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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Russisches_Festungsschach&amp;diff=1599123</id>
		<title>Russisches Festungsschach</title>
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		<updated>2024-08-03T19:55:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;145.236.61.231: /* Figuren */ &amp;quot;Dame (Schach)&amp;quot; verlinkt, da alle anderen Figuren bereits verlinkt waren&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Russisches Festungsschach&#039;&#039;&#039; ist eine im 18. Jahrhundert entstandene Form des [[Viererschach]]s. Sie war bis zu Anfang des 20. Jahrhunderts in Russland verbreitet und wurde auch in Europa gespielt, etwa von [[Michail Iwanowitsch Tschigorin|Michail Tschigorin]] und [[José Raúl Capablanca]]. Im Jahr 1855 soll ein Londoner Schachklub bestanden haben, der besonders diese Spielvariante propagierte, dort entwickelte sich auch die von der russischen Urform etwas abweichende Spielweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau des Spielfeldes ==&lt;br /&gt;
Das [[Schachbrett|Spielbrett]] im russischen Festungsschach besteht aus 192 Feldern. Davon sind 64 Felder in der Mitte konzentriert und vier Areale zu je 2 x 8 Felder als Aufstellungsreihen an den Rändern des Zentralfeldes angeordnet. Hinzu kommen vier Festungen zur rechten Seite der einzelnen Spieler. Es handelt sich um Areale von vier mal vier Feldern, die ausschließlich über die beiden rechts außen liegenden Felder der jeweiligen Aufstellungsreihen zugänglich sind. Die [[Rochade]] erfolgt aus diesem Grund bevorzugt nach rechts, also zur Festung hin. Die Grundstellung des Festungsschachs sieht folgendermaßen aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Russisches festungsschach.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Notation erfolgt durch Zahlen von 1 bis 16 für die waagerechten Reihen und Buchstaben von A bis Q für die senkrechten Linien (A. v. Petroff), gesehen aus der Sicht der „hellen Koalition“ (hier weiß und hellgrau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Figuren ==&lt;br /&gt;
Benötigt werden zwei voneinander gut zu unterscheidende Schachfigurensätze für die vier beteiligten Spieler. Zusätzlich erhält jeder Spieler außerdem je einen [[Läufer (Schach)|Läufer]], [[Springer (Schach)|Springer]] und [[Turm (Schach)|Turm]], die als „Reservetruppen“ in der Festung aufgestellt sind. Alle Figuren ziehen seit der allgemeinen Angleichung der Zugregeln für Schachfiguren wie im modernen Schach üblich; das gilt insbesondere für die [[Dame (Schach)|Dame]], welche im russischen Schach zu den Zugmöglichkeiten von Turm und Läufer auch die des Springers in ihr Repertoire einbezog. Die abgebildete Aufstellung der Reservefiguren in den Festungen geht auf Machatscheck zurück, nach Petroff ist sie beliebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielregeln ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Es gelten die üblichen Schachregeln, die um einige besondere Bestimmungen ergänzt werden:&lt;br /&gt;
* Die gegenübersitzenden Spieler sind Verbündete. Ziel des Spieles ist es, beide [[König (Schach)|Könige]] der jeweiligen Gegner [[Schachmatt|mattzusetzen]].&lt;br /&gt;
* Das Ziehen erfolgt abwechselnd und reihum im Uhrzeigersinn, Weiß beginnt.&lt;br /&gt;
* [[Bauer (Schach)|Bauern]] und Figuren der Verbündeten dürfen einander nicht schlagen, aber überspringen (Machatscheck). Nach Petroff blockieren sie einander, z.&amp;amp;nbsp;B. wenn zwei Bauern einer Koalition einander direkt gegenüberstehen.&lt;br /&gt;
* Über die Festungsmauern hinweg oder direkt um die Ecken der Festungen herum darf nicht gezogen, geschlagen oder Schach geboten werden (so können sich z.&amp;amp;nbsp;B. die Turmbauern nicht gegenseitig schlagen). Das Betreten und Verlassen der Festung, das Schlagen von Figuren oder [[Schachgebot]]e (in die Festung hinein oder aus der Festung heraus) können nur durch die Festungstore erfolgen.&lt;br /&gt;
* Der Bauer wird bei Erreichen des gegenüberliegenden Spielfeldrandes – der Offizierslinie des Verbündeten – oder beim Schlagen eines dort befindlichen Steines in eine beliebige Figur (König ausgenommen) [[Umwandlung (Schach)|umgewandelt]]. Gleiches gilt, wenn ein Bauer die Grundlinie eines Gegners erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spielvarianten ===&lt;br /&gt;
Es gibt zwei bekannte Spielweisen. In der westeuropäischen Variante scheidet ein mattgesetzter Verbündeter aus dem Spiel aus, sein König verbleibt jedoch auf dem Spielfeld. Gelingt es seinem Partner, das Matt aufzulösen, darf der zuvor mattgesetzte Verbündete wieder ins Spiel eingreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der russischen Spielweise scheidet ein mattgesetzter Verbündeter aus dem Spiel aus, sein König wird zusammen mit den dazugehörigen Figuren vom Spielfeld genommen und kann nicht wieder reaktiviert werden. Der verbleibende Partner muss von da an allein gegen die zwei Kontrahenten der Gegenpartei spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Machatscheck: &#039;&#039;Zug um Zug – Die Zauberwelt der Brettspiele&#039;&#039;, Verlag Neues Leben, Berlin 1972. ISBN 3-355-00498-7&lt;br /&gt;
* [[Alexander Dmitrijewitsch Petrow|A. von Petroff]]: „[https://books.google.de/books?id=x61AAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA377#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Das Vierschach mit Festungen“], in: &#039;&#039;[[Deutsche Schachzeitung|Schachzeitung]]&#039;&#039;, November 1850, S.&amp;amp;nbsp;377–384&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Hans L. Bodlaender: [https://www.chessvariants.com/historic.dir/fortress.html &#039;&#039;Russian fortress chess&#039;&#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachvariante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Spiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>145.236.61.231</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Louis_d%E2%80%99or&amp;diff=112912</id>
		<title>Louis d’or</title>
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		<updated>2024-08-02T23:35:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;145.236.61.231: /* Siehe auch */ Link zum Theaterpreis: Underscores aus Link-Text entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Louis XIII Gold.jpg|right|300 px|mini|Louis d’or [[Ludwig XIII.|Ludwigs XIII.]] (1641)]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Louis d’or&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Louisd’or&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Louisdor&#039;&#039;&#039;) ist eine französische [[Goldmünze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Louis d&#039;or 1786.jpg|mini|Louis d’or aus dem Jahr 1786]]&lt;br /&gt;
Die Münze wurde bei der großen Münzreform unter [[Ludwig XIII.]] 1640–41 eingeführt. Das Gewicht variierte im Lauf der Zeit zwischen 6,7 und 8,1 Gramm. (Etwa das Doppelte eines [[Dukat (Münze)|Dukaten]].) Sie wurde aus 22-[[Karat (Feingehalt)|karätigem]] [[Gold]] geprägt.  Den Louis d’or gab es auch als Teil- oder Mehrfachwerte. Seine Münzvorderseite zeigt das Kopfbild des Königs Ludwig XIII. mit Lorbeerkranz. Daher rührt auch der Name: &#039;&#039;Louis d’or&#039;&#039; heißt „Ludwig aus Gold“ und bezieht sich auf das Bildnis des Königs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Ausgabe umfasste ½-, 1-, 2-, 4-, 8- und 10-Louis-d’or-Stücke, später wurden nur noch ½-, 1- und 2-Stücke ausgegeben. Mit den Königen wechselten die Köpfe: [[Ludwig XIV.]], [[Ludwig XV.]] und [[Ludwig XVI.]] Unter „Schildlouis d’or“ versteht man eine Form des Louis d’or, die ab der Währungsreform 1725/26 bis zum Jahr 1793, dem letzten Jahr der Revolution, geprägt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Louis d’or wurden in den [[Französische Revolution|Revolutionsjahren]] 1792 und 1793 geprägt. Ihnen folgten die 20- und 40-[[Franc]]-Stücke mit dem Kopfbild des damaligen Ersten Konsuls [[Napoléon Bonaparte]], der sog. &#039;&#039;[[Napoléon d’or]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|30546|Napoléon (Münze)|Autor=Benedikt Zäch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachahmungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Louis d’or hatte einen so großen Einfluss, dass er vielerorts nachgeahmt wurde, so zum Beispiel in [[Bayern]] mit dem &#039;&#039;Max d’or&#039;&#039; und dem &#039;&#039;Karl d’or&#039;&#039;, auch „[[Karolin (Münze)|Karolin]]“ genannt, in Sachsen mit dem [[August d’or]] und [[Anton d’or]] und in [[Preußen]] mit dem &#039;&#039;[[Friedrich d’or]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei allen historischen Währungen ist es auch beim Louis d’or schwierig, einen Gegenwert in modernen Währungen anzugeben, da sich die wirtschaftlichen Verhältnisse allgemein und damit auch das Lohn- und Preisgefüge grundlegend geändert haben. Zur Zeit des [[Rheinbund]]es wurde ein Louis d’or mit 5 [[Taler]]n bzw. 9 [[Gulden]] bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beruhend auf den obigen Angaben (22 Karat Goldgehalt bei einem Gewicht zwischen 6,7 und 8,1 Gramm) ergibt sich ein reiner Materialwert von ca. 420–500 Euro (Stand Juni 2024). Der Sammlerwert liegt allerdings auch bei den jüngeren Münzen mit hohen Auflagen deutlich über dem Goldwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgangssprachlicher Gebrauch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweise entsprach ein Louis d’or 20 Francs. Daher stammt der bis heute in Spielcasinos gängige Sprachgebrauch, einen [[Jeton]] im Wert von zwanzig Währungseinheiten (d. h. im heutigen Deutschland 20 Euro) als „Louis“ zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Louis d’Or (Theaterpreis)]]&lt;br /&gt;
* [[Écu]]&lt;br /&gt;
* [[Jeton#Sonstiges|Jeton]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich d’or]]&lt;br /&gt;
* [[Taler Gold]]&lt;br /&gt;
* [[Französische Münzgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{HLS|13683|Louis d&#039;or|Autor= Daniel Schmutz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französische Münze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Währungseinheit (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goldmünze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ludwig XIII.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ludwig XIV. als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ludwig XV.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ludwig XVI.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>145.236.61.231</name></author>
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