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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gesch%C3%A4ftswille&amp;diff=672378</id>
		<title>Geschäftswille</title>
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		<updated>2024-02-25T23:59:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;132.176.170.78: Definition eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter dem Begriff &#039;&#039;&#039;Geschäftswille&#039;&#039;&#039; versteht die [[Rechtsgeschäft]]slehre ein subjektives Tatbestandsmerkmal einer [[Willenserklärung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Geschäftswillen bezeichnet man den Willen, mit einem Rechtsgeschäft ganz bestimmte Rechtsfolgen herbeizuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wird der Geschäftswille neben dem [[Handlungswille|Handlungs-]] und [[Erklärungsbewusstsein|Erklärungswillen]] als Erfordernis einer wirksamen Willenserklärung verlangt. Vom letzteren kann er allerdings nur dann unterschieden werden, wenn er sich auf ein bestimmtes Rechtsgeschäft richtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Medicus (Rechtswissenschaftler)|Dieter Medicus]]: &#039;&#039;Bürgerliches Recht&#039;&#039;. 19. Aufl. Carl Heymanns Verlag, Köln 2002, ISBN 3-452-24982-4, Rnr. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Unterscheidung konnte der [[Bundesgerichtshof|BGH]] in einem Fall treffen, dem die Unterschrift unter eine bestimmte andere Urkunde, als dem zeichnungspflichtigen Wechsel, zugrunde lag.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesgerichtshof|BGH]] [[Neue Juristische Wochenschrift|NJW]] 1968, 2102 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt der Geschäftswille bei Abgabe einer Willenserklärung, so ist diese zwar fehlerbehaftet, durchaus aber wirksam. Die fehlende Übereinstimmung von Geschäftswille und Erklärung führt daher nicht zur [[Unwirksamkeit|Nichtigkeit]], sondern wird über das [[Anfechtung]]srecht gemäß {{§|119|bgb|juris}} Absatz 1 [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] abgewickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfechtung führt gegenüber dem Anfechtungsgegner gegebenenfalls gemäß {{§|122|bgb|juris}} [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] zum [[Schadensersatz]], den dieser erlitten hat, dass er auf die Wirksamkeit der Willenserklärung [[Vertrauensschaden|vertraute]]. Der Umfang des Schadensersatzes ist nach § 122 Abs. 1 [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] auf das [[Erfüllungsschaden|negative Interesse]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: A möchte einen Staubsauger beim Versandhaus O bestellen. Beim Ausfüllen der Bestellkarte trägt A versehentlich eine Bestellnummer ein, die einem völlig anderen Artikel zugeordnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geschaftswille}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
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