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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-12T14:21:50Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kamberkrebs&amp;diff=973905</id>
		<title>Kamberkrebs</title>
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		<updated>2023-11-24T09:18:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.17.40.8: Er war kein Fischer. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Max_von_dem_Borne&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kamberkrebs&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Faxonius limosus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Constantine S. Rafinesque-Schmaltz|Rafinesque]], 1817)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Faxonius&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cambaridae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Flusskrebse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Astacoidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Großkrebse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Astacidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Pleocyemata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Kamberkrebs spiny-cheek crayfish Orconectes limosus male.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kamberkrebs&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Faxonius limosus&#039;&#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;K. A. Crandall &amp;amp; S. De Grave: &#039;&#039;An updated classification of the freshwater crayfishes (Decapoda: Astacidea) of the world, with a complete species list.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Journal of Crustacean Biology&#039;&#039;, Band 37, Nummer 5, 2017, S. 615–653, {{DOI|10.1093/jcbiol/rux070}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &#039;&#039;Orconectes limosus&#039;&#039; und &#039;&#039;Cambarus affinis&#039;&#039;) ist ein aus [[Nordamerika]] stammender [[Flusskrebse|Flusskrebs]], der als invasive gebietsfremde Art auch in Europa vorkommt. Er ist in West- und Mitteleuropa bereits flächendeckend verbreitet und dort die mittlerweile häufigste Flusskrebsart. Der Kamberkrebs ist immer noch in Ausbreitung begriffen, wobei die derzeitigen Ausbreitungsfronten vor allem in verschiedenen Gewässersystemen Ost- und Südosteuropas liegen. Darüber hinaus kommt er auch auf [[Korsika]] vor. In Deutschland ist die Ausbreitung in südlichen Gebieten (Bodensee- und Donausystem) noch nicht vollständig abgeschlossen. Vielfach wird die Ausbreitung durch aktives Umsetzen der Tiere durch den Menschen begünstigt, was jedoch gemäß den Fischereirechten der Länder und dem Bundesnaturschutzgesetz verboten ist. Der Kamberkrebs ist Überträger der [[Krebspest]], gegen die er selbst immun ist. Wo Kamberkrebse vorkommen, führen sie zum Verschwinden heimischer Flusskrebse.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Chucholl, P. Dehus: &#039;&#039;Flusskrebse in Baden-Württemberg&#039;&#039;. Fischereiforschungsstelle Baden-Württemberg (FFS), Langenargen 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trivialname &#039;&#039;&#039;Amerikanischer Flusskrebs&#039;&#039;&#039; ist unpräzise beziehungsweise irreführend, denn es gibt mehrere ursprünglich amerikanische Flusskrebsarten in Mitteleuropa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kamberkrebs.jpg|mini|Kamberkrebs]]&lt;br /&gt;
Der Kamberkrebs wird nicht größer als 12&amp;amp;nbsp;cm. Die Seitenränder des Rostrums, auch „Nasenspitze“ genannt, verlaufen mehr oder weniger parallel und die Augenleiste ist einpaarig. Arttypisch und für die Bestimmung maßgeblich ist die kräftige seitliche Bedornung im Wangenbereich vor der Nackenfurche, daher auch der englische Name &#039;&#039;spiny-cheek crayfish&#039;&#039;. Charakteristisch sind darüber hinaus die orangen Scherenspitzen, die mit einem dunklen Band farblich abgesetzt sind, und die rostroten Querbinden auf der Rückenseite des Pleons (Hinterleib). Die restliche Körperfärbung variiert zwischen grau, oliv und leicht bräunlich. Die Scherenoberseite ist oft pelzig behaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfuhr und Ausbreitung in Europa ==&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Kamberkrebses liegt im Osten der USA. Dort gilt die Art in einigen Gewässersystemen paradoxerweise als gefährdet.  &lt;br /&gt;
Nach Europa wurde der Kamberkrebs 1890 durch den preußischen Kammerherren [[Max von dem Borne]] eingeführt. Etwa 90 Tiere unbekannter Herkunft wurden damals versuchsweise in das Gewässersystem der [[Oder]] eingesetzt. Die Art fand dort ideale Bedingungen vor und hat sich in der Folge schnell in die nord- und westdeutschen Gewässer ausgebreitet. Vielfach wurde die Ausbreitung durch aktiven Besatz unterstützt, in der Hoffnung, den Kamberkrebs als Ersatz für den [[Edelkrebs]] fischereilich nutzen zu können. Die aktuellen Ausbreitungstendenzen des Kamberkrebses gehen überwiegend auf aktive Ausbreitung etablierter Bestände zurück. Illegale Verschleppungen über größere Distanzen kommen aber immer noch regelmäßig vor. Besonders betroffen von solchen illegalen Verschleppungen sind isolierte oder künstliche Stillgewässer entlang der großen Flüsse, in denen Kamberkrebse vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kamberkrebs ist 2016 in die [[Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung|„Liste der unerwünschten Arten“]] für die [[Europäische Union]] aufgenommen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CELEX|32016R1141|Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung (List of Invasive Alien Species of Union Concern).|format=PDF}} Abgerufen am 15. Juli 2016 (PDF; 333 kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orconectes limosus Kopula.JPG|mini|Die Begattung (Paarung) verläuft bei Kamberkrebsen ähnlich wie bei anderen Flusskrebsarten. Die Kopula kann bei Kamberkrebsen allerdings sehr lange andauern; im Labor wurden Paarungen über 20 Stunden beobachtet.]]&lt;br /&gt;
Der Kamberkrebs ist überwiegend nachtaktiv, verlässt seine Verstecke aber auch regelmäßig tagsüber. In geeignetem Substrat legt er Wohnhöhlen an, kann sich aber auch im schlammigen Grund oder zwischen Wasserpflanzen verbergen. Der Kamberkrebs besiedelt hauptsächlich Seen und größere Fließgewässer mit niedriger Fließgeschwindigkeit. Die Ansprüche an das Gewässer sind gering – der Krebs hat auch in den früher stark durch industrielle Abwässer belasteten Flüssen Norddeutschlands überlebt. Rasch fließende, kleine Fließgewässer und größere Höhenlagen werden vom Kamberkrebs in der Regel gemieden, weshalb die Oberlaufregionen von Fließgewässern oftmals Refugien für heimische Flusskrebse darstellen, die vor aktiver Ausbreitung des Kamberkrebses sicher sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kamberkrebs weist im Vergleich zu den europäischen Flusskrebsen einen raschen Lebenszyklus und eine hohe Nachkommenzahl auf, er ist – anders als der Europäische Edelkrebs – ein [[Fortpflanzungsstrategie|r-Stratege]]. Die Paarungszeit erstreckt sich von Spätsommer bis in das zeitige Frühjahr. In dieser Zeit sind die Männchen in der sogenannten „Form I“ und versuchen durch hartnäckige Attacken Weibchen zu überwältigen, um sich mit ihnen zu paaren. Dabei sind die Männchen wenig wählerisch, es konnten auch Paarungsversuche mit unterlegenen Männchen und anderen Flusskrebsarten beobachtet werden. &lt;br /&gt;
Nach der Paarungszeit legen die Weibchen im Frühjahr die Eier, die sich abhängig von der Wassertemperatur innerhalb von wenigen Wochen entwickeln können. Die ersten Jungtierstadien schlüpfen im späten Frühjahr oder frühen Sommer und verbleiben dann noch für mindestens zwei Häutungen am Muttertier. Dann gehen die Jungtiere zur selbständigen Lebensweise über. Unter günstigen Bedingungen können die Jungtiere am Ende des zweiten Sommers, also mit etwa 1,5 Jahren, die Geschlechtsreife erreichen. Die Art kann dadurch schnell hohe Individuendichten aufbauen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kamberkrebs mit Eiern.jpg|mini|Kamberkrebs mit Eiern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Faxonius limosus|Kamberkrebs}}&lt;br /&gt;
* Carsten Burk: [https://asv-nienborg.de/gefahr-fuer-die-edelkrebse &#039;&#039;Gefahr für die Edelkrebse – Gefährdung des heimischen Edelkrebses durch gebietsfremde Flußkrebsarten&#039;&#039;.] 1998.&lt;br /&gt;
* [http://www.wirbellose.de/arten.cgi?action=show&amp;amp;artNo=007 Artbeschreibung bei Wirbellose.de]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2013.2&lt;br /&gt;
|ID= 153764&lt;br /&gt;
|ScientificName= Orconectes limosus&lt;br /&gt;
|YearAssessed= 2010&lt;br /&gt;
|Assessor= S. Adams, G.A. Schuster, C.A. Taylor&lt;br /&gt;
|Download= 19. Januar 2014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusskrebse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neozoon (Krebstier) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.17.40.8</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=James_Vicary&amp;diff=771774</id>
		<title>James Vicary</title>
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		<updated>2020-10-13T15:44:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.17.40.8: Wie aus dem weiteren Text ersichtlich wird, hat es dieses Experiment nie gegeben.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;James McDonald Vicary&#039;&#039;&#039; (* [[30. April]] [[1915]] in [[Detroit]]; † [[7. November]] [[1977]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Marktforschung|Marktforscher]], der 1957 mit einem angeblichen Experiment zur Wirksamkeit [[Unterschwellige Werbung|unterschwelliger Werbung]] (engl. subliminal advertising) weltweit bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Vicary studierte an der [[University of Michigan]], an der er 1940 seinen [[Bachelor|Artium Baccalaureatus]]-Abschluss (A.B.) machte. Schon an der Universität leitete er das &#039;&#039;Bureau of Student Opinion&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch zum Folgenden: Verzeichnis der &#039;&#039;James A. Vicary Papers&#039;&#039; in den &#039;&#039;Archives &amp;amp; Special Collections&#039;&#039; des &#039;&#039;Thomas J. Dodd Research Center&#039;&#039;, &#039;&#039;University of Connecticut Libraries&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete danach für verschiedene Unternehmen, so für die Kaufhauskette &#039;&#039;J. L. Hudson&#039;&#039;, den Verlag &#039;&#039;Crowell-Collier&#039;&#039;, das Marktforschungsunternehmen &#039;&#039;Benson and Benson&#039;&#039; in [[Princeton (New Jersey)|Princeton]] und die [[Werbeagentur]] &#039;&#039;Benton and Bowles&#039;&#039; in [[New York City|New York]]. Schließlich gründete er mit der &#039;&#039;James M. Vicary Company&#039;&#039; eine eigene Werbe- und Marktforschungsfirma, mit der er erfolgreich für private und öffentliche Auftraggeber tätig war. Daneben publizierte er ab den 1940er Jahren in einigen renommierten Fachzeitschriften, darunter im [[Harvard Business Review]], dem an der [[Universität Oxford]] erscheinenden &#039;&#039;Public Opinion Quarterly&#039;&#039; und &#039;&#039;Printer’s Ink&#039;&#039;. Er veröffentlichte u.&amp;amp;nbsp;a. über Themen wie „Wortassoziationen“&amp;lt;ref&amp;gt;James M. Vicary: [http://www.jstor.org/stable/2745590 &#039;&#039;Word Association and Opinion Research: “Advertising”-An Illustrative Example&#039;&#039;.] In: &#039;&#039;Public Opinion Quarterly.&#039;&#039; Band 12, Nr. 1, 1948, S. 81–98; James M. Vicary: &#039;&#039;How Psychiatric Methods Can Be Applied to Market Research&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Printer’s Ink.&#039;&#039; Band 11, April, 1950, S. 30–38, May, S. 39–48, siehe dazu Eva S. Moskowitz: &#039;&#039;In Therapy We Trust: America’s Obsession with Self-Fulfillment&#039;&#039;. Johns Hopkins University Press, Baltimore 2001, S. 159f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und den Gebrauch von wissenschaftlichen Theorien und Erkenntnissen in Werbung und Marktforschung, beispielsweise der [[Gestalttheorie]].&amp;lt;ref&amp;gt;James M. Vicary: &#039;&#039;Gestalt Theory and Paired Comparisons&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Public Opinion Quarterly.&#039;&#039; Band 14, Nr. 1, 1950, S. 139–141; siehe dazu: Graham R. Walden: &#039;&#039;Polling and Survey Research Methods, 1935–1979: An Annotated Bibliography&#039;&#039;. Greenwood Press, Westport 1996, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner war er Mitglied zahlreicher Fachorganisationen, so der [[American Psychological Association]], [[American Sociological Society]], [[American Statistical Association]], Society for Applied Anthropology und der American Marketing Association. In der American Association for Public Opinion Research war er Vorsitzender der Arbeitsgruppe für „Projektionstechnik“ (“Progress in Projective Techniques”).&amp;lt;ref&amp;gt;siehe &#039;&#039;Proceedings of the American Association for Public Opinion Research at the Eighth Annual Conference on Public Opinion Research, Pocono Manor, Penn.&#039;&#039; In: &#039;&#039;The Public Opinion Quarterly.&#039;&#039; Band 17, Nr. 4, 1953/54, S. 521–564&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vicarys Experiment ==&lt;br /&gt;
1957 behauptete Vicary, er habe in einem Experiment mit Kinobesuchern nachgewiesen, dass wiederholte kurze und damit unbemerkbare Einblendungen von [[Werbung|Werbebotschaften]] die Zuschauer beeinflussen könnten. Nach Einblendung der Botschaft „Iss Popcorn, trink Cola“ sei der Umsatz von Cola um 18 %, der von Popcorn um etwa 58 % gesteigert worden. Seine [[Iss-Popcorn-trink-Cola-Studie]] ging um die ganze Welt und führte dazu, dass einige Staaten den Gebrauch unterschwelliger Werbung unter Strafe stellten. In Deutschland etwa ist die Anwendung eine „Ordnungswidrigkeit“.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Anwendungs- und Auslegungsregeln der Landesmedienanstalten zur Durchführung von Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Rundfunkstaatsvertrag (OWiRL)&#039;&#039; (überarbeitete Fassung vom Januar 2001), 6.9 § 49 Abs. 1 Satz 1 Nr. 15 &#039;&#039;RStV&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst die [[Central Intelligence Agency|CIA]] beschäftigte sich mit der Wirksamkeit der Methode.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Gafford: &#039;&#039;The Operational Potential of Subliminal Perception&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Studies in Intelligence.&#039;&#039; Band 2, Nr. 2, 1958, S. 65–69 ({{Webarchiv|text=pdf |url=https://www.cia.gov/library/center-for-the-study-of-intelligence/kent-csi/pdf/v02i2a07p.pdf |wayback=20080109191924 |archiv-bot=2018-04-16 20:16:50 InternetArchiveBot }})&amp;lt;/ref&amp;gt; Vicary konnte allerdings keine Unterlagen für den Versuch vorlegen. Wiederholungen des Experiments in abgewandelter Form wurden bereits in den späten 1950er Jahren durchgeführt und seitdem mehrfach wiederholt, ohne die von Vicary beschriebenen Ergebnisse verifizieren zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Anthony R. Pratkanis:  {{Webarchiv|text=&#039;&#039;The cargo-cult science of subliminal persuasion&#039;&#039;. |url=http://csicop.org/si/9204/subliminal-persuasion.html |wayback=20071230205815 |archiv-bot=2018-04-16 20:16:50 InternetArchiveBot }} In: &#039;&#039;Skeptical Inquirer.&#039;&#039; Band 16, 1992, S. 260–272; dt. &#039;&#039;Subliminale Werbung.&#039;&#039; In: Gero von Randow (Hrsg.): &#039;&#039;Mein paranormales Fahrrad und andere Anlässe zur Skepsis, entdeckt im „Skeptical Inquirer“.&#039;&#039; Rowohlt, Reinbek 1993, S. 47–61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem 1962 veröffentlichten Interview gab Vicary schließlich zu, dass es das Experiment so nie gegeben habe. Einziger Zweck sei gewesen, für sein gerade gegründetes, noch umsatzschwaches [[Marketing]]-Unternehmen neue Kunden zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Fred Danzig: &#039;&#039;Subliminal Advertising - Today It’s Just Historic Flashback for Researcher Vicary&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Advertising Age.&#039;&#039; Band 17, September, 1962, S. 72f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verbreitung der angeblichen Ergebnisse der Studie in den Medien sorgte jedoch dafür, dass das Thema bis heute als [[Moderne Sage|moderner Mythos]] verbreitet wird und ein erheblicher Anteil der US-Bürger noch immer an die Wirksamkeit [[Subliminal (Psychologie)|subliminaler]] Werbung glaubt.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Sheri J. Broyles:  {{Webarchiv|text=&#039;&#039;Subliminal advertising and the perpetual popularity of playing to people’s paranoia.&#039;&#039; |url=http://goliath.ecnext.com/coms2/gi_0199-5830501/Subliminal-advertising-and-the-perpetual.html |wayback=20080519155804 |archiv-bot=2018-04-16 20:16:50 InternetArchiveBot }} In: &#039;&#039;Journal of Consumer Affairs.&#039;&#039; Band 40, Nr. 2, 2006, S. 392–406, Table 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres Leben ==&lt;br /&gt;
Die verbreitete Meinung, die Popcorn-trink-Cola-Studie habe Vicary großen Nutzen gebracht, lässt sich nicht erhärten. Im Gegenteil: Das Fiasko der gefälschten Studie scheint Vicary beruflich ernsthaft geschadet zu haben. Es gab zwar Gerüchte, wonach Werbeagenturen Vicary unmittelbar nach Bekanntgabe seines angeblichen Experiments Beratungshonorare von mehr als 4,5&amp;amp;nbsp;Millionen Dollar gezahlt hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;Reto U. Schneider (2001)&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber seine extra für die Vermarktung dieser Idee gegründete Firma &#039;&#039;Subliminal Projection Company&#039;&#039; ging schon im Juni 1958 in Konkurs. Und ab Ende der 1950er Jahre sind auch keine Veröffentlichungen Vicarys in Fachzeitschriften mehr nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachlassbestand Vicarys wird im Archiv des &#039;&#039;Thomas J. Dodd Research Center&#039;&#039; der [[University of Connecticut]] verwahrt. Vicarys Todesdatum ist dort nicht vermerkt. Die Aufzeichnungen enden aber mit dem Jahr 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.lib.uconn.edu/DoddCenter/ASC/findaids/Vicary/MSS19980320.html James A. Vicary Papers], University of Connecticut Libraries&lt;br /&gt;
* [[Reto U. Schneider]]: [http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/17af3e96-dff1-449d-b817-6482c3eeba50.aspx &#039;&#039;«Iss Popcorn!»&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[NZZ Folio]]&#039;&#039; 11/01&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vicary, James}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werbeunternehmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Marketing)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werbeforschung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vicary, James&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Vicary, James McDonald (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Marktforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Detroit]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.17.40.8</name></author>
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