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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Petruskirche (Mannheim)</title>
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		<updated>2024-01-17T10:02:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.193.5.228: Die Homepage der Gemeinde ist umgezogen und wurde mit den Homepages der Nachbargemeinden zu einer regionales Seite zusammen gelegt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mannheim-Wallstadt-Petruskirche-02.jpg|mini|Petruskirche]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Petruskirche&#039;&#039;&#039; ist eine [[Evangelische Kirche|evangelische]] Kirche im [[Mannheim]]er Stadtteil [[Mannheim-Wallstadt|Wallstadt]]. Sie wurde zwischen 1868 und 1871 nach den Plänen von [[Hermann Behaghel]] erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Lorscher Codex]] wurde 788 in einer Schenkungsurkunde eine dem Heiligen [[Sulpicius II. von Bourges|Sulpicius]] geweihte Kirche in Wallstadt erstmals erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1968bd2/0176 |titel=Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 505, 11. Juli 788 – Reg. 2054 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=174 |zugriff=2016-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Wormser Synodale]] von 1496, einem Visitationsprotokoll der Pfarrgemeinden des [[Bistum Worms|Bistums Worms]], wurde die nun unter dem Patronat des [[Simon Petrus|Petrus]] stehende Kirche beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/heidhs131/0205 &#039;&#039;Wormser Synodale&#039;&#039;. S. 197.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Einführung der [[Reformation]] 1556 unterlag Wallstadt wie die gesamte [[Kurpfalz]] mehrfachen Religionswechseln und im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden die Kirche und das Dorf zerstört. Lediglich der Turm und die Umfassungsmauern blieben erhalten, verfielen aber in der Folgezeit weiter. Die Kirchenruine fiel bei der [[Pfälzische Kirchenteilung|Pfälzischen Kirchenteilung]] 1705 den [[Reformierte Kirche|Reformierten]] zu. Erst 1791 war die Petruskirche wieder aufgebaut, einen eigenen Pfarrer allerdings gab es nicht. Wallstadt blieb eine Filiale der [[Johanneskirche (Mannheim)|reformierten Kirche]] in [[Mannheim-Feudenheim|Feudenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1868 und 1871 wurde die alte Kirche abgerissen und eine neue Kirche erbaut. Die Einweihung war am 16. Oktober 1872. Zur Jahrhundertwende stieg die Zahl der evangelischen Einwohner in Feudenheim und Wallstadt stark an, so dass 1904 ein eigenes [[Vikariat (evangelisch)|Vikariat]] und 1918 eine eigene Pfarrstelle in Wallstadt eingerichtet wurden. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] unversehrt geblieben, wurde die Petruskirche 1954, 1979 und 2000 renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannheim-Wallstadt-Petruskirche-Grundriss.png|mini|Grundriss]]&lt;br /&gt;
Die Petruskirche befindet sich im Zentrum Wallstadts, etwas zurückgesetzt von der Straße, in der Nähe des Rathauses. Sie war eine der ersten Kirchen des Architekten [[Hermann Behaghel]], nachdem er Amtsvorstand der evangelischen Kirchenbauinspektion Heidelberg geworden war. Der Stil lehnt sich in der Fassade und den [[Bogen (Architektur)#Rundbogen oder Halbkreisbogen|Rundbogenfenstern]] an die [[Neuromanik]] und beim Turm, dessen unterer Teil vom Vorgängerbau übernommen wurde, an die [[Neugotik]] an. Die Kirche hat ein [[Kirchenschiff|einschiffiges]] Langhaus und einen eingezogenen, polygonalen [[Chor (Architektur)|Chor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] wurde 2011 von [[Richard Rensch Orgelbau|Rensch Orgelbau]] gebaut. Die Labien der Prospektpfeifen formen einen Fisch, Symbol der Petruskirche.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mannheimer Morgen]] 23. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Instrument hat 14 [[Register (Orgel)|Register]] (828 Pfeifen) auf zwei [[Manuale]]n und Pedal. Im Hauptwerk sind zwei Register Vorabauszüge.&amp;lt;ref&amp;gt;Nähere Informationen zur [http://www.petrusgemeinde.info/Orgel.html Orgel] auf der Website der Gemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;20&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;12&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;I Hauptwerk&#039;&#039;&#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Octave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Quinte &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(vorab Nr. 5)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039; || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Sesquialter II || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Octave &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(vorab Nr. 7)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039; || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Mixture IV || 2′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;II Hinterwerk&#039;&#039;&#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Viola || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Gedeckt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Hohlflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Piccolo || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Quinte || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;Tremulant&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Pedalwerk&#039;&#039;&#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Violflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Tenoroktave || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&#039;&#039; II/I (auch als Suboktavkoppel), I/P, II/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geläut ==&lt;br /&gt;
Das Geläut besteht aus vier [[Glocke|Bronzeglocken]]. Die älteste, bei [[Anselm Franz Speck]] 1791 in Heidelberg gegossene Glocke musste im Zweiten Weltkrieg abgegeben werden. Sie entging aber der Einschmelzung und konnte 1947 wieder zurückgeholt werden. Zwei weitere Glocken wurden 1980 von der vormaligen Gießerei [[Friedrich Wilhelm Schilling|Schilling]] gegossen. Am 10. Dezember 2021 wurde in der [[Glockengießerei Bachert]] die vierte Glocke gegossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mannheimer-morgen.de/metropolregion_artikel,-digitaler-sonntag-glockenguss-fuer-wallstadt-gelungen-_arid,1891099.html |titel=Mannheimer Morgen - Glockenguss für Wallstadt gelungen - Metropolregion |hrsg=Mannheimer Morgen |datum=12.12.2021 |sprache=de |abruf=2021-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie trägt die Inschrift „Lasst die Kinder zu mir kommen, denn ihnen gehört das Himmelreich“ und soll als [[Taufglocke]] genutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://petrusgemeinde.ekma.de/neue_glocke/ |titel=Sanierung des Glockenstuhls |abruf=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name         !! Symbol !! Ton     !! Gussjahr !! Inschrift !! Ø (mm) !! kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sterbeglocke || Fisch  || fis′ +2 || 1980     || Wachet und betet, daß ihr nicht Anfechtung fallet ({{B|Mt|26|41|LUT}}) || align=&amp;quot;right&amp;quot; |1055 || 680&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betglocke    || Schiff || a′ +4   || 1980     || Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt,&amp;lt;br /&amp;gt;der bleibt in Gott und Gott in ihm ({{B|1 Joh|4|16|LUT}}) || align=&amp;quot;right&amp;quot; |935 || 440&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kleine Glocke || || h′ +2   || 1791     || Anselm Speck in Heidelberg goß mich&amp;lt;br /&amp;gt;der reformierten Gemeinde in Walstatt anno 1791 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |700 || 172&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Taufglocke || ||cis′ ||2021 || Lasst die Kinder zu mir kommen, denn ihnen gehört das Himmelreich || align=&amp;quot;right&amp;quot; |720 ||220&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Schenk: &#039;&#039;Architekturführer Mannheim&#039;&#039;. Berlin 1999, ISBN 3-496-01201-3.&lt;br /&gt;
* Hans Huth: &#039;&#039;Die Kunstdenkmäler des Stadtkreises Mannheim II&#039;&#039;. München 1982, ISBN 3-422-00556-0.&lt;br /&gt;
* Hans Weckesser: &#039;&#039;Wallstadt&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Mannheim vor der Stadtgründung, Teil II Band 2: Die Mannheimer Vororte und Stadtteile&#039;&#039;. Regensburg 2008, ISBN 978-3-7917-2022-7.&lt;br /&gt;
* Wilhelm August Schulze: &#039;&#039;Wallstadter Kirchengeschichte: Evangelische Petrusgemeinde und evangelische Petruskirche Mannheim-Wallstadt 1556–1981&#039;&#039;. Mannheim 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Petruskirche (Mannheim)|Petruskirche}}&lt;br /&gt;
* [https://ost.ekma.de Evangelische Petrusgemeinde Mannheim-Wallstadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.495513|EW=8.550504|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1031802320|VIAF=296111324}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mannheim, Petruskirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Mannheim|Petruskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Mannheim|Petruskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Evangelischen Landeskirche in Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peterskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuromanisches Bauwerk in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Mannheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuromanisches Kirchengebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Hermann Behaghel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.193.5.228</name></author>
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