetzen ist, zusammenzustellen. Anschließend finden die musikalischen Proben in Italien statt, bevor es an die szenische Arbeit geht. Das Ensemble tritt unter diesem Namen ausschließlich auf Gastspielen vorwiegend in Städten auf, die über kein eigenes Opern-Ensemble verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion [[Madama Butterfly]] von [[Giacomo Puccini]] wurde von den Mitgliedern der &#039;&#039;Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen&#039;&#039; [[INTHEGA]] mit dem Musiktheater-Preis der Spielzeit 2004/05 ausgezeichnet und [[La traviata]] von [[Giuseppe Verdi]] mit dem Musiktheater-Preis der Spielzeit 2007/08.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.g7music.com/g7/music/orchestra.html Compagnia d’Opera Italiana di Milano] beig7music.com (italienisch)&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2709463}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|Compagnia D&#039;Opera Italiana Orchestra}}&lt;br /&gt;
* [http://cometro.de/event/4389/compagnia-dopera-italiana-di-milano-tosca-schweinfurt Compagnia d’Opera Italiana di Milano] Kritik einer Aufführung in Schweinfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theater (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourneetheater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterensemble]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.136.149</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Compagnia_dei_Comici_Gelosi&amp;diff=1024820</id>
		<title>Compagnia dei Comici Gelosi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Compagnia_dei_Comici_Gelosi&amp;diff=1024820"/>
		<updated>2024-08-21T08:04:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.136.149: Kategorie:Theaterensemble&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemälde des Hieronymus Francken - Die Compagnia dei Comici Gelosi bei einer Aufführung in Paris.jpg|mini|Gemälde von Hieronymus [[Francken (Malerfamilie)|Francken]] (um 1590): Die Gelosi bei einer Aufführung in Paris]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Compagnia dei Comici Gelosi&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;I Gelosi&#039;&#039; oder &#039;&#039;Gelosi&#039;&#039; (vom italienischen &#039;&#039;gelosi&#039;&#039; für „eifersüchtig“) war eine italienische Schauspieltruppe des 16. und 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spielte auf höherem Niveau als die meisten ihrer Zeitgenossen, nicht nur die klassischen Stücke, sondern auch Stücke der italienischen [[Commedia dell’arte]], außerhalb Italiens zuerst in Frankreich und verbreitete sie dann in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kompagnie wurde von Flaminio Scala 1568 in Mailand gegründet. Bald stießen bedeutende Akteure wie Vittoria Pissimi zur Truppe. Im Gegensatz zu den meisten anderen Truppen gelang es dieser von Anfang an, die höheren Publikumskreise zu erreichen. Man spielte vor Fürsten und Herzögen, und 1574 und 1577 kam es zu Auftritten vor dem französischen König. 1578 kamen [[Francesco Andreini]] (* um 1548; † um 1624) und seine damals 16-jährige Frau [[Isabella Andreini]] zur Truppe hinzu. Die Andreinis entwickelten sich zu den Stars der Truppe. Francesco entwickelte den Typus des [[Il Capitano|Capitano Spavento]] und übernahm selbst die Leitung der Truppe. Unter dem Wahlspruch „Virtu, fama ed honor ne fer gelosi“ führten ihre Tourneen sie durch ganz Europa, von Italien nach Frankreich, Spanien, England, Deutschland und Polen. Als jedoch Isabella Andreini am 10. Juni 1604 in Lyon im Kindbett ihres siebten Kindes starb, löste der verzweifelte Ehemann Francesco die Truppe auf und zog sich von der Bühne ins Privatleben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Mitgliedern der Truppe zählten Flaminio Scala, Vittoria Pissimi, Nicolò Barbieri (1576–1641), Adriano Valerini, Silvia Roncagli, Giovanni Pellesini, der den Pedrolino verkörperte, Giulio Pasquati da Padova als [[Pantalone]] und Lodovico de Bianchi als [[Dottore (Theater)|Dottore Graziano]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theater (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Commedia dell’arte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterensemble]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.136.149</name></author>
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		<title>Döhler Fuhren</title>
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		<updated>2024-08-21T05:53:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.136.149: Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Döhler Fuhren&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;[[niederdeutsch]] für Döhler [[Föhre]]n, also Döhler [[Kiefern]]&#039;&#039;) sind ein ca. 3 km² großer [[Kiefernwald]] in der [[Lüneburger Heide]] zwischen [[Wilsede]] und [[Döhle]]. Das Gebiet wird durch das Kienmoor in einen nördlichen und einen südlichen Teil getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu den meisten anderen Wäldern der Lüneburger Heide, die am Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts durch Aufforstungen begründet wurden, entstanden die Döhler Fuhren bereits zu Beginn dieses Jahrhunderts auf natürliche Weise durch Anflug von Kiefernsamen auf die Dünen des Döhler Sandes. Vermutlich haben sich im Bereich des Kienmoores einige [[Autochthone Art|autochthon]]e Kiefern gehalten, die begannen, sich wieder auszusamen, nachdem die [[Obrigkeit]] um 1800 eine vollständige Nutzungseinstellung der Dünen des Döhler Sandes verfügte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Döhler Fuhren sind also ca. 100 Jahre älter als die meisten anderen Wälder der Umgebung. Das hat zur Folge, dass in den Döhler Fuhren zahlreiche ca. 200 Jahre alte große Baumexemplare der Art [[Waldkiefer]] (&#039;&#039;Pinus sylvestris&#039;&#039;) zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Döhler Fuhren liegen im [[Naturschutzgebiet Lüneburger Heide]] und gehören inzwischen größtenteils dem [[Verein Naturschutzpark]] (VNP). Durch den Nordrand der Döhler Fuhren führt der [[Wilhelm Bode (Pastor)|Pastor-Bode]]-Weg, den der umtriebige Pastor häufig nutzte, um zu Fuß möglichst schnell von seiner Pfarrstelle [[Egestorf]] nach [[Wilsede]] zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Cordes]], Thomas Kaiser, Henning von der Lancken: &#039;&#039;Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte, Ökologie, Naturschutz.&#039;&#039; [[Hauschild Verlag]], Bremen 1997, ISBN 3-931785-36-X.&lt;br /&gt;
* Manfred Lütkepohl, Jens Tönnießen: &#039;&#039;Naturschutzpark Lüneburger Heide&#039;&#039;. 2., völlig überarb. Aufl. Ellert und Richter, Hamburg 1999 (zuerst 1992), ISBN 3-89234-300-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53/10/5.03/N|EW=10/0/48.99/E|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dohler Fuhren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lüneburger Heide)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.136.149</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rakrang-guy%C5%8Fk&amp;diff=2412009</id>
		<title>Rakrang-guyŏk</title>
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		<updated>2024-08-21T05:44:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.136.149: Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Provinzen in Nordkorea&lt;br /&gt;
|Titel=Rakrang-guyŏk&lt;br /&gt;
|Bild=Reunification Statue.jpg&lt;br /&gt;
|Hangeul=락랑구역&lt;br /&gt;
|Hanja=樂浪區域&lt;br /&gt;
|Rr=Nakrang-guyeok&lt;br /&gt;
|Mr=Nakrang-guyŏk&lt;br /&gt;
|Fläche=&lt;br /&gt;
|Einwohner=&lt;br /&gt;
|Stand=&lt;br /&gt;
|Gliederung=9 dong, 9 ri&lt;br /&gt;
|Verwaltungssitz=Pjöngjang&lt;br /&gt;
|Karte=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rakrang-guyŏk&#039;&#039;&#039; ist einer der 18 Stadtbezirke [[Pjöngjang]]s, der Hauptstadt [[Nordkorea]]s. Er grenzt im Norden am gegenüberliegenden Ufer des [[Taedong-gang]] an die Bezirke [[Mangyŏngdae-guyŏk]] und den Innenstadtbezirk [[Chung-guyŏk]], im Osten an [[Ryŏkp’o-guyŏk]], im Süden an die Landkreise [[Chunghwa]] und [[Kangnam]], sowie westlich des Taedong-gang an den Landkreis [[Chollima (Landkreis)|Chollima]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls dem Bezirk Rakrang-guyŏk zugehörig ist die im Taedong-gang gelegene Insel [[Turu-do]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Während sich [[Korea unter japanischer Herrschaft]] befand gehörte die Region zum Landkreis [[Taedong-gun|Daidō-gun]]. &lt;br /&gt;
Von diesem wurden später mehrere Teile Pjöngjang angegliedert. 1959 wurde Rakrang-guyŏk zum eigenständigen Stadtteil. Heute ist der Bezirk, im Gegensatz zu den meisten anderen Regionen Nordkoreas, auch für Touristen geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke und Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
In Rakrang befinden sich mehrere Gräber der [[Goguryeo]]-Zeit die zu einem Großteil in den 1910er Jahren von [[japan]]ischen Archäologen entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tongil-Straße stellt als Schnellstraße einen Hauptverkehrsweg von Pjöngjang nach Kaesŏng und weiter bis nach Panmunjeom zur Demilitarisierten Zone dar. Ihr folgend befindet sich stadtauswärts direkt nach dem Stadtteil Kwanmun seit 1961 die [[25 April Film Studios]]. Schwerpunkt der dortigen Produktion sind Kriegsfilme. Nördlich der [[Tongil-Straße]] befinden sich der [[Tongil-Markt]] und der Firmensitz von [[Hana Electronics]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend führt die Straße unter dem [[Denkmal für die Wiedervereinigung]] hindurch und vorbei an der [[Universität für Wissenschaft und Technik Pjöngjang]], der im September 2010 eröffneten und ersten privat finanzierten Bildungseinrichtung Nordkoreas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Insel [[Ssuk-sŏm]] wird momentan der [[Palast der Wissenschaft und Technik]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungseinheiten ==&lt;br /&gt;
Rangrang-guyŏk ist in 18 Verwaltungseinheiten eingeteilt, darunter neun Dong und neun Ri. Die fünf großen Dong Chŏngbaek, Chŏng’o, Kwanmun, Rangrang und T’ongil sind wiederum in jeweils zwei, Ch’ungsŏng-dong in drei Verwaltungseinheiten untergliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://nk.joins.com/map/i018.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
![[Chosŏn’gŭl]]&lt;br /&gt;
![[Hancha]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chŏngbaek-tong||정백동||貞栢洞&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chŏng’o-dong||정오동||貞梧洞&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ch’ungsŏng-dong||충성동||忠誠洞&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kwanmun-dong||관문동||關門洞&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rangrang-dong||락랑동||樂浪洞&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|T’ongil-dong||통일동||統一洞&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Tongsan-dong||동산동||東山洞&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Tudan-dong||두단동||斗團洞&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wŏn’am-dong||원암동||猿岩洞&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chungdan-ri||중단리||中端里&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kin’gol-ri||긴골리||긴골里&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kŭmdae-ri||금대리||今大里&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Namsa-ri||남사리||南寺里&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Posŏng-ri||보성리||甫城里&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pyŏkchido-ri||벽지도리||碧只島里&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ryongho-ri||룡호리||龍湖里&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ryuso-ri||류소리||柳巢里&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Songnam-ri||송남리||松南里&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch den Bezirk führt die [[Pjöngjang-Kaesŏng-Schnellstraße]] und beginnt die [[Pjöngjang-Wŏnsan-Schnellstraße]]. Mit der [[Tongil-Straße]] gibt es eine dreispurige Hauptstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rangrang-guyok|Rakrang-guyŏk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirke in Pjöngjang}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Rakrang-Guyok}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=38.96|EW=125.69|type=city|region=KP-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk von Pjöngjang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rakrang-guyŏk| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.136.149</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ep-Leitung&amp;diff=845569</id>
		<title>Ep-Leitung</title>
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		<updated>2024-08-21T05:39:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.136.149: Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:ep-Leitung}}&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;ep-Leitung&#039;&#039;&#039; wird ein Verbindungskabel zwischen den [[Eisenbahn]]fahrzeugen genannt, welches für den Betrieb der [[Elektropneumatische Bremse|elektropneumatischen Bremse]] (ep-Bremse) notwendig ist. Dieses Kabel befindet sich normalerweise zwischen pneumatischen Anschlüssen der Haupt- und Speiseleitung und ist in seiner ursprünglichen Form vierpolig zur Steuerung der ep-Bremse ausgeführt. Die Anordnung der Steckerstifte und eine Führungsnut erzwingen das polrichtige Verbinden von Stecker und Steckdose. Im Gegensatz zu den meisten anderen Steckverbindungen befinden sich die Stifte in der Steckdose und die Buchsen im Stecker. Die Stecker gewährleisten damit bei der Handhabung den Berührungsschutz. Ein optionaler Schnappschalter in den Steckdosen dient der Meldung eines eingesteckten Steckers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweck ==&lt;br /&gt;
Das System mit der &#039;&#039;ep-Leitung&#039;&#039; wird speziell bei der Zugbildung bestehend aus [[Triebfahrzeug|Lokomotiven]] und [[Personenwagen]] eingesetzt. Die ep-Leitung unterstützt dabei die Hauptluftleitung mittels [[Signal|elektrischer Signale]] bei der Ansteuerung der Druckluftbremse. Durch elektrisch gesteuertes gleichzeitiges Lösen und Anlegen der Bremsen in allen mitgeführten Fahrzeugen kann u.&amp;amp;#8239;a. ein guter Fahrkomfort aufrechterhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standard UIC 541-5 ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Neunpoliger EBAS Leitungsstecker nach UIC541-5 2012 08 27.JPG|miniatur|Neunpoliger Stecker der Steuerleitung für UIC-ep-Bremse]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Standard wurde das Kabel auf neun Pole erweitert, wobei die bisherigen Funktionen um die Meldung „Notbremse gezogen“ an das führende Fahrzeug sowie um die Aktivierung der [[Notbremsüberbrückung]] ergänzt wurden. Dabei kann über einen elektrischen Impuls aus dem führenden Fahrzeuges ein Notbremsüberbrückungsventil in jenem Fahrzeug aktiviert werden, in dem eine Fahrgastnotbremse betätigt wurde. Dadurch wird die (weitere) Entlüftung der Hauptluftleitung blockiert und ein unerwünschter Halt unterbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.ids.uni-hannover.de/fileadmin/IDS/ids_lehre/SFZ/Vortrag_Trainees_Grdl_2007.pdf |wayback=20160615052836 |text=Vortrag von Frank Minde &#039;&#039;Grundlagen der Eisenbahnbremstechnik&#039;&#039; Kapitel 6.5 PDF Seite 14 |archiv-bot=2023-04-22 14:28:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem steht eine 120-Ω-Datenleitung zur Verfügung. Diese kann anstelle des [[UIC-Kabel|18-poligen UIC-Kabels]] ebenfalls für den Zugbus (WTB) oder eine andere Art der [[Wendezugsteuerung]] genutzt werden. Über Pilotkontakte oder Druckschalter am Zugende wird eine Zugschlussüberwachung realisiert. Die vormals vierpoligen Steckvorrichtungen sind mit dem neunpoligen ep-Kabel kompatibel. Allerdings fehlt auf der vierpoligen Leitung die Funktion der Notbremsüberbrückung und die 120-Ω-Datenleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Güterwagen kann die ep-Leitung in begrenztem Maße auch zur Energieversorgung genutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.ids.uni-hannover.de/fileadmin/IDS/ids_lehre/SFZ/Vortrag_Trainees_Grdl_2007.pdf |wayback=20160615052836 |text=Vortrag von Frank Minde &#039;&#039;Grundlagen der Eisenbahnbremstechnik&#039;&#039; Kapitel 3.4.1 PDF Seite 5 |archiv-bot=2023-04-22 14:28:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steckverbindungen befinden sich im Gegensatz zu denen der UIC-Leitung nicht im Wagenübergang, sondern unter den Kopfstücken innerhalb der Heizungs- bzw. Zugsammelschienenkupplungen. Bei Wagen liegt in Fahrtrichtung vorn rechts die Steckdose und vorn links die Leitung mit Stecker und eine Blinddose. Bei Fahrzeugen, die regelmäßig an der Zugspitze laufen, das betrifft Lokomotiven und die Führerstandsenden von Steuerwagen, gibt es wie bei der Zugsammelschiene in der Regel zwei Steckdosen und im Fahrzeug mitgeführte lose Verbindungsleitungen mit zwei Steckern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standard UIC 541-6 ==&lt;br /&gt;
Dieser Standard basiert auf dem in Deutschland eingesetzten Vorläuferstandard &#039;&#039;&#039;NBÜ2004&#039;&#039;&#039;. Mit dem neueren System wurde die Aderbelegung und die elektrischen Signalparameter für die Notbremsüberbrückung abgeändert und die sogenannte &#039;&#039;&#039;Notbremsanforderung&#039;&#039;&#039; eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.ids.uni-hannover.de/fileadmin/IDS/ids_lehre/SFZ/Vortrag_Trainees_Grdl_2007.pdf |wayback=20160615052836 |text=Vortrag von Frank Minde &#039;&#039;Grundlagen der Eisenbahnbremstechnik&#039;&#039; Kapitel 6.5 PDF Seite 14 |archiv-bot=2023-04-22 14:28:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wesentliche Unterschied zum Standard UIC 541-5 besteht darin, dass die NBÜ-Ventile nun fortlaufend vorangesteuert werden können, insbesondere bei Fahrt auf freier Strecke. Dadurch wird selbst ein kurzzeitiges Entlüften der Hauptluftleitung verhindert, falls eine Fahrgastnotbremse betätigt wird. Eine ungewollte Bremsung bei niedrigen Geschwindigkeiten kann dadurch wirksam verhindert werden. Mit dem Standard wurde auch die Übertragung der Meldung „Notbremse betätigt“ an das führende Fahrzeug abgeändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Systeme UIC 541-5 und 541-6 sind mit Ausnahme der Funktionen der ep-Bremse nicht zueinander kompatibel. Auch innerhalb des Standards UIC 541-6 sind von der [[Union internationale des chemins de fer|internationalen Vorgabe]] abweichende Aderbelegungen und Spannungspegel für die Vorsteuerung der NBÜ-Ventile zulässig. Aus diesem Grund müssen Zugkompositionen immer aus in dieser Hinsicht technisch artenrein Einzelfahrzeugen zusammengestellt werden. Es ist möglich, Fahrzeuge so auszustatten, dass sie beide bzw. mehrere Beschaltungsvarianten nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steuerung der ep-Bremse und der NBÜ über UIC Kabel ==&lt;br /&gt;
Für die oben genannten Funktionen existiert auch ein weiteres System für Reisezugwagen, welches die Leitungen des [[UIC-Kabel|13- bzw. 18-poligen UIC-Kabels]] mittels Mehrfachnutzung bestehender Leitungsadern nutzt. Das System wird vor allem bei Wagen und Lokomotiven angewendet, welche nicht über die ep-Leitung nach UIC 541-5 bzw. 541-6 verfügen. Es existieren auch Fahrzeuge, welche beide Arten der Zugsteuerleitungen besitzen und die Funktionen über Kabelwege umsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abseits davon gibt es weitere Verfahren, welche nur in technisch zueinander kompatiblen Zuggarnituren eingesetzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Verwendungen des Begriffs »ep-Bremse« ==&lt;br /&gt;
In Eisenbahnfahrzeugen werden oftmals auch andere elektropneumatische Bremsverfahren als &#039;&#039;&#039;ep-Bremse&#039;&#039;&#039; bezeichnet, sobald zur Ansteuerung von Bremsdrücken [[Magnetventil]]e beteiligt sind. Beispiele dafür sind die Altbautriebwagen der Berliner S-Bahn, deren einlösige Druckluftbremsen durch die elektropneumatische Steuerung mehrlösig wurden sowie Reisezugwagen in der ehemaligen UdSSR und ihren Nachfolgestaaten. Bei diesen gab und gibt es ebenfalls eine zusätzliche elektropneumatische Steuerung der einlösigen Druckluftbremse Bauart Matrossow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Minde: [https://www.ids.uni-hannover.de/fileadmin/IDS/ids_lehre/SFZ/Vortrag_Trainees_Grdl_2007.pdf &#039;&#039;Grundlagen der Eisenbahnbremstechnik&#039;&#039;] (PDF; 144&amp;amp;nbsp;kB). Minden (Westf.), 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeugtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabeltyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.136.149</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liefertreue&amp;diff=1331520</id>
		<title>Liefertreue</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liefertreue&amp;diff=1331520"/>
		<updated>2024-08-21T05:35:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.5.136.149: Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Liefertreue&#039;&#039;&#039; definiert für [[Auftrag|Aufträge]] oder [[Bestellung]]en, wie eine vorab vereinbarte [[Lieferfrist]] zum Zeitpunkt der Auftragserfassung bei [[Lieferung]] eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Liefertreue ==&lt;br /&gt;
Es können unterschiedliche Fälle unterschieden werden:&lt;br /&gt;
* Kundenwunschliefertreue&lt;br /&gt;
* [[Termintreue]] zum ersten bestätigten Termin.&lt;br /&gt;
Bei der Kundenwunschliefertreue wird ermittelt, ob der vom Kunden gewünschte Termin zum Zeitpunkt der Lieferung eingehalten wurde. Die Kundenwunschliefertreue ist in den meisten Unternehmen schlechter, als die Liefertreue zum ersten bestätigten Liefertermin, bei dem die aus dem [[Enterprise Resource Planning|ERP-System]] bestimmte Lieferzeit berücksichtigt wurde. Je höher die Liefertreue, desto höher die Kundenzufriedenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berechnung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berechnung der Liefertreue wird nach unterschiedlichen Berechnungen durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \text{Liefertreue} = \frac{\text{Anzahl der pünktlich gelieferten Lieferungen}}{\text{Anzahl der Lieferungen des Tages}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können statt der Lieferungen, Aufträge, Auftragspositionen oder Stück (bzw. andere Mengeneinheiten) betrachtet werden. Einige Unternehmen definieren Toleranzbereiche für die Pünktlichkeit, z.&amp;amp;nbsp;B. dass Lieferungen, die zu früh geliefert wurden, als pünktlich gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewertung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zulieferkette erfordert eine hohe Liefertreue. Die bestehenden [[Enterprise Resource Planning|ERP-Systeme]] basieren auf einer starken Einhaltung der Liefertermine, also einer hohen Liefertreue. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten mit einer hohen Liefertreue, da sie mit schwankenden Bedarfen und begrenzten Kapazitäten arbeiten, die von den ERP-Systemen nicht vollständig abgedeckt werden. Während Automobilzuliefer-Unternehmen eine sehr hohe Liefertreue aufweisen, haben andere Branchen eine eher geringe Liefertreue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aussagen des Lieferanten über seine Liefertreue erfordern Kenntnis der genauen Anlieferungen bei Kunden, z.&amp;amp;nbsp;B. durch einen kooperierenden Logistikdienstleister, der die Daten ins ERP-System des Lieferanten einpflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Torsten Becker: &#039;&#039;Prozesse in Produktion und Supply Chain optimieren&#039;&#039;. 2. neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Springer-Verlag, Berlin u. a. 2008, ISBN 978-3-540-77555-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Material- und Lagerwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Distributionslogistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.5.136.149</name></author>
	</entry>
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