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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-22T11:00:00Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Wei%C3%9Fensee&amp;diff=1405871</id>
		<title>Schloss Weißensee</title>
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		<updated>2025-01-20T09:31:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.15.25.136: /* Vom Rittergut zum Vergnügungspark */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Weissensee - Berlin in alten Ansichten896.jpg|mini|hochkant=1.5|„Welt-Etablissement Schloss Weißensee“ um 1890]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Weissensee Sammlung Duncker.jpg|mini|Schloss Weißensee um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Weissensee - Musikpavillon - Berlin in alten ansichten894.jpg|mini|Lusthäuschen im Weißenseer Park, um 1890]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schloss Weißensee&#039;&#039;&#039; war die volkstümliche Bezeichnung für das schlossähnliche Bauwerk, das sich bis zum Brand im Jahr 1919 im heutigen [[Park am Weißen See]] im [[Ortsteil]] [[Berlin-Weißensee|Weißensee]] des [[Berlin]]er Bezirks [[Bezirk Pankow|Pankow]] befunden hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Lage von Trianonpark, Schloss und Schloßpark: {{Webarchiv |url=http://histomapberlin.de/de/index.html |text=Plan von Berlin. Blatt 4323 und 4324 |wayback=20151109045806 |archiv-bot=2019-05-12 17:14:46 InternetArchiveBot}} histomapberlin.de, X=29010, Y=25010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom Rittergut zum Vergnügungspark ==&lt;br /&gt;
Besitzer von Gut und Flurmark Weißensee waren bis 1872 die Nachkommen des Landwirts und Schnapsbrenners [[Johann Heinrich Leberecht Pistorius|Johann Pistorius]]. Das Gutshaus mit seinem großzügig angelegten Garten fügte sich nahtlos in die Landschaft rund um den Weißen See ein. 1859 ließ Pistorius’ Neffe, Landesökonomierat [[Friedrich Wilhelm Lüdersdorff]], anstelle des alten Gutshauses einen weitläufigen Bau am Südufer des Sees errichten, der im Volksmund „Schloss Weißensee“ genannt wurde und den eine herrschaftliche Parkanlage umgab. Im Januar 1872 verkaufte er das Rittergut Weißensee für 700.000 Taler an den Hamburger Großkaufmann [[Gustav Adolf Schön]]. Der Weiße See, sein Uferbereich (15 Meter) und die nach Südwesten anschließende Fläche mit dem „Schloß“ zwischen Amalienstraße und Königchaussee (ab 1911: Berliner Allee 205–210) gehörte zu Neu-Weißensee, die Bebauung an der Berliner Straße 157–163 (ab 1911 als Berliner Allee 204) bis an den Uferstreifen am Weißensee und gegenüber der Lichtenberger Straße gehörte zur Gemeinde Weißensee. Mit dem Zusammenschluss 1905 entfiel diese seit 1872 bestehende Gemeindegrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 wurde das „Schloss“ verpachtet und zu einer Vergnügungsstätte umgebaut, deren Betreiber zunächst häufig wechselten. Einer der Pächter war der Berliner Gastronom [[Rudolf Sternecker]], der sich jedoch nach einem Eigentümerwechsel 1878 gegen Entschädigung zurückzog&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mehrow.de/Presse_und_Literatur/Zeitung_fuer_Nieder-Barnim/Zeitung_fuer_NB_1878.html &#039;&#039;Zeitung für Nieder-Barnim&#039;&#039;, 1. Oktober 1878.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1880 an anderer Stelle erfolgreich die [[Neue Welt (Berlin)|Neue Welt]] eröffnete. Um 1885 kehrte er zurück und baute das Unternehmen zu dem vielbesuchten, See und Park einschließenden „Welt-Etablissement Schloss Weißensee“ aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1889|2696|Königs Chaussee|Teil=Anhang: Neu-Weißensee|Seite=131|Zitat=a.d.Berlinerstraße, 1–6: Eigentümer Brauereibesitzer Rudolph Sternecker / Nutzer sind Brauerei: ‚Zum Sternecker‘, Braumeister Barth, Gastwirt v. Gerhardt, Koch Gericke, Gastwirt Schenk}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1908|5381|Königchaussee|Teil=V.|Seite=540|Zitat=←Berliner Straße→ 1–4: Eigentümer Burchardt’sche Erben: Weltetablissement Schloß Weißensee, Gastwirt Gutenmorgen, Gastwirt Koch // die folgenden Grundstück 5 und 6 sind im Eigentum von Brauereibesitzer G. Enders, 5: Brauerei von G. Enders, Oekonom Oehlke, Braumeister Rüsch, 6: Wohnsitz von Enders und 16 Mieter}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Vergnügungspark mit Seeterrasse gehörten Rutschbahn, Musikpavillon, Würfelbuden, Karussells sowie zwei Tanzsäle und verschiedene Bierlokale; sogar Ballonfahrten wurden geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung des heutigen Volksparks (Trianonpark) ==&lt;br /&gt;
1908 ging der Park in den Besitz der Gemeinde Weißensee über,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1909|5651|König Chaussee|Teil=V.|Seite=582|Zitat=1–4: Eigentümer ist die Gemeinde Weißensee, Nutzer das Weltetablissement Schloß Weißensee und Gastwirt C. Koch|Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die das Areal zum Volks- und Bürgerpark umgestaltete – der Trianonpark ist Ursprung des „Parks am Weißen See“. Rund um den See wurden Promenaden angelegt, und später entstanden neue Spielplätze sowie die „Planschwiese“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1916|5809|Berliner Allee|Teil=V. Berlin-Weißensee|Seite=455|Zitat= ←Projektierte Straße→ Trianonpark, 205–210: Gemeinde Weißensee: Gastwirt Schilling ←Projektierte Straße→}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im „Schloss“ war seit 1915 das Militär untergebracht. Am 21. Februar 1919 brannte das Bauwerk vollständig ab. Für 1919 ist im Adressbuch im Eigentum der Gemeinde Weißensee zwischen zwei projektierten Straßen auf dem Grundstück 205–210 südlich am Trianonpark der Oekonom Schilling und Kaufmann Stahl aufgenommen, im Folgejahr ist es Lagerplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1920|463|Berliner Allee 205–210|Teil=V.|Seite=463}} / {{Berliner Adressbuch|1921|5778|Berliner Allee 205–210|Teil=V.|Seite=453}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nach dem Brand gepflanzte Reihe von Bäumen oberhalb der Seeterrassen markiert den ehemaligen Standort des Schlosses.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/gruenanlagen/de/gruenanlagen_plaetze/pankow/weisser_see/index.shtml Park am Weißen See.] Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 1912 eröffnete „Freibad am Weißen See“ (Seebadeanstalt) am Trianonpark ist erhalten geblieben. Anstelle des (alten) &#039;&#039;Milchhäuschens&#039;&#039;, das 1965 abgerissen wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.milchhaeuschen-berlin.de/#xl_xr_page_index%20d Die Geschichte des Milchhäuschens.] milchhaeuschen-berlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt; entstand 1967 ein Neubau. Der westlich vom See und nordwestlich vom Schloss gelegene Schlosspark gehört zum Park am Weißen See.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Lage von Trianonpark, Schloss und Schloßpark: {{Webarchiv |url=http://histomapberlin.de/de/index.html |text=Plan von Berlin. Blatt 4323 und 4324 |wayback=20151109045806 |archiv-bot=2019-05-12 17:14:46 InternetArchiveBot}} histomapberlin.de, X=29010, Y=25010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sabine Huth, Cordula Rinsche: &#039;&#039;Schlösser, Parks &amp;amp; Gärten in Berlin und Brandenburg&#039;&#039;. FAB Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-927551-40-6, S. 182.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Weissensee |Blatt=325 |zlb=107}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/33/09/N |EW=13/27/46/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Weißensee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.15.25.136</name></author>
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