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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mike_Disfarmer&amp;diff=2749021</id>
		<title>Mike Disfarmer</title>
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		<updated>2025-03-23T13:41:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.1.10.172: + Datum für Bildrechtshinweis, starb 1959; Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Mike Disfarmer&#039;&#039;&#039; (* vermutlich 1882 als &#039;&#039;Michael Meyer;&#039;&#039; † [[1959]] in [[Heber Springs]], [[Arkansas]]) war ein amerikanischer Fotograf, der für seine realitätsnahen und ausdrucksstarken Porträts von Bewohnern seiner Heimatstadt Heber Springs in Arkansas bekannt wurde. Disfarmers Bilder, die das Leben von Menschen in den ländlichen [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] der 1920er bis 1950er Jahre abbilden, wurden erst 14&amp;amp;nbsp;Jahre nach seinem Tod wiederentdeckt und erlangten anschließend als Kunstwerke breitere Bekanntheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toccolours float-right&amp;quot; style=&amp;quot;margin:6px 0 6px 15px; padding:.2em .4em; width:265px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Porträt Mike Disfarmers{{FN|Bildrechtshinweis}}&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;externer Weblink&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://encyclopediaofarkansas.net/media/michael-disfarmer-6923/ Heber Springs (Cleburne County) portrait photographer Michael Disfarmer.]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Disfarmers genaue Herkunft ist nicht bekannt. Als Geburtsjahr wird sowohl 1882 als auch 1884 angegeben; ein in Heber Springs auf den Namen „Mike Disfarmer“ ausgestellter Wehrpass aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] führt als Datum den 16. August 1882 und als Geburtsort [[Daviess (Indiana)|Daviess]], Indiana, an.&amp;lt;ref&amp;gt;Turan / Melton: &#039;&#039;Michael Disfarmer (1882–1959),&#039;&#039; in: &#039;&#039;The Encyclopedia of Arkansas History and Culture,&#039;&#039; zuletzt abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Disfarmers Eltern waren Immigranten aus Deutschland und ließen sich zunächst in [[Stuttgart (Arkansas)|Stuttgart]], Arkansas, nieder. Nach dem Tod seines Vaters, eines Reisbauern, siedelte Disfarmers Mutter mit ihren Kindern nach Heber Springs in [[Cleburne County (Arkansas)|Cleburne County]] über, wo Mike eine Geschäftspartnerschaft mit einem Fotografen einging. Nachdem ein [[Tornado]] das Haus seiner Mutter vernichtete, kaufte Disfarmer ein eigenes Studio mit angeschlossenem Wohntrakt, in dem er bis zu seinem Tode lebte und arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe seines vierzigjährigen Schaffens als eigenständiger Fotograf verdiente Disfarmer seinen Lebensunterhalt mit der Porträtfotografie. Seinen ursprünglichen deutschen Familiennamen „Meyer“ legte er dabei ab. Vermutlich in bewusster Abgrenzung zu seiner Herkunft und zu seiner ländlichen Lebenswirklichkeit schuf er den Namen „Dis-farmer“ (engl. in etwa für „Kein Bauer“; wahrscheinlich in Anspielung auf die Tatsache, dass der Name „[[Meier (Familienname)|Meier]]“ im Deutschen häufig auf eine Existenz als (Klein-)Bauer hinweist). Disfarmer lebte abgeschieden, alleinstehend und wurde von den Bewohnern von Heber Springs als exzentrisch angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toccolours float-right&amp;quot; style=&amp;quot;margin:6px 0 6px 15px; padding:.2em .4em; width:265px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fotografien{{FN|Bildrechtshinweis}}&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Auswahl externer Weblinks&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [https://www.icp.org/browse/archive/objects/picola-and-iola-harper-sisters Picola and Iola Harper, sisters]&lt;br /&gt;
* [https://www.icp.org/browse/archive/objects/jc-and-ermadean-verser J.C. and Ermadean Verser]&lt;br /&gt;
* [https://www.icp.org/browse/archive/objects/john-baxter John Baxter]&lt;br /&gt;
* [https://www.icp.org/browse/archive/objects/arthur-doreney-artisee-patsy-oneda-darlen Arthur, Doreney, Artisee, Patsy, Oneda, Darlen]&lt;br /&gt;
* [https://www.icp.org/browse/archive/objects/sailor-and-two-young-men &amp;lt;nowiki&amp;gt;[Sailor and two young men]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Disfarmers Porträts entstanden als sogenannte „penny portraits“ –&amp;amp;nbsp;sie waren geringfügig entlohnte Auftragsarbeiten für die Bewohner der Kleinstadt Heber Springs und wurden zumeist als Erinnerungsfotos im Familienkreis weitergegeben. Alle überlieferten Fotos sind Studioaufnahmen. Von den wenigen außerhalb von Disfarmers Studio entstandenen Aufnahmen sind keine Kopien überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fotografien stellen entweder einzelne Personen oder Gruppen von Personen dar. Stilistisch sind die Aufnahmen von einem strengen Realismus geprägt, dessen Einfachheit gegen Ende von Disfarmers Schaffen zunimmt. Die abgebildeten Personen wurden häufig in ihrem [[Sonntagsstaat]] aufgenommen, wenngleich eine Reihe von Aufnahmen die Porträtierten so darstellt, als kämen sie gerade von der Feldarbeit. Disfarmers Biographen Eileen Turan und Keith Melton beschreiben die Fotos als eine „Sammlung von Bildern gewöhnlicher Menschen, welche das Wesen einer Zeit, eines Ortes und der Menschen abbildet, die darin gelebt haben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat: „[…] collection of images of ordinary rural people that captures the essence of a time, a place, and the people who occupied it.“ Turan/Melton: &#039;&#039;Michael Disfarmer,&#039;&#039; in: &#039;&#039;The Encyclopedia of Arkansas History and Culture,&#039;&#039; zuletzt abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederentdeckung der Werke ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Disfarmers im Jahr 1959 kaufte Joe Allbright, ehemaliger Bürgermeister von Heber Springs, die Glasplatten mit den Negativen der Porträts.&amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu und zum folgenden vgl. Scully/Miller, &#039;&#039;The Heber Springs Portraits,&#039;&#039; Acknowledgments (o.&amp;amp;nbsp;S.), sowie Turan/Melton: &#039;&#039;Michael Disfarmer,&#039;&#039; in: &#039;&#039;The Encyclopedia of Arkansas History and Culture.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Vierzehn Jahre später machte Allbright den Redakteur der Zeitung &#039;&#039;The Arkansas Sun,&#039;&#039; Peter Miller, auf die Fotos aufmerksam. Miller erkannte den Wert der Bilder und veröffentlichte die Fotos über den Zeitraum von einem Jahr in seiner Zeitung. Gleichzeitig schickte er einige Abzüge an [[Julia Scully]] (1929–2023), die zu jener Zeit als Bildredakteurin des Fotomagazins &#039;&#039;[[Modern Photography]]&#039;&#039; in New York arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Julia Scully siehe den Nachruf von Richard Sandomir: [https://www.nytimes.com/2023/08/04/books/julia-scully-dead.html &#039;&#039;Julia Scully, Influential Photography Editor and Memoirist, Dies at 94,&#039;&#039;] in: &#039;&#039;[[The New York Times]]&#039;&#039; vom 4.&amp;amp;nbsp;August 2023, zuletzt abgerufen am 13.&amp;amp;nbsp;August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam veröffentlichten Scully und Miller im Jahr 1976 das Buch &#039;&#039;Disfarmer: The Heber Springs Portraits, 1939–1946,&#039;&#039; mit dessen Erscheinen Disfarmer und sein Werk überregionale Bekanntheit erlangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkausgaben ==&lt;br /&gt;
* Julia Scully / Peter Miller: &#039;&#039;Disfarmer: The Heber Springs Portraits, 1939–1946,&#039;&#039; Danbury, NH 1976.&lt;br /&gt;
* Alan Trachtenberg / Toba Tucker: &#039;&#039;Heber Springs Portraits: Continuity and Change in the World Disfarmer Photographed,&#039;&#039; Albuquerque 1996.&lt;br /&gt;
* Steven Kasher (Hrsg.): &#039;&#039;Original Disfarmer Photographs,&#039;&#039; New York 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eileen Turan / Keith Melton: &#039;&#039;[http://www.encyclopediaofarkansas.net/encyclopedia/entry-detail.aspx?entryID=455 Michael Disfarmer (1882–1959),]&#039;&#039; in: &#039;&#039;The Encyclopedia of Arkansas History and Culture,&#039;&#039; zuletzt abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;August 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.disfarmer.com/ disfarmer.com] – kommerzielle Webseite, über die Abzüge von Disfarmers Fotos bestellt werden können; die Seite enthält eine Galerie mit 171 von Disfarmers Werken.&lt;br /&gt;
* [http://www.disfarmer.org/ disfarmer.org] – Webseiten des &#039;&#039;Disfarmer Project,&#039;&#039; ebenfalls mit einer Auswahl von Disfarmers Fotos, die käuflich erworben werden können. Das &#039;&#039;Disfarmer Project&#039;&#039; hat sich die Erforschung von Leben und Werk des Fotografen zum Ziel gesetzt. Gleichzeitig dient es der Aufklärung der Bewohner von Cleburne County über den möglichen Wert der in ihrem Besitz befindlichen Werke Disfarmers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FNZ|Bildrechtshinweis|{{Bildrechtshinweis|Datum = 1. Januar 2030|Links=ja}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119496852|LCCN=n/95/111577|VIAF=72205375}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Disfarmer, Mike}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtfotograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Disfarmer, Mike&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meyer, Michael (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Fotograf&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=unsicher: 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heber Springs]], Arkansas&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.1.10.172</name></author>
	</entry>
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		<title>Jenny Fikentscher</title>
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		<updated>2025-03-23T13:25:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.1.10.172: /* Einzelnachweise */ + Datum für Bildrechtshinweis, starb 1959&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Jenny Fikentscher&#039;&#039;&#039;, geb. &#039;&#039;&#039;Nottebohm&#039;&#039;&#039; (* [[1. Juni]] [[1869]] in [[Kattowitz]]; † [[26. April]] [[1959]] in [[Gernsbach]]) war eine deutsche [[Malerei|Malerin]] und [[Grafiker]]in des [[Jugendstil]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Familie in Karlsruhe niedergelassen hatte, schrieb sich Jenny Nottebohm im Wintersemester 1888/89 an der [[Malerinnenschule Karlsruhe|Malerinnenschule in Karlsruhe]] ein. Im Jahr 1889 zog sie mit ihrer verwitweten Mutter Elisabeth Nottebohm in das [[Schloss Augustenburg (Karlsruhe)|Schloss Augustenburg]] in [[Grötzingen (Karlsruhe)|Grötzingen]] und nahm Privatunterricht bei der Malerin [[Alwine Schroedter]]. Im selben Jahr baute [[Friedrich Kallmorgen]] zusammen mit seiner Frau [[Margarethe Hormuth-Kallmorgen]] ein Sommerhaus in Grötzingen und legte damit den Grundstein für das Entstehen der [[Grötzinger Malerkolonie]]. Im Jahre 1899 trat sie dem [[Karlsruher Künstlerbund]] bei, der für seine Mitglieder eine Lithografie-Werkstatt unter der Bezeichnung [[Kunstdruckerei Künstlerbund Karlsruhe]] einrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 heiratete sie den [[Tiermalerei|Tiermaler]] [[Otto Fikentscher]], der kurz zuvor die Augustenburg gekauft hatte. Nach und nach zogen weitere Künstler im ehemals markgräflichen Schloss ein: ihr Stiefbruder [[Gustav Kampmann]], der Märchenmaler [[Franz Hein (Maler)|Franz Hein]] und der Landschaftsmaler [[Karl Biese]] mit ihren Familien. Jenny brachte fünf Kinder zur Welt, unter ihnen eine Tochter, die unter dem Namen Dorothee Fischer (1894–1981) als Komponistin von Liedern bekannt wurde. Die Kinder wuchsen in einem unkonventionellen und [[Bohème|bohèmehaften]] Künstlerhaushalt auf.  Jenny kümmerte sich selbst um den großen Garten und entwickelte sich dabei zu einer hervorragenden Gärtnerin. Im Jahr 1900 hatte sie sich der [[Wandervogel]]bewegung angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im hohen Alter verkaufte sie auf dem Karlsruher Wochenmarkt Obst und Gemüse aus ihrem Garten und war wegen ihres unkonventionellen Lebensstils eine stadtbekannte Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Ihre frühesten Arbeiten sind Blätter mit [[Kalligraphie|kalligraphisch]] gestalteten, ornamental verzierten Gedichten. Für die Pflanzenornamente benutzte sie dabei heimische Pflanzen, die sie in ihrer Umgebung fand, wie Kirschblüten, Christrosen und wilden Wein. Ab 1897 verlegte sie sich auf [[Lithografie]]n. Sie fand ihre Pflanzenmotive in der unmittelbaren Umgebung. „Unser Turmfenster“, „Fenster im Schloß Augustenburg in Grötzingen mit wildem Wein“, „Blühender Kirschbaum“, „Malven“ und „Die Feuerlilien“ lauten die Namen der berühmtesten Blätter. Auf Urlaubsreisen, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Hiddensee]], entstanden hauptsächlich Landschaftsbilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie entwarf im Auftrag des Kölner Schokoladeproduzenten [[Ludwig Stollwerck]] Sammelbilder für Stollwerck-[[Sammelalbum|Sammelalben]], u.&amp;amp;nbsp;a. die Serie „Wald-Laubbäume“ für das Sammelalbum No. 3 von 1899.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Detlef Lorenz]]: &#039;&#039;Reklamekunst um 1900. Künstlerlexikon für Sammelbilder.&#039;&#039; Reimer-Verlag, 2000, S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma=Fikentscher, Jenny geb. Nottebohm |Band=11 |Seite=551}}&lt;br /&gt;
* Brigitte Baumstark: &#039;&#039;Margarethe Hormuth-Kallmorgen, Jenny Fikentscher.&#039;&#039; In: Elisabeth Noelle-Neumann (Hrsgin.), &#039;&#039;Baden-Württembergische Portraits: Frauengestalten aus fünf Jahrhunderten.&#039;&#039; Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt, 1999. ISBN 3-421-05271-9.&lt;br /&gt;
* Hans Knab: &#039;&#039;Die Grötzinger Malerkolonie und ihre Nachfolger&#039;&#039;: Kurzbiographien; (1000 Jahre Grötzingen, 100 Jahre Badisches Malerdorf; Ausstellung vom 17. – 26. Mai 1991). Karlsruhe-Grötzingen: Ortsverwaltung, 1991.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Grötzinger Malerkolonie&#039;&#039;: die erste Generation 1890-1920; Karl Biese, Jenny Fikentscher, Otto Fikentscher, Franz Hein, Margarethe Hormuth-Kallmorgen, Friedrich Kallmorgen, Gustav Kampmann; Katalog zur Ausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe vom 28. November 1975 bis zum 1. Februar 1976. Karlsruhe, 1975.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;um 1900, Jenny Fikentscher und Gustav Kampmann&#039;&#039;; Katalog zur Ausstellung im Künstlerhaus Karlsruhe vom 24. Oktober bis 18. November 2012.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Reinhold Valentiner]]: &#039;&#039;Otto und Jenny Fikentscher.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Die Graphischen Künste.&#039;&#039; Jahrgang XXVIII S. 95–101, Gesellschaft für Vervielfältigende Kunst [Hrsg.], Wien 1905 (Digitalisat [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/gk1905/0114 Uni Heidelberg]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.karlsruhe.de/b1/kultur/kunst_ausstellungen/museen/staedtische_galerie/ausstellungen/lithografie_1900 &#039;&#039;„Wie Malerei“, Lithographie um 1900.&#039;&#039;] Städtische Galerie Karlsruhe, 22. April bis 2. Juli 2006&lt;br /&gt;
* [http://www.bbk-karlsruhe.de/um-1900-gustav-kampmannjenny-fikentscher/# &#039;&#039;Um 1900 – Kampmann/Fikentscher&#039;&#039;] Ausstellung der BBK Karlsruhe im Künstlerhaus vom 24. Oktober – 18. November 2012&lt;br /&gt;
* [http://kunstverein-hiddensee.de/jenny-fikentscher-graphik-und-malerei-des-jugendstils/ „Jenny Fikentscher – Graphik und Malerei des Jugendstils“] Ausstellung in der Galerie am Torbogen in Kloster auf Hiddensee 20. September – 13. Oktober 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bildrechtshinweis|Datum = 1. Januar 2030}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135983061|VIAF=96451816}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fikentscher, Jenny}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Jugendstils]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithograf (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fikentscher, Jenny&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nottebohm, Jenny (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin und Grafikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kattowitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. April 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gernsbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.1.10.172</name></author>
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		<title>Marie Vassilieff</title>
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		<updated>2025-03-23T12:53:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.1.10.172: + Datum für Bildrechtshinweis, starb 1957; kyrill. Zeichen besser nicht kursiv, das ist ja bereits durch die Schrift abgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Modigliani - Marie Vassilieff.jpg|mini|hochkant|Amedeo Modigliani: Porträt von Marie Vassilieff, Öl auf Leinwand (um 1918)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marie VStudio.jpg|mini|hochkant|Atelier von Marie Vassilieff in Paris]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marie Vassilieff&#039;&#039;&#039;, [[Russische Sprache|russisch]] &#039;&#039;Marija Iwanowna Wassiljewa,&#039;&#039; Мария Ивановна Васильева (* [[12. Februar]] [[1884]] in [[Smolensk]]; † [[14. Mai]] [[1957]] in [[Nogent-sur-Marne]]) war eine [[Russland|russisch]]-[[Frankreich|französische]] [[Malerei|Malerin]] und [[Bildhauer]]in. Sie gilt als erste weibliche Vertreterin des [[Kubismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 studierte Marie Vassilieff [[Medizin]] in [[Sankt Petersburg]], gab jedoch das Studium auf, um an die [[Russische Kunstakademie|Petersburger Kunstakademie]] zu wechseln. 1905 reiste sie nach [[Paris]] und arbeitete als Korrespondentin für eine russische Zeitung. Gleichzeitig wurde Vassilieff Schülerin des damaligen [[Impressionismus|Impressionisten]] [[Henri Matisse]] (1869–1954). Drei Jahre später gründete sie die &#039;&#039;Marie Vassilieffs Académie&#039;&#039;, wo [[Nina Hamnett]], [[Alexandra Povòrina]] und [[Ossip Zadkine]] studierten. Innerhalb kürzester Zeit machte sie Bekanntschaft mit den bekanntesten Künstlern der Stadt, unter anderem [[Georges Braque]], [[Fernand Léger]], [[Jean Cocteau]], [[Juan Gris]], [[Pablo Picasso]] und [[Amedeo Modigliani]]. Vassilieff stellte regelmäßig ihre Werke im [[Société du Salon d’Automne|Salon d’Automne]] und im [[Salon des Indépendants]] aus. In den Jahren von 1909 bis 1914 unternahm sie mehrere Reisen nach [[Skandinavien]], [[Rumänien]], [[Polen]] und [[Russland]], um neue Inspiration für ihre Bilder zu sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1912 unterhielt sie im Künstlerviertel [[Quartier du Montparnasse|Montparnasse]] ein eigenes Atelier, wo sich zahlreiche Künstler der Avantgarde trafen. Ende Dezember 1915 nahm Vassilieff neben 13 anderen Künstlern, darunter [[Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch|Kasimir Malewitsch]], an der Ausstellung [[0,10]] der [[Suprematismus|Suprematisten]] in [[Petrograd]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] engagierte sie sich stark für das französische [[Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|Rotes Kreuz]]. Sie eröffnete 1915 eine private Kantine, wo verarmte Künstler ein billiges Essen einnehmen und sich trotz der abendlichen Ausgangssperre treffen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg folgten Ausstellungen in [[New York City]] und in [[London]]. Zu dieser Zeit malte sie vornehmlich – wie viele ihrer berühmten Freunde – im [[Kubismus|kubistischen]] Stil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor ihrem Tod fand 1957 eine große [[Retrospektive]] in Paris statt. Ihre Werke sind in bedeutenden Museen vertreten, unter anderem in [[Chicago]], [[Grenoble]], [[La Rochelle]] und Paris. In der Bundesrepublik wurde die Künstlerin erst später rezipiert. Erst 1995 widmete ihr das [[Das Verborgene Museum|Verborgene Museum]] in [[Berlin]] eine Einzelausstellung.&lt;br /&gt;
Sie hatte eine [[Liebesbeziehung|Liaison]] mit dem [[Mexiko|mexikanischen]] Maler [[Diego Rivera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marion Becker: &#039;&#039;Marie Vassilieff (1884–1957). Eine russische Künstlerin in Paris,&#039;&#039; Berlin: Traum &amp;amp; Raum (1995) ISBN 3-929346-04-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Marie Vassilieff}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mairie15.paris.fr/mairie15/jsp/site/Portal.jsp?article_id=3668&amp;amp;portlet_id=167 Le Musée du Montparnasse] (französisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv| url=http://universality.info/b/mv.htm| wayback=20081205161935 | text=Marie Vassilieff}} (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.spiritus-temporis.com/marie-vassilieff/ Marie Vassilieff] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.kubisme.info/kb092.html Marie Vassilieff] (niederländisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bildrechtshinweis|Datum = 1. Januar 2028}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119297248|LCCN=n/96/98291|VIAF=77122557}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vassilieff, Marie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler des Kubismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vassilieff, Marie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Васильева, Мария Ивановна (russisch); Mariya Ivanowna Vassiliewa&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russisch-französische Malerin und Bildhauerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Februar 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Smolensk]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Mai 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nogent-sur-Marne]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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