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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Balduin_I._von_Bremen&amp;diff=1478401</id>
		<title>Balduin I. von Bremen</title>
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		<updated>2021-10-16T09:21:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.89.82.129: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Balduin I. von Bremen&#039;&#039;&#039; (* unbekannt; †&amp;amp;nbsp;[[18. Juni]] [[1178]] in [[Bremen]]; auch: &#039;&#039;Baldwin&#039;&#039;) war von 1168 bis zu seinem Tod [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Bremen|Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seine Herkunft ist wenig bekannt. Bevor er zum Erzbischof ernannt wurde, war er Dompropst in [[Bistum Halberstadt|Halberstadt]] und [[Kaplan]] [[Heinrich der Löwe|Heinrichs des Löwen]]. Eine Verwandtschaft mit den [[Grafen von Holland]] wird von der neueren Forschung nicht mehr vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Vorgängers [[Hartwig I. von Stade]] kam es zu einer zwiespältigen Wahl. Das Kapitel war gespalten in das Lager der  [[Welfen|welfenfreundlichen]] Anhänger Heinrichs des Löwen und das Lager dessen Gegner. Die Anhänger Heinrichs wählten Otbert, der Dekan im Bremer Domkapitel war, seine Gegner wählten den Magdeburger [[Kanoniker]] [[Siegfried I. von Anhalt|Siegfried]], den dritten Sohn [[Albrecht I. (Brandenburg)|Albrechts des Bären]]. In die daraufhin entstehenden Unruhen griff [[Gunzelin I.  (Schwerin)|Gunzelin von Schwerin]] gewaltsam zugunsten der Partei Heinrichs ein. Siegfried musste daraufhin fliehen. Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I.]] entschied das bremische [[Schisma]] auf dem Reichstag zu Bamberg. Er erklärte die Wahl beider Kandidaten für ungültig und machte von seinem ihm nach dem [[Wormser Konkordat]] zustehenden Recht Gebrauch, in strittigen Wahlfragen entscheiden zu dürfen. Er setzte Balduin, einen Günstling Heinrichs des Löwen, als Erzbischof von Bremen ein. Der Gegenpapst [[Calixt III. (Gegenpapst)|Calixt III.]] bestätigte diese [[Investitur]]. Siegfried bezeichnete sich darauf als „Erwählter von Bremen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Balduin wird als willenloses Werkzeug Heinrichs des Löwen beschrieben. Heinrich ließ sich von ihm die vorher so umstrittene [[Grafschaft Stade]] überlassen. Nachdem Balduin ihm außerdem große Teile der Bremer Kirchengüter übergab, forderte Papst [[Alexander III. (Papst)|Alexander III.]] 1176 vom Kaiser die Rückgabe aller Güter und betrieb die Absetzung Balduins. Als Erzbischof trat Balduin kaum in Erscheinung und hinterließ fast keine Spuren. Der Chronist [[Arnold von Lübeck]] schrieb über Balduin: „er hat seine Kirche auf’s Aeußerste vernachlässigt, und von seinem Leben tut man besser zu schweigen als zu reden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Balduin starb am 18. Juni 1178, an dem Tag, an dem ihm die Absetzungsurkunde Papst Alexanders übergeben werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &#039;&#039;Geschichte des Erzbistums Hamburg-Bremen bis zum Ausgang der Mission.&#039;&#039; Band II. Berlin 1877, S. 89 ff.&lt;br /&gt;
* Günter Glaeske: &#039;&#039;Die Erzbischöfe von Hamburg-Bremen als Reichsfürsten (937-1258).&#039;&#039; Hildesheim 1962, S. 179–183.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Hartwig I. von Stade]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Bremen|Erzbischof von Hamburg-Bremen]]|ZEIT=1168–1178|NACHFOLGER=[[Bertram (Metz)|Berthold]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034695126|VIAF=302264609}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Balduin 01 #Bremen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Jerusalempilger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 11. oder 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1178]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Balduin I. von Bremen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Baldwin I.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Erzbischof von Bremen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Jahrhundert oder 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juni 1178&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.89.82.129</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Ilow&amp;diff=856003</id>
		<title>Burg Ilow</title>
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		<updated>2020-12-19T07:26:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.89.82.129: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Ilow&lt;br /&gt;
|Bild = Ilow Burgwall 2012-01-26 015.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Reste des Burgwalls&lt;br /&gt;
|Alternativname = Ilenburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = &lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg &lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall, Wallreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Neuburg (Mecklenburg)|Neuburg]]-Ilow &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 53/57/13.05&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11/37/48.31&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-MV&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Burg Ilow&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Ilenburg&#039;&#039;&#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Burg]] auf dem  Wallberg in der Nähe des Ortsteiles Ilow der Gemeinde [[Neuburg (Mecklenburg)|Neuburg]] im [[Landkreis Nordwestmecklenburg]]. Die Fläche der Burg betrug etwa dreieinhalb Hektar. Sie wird heute als Ackerland genutzt. Im Südwesten sind noch Wallreste der einstigen Befestigung erkennbar. Durch Oberflächenfunde konnte eine Vorburgsiedlung nordöstlich des Burgwalles lokalisiert werden. Ein Hinweisschild weist auf die Burg hin. Die Burg Ilow stammt aus spätslawischer Zeit und gehörte zum Typ der [[Niederungsburg]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frühslawische [[Höhenburg]] gleichen Namens liegt 1,3&amp;amp;nbsp;km östlich in einem Waldstück. Diese Burg wird in der wissenschaftlichen Literatur [[Burg Ilow II]] genannt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name „Ilow“ leitet sich wahrscheinlich von dem slawischen Wort &#039;&#039;Ilu&#039;&#039; her, das so viel wie &#039;&#039;Ton oder Lehm&#039;&#039; bedeutet und auf den in der Gegend betriebenen Lehmabbau hinweisen könnte&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kühnel: &#039;&#039;Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&#039;&#039; Bd. 46, 1881, {{ISSN|0259-7772}}, S. 3–168, hier S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Burg war eine der [[Landesburg]]en der [[Obotriten]]. Sie diente dem Schutz und als Herrschaftssitz der näheren Umgebung. Im Krieg [[Heinrich der Löwe|Heinrichs des Löwen]] gegen den [[Obodriten (Adel)|Obodritenfürsten]] [[Niklot]] wurde sie in Brand gesetzt und verlassen. Heinrich der Löwe ließ sie 1164 als Grenzfestung wieder aufbauen. Niklots Sohn [[Pribislaw (Mecklenburg)|Pribislaw]] versuchte die Burg zurückzuerobern, was ihm jedoch zunächst nicht gelang. Erst im Jahre 1166 erstürmten die Abodriten unter Pribislaw mit massiver Unterstützung pomeranischer Edelleute die Festung und brannten sie anschließend nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Otto Gaethke: &#039;&#039;Herzog Heinrich der Löwe und die Slawen nordöstlich der unteren Elbe.&#039;&#039; 1999, S. 331 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Wiedereinsetzung baute Pribislaw die Burg wieder auf. Wahrscheinlich war sie noch unter [[Johann I. (Mecklenburg)|Johann&amp;amp;nbsp;I. von Mecklenburg]] bewohnt. Um 1298 wurde die Burg noch einmal unter Fürst [[Heinrich II. (Mecklenburg)|Heinrich von Mecklenburg]] erwähnt und kurz danach aufgegeben. Ein Grund dafür könnte der Neubau der Burg [[Burg Neuburg (Mecklenburg)|Neuburg]] gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Christian Friedrich Lisch]]: &#039;&#039;Ueber die wendische Fürstenburg Ilow.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&#039;&#039; Bd. 7, 1842, {{ISSN|0259-7772}}, S. 156–168, [http://mvdok.lbmv.de/resolve/id/mvdok_document_00000425 auch im Web].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://slawenburgen.npage.de/ Burg Ilow bei slawenburgen.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ilow Burg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abodriten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgwall in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slawischer Burgwall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Neuburg (Mecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Mecklenburg-Vorpommern|Ilow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Ilow]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.89.82.129</name></author>
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