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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-24T00:28:09Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Parafollikul%C3%A4re_Zelle&amp;diff=1248056</id>
		<title>Parafollikuläre Zelle</title>
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		<updated>2024-10-24T13:16:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.50.38.165: C-Zellen sind keine Abkömmlinge der Neuralleiste (wie lange angenommen). Mal bitte neuere Literatur studieren ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;parafollikulären Zellen&#039;&#039;&#039; sind [[Zelle (Biologie)|Zellen]] in der [[Schilddrüse]] der [[Säugetiere]]. Sie werden als &#039;&#039;parafollikulär&#039;&#039; bezeichnet, da sie im [[Bindegewebe]] der Schilddrüse zwischen bzw. neben (&#039;&#039;syn. para&#039;&#039;) den Schilddrüsenfollikeln einzeln oder in Gruppen lokalisiert sind. Die Hauptfunktion der parafollikulären Zellen ist die Produktion des [[Hormon]]s [[Calcitonin]] und sie werden als &#039;&#039;&#039;C-Zellen&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;C&#039;&#039; für clear cells) bezeichnet. [[Phylogenese|Phylogenetisch]] leiten sie sich von den [[Ultimobranchialer Körper|Ultimobranchialen Körpern]] (&#039;&#039;Glandula ultimobranchialis&#039;&#039;) ab, die bei anderen Wirbeltieren als eigene Organe existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Calcitonin greift in den [[Calcium]]-[[Phosphat]]-[[Stoffwechsel]] ein, in dem es die Calcium-Konzentration durch Hemmung der [[Osteoklast]]en und verringerte Calcium-Aufnahme im [[Verdauungstrakt]] senkt. Die Ausschüttung von Calcitonin wird über in der [[Plasmamembran]] der parafollikulären Zellen befindliche [[G-Protein]] gekoppelte Calcium-[[Rezeptor (Biochemie)|Rezeptoren]] reguliert. Sie werden durch eine hohe Calcium-Konzentration stimuliert und bewirken über eine Signalkaskade eine Depolarisation und eine Senkung des [[pH-Wert]]s (&#039;&#039;Azidifikation&#039;&#039;) innerhalb der Calcitonin enthaltenden [[Vesikel (Biologie)|Vesikel]], was die Ausschüttung des Vesikelinhalts und damit die [[endokrin]]e Freisetzung des Calcitonins bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus bilden die parafollikulären Zellen eine ganze Reihe weiterer Botenstoffe ([[Botenstoff|Mediatoren]]) wie [[Serotonin]], „[[Calcitonin Gene-Related Peptide]]“ (CGRP) und [[Somatostatin]], deren Funktion in der Schilddrüse überwiegend noch nicht sicher geklärt ist. Es wird davon ausgegangen, dass einige Mediatoren regulatorisch auf die Bildung der Schilddrüsenhormone [[Triiodthyronin]] (T&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) und [[Thyroxin]] (T&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;) in den Follikelepithelzellen der Schilddrüse wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die parafollikulären Zellen werden dem [[APUD]]-System (APUD = &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;mine &#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;recursor &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ptake and &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ecarboxylation) zugerechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bösartige Tumor, der von den C-Zellen ausgeht, ist das medulläre [[Schilddrüsenkarzinom]]. Dieser Tumor kommt gehäuft bei der [[Multiple endokrine Neoplasie|multiplen endokrinen Neoplasie]] vom Typ MEN 2 vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* E. C. Baber: &#039;&#039;Contributions to the minute anatomy of the thyroid gland of the dog.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Phil Trans R Soc.&#039;&#039; 166, 1876, S. 557–568 ([[:Datei:Baber-Contributions to the Minute Anatomy of the Thyroid Gland of the Dog.pdf|Volltext]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* H. Leonhardt: &#039;&#039;Histologie, Zytologie und Mikroanatomie des Menschen.&#039;&#039; 8. Auflage. [[Thieme Verlag]], 1990, ISBN 3-13-371508-9, S. 387 ff.&lt;br /&gt;
* K. P. Liu u. a.: &#039;&#039;Calcium receptor-induced serotonin secretion by parafollicular cells: role of phosphatidylinositol 3-kinase-dependent signal transduction pathways.&#039;&#039; In: &#039;&#039;J Neurosci.&#039;&#039; 23(6), 2003 Mar 15, S. 2049–2057. PMID 12657663&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Parafollikulare Zelle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zelltyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endokrines Organ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schilddrüse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.50.38.165</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Spee-Kurve&amp;diff=1015663</id>
		<title>Spee-Kurve</title>
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		<updated>2022-08-22T11:18:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.50.38.165: Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Spee.png|mini|Speesche Kurve]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schuhmacher Zahnangulationen.gif|hochkant=2|mini|Darstellung der Okklusionsebene und der Speeschen Kurve (Kompensationskurve). Die  gerade Okklusionsebene ist durch eine künstliche Linie von den [[Frontzahn|Frontzähnen]] zu den [[Molar (Zahn)|Molaren]] gekennzeichnet.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Spee-Kurve&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;&#039;Speesche Kurve&#039;&#039;&#039;, „sagittale Okklusionskurve“, &#039;&#039;&#039;sagittale Kompensationskurve&#039;&#039;&#039;) ist der Bogen, der die Schneidekanten und Höcker der oberen [[Zahn|Zähne]] miteinander verbindet und dorsal (hinten) das [[Kiefergelenk#Kiefergelenk der Säugetiere|Caput man&amp;amp;shy;dibulae]] (Gelenkkopf des Unterkiefers) ([[Kondylus]]) ventral (vorne) tangiert. Die Kurve verläuft etwa in Form eines 1/8 Kreisbogens entlang der Zähne. Der Mittelpunkt des gedachten Kreises liegt im Vorderabschnitt der [[Orbita]] (Augenhöhle), sein Radius beträgt ungefähr 65 bis 70&amp;amp;nbsp;mm. Sie wurde nach dem Kieler Anatomen [[Ferdinand von Spee|Ferdinand Graf von Spee]] (1855–1937) benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bogenförmige Anordnung der Zähne durch die Spee-Kurve (Kompensationskurve) beim [[Mensch|anatomisch modernen Menschen]] &#039;&#039;(Homo sapiens)&#039;&#039; ist eine platzsparende Anordnung mesiodistal. Sie bewirkt ein anderes Profil und steht in Verbindung mit einer anderen Zugrichtung der Kaumuskulatur als bei [[Primaten]]kiefern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gert-Horst Schumacher]]: &#039;&#039;Funktionelle Anatomie des orofazialen Systems.&#039;&#039; Hüthig, Heidelberg 1985, ISBN 3-7785-1146-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Primatenkiefer und die Kiefer bei fossilen [[Menschenaffen|Hominiden]] sind durch die horizontale Aneinanderreihung  der Zähne z.&amp;amp;nbsp;B. wesentlich länger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGS&amp;quot;&amp;gt;G.-H. Schumacher 1997, DGKFO 1963&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskrepanz in der Zahnmedizin ==&lt;br /&gt;
Die Speesche Kurve und die Gelenkbahnneigung sollten für eine balancierte [[Okklusion (Zahnmedizin)|Okklusion]] aufeinander abgestimmt sein. Es existiert eine Diskrepanz zwischen [[Kieferorthopädie|Kieferorthopäden]] und anderen Disziplinen der [[Zahnmedizin|Zahnheilkunde]]. Kieferorthopäden nivellieren die Speesche Kurve, während andere Disziplinen der Zahnheilkunde dazu neigen, eben diese Kurve einzuhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Elie W. Amm, [https://www.zwp-online.info/fachgebiete/kieferorthopaedie/diagnostik/die-spee-sche-kurve-kieferorthopaedie-und-realitaet Die Spee’sche Kurve – Kieferorthopädie und Realität], ZWP, 12. Februar 2010. Abgerufen am 24. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evolutionsaspekte ==&lt;br /&gt;
Die Evolutionslehre nach  Vorgabe der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie, DGKFO, 1963 und der offiziellen [[Anatomie]] (Schumacher):&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hypot Rekonstruktion.gif]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Neopaleolithischen Schädels Predmost III.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionelle Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spee Hauptzugrichtungen.gif|mini|500px|Spee-Kurve mit den Hauptzugrichtungen der Kaumuskulatur (nach Schumacher 1993)]]&lt;br /&gt;
Das Prinzip der Spee-Kurve besteht darin, die Kauflächen der im Hauptkraftfeld der [[Kaumuskulatur|Kaumuskeln]] befindlichen [[Molar (Zahn)|Molaren]] in eine für die Funktion günstige Stellung zu bringen. Diese wird dann erreicht, wenn sie etwa rechtwinklig zur Hauptzugrichtung der Kaumuskulatur stehen, somit die Molarenwurzeln überwiegend längsachsig belastet  werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGS2&amp;quot;&amp;gt;G.-H. Schumacher 1997, Die Evolution der Zähne&amp;lt;/ref&amp;gt; Untersuchungen 1961 von G.-H. Schumacher zeigten, dass die Kaumuskeln [[Musculus temporalis|M. temporalis]], [[Musculus masseter|M. masseter]] und [[Musculus pterygoideus medialis|M. pterygoideus medialis]] nicht senkrecht zur konstruierten, künstlichen geraden Kauebene, sondern schräg wirken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGS2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krümmung der Speeschen Kurve ermöglicht somit nach G.-H. Schumacher, dass die Kaumuskeln außer einer Adduktion noch Protraktions-, Retraktions- und Lateralzugkomponenten entfalten können. Eine Begradigung der Kaukurve durch kieferorthopädische Maßnahmen etwa, welche eine gerade Kauebene bewirken, würde das gesamte Kausystem des heutigen Menschen, das funktionelle Gleichgewicht und die Profilgestaltung zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wilson-Kurve]]&lt;br /&gt;
* [[Monson-Kalotte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schädel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahnmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spee (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.50.38.165</name></author>
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