<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=141.15.24.60</id>
	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=141.15.24.60"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/141.15.24.60"/>
	<updated>2026-06-12T07:01:14Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Radarpatent&amp;diff=2403697</id>
		<title>Radarpatent</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Radarpatent&amp;diff=2403697"/>
		<updated>2024-09-30T11:40:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.15.24.60: Neue Rechtslage durch die Binnenschiffspersonalverordnung vom 26. November 2021 (BGBl. I S. 4982, 5204), die zuletzt durch Artikel 5 der Verordnung vom 23. Juli 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 253) geändert worden ist&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Besondere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Berechtigung für Radar&#039;&#039;&#039; (ehemals &#039;&#039;Radarpatent&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Radarschifferpatent&#039;&#039; oder &#039;&#039;Radarschifferzeugnis&#039;&#039; genannt) ist ein europaweit gültiges Zeugnis. Es ist Voraussetzung für das Führen von [[Binnenschiff]]en (auch Sportboote) bei verminderter Sicht (unsichtigem Wetter) mit Hilfe eines [[Radargerät]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Der Bewerber muss volljährig und Inhaber eines nautischen Patentes (z.&amp;amp;nbsp;B. [[großes Patent]], [[Sportschifferzeugnis E]], des [[Sportpatent]]s oder des [[Sportbootführerschein Binnen|Sportbootführerscheins Binnen]]) und eines Funkzeugnisses (z.&amp;amp;nbsp;B. des Funkzeugnis [[UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk|UBI]]) sein.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.gesetze-im-internet.de/binschpersv/BJNR498210021.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Befähigungszertifikate für Sportbootführer in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binnenschifffahrtsrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.15.24.60</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Raddatz_(Politiker)&amp;diff=1033165</id>
		<title>Karl Raddatz (Politiker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Raddatz_(Politiker)&amp;diff=1033165"/>
		<updated>2024-02-15T11:09:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.15.24.60: /* Leben */ redaktionell (&amp;quot;war&amp;quot; statt &amp;quot;ist&amp;quot;).&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Karl Raddatz&#039;&#039;&#039; (* [[7. November]] [[1904]] in [[Magdeburg]]; † [[12. Februar]] [[1970]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Funktionär und Generalsekretär der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten#Gründung|VVN]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Raddatz entstammte einer Arbeiterfamilie. Sein Vater war Funktionär der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Nach dem Besuch der [[Bürgerschule]] absolvierte er eine Ausbildung zum Schriftsetzer. 1919 wurde er Mitglied des „Bildungsvereins junger Arbeiter und Arbeiterinnen“ bzw. der [[Sozialistische Proletarierjugend|Sozialistischen Proletarierjugend]]; 1920 dann im [[Verband der Deutschen Buchdrucker]] und 1921 in der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], später wurde er Mitglied der SPD, erhielt dort aber ein Funktionsverbot für ein Jahr, weswegen er 1926 aus der SPD austrat. 1924 wird er wegen Teilnahme an einer Demonstration zu einer zweiwöchigen Gefängnisstrafe verurteilt. 1925/26 begab er sich auf Wanderschaft durch Österreich und Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 wurde er Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]]. Wegen seiner Mitgliedschaft in der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|RGO]] wird er 1928 aus dem Verband der Buchdrucker ausgeschlossen. In der KPD wurde er besonders aktiv in deren „[[Militärpolitischer Apparat|militärpolitischem Abwehrapparat]]“; von 1931 bis 1933 übernahm er die Leitung einer illegalen Druckerei der KPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die KPD nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung]] an Hitler 1933 in den Untergrund gehen musste, wurde er der Politische Leiter der Bezirksleitung Magdeburg und ab August 1933 dann der Organisationsleiter der Bezirksleitung Thüringen. Am 15. November 1933 wurde er verhaftet und im Juli 1934 gemeinsam mit [[Hermann Danz]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Beatrix Herlemann]]: &#039;&#039;Raddatz, Karl.&#039;&#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &#039;&#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&#039;&#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1, S. 566.&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen „Hochverrats“ zu drei Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Nach der Haft im [[Zuchthaus Luckau]], aus dem er im Dezember 1936 entlassen wurde, stand er unter Polizeiaufsicht und war von 1937 bis 1940 in einer Druckerei beschäftigt. Eng verbunden war er mit [[Eva Lippold]], um deren Haftbedingungen er sich in dieser Zeit durch Korrespondenz mit den Zuchthausleitungen in Jauer und Waldheim kümmerte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=http://www.argus.bstu.bundesarchiv.de/ny4550/index.htm?kid=a9d27224-5744-44a9-a3af-e430c4d6caab&lt;br /&gt;
 |titel= Nachlass Eva Lippold&lt;br /&gt;
 |titelerg=       6 Dokumente von Freunden und Familienangehörigen&lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |format=&lt;br /&gt;
 |sprache=&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-09-15&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
 |CH=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 nahm er trotz der Polizeiaufsicht seine illegale Tätigkeit wieder auf, wurde im Juli 1941 erneut verhaftet und im [[Konzentrationslager Sachsenhausen]] inhaftiert. Dort lernte er [[Karl Schirdewan]] kennen, mit dem er im kommunistischen Lagerwiderstand organisiert war. Im April 1945 konnte er während des [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsches der Sachsenhausen-Häftlinge]] flüchten und zur [[Rote Armee|Roten Armee]] überlaufen. Nach der Wiederzulassung der Parteien durch die alliierten Besatzungsbehörden wurde er zum Leiter der KPD-Organisation in [[Berlin-Hermsdorf]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juni 1945 wurde er zum Leiter des Hauptausschusses „[[Opfer des Faschismus]]“ (OdF) beim Berliner Magistrat ernannt. Im März 1946 mit Beginn des &#039;&#039;Kalten Krieges&#039;&#039; wurde er von den westalliierten Stadtkommandanten aus dieser amtlichen Funktion entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] (SBZ) wurde er 1946 Mitglied der SED. Raddatz setzte auch nach seiner Amtsentlassung seine Tätigkeit für die OdF-Ausschüsse fort und beteiligte sich am 23. Februar 1947 an der Gründung der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]] (VVN). Von Februar 1947 bis zum Frühjahr 1949 übernahm er das Amt des Generalsekretärs der VVN in der SBZ und war zusammen mit [[Hans Schwarz (Widerstandskämpfer)|Hans Schwarz]] Geschäftsführer des Interzonensekretariats der VVN. Er setzte sich mit diesen Funktionen ein für die Bildung einer überparteilichen und überkonfessionellen Organisation aller Gruppen des antifaschistischen Widerstands. Im Februar 1948 wurde er in den engeren Zentralvorstand der VVN gewählt. Allerdings erhielt er im April 1949 eine strenge Rüge der Partei wegen seiner Tätigkeit als Generalsekretär und wegen seiner politischen Positionen zur organisatorischen Tätigkeit für alle Antifaschisten. Raddatz wurde daraufhin von der VVN entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raddatz wurde 1948 in den 1. [[Deutscher Volksrat|Volksrat]] der SBZ als Vertreter der VVN gewählt. Ab dem 1. Juni 1949 arbeitete er in der Abteilung Parteibetriebe beim Parteivorstand der SED; von August 1949 bis 1953 war er Redakteur der Parteizeitschrift &#039;&#039;Dokumentation der Zeit&#039;&#039;; von 1953 bis 1960 wurde er beim [[Ausschuß für deutsche Einheit]] eingesetzt. 1952, 1953 und 1954 wurden wiederholt Parteiordnungsverfahren gegen ihn eingeleitet. Am 13. April 1960 erfolgte auf Beschluss der [[Zentrale Parteikontrollkommission|Zentralen Parteikontrollkommission]] der SED (ZPKK) die Löschung aller seiner Parteistrafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Juni 1960 wurde er mit absurden Anschuldigungen inhaftiert. Während der Untersuchungshaft erfolgte im Oktober 1961 sein Ausschluss aus der SED. Am 10. Mai 1962 wurde er gemeinsam mit [[Heinz Brandt (Politiker)|Heinz Brandt]] und [[Wilhelm Fickenscher]] vom Obersten Gericht der DDR wegen „schwerer Spionage“ für das [[Ostbüro der SPD]] und „Verletzung des Amtsgeheimnisses im besonders schweren Fall“ zu siebeneinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt, allerdings bereits am 18. Dezember 1964 nach einer internationalen Kampagne zur Freilassung Brandts durch [[IG Metall]], [[Linkssozialismus|Linkssozialisten]], [[Amnesty International]] und [[Bertrand Russell]] ebenfalls amnestiert. Die Anerkennung seiner [[Verfolgter des Naziregimes|VdN-Rente]] wurde ihm jedoch bis zu seinem Tode verwehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 15. Februar 1965 bis zu seinem Tod war er als Archivar in der [[Staatsbibliothek zu Berlin]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. April 1994 erfolgte seine juristische Rehabilitierung durch das [[Landgericht Berlin]], nachdem ihn bereits am 3. Oktober 1992 die aus der SED hervorgegangene Partei [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] rehabilitiert und postum wieder in ihre Reihen aufgenommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1956 [[Vaterländischer Verdienstorden]] der DDR in Silber;&lt;br /&gt;
* 1958 [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]];&lt;br /&gt;
* 1959 [[Ernst-Moritz-Arndt-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gedenkschrift zur Gedächtnis-Kundgebung für die Opfer des antifaschistischen Kampfes in Berlin-Neukölln am 9. September 1945, Werner-Seelenbinder-Kampfbahn&#039;&#039; (1945)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Faschismus und Krieg.&#039;&#039; (1952)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Herrenspiegel&#039;&#039; (1954)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Urlaub auf Sylt&#039;&#039; (1958)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Unternehmen Teutonenschwert&#039;&#039; (1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=karl-raddatz|lemma=Raddatz, Karl|autor=[[Wilfriede Otto]]|band=2|idNum=2746}}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken?ID=4926 Raddatz, Karl]&#039;&#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &#039;&#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&#039;&#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124997325}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124997325|VIAF=62496717}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raddatz, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Antimilitärischen Apparat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (SED)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Raddatz, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Raddatz, Albert Hermann Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD-Funktionär, MdV (VVN)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. November 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Februar 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.15.24.60</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Sapandowski&amp;diff=1754022</id>
		<title>August Sapandowski</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Sapandowski&amp;diff=1754022"/>
		<updated>2021-01-27T07:07:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.15.24.60: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;August Sapandowski&#039;&#039;&#039; (* [[17. Juni]] [[1882]] in [[Lisewo (Powiat Chełmiński)|Lissau]], damals [[Westpreußen]]; † [[10. März]] [[1945]] im [[KZ Bergen-Belsen]]) war ein deutscher Malermeister, der 2001 als [[Gerechter unter den Völkern]] geehrt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Wilhelmstr 140 (Kreuz) Elsbeth Orgler.jpg|thumb|[[Stolpersteine|Stolperstein]] für Elsbeth Orgler, Wilhelmstraße 140, in [[Berlin-Kreuzberg]]]]&lt;br /&gt;
Sapandowski stammte aus einer katholischen Familie. Er nahm als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und entwickelte sich durch diese Erfahrung zum [[Pazifismus|Pazifisten]]. Er wandte sich vom [[Katholizismus]] ab und trat 1921 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 lebte der verwitwete Sapandowski mit seiner Tochter Vera und seiner jüdischen Lebensgefährtin Elsbeth Orgler, die sich als „Illegale“ verbergen musste, in [[Berlin-Wilmersdorf]]. Als im Oktober 1942 [[Herbert A. Strauss]] und seine Freundin [[Lotte Strauss (Autorin)|Lotte Kahle]] untertauchen mussten, brachte er sie im Keller seiner Werkstatt unter. Nach sechs Wochen wechselten die beiden das Versteck, und Sapandowski versteckte weitere Juden, unter anderem eine Mutter mit ihrem Sohn. Das Versteck wurde jedoch von einer Hausbewohnerin verraten, die versteckten Juden wurden [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]], und Sapandowski und Orgler musste selbst in [[Berlin]] untertauchen und schließlich nach [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] fliehen. Sie kehrten im April 1943 zurück, wurden jedoch einen Monat später von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet. Elsbeth Orgler wurde nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] deportiert, wo sie ermordet wurde. Sapandowski kam nach drei Monaten Haft wegen „[[Rassenschande]]“ und „[[Judenbegünstigung]]“ wieder frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem versteckte er in den nächsten Monaten weiterhin Juden bei sich, zwischenzeitlich mussten bis zu sechs Personen von zwei Lebensmittelkarten leben. Die Gestapo erschien am 28. Juni 1944 erneut in seiner Wohnung und nahm ihn und ein bei ihm verstecktes jüdisches Ehepaar fest. Er wurde zunächst ins [[KZ Sachsenhausen]], dann nach Bergen-Belsen verschleppt. Im April 1945 erhielt seine Tochter die Nachricht, ihr Vater sei am 10. März in Bergen-Belsen „an Kreislaufschwäche“ verstorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenkstätte [[Yad Vashem]] ehrte August Sapandowski am 16. Juli 2001 als [[Gerechter unter den Völkern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[[Israel Gutman]], Daniel Fraenkel, Jacob Borut: &#039;&#039;Lexikon der Gerechten unter den Völkern: Deutsche und Österreicher.&#039;&#039; Wallstein Verlag, 2. Ausgabe, 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*{{Webarchiv | url=http://www.netzeitung.de/spezial/deranderewiderstand/301231.html | wayback=20070521213717 | text=Der andere Widerstand}} in der [[Netzeitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128584505|VIAF=33054117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sapandowski, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerechter unter den Völkern (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sapandowski, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Malermeister und Judenretter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juni 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lisewo (Powiat Chełmiński)|Lissau]], damals [[Westpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.15.24.60</name></author>
	</entry>
</feed>